15.08., 12:38 · #521
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Maloney schrieb: «Doppelpost»
Doppelpost
Zuletzt bearbeitet von Maloney am 15.08., 12:39
Maloney schrieb: «Doppelpost»
Maloney schrieb: «Doppelpost»
Every Defense's Nightmare schrieb: «... mangelndes Herz kann man den Canepas ja wohl nun echt nicht vorwerfen! Dieses steht ihnen sogar teilweise im Weg. Und glaube mir: wenn wir dereinst in solchen fremden Händen wären (bewahre uns!), dann ists dann ganz aus mit Identifikation. Ich tue mich seit Jahren auch zunehmend schwer mit dem eingeschlagenen Kurs, aber immerhin haben wir neben den strategischen Wirrungen viel Lokalkolorit, den es nicht zu unterschätzen gilt.»Das tue ich doch gar nicht, ich werfe ihnen vor, dass sie sich zum 2. Mal hintereinander von einem Spielerberater (!!) blenden lassen. Dieser wütet und schändet unseren Verein aufs übelste: Holt seine Klienten zu uns, nichts geringeres als eine der grössten Hopper-Legenden aller Zeiten (!!), diktiert diesem seine Klienten aufzustellen, denen es ganz offensichtlich an SL Niveau mangelt und pokert mit übertrieben langen Verträgen bei Eigengewächsen, obwohl sich nicht sicher sagen lässt, ob überhaupt SL-Potenzial vorhanden ist (Schödler). Den ganzen Scheiss hatten wir schon letzte und vorletzte Saison. Es fehlt eigentlich nur noch ein Skandaltransfer à la Mendy und eine peinliche PK, damit das déjà-vu perfekt ist. Über den sportlichen Niedergang, der seit der Meistersaison anhält, mit Ausnahme einem kleinen Zwischenhoch dank Bo Henriksen, lässt sich schon lange nicht mehr wegdiskutieren. Die Frage ist nur, warum sich die Fans nicht wehren.
roliZ schrieb: «Aber das beste Beispiel ist der FC Biel, wo MM auch wütete. Der ist fast pleite gegangen. Es ist nach wie vor so, dass der FCZ wegen MM den immensen Schaden am verdauen ist.»Gut, woher sollten die Canepas das auch wissen. Ah, stimmt. Steht ja bei Wikipedia.
roliZ schrieb: «Du hast mit allem recht. Ausser, dass es arrogant sein soll.»Naja, vor ein paar Wochen hat man noch rumposaunt, dass der FC Zürich bekannter als die Schweizer Nati sei. ;)
Maloney schrieb:Ich will mich wirklich nicht über Cillo im Internet auslassen, dafür haben die Canepas zu viel für diesen Club gemacht. Aber ja, das Werbevideo von dem komischen Gesöff war Realsatire. Passt aber irgendwie zum FCZ. :-)roliZ schrieb: «Du hast mit allem recht. Ausser, dass es arrogant sein soll.»Naja, vor ein paar Wochen hat man noch rumposaunt, dass der FC Zürich bekannter als die Schweizer Nati sei. ;)
tehmoc schrieb: «Der Verein eiert nur noch herum und mir persönlich ist es völlig egal, ob jemand mit Zürcher Identität den FCZ übernimmt. Ich bin in der Welt zuhause und kann mit provinziellem Lokalstolz seit jeher nichts anfangen. Wichtiger ist Kontinuität und Seriosität unter den neuen Eigentümern. Mit den Canepas konnte ich mich auch nie anfreunden. Mir sind sie zu schrullig, zu selbstgefällig und ich habe seit jeher den Eindruck, dass der FCZ ein Kinderersatz ist - neben den Hunden natürlich. (Wer nennt sein Haustier schon nach sich selbst?) Auf der Suche nach der bestmöglichen „Betreuung“ für den Verein agieren sie wie Helikoptereltern von der Goldküste. Für mich ist auch seit Rolf Fringer klar, dass die Menschenkenntnis nicht allzu ausgeprägt ist. Wenn man die Entscheide der letzten Jahre anschaut, dann sprechen sie ausserdem für sehr dürftig ausgeprägte analytische Fähigkeiten. Und es wird immer nur noch schlimmer. Auch deshalb wäre es einfach sinnvoll, so schnell wie möglich die Nachfolge nachhaltig zu regeln. Ja, eine lokale Lösung würde ich unterschreiben, aber sie hat absolut keine Priorität mehr angesichts der Entwicklung.»Wichtiger als Kontinuität und Seriosität ist beim FCZ aktuell KI: Kompetenz und Integrität. ;) Zum Thema Lokalstolz gebe ich dir zwar recht, denn auch ich kann damit eher wenig anfangen. Nur sind die von dir geforderten Punkte betreffend Seriosität und Kontinuität bei ausländischen Investoren halt meistens eher nicht gegeben. Natürlich gibt es auch andere Beispiele wie Lugano, wo seriös gearbeitet wird, weil sich der Besitzer bewusst ist, dass der Verein finanziell ein Fass ohne Boden sein kann, er aber gleichzeitig mehr als genug Geld hat, um dies zu stemmen. Einen solchen Investor zu finden, dürfte allerdings eher im Bereich des fast Unmöglichen liegen. Die restlichen Vereine haben alle mehr oder weniger lokales Geld im Hintergrund. Basel hat sehr viel lokales Geld. YB hat mit lokalem, wenn auch Zürcher Geld, trotz anfänglicher Probleme etwas Grosses geschaffen. Sion hat lokales Geld. Lausanne hat einen Chemiekonzern im Hintergrund, der aber ebenfalls stark in der Region verwurzelt ist. Servette hat lokales Geld. Thun hat mehrheitlich lokales Geld. Luzern hat lokales Geld. St. Gallen hat lokales Geld. Xamax ging praktisch hopps, nachdem die lokale Lösung wegfiel und ein tschetschenischer Betrüger übernahm. Servette wurde von einem dubiosen nicht lokalen Investor an den nächsten weitergereicht und litt jahrelang darunter. Wil wurde ebenfalls mindestens zweimal von ausländischen Investoren beinahe ins Verderben geritten. GC wird momentan wie ein Wanderpokal alle paar Jahre weitergereicht und bisher sieht es eher nach weiterem Niedergang als nach nachhaltigem Erfolg aus. Bentancur hat in Bellinzona ein gigantisches Chaos hinterlassen und der Verein stand kurz vor dem Konkurs. Bei allem strategischen Versagen muss man den Canepas immerhin lassen, dass sie für ihre Fehler finanziell stets geradegestanden sind. Bei einer ausländischen Lösung ohne Bezug zur Region und zum FCZ stellt sich halt schon die Frage, ob diese Leute ihre Verpflichtungen ebenfalls erfüllen, wenn es einmal nicht so läuft wie erhofft. Die oben genannten Beispiele zeigen ja ziemlich deutlich, dass dies keineswegs selbstverständlich ist. Wenn also keine vernünftige lokale Lösung gefunden wird und die internationalen Optionen ähnlich wenig überzeugend sind wie beispielsweise bei GC, dann bin ich eher dafür, den Verein soweit zusammenzustutzen, dass er finanziell tragbarer für lokale Personen wird. Sorry für den ausufernden Beitrag.
Valderrama schrieb:Das Problem ist halt, dass die Canepa‘s die Tür für weitere Aktionäre jahrelang geschlossen hielten. Sie wollten immer nahezu 100% Aktienanteil behalten. Für potenzielle Interessenten war die Message klar und abschreckend. Wenn du dich dann aus finanziellen Gründen plötzlich gesprächsbereit zeigst, stehen die Interessenten nicht Schlange. Ich werfe den Canepa‘s schon vor, dass sie den FCZ nach Aussen isoliert und ihm so geschadet haben. Das passiert, wenn sich ein Präsident in das Tagesgeschäft einmischt und alles persönlich nimmt. Könnt ihr euch noch an die „schwarze Liste“ mit sechs Beratern erinnern? Oder die ganzen geräuschvollen Abgänge? Spieler dürfen nicht zurückkehren, da sie uns ablösefrei verliessen, aber wir selber verpflichten fast nur ablösefreie Spieler… In der Meistersaison war Canepa genau der Präsident, den man sich wünscht. Die Kommunikation lief über Breitenreiter und Jurendic und wir hatten Ruhe. Canepa konnte sich um das Wesentliche kümmern und das Sportliche den Profis überlassen. Er ist zwar sturr und hat seine Macken, aber ich glaube, dass er ein guter Mensch ist und dem FCZ eigentlich nur Gutes will.tehmoc schrieb: «Der Verein eiert nur noch herum und mir persönlich ist es völlig egal, ob jemand mit Zürcher Identität den FCZ übernimmt. Ich bin in der Welt zuhause und kann mit provinziellem Lokalstolz seit jeher nichts anfangen. Wichtiger ist Kontinuität und Seriosität unter den neuen Eigentümern. Mit den Canepas konnte ich mich auch nie anfreunden. Mir sind sie zu schrullig, zu selbstgefällig und ich habe seit jeher den Eindruck, dass der FCZ ein Kinderersatz ist - neben den Hunden natürlich. (Wer nennt sein Haustier schon nach sich selbst?) Auf der Suche nach der bestmöglichen „Betreuung“ für den Verein agieren sie wie Helikoptereltern von der Goldküste. Für mich ist auch seit Rolf Fringer klar, dass die Menschenkenntnis nicht allzu ausgeprägt ist. Wenn man die Entscheide der letzten Jahre anschaut, dann sprechen sie ausserdem für sehr dürftig ausgeprägte analytische Fähigkeiten. Und es wird immer nur noch schlimmer. Auch deshalb wäre es einfach sinnvoll, so schnell wie möglich die Nachfolge nachhaltig zu regeln. Ja, eine lokale Lösung würde ich unterschreiben, aber sie hat absolut keine Priorität mehr angesichts der Entwicklung.»Wichtiger als Kontinuität und Seriosität ist beim FCZ aktuell KI: Kompetenz und Integrität. ;) Zum Thema Lokalstolz gebe ich dir zwar recht, denn auch ich kann damit eher wenig anfangen. Nur sind die von dir geforderten Punkte betreffend Seriosität und Kontinuität bei ausländischen Investoren halt meistens eher nicht gegeben. Natürlich gibt es auch andere Beispiele wie Lugano, wo seriös gearbeitet wird, weil sich der Besitzer bewusst ist, dass der Verein finanziell ein Fass ohne Boden sein kann, er aber gleichzeitig mehr als genug Geld hat, um dies zu stemmen. Einen solchen Investor zu finden, dürfte allerdings eher im Bereich des fast Unmöglichen liegen. Die restlichen Vereine haben alle mehr oder weniger lokales Geld im Hintergrund. Basel hat sehr viel lokales Geld. YB hat mit lokalem, wenn auch Zürcher Geld, trotz anfänglicher Probleme etwas Grosses geschaffen. Sion hat lokales Geld. Lausanne hat einen Chemiekonzern im Hintergrund, der aber ebenfalls stark in der Region verwurzelt ist. Servette hat lokales Geld. Thun hat mehrheitlich lokales Geld. Luzern hat lokales Geld. St. Gallen hat lokales Geld. Xamax ging praktisch hopps, nachdem die lokale Lösung wegfiel und ein tschetschenischer Betrüger übernahm. Servette wurde von einem dubiosen nicht lokalen Investor an den nächsten weitergereicht und litt jahrelang darunter. Wil wurde ebenfalls mindestens zweimal von ausländischen Investoren beinahe ins Verderben geritten. GC wird momentan wie ein Wanderpokal alle paar Jahre weitergereicht und bisher sieht es eher nach weiterem Niedergang als nach nachhaltigem Erfolg aus. Bentancur hat in Bellinzona ein gigantisches Chaos hinterlassen und der Verein stand kurz vor dem Konkurs. Bei allem strategischen Versagen muss man den Canepas immerhin lassen, dass sie für ihre Fehler finanziell stets geradegestanden sind. Bei einer ausländischen Lösung ohne Bezug zur Region und zum FCZ stellt sich halt schon die Frage, ob diese Leute ihre Verpflichtungen ebenfalls erfüllen, wenn es einmal nicht so läuft wie erhofft. Die oben genannten Beispiele zeigen ja ziemlich deutlich, dass dies keineswegs selbstverständlich ist. Wenn also keine vernünftige lokale Lösung gefunden wird und die internationalen Optionen ähnlich wenig überzeugend sind wie beispielsweise bei GC, dann bin ich eher dafür, den Verein soweit zusammenzustutzen, dass er finanziell tragbarer für lokale Personen wird. Sorry für den ausufernden Beitrag.
Valderrama schrieb: « Wenn also keine vernünftige lokale Lösung gefunden wird und die internationalen Optionen ähnlich wenig überzeugend sind wie beispielsweise bei GC, dann bin ich eher dafür, den Verein soweit zusammenzustutzen, dass er finanziell tragbarer für lokale Personen wird.»Dass darauf noch niemand gekommen ist, bitte gleich eine Mail an ancillo.canepa@fcz.ch schreiben! Spass bei Seite. Wo würdest du dann die Heimspiele austragen? So dass man keine übertriebene Mieten und horrende Polizeikosten an die Stadt bezahlen muss?
roliZ schrieb: «Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass man Koller locken konnte mit der Aussicht eine junge Mannschaft zu verbessern, aber ohne qualitative Aufrüstung. Es müsste ihm klar sein, dass er somit um den Abstieg kämpft. Oder war er solange weg und kennt das Niveau der SL nicht? Zwar tief, aber doch nicht soo grottig. Oder leidet er schon unter Demenz. Hätte schon gewusst mit was man ihn geködert hat. Gut möglich, dass wir nach Runde 5 letzter sind. Alle rüsten auf. Würde mich nicht wundern, wenn er den Bettel hinschmeisst.»Da gibt es verschiedenste Möglichkeiten: A) sein Berater bzw. unser Sportchef hat ihm einen wahnsinnig tollen Vertrag zur Rentenaufbesserung offeriert. B) Mäse ist’s als Hopper-Legende schlicht egal, was mit dem FCZ in Zukunft geschieht und sah einfach nur die Kohle. C) Vielleicht war die Rechnung auch ganz einfach: Ein paar Monate ordentlich Kohle verdienen und wenn es dann schiefgeht, war halt der Kader zu schwach. Win-win
FCZ_AG schrieb:Ha, echt sehr witzig. Aber keine Sorge: Cillo braucht dafür keine E-Mail, denn offenbar offenbar ist er schon selbst dahintergekommen. Oder wie erklärst du dir die aktuelle Sparübung? Meine Einsicht in die Zahlen ist genauso begrenzt wie deine, aber ich bezweifle, dass die Sicherheitskosten der größte Kostenpunkt sind. Was wird dafür jährlich bezahlt? Eine Million? Wenn ich mir die Personalkosten der letzten Jahre ansehe, dann gibt es da sicherlich noch Spielraum nach unten. Und unser Kader sieht momentan danach aus, als würde genau dieser Weg eingeschlagen.Valderrama schrieb: « Wenn also keine vernünftige lokale Lösung gefunden wird und die internationalen Optionen ähnlich wenig überzeugend sind wie beispielsweise bei GC, dann bin ich eher dafür, den Verein soweit zusammenzustutzen, dass er finanziell tragbarer für lokale Personen wird.»Dass darauf noch niemand gekommen ist, bitte gleich eine Mail an ancillo.canepa@fcz.ch schreiben! Spass bei Seite. Wo würdest du dann die Heimspiele austragen? So dass man keine übertriebene Mieten und horrende Polizeikosten an die Stadt bezahlen muss?