FCZ - FC Luzern, Samstag 25. Januar 2020, 19 Uhr

131 Antworten · 50'246 Aufrufe · Seite 7 von 7
Avatar von MetalZH
MetalZH
Mitglied
30.01.2020, 10:53 · #121
Beiträge: 5'727
Pro Fussball-Analyse am Montag, gute Idee! Wie das dann aussähe, wäre eben die Gretchenfrage. "Diss-kussionsrunden" sind überflüssig. Tiefergehende Analysen fände ich super und es wäre mMn nicht so ein Riesending, das sauber aufzuziehen. Aber ich muss jetzt auch nicht die Meisterprüfung machen, indem ich mit euch darüber diskutiere. ;-) . Am Montag gibts jeweils die "Soccer Lounge" auf Sportal HD mit Mämä Sykora. Kommenden Montag mit Mirlind Kryeziu, Thomas Renggli und Züri Live. Ist zwar "nur" eine Diskussionsrunde und mehr Vorschau auf das nächste Wochenende statt Rückschau auf das letzte, aber Sportal trägt immer wieder interessante Statistiken zusammen, die man sonst nirgendwo sieht. Und Mämä ist Mämä. Für noch eingehendere Analysen fehlen wahrscheinlich etwas die finanziellen Mittel. Stimmt, das hatte ich vergessen, das ist echt ein gutes Format. So was würde ich mir vom SRF wünschen, die da vielleicht eine noch bessere "Infrastruktur" bieten könnten. Das soll jetzt keine Schleimerei sein, aber so ein Experte wie du fehlt dem SRF einfach. Du "gehörst" zwar zu uns, kannst aber oft auch über die anderen Teams mit spannenderen Infos glänzen als die Leute im SRF oder auch bei "Heimspiel". Dort hört man einfach viel zu oft oberflächliche Aussagen und die Infos, die eh jeder Honk in der Zeitung lesen kann.
We are Motörhead. And we play Rock'n'Roll.
tehmoc
Mitglied
30.01.2020, 11:38 · #122
Beiträge: 2'155
In Vergleich mit Deutschland ist für das Schweizer Fernsehen - staatlich wie privat - Fussball tendenziell eine Art Kleintier-Zirkus. Man nimmt den Sport nicht ernst. Das spiegelt sich sich auch in den Moderatoren. Ein Billeter sieht mit 55 noch aus wie ein kleiner Junge, dem man einen Lolli schenken will, aber von Hockey versteht er was. Für die Aufbereitung des Themas Fussball haben wir stattdessen Traumschwiegersöhne wie Ruefer oder die Maria, welche nicht viel von der Materie verstehen. Oder früher Hüppi, der Fussball wie den Samschtigjass moderierte. Cheibe glatt und familiengerecht, damit auch die demente Oma noch in die Hände klatschen kann ab dem flotten Kerl vor der Kamera. Und bei den Privaten ist es oft nicht anders .... ich mein Bucheli und Fetscherin und Konsorten. Würde man Fussball im Fernsehen mit demselben Anspruch an die gründliche Analyse behandeln wie etwa Politik oder Kultur, würde die Fussballberichterstattung viel professioneller. Ohne diesen Ansatz kann SRF stundenlange Gefässe für Fussball kreieren - am Ende werden auch sie wie ein Musikantenstadl für Sportfreunde daherkommen.
spitzkicker
Mitglied
30.01.2020, 11:47 · #123
Beiträge: 3'784
In Vergleich mit Deutschland ist für das Schweizer Fernsehen - staatlich wie privat - Fussball tendenziell eine Art Kleintier-Zirkus. Man nimmt den Sport nicht ernst. Das spiegelt sich sich auch in den Moderatoren. Ein Billeter sieht mit 55 noch aus wie ein kleiner Junge, dem man einen Lolli schenken will, aber von Hockey versteht er was. Für die Aufbereitung des Themas Fussball haben wir stattdessen Traumschwiegersöhne wie Ruefer oder die Maria, welche nicht viel von der Materie verstehen. Oder früher Hüppi, der Fussball wie den Samschtigjass moderierte. Cheibe glatt und familiengerecht, damit auch die demente Oma noch in die Hände klatschen kann ab dem flotten Kerl vor der Kamera. Und bei den Privaten ist es oft nicht anders .... ich mein Bucheli und Fetscherin und Konsorten. Würde man Fussball im Fernsehen mit demselben Anspruch an die gründliche Analyse behandeln wie etwa Politik oder Kultur, würde die Fussballberichterstattung viel professioneller. Ohne diesen Ansatz kann SRF stundenlange Gefässe für Fussball kreieren - am Ende werden auch sie wie ein Musikantenstadl für Sportfreunde daherkommen. Gut geschrieben!
Avatar von MetalZH
MetalZH
Mitglied
30.01.2020, 12:03 · #124
Beiträge: 5'727
In Vergleich mit Deutschland ist für das Schweizer Fernsehen - staatlich wie privat - Fussball tendenziell eine Art Kleintier-Zirkus. Man nimmt den Sport nicht ernst. Das spiegelt sich sich auch in den Moderatoren. Ein Billeter sieht mit 55 noch aus wie ein kleiner Junge, dem man einen Lolli schenken will, aber von Hockey versteht er was. Für die Aufbereitung des Themas Fussball haben wir stattdessen Traumschwiegersöhne wie Ruefer oder die Maria, welche nicht viel von der Materie verstehen. Oder früher Hüppi, der Fussball wie den Samschtigjass moderierte. Cheibe glatt und familiengerecht, damit auch die demente Oma noch in die Hände klatschen kann ab dem flotten Kerl vor der Kamera. Und bei den Privaten ist es oft nicht anders .... ich mein Bucheli und Fetscherin und Konsorten. Würde man Fussball im Fernsehen mit demselben Anspruch an die gründliche Analyse behandeln wie etwa Politik oder Kultur, würde die Fussballberichterstattung viel professioneller. Ohne diesen Ansatz kann SRF stundenlange Gefässe für Fussball kreieren - am Ende werden auch sie wie ein Musikantenstadl für Sportfreunde daherkommen. Gut geschrieben! +1 Danke!
We are Motörhead. And we play Rock'n'Roll.
chuk
Mitglied
30.01.2020, 12:47 · #125
Beiträge: 1'060
In Vergleich mit Deutschland ist für das Schweizer Fernsehen - staatlich wie privat - Fussball tendenziell eine Art Kleintier-Zirkus. Man nimmt den Sport nicht ernst. Das spiegelt sich sich auch in den Moderatoren. Ein Billeter sieht mit 55 noch aus wie ein kleiner Junge, dem man einen Lolli schenken will, aber von Hockey versteht er was. Für die Aufbereitung des Themas Fussball haben wir stattdessen Traumschwiegersöhne wie Ruefer oder die Maria, welche nicht viel von der Materie verstehen. Oder früher Hüppi, der Fussball wie den Samschtigjass moderierte. Cheibe glatt und familiengerecht, damit auch die demente Oma noch in die Hände klatschen kann ab dem flotten Kerl vor der Kamera. Und bei den Privaten ist es oft nicht anders .... ich mein Bucheli und Fetscherin und Konsorten. Würde man Fussball im Fernsehen mit demselben Anspruch an die gründliche Analyse behandeln wie etwa Politik oder Kultur, würde die Fussballberichterstattung viel professioneller. Ohne diesen Ansatz kann SRF stundenlange Gefässe für Fussball kreieren - am Ende werden auch sie wie ein Musikantenstadl für Sportfreunde daherkommen. Ich bin eigentlich mit fast allem einverstanden, ausser dass die Formate in Deutschland wesentlich besser sind. Siehe „Doppelpass“ auf Sport1, auch dort lässt man meterweise Platittüden vom Stapel und gibt sich dem Sauglattismus hin. Allenfalls ist das aktuelle Sportstudio auf ZDF noch positiv herauszuheben, wo zwischen ausführlichen Zusammenfassungen noch Taktikanalysen gemacht werden. Das muss ich mir aber ehrlicherweise auch nicht immer geben, wenn ich zuvor schon die Sportschau geschaut habe. Das Problem sowohl in der CH als auch in DE ist doch, dass die Anstalten Formate für ein größtmögliches Publikum produzieren und da setzt man halt gerne auf einen boulevardesken und etwas seichteren Stil. Solche Fussball-Freaks wie wir bilden jedoch nur ein kleines Nischensegment im grossen Fussballmarkt. Entsprechend haben diese Formate weniger prominentere Sendeplätze und weniger Budget.
tehmoc
Mitglied
30.01.2020, 13:44 · #126
Beiträge: 2'155
In Vergleich mit Deutschland ist für das Schweizer Fernsehen - staatlich wie privat - Fussball tendenziell eine Art Kleintier-Zirkus. Man nimmt den Sport nicht ernst. Das spiegelt sich sich auch in den Moderatoren. Ein Billeter sieht mit 55 noch aus wie ein kleiner Junge, dem man einen Lolli schenken will, aber von Hockey versteht er was. Für die Aufbereitung des Themas Fussball haben wir stattdessen Traumschwiegersöhne wie Ruefer oder die Maria, welche nicht viel von der Materie verstehen. Oder früher Hüppi, der Fussball wie den Samschtigjass moderierte. Cheibe glatt und familiengerecht, damit auch die demente Oma noch in die Hände klatschen kann ab dem flotten Kerl vor der Kamera. Und bei den Privaten ist es oft nicht anders .... ich mein Bucheli und Fetscherin und Konsorten. Würde man Fussball im Fernsehen mit demselben Anspruch an die gründliche Analyse behandeln wie etwa Politik oder Kultur, würde die Fussballberichterstattung viel professioneller. Ohne diesen Ansatz kann SRF stundenlange Gefässe für Fussball kreieren - am Ende werden auch sie wie ein Musikantenstadl für Sportfreunde daherkommen. Ich bin eigentlich mit fast allem einverstanden, ausser dass die Formate in Deutschland wesentlich besser sind. Siehe „Doppelpass“ auf Sport1, auch dort lässt man meterweise Platittüden vom Stapel und gibt sich dem Sauglattismus hin. Allenfalls ist das aktuelle Sportstudio auf ZDF noch positiv herauszuheben, wo zwischen ausführlichen Zusammenfassungen noch Taktikanalysen gemacht werden. Das muss ich mir aber ehrlicherweise auch nicht immer geben, wenn ich zuvor schon die Sportschau geschaut habe. Das Problem sowohl in der CH als auch in DE ist doch, dass die Anstalten Formate für ein größtmögliches Publikum produzieren und da setzt man halt gerne auf einen boulevardesken und etwas seichteren Stil. Solche Fussball-Freaks wie wir bilden jedoch nur ein kleines Nischensegment im grossen Fussballmarkt. Entsprechend haben diese Formate weniger prominentere Sendeplätze und weniger Budget. "Doppelpass" kenne ich selbst gar nicht. Ich meine aber, im aktuellen Sportstudio, in der Sportschau, bei Livespielen und sogar auch bei "boulevardesken" Inhalten generell eine höhere Ernsthaftigkeit in Deutschland auszumachen. Nehmen wir als Beispiel für Letzeres etwa "Zeiglers wunderbare Welt des Fussballs". Das ist eigentlich klassisches Entertainment mit einem geringen Infoanteil. Trotzdem hat man das Gefühl, dass Zeigler den Sport sehr ernst nimmt. Begründen lässt sich die These meines Erachtens vor allem durch den tatsächlichen Stellenwert des Fussballs in Deutschland: Wenn Zeigler und Kollegen ennet der Grenze nicht kompetent sind, wird das als religiöse Beleidigung interpretiert. Es gibt einen landesweiten Aufschrei und der Betroffene wird zur Persona non Grata. Weil Fussball dort eben kein Spass ist, sondern Ernst. Ich nehme dabei gerne die Moderatorin als Beispiel, der damals in den 70ern "Schalke 05" rausrutschte, was sie ihren Job kostete. Damals spielte sicher auch der Chauvinismus in diese Personalie rein, aber das ändert ja nichts daran, dass sich ein solcher Versprecher tatsächlich als Vorwand für einen Rauswurf gelten kann. Beim SRF ist sowas doch scheissegal. Man darf sogar dämlich aussehen und mehrere Sprachfehler haben und trotzdem bis zur Pensionierung moderieren. Deshalb bin ich auch dafür, dass man z.B. Leute mit Down Syndrom moderieren lässt im SRF. Menschen mit dieser Beeinträchtigung sind schliesslich auch Profischauspieler, studieren und sollten ohnehin stärker miteinbezogen werden. Anders als bei Menschen ohne Beeinträchtigung hätte ich da auch Verständnis für Fehler. Das ist übrigens mein Ernst und enthält nicht mal eine Spur Zynismus.
Zhyrus
Mitglied
30.01.2020, 14:00 · #127
Beiträge: 15'713
Arnd Zeigler ist doch das pure Gegenteil von Boulevard, auch wenn seine Sendung grundsätzlich Fussball auf eine witzige Art und Weise porträtiert! Ich habe selten (noch nie?) einen so kompetenten Moderator gesehen. Boulevard sind Doppelpass, Bild usw. Sky hat m.E. teilweise auch solche Tendenzen. Grundsätzlich sprichst du ja weniger den "Boulevardstil" an, sondern die mangelnde Kompetenz beim SRF, respektive die fehlenden Kontroll- und Qualitätsmechanismen.
Züri Live
Mitglied
01.02.2020, 09:18 · #128
Beiträge: 2'044
„Spielunterbruch Vorteil Für Luzern“: FCZ – Luzern 2:3 Audio Abstract: http://www.zuerilive.ch/2020/01/spielun ... luzern-23/
spitzkicker
Mitglied
01.02.2020, 19:56 · #129
Beiträge: 3'784
Geniesse jetzt den 2:0 Sieg von Luzern über YB besonders, weil ja gewisse Oberschlaue in diesem Forum mich anpflaumten, weil ich Celestini gelobt habe und es der FCZ verpasst hat, diesen zu holen, als er zu haben war.
spitzkicker
Mitglied
01.02.2020, 20:54 · #130
Beiträge: 3'784
Geniesse jetzt den 2:0 Sieg von Luzern über YB besonders, weil ja gewisse Oberschlaue in diesem Forum mich anpflaumten, weil ich Celestini gelobt habe und es der FCZ verpasst hat, diesen zu holen, als er zu haben war. Celestini ist immer in den ersten Spielen gut. Wenn du etwas längerfristiges mit einem Trainer aufbauen willst, ist er definitiv der falsche. Wer das nach seinen Entlassungen bei Lausanne und Lugano nicht verstanden hat, dem ist nicht zu helfen. Wenn es darum geht, einer Mannschaft kurzfristig zu helfen, dann musst du nicht Celestini holen. Meistens greift da der Trainereffekt zu Beginn, sobald der abläuft kommen schon wieder erste Zweifel auf. Was bist du für ein Plauderi. Celestini war 120 Spiele bei Lausanne und hatte sehr wohl sehr lange gute Erfolge. Bei Lugano, mit einem Chaos Präsidenten, waren es 46 Spiele. Wieviele hatten seine Vorgänger? Aber lassen wir das, lassen wir die Vergangenheit, die Zukunft wird zeigen, wie weit Celestini und Magnin kommen.
Zhyrus
Mitglied
02.02.2020, 06:49 · #131
Beiträge: 15'713
Geniesse jetzt den 2:0 Sieg von Luzern über YB besonders, weil ja gewisse Oberschlaue in diesem Forum mich anpflaumten, weil ich Celestini gelobt habe und es der FCZ verpasst hat, diesen zu holen, als er zu haben war. Jösses.
Melde dich an, um auf dieses Thema zu antworten.