Testspiele

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Sektor D
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25.08.2020, 14:22 · #1'341
Beiträge: 6'607
Ceesay ist schon ein Vollblutstürmer...
crosshair
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25.08.2020, 14:26 · #1'342
Beiträge: 1'728
Die erste Halbzeit war so traurig, dass man denken könnte Magnin schickt die Stammelf auf den Platz und sagt den Jungen, die auf der Bank sitzen dann: "Seht ihr, so sollt ihr es nicht machen..."
Brolin
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25.08.2020, 14:40 · #1'343
Beiträge: 2'087
Das sah mir schwer nach Elfmeter aus...
Sektor D
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25.08.2020, 14:44 · #1'344
Beiträge: 6'607
Soo, schön no s'2:0 gfrässe... War ja wieder einmal ein Augenschmaus.
fczlol
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25.08.2020, 14:45 · #1'345
Beiträge: 6'460
Ceesay ist schon ein Vollblutstürmer... Seine Ansätze waren heute nicht mam so schlimm wie ich fand. Aber alles in allem wieder ein Graus.
Zhyrus
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25.08.2020, 14:50 · #1'346
Beiträge: 15'713
Ceesay ist schon ein Vollblutstürmer... Seine Ansätze waren heute nicht mam so schlimm wie ich fand. Aber alles in allem wieder ein Graus. Ceesay ist auch der Testspielsieger :D
Sportchef
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25.08.2020, 14:52 · #1'347
Beiträge: 734
nur so weiter wurstlen,kommt gut,Challenge Liga. Winter als Verteidiger? Habe keine Worte mehr.So wird mit Magnin weiter gewurstelt. Als Trainer sollte er ein Vorbild sein,aber eben? Und Canepa stützt das noch.Der stürzt und noch ins Elend? Was macht da die sogenannte Sportkommission,schlafen oder Vorschläge und Canepa bleibt stur.Wir sind eine spitzen Mannschaft.Ich habe das Gefühl,das unter diesen Unstän den viele Sponsoren abspringen werden.
Zhyrus
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25.08.2020, 14:59 · #1'348
Beiträge: 15'713
Es kann nun jeder interpretieren, ob Kempter frech viel verlangte, da er der einzige LV war, oder ob der FCZ sich mit der Knausrigkeit am falschen Ort ins eigene Bein schoss. Wir wissen es nicht. Das würde ich persönlich mit grosser Wahrscheinlichkeit ausschliessen, da müsste ich mich gewaltig in ihm täuschen.. Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, dass er völlig überrissene Forderungen gestellt hätte. Ich denke oder ich hoffe, dass der FCZ an der Verpflichtung eines "hoch-klassigen" LVs als Stammkraft arbeitet und so wenig wie möglich für den Backup ausgeben wollte, daher hat man Kempter wohl nur einen sehr mässigen Vertrag vorgelegt, respektive Schättin für tiefere Konditionen verpflichten wollen. Das ist meine Interpretation. Ich bin mir nicht sicher, ob man da am richtigen Ende spart. Auf jeden Fall sind Khelifi, Ceesay, Kololli, Bangura und Rüegg alle noch hier. Das belastet das (Gehalts-) Budget. Das sind wohl die Personalien, wo mehr Geld drin liegen würde.
Pescadito
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25.08.2020, 15:04 · #1'349
Beiträge: 507
Assistenztrainer Alfons Higl reklamiert beim aus Zürich stammenden Referee Fedayi San Echt jetzt? In einem Testspiel mit dem Schiri hadern? Solche Dinge werde ich nie verstehen. Erinnert mich an meine Zeit in der 4. Liga. Habe nie begriffen wie man sich über den Unparteiischen ärgern kann, wenn es gar nicht drauf ankommt. Z.B wie hier im Testspiel oder wenn der Stürmer gerade kläglich eine 100%ige versemmelt hat und sich danach mit dem Schiri anlegt, weil dieser auf Abseits statt auf Abstoss entscheidet...
Los Tioz
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25.08.2020, 15:16 · #1'350
Beiträge: 3'995
Es kann nun jeder interpretieren, ob Kempter frech viel verlangte, da er der einzige LV war, oder ob der FCZ sich mit der Knausrigkeit am falschen Ort ins eigene Bein schoss. Wir wissen es nicht. Das würde ich persönlich mit grosser Wahrscheinlichkeit ausschliessen, da müsste ich mich gewaltig in ihm täuschen.. Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, dass er völlig überrissene Forderungen gestellt hätte. Ich denke oder ich hoffe, dass der FCZ an der Verpflichtung eines "hoch-klassigen" LVs als Stammkraft arbeitet und so wenig wie möglich für den Backup ausgeben wollte, daher hat man Kempter wohl nur einen sehr mässigen Vertrag vorgelegt, respektive Schättin für tiefere Konditionen verpflichten wollen. Das ist meine Interpretation. Ich bin mir nicht sicher, ob man da am richtigen Ende spart. Auf jeden Fall sind Khelifi, Ceesay, Kololli, Bangura und Rüegg alle noch hier. Das belastet das (Gehalts-) Budget. Das sind wohl die Personalien, wo mehr Geld drin liegen würde. Klar es ging mir nur darum, dass ich hier nicht die Schuld bei Kempter sehe (natürlich ohne 100%ige Garantie) sondern bei den Vereinsverantwortlichen. Ich kann mir nicht vorstellen dass er irgendwelche überrissenen Forderungen gestellt hätte, weder finanziell noch bezüglich seiner Rolle, und all zu viel mehr gekostet als ein neuer Backup (z.B. Schättin) hätte er wohl kaum. Dazu ist er noch ein Eigengewächs mit riesigem FCZ-Herz...
Glarona
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25.08.2020, 16:42 · #1'351
Beiträge: 13'396
Momol, super Stimmung im Team. Gehört sich so bei einer spitzen Mannschaft in det Süper Lig. Es läuft beim FCZ.
Blerim_Dzemaili
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26.08.2020, 06:17 · #1'352
Beiträge: 7'508
FC Luzern - FC Zürich 2:0 (1:0) swissporarena, Luzern – Spiel ohne Zuschauer – SR: San Tore: 3. Ugrinic 1:0, 89. Hermann 2:0 FC Zürich: Brecher (45. Kostadinovic); Rohner (62. Britto), Nathan (62. Wallner), Omeragic (37. Sohm), Winter (45. Erne); Rüegg (45. H. Kryeziu), Domgjoni (70. Seiler); Schönbächler (45. Khelifi), Marchesano (70. Gnonto), Kololli (62. Koide); Kramer (62. Ceesay). Bemerkungen: FC Zürich ohne Bangura, Baumann, Frei, Janjicic, M. Kryeziu, Tosin (abwesend). Quelle: https://www.fcz.ch/de/profis/news/2020/fcz-unterliegt-fc-luzern-testspiel-02/ Müssen wir uns sorgen machen? Verlässt uns Tosin? Bitte nicht!
schwizermeischterfcz
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26.08.2020, 06:19 · #1'353
Beiträge: 8'260
FC Luzern - FC Zürich 2:0 (1:0) swissporarena, Luzern – Spiel ohne Zuschauer – SR: San Tore: 3. Ugrinic 1:0, 89. Hermann 2:0 FC Zürich: Brecher (45. Kostadinovic); Rohner (62. Britto), Nathan (62. Wallner), Omeragic (37. Sohm), Winter (45. Erne); Rüegg (45. H. Kryeziu), Domgjoni (70. Seiler); Schönbächler (45. Khelifi), Marchesano (70. Gnonto), Kololli (62. Koide); Kramer (62. Ceesay). Bemerkungen: FC Zürich ohne Bangura, Baumann, Frei, Janjicic, M. Kryeziu, Tosin (abwesend). Quelle: https://www.fcz.ch/de/profis/news/2020/fcz-unterliegt-fc-luzern-testspiel-02/ Müssen wir uns sorgen machen? Verlässt uns Tosin? Bitte nicht! Na dann freue ich mich schon jetzt auf die Reisli nach Niederhasli, Chiasso, Aarau und Konsorten :-)
eifachöppis
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26.08.2020, 07:29 · #1'354
Beiträge: 4'889
FC Luzern - FC Zürich 2:0 (1:0) swissporarena, Luzern – Spiel ohne Zuschauer – SR: San Tore: 3. Ugrinic 1:0, 89. Hermann 2:0 FC Zürich: Brecher (45. Kostadinovic); Rohner (62. Britto), Nathan (62. Wallner), Omeragic (37. Sohm), Winter (45. Erne); Rüegg (45. H. Kryeziu), Domgjoni (70. Seiler); Schönbächler (45. Khelifi), Marchesano (70. Gnonto), Kololli (62. Koide); Kramer (62. Ceesay). Bemerkungen: FC Zürich ohne Bangura, Baumann, Frei, Janjicic, M. Kryeziu, Tosin (abwesend). Quelle: https://www.fcz.ch/de/profis/news/2020/fcz-unterliegt-fc-luzern-testspiel-02/ Müssen wir uns sorgen machen? Verlässt uns Tosin? Bitte nicht! Na dann freue ich mich schon jetzt auf die Reisli nach Niederhasli, Chiasso, Aarau und Konsorten :-) Dies bedeutet doch einfach: Bangura, Baumann, Frei, Janjicic, M. Kryeziu und Tosin sind abwesend (Ferien, Hochzeit, Trainingsrückstand, Verletzung, Spaziergang mit Kookie,...) Ist Tosin überhaupt bereits wieder einsetzbar? Denke er wird noch ein paar Wochen brauchen... nach seiner Verletzung
eifachöppis
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26.08.2020, 09:57 · #1'356
Beiträge: 4'889
Zwei Auftaktniederlagen und Feuer unterm Dach: https://www.zuerilive.ch/2020/08/zwei-a ... term-dach/ Danke Züri Live für die Matchberichte. Kannst du folgende Fragen beantworten? - Wieso wird Winter als LV eingesetzt? Ist geplant, dann man der Presse/den Fans folgendes versucht zu verkaufen? "Mit Schättin haben wir einen LV verpflichtet. Winter und Britto können diese Position ebenfalls spielen. Es besteht auf der LV-Position kein Handlungsbedarf mehr. - Wieso wird Kamberi in den Testspielen nicht eingesetzt? Ist ein Leihgeschäft kurz vor dem Abschluss oder gibt es andere Gründe für die Nichtberücksichtigung? Ich finde es ehrlich gesagt fahrlässig, dass in einem Testkick 2 Stammspieler der aktuellen U21 spielen müssen. Die U21 hatte 3 Ernstkämpfe in den letzten 7 Tagen. Im letzten Spiel waren gerade mal 16!! Spieler im Aufgebot. Und Erne ist weit und breit der einzige, welcher als LV spielen kann (obwohl nicht die erlernte Position).
Züri Live
Mitglied
26.08.2020, 10:18 · #1'357
Beiträge: 2'044
- Wieso wird Winter als LV eingesetzt? Ist geplant, dann man der Presse/den Fans folgendes versucht zu verkaufen? "Mit Schättin haben wir einen LV verpflichtet. Winter und Britto können diese Position ebenfalls spielen. Es besteht auf der LV-Position kein Handlungsbedarf mehr. Kann ich nicht sagen. Winter hat auf seiner angestammten Position nicht mehr die Vorteile von früher, aber man will ihn als Allrounder weiterhin dabei haben. Beim zweiten Spiel in Luzern hat er ganz ordentlich gespielt. - Wieso wird Kamberi in den Testspielen nicht eingesetzt? Ist ein Leihgeschäft kurz vor dem Abschluss oder gibt es andere Gründe für die Nichtberücksichtigung? Keine Ahnung. Ich sehe Kamberi bezüglich Tauglichkeit für 1. Mannschaft (Super League) aber deutlich skeptischer als Zuerchergoalie und kann es verstehen, wenn er nicht eingeplant ist. Ich finde es ehrlich gesagt fahrlässig, dass in einem Testkick 2 Stammspieler der aktuellen U21 spielen müssen. Die U21 hatte 3 Ernstkämpfe in den letzten 7 Tagen. Im letzten Spiel waren gerade mal 16!! Spieler im Aufgebot. Und Erne ist weit und breit der einzige, welcher als LV spielen kann (obwohl nicht die erlernte Position). Das gibts in anderen Klubs auch. Man will das Kader nur wegen kurzfristigen Überlegungen nicht noch mehr aufblähen.
Shorunmu
Mitglied
26.08.2020, 10:21 · #1'358
Beiträge: 4'730
Zwei Auftaktniederlagen und Feuer unterm Dach: https://www.zuerilive.ch/2020/08/zwei-a ... term-dach/ Kannst du den Artikel noch hier reinposten? Der Webfilter im Geschäft ist bei uns sehr komisch eingestellt.
Simon Le Bon
Mitglied
26.08.2020, 10:54 · #1'359
Beiträge: 731
Zwei Auftaktniederlagen und Feuer unterm Dach: https://www.zuerilive.ch/2020/08/zwei-a ... term-dach/ Kannst du den Artikel noch hier reinposten? Der Webfilter im Geschäft ist bei uns sehr komisch eingestellt. Zwei Auftaktniederlagen und Feuer unterm Dach Der FC Aarau gehört zu denjenigen Teams, die in den ersten 10 Tagen nach Trainingsstart ganz auf Testspiele verzichten, weil der Trainer und ehemalige FCZ-Verteidiger Stephan Keller sein Team erst dann gegen einen Gegner auf den Platz schicken will, wenn er vom Trainingsstand her von seinen Spielern das Umsetzen der Vorgaben auch wirklich erwarten kann. Aufgrund der Beobachtungen in und rund um die ersten beiden Tests gegen Schaffhausen (2:5) und Luzern (0:2) wäre das eventuell für den FC Zürich auch eine zu bedenkende Variante gewesen. Die Trainings unter Ludo Magnin sind generell so intensiv, abwechslungsreich und sehen optisch so gut aus wie unter keinem seiner Vorgänger in den letzten 10 Jahren. Dieser Eindruck wird durch verschiedene Experten bestätigt. Wenn überhaupt, dann sind die Trainings insgesamt eher zu hart und gehen gemäss einzelnen Stimmen zu stark an die Substanz, so dass die Mannschaft kräftemässig in gewissen Phasen der Saison möglicherweise nicht ihr volles Potential ausschöpfen kann. Auch wenn aufgrund des Corona-Regimes Trainingsbesuche nicht mehr ohne weiteres möglich und eine aktuelle Einschätzung darum schwierig ist, kann man davon ausgehen, dass auch in dieser Vorbereitung aktuell die Mannschaft sehr intensiv trainiert. Gegen Schaffhausen begann man gut, das Tempo war von beiden Seiten in der Startviertelstunde relativ hoch. Dann musste man dem Gegner aber relativ schnell das Szepter überlassen. Ungewöhnlich für von Murat Yakin trainierte Teams haben die Schaffhauser nach den Sommertransfers eine ganze Reihe von gelernten Stürmern im Kader und traten in beiden Halbzeiten mit Prtajin / Pollero sowie Barry / Djoulou mit jeweils zwei „waschechten“ Mittelstürmern an, so dass Hélios Sessolo rechts ins Mittelfeld ausweichen musste. Die Munotstädter vermochten im Gegensatz zu ihrem Gegner über die ganzen 90 Minuten die für ein Testspiel relativ hohe Intensität zu halten. Auch wenn das 4:2 und das 5:2 während einer Pflege von Nathan gegen einen FC Zürich in Unterzahl fielen, war das Ergebnis insgesamt auch in dieser Höhe nicht unverdient. Bei regnerischen Bedingungen: Testspielauftakt FCZ – Schaffhausen Beim FCZ gab der 16-jährige Wilfried Gnonto sein Début im Profiteam – ein ganz ordentliches, auch wenn er speziell gegen den ehemaligen FCZ-Mittelfeldspieler Sangoné Sarr das ein oder andere Mal noch Probleme hatte, sich physisch zu behaupten. Im Goaliedress bei den Gelb-Schwarzen lief in der 1. Halbzeit Piu Da Costa auf. Der Goalie-Routinier hält sich im Team der Yakin-Brüder fit. In einem Team, das mit dem ehemaligen GC-Junior Amir Saipi und den beiden ehemaligen FCZ-Junioren Calvin Heim und Luka Deronjic auf dieser Position sehr talentiert bestückt ist. Ein Transfer in den Lipo Park scheint zum jetzigen Zeitpunkt nicht wahrscheinlich. Die Erste Halbzeit endete 1:2 – Kololli hatte nach Treffern der beiden neuen Schaffhausen-Stürmer Pollero und Prtajin eine gute Schönbächler-Flanke mit links aus dem rechten Halbfeld noch leicht per Kopf abgefälscht. Derselbe Schönbächler hatte bereits in der 5. Minute mit einer Doppelchance (Lattenkopfball, Da Costa-Parade) die erste gute Einschussgelegenheit der Partie vergeben. Später traf Pollero neben seinem Treffer mit einem schönen Abschluss aus der Drehung auf der anderen Seite auch noch den Pfosten. In der Zweiten Halbzeit erhöhten Sessolo per Penalty, Barry und Kastrati das Skore der Schaffhauser drei Mal. Den Penalty hatte Mirlind Kryeziu verschuldet – und es war nicht sein einziger Schnitzer gewesen. Nach seinem Fehler vor dem 5:2 Kastratis konnte Präsident Ancillo Canepa seinen Ärger auf der Tribüne nicht zurückhalten. Im Anschluss der Partie führte dieser dann zusammen mit Heliane unverzüglich ein intensives Einzelgespräch mit dem 23-jährigen Verteidiger. Wie zwei wohlgesinnte Lehrer, die einem Schüler klarmachen, dass die nächste Prüfung für seinen Werdegang entscheidend sein wird. In Luzern fehlte Mirlind dann – wohl kaum verletzungsbedingt. Ähnlich einzuordnen eine Szene in der Pause des Luzern-Spiels, als Captain Yanick Brecher Stürmer Blaz Kramer packte und ruppig wegstiess, nachdem dieser etwas salopp und frech auf Brechers Einzelkritik reagiert hatte. Kramer hatte unter anderem kurz vor der Pause nach einer guten Flanke Rüeggs eine hervorragende Kopfballchance ungenutzt gelassen – allerdings weniger wegen fehlender Konzentration, sondern mehr weil es dem Slowenen in solchen Szenen schlicht an Qualität fehlt. Will man die beiden hitzigen Diskussionen am Rande des Spielfelds positiv interpretieren, so dahingehend, dass man einen gewissen Schlendrian von einzelnen Spielern nicht mehr zu tolerieren gewillt ist – selbst in Testspielen nicht. Gedenkminute für die überraschend verstorbene Luzerner Klublegende Paul Wolfisberg vor dem zweiten Zürcher Testauftritt in der Zentralschweiz Nicht zielführend war hingegen sicherlich das Reklamieren bei Schiedsrichter San im Luzern-Spiel. Toni Domgjoni hätte den Eckball, der zum 1:0 Luzerns führte, verhindern können, wenn er sich nicht darauf fokussiert hätte, ausgiebig ein Handspiel Ugrinics zu beanstanden. Trainer Magnin nervte sich darüber, dass in der Zweiten Halbzeit bei einem Laufduell mit David Mistrafovic kein Penalty zugunsten von Assan Ceesay gepfiffen worden war. Und Assistenztrainer Alfons Higl ging nach dem Schlusspfiff ziemlich heftig bei Schiedsrichter Fedayi San reklamieren. Pluspunkte bei den Unparteiischen sammeln die Zürcher so schon vor Saisonstart sicherlich nicht. Einzelne Spieler wussten in den beiden Partien durchaus zu gefallen. Henri Koide macht nahtlos weiter, wo er letzte Saison aufgehört hatte, unter anderem mit einer starken Einzelleistung zum zwischenzeitlichen 2:3 gegen Schaffhausen. Fabian Rohner deutet an, was für einen Wert er mit seinem Speed für die Mannschaft haben kann. Kevin Rüegg und Nathan wirken mental gut drauf und haben sich gegen Luzern im Vergleich zum Schaffhausen-Spiel bereits gesteigert, Hekuran Kryeziu zeigte sich in Luzern ebenfalls verbessert, zumindest in der offensiven Phase. Gegen Schaffhausen machte das Zentrum hingegen fast durchs Band Fehler im Aufbauspiel: Omeragic, Sohm, Seiler, Heki Kryeziu, Mirlind Kryeziu, Domgjoni, Rüegg. Auch in Luzern liess man Lang, Zivkovic, Arques, Ugrinic, Voca und Co. viel zu viele Freiheiten. Und die Zone vor dem eigenen Strafraum hat man weiterhin nicht im Griff. Von den Flügeln kommt weiterhin zu wenig defensive Unterstützung (Ausnahme: Koide). In beiden Partien tritt der der FCZ im 4-2-3-1 an, welches letzte Saison lange Zeit die Stammformation war. Schon in den letzten Meisterschaftspartien der alten Saison war Magnin wieder zu diesem System zurückgekehrt – mit Kololli als linker Flügel, wo dieser weniger effektiv agiert, als in der Sturmspitze. Wilfried Gnonto wird bisher jeweils auf der 10er-Position eingesetzt, wo er als Hängende Spitze auch bei Inter häufig gespielt hat. Simon Sohm wird zur Zeit (nicht zum ersten Mal) als Innenverteidiger eingesetzt. In Luzern machte er seine Sache bereits etwas besser, als gegen Schaffhausen. Auf dieser Position hat er das Spiel vor sich und kann mit seinen Rushes und langen Bällen möglicherweise mehr bewirken als von weiter vorne aus. Und es besteht die Hoffnung, dass Sohm durch die klarere Rolle seine Schwächen im Positionsspiel und der Rückwärtsbewegung überwinden kann und reifer wird. Denn ohne diesen Prozess wird er es trotz hervorragender Anlagen nicht zu einem Top-Spieler schaffen. Im Zweikampf hat er am Boden Qualität, muss sich in der Luft aber noch stark verbessern. FC Zürich – Schaffhausen 2:5 (1:2) Tore: 13. Pollero 0:1, 28. Prtajin 0:2, 40. Kololli (Schönbächler) 1:2; 64. Sessolo (Penalty, Djoulou) 1:3, 71. Koide (Marchesano) 2:3, 81. Barry 2:4, 83. Kastrati 2:5. FCZ 1.Hz.: Brecher: Britto, Sohm, Omeragic, Winter; H. Kryeziu, Seiler; Schönbächler, Gnonto, Kololli; Ceesay. FCZ 2. Hz.: Brecher; Rohner, Nathan, M. Kryeziu, Britto; Rüegg, Domgjoni; Koide, Marchesano, Khelifi; Kramer. Schaffhausen 1. Hz.: Da Costa; J. Krasniqi, I. Bunjaku, Mujic, Alvarez; Lika, Bislimi, Sarr, Del Toro; Prtajin, Pollero. Schaffhausen 2. Hz.: Saipi; Qollaku, Müller, Padula, Del Toro; Sessolo, Talic, Kastrati, M. Bajrami; Barry, Djoulou. Luzern – FCZ Zürich 2:0 (1:0) Tore: 3. Ugrinic 1:0: 89. Hermann (Jashari) 2:0. Luzern 1. Hz.: Müller; Sidler, Lucas, Knezevic, Bürki; Arques; Emini, Ugrinic; Kakabadze, Schürpf, Lang. Luzern 2. Hz.: Zibung; Grether, Schulz, Mistrafovic, Sidler (61. Balaruban); Kakabadze (80. Hermann), Arques, Voca, Jashari; Lang, Zivkovic. FCZ 1.Hz.: Brecher; Rohner, Nathan, Omeragic (37. Sohm), Winter; Rüegg, Domgjoni; Schönbächler, Marchesano, Kololli; Kramer. FCZ 2. Hz.: Kostadinovic; Rohner (61. Britto), Nathan (61. Wallner), Sohm, Erne; H. Kryeziu, Domgjoni (69. Seiler); Khelifi, Marchesano (69. Gnonto), Kololli (61. Koide); Kramer (61. Ceesay).
Shorunmu
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26.08.2020, 10:58 · #1'360
Beiträge: 4'730
Zwei Auftaktniederlagen und Feuer unterm Dach: https://www.zuerilive.ch/2020/08/zwei-a ... term-dach/ Kannst du den Artikel noch hier reinposten? Der Webfilter im Geschäft ist bei uns sehr komisch eingestellt. Zwei Auftaktniederlagen und Feuer unterm Dach Der FC Aarau gehört zu denjenigen Teams, die in den ersten 10 Tagen nach Trainingsstart ganz auf Testspiele verzichten, weil der Trainer und ehemalige FCZ-Verteidiger Stephan Keller sein Team erst dann gegen einen Gegner auf den Platz schicken will, wenn er vom Trainingsstand her von seinen Spielern das Umsetzen der Vorgaben auch wirklich erwarten kann. Aufgrund der Beobachtungen in und rund um die ersten beiden Tests gegen Schaffhausen (2:5) und Luzern (0:2) wäre das eventuell für den FC Zürich auch eine zu bedenkende Variante gewesen. Die Trainings unter Ludo Magnin sind generell so intensiv, abwechslungsreich und sehen optisch so gut aus wie unter keinem seiner Vorgänger in den letzten 10 Jahren. Dieser Eindruck wird durch verschiedene Experten bestätigt. Wenn überhaupt, dann sind die Trainings insgesamt eher zu hart und gehen gemäss einzelnen Stimmen zu stark an die Substanz, so dass die Mannschaft kräftemässig in gewissen Phasen der Saison möglicherweise nicht ihr volles Potential ausschöpfen kann. Auch wenn aufgrund des Corona-Regimes Trainingsbesuche nicht mehr ohne weiteres möglich und eine aktuelle Einschätzung darum schwierig ist, kann man davon ausgehen, dass auch in dieser Vorbereitung aktuell die Mannschaft sehr intensiv trainiert. Gegen Schaffhausen begann man gut, das Tempo war von beiden Seiten in der Startviertelstunde relativ hoch. Dann musste man dem Gegner aber relativ schnell das Szepter überlassen. Ungewöhnlich für von Murat Yakin trainierte Teams haben die Schaffhauser nach den Sommertransfers eine ganze Reihe von gelernten Stürmern im Kader und traten in beiden Halbzeiten mit Prtajin / Pollero sowie Barry / Djoulou mit jeweils zwei „waschechten“ Mittelstürmern an, so dass Hélios Sessolo rechts ins Mittelfeld ausweichen musste. Die Munotstädter vermochten im Gegensatz zu ihrem Gegner über die ganzen 90 Minuten die für ein Testspiel relativ hohe Intensität zu halten. Auch wenn das 4:2 und das 5:2 während einer Pflege von Nathan gegen einen FC Zürich in Unterzahl fielen, war das Ergebnis insgesamt auch in dieser Höhe nicht unverdient. Bei regnerischen Bedingungen: Testspielauftakt FCZ – Schaffhausen Beim FCZ gab der 16-jährige Wilfried Gnonto sein Début im Profiteam – ein ganz ordentliches, auch wenn er speziell gegen den ehemaligen FCZ-Mittelfeldspieler Sangoné Sarr das ein oder andere Mal noch Probleme hatte, sich physisch zu behaupten. Im Goaliedress bei den Gelb-Schwarzen lief in der 1. Halbzeit Piu Da Costa auf. Der Goalie-Routinier hält sich im Team der Yakin-Brüder fit. In einem Team, das mit dem ehemaligen GC-Junior Amir Saipi und den beiden ehemaligen FCZ-Junioren Calvin Heim und Luka Deronjic auf dieser Position sehr talentiert bestückt ist. Ein Transfer in den Lipo Park scheint zum jetzigen Zeitpunkt nicht wahrscheinlich. Die Erste Halbzeit endete 1:2 – Kololli hatte nach Treffern der beiden neuen Schaffhausen-Stürmer Pollero und Prtajin eine gute Schönbächler-Flanke mit links aus dem rechten Halbfeld noch leicht per Kopf abgefälscht. Derselbe Schönbächler hatte bereits in der 5. Minute mit einer Doppelchance (Lattenkopfball, Da Costa-Parade) die erste gute Einschussgelegenheit der Partie vergeben. Später traf Pollero neben seinem Treffer mit einem schönen Abschluss aus der Drehung auf der anderen Seite auch noch den Pfosten. In der Zweiten Halbzeit erhöhten Sessolo per Penalty, Barry und Kastrati das Skore der Schaffhauser drei Mal. Den Penalty hatte Mirlind Kryeziu verschuldet – und es war nicht sein einziger Schnitzer gewesen. Nach seinem Fehler vor dem 5:2 Kastratis konnte Präsident Ancillo Canepa seinen Ärger auf der Tribüne nicht zurückhalten. Im Anschluss der Partie führte dieser dann zusammen mit Heliane unverzüglich ein intensives Einzelgespräch mit dem 23-jährigen Verteidiger. Wie zwei wohlgesinnte Lehrer, die einem Schüler klarmachen, dass die nächste Prüfung für seinen Werdegang entscheidend sein wird. In Luzern fehlte Mirlind dann – wohl kaum verletzungsbedingt. Ähnlich einzuordnen eine Szene in der Pause des Luzern-Spiels, als Captain Yanick Brecher Stürmer Blaz Kramer packte und ruppig wegstiess, nachdem dieser etwas salopp und frech auf Brechers Einzelkritik reagiert hatte. Kramer hatte unter anderem kurz vor der Pause nach einer guten Flanke Rüeggs eine hervorragende Kopfballchance ungenutzt gelassen – allerdings weniger wegen fehlender Konzentration, sondern mehr weil es dem Slowenen in solchen Szenen schlicht an Qualität fehlt. Will man die beiden hitzigen Diskussionen am Rande des Spielfelds positiv interpretieren, so dahingehend, dass man einen gewissen Schlendrian von einzelnen Spielern nicht mehr zu tolerieren gewillt ist – selbst in Testspielen nicht. Gedenkminute für die überraschend verstorbene Luzerner Klublegende Paul Wolfisberg vor dem zweiten Zürcher Testauftritt in der Zentralschweiz Nicht zielführend war hingegen sicherlich das Reklamieren bei Schiedsrichter San im Luzern-Spiel. Toni Domgjoni hätte den Eckball, der zum 1:0 Luzerns führte, verhindern können, wenn er sich nicht darauf fokussiert hätte, ausgiebig ein Handspiel Ugrinics zu beanstanden. Trainer Magnin nervte sich darüber, dass in der Zweiten Halbzeit bei einem Laufduell mit David Mistrafovic kein Penalty zugunsten von Assan Ceesay gepfiffen worden war. Und Assistenztrainer Alfons Higl ging nach dem Schlusspfiff ziemlich heftig bei Schiedsrichter Fedayi San reklamieren. Pluspunkte bei den Unparteiischen sammeln die Zürcher so schon vor Saisonstart sicherlich nicht. Einzelne Spieler wussten in den beiden Partien durchaus zu gefallen. Henri Koide macht nahtlos weiter, wo er letzte Saison aufgehört hatte, unter anderem mit einer starken Einzelleistung zum zwischenzeitlichen 2:3 gegen Schaffhausen. Fabian Rohner deutet an, was für einen Wert er mit seinem Speed für die Mannschaft haben kann. Kevin Rüegg und Nathan wirken mental gut drauf und haben sich gegen Luzern im Vergleich zum Schaffhausen-Spiel bereits gesteigert, Hekuran Kryeziu zeigte sich in Luzern ebenfalls verbessert, zumindest in der offensiven Phase. Gegen Schaffhausen machte das Zentrum hingegen fast durchs Band Fehler im Aufbauspiel: Omeragic, Sohm, Seiler, Heki Kryeziu, Mirlind Kryeziu, Domgjoni, Rüegg. Auch in Luzern liess man Lang, Zivkovic, Arques, Ugrinic, Voca und Co. viel zu viele Freiheiten. Und die Zone vor dem eigenen Strafraum hat man weiterhin nicht im Griff. Von den Flügeln kommt weiterhin zu wenig defensive Unterstützung (Ausnahme: Koide). In beiden Partien tritt der der FCZ im 4-2-3-1 an, welches letzte Saison lange Zeit die Stammformation war. Schon in den letzten Meisterschaftspartien der alten Saison war Magnin wieder zu diesem System zurückgekehrt – mit Kololli als linker Flügel, wo dieser weniger effektiv agiert, als in der Sturmspitze. Wilfried Gnonto wird bisher jeweils auf der 10er-Position eingesetzt, wo er als Hängende Spitze auch bei Inter häufig gespielt hat. Simon Sohm wird zur Zeit (nicht zum ersten Mal) als Innenverteidiger eingesetzt. In Luzern machte er seine Sache bereits etwas besser, als gegen Schaffhausen. Auf dieser Position hat er das Spiel vor sich und kann mit seinen Rushes und langen Bällen möglicherweise mehr bewirken als von weiter vorne aus. Und es besteht die Hoffnung, dass Sohm durch die klarere Rolle seine Schwächen im Positionsspiel und der Rückwärtsbewegung überwinden kann und reifer wird. Denn ohne diesen Prozess wird er es trotz hervorragender Anlagen nicht zu einem Top-Spieler schaffen. Im Zweikampf hat er am Boden Qualität, muss sich in der Luft aber noch stark verbessern. FC Zürich – Schaffhausen 2:5 (1:2) Tore: 13. Pollero 0:1, 28. Prtajin 0:2, 40. Kololli (Schönbächler) 1:2; 64. Sessolo (Penalty, Djoulou) 1:3, 71. Koide (Marchesano) 2:3, 81. Barry 2:4, 83. Kastrati 2:5. FCZ 1.Hz.: Brecher: Britto, Sohm, Omeragic, Winter; H. Kryeziu, Seiler; Schönbächler, Gnonto, Kololli; Ceesay. FCZ 2. Hz.: Brecher; Rohner, Nathan, M. Kryeziu, Britto; Rüegg, Domgjoni; Koide, Marchesano, Khelifi; Kramer. Schaffhausen 1. Hz.: Da Costa; J. Krasniqi, I. Bunjaku, Mujic, Alvarez; Lika, Bislimi, Sarr, Del Toro; Prtajin, Pollero. Schaffhausen 2. Hz.: Saipi; Qollaku, Müller, Padula, Del Toro; Sessolo, Talic, Kastrati, M. Bajrami; Barry, Djoulou. Luzern – FCZ Zürich 2:0 (1:0) Tore: 3. Ugrinic 1:0: 89. Hermann (Jashari) 2:0. Luzern 1. Hz.: Müller; Sidler, Lucas, Knezevic, Bürki; Arques; Emini, Ugrinic; Kakabadze, Schürpf, Lang. Luzern 2. Hz.: Zibung; Grether, Schulz, Mistrafovic, Sidler (61. Balaruban); Kakabadze (80. Hermann), Arques, Voca, Jashari; Lang, Zivkovic. FCZ 1.Hz.: Brecher; Rohner, Nathan, Omeragic (37. Sohm), Winter; Rüegg, Domgjoni; Schönbächler, Marchesano, Kololli; Kramer. FCZ 2. Hz.: Kostadinovic; Rohner (61. Britto), Nathan (61. Wallner), Sohm, Erne; H. Kryeziu, Domgjoni (69. Seiler); Khelifi, Marchesano (69. Gnonto), Kololli (61. Koide); Kramer (61. Ceesay). Merci
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