FCZ - FC Lugano, Sa. 03.09.2022, 20.30 Uhr

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Don Ursulo
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05.09.2022, 04:35 · #121
Beiträge: 10'541
was ist mit Marchesano?? Hat muskuläre Probleme, wird knapp gegen Arsenal.
pexito
Mitglied
05.09.2022, 15:00 · #122
Beiträge: 3'138
FC Zürich (3-5-2): Brecher / Mets, Kryeziu, Omeragic / Guerrero, Selnaes, Dzemaili, Avdijaj, Boranijasevic / Tosin, Rohner FC Lugano (4-5-1): Saipi / Valenzuela, Daprela, Mai, Arigoni /Halie-Selassie, Sabbatini, Bottani, Doumbia, Steffen / Celar Es hätte für die Heimmannschaft nicht schlimmer starten können. Nur wenigen Minuten nach Spielbeginn, kann Halie-Selassie den Ball gegen zwei Zürcher behaupten, überläuft Omeragic (!) und legt den Ball zurück auf Celar, welcher den Ball gekonnt für den heranlaufenden Steffen auflegt. Der Neu-Luganesi lässt solche Chance nicht ungenutzt und markiert die frühe Führung für die Tessiner. Ein Willkommensgeschenk. In der Folge versuchen die Zürcher das Spiel zu animieren und operieren weniger mit hohen Bällen in die Spitzen, was sich mit dem bestehenden Kader als ausserordentliches schlechtes Mittel bewiesen hatte. Die Suche nach dem Spiel erweist sich schwierig und es folgt ein steriler Ballbesitz. Die Luganesi versuchen wiederholt die Aussen des FCZ ins Mittelfeld zu locken, um damit Läufe der Mittelfeldspieler in die Tiefe zu fördern und damit ein Missmatch in der Schnelligkeit gegen Kryeziu und Mets zu generieren. Bottani und Halie-Selassie, die häufig gesuchten. Aber es ist nicht alles schlecht bei den blauweissen, die Aktionen werden mit mehr Spieler begleitet als zuletzt. Und so ist es auch, als Tosin dank eines glücklichen Doppelpasses mit Dzemaili via Innenverteidiger Daprela des FC Lugano, den Ball mit Übersicht an Saipi vorbei in die Ecke schiebt. Lugano hat nochmals eine Grosschance als Celar, auf tollen Tiefpass Bottanis und gefördert durch Mets ungelenke und schlecht kordinierte Deckungsarbeit, im Strafraum zu Abschluss kommt. Die starke Abwehr von Captain Brecher verhindert schlimmeres. Auf der Gegenseite gelangt, nach einer guten Aktion über mehrere Spieler, Guerrero an der Strafraumgrenze nach Auflage Rohners zu einer guten Abschlussmöglichkeit. Der Schuss geht allerdings klar übers Tor. Leichte Vorteile für den FC Lugano, der insgesamt gefährlicher agierte. Zur Halbzeit kommt Aliti für den überforderten und bereits verwarnten Mets. Der FCZ kommt gut aus der Pause. Es sind in den Strafraum getreten, Freistösse und Eckbälle, die für etwas Gefahr sorgen. Es hat sich unweigerlich herumgesprochen, dass in der Regel Kryeziu gesucht wird. Entsprechend wird er von dem Gegner gestört, in einer Situation allenfalls auch regelwidrig. Der VAR bleibt aus. Zuweilen wird es den Tessiner einfach gemacht, den Ball laufen zu lassen. Zu unkoordiniert das Pressing, zu weit weg die Zürcher von deren Gegenspielern. Die erste nennenswerte Aktion, ist ein Schuss aus der zweiten Rehe durch Tosin, nach Ballgewinn im Mittelfeld. Der Nationalspieler Benins, war der beste Zürcher auf dem Platz, sehr aktiv, viel Laufarbeit und gewonnene Zweikämpfe. Eben er kann in der 59. Minute den Ball behaupten und Boranijasevic freispielen. Der kann in Strafraum laufen, lässt Valenzuela aussteigen und schiesst aus guter Position übers Tor. Die beste Möglichkeit bis zu dem Zeitpunkt. Daraufhin sticht Lugano einen Konter, der lange Ball auf Celar und die Kommunikationsschwierigkeiten zwischen Omeragic und Brecher, kann der Slovene nicht ausnutzen. Nur kurz darauf, kann wieder Steffen relativ frei im Strafraum die Ecke aussuchen, aber er ist ebenfalls ungenau wie Boranijasevic zuvor. Dennoch ist es ab die beste Phase des Spiels für den FCZ. Auch nach den vielen Auswechslungen. Bei Lugano kommen Babic und Mahou für die bisher gefährlichen Celar und Steffen. In der Heimmannschaft folgen Conde, Krasniqi und Okita für Dzemaili, Avdijaj und Rohner. Jetzt ist der FCZ bestimmend und hat viel Ballbesitz, immer noch zu wenig zwingend, aber er läuft in dieser Phase nicht Gefahr in Rückstand zu geraten. Krasniqi, ein Aktivposten, steckt den Ball für Tosin durch, der sucht Okita auf dem zweiten Pfosten. Der Neuzugang kann den Ball nicht entscheidend aus zwei Metern ins Tor lenken. Das hätte die Führung sein müssen. Okita hat wenig später eine gute Aktion und als an der Strafraumgrenze den Gegner abschüttelt und das Tor sucht. Saipi lenkt ab. Vermisst wird der Killerinstinkt. Und so kommt es wie es kommen muss. Ich habe mich noch gefragt, ob man eher auf das Unentschieden spielen soll oder auf Sieg. Letzteres ist die Meinung im nahen Umfeld. Mit Santinis Einwechslung für Guerrero, ist die Offensivausrichtung klar, Zürich jetzt in einem 4-3-3 aufgestellt. Ein Zeichen von der Bank. Lugano hatte sich allerdings gefangen und vereinzelt Offensivaktionen initiiert. Als in der 89. Minute das Pressing von Selnaes und Krasniqi zum Ballgewinn führt und das Heimteam nochmals mit Zug aus das gegnerische Tor anlaufen kann, verpasst der Mittelfeldspieler den richtigen Zeitpunkt, um den heranstürmenden Okita anzuspielen und vertändelt den Ball. Im Gegenzug wird der FC Lugano den Siegtreffer erzielen. Am Schluss ist es das zögerliche Abwehrverhalten bei der Hereingabe von Valezuelas (Boranijasevc, Omeragic), die vom eingewechselten Amoura verwertet wird. Aliti hatte den Stürmer im Rücken nicht auf dem Radar und ging auch nicht entschlossen zum Ball. Diesen Rückstand kann der FC Zürich in der Nachspielzeit nicht mehr korrigieren. Und somit bleibt das Heimteam in der Tabelle weit hinter den Erwartungen, sogar Negativrekorde werden wiederholt vernommen, mit mickrigen zwei Punkten aus sieben Spielen. Und dies, obwohl der FCZ für einmal eine ganze Woche auf das eine Spiel, offensichtlich von zentraler Bedeutung, hat vorbereiten können. Die Aussichten haben sich soeben nochmals verschlechtert. Kommentar zur aktuellen Misere: topic18665-2772.html#p941295
kokalol
Mitglied
05.09.2022, 16:04 · #123
Beiträge: 1'047
FC Zürich (3-5-2): Brecher / Mets, Kryeziu, Omeragic / Guerrero, Selnaes, Dzemaili, Avdijaj, Boranijasevic / Tosin, Rohner FC Lugano (4-5-1): Saipi / Valenzuela, Daprela, Mai, Arigoni /Halie-Selassie, Sabbatini, Bottani, Doumbia, Steffen / Celar Es hätte für die Heimmannschaft nicht schlimmer starten können. Nur wenigen Minuten nach Spielbeginn, kann Halie-Selassie den Ball gegen zwei Zürcher behaupten, überläuft Omeragic (!) und legt den Ball zurück auf Celar, welcher den Ball gekonnt für den heranlaufenden Steffen auflegt. Der Neu-Luganesi lässt solche Chance nicht ungenutzt und markiert die frühe Führung für die Tessiner. Ein Willkommensgeschenk. In der Folge versuchen die Zürcher das Spiel zu animieren und operieren weniger mit hohen Bällen in die Spitzen, was sich mit dem bestehenden Kader als ausserordentliches schlechtes Mittel bewiesen hatte. Die Suche nach dem Spiel erweist sich schwierig und es folgt ein steriler Ballbesitz. Die Luganesi versuchen wiederholt die Aussen des FCZ ins Mittelfeld zu locken, um damit Läufe der Mittelfeldspieler in die Tiefe zu fördern und damit ein Missmatch in der Schnelligkeit gegen Kryeziu und Mets zu generieren. Bottani und Halie-Selassie, die häufig gesuchten. Aber es ist nicht alles schlecht bei den blauweissen, die Aktionen werden mit mehr Spieler begleitet als zuletzt. Und so ist es auch, als Tosin dank eines glücklichen Doppelpasses mit Dzemaili via Innenverteidiger Daprela des FC Lugano, den Ball mit Übersicht an Saipi vorbei in die Ecke schiebt. Lugano hat nochmals eine Grosschance als Celar, auf tollen Tiefpass Bottanis und gefördert durch Mets ungelenke und schlecht kordinierte Deckungsarbeit, im Strafraum zu Abschluss kommt. Die starke Abwehr von Captain Brecher verhindert schlimmeres. Auf der Gegenseite gelangt, nach einer guten Aktion über mehrere Spieler, Guerrero an der Strafraumgrenze nach Auflage Rohners zu einer guten Abschlussmöglichkeit. Der Schuss geht allerdings klar übers Tor. Leichte Vorteile für den FC Lugano, der insgesamt gefährlicher agierte. Zur Halbzeit kommt Aliti für den überforderten und bereits verwarnten Mets. Der FCZ kommt gut aus der Pause. Es sind in den Strafraum getreten, Freistösse und Eckbälle, die für etwas Gefahr sorgen. Es hat sich unweigerlich herumgesprochen, dass in der Regel Kryeziu gesucht wird. Entsprechend wird er von dem Gegner gestört, in einer Situation allenfalls auch regelwidrig. Der VAR bleibt aus. Zuweilen wird es den Tessiner einfach gemacht, den Ball laufen zu lassen. Zu unkoordiniert das Pressing, zu weit weg die Zürcher von deren Gegenspielern. Die erste nennenswerte Aktion, ist ein Schuss aus der zweiten Rehe durch Tosin, nach Ballgewinn im Mittelfeld. Der Nationalspieler Benins, war der beste Zürcher auf dem Platz, sehr aktiv, viel Laufarbeit und gewonnene Zweikämpfe. Eben er kann in der 59. Minute den Ball behaupten und Boranijasevic freispielen. Der kann in Strafraum laufen, lässt Valenzuela aussteigen und schiesst aus guter Position übers Tor. Die beste Möglichkeit bis zu dem Zeitpunkt. Daraufhin sticht Lugano einen Konter, der lange Ball auf Celar und die Kommunikationsschwierigkeiten zwischen Omeragic und Brecher, kann der Slovene nicht ausnutzen. Nur kurz darauf, kann wieder Steffen relativ frei im Strafraum die Ecke aussuchen, aber er ist ebenfalls ungenau wie Boranijasevic zuvor. Dennoch ist es ab die beste Phase des Spiels für den FCZ. Auch nach den vielen Auswechslungen. Bei Lugano kommen Babic und Mahou für die bisher gefährlichen Celar und Steffen. In der Heimmannschaft folgen Conde, Krasniqi und Okita für Dzemaili, Avdijaj und Rohner. Jetzt ist der FCZ bestimmend und hat viel Ballbesitz, immer noch zu wenig zwingend, aber er läuft in dieser Phase nicht Gefahr in Rückstand zu geraten. Krasniqi, ein Aktivposten, steckt den Ball für Tosin durch, der sucht Okita auf dem zweiten Pfosten. Der Neuzugang kann den Ball nicht entscheidend aus zwei Metern ins Tor lenken. Das hätte die Führung sein müssen. Okita hat wenig später eine gute Aktion und als an der Strafraumgrenze den Gegner abschüttelt und das Tor sucht. Saipi lenkt ab. Vermisst wird der Killerinstinkt. Und so kommt es wie es kommen muss. Ich habe mich noch gefragt, ob man eher auf das Unentschieden spielen soll oder auf Sieg. Letzteres ist die Meinung im nahen Umfeld. Mit Santinis Einwechslung für Guerrero, ist die Offensivausrichtung klar, Zürich jetzt in einem 4-3-3 aufgestellt. Ein Zeichen von der Bank. Lugano hatte sich allerdings gefangen und vereinzelt Offensivaktionen initiiert. Als in der 89. Minute das Pressing von Selnaes und Krasniqi zum Ballgewinn führt und das Heimteam nochmals mit Zug aus das gegnerische Tor anlaufen kann, verpasst der Mittelfeldspieler den richtigen Zeitpunkt, um den heranstürmenden Okita anzuspielen und vertändelt den Ball. Im Gegenzug wird der FC Lugano den Siegtreffer erzielen. Am Schluss ist es das zögerliche Abwehrverhalten bei der Hereingabe von Valezuelas (Boranijasevc, Omeragic), die vom eingewechselten Amoura verwertet wird. Aliti hatte den Stürmer im Rücken nicht auf dem Radar und ging auch nicht entschlossen zum Ball. Diesen Rückstand kann der FC Zürich in der Nachspielzeit nicht mehr korrigieren. Und somit bleibt das Heimteam in der Tabelle weit hinter den Erwartungen, sogar Negativrekorde werden wiederholt vernommen, mit mickrigen zwei Punkten aus sieben Spielen. Und dies, obwohl der FCZ für einmal eine ganze Woche auf das eine Spiel, offensichtlich von zentraler Bedeutung, hat vorbereiten können. Die Aussichten haben sich soeben nochmals verschlechtert. Kommentar zur aktuellen Misere: topic18665-2772.html#p941295 Toller Spielbericht! Sind das deine Zeilen? Wenn ja bitte ich um mehr davon :)
pexito
Mitglied
05.09.2022, 20:33 · #124
Beiträge: 3'138
... Toller Spielbericht! Sind das deine Zeilen? Wenn ja bitte ich um mehr davon :) Ja gerne wieder, habe allerdings immer das Gefühl, dass es schon so zu viele Zeilen sind. TL;DR und so.
Demokrit
Mitglied
06.09.2022, 04:25 · #125
Beiträge: 5'834
«Mit Santinis Einwechslung für Guerrero, ist die Offensivausrichtung klar, Zürich jetzt in einem 4-3-3 aufgestellt. »
Da hatte ich auch gedacht, je nicht in einen Konter laufen....und prompt verlieren wir bei einem Angriff 5 gg 4 den Ball und sind zu spät in der Rückwärtsbewegung und schon schepperts. Gleich wie gegen Sion. Lieber ein Punkt als keiner, wobei ich nach der Niederlage dachte, dass Foda gehen muss. Ich lege mich fest, der FCZ wird bis zur Winterpause ein Meisterschaftsfiasko erleben.
Avatar von MetalZH
MetalZH
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06.09.2022, 05:16 · #126
Beiträge: 5'727
«Mit Santinis Einwechslung für Guerrero, ist die Offensivausrichtung klar, Zürich jetzt in einem 4-3-3 aufgestellt. »
Da hatte ich auch gedacht, je nicht in einen Konter laufen....und prompt verlieren wir bei einem Angriff 5 gg 4 den Ball und sind zu spät in der Rückwärtsbewegung und schon schepperts. Gleich wie gegen Sion. Lieber ein Punkt als keiner, wobei ich nach der Niederlage dachte, dass Foda gehen muss. Ich lege mich fest, der FCZ wird bis zur Winterpause ein Meisterschaftsfiasko erleben. Wobei man auch sagen muss, dass dies eine mutige Entscheidung war und Foda den Sieg offenbar unbedingt wollte. Wenn wir ohne diesen Wechsel weitergespielt hätten und es beim 1:1 geblieben wäre, hätten sich hier wohl einige darüber geärgert, dass er gegen ein "biederes" Lugano zu wenig mutig gewechselt habe...
We are Motörhead. And we play Rock'n'Roll.
Avatar von neinei
neinei
Mitglied
06.09.2022, 05:38 · #127
Beiträge: 2'315
«Mit Santinis Einwechslung für Guerrero, ist die Offensivausrichtung klar, Zürich jetzt in einem 4-3-3 aufgestellt. »
Da hatte ich auch gedacht, je nicht in einen Konter laufen....und prompt verlieren wir bei einem Angriff 5 gg 4 den Ball und sind zu spät in der Rückwärtsbewegung und schon schepperts. Gleich wie gegen Sion. Lieber ein Punkt als keiner, wobei ich nach der Niederlage dachte, dass Foda gehen muss. Ich lege mich fest, der FCZ wird bis zur Winterpause ein Meisterschaftsfiasko erleben. Wobei man auch sagen muss, dass dies eine mutige Entscheidung war und Foda den Sieg offenbar unbedingt wollte. Wenn wir ohne diesen Wechsel weitergespielt hätten und es beim 1:1 geblieben wäre, hätten sich hier wohl einige darüber geärgert, dass er gegen ein "biederes" Lugano zu wenig mutig gewechselt habe... Es hiess tatsächlich Sieg oder Niederlage, ein Unentschieden hätte uns nichts gebracht. Wobei ich denke, Foda hat sich verschätzt, da er das Risiko eines Gegentreffers unterschätzt hat. Ohne Einbezug des Faktors «Instabilität bei Systemwechsel» kriegt dieser Wechsel von mir somit das Attribut verzweifelt, nicht mutig.
I‘d like to nominate my partner, Frank Poncerello.
yellow
Mitglied
06.09.2022, 07:39 · #128
Beiträge: 6'690
«Mit Santinis Einwechslung für Guerrero, ist die Offensivausrichtung klar, Zürich jetzt in einem 4-3-3 aufgestellt. »
Da hatte ich auch gedacht, je nicht in einen Konter laufen....und prompt verlieren wir bei einem Angriff 5 gg 4 den Ball und sind zu spät in der Rückwärtsbewegung und schon schepperts. Gleich wie gegen Sion. Lieber ein Punkt als keiner, wobei ich nach der Niederlage dachte, dass Foda gehen muss. Ich lege mich fest, der FCZ wird bis zur Winterpause ein Meisterschaftsfiasko erleben. Wobei man auch sagen muss, dass dies eine mutige Entscheidung war und Foda den Sieg offenbar unbedingt wollte. Wenn wir ohne diesen Wechsel weitergespielt hätten und es beim 1:1 geblieben wäre, hätten sich hier wohl einige darüber geärgert, dass er gegen ein "biederes" Lugano zu wenig mutig gewechselt habe... Es hiess tatsächlich Sieg oder Niederlage, ein Unentschieden hätte uns nichts gebracht. Wobei ich denke, Foda hat sich verschätzt, da er das Risiko eines Gegentreffers unterschätzt hat. Ohne Einbezug des Faktors «Instabilität bei Systemwechsel» kriegt dieser Wechsel von mir somit das Attribut verzweifelt, nicht mutig. Bin nicht einverstanden, wobei ich den Wechsel gar nicht mit einem Adjektiv versehen möchte. Wozu haben wir Santini geholt? Genau für solche Situationen. Und trotz des Wechsels hätte Valenzuela am Flanken gehindert werden können und auch die Aufteilung für die Luganesi vor dem Tor hätte besser geregelt werden können. Das Tor Luganos fiel ja nicht nach einem klassischen Konter. Halt wieder einmal einer dieser dummen Fehler, die v.a. Teams am Tabellenende unterlaufen. Foda wollte unbedingt aus der Negativspirale rauskommen, jetzt sind wir halt noch tiefer hinein geraten. Shit happens. Die Stimmung bei einem Grossteil der User hier drin berücksichtigend, teile ich hingegen die Meinung von MetalZH total.
Demokrit
Mitglied
06.09.2022, 07:41 · #129
Beiträge: 5'834
«Wobei man auch sagen muss, dass dies eine mutige Entscheidung war und Foda den Sieg offenbar unbedingt wollte. Wenn wir ohne diesen Wechsel weitergespielt hätten und es beim 1:1 geblieben wäre, hätten sich hier wohl einige darüber geärgert, dass er gegen ein "biederes" Lugano zu wenig mutig gewechselt habe...»
Ja das hat sicher was, aber lieber einen Punkt und nicht eine Kackniederlage in letzter Minute welche ihn und das Team in mentale Schwierigkeiten bringt. Diese Niederlage schmerz weil sie etwas sehr negatives bewirkt hat, was nicht nötig gewesen wäre. Mutig wäre gewesen, wenn man zu Hause gegen Luzern die beste Elf auf's Feld geschickt hätte, unabhängig von der CL Quali.
yellow
Mitglied
06.09.2022, 07:57 · #130
Beiträge: 6'690
«Wobei man auch sagen muss, dass dies eine mutige Entscheidung war und Foda den Sieg offenbar unbedingt wollte. Wenn wir ohne diesen Wechsel weitergespielt hätten und es beim 1:1 geblieben wäre, hätten sich hier wohl einige darüber geärgert, dass er gegen ein "biederes" Lugano zu wenig mutig gewechselt habe...»
Ja das hat sicher was, aber lieber einen Punkt und nicht eine Kackniederlage in letzter Minute welche ihn und das Team in mentale Schwierigkeiten bringt. Diese Niederlage schmerz weil sie etwas sehr negatives bewirkt hat, was nicht nötig gewesen wäre. Mutig wäre gewesen, wenn man zu Hause gegen Luzern die beste Elf auf's Feld geschickt hätte, unabhängig von der CL Quali. Als ob es vorher nicht auch schon negativ gewesen wäre. Und glaubst du wirklich, dass ein 1:1 als Erfolg gewertet worden wäre. Wichtig ist, wie dieser absolute Tiefschlag von Staff und Mannschaft verarbeitet wird. Jetzt hat wohl der letzte verstanden, was es geschlagen hat. Und statt lange Wunden zu lecken, erhoffe ich mir eine Trotzreaktion. Die folgenden Spiele sind also richtige Charaktertests.
pexito
Mitglied
06.09.2022, 08:30 · #131
Beiträge: 3'138
«Mit Santinis Einwechslung für Guerrero, ist die Offensivausrichtung klar, Zürich jetzt in einem 4-3-3 aufgestellt. »
Da hatte ich auch gedacht, je nicht in einen Konter laufen....und prompt verlieren wir bei einem Angriff 5 gg 4 den Ball und sind zu spät in der Rückwärtsbewegung und schon schepperts. Gleich wie gegen Sion. Lieber ein Punkt als keiner, wobei ich nach der Niederlage dachte, dass Foda gehen muss. Ich lege mich fest, der FCZ wird bis zur Winterpause ein Meisterschaftsfiasko erleben. Wobei man auch sagen muss, dass dies eine mutige Entscheidung war und Foda den Sieg offenbar unbedingt wollte. Wenn wir ohne diesen Wechsel weitergespielt hätten und es beim 1:1 geblieben wäre, hätten sich hier wohl einige darüber geärgert, dass er gegen ein "biederes" Lugano zu wenig mutig gewechselt habe... Mal alle anderen Dinge ausgeblendet. die man Foda anlasten kann, zeigt sich genau bei solchen Situationen wie alleine ein Coach sein kann. Wenn er auf Unentschieden spielt und den einen Punkt rettet, ist er ein Angsthase. Wollte er nicht sein und spielte auf Sieg. Jetzt gilt er als angezählt, weil die Niederlage alles so viel schlimmer macht.
Demokrit
Mitglied
06.09.2022, 13:28 · #132
Beiträge: 5'834
«Und glaubst du wirklich, dass ein 1:1 als Erfolg gewertet worden wäre.»
Nein, aber es wäre nicht so extrem negativ empfunden worden. Mir wäre ein zuweniger Punkt für die Gemengelage wichtiger gewesen, als mit einer Umstellung sich selber in Frage zu bringen und das Team weiter weg von ihm und deren Selbstvertrauen.
«Mal alle anderen Dinge ausgeblendet. die man Foda anlasten kann, zeigt sich genau bei solchen Situationen wie alleine ein Coach sein kann. Wenn er auf Unentschieden spielt und den einen Punkt rettet, ist er ein Angsthase. Wollte er nicht sein und spielte auf Sieg. Jetzt gilt er als angezählt, weil die Niederlage alles so viel schlimmer macht.»
Das ist die berühmte Gratwanderung......sie zeigt bei uns gewaltig nach unten und sollte am Donnerstag eine Packung folgen.....hmmm....
Deepblue
Mitglied
06.09.2022, 13:49 · #133
Beiträge: 5'791
Moment mal, als grosser FF Kritiker kreidet wohl keiner ihm die Niederlage gegen Lugano an... Sie passt halt in die Serie, aber da auf Sieg spielen ist richtig. (muss ich mal so festhalten) - ändert aber nichts daran, dass ich FF nicht mehr sehen will (und wenn ich ehrlich bin nie wollte).
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