FC Vaduz - FCZ | Sonntag, 26. Juli 2015 | 16.00 h

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Plisken
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27.07.2015, 09:25 · #61
Beiträge: 430
Da spricht man von schonungsloser Analyse der Rückrunde und spielt nach einer gesamten Vorbereitung den genau gleichen Stuss, kann doch echt nicht sein. Dachte ich auch schon, aber leider kann es sein, wie wir sehen. Unser "Führungsspieler" weilte derweil in Tunesien, um eine Auszeichnung abzuholen. Offizielle Bebgründung wieso er nicht im Aufgebot stand: Trainingsrückstand. Für mich ist das nicht nur ein Nebenschauplatz, sondern zeigt auf, dass der Trainer nichts zu sagen hat; was ja nicht neu ist. Habe auch das Gefühl, dass die Stimmung in der Mannschaft alles andere als gut ist. Kein erkennbares Spielsystem, Sonderbehandlungen, ein nicht vorhandener Sportchef. Aber AC hat ja alles im Griff jaja. Es wäre nicht so ärgerlich, wenn man wüsste, dass nicht mehr drin liegt, aber janu schauen wir, wie die Posse weitergeht.
Jure Jerkovic
Mitglied
27.07.2015, 09:29 · #62
Beiträge: 1'880
wie viele hier drin schwanke ich zwischen den extremen, repräsentiert durch likavi, der mir das spiel definitiv zu positiv gesehen hat, und spitzkicker, der ohnehin nichts gutes mehr beim fcz sieht. ja, der fcz hatte im ländle zu beginn mehr spielanteile, erspielte sich aber kaum chancen und liess sich durch die hoch pressenden vaduzer immer wieder verunsichern. nach dem daraus resultierenden 0:1 ging erstmal nichts mehr. chermitis schlitzohrigkeit führte zum glücklichen elfmeter und ausgleich. dass schon wieder ein klares abseits, noch dazu nach einem stehenden ball, gegen uns übersehen wird, ist ärgerlich und hat das team zusätzlich zurückgeworfen. zum glück konnten gavra und etoundi wenigstens eine schöne kombination zeigen (zur erinnerung: in der überragenden rückrunde 2013/14 hat dieses duo ausgezeichnet funktioniert - damals war yassine noch unregelmässig dabei). das erschreckendste an diesem spiel war für mich die letzte viertelstunde, nach dem 2:2. anstatt das momentum auszunutzen und vehement den sieg zu suchen, überliess man komplett vaduz das spieldiktat (eigentlich zum ersten mal im ganzen spiel) und hätte beinahe noch verloren. das war ganz schwach. einzelkritik: + brecher hatte es gestern wie schon erwähnt schwer, weil die abwehr so unsicher war. trotzdem für mich eine genügende bis gute leistung, ein paar tolle paraden, sicher in der luft. - djimsiti für einmal schwach, er hatte nach vorn kaum einfluss, alles lief über links. + nämlich über koch. der ist aus meiner sicht so gut wie seit jahren nicht mehr, zumindest nach vorn. - kukeli hatte einen rabenschwarzen tag. eigentlich macht es für mich sinn, ihn in der IV spielen zu lassen, weil er mit seiner ruhe, übersicht und ballsicherheit das spiel von hinten aufziehen könnte. gestern ist ihm aber gerade das absolut misslungen. hoffentlich hat er sich nicht schwer verletzt. -- cabral mit grossem kampfgeist, fast der einzige, der bälle erobert hat. aber spielerisch sackschwach. der mann hat absolut keine spielübersicht. ich erwarte von ihm keine wunderpässe, aber wenigstens einen querpass zum frei stehenden mitspieler, nicht ins getümmel. hat er x-mal verpasst. hoffentlich ist das der fehlenden spielpraxis geschuldet, aber schon bei basel ist mir sein mangelndes spielverständnis aufgefallen. - wieso buff für seine leistung hier drin gelobt wurde, kann ich mir nicht erklären. für mich war sein auftritt sinnbildlich dafür, was chiumiento nach dem spiel gesagt hat: dass sich zuviele spieler auf dem platz verstecken würden. null dynamik, dazu scheint er auch seine schussqualitäten eingebüsst zu haben. da muss viel mehr kommen. - schneuwly und chermiti konnten beide über die flügel zuwenig druck erzeugen. chermiti hat immerhin den penalty rausgeholt. ich hätte eher schneuwly als ihn ausgewechselt. + sadiku gut: penalty sicher verwandelt, rieseneinsatz vor dem pfostenschuss, zudem mehrmals vor dem eigenen strafraum bälle erobert. aber ich bleibe dabei, spielerisch ist er mir zu limitiert. + chiumiento und nef solid, nicht mehr und nicht weniger. - meier mal wieder mutlos, hatte ev. aber auch mit der verletzungsbedingten auswechslung von kukeli zu tun. simonyan MUSS bald seine chance im fanionteam erhalten, sonst ist ein weiteres unserer talente frustriert. vielleicht ist es gegen minsk oder gc soweit, dass er sowie c. brunner (auch wegen cabrals sperre) und grgic endlich mal zum einsatz kommen.
starman
Mitglied
27.07.2015, 09:36 · #63
Beiträge: 3'131
Wenn man den eigentlichen RV Koch links aufstellt und Djimsiti rechts hat man meiner Meinung nach etwas falsch gemacht. Da mit Investitionen aufgrund der Kadergrösse nicht zu rechnen ist stellt wenigstens die Leute da auf wo sie hingehören. Brecher Koch-Djimsiti-Nef-Gregorio Kukeli(sobald möglich mit Yapi ersetzen) Schneuwly-Chiumiento-Chermiti Chikhaoui-Etoundi Gestern war von unserer Seite Null Pressing vorhanden, zwischen der Abwehr und dem Angriff ein Riesenloch. Wie ausser mit hohen Bällen soll man da zum Erfolg kommen? Einzelkritik ist unnötig, das Kollektiv stimmt schon überhaupt nicht. Klar hat Vaduz für Ihre Verhältnisse clever gespielt, das macht unsere "Leistung" aber keinen Deut besser. In dieser Verfassung verlieren wir gegen die Hoppers auf jeden Fall, dann kann man die vorderen Plätze erst einmal vergessen. Da spricht man von schonungsloser Analyse der Rückrunde und spielt nach einer gesamten Vorbereitung den genau gleichen Stuss, kann doch echt nicht sein. Typisch Meier...
Sektor D
Mitglied
27.07.2015, 10:04 · #64
Beiträge: 6'607
Habe auch das Gefühl, dass die Stimmung in der Mannschaft alles andere als gut ist. Das habe ich mir gestern auch gedacht. Ca. in Minute 60 hat Meier während einem längeren Spielunterbruch intensiv mit Nef diskutiert und ihm Anweisungen gegeben, bevor dieser sichtlich entnervt zurück auf seine Position stapfte. Seine Geste in Richtung Meier hat mich dann doch etwas nachdenklich gestimmt, hat Nef doch mehr oder weniger abgewinkt, Meier den Rücken zugedreht und hat sich, während dieser noch weiter geredet hat, wieder in die IV verzupft. Meier hat sich derselben Geste nach Spielschluss übrigens dann auch noch bedient, diesmal in Richtung der SK... Okay, die „Meier du H***sohn“-Rufe waren auch extremst unnötig! Weitere Details und Einzelkritiken verkneife ich mir, dafür hat mich das Ganze gestern einfach zu sehr angeschissen…
zberg
Mitglied
27.07.2015, 10:12 · #65
Beiträge: 332
..auch mir hat das spiel nicht gepasst. ball halten, kein tempo, konzeptlos. meier mag ein sympa typ sein, aber der bringt uns nicht weiter. und die interviews, so auch wieder nach dem spiel in vaduz, ein graus.
Jure Jerkovic
Mitglied
27.07.2015, 11:37 · #66
Beiträge: 1'880
Wenn man den eigentlichen RV Koch links aufstellt und Djimsiti rechts hat man meiner Meinung nach etwas falsch gemacht. Da mit Investitionen aufgrund der Kadergrösse nicht zu rechnen ist stellt wenigstens die Leute da auf wo sie hingehören. Brecher Koch-Djimsiti-Nef-Gregorio Kukeli(sobald möglich mit Yapi ersetzen) Schneuwly-Chiumiento-Chermiti Chikhaoui-Etoundi absolut deiner meinung, was djimsiti angeht. das dilemma, chikhaoui und chiumiento gleichzeitig zu integrieren, liesse sich wohl am ehesten dadurch lösen, dass man yassine auf dem flügel aufstellt - wo er meiner meinung nach eh am besten aufgehoben ist, weil er dort mehr tempo aufnehmen kann. die mit unserem kader bestmögliche aufstellung sehe ich derzeit so: brecher djimsiti - nef - koch kukeli - c. brunner/cabral/buff/grgic/sarr (bis yapi fit ist; in dieser reihenfolge) chikhaoui - chiumiento - simonyan (bis schönbi endlich wieder fit ist) gavranovic - etoundi das wäre eine rückkehr zum 3-5-2, das in der hinrunde 14/15 so gut funktionierte, ehe es meier wieder über den haufen geworfen hat.
likavi
Mitglied
27.07.2015, 12:56 · #67
Beiträge: 1'302
..auch mir hat das spiel nicht gepasst. ball halten, kein tempo, konzeptlos. Warum soll "Ball halten" konzeptlos sein? Mit diesem Konzept hat Barcelona in Europa alles in Grund und Boden gespielt. Seit Lucien Favre-Zeiten hat der FCZ diesen Weg eingeschlagen, hat die entsprechenden Spieler verpflichtet und auch die Junioren entsprechend ausgebildet. Das Konzept von Meier und des ganzen Vereins ist klar und deutlich zu erkennen, nur kann man es halt nicht in jedem Spiel erfolgreich durchsetzen, wenn individuelle Fehler der Spieler und Linienrichter hineinspielen. Zudem haben die anderen Teams ja ebenfalls ihr Konzept und wollen auch gewinnen. Es kann wirklich niemand ernsthaft sagen, der FCZ habe kein Konzept. Eine andere Sache ist, dass es natürlich immer Leute gibt, die lieber einen anderen Fussball sehen würden, die sich zum Beispiel in die Zeiten von Kick + Rush zurücksehnen. Für so einen Fussball bräuchte man aber komplett andere Spieler mit anderen Qualitäten. .meier mag ein sympa typ sein, aber der bringt uns nicht weiter. und die interviews, so auch wieder nach dem spiel in vaduz, ein graus. Weiter als Cupsieger, Europa League-Gruppenphase und 3.Platz? Wäre schön, aber dies ultimativ zu erwarten, ist angesichts des Budgets etwas vermessen. Um die Interviews von Meier zu verstehen, muss man verstehen, wie die Medien funktionieren, speziell in Zürich. Die Kombination von fehlender Fussballkenntnis und negativer Einstellung gegenüber dem FCZ führt zur Situation, dass sie die ganze Zeit warten und lauern, bis der Trainer selbst irgendetwas negatives über die Mannschaft sagt, um dies dann bis zum geht nicht mehr ausschlachten zu können, ohne dabei wirklich zu verstehen, worum es geht. Brauchen wir das? Die Medien suchen sowieso beim FCZ immer das Haar in der Suppe, da muss man ihnen ja nicht auch noch selbst ein Haar in die Suppe legen. Ein Trainer spricht durch die Spielweise seines Teams, durch die Aufstellungen, wie er gewisse Spieler sieht und begleitet. Das sagt mehr als 1'000 Worte. Aber vielleicht sollten wir ja Rolf Fringer zurückholen und zwar in der Rolle als Pressesprecher. Er versteht es blendend, die Journalisten am Händchen zu nehmen, in die Badewanne zu setzen und gründlich mit salbungsvollen philosophischen und tiefenpsychologischen Worten einzuseifen, so dass sie nicht mehr wissen, wo ihnen der Kopf steht. Mit einem Urs Meier sind unsere Fussballjournalisten hingegen überfordert, denn Meier ist hundert Prozent Fussball, und von Fussball verstehen sie nix.
likavi
Mitglied
27.07.2015, 12:57 · #68
Beiträge: 1'302
Wenn man den eigentlichen RV Koch links aufstellt und Djimsiti rechts hat man meiner Meinung nach etwas falsch gemacht. Da mit Investitionen aufgrund der Kadergrösse nicht zu rechnen ist stellt wenigstens die Leute da auf wo sie hingehören. Brecher Koch-Djimsiti-Nef-Gregorio Kukeli(sobald möglich mit Yapi ersetzen) Schneuwly-Chiumiento-Chermiti Chikhaoui-Etoundi Di Gregorio ist ja ein Rechtsfuss. Er hat aber zur Zeit schon noch etwas Probleme mit dem Tempo und der Zweikampfhärte auf Super League-Niveau. Djimsiti mehr auf der Seite einzusetzen, baut halt darauf, seine Dynamik auszunutzen, denn durch die Mitte nach vorne zu stürmen, wie dies ein Fabian Schär kann, dazu ist er einfach zu wenig ballsicher. Zudem verliert er zu viele Bälle durch Unkonzentriertheiten und schlechte Technik. Das was Kukeli ein Mal passiert, passiert ihm zehn Mal. Auf (halb-)links hat er hingegen lange Zeit mit Schönbächler gut harmoniert. Koch kommt links immer besser in die Gänge und der Ausgleich gegen YB sowie sein Tor im Freundschaftsspiel gegen Wolfsburg waren ja eben genau zwei Paradebeispiele, was der Vorteil eines starken Rechtsfusses (wobei sein linker auch nicht so schlecht ist) auf der linken Seite im Abschluss sein kann. Es kommt immer drauf an, was für einen Fussball man spielen will und kann. Hat man einen Hoarau vorne in der Mitte stehen, dann macht es Sinn, bis an die Grundlinie zu laufen und zu flanken. Dazu bräuchte man einen Linksfuss. Aber der FCZ ist bei hohen Bällen eigentlich fast nur bei Standards gefährlich, wenn auch die Abwehrspieler vorne sind. Darum kann man mit einem Koch auf links besser durch die Mitte oder die Halbpositionen gefährlich werden. Das passt auch viel besser zu einem auf Ballbesitz ausgerichteten Fussball. Denn eine Flanke bedeutet in der Mehrheit der Fälle Ballverlust. Barcelona flankt praktisch nie. Das habe ich mir gestern auch gedacht. Ca. in Minute 60 hat Meier während einem längeren Spielunterbruch intensiv mit Nef diskutiert und ihm Anweisungen gegeben, bevor dieser sichtlich entnervt zurück auf seine Position stapfte. Seine Geste in Richtung Meier hat mich dann doch etwas nachdenklich gestimmt, hat Nef doch mehr oder weniger abgewinkt, Meier den Rücken zugedreht und hat sich, während dieser noch weiter geredet hat, wieder in die IV verzupft. Das ist doch Alain live wie wir ihn kennen. So war er schon immer... ;-)
Ostler
Mitglied
27.07.2015, 13:01 · #69
Beiträge: 1'762
Auch wenn ich persönlich nicht alles ganz so rosig sehe, wie von likavi hier dargestellt.. Seine Sicht auf die Dinge ist im pessimistischen Grundton im Forum momentan eine Wohltat. Schön, auch diese Optik zu lesen!
FCZ.Radio
Mitglied
27.07.2015, 13:30 · #70
Beiträge: 149
Etoundi holt mit erstem FCZ-Jokertor seit 5 Monaten im Rheinpark einen Punkt: http://www.zuerilive.ch/?p=979
spitzkicker
Mitglied
27.07.2015, 13:40 · #71
Beiträge: 3'784
und spitzkicker, der ohnehin nichts gutes mehr beim fcz sieht... Da irrst du dich, Jerkovic. Ich sehe viel Gutes. Eine gute Junioren-Abteilung, die Talente produziert, obschon U. Meier jetzt schon lange nicht mehr dabei ist. Ich sehe eine Mannschaft, die überdurchschnittlich gute und technisch starke Spieler hat. Aber ich sehe halt vor allem 100 Puzzlesteine, jedes einzelne mit seinen grossen oder weniger grossen Qualitäten, aber sie passen nicht zusammen. Ich denke, das ist eben die Aufgabe des Trainers, die richtigen Steine zu holen und nicht passende Steine zu entfernen. Und dann kommt noch das Zwischenmenschliche dazu, das halt offenbar auch nicht mehr so gegeben ist, wie es der Club gerne vorgibt. Ich denke, dass sind durchaus Dinge, die man ansprechen darf, ja muss. Nur mit blauäugiger Lobhudelei und absurden Medien-Verschwörungstheorien ist dem Club nicht geholfen.
tehmoc
Mitglied
27.07.2015, 13:49 · #72
Beiträge: 2'155
..auch mir hat das spiel nicht gepasst. ball halten, kein tempo, konzeptlos. Warum soll "Ball halten" konzeptlos sein? Mit diesem Konzept hat Barcelona in Europa alles in Grund und Boden gespielt. Seit Lucien Favre-Zeiten hat der FCZ diesen Weg eingeschlagen, hat die entsprechenden Spieler verpflichtet und auch die Junioren entsprechend ausgebildet. Das Konzept von Meier und des ganzen Vereins ist klar und deutlich zu erkennen, nur kann man es halt nicht in jedem Spiel erfolgreich durchsetzen, wenn individuelle Fehler der Spieler und Linienrichter hineinspielen. Zudem haben die anderen Teams ja ebenfalls ihr Konzept und wollen auch gewinnen. Es kann wirklich niemand ernsthaft sagen, der FCZ habe kein Konzept. Eine andere Sache ist, dass es natürlich immer Leute gibt, die lieber einen anderen Fussball sehen würden, die sich zum Beispiel in die Zeiten von Kick + Rush zurücksehnen. Für so einen Fussball bräuchte man aber komplett andere Spieler mit anderen Qualitäten. .meier mag ein sympa typ sein, aber der bringt uns nicht weiter. und die interviews, so auch wieder nach dem spiel in vaduz, ein graus. Weiter als Cupsieger, Europa League-Gruppenphase und 3.Platz? Wäre schön, aber dies ultimativ zu erwarten, ist angesichts des Budgets etwas vermessen. Um die Interviews von Meier zu verstehen, muss man verstehen, wie die Medien funktionieren, speziell in Zürich. Die Kombination von fehlender Fussballkenntnis und negativer Einstellung gegenüber dem FCZ führt zur Situation, dass sie die ganze Zeit warten und lauern, bis der Trainer selbst irgendetwas negatives über die Mannschaft sagt, um dies dann bis zum geht nicht mehr ausschlachten zu können, ohne dabei wirklich zu verstehen, worum es geht. Brauchen wir das? Die Medien suchen sowieso beim FCZ immer das Haar in der Suppe, da muss man ihnen ja nicht auch noch selbst ein Haar in die Suppe legen. Ein Trainer spricht durch die Spielweise seines Teams, durch die Aufstellungen, wie er gewisse Spieler sieht und begleitet. Das sagt mehr als 1'000 Worte. Aber vielleicht sollten wir ja Rolf Fringer zurückholen und zwar in der Rolle als Pressesprecher. Er versteht es blendend, die Journalisten am Händchen zu nehmen, in die Badewanne zu setzen und gründlich mit salbungsvollen philosophischen und tiefenpsychologischen Worten einzuseifen, so dass sie nicht mehr wissen, wo ihnen der Kopf steht. Mit einem Urs Meier sind unsere Fussballjournalisten hingegen überfordert, denn Meier ist hundert Prozent Fussball, und von Fussball verstehen sie nix. Meiers Interviews Sinn abgewinnen zu wollen, ist völlige Zeitverschwendung, da der Mann NIE WIRKLICH etwas sagt. Journis sind in der Regel im Stolz verletzt, wenn ihre Gesprächspartner das tun. Sie versuchen dann, trotzdem eine These hinzuwürgen. Im Schweizer Fussballjournalismus läuft das so: Man stilisiert irgendeinen Pfupf, ein Gerücht zu einer Behauptung. Ein Schulterzucken eines Spielers oder auch nur ein Lidschlag wird zur Story. Würden Flurin Calanda und seine Zunftbrüder im Inlandteil, im Wirtschaftsbund, im Regionalbund oder irgendwo sonst für eine Zeitung schreiben, könnte man ihre Berichte schlicht nicht brauchen. Journalismus setzt Handwerk voraus und dazu gehört die Offenlegung der Quellen im Interesse der Leser - so gut es eben unter Wahrung des Quellenschutzes geht. Es geht aber nicht an, dass man einfach frei interpretiert. Selbst ein Kommentar oder eine Analyse bedingen es, dass der Autor die Leser mit Argumenten mitnimmt. Was macht eigentlich Blerim und die 10-Millionen-Offerte? Warum wechselt Shaqiri nicht, obwohl angeblich ganz Fussball-Europa geil auf ihn ist? Warum legt der ach so seriöse NZZ-Mann Calanda nicht mal offen, auf welchen Informationsquellen seine so wahnsinnig insidermässigen Geschichten beruhen? Warum haben Kolumnisten offenbar so viele krasse Erlebnisse in ihrem Alltag, während wir schon froh sind, wenn mal irgendwas nicht so läuft wie gewohnt? Ich für meinen Teil habe eine klare Antwort: Weil alles ziemlich frei erfunden ist. Jeder Profifussballer weiss das und Meier auch. Mittlerweile amüsiere ich mich, wie er seine Gesprächspartner auflaufen lässt. Aber über fachlich wirklich interessante Themen wollen die ja nicht reden.
spitzkicker
Mitglied
27.07.2015, 14:04 · #73
Beiträge: 3'784
..auch mir hat das spiel nicht gepasst. ball halten, kein tempo, konzeptlos. Warum soll "Ball halten" konzeptlos sein? Mit diesem Konzept hat Barcelona in Europa alles in Grund und Boden gespielt. Seit Lucien Favre-Zeiten hat der FCZ diesen Weg eingeschlagen, hat die entsprechenden Spieler verpflichtet und auch die Junioren entsprechend ausgebildet. Das Konzept von Meier und des ganzen Vereins ist klar und deutlich zu erkennen, nur kann man es halt nicht in jedem Spiel erfolgreich durchsetzen, wenn individuelle Fehler der Spieler und Linienrichter hineinspielen. Zudem haben die anderen Teams ja ebenfalls ihr Konzept und wollen auch gewinnen. Es kann wirklich niemand ernsthaft sagen, der FCZ habe kein Konzept. Eine andere Sache ist, dass es natürlich immer Leute gibt, die lieber einen anderen Fussball sehen würden, die sich zum Beispiel in die Zeiten von Kick + Rush zurücksehnen. Für so einen Fussball bräuchte man aber komplett andere Spieler mit anderen Qualitäten. .meier mag ein sympa typ sein, aber der bringt uns nicht weiter. und die interviews, so auch wieder nach dem spiel in vaduz, ein graus. Würden Flurin Calanda und seine Zunftbrüder im Inlandteil, im Wirtschaftsbund, im Regionalbund oder irgendwo sonst für eine Zeitung schreiben, könnte man ihre Berichte schlicht nicht brauchen. Journalismus setzt Handwerk voraus und dazu gehört die Offenlegung der Quellen im Interesse der Leser - so gut es eben unter Wahrung des Quellenschutzes geht. Es geht aber nicht an, dass man einfach frei interpretiert. Selbst ein Kommentar oder eine Analyse bedingen es, dass der Autor die Leser mit Argumenten mitnimmt. Dann geht doch du mit dem guten Beispiel voran und zeige auf, was die Journis alles geschrieben habe, das nicht stimmt. Alle Meier-Verehrer in diesem Forum kommen auf jeden Fall erneut in einen Argumentations-Notstand nach den beiden ersten Runden.
tehmoc
Mitglied
27.07.2015, 14:11 · #74
Beiträge: 2'155
..auch mir hat das spiel nicht gepasst. ball halten, kein tempo, konzeptlos. Warum soll "Ball halten" konzeptlos sein? Mit diesem Konzept hat Barcelona in Europa alles in Grund und Boden gespielt. Seit Lucien Favre-Zeiten hat der FCZ diesen Weg eingeschlagen, hat die entsprechenden Spieler verpflichtet und auch die Junioren entsprechend ausgebildet. Das Konzept von Meier und des ganzen Vereins ist klar und deutlich zu erkennen, nur kann man es halt nicht in jedem Spiel erfolgreich durchsetzen, wenn individuelle Fehler der Spieler und Linienrichter hineinspielen. Zudem haben die anderen Teams ja ebenfalls ihr Konzept und wollen auch gewinnen. Es kann wirklich niemand ernsthaft sagen, der FCZ habe kein Konzept. Eine andere Sache ist, dass es natürlich immer Leute gibt, die lieber einen anderen Fussball sehen würden, die sich zum Beispiel in die Zeiten von Kick + Rush zurücksehnen. Für so einen Fussball bräuchte man aber komplett andere Spieler mit anderen Qualitäten. .meier mag ein sympa typ sein, aber der bringt uns nicht weiter. und die interviews, so auch wieder nach dem spiel in vaduz, ein graus. Würden Flurin Calanda und seine Zunftbrüder im Inlandteil, im Wirtschaftsbund, im Regionalbund oder irgendwo sonst für eine Zeitung schreiben, könnte man ihre Berichte schlicht nicht brauchen. Journalismus setzt Handwerk voraus und dazu gehört die Offenlegung der Quellen im Interesse der Leser - so gut es eben unter Wahrung des Quellenschutzes geht. Es geht aber nicht an, dass man einfach frei interpretiert. Selbst ein Kommentar oder eine Analyse bedingen es, dass der Autor die Leser mit Argumenten mitnimmt. Dann geht doch du mit dem guten Beispiel voran und zeige auf, was die Journis alles geschrieben habe, das nicht stimmt. Alle Meier-Verehrer in diesem Forum kommen auf jeden Fall erneut in einen Argumentations-Notstand nach den beiden ersten Runden. Deine Logik hat Kindergarten-Niveau. Ich bin sicher, das weisst du.
spitzkicker
Mitglied
27.07.2015, 14:16 · #75
Beiträge: 3'784
..auch mir hat das spiel nicht gepasst. ball halten, kein tempo, konzeptlos. Warum soll "Ball halten" konzeptlos sein? Mit diesem Konzept hat Barcelona in Europa alles in Grund und Boden gespielt. Seit Lucien Favre-Zeiten hat der FCZ diesen Weg eingeschlagen, hat die entsprechenden Spieler verpflichtet und auch die Junioren entsprechend ausgebildet. Das Konzept von Meier und des ganzen Vereins ist klar und deutlich zu erkennen, nur kann man es halt nicht in jedem Spiel erfolgreich durchsetzen, wenn individuelle Fehler der Spieler und Linienrichter hineinspielen. Zudem haben die anderen Teams ja ebenfalls ihr Konzept und wollen auch gewinnen. Es kann wirklich niemand ernsthaft sagen, der FCZ habe kein Konzept. Eine andere Sache ist, dass es natürlich immer Leute gibt, die lieber einen anderen Fussball sehen würden, die sich zum Beispiel in die Zeiten von Kick + Rush zurücksehnen. Für so einen Fussball bräuchte man aber komplett andere Spieler mit anderen Qualitäten. .meier mag ein sympa typ sein, aber der bringt uns nicht weiter. und die interviews, so auch wieder nach dem spiel in vaduz, ein graus. Würden Flurin Calanda und seine Zunftbrüder im Inlandteil, im Wirtschaftsbund, im Regionalbund oder irgendwo sonst für eine Zeitung schreiben, könnte man ihre Berichte schlicht nicht brauchen. Journalismus setzt Handwerk voraus und dazu gehört die Offenlegung der Quellen im Interesse der Leser - so gut es eben unter Wahrung des Quellenschutzes geht. Es geht aber nicht an, dass man einfach frei interpretiert. Selbst ein Kommentar oder eine Analyse bedingen es, dass der Autor die Leser mit Argumenten mitnimmt. Dann geht doch du mit dem guten Beispiel voran und zeige auf, was die Journis alles geschrieben habe, das nicht stimmt. Alle Meier-Verehrer in diesem Forum kommen auf jeden Fall erneut in einen Argumentations-Notstand nach den beiden ersten Runden. Deine Logik hat Kindergarten-Niveau. Ich bin sicher, das weisst du. Nein, ich weiss es nicht. Im Gegensatz zu dir bin ich dem Kindergarten nämlich entwachsen.
likavi
Mitglied
27.07.2015, 14:23 · #76
Beiträge: 1'302
Du bist dir aber schon bewusst, dass du manchmal wie Urs Meier tönst. Ich bin auch dafür, nicht alles schwarz zu malen, aber Schönfärberei bringt uns auch nicht weiter. Ja, der FCZ war spielbestimmend bis zum 1:0, aber wie viele Torchancen konnte man sich rausspielen? Schlimmer noch, schon in dieser Phase wurde klar, dass unsere Defensivabteilung mit dem vorbildlichen Pressing der Vaduzer seine Probleme hat und haben wird. So gesehen war ein brutaler Fehler, wie ihn Kukeli dann auch beging, irgendwie absehbar. Schönfärberei bringt nichts und Schwarzmalerei auch nicht. Darum spreche ich ja konkret die Punkte an, die man beibehalten, und diejenigen, die man verbessern sollte. YB hatte zu Beginn ein noch viel extremeres Pressing aufgezogen, als Vaduz, aber als der FCZ sich immer wieder intelligent aus der Umklammerung lösen konnte, haben sie es aufgegeben und sich immer mehr zurückgezogen. Das ist eine Entwicklung, die man sich mit viel Arbeit im Spielverlauf erst mal erarbeiten muss, bevor man zur Kür, nämlich dem Druckmachen auf den gegnerischen Strafraum, übergehen kann. Dies wird nicht umsonst beim FCZ viel trainiert. In Vaduz lief es genau gleich, auch Kukeli hat eine sehr positive Rolle dabei gespielt, der FCZ hat das Spiel immer mehr dominiert. Dann aber hat der erste Fehler gleich zu einem Gegentor geführt, und man hat sich dadurch etwas aus dem Tritt bringen lassen. Dieser Punkt muss das nächste Mal besser werden. Ja, Torchancen hatte es zu Beginn kaum gegeben, aber ich bin wirklich überzeugt, dass dies bei dieser Spielweise nur eine Frage der Zeit war. Klar würde in Hinsicht Torchancen herausspielen alles nochmal etwas einfacher und schneller gehen, würde noch ein Raffael oder ein Abdi im Team stehen, das muss man halt auch immer berücksichtigen. Aber es geht auch so. Die Spieler haben übrigens direkt nach dem Spiel in die gleiche Kerbe geschlagen und fanden die erste Halbzeit ebenfalls gut. Nicht nur der Trainer. Und so kurz nach dem Spiel ist ja eine Absprache oder ähnliches ausgeschlossen, die sagen das alles unabhängig voneinander: http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 12270.html
komalino
Mitglied
27.07.2015, 15:13 · #77
Beiträge: 3'641
Du bist dir aber schon bewusst, dass du manchmal wie Urs Meier tönst. Ich bin auch dafür, nicht alles schwarz zu malen, aber Schönfärberei bringt uns auch nicht weiter. Ja, der FCZ war spielbestimmend bis zum 1:0, aber wie viele Torchancen konnte man sich rausspielen? Schlimmer noch, schon in dieser Phase wurde klar, dass unsere Defensivabteilung mit dem vorbildlichen Pressing der Vaduzer seine Probleme hat und haben wird. So gesehen war ein brutaler Fehler, wie ihn Kukeli dann auch beging, irgendwie absehbar. Schönfärberei bringt nichts und Schwarzmalerei auch nicht. Darum spreche ich ja konkret die Punkte an, die man beibehalten, und diejenigen, die man verbessern sollte. YB hatte zu Beginn ein noch viel extremeres Pressing aufgezogen, als Vaduz, aber als der FCZ sich immer wieder intelligent aus der Umklammerung lösen konnte, haben sie es aufgegeben und sich immer mehr zurückgezogen. Das ist eine Entwicklung, die man sich mit viel Arbeit im Spielverlauf erst mal erarbeiten muss, bevor man zur Kür, nämlich dem Druckmachen auf den gegnerischen Strafraum, übergehen kann. Dies wird nicht umsonst beim FCZ viel trainiert. In Vaduz lief es genau gleich, auch Kukeli hat eine sehr positive Rolle dabei gespielt, der FCZ hat das Spiel immer mehr dominiert. Dann aber hat der erste Fehler gleich zu einem Gegentor geführt, und man hat sich dadurch etwas aus dem Tritt bringen lassen. Dieser Punkt muss das nächste Mal besser werden. Ja, Torchancen hatte es zu Beginn kaum gegeben, aber ich bin wirklich überzeugt, dass dies bei dieser Spielweise nur eine Frage der Zeit war. Klar würde in Hinsicht Torchancen herausspielen alles nochmal etwas einfacher und schneller gehen, würde noch ein Raffael oder ein Abdi im Team stehen, das muss man halt auch immer berücksichtigen. Aber es geht auch so. Die Spieler haben übrigens direkt nach dem Spiel in die gleiche Kerbe geschlagen und fanden die erste Halbzeit ebenfalls gut. Nicht nur der Trainer. Und so kurz nach dem Spiel ist ja eine Absprache oder ähnliches ausgeschlossen, die sagen das alles unabhängig voneinander: http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 12270.html Na ja, ist halt relativ selten,dass ein Spieler von einer schlechten Leistung des eigenen Team spricht. Chiumento scheint da eine der raren Ausnahmen zu sein,es sei ihm gedankt.
tehmoc
Mitglied
27.07.2015, 15:20 · #78
Beiträge: 2'155
..auch mir hat das spiel nicht gepasst. ball halten, kein tempo, konzeptlos. Warum soll "Ball halten" konzeptlos sein? Mit diesem Konzept hat Barcelona in Europa alles in Grund und Boden gespielt. Seit Lucien Favre-Zeiten hat der FCZ diesen Weg eingeschlagen, hat die entsprechenden Spieler verpflichtet und auch die Junioren entsprechend ausgebildet. Das Konzept von Meier und des ganzen Vereins ist klar und deutlich zu erkennen, nur kann man es halt nicht in jedem Spiel erfolgreich durchsetzen, wenn individuelle Fehler der Spieler und Linienrichter hineinspielen. Zudem haben die anderen Teams ja ebenfalls ihr Konzept und wollen auch gewinnen. Es kann wirklich niemand ernsthaft sagen, der FCZ habe kein Konzept. Eine andere Sache ist, dass es natürlich immer Leute gibt, die lieber einen anderen Fussball sehen würden, die sich zum Beispiel in die Zeiten von Kick + Rush zurücksehnen. Für so einen Fussball bräuchte man aber komplett andere Spieler mit anderen Qualitäten. .meier mag ein sympa typ sein, aber der bringt uns nicht weiter. und die interviews, so auch wieder nach dem spiel in vaduz, ein graus. Würden Flurin Calanda und seine Zunftbrüder im Inlandteil, im Wirtschaftsbund, im Regionalbund oder irgendwo sonst für eine Zeitung schreiben, könnte man ihre Berichte schlicht nicht brauchen. Journalismus setzt Handwerk voraus und dazu gehört die Offenlegung der Quellen im Interesse der Leser - so gut es eben unter Wahrung des Quellenschutzes geht. Es geht aber nicht an, dass man einfach frei interpretiert. Selbst ein Kommentar oder eine Analyse bedingen es, dass der Autor die Leser mit Argumenten mitnimmt. Dann geht doch du mit dem guten Beispiel voran und zeige auf, was die Journis alles geschrieben habe, das nicht stimmt. Alle Meier-Verehrer in diesem Forum kommen auf jeden Fall erneut in einen Argumentations-Notstand nach den beiden ersten Runden. Deine Logik hat Kindergarten-Niveau. Ich bin sicher, das weisst du. Nein, ich weiss es nicht. Im Gegensatz zu dir bin ich dem Kindergarten nämlich entwachsen. Haha. Jetzt setzt du aber extra einen drauf!
likavi
Mitglied
27.07.2015, 15:58 · #79
Beiträge: 1'302
Du bist dir aber schon bewusst, dass du manchmal wie Urs Meier tönst. Ich bin auch dafür, nicht alles schwarz zu malen, aber Schönfärberei bringt uns auch nicht weiter. Ja, der FCZ war spielbestimmend bis zum 1:0, aber wie viele Torchancen konnte man sich rausspielen? Schlimmer noch, schon in dieser Phase wurde klar, dass unsere Defensivabteilung mit dem vorbildlichen Pressing der Vaduzer seine Probleme hat und haben wird. So gesehen war ein brutaler Fehler, wie ihn Kukeli dann auch beging, irgendwie absehbar. Schönfärberei bringt nichts und Schwarzmalerei auch nicht. Darum spreche ich ja konkret die Punkte an, die man beibehalten, und diejenigen, die man verbessern sollte. YB hatte zu Beginn ein noch viel extremeres Pressing aufgezogen, als Vaduz, aber als der FCZ sich immer wieder intelligent aus der Umklammerung lösen konnte, haben sie es aufgegeben und sich immer mehr zurückgezogen. Das ist eine Entwicklung, die man sich mit viel Arbeit im Spielverlauf erst mal erarbeiten muss, bevor man zur Kür, nämlich dem Druckmachen auf den gegnerischen Strafraum, übergehen kann. Dies wird nicht umsonst beim FCZ viel trainiert. In Vaduz lief es genau gleich, auch Kukeli hat eine sehr positive Rolle dabei gespielt, der FCZ hat das Spiel immer mehr dominiert. Dann aber hat der erste Fehler gleich zu einem Gegentor geführt, und man hat sich dadurch etwas aus dem Tritt bringen lassen. Dieser Punkt muss das nächste Mal besser werden. Ja, Torchancen hatte es zu Beginn kaum gegeben, aber ich bin wirklich überzeugt, dass dies bei dieser Spielweise nur eine Frage der Zeit war. Klar würde in Hinsicht Torchancen herausspielen alles nochmal etwas einfacher und schneller gehen, würde noch ein Raffael oder ein Abdi im Team stehen, das muss man halt auch immer berücksichtigen. Aber es geht auch so. Die Spieler haben übrigens direkt nach dem Spiel in die gleiche Kerbe geschlagen und fanden die erste Halbzeit ebenfalls gut. Nicht nur der Trainer. Und so kurz nach dem Spiel ist ja eine Absprache oder ähnliches ausgeschlossen, die sagen das alles unabhängig voneinander: http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 12270.html Na ja, ist halt relativ selten,dass ein Spieler von einer schlechten Leistung des eigenen Team spricht. Chiumento scheint da eine der raren Ausnahmen zu sein,es sei ihm gedankt. Aber das tun sie doch. Sie reden sehr differenziert. "Erste Halbzeit war gut. Nach dem 2:2 sind wir zusammengebrochen. Das müssen wir besprechen..." und ähnliches...
komalino
Mitglied
27.07.2015, 16:46 · #80
Beiträge: 3'641
Du bist dir aber schon bewusst, dass du manchmal wie Urs Meier tönst. Ich bin auch dafür, nicht alles schwarz zu malen, aber Schönfärberei bringt uns auch nicht weiter. Ja, der FCZ war spielbestimmend bis zum 1:0, aber wie viele Torchancen konnte man sich rausspielen? Schlimmer noch, schon in dieser Phase wurde klar, dass unsere Defensivabteilung mit dem vorbildlichen Pressing der Vaduzer seine Probleme hat und haben wird. So gesehen war ein brutaler Fehler, wie ihn Kukeli dann auch beging, irgendwie absehbar. Schönfärberei bringt nichts und Schwarzmalerei auch nicht. Darum spreche ich ja konkret die Punkte an, die man beibehalten, und diejenigen, die man verbessern sollte. YB hatte zu Beginn ein noch viel extremeres Pressing aufgezogen, als Vaduz, aber als der FCZ sich immer wieder intelligent aus der Umklammerung lösen konnte, haben sie es aufgegeben und sich immer mehr zurückgezogen. Das ist eine Entwicklung, die man sich mit viel Arbeit im Spielverlauf erst mal erarbeiten muss, bevor man zur Kür, nämlich dem Druckmachen auf den gegnerischen Strafraum, übergehen kann. Dies wird nicht umsonst beim FCZ viel trainiert. In Vaduz lief es genau gleich, auch Kukeli hat eine sehr positive Rolle dabei gespielt, der FCZ hat das Spiel immer mehr dominiert. Dann aber hat der erste Fehler gleich zu einem Gegentor geführt, und man hat sich dadurch etwas aus dem Tritt bringen lassen. Dieser Punkt muss das nächste Mal besser werden. Ja, Torchancen hatte es zu Beginn kaum gegeben, aber ich bin wirklich überzeugt, dass dies bei dieser Spielweise nur eine Frage der Zeit war. Klar würde in Hinsicht Torchancen herausspielen alles nochmal etwas einfacher und schneller gehen, würde noch ein Raffael oder ein Abdi im Team stehen, das muss man halt auch immer berücksichtigen. Aber es geht auch so. Die Spieler haben übrigens direkt nach dem Spiel in die gleiche Kerbe geschlagen und fanden die erste Halbzeit ebenfalls gut. Nicht nur der Trainer. Und so kurz nach dem Spiel ist ja eine Absprache oder ähnliches ausgeschlossen, die sagen das alles unabhängig voneinander: http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 12270.html Na ja, ist halt relativ selten,dass ein Spieler von einer schlechten Leistung des eigenen Team spricht. Chiumento scheint da eine der raren Ausnahmen zu sein,es sei ihm gedankt. Aber das tun sie doch. Sie reden sehr differenziert. "Erste Halbzeit war gut. Nach dem 2:2 sind wir zusammengebrochen. Das müssen wir besprechen..." und ähnliches... Sorry,aber wenn sie die erste Halbzeit als gut bezeichnen,ist dies eine Aussage bar jeder Selbstkritik,meine Meinung.Gut waren allenfalls circa 10 Minuten in Halbzeit 2,die Phase in der auch das zweite Tor erzielt wurde.
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