GCN - FC Zürich | Samstag, 21. Februar 2015 | 17:45 Uhr

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dennisov
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26.02.2015, 12:54 · #121
Beiträge: 5'501
Anzeige gegen Fehr, Wolff & Co. Betroffene Fans des FC Zürich haben Strafanzeige gegen die politischen und operativen Verantwortlichen des Polizeieinsatzes vom vergangenen Wochenende eingereicht. Angezeigt wurden Mario Fehr (Sicherheitsdirektor Kanton Zürich), Richard Wolff (Vorsteher des Polizeidepartements der Stadt Zürich), Daniel Blumer (Kommandant der Stadtpolizei Zürich), Thomas Würgler (Kommandant der Kantonspolizei Zürich), sowie die Einsatzleitung vom Samstag. Vorgeworfen werden den Verantwortlichen des Einsatzes, Freiheitsberaubung, Nötigung, Tätlichkeiten sowie weitere Delikte gegenüber denjenigen, die sich über Stunden im Inneren des geplanten Polizeikessels an der Badenerstrasse befanden. Weiter wird eine anfechtbare Verfügung des Polizeieinsatzes verlangt. Wir verweisen an dieser Stelle auch auf die Erklärung der Zürcher Südkurve vom vergangenen Sonntag, in der die tatsächlichen Geschehnisse rund um das Derby dargelegt und eingeordnet werden. mitteilungen-zum-derby-vom-21-02-15-update-26-02-15-t17788.html Finde ich super, aber ich denke, dass die Anzeigen nichts bringen bzw. bewirken werden.
Los Tioz
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26.02.2015, 13:00 · #122
Beiträge: 3'995
Anzeige gegen Fehr, Wolff & Co. Betroffene Fans des FC Zürich haben Strafanzeige gegen die politischen und operativen Verantwortlichen des Polizeieinsatzes vom vergangenen Wochenende eingereicht. Angezeigt wurden Mario Fehr (Sicherheitsdirektor Kanton Zürich), Richard Wolff (Vorsteher des Polizeidepartements der Stadt Zürich), Daniel Blumer (Kommandant der Stadtpolizei Zürich), Thomas Würgler (Kommandant der Kantonspolizei Zürich), sowie die Einsatzleitung vom Samstag. Vorgeworfen werden den Verantwortlichen des Einsatzes, Freiheitsberaubung, Nötigung, Tätlichkeiten sowie weitere Delikte gegenüber denjenigen, die sich über Stunden im Inneren des geplanten Polizeikessels an der Badenerstrasse befanden. Weiter wird eine anfechtbare Verfügung des Polizeieinsatzes verlangt. Wir verweisen an dieser Stelle auch auf die Erklärung der Zürcher Südkurve vom vergangenen Sonntag, in der die tatsächlichen Geschehnisse rund um das Derby dargelegt und eingeordnet werden. mitteilungen-zum-derby-vom-21-02-15-update-26-02-15-t17788.html Finde ich super, aber ich denke, dass die Anzeigen nichts bringen bzw. bewirken werden. Dessen sind sich wohl alle bewusst, aber ich denke es geht hauptsächlich darum die Ereignisse richtig darzustellen und aufzuzeigen, dass sich die Betroffenen nicht alles gefallen lassen. Zusätzlich dazu wird ein viel grösseres mediales Echo erreicht (und auch da hat sich die Berichterstattung doch eher in "unsere" Richtung bewegt), und die Verantwortlichen müssen sich dank diesem Schritt vor der Öffentlichkeit verantworten. Und das ist schon ziemlich viel wert.
Anulu
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26.02.2015, 13:06 · #123
Beiträge: 1'147
kann man sich an den kosten beteiligen? nächsten Match einfach beim SK Shop was spenden oder gibt es auch einen anderen weg?
Hast du Feuerschweif am Heck, spült das Wasser alles weg! - Alte sizilianische Bauernweisheit
duja
Mitglied
26.02.2015, 13:09 · #124
Beiträge: 1'629
kann man sich an den kosten beteiligen? nächsten Match einfach beim SK Shop was spenden oder gibt es auch einen anderen weg? freitag-27-02-15-infoveranstaltung-zum-kessel-t17791.html
laissa
Mitglied
26.02.2015, 13:12 · #125
Beiträge: 848
kann man sich an den kosten beteiligen? nächsten Match einfach beim SK Shop was spenden oder gibt es auch einen anderen weg? freitag-27-02-15-infoveranstaltung-zum-kessel-t17791.html da werden wohl einige handwerkerfahrzeuge vor dem eingang herumstehen.
topf
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26.02.2015, 15:28 · #126
Beiträge: 60
Fussballfans ohne Rechte? Die Demokratischen Juristinnen und Juristen nehmen das Verhalten der Polizei rund um das Zürcher Fussballderby vom 21. Februar 2015 mit Besorgnis zur Kenntnis. Mit Besorgnis deshalb, weil die Einkesselung, stundenlange Festhaltung und Fichierung von rund 800 Fans beispiellos in der Schweiz ist und rechtsstaatlich äusserst bedenklich scheint. Insbesondere im Licht der angeblich aufzuklärenden Straftaten, nämlich ob einzelne Fans allenfalls nicht zugelassene Feuerwerkskörper oder sogenannte Pyros in strafrechtlich relevanter Weise verwendet haben könnten, scheint die Verhältnismässigkeit des Polizeieinsatzes gegen die Gesamtheit der Fans sehr fragwürdig. Die Demokratischen Juristinnen und Juristen stehen jedenfalls in Kontakt zu den Betroffenen und werden die weiteren Entwicklungen und allfällige Verfahren kritisch verfolgen. http://www.djs-jds.ch/de/aktuell-zh.html
FCZ.Radio
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26.02.2015, 16:17 · #127
Beiträge: 149
starman
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27.02.2015, 01:12 · #128
Beiträge: 3'131
Auszug von: http://de.wikipedia.org/wiki/Z%C3%BCrcher_Derby Schande von Zürich Das 226. Derby am 2. Oktober 2011 zwischen GCZ und FCZ geht als die Schande von Zürich in die Geschichte ein. Der Schiedsrichter Sascha Kever unterbrach das Spiel nach 77 Spielminuten beim Stand von 2:1 für GC zuerst und hat es wenig später definitiv abgebrochen. FCZ-Anhänger verliessen kurz zuvor den Gästesektor, drangen zum GC-Sektor vor und warfen in diesen zwei Magnesiumfackeln. Der Grund waren Provokationen der GC-Fans mit, bei einem Einbruch geklauten, FCZ-Fahnen. Das Spiel wurde später als Forfait Sieg des Grasshopper Club Zürich gewertet. Beide Clubs erhielten zudem je CHF 50'000 Busse und beim 227. Derby mussten die Fan Sektoren beider Clubs leer bleiben. http://www.footballderbies.com/results/index.php?id=141
ganzodergarnöd
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27.02.2015, 09:12 · #129
Beiträge: 90
««Relativ wenig Feuerwerk»»
Anzeige gegen Fehr und Wolff Fünf Teilnehmer des von der Polizei gestoppten Fanmarsches haben Strafanzeige eingereicht. Sie widersprechen den Aussagen der Stadtpolizei Zürich. Mehrere Stunden mussten fünf Anhänger des FC Zürich am letzten Samstag ausharren, bis sie aus der Einkesselung der Polizei herausgelassen wurden. Nun haben sie Strafanzeige eingereicht. Diese richtet sich, wie die «Südkurve» in einem Communique schreibt, gegen «die politischen und operativen Verantwortlichen des Polizeieinsatzes ». Namentlich genannt werden Sicherheitsdirektor Mario Fehr, Polizeivorsteher Richard Wolff, Polizeikommandant Daniel Blumer sowie der Kommandant der Kantonspolizei, Thomas Würgler. Daneben richte sich die Anzeige auch gegen die Einsatzleitung vom vergangenen Wochenende. Die fünf FCZ-Fans werfen ihnen unter anderem Freiheitsberaubung, Nötigung und Tätlichkeiten vor. Sie verlangen zudem eine anfechtbare Verfügung des Polizeieinsatzes. Die Frau und die vier Männer bezweifeln, dass die Einkesselung notwendig und verhältnismässig gewesen ist. Es sei im Verhältnis zu früheren Fanmärschen «relativ wenig Feuerwerk» gezündet worden. Zudem sei es vor dem Einschreiten der Polizei zu keiner Ausschreitung gekommen. Die Beteiligten seien auch nicht abgemahnt worden. «Sie hatten somit keine Gelegenheit, sich aus dem Fanmarsch zu entfernen und sich somit einem Polizeikessel zu entziehen.» Die betroffene Anhängerin gibt in der Anzeige an, sie leide unter Klaustrophobie und Panikattacken. Trotz dem Vorweisen von spezifischen Medikamenten sei sie nicht aus dem Kessel herausgelassen worden. Ein 15-jähriger Anzeigeerstatter erzählt, ein Polizist habe ihm beim Urinieren mit dem Einsatz von Pfefferspray gedroht. Im Kessel sei er völlig verängstigt gewesen. Die Stadtpolizei Zürich hatte am vergangenen Samstag den Marsch der FCZ-Fans vor dem Fussballderby gegen die Grasshoppers gestoppt. Dabei kesselte sie über 800 Fans ein und unterzog sie einer Personenkontrolle. Die Einsatzleitung begründete das Vorgehen damit, dass die Anhänger massiv Pyros gezündet hätten. Die Kontrolle zog sich bei Temperaturen um den Gefrierpunkt über mehrere Stunden hin. Dies auch, weil die Einsatzkräfte immer wieder attackiert wurden. Die Polizei setzte Gummischrot und Wasserwerfer ein. Bei den Ausschreitungen wurden drei Personen verletzt, unter ihnen ein Polizist. Elf FCZ-Fans wurden verhaftet; sie befinden sich wieder auf freiem Fuss. Zu Wort meldeten sich am Donnerstag auch die «Demokratischen Juristinnen und Juristen Zürich». Die Einkesselung, stundenlange Festhaltung und Fichierung von rund 800 Fans sei beispiellos in der Schweiz und rechtsstaatlich äusserst bedenklich, heisst es darin. Quelle: NZZ Print-Ausgabe von heute
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