Varese schrieb: «Ich sehe es ähnlich wie viele Vorschreiber hier… Wie kann man mit so viel Erfahrung wie es unser Temporärer Übungsleiter an der Seitenliene hat, eine solche Aufstellung gegen Lausanne aufs grün Schicken ??? Hier fehlen mir die Worte Sorry. Vermute mal es brennt Licht oben im Gehirn aber es wohnt niemand da… »
1. Bernegger wollte wohl neue Impulse in die dysfunktionale Mannschaft bringen.
2. Bernegger baut auf Erfahrung, deshalb wollte er Brecher und versuchte Berisha, Palacio, Cavaleiro, Kény, Phaëton und Perea in sein 4-2-3-1 zu pressen. Das bedingte, den Rohrkrepierer mit Tsawa auf RV und einer der beiden „klassischen“ Stürmer musste positionsfremd in‘s zentrale offensive Mittelfeld.
Das missglückte, wobei die ersten beiden Tore durch individuelle Fehler geprägt waren.
1:0. Tsawa steht suboptimal und gewährt dem Flügel zu viel Raum für den Durchbruch (sicherlich auch der ungewohnten Position geschuldet). Das Tor geht aber vor allem auf die Kappe von Cavaleiro und/oder Berisha, die den Aussenverteidiger völlig vergessen und unbehelligt bis zur Strafraumgrenze vordringen lassen. Solche Konzentrationsmängel ziehen sich durch die ganze Saison.
2:0. Brecher darf diesen Ball auf die Distanz nicht so spielen. Auch wenn Vujevic richtig reagiert, gerät er massiv unter Druck. Er hat den Gegenspieler bereits im Rücken. Aber, Vujevic muss dem Ball entgegenlaufen, da wirst du bei Passivität schon bei den Junioren zusammengestaucht.
Bedenklich fand ich die offensive Harmlosigkeit. Es kam kein Lebenszeichen, obwohl wir mit sämtlichen etablierten Spielern (ausser Hack) auftraten. Es war eben wieder einmal nicht nur defensiv liederlich und von Fehlern geprägt, sondern auch offensiv und spielerisch ein Graus.