Medienberichte / Kommentare

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PescaditoMitglied
22.06.2017, 15:05 · #1'701
Beiträge: 507
Aus dem Blick-Ticker: FUSSBALL – Eine etwas schräge Nachricht aus Deutschland: In der kommenden Saison soll die U20-Nationalmannschaft Chinas an der Regionalliga Südwest teilnehmen. Der Deutsche Fussball-Bund wird einen entsprechenden Vertrag mit dem Chinesischen Verband unterzeichnen. Die Teilnahme soll die Chinesen auf die Olympischen Spiele 2020 in Tokio vorbereiten. Das Team wird allerdings nicht in der Tabelle der Südwest-Staffel aufgeführt. Die anderen 19 Klubs haben grünes Licht gegeben – und kriegen jeweils 15'000 Euro. Beheimatet sein werden die chinesischen Kicker in St. Leon-Rot nahe Heidelberg. Irgendwann nehmen dann die Gangzhou Warriors oder wie die auch immer heissen an der Serie A teil, Anti Matschkalakala spielt in der Premier League und irgendein Al-Ahly aus Quatar oder Saudiarabien kauft sich in die Champions League ein
fischbachMitglied
22.06.2017, 15:27 · #1'702
Beiträge: 2'951
Aus dem Blick-Ticker: FUSSBALL – Eine etwas schräge Nachricht aus Deutschland: In der kommenden Saison soll die U20-Nationalmannschaft Chinas an der Regionalliga Südwest teilnehmen. Der Deutsche Fussball-Bund wird einen entsprechenden Vertrag mit dem Chinesischen Verband unterzeichnen. Die Teilnahme soll die Chinesen auf die Olympischen Spiele 2020 in Tokio vorbereiten. Das Team wird allerdings nicht in der Tabelle der Südwest-Staffel aufgeführt. Die anderen 19 Klubs haben grünes Licht gegeben – und kriegen jeweils 15'000 Euro. Beheimatet sein werden die chinesischen Kicker in St. Leon-Rot nahe Heidelberg. Irgendwann nehmen dann die Gangzhou Warriors oder wie die auch immer heissen an der Serie A teil, Anti Matschkalakala spielt in der Premier League und irgendein Al-Ahly aus Quatar oder Saudiarabien kauft sich in die Champions League ein Vor Jahren gabs doch mal eine Geschichte mit Kubas Kickern in D-land. Da wollte der Bonner SC 1999 das gesamte Kubanische Nationalteam in der damaligen Oberliga Nordrhein einsetzen. Das Projekt scheiterte dann aber kurzfristig aufgrund von Schwierigkeiten mit den Arbeitsbewilligungen. Und im Gegensatz zu heute floss kein Geld in die Liga, sondern die Bonner sollten neben Kost/Logis/Training für die Spieler als «Transfersumme» noch Sportausrüstung nach Kuba schicken. China (und sein Geld) ist halt eine andere Macht als damals Fidels Insel. http://www.spiegel.de/sport/fussball/andere-ligen-kubaner-sind-in-bonn-angekommen-a-16118.html
Don UrsuloMitglied
22.06.2017, 18:00 · #1'703
Beiträge: 10'541
Aus dem Blick-Ticker: FUSSBALL – Eine etwas schräge Nachricht aus Deutschland: In der kommenden Saison soll die U20-Nationalmannschaft Chinas an der Regionalliga Südwest teilnehmen. Der Deutsche Fussball-Bund wird einen entsprechenden Vertrag mit dem Chinesischen Verband unterzeichnen. Die Teilnahme soll die Chinesen auf die Olympischen Spiele 2020 in Tokio vorbereiten. Das Team wird allerdings nicht in der Tabelle der Südwest-Staffel aufgeführt. Die anderen 19 Klubs haben grünes Licht gegeben – und kriegen jeweils 15'000 Euro. Beheimatet sein werden die chinesischen Kicker in St. Leon-Rot nahe Heidelberg. Irgendwann nehmen dann die Gangzhou Warriors oder wie die auch immer heissen an der Serie A teil, Anti Matschkalakala spielt in der Premier League und irgendein Al-Ahly aus Quatar oder Saudiarabien kauft sich in die Champions League ein wart mal ab bis der erste Chinesische Super-Star in Europa spielt, der wird dann eine hoehere Abloese generieren als Messi&Co. (weil in China dann 100 Mio. Chinesen eine Taste druecken und 2 Euro be- zahlen fuer sein Spiel zu sehen bei Barca, Bayern, City oder Real). Oder vielleicht geht er dann auch zu einem Chinesischen Verein wie Inter oder Milan :-)
tehmocMitglied
23.06.2017, 06:45 · #1'704
Beiträge: 2'158
Aus dem Blick-Ticker: FUSSBALL – Eine etwas schräge Nachricht aus Deutschland: In der kommenden Saison soll die U20-Nationalmannschaft Chinas an der Regionalliga Südwest teilnehmen. Der Deutsche Fussball-Bund wird einen entsprechenden Vertrag mit dem Chinesischen Verband unterzeichnen. Die Teilnahme soll die Chinesen auf die Olympischen Spiele 2020 in Tokio vorbereiten. Das Team wird allerdings nicht in der Tabelle der Südwest-Staffel aufgeführt. Die anderen 19 Klubs haben grünes Licht gegeben – und kriegen jeweils 15'000 Euro. Beheimatet sein werden die chinesischen Kicker in St. Leon-Rot nahe Heidelberg. Irgendwann nehmen dann die Gangzhou Warriors oder wie die auch immer heissen an der Serie A teil, Anti Matschkalakala spielt in der Premier League und irgendein Al-Ahly aus Quatar oder Saudiarabien kauft sich in die Champions League ein wart mal ab bis der erste Chinesische Super-Star in Europa spielt, der wird dann eine hoehere Abloese generieren als Messi&Co. (weil in China dann 100 Mio. Chinesen eine Taste druecken und 2 Euro be- zahlen fuer sein Spiel zu sehen bei Barca, Bayern, City oder Real). Oder vielleicht geht er dann auch zu einem Chinesischen Verein wie Inter oder Milan :-) Vielleicht unterschätze ich die Fussballbegeisterung in China, aber das dürfte doch noch ein paar Jahrzehnte gehen. Irgendwann werden Fussballmannschaften aber vielleicht schon aufgestellt wie die Darsteller in US-Film- oder TV-Produktionen - in dem Sinne, dass jeder "Markt" vertreten ist. Für Leute wie Navas oder auch die Schweizer Spieler würde es dann eng. Auf jeden Fall deuten die Finalshows beim DFB-Pokal und CL-Final darauf hin, dass wir noch viel Unsinn ertragen werden müssen.
SandmanMitglied
23.06.2017, 07:53 · #1'705
Beiträge: 6'110
Vielleicht unterschätze ich die Fussballbegeisterung in China, aber das dürfte doch noch ein paar Jahrzehnte gehen. Die Fussballbegeisterung in China ist riesig, nicht umsonst reisen Europas Spitzenclubs in den "Ferien" nach Asien. Die Trainings werden von Zehntausenden verfolgt, die Spieler werden vergöttert. Die Zuschauerzahlen der heimischen Liga bewegen sich je nach Club zwischen 9'000 und 45'000 im Schnitt, kann also locker mit Italien oder Frankreich mithalten. Bis allerdings der erste Chinesische Superstar in Europa tschutten wird, wird es wohl noch dauern. Die bisherigen Engagements waren ja eher wenig erfolgversprechend und wohl oft auch ein bisschen Marketing. Es kommt ja auch nicht von ungefähr, dass es in ganz Asien keinen absoluten Superstar gibt, den man zB. zu den Top 20 Spielern der Welt zählen könnte.
Avatar von MetalZHMetalZHMitglied
02.09.2017, 11:07 · #1'706
Beiträge: 5'727
Sehr guter Artikel aus dem Tagi. Er zeigt recht schonungslos auf, wie heuchlerisch und geldgierig das gesamte moderne Fussballbusiness ist, was übrigens mit ein Grund dafür ist, dass ich mich nicht mehr für CL/EL und die grossen Ligen interessiere. Meiner Meinung nach könnte der Autor einfach auch noch die eigene Zunft erwähnen, die von dem ganzen Affentheater ebenfalls profitiert und es durch Spekulationen oder 'sensationelle Enthüllungen' selber noch ein wenig antreibt bzw. sich dazu instrumentalisieren lässt. Aber wer hat schon ein Interesse daran, sich diesem riesigen Goldesel zu widersetzen? Und wie sollte man das überhaupt tun? Ich versuche es einfach so gut es geht zu ignorieren... https://mobile2.tagesanzeiger.ch/articl ... 261f000001 Goldrausch in der Parallel-Welt Diese Transferperiode zeigt wie nie zuvor: Der Fussball ist eine Geldvermehrungsmaschine mit sagenhaften Renditen. Wer das stoppt? Niemand. Der «Deadline Day» verursachte das erwünschte Schwindelgefühl. Wie erwartet schafften es die katarischen Eigentümer von Paris Saint-Germain am letzten Tag der Fussball-Transferperiode, den 18-jährigen Kylian Mbappé zu kaufen. Äh, Entschuldigung: Sie leihen ihn erst, um ihn dann im kommenden Jahr zu erwerben, das Geschäft soll sich insgesamt auf 180 Millionen Euro summieren. Damit halten die Pariser angeblich die Financial-Fairplay-Regeln des Europäischen Fussball-Verbands Uefa ein, was vor allem eines zeigt: Diese Regeln der Uefa sind nicht die Kalorien wert, die man aufbringen muss, um das Wort vom Bildschirm abzulesen. Im Mittelpunkt der letzten «Deadline-Day»-Stunden stand trotzdem ein anderer französischer Nationalspieler. Der allgemein recht unbekannte Thomas Lemar, 21-jähriger Offensivspieler mit Talent, aber nicht unbedingt ein Weltstar. An diesem Lemar hingen plötzlich die grössten Deals des Fussballs, an seinem Beispiel zeigt sich der ganze Millionen-Wahn. Er ging so: Der schlecht in die Saison gestartete FC Arsenal bietet angeblich am Donnerstag fast 100 Millionen Euro für Lemar, würde man sich einigen, dürfe der Chilene Alexis Sánchez für 60 Millionen Euro zu Manchester City wechseln. Doch Lemar spielt am Abend in Paris in der WM-Qualifikation gegen die Niederlande, wo er zwei Tore schiesst, und so heisst es aus London, die Zeit werde zu knapp, um noch alle Formalien rechtzeitig abschliessen zu können. Blöd ist zudem, dass Lemar offenbar nicht nach London, sondern lieber nach Liverpool umziehen will. Käme es dazu, dann darf der streikende Brasilianer Coutinho endlich für etwa 135 Millionen aus Liverpool zum FC Barcelona wechseln. Doch Liverpool will wohl für Lemar nicht ganz so viel zahlen wie Arsenal. Was dessen Eigentümer beim AS Monaco nicht überzeugt. Keines der Domino-Steinchen fällt und so ist Freitagfrüh alles beim Alten. Der AS Monaco zeigt, wie das Geschäft funktioniert Apropos AS Monaco. Noch nie hat ein Klub in einem Sommer so einen Reibach erzielt. Benjamin Mendy für 58 Millionen Euro sowie Bernardo Silva für 50 Millionen zu Manchester City, Tiemoué Bakayoko für 40 Millionen zum FC Chelsea, Kylian Mbappé für 180 Millionen nach Paris. Das macht Einnahmen in Höhe von 328 Millionen Euro für Spieler, die der Klub einst für «nur» 38 Millionen erworben hatte. Eine Wertsteigerung von 860 Prozent. Wo kann man solche Rendite einfahren? Der russische Eigentümer Dmitrij Rybolowlew freut sich. Der Milliardär hat sich mit dem portugiesischen Spielerberater Jorge Mendes zusammengetan, eine der mächtigsten Figuren des Weltfussballs. Die beiden verstehen den Fussball als das, was er heutzutage ist: eine Geldvermehrungsmaschine. Der FC Bayern ist Teil des Spiels wie alle anderen Der AS Monaco zeigt wie unter einem Brennglas, wie das Geschäft funktioniert. Seit Rybolowlews Übernahme 2011 hat Monaco mehr als 200 Transfers getätigt, der Verein kauft oder leiht am Fliessband, ein grosses Kommen und Gehen. Mendes lässt seine Kontakte spielen, die Profis sollen preiswert kommen und teuer gehen. Eins muss man ihm lassen: Er macht das ziemlich gut. Was daran stört? Aus den «Football Leaks» ging hervor, dass Rybolowlew und Mendes auf Zypern heimlich einen Investmentfonds mit dem Namen Browsefish Limited unterhielten, in dem sie die Transferrechte an Spielern gebündelt hatten. Nicht der Klub, sondern vor allem sie selbst sollen profitieren. Das ist zwar verboten und gab ein bisschen Ärger, aber wen interessiert das am Ende in diesem aufgeblasenen Betrieb? Jeder weiss, dass das Geld im Fussball aus teilweise dubiosen Quellen stammt, dass häufig von Geldwäsche und Korruption die Rede ist, dass viel zu viel in den Taschen zwielichtiger Mittelsmänner versickert. Doch das stört den Fussball nicht, es will zumindest niemand so genau wissen. Hauptsache das Geld fliesst und es gibt keine Scherereien. Dabei herrscht ein wahrer Goldrausch. Die mit riesigen Summen dotierten Fernsehverträge oder die Investitionen aus China und dem Nahen Osten haben den Markt kolossal angeheizt. Der Deal rund um den Brasilianer Neymar, den die katarischen Eigner von Paris Saint-Germain aus Barcelona geholt haben, ist eine neue, schockierende Dimension. Ablöse, Handgelder, Beraterhonorare, Gehalt, Steuern sollen sich auf mehr als 600 Millionen Euro summieren. Wer sollte noch bremsen? Diese Entwicklung war von Insidern längt prognostiziert worden. Niemand hat sie gestoppt oder ernsthaft infrage gestellt. Warum auch? Und wer sollte der Bremser sein? Niemand im Fussball-Business kann ein echtes Interesse daran haben, dass die Geldströme reguliert werden oder gar versiegen. Am Ende bekommt noch jeder was ab. Und welche Geschäftszweige, welche Firmen würden sich gegen frische Millionen wehren? Selbst Staatschefs fliegen inzwischen in den Nahen Osten und geben den Tanzbär, damit die Scheichs oder Emirs ihre Schatulle für «Investitionen» öffnen. Klar, im Fussball gibt es eine Basis: die Fans. Ohne sie geht es nicht, denn sie schaffen die nötige Aufmerksamkeit, um aus dem Fussball die grösste Unterhaltungsindustrie der Welt zu machen. An dieser Basis rumort es angesichts der märchenhaften Summen in einer Parallel-Welt, der sie auch noch zujubeln. 120 Millionen für jenen, 80 Millionen diesen, 40 Millionen für den da drüben - und ach ja, der unbekannte Neuling kostet «nur» 17 Millionen. Volkssport? Deshalb werden Reden gehalten, allenthalben wird über den «Wahnsinn» oder auch mal den «Irrsinn» geschimpft. Uli Hoeness zum Beispiel, Präsident des FC Bayern, klagte in der Sportbild über «ein Spiel ohne Grenzen», er wisse nicht, wohin das noch alles führen solle. Der Fussball müsse «verdammt aufpassen ..., denn irgendwann hat der Zuschauer dann vielleicht doch die Schnauze voll.» Um zu beschliessen: «Man muss nun auch mal sagen: Es reicht!» Und: «Kein Spieler der Welt ist 100 Millionen Euro wert. Gut gepoltert, Herr Hoeness. Aber mal ehrlich: 41,5 Millionen Euro für einen bis dato relativ unbekannten Mittelfeldspieler von Olympique Lyon namens Corentin Tolisso? Mit Katar geschäftlich verbunden Am Ende sind Hoeness und sein Klub Teil des Spiels wie alle anderen. Mit einem Transferminus von 80 Millionen Euro bewegt sich der FC Bayern durchaus in der Spitzengruppe des sommerlichen Fussball-Monopoly. Weshalb man die Kritik daran getrost unter Imagepflege abheften kann. Nach dem Motto: Wir werfen zwar mit unglaublich viel Geld herum, aber die anderen sind noch viel schlimmer - ergo sind wir die Guten, die anderen die Bösen. Das ist gut für die Fanseele und wird im Münchner Heimspiel in der Champions-League-Vorrunde gegen Paris sicher die Stimmung anheizen. Oder geht da doch was, zumindest gegen diese Kataris, die mit ihrem Staatsfonds die Fussball-Weltherrschaft erkaufen wollen? Nun ja, aus München zum Beispiel ist da wenig zu erwarten, denn wohin nochmal fliegt der FC Bayern im Januar ins Trainingslager? Genau. Und der «Hamad International Airport» in Doha ist ein Premium Sponsor des Klubs. Oder Barcelona: Fünf Jahre war die Stiftung "Qatar Foundation" Trikotsponsor, Klub-Idole wie Xavi (spielt derzeit bei Sadd Sports Club in Doha) oder Pep Guardiola (Botschafter der WM 2022 und früher mal Spieler bei Al-Ahli Sports Club) sind eng mit dem Land verbandelt, vor allem finanziell. Die schönsten Worte zu diesem Sommer-Theater kamen übrigens aus Freiburg. Der kritische Trainer-Geist Christian Streich unterhält sich da regelmässig mit ein paar lokalen Reportern und weil auch Kameras im Raum stehen, geht das anschliessend per Internet um die Welt. Also sagte Streich: «Der Gott des Geldes wird immer grösser und irgendwann verschlingt er alles. Die Macht des Geldes ist grenzenlos.» Amen.
We are Motörhead. And we play Rock'n'Roll.
GibsMitglied
09.09.2017, 12:44 · #1'707
Beiträge: 467
Keine Ahnung wo rein. Bericht zufällig gefunden dass ist mal eine Pyro-show :) lohnt sich anzuschauen: http://m.20min.ch/sport/fussball/story/12426987
Avatar von roliZroliZMitglied
15.09.2017, 11:14 · #1'709
Beiträge: 1'820
Was Lesenswertes in watson: "Sie wollten Kunden, es kamen Fans" anlässlich der Partie Arsenal:FC Köln http://www.watson.ch/!493832781?utm_med ... e-tracking Arsenal, Manchester, Chelsea, überall die gleiche Scheisse. Grosskapitalisten übernehmen die Klubs. Spieler werden auf Teufel komm raus von überall her eingekauft. Die Bindung zur Stadt, Region geht verloren und der Fussball wird zum überteuerten Hochsicherheits-Event umgeformt. Es bräuchte eine Revolution sonst ist der Begriff "Englischer Fussball" so viel wert wie chinesische Gummientli in der Badewanne. Zudem leidet nicht nur die Fankultur sondern auch die Englische Fussballnati. Sehr wenig Junge dürfen in den Topklubs spielen. Somit hat die Nationalmannschaft kaum geeignetes Spielmaterial. Hoffe schwer die Deutschen machen diese Entwicklung nicht durch. In der CH muss man sich keine Sorgen machen. Nur GC scheint (Vogel-Arschloch habe englische Investoren) darauf zu tendieren. Wäre mir egal, dann wären die Hüpfer definitiv tot. Sind ja jetzt schon im Koma.
GlaronaMitglied
15.09.2017, 15:52 · #1'710
Beiträge: 13'396
Was Lesenswertes in watson: "Sie wollten Kunden, es kamen Fans" anlässlich der Partie Arsenal:FC Köln http://www.watson.ch/!493832781?utm_med ... e-tracking Arsenal, Manchester, Chelsea, überall die gleiche Scheisse. Grosskapitalisten übernehmen die Klubs. Spieler werden auf Teufel komm raus von überall her eingekauft. Die Bindung zur Stadt, Region geht verloren und der Fussball wird zum überteuerten Hochsicherheits-Event umgeformt. Es bräuchte eine Revolution sonst ist der Begriff "Englischer Fussball" so viel wert wie chinesische Gummientli in der Badewanne. Zudem leidet nicht nur die Fankultur sondern auch die Englische Fussballnati. Sehr wenig Junge dürfen in den Topklubs spielen. Somit hat die Nationalmannschaft kaum geeignetes Spielmaterial. Hoffe schwer die Deutschen machen diese Entwicklung nicht durch. In der CH muss man sich keine Sorgen machen. Nur GC scheint (Vogel-Arschloch habe englische Investoren) darauf zu tendieren. Wäre mir egal, dann wären die Hüpfer definitiv tot. Sind ja jetzt schon im Koma. Betrifft ja nicht nur den Fussball sondern Grossevents allgemein. Schaut euch nur die Ticktes Preise an von diversen gross Acts in Sachen Musik. Da werden fantasie Preise verlangt und die Stimmung ist Kacke. Ich habe fürs AC/DC Konzert im Letzi vor 2 Jahren vor dem Stadion Tickets gekauft für 40.- weill ich keine 160.- Flocken zahle. Die Stimmung war flau und neben "Hunz und Kunz" zu stehen macht irgendwie auch kein Spass. Gleiches Bild bei der Roger Waters "The Wall" Tour im Hallenstadion. Da wurden ganze Sitzreihen für Firmen gekauft... Nö brauche ich nicht.
Avatar von Tschik CajkovskiTschik CajkovskiMitglied
17.09.2017, 07:38 · #1'711
Beiträge: 3'346
Wie der Chef des FC St. Pauli den Kommerz stoppen will Weil Geld und Geschäft immer wichtiger werden, zerstört der Fussball den eigenen Nährboden. Andreas Rettig kritisiert die Gier der Spieler, beklagt den Verlust von Emotionen und mahnt zu mehr Mitbestimmung von Klub-Mitgliedern und Fans. von Christine Steffen 16.9.2017 https://nzzas.nzz.ch/sport/wie-der-chef ... ld.1316801
Sektor DMitglied
29.09.2017, 07:39 · #1'712
Beiträge: 6'608
«Polizist schoss aus 8 Metern – Fan erblindet»
Bei Krawallen nach dem Spiel FCB - FCZ vom April 2016 verlor ein unbeteiligter FCB-Fan wegen eines Gummigeschosses ein Auge. Nun wurde bekannt wie es dazu kam.. Nach dem Abpfiff des Spiels des FCB gegen den FCZ vom 9. April 2016 kam es um den St-Jakob-Park zu massiven Ausschreitungen. Auf der Eventplattform wurden die Polizisten angegriffen - neun wurden beim Einsatz verletzt. Ein unbeteiligter FCB-Fan wurde dabei von einem Gummigeschoss im Gesicht getroffen. Er erblindete in der Folge auf dem rechten Auge. Die Ausschreitungen verlagerten sich weiter zum Joggeli-Parkplatz. Die Fans demolierten Polizeiautos. Der Sachschaden betrug ingesamt rund 200'000 Franken. Nach dem Abpfiff des Spiels des FC Basel gegen den FC Zürich vom 10. April 2016 kam es beim St.-Jakob-Park zu massiven Ausschreitungen: Randalierer bewarfen Polizisten auf der Eventplattform hinter der Muttenzerkurve mit Gegenständen wie Flaschen und Petarden. Ein Polizist wurde von Chaoten spitalreif geprügelt. Bei den Ausschreitungen wurden neun Polizisten verletzt, mehrere Polizeifahrzeuge beschädigt oder angezündet und zwei Krawallanten festgenommen. Auch ein FCB-Fan wurde bei den Ausschreitungen verletzt. Das «Regionaljournal» von SRF hat nun Einsicht in die Einstellungsverfügung des Verfahrens erhalten, die Details zum Fall enthält. Der 27-jährige Sanitärinstallateur, der von der Staatsanwaltschaft als «friedlicher Matchbesucher» bezeichnet wird, verlor nach dem Spiel seine Freunde und geriet als Unbeteiligter in die Krawalle. Dabei traf ihn ein Gummigeschoss im rechten Auge und verletzte ihn so stark, dass er auf dem Auge erblindete. Aus acht Metern Entfernung geschossen Das Opfer klagte daraufhin gegen den Polizisten, der das Gummischrot abfeuerte – ohne Erfolg: Die Staatsanwaltschaft hat das Verfahren eingestellt. Laut der Verfügung hatte der angeklagte Polizist nach dem Abpfiff den Auftrag erhalten, sich mit seinen Kollegen auf die Eventplattform zu begeben. Dort wurden sie von einem Mob angegriffen und mit Gegenständen beworfen. Ein Polizist wurde gar die Treppe hinuntergestossen. Daraufhin habe der Beamte im Mittelpunkt des Falls Gummischrot eingesetzt. Er habe dabei auf die Treppe gezielt, damit möglichst niemand zu Schaden komme. Der Polizist habe aus acht Metern Entfernung geschossen. Dabei schreibt die Polizei einen Abstand von mindestens 20 Metern vor – es sei denn, es handelt sich um Notwehr. Dabei traf ein Geschoss das Opfer im Gesicht. Polizist habe aus Notwehr gehandelt Da der Polizist aus Notwehr gehandelt habe, kann ihm laut Staatsanwaltschaft kein Fehlverhalten vorgeworfen werden. Er habe sich und seine Kollegen schützen wollen – dass er dabei einen Unbeteiligten treffen würde, sei sehr unwahrscheinlich gewesen. Da er verhältnismässig gehandelt habe, wurde das Verfahren im Januar 2017 eingestellt. «Das Opfer hat Beschwerde gegen das Einstellungsverfahren eingereicht. Diese wurde jedoch wieder zurückgezogen», sagt Kriminalkommissär Peter Gill auf Anfrage von 20 Minuten. Weitere Details zum Opfer könne er nicht geben. Die Polizei hält es derweil nicht für notwendig, beim Einsatz von Gummischrot über die Bücher zu gehen: Da in diesem Fall eine rechtskräftige Einstellungsverfügung vorliege, «gibt es für die Polizeileitung keinen Grund, etwas an der Einsatzdoktrin zu ändern», so Polizei-Sprecher Martin Schütz. Q:http://www.20min.ch/schweiz/basel/story/21453017 Also.. auch ohne ein Polizei-Freund zu sein, muss jedem klar sein, dass der lange Arm des Gesetzes nun einmal mit Gummi, Wasser, Tränengas etc. auf einen eskalierenden Mob, Randalierer und Gewalttäter vorgeht. Daran kann man auch kaum etwas aussetzen. Klar, gegen Fussballfans finde ich es auch unangenehm, bei einem Nazi-Mob würde ich es aber befürworten. Somit kann ich es Herr und Frau Schweizer auch nicht verübeln, wenn sie dieses Vorgehen gegen Fussballanhänger befürworten. Aber: Es kann doch nicht angehen, dass ein erwiesenermassen unbeteiligter Fan sein Augenlicht verliert und KEINE Chance auf Genugtuung, Schadenersatz oder ähnliches hat!! Wo sind wir denn hier?? Viele von uns sind vermutlich auch schon in einen Kessel oder sonstige Ausschreitungen (nicht nur Fussball, auch Demos etc.) geraten und wissen, dass man nicht in jedem Fall einfach "weggehen" kann. Mir kommen Zweifel am Rechtsstaat, wenn ein Polizist mutwillig und vorsätzlich die vorgeschriebenen Mindestabstände etc. missachtet und eine unbeteiligte Personen schwerstens verletzt. Auch wenn wir sonst zum Glück keine amerikanischen Verhältnisse in der Schweiz haben, in den USA wären hier wohl Schmerzensgelder in Millionenhöhe geflossen. Was ich sagen will: Ich kreide unserem Rechtsstaat einmal mehr an, dass es offenbar keine Chance gibt, die Polizei und ihre Köpfe mit rechtlichen Mitteln für ihr Fehlverhalten dranzukriegen. Es zeigt mir wieder einmal: Vor dem Gesetz sind alle gleich. Einige sind allerdings etwas gleicher...
Avatar von DaveDaveMitglied
29.09.2017, 07:46 · #1'713
Beiträge: 8'210
Beim Cupfinal in Bern verfehlte ein Gummischrot meinen Kopf um etwa 1-2 Meter, obwohl ich weit weg vom Geschehen gestanden habe.....
«Wenn jemand sagt, der FCZ sei kein Spitzenklub, habe ich Mühe, weiterzudiskutieren.» Ancillo Canepa
Avatar von din Vaterdin VaterMitglied
29.09.2017, 08:56 · #1'714
Beiträge: 6'247
Also.. auch ohne ein Polizei-Freund zu sein, muss jedem klar sein, dass der lange Arm des Gesetzes nun einmal mit Gummi, Wasser, Tränengas etc. auf einen eskalierenden Mob, Randalierer und Gewalttäter vorgeht. Daran kann man auch kaum etwas aussetzen. ... Daran kann man sehrwohl was aussetzen. Gummischrott ist als Einsatzmittel nicht tolerierbar. Sorgt regelmässig für mehr Randale und Krawall, als wenn man darauf verzichten würde, wie z.B. in Deutschland.
ColoMitglied
29.09.2017, 09:20 · #1'715
Beiträge: 1'473
Also.. auch ohne ein Polizei-Freund zu sein, muss jedem klar sein, dass der lange Arm des Gesetzes nun einmal mit Gummi, Wasser, Tränengas etc. auf einen eskalierenden Mob, Randalierer und Gewalttäter vorgeht. Daran kann man auch kaum etwas aussetzen. ... Daran kann man sehrwohl was aussetzen. Gummischrott ist als Einsatzmittel nicht tolerierbar. Sorgt regelmässig für mehr Randale und Krawall, als wenn man darauf verzichten würde, wie z.B. in Deutschland. Lieber ein Schlagstock und prügelnde Bullen? Ich denke wenn der Polizistenjob solche Leute wie in Deutschland anzieht, ich weiss nicht so recht... Denk mal an die BFE Einheiten die sind so geil auf Gewalt die wären vermutlich gern auf dem Acker
Avatar von din Vaterdin VaterMitglied
29.09.2017, 09:40 · #1'716
Beiträge: 6'247
Also.. auch ohne ein Polizei-Freund zu sein, muss jedem klar sein, dass der lange Arm des Gesetzes nun einmal mit Gummi, Wasser, Tränengas etc. auf einen eskalierenden Mob, Randalierer und Gewalttäter vorgeht. Daran kann man auch kaum etwas aussetzen. ... Daran kann man sehrwohl was aussetzen. Gummischrott ist als Einsatzmittel nicht tolerierbar. Sorgt regelmässig für mehr Randale und Krawall, als wenn man darauf verzichten würde, wie z.B. in Deutschland. Lieber ein Schlagstock und prügelnde Bullen? Ich denke wenn der Polizistenjob solche Leute wie in Deutschland anzieht, ich weiss nicht so recht... Denk mal an die BFE Einheiten die sind so geil auf Gewalt die wären vermutlich gern auf dem Acker Auch ohne Gummi stehen ja noch Wasser und Tränengas zur Verfügung, um einen Mob aufzulösen. Ich sehe nicht ein, was am Gummi gut sein soll...
ColoMitglied
29.09.2017, 11:25 · #1'717
Beiträge: 1'473
Also.. auch ohne ein Polizei-Freund zu sein, muss jedem klar sein, dass der lange Arm des Gesetzes nun einmal mit Gummi, Wasser, Tränengas etc. auf einen eskalierenden Mob, Randalierer und Gewalttäter vorgeht. Daran kann man auch kaum etwas aussetzen. ... Daran kann man sehrwohl was aussetzen. Gummischrott ist als Einsatzmittel nicht tolerierbar. Sorgt regelmässig für mehr Randale und Krawall, als wenn man darauf verzichten würde, wie z.B. in Deutschland. Lieber ein Schlagstock und prügelnde Bullen? Ich denke wenn der Polizistenjob solche Leute wie in Deutschland anzieht, ich weiss nicht so recht... Denk mal an die BFE Einheiten die sind so geil auf Gewalt die wären vermutlich gern auf dem Acker Auch ohne Gummi stehen ja noch Wasser und Tränengas zur Verfügung, um einen Mob aufzulösen. Ich sehe nicht ein, was am Gummi gut sein soll... Versteh mich falsch, ich find Gummi auch scheisse aber wohl das kleinere Übel...
Avatar von MetalZHMetalZHMitglied
29.09.2017, 13:04 · #1'718
Beiträge: 5'727
Also.. auch ohne ein Polizei-Freund zu sein, muss jedem klar sein, dass der lange Arm des Gesetzes nun einmal mit Gummi, Wasser, Tränengas etc. auf einen eskalierenden Mob, Randalierer und Gewalttäter vorgeht. Daran kann man auch kaum etwas aussetzen. ... Daran kann man sehrwohl was aussetzen. Gummischrott ist als Einsatzmittel nicht tolerierbar. Sorgt regelmässig für mehr Randale und Krawall, als wenn man darauf verzichten würde, wie z.B. in Deutschland. Lieber ein Schlagstock und prügelnde Bullen? Ich denke wenn der Polizistenjob solche Leute wie in Deutschland anzieht, ich weiss nicht so recht... Denk mal an die BFE Einheiten die sind so geil auf Gewalt die wären vermutlich gern auf dem Acker Auch ohne Gummi stehen ja noch Wasser und Tränengas zur Verfügung, um einen Mob aufzulösen. Ich sehe nicht ein, was am Gummi gut sein soll... Versteh mich falsch, ich find Gummi auch scheisse aber wohl das kleinere Übel... Gummischrot ist oberbeschissen! Tränengas und Wasserwerfer sind stark genug, um einen Mob auseinanderzutreiben. Ich habe null Verständnis dafür, dass in der Schweiz Gummischrot eingesetzt wird, meines Wissens übrigens als (fast?) einziges Land in Europa. Mit Gummischrot kann man jemandem locker ein Auge ausschiessen, was auch ab und zu geschieht.
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Avatar von KrönuKrönuMitglied
29.09.2017, 14:24 · #1'719
Beiträge: 13'343
Auch ohne Gummi stehen ja noch Wasser und Tränengas zur Verfügung, um einen Mob aufzulösen. Ich sehe nicht ein, was am Gummi gut sein soll... Gummi ist effektiver einen Mob aufzulösen, weil mehrere Polizisten mehrere verstreute "Gegner" beschiessen können. Mit Wasser kannst du zwar einen Teil eines Mobs auflösen, aber ein Wasserwerfer ist enorm träge und muss zuerst in Stellung gebracht werden. Meistens ist der Grossteil des Mob dann eh schon weg. Wenn man die G20 Ausschreitungen gesehen hat, sieht man, wie machtlos die deutsche Polizei teilweise war. Ich denke, mit Gummischrot hätte man die Lage besser im Griff gehabt. Wenn man eine Salve Gummischrot in den Mob ballert, rennt jetzt wirklich jeder und kommt auch nicht so schnell wieder... Die Schweiz kann mit so mit einer minimalen Anzahl Polizisten grosse Fanaufmärsche handeln. Das Problem an dem Ganzen sind eher die Gewehre und dessen Handhabung: Man kann mit diesen Knarren gar nicht zielen und die Flugbahnen der Geschosse sind extrem unterschiedlich, man schiesst eigentlich jedesmal auf gut Glück. Ebenfalls gibt es beiuns sogar Gewehre, die schiessen mehrere Geschosse auf einmal (wie eine Schrotflinte). Wie möchte ein Polizist diese ans Ziel bringen? Bei Einzelschuss-Gewehren mit Zielvorrichtung (haben wir in der CH nicht!) könnte ich mich sogar anfreunden, wenn man wirklich zielgenau schiessen könnte. Solange aber die Bullen mit diesen Dinger nicht zielen können und rumballern wie im wilden Westen, sind sie extrem gefährlich. edit: https://www.ssi-media.com/pigbrother/Gummi1.htm (zwar bisschen eine Psychoseite, aber viele Infos zu Gummischrot)
Avatar von MetalZHMetalZHMitglied
29.09.2017, 15:27 · #1'720
Beiträge: 5'727
Auch ohne Gummi stehen ja noch Wasser und Tränengas zur Verfügung, um einen Mob aufzulösen. Ich sehe nicht ein, was am Gummi gut sein soll... Gummi ist effektiver einen Mob aufzulösen, weil mehrere Polizisten mehrere verstreute "Gegner" beschiessen können. Mit Wasser kannst du zwar einen Teil eines Mobs auflösen, aber ein Wasserwerfer ist enorm träge und muss zuerst in Stellung gebracht werden. Meistens ist der Grossteil des Mob dann eh schon weg. Tränegas kännsch?
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