FC Basel - FC Zürich, So. 26.9.2021

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yellow
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27.09.2021, 09:32 · #101
Beiträge: 6'690
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass wir recht anfällig auf weite Bälle sind. Gestern standen Lindner-Abstösse und die Cabral-Bogenlampe am Anfang der Gegentore. Wobei man aber auch eingestehen muss, dass in diesen Szenen so ziemlich alles gegen uns lief (zwei verpasste Kopfstösse, Pech beim Pfostenschuss, dass der Ball gleich dem nächsten Basler vor die Füsse fiel und unsere Fehleinschätzungen beim 3:1). Aber auch in früheren Spielen (v.a. gegen YB und Servette) hatte ich den Eindruck, dass mit weiten Pässen unsere Mannschaft schnell einmal aus den Angeln gehoben werden kann. Dies hängt logischerweise mit unserem Pressing zusammen, aber auch daran, dass es durchaus Mannschaften gibt, die weite Pässe punktgenau spielen können und auch die Laufwege der Mitspieler genau kennen. Ich freue mich schon auf die Zeit, wenn Breitenreiter auch dies unseren Spielern beigebracht hat. Wenn die weiten Pässe den Adressaten häufiger finden, werden wir noch viel gefährlicher. Gut, das Runde muss dann halt immer noch zuerst ins Eckige. Jetzt kommen einfach die Spiele, bei denen man Punkte holen muss.
Gha_Züri
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27.09.2021, 09:39 · #102
Beiträge: 2'626
Es bringt jetzt auch nichts die Fehler beim Schiri akribisch herauszupicken. Fakt ist, wir sind gestern an unserer eigenen Effizienz gescheitert, ich muss aber auch sagen, dass Lindner gestern einen guten Tag hatte. Klar, wäre der eine oder andere Abschluss ins basler Netz, hätte das Spiel auch auf die andere Seite kippen können, da Basel gestern alles andere als stark gespielt hat. Beim 0:1 kann man sagen, dass für uns auch viel Pech im Spiel war. So wie Aliti den Ball unglücklich abgelenkt hat, wurde dieser zu einer perfekten Vorlage für die Basler, abhaken. Beim 0:2 hat die Verteidigung gepennt, dem ist nicht viel mehr hinzuzufügen. Beim 1:3 ist mMn Brecher Schuld, er hätte in dieser Situation ganz klar in Manuel Neuer Manier rauslaufen müssen um den Ball zu klären. Brecher ist für SL Verhältnisse ein sehr guter Torhüter, es ist aber nichts Neues, dass er in gewissen Situationen zu lange zögert. Wie schon vielfach erwähnt, kann man, trotz Niederlage, weiter auf die Leistung der Mannschaft aufbauen. Wir sind auf dem richtigen Weg, ein Umbruch kann nicht von heute auf morgen realisiert werden, da gehören Rückschläge genauso dazu. Gestern war halt ein typisches Spiel von "Mir spielet, sie topfet"
tato
Mitglied
27.09.2021, 13:01 · #103
Beiträge: 756
Die letzten zwei Postings passen besser zu meiner Gefühlslage als andere vorher, die einerseits uns klein- und andererseits Bisel grossmachen. Bei ihren drei Toren hatten die Basler die Fussballgunst auf ihrer Seite. Hypothetisch frage ich mich aber, ob unsere Spieler die drei Situationen im umgekehrten Fall auch zu drei Toren genützt hätten. Ich für meinen Teil freue mich ebenfalls an diesem FCZ, der den grossen Umbruch mit grossem Herzen in Angriff genommen hat und meines Erachtens laufend Fortschritte im Spiel zeigt. Das kommt noch seeehr gut!!
Sektion rosarote Brille
Zhyrus
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27.09.2021, 14:01 · #104
Beiträge: 15'713
Die letzten zwei Postings passen besser zu meiner Gefühlslage als andere vorher, die einerseits uns klein- und andererseits Bisel grossmachen. Basel sucht das schnelle Umschaltspiel sehr bewusst. Sie mögen so zwar weniger dominant erscheinen. Die Tore werden aber sehr bewusst so gesucht, weil wir auch bekanntermassen offen stehen, wenn man das Mittelfeld schnell überwindet.
«Bei ihren drei Toren hatten die Basler die Fussballgunst auf ihrer Seite. Hypothetisch frage ich mich aber, ob unsere Spieler die drei Situationen im umgekehrten Fall auch zu drei Toren genützt hätten.»
Das Erste und Zweite waren sehr glücklich gefallen, da der Ball jeweils direkt in den Lauf des Torschützen fiel. Auf der anderen Seite hatte Cabral kurz nach dem Pausentee das frühzeitige 2:0 auf dem Fuss, als er recht freistehend in die Beine von Brecher schoss. Es war phasenweise auch gut und clever gespielt von den Baslern. Aufgrund des hohen Gegenpressings scheint man sehr anfällig auf Konter zu sein und wirkt oft entblösst, wenn einmal ein (entscheidender) Zweikampf in einer solchen Situation verloren geht (siehe Paradebeispiel 1:0). Wir haben 12 Tore in 4 Spielen gefressen! Mit zwei Punkten sind wir bei einer solchen Abwehrleistung eher gnädig bedient.
«Ich für meinen Teil freue mich ebenfalls an diesem FCZ, der den grossen Umbruch mit grossem Herzen in Angriff genommen hat und meines Erachtens laufend Fortschritte im Spiel zeigt. Das kommt noch seeehr gut!!»
Dem stimme ich zu. Ich hatte - selbst wenn man gegen Basel nicht gerne verliert - Freude am Spiel. Man ist mit Herz dabei und machte Vieles richtig gut. Wir müssen aber die Balance zwischen hohem Gegenpressing und sicherer Abwehr wieder besser finden.
Forza1896
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27.09.2021, 14:01 · #105
Beiträge: 861
So mit ein bisschen Abstand lässt sich das Spiel doch besser beurteilen. Auf der Rückfahrt von Basel haben wir im Auto viel diskutiert zu diesem Spiel. Ich finde, dass wir ein sehr gutes Spiel gemacht haben. Es hat nicht die bessere Mannschaft gewonnen, sondern das Team, welches seine (wenigen) Chancen eiskalt genutzt hat. Der FCZ hat auch in Basel spaß gemacht. Basel ist sehr wenig eingefallen, da wir sehr gut eingestellt waren und das Team dies auf dem Platz gezeigt hat. Beispiel: der Basler Torhüter hat oft fragend geschaut für mögliche Anspiele und musste dann oft den langen Ball wählen, welchen wir dann auch oft gewonnen haben. Die Abwehr von uns stand sicher / ich hatte nie das Gefühl, dass wir hier die Kontrolle verlieren. Auch die erwarteten großen Druckphasen von Basel blieben aus. Leitner war immer anspielbar, Ceesay (meist glücklos) hat hart gearbeitet und Wege gemacht, Doumbia hat viele Zweikämpfe gewonnen und das Umschaltspiel mit gestaltet, Gnonto hat viel Wirbel rein gebracht (guter Junge!!!!). Alles in allem ein gutes Auswärtsspiel in Basel, was du eig. nicht verlieren darfst mit dieser Leistung - sind wir ehrlich: es gab schon wesentlich schlechtere Auftritte von uns. Basel hat die wenigen Chancen einfach eiskalt (leider) genutzt. Wenn wir ebenfalls so kalt vor dem Tor gewesen wären, dann wären wir in Führung gegangen und hätten in der zweiten Halbzeit erhöhen können wenn nicht sogar erhöhen müssen (Pfostentreffer). Doof war das 3 Gegentor - da verstehe ich nicht, wie man sich (in einer Drangphase von uns, wo der Ausgleich in der Luft war) so dämlich anstellen kann. Hier muss man sich einfach absprechen. Aber so ist der Sport halt manchmal. Eine Frage die ich gestern schon mit dem ein oder andere im Block diskutiert habe: wieso bringt AB nicht mal den Pollero?- wir haben es gestern oft mit hohen Bällen versucht und Pollero hat doch bei Schaffhausen schon bewiesen, dass er es mit dem Kopf kann. Aber vllt. fehlt mir auch ne Info, wieso er es nicht getan hat. Zum Schiri: ich kenne kein Spiel (egal bei welchem Verein), wo die Leistungen nicht noch kritisiert werden. Über den Schiri müssen wir nicht diskutieren (egal ob da fragwürdige Entscheidungen dabei waren). Wenn wir unsere Tore machen, dann nehmen wir 3 Punkte mit aus Basel und alles ist gut. Ein Punkt noch: Ich hätte gerne einen Sieg in Basel gesehen - selbst wenn er völlig unverdient für uns gewesen wäre. Aber was hätte uns das (neben 3 Punkten gebracht). Wenn wir unverdient und völlig unterlegen 3 Punkte geholt hätten, dann hätte jeder gesagt "mit glück hast die Punkte geholt, aber auf Dauer kannst so nicht bestehen einen Konkurrenten". Jetzt haben wir halt verloren mit einem mehr als guten Auftreten auf das AB und wir alle weiter aufbauen können.
Zhyrus
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27.09.2021, 14:07 · #106
Beiträge: 15'713
Zum Schiri: ich kenne kein Spiel (egal bei welchem Verein), wo die Leistungen nicht noch kritisiert werden. Über den Schiri müssen wir nicht diskutieren (egal ob da fragwürdige Entscheidungen dabei waren). Wenn wir unsere Tore machen, dann nehmen wir 3 Punkte mit aus Basel und alles ist gut. Ich fand den Schiri gut gestern. Gnonto hätte man nicht verwarnen müssen, auch wenn er den Penalty suchend schon sehr früh abhebt. Den möglichen Handelfmeter von Cabral hätte ich hingegen auch nicht gegeben. Meines Erachtens geht der Ball an die Brust und das Schultergelenk und es war für mich zu wenig (Ober-) Arm unter der massgebenden Achselhöhlenlinie für einen Pfiff. Auf falsch gegebene Eckbälle und Einwürfe möchte ich nicht eingehen. Das sind Kleinigkeiten.
Sektor D
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27.09.2021, 14:20 · #107
Beiträge: 6'607
Auf falsch gegebene Eckbälle und Einwürfe möchte ich nicht eingehen. Das sind Kleinigkeiten. Nicht bloss wegen gestern, diese Gedanken mache ich mir fast in jedem Spiel: Bei Eckbällen sehe ich das anders und verstehe nicht, wieso solche Fehlentscheide durch einen VAR nicht korrigiert werden. Das wäre doch wirklich eine Kleinigkeit. Denn bei Ecken ist die Sache nun mal klar (analog Abseits): Entweder Ecke, oder Abstoss. Nicht Wischi-Waschi wie z.B. beim Handspiel. Ich finde wirklich, dass falsch gepfiffene Ecken/Abstösse korrigiert werden müssten. Warum? Weil ein bei Standards starkes Team regelmässig Gefahr nach Ecken erzeugen kann. Ich weiss, man kann das Spiel dann endlos weitertreiben: Ist es Foul oder nicht (siehe Assan gegen Servette)? Einwurf oder nicht? Man grenzt den Aktionsradius des VAR ja bewusst ein, aber dennoch: Wieso keine Ecke korrigieren? Ich meine, wenn du zu unrecht eine Ecke gegen dich bekommst und danach direkt ein Tor fällt, dann ist dieses Tor doch als direkte Folge eines klaren Fehlentscheides gefallen. Oder sehe ich das komplett falsch? :)
Forza1896
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27.09.2021, 14:26 · #108
Beiträge: 861
Zum Schiri: ich kenne kein Spiel (egal bei welchem Verein), wo die Leistungen nicht noch kritisiert werden. Über den Schiri müssen wir nicht diskutieren (egal ob da fragwürdige Entscheidungen dabei waren). Wenn wir unsere Tore machen, dann nehmen wir 3 Punkte mit aus Basel und alles ist gut. Ich fand den Schiri gut gestern. Gnonto hätte man nicht verwarnen müssen, auch wenn er den Penalty suchend schon sehr früh abhebt. Den möglichen Handelfmeter von Cabral hätte ich hingegen auch nicht gegeben. Meines Erachtens geht der Ball an die Brust und das Schultergelenk und es war für mich zu wenig (Ober-) Arm unter der massgebenden Achselhöhlenlinie für einen Pfiff. Auf falsch gegebene Eckbälle und Einwürfe möchte ich nicht eingehen. Das sind Kleinigkeiten. Danke Zhyrus, dass du es erwähnt hast - Das Thema Einwürfe ist mir entfallen. Vllt ist es nur eine Kleinigkeit, aber wir dürfen Einwürfe nicht so gestalten. Das fängt beim Thema Anbieten an. Hier muss das Team sich stellen, geil auf den Ball sein und nicht wie wir oft den Ball dadurch verlieren und dann wieder hinterher laufen oder den Ball zurück gewinnen müssen. Das sollte AB dringend mit ansprechen.
Gha_Züri
Mitglied
27.09.2021, 14:37 · #109
Beiträge: 2'626
So mit ein bisschen Abstand lässt sich das Spiel doch besser beurteilen. Auf der Rückfahrt von Basel haben wir im Auto viel diskutiert zu diesem Spiel. Ich finde, dass wir ein sehr gutes Spiel gemacht haben. Es hat nicht die bessere Mannschaft gewonnen, sondern das Team, welches seine (wenigen) Chancen eiskalt genutzt hat. Der FCZ hat auch in Basel spaß gemacht. Basel ist sehr wenig eingefallen, da wir sehr gut eingestellt waren und das Team dies auf dem Platz gezeigt hat. Beispiel: der Basler Torhüter hat oft fragend geschaut für mögliche Anspiele und musste dann oft den langen Ball wählen, welchen wir dann auch oft gewonnen haben. Die Abwehr von uns stand sicher / ich hatte nie das Gefühl, dass wir hier die Kontrolle verlieren. Auch die erwarteten großen Druckphasen von Basel blieben aus. Leitner war immer anspielbar, Ceesay (meist glücklos) hat hart gearbeitet und Wege gemacht, Doumbia hat viele Zweikämpfe gewonnen und das Umschaltspiel mit gestaltet, Gnonto hat viel Wirbel rein gebracht (guter Junge!!!!). Alles in allem ein gutes Auswärtsspiel in Basel, was du eig. nicht verlieren darfst mit dieser Leistung - sind wir ehrlich: es gab schon wesentlich schlechtere Auftritte von uns. Basel hat die wenigen Chancen einfach eiskalt (leider) genutzt. Wenn wir ebenfalls so kalt vor dem Tor gewesen wären, dann wären wir in Führung gegangen und hätten in der zweiten Halbzeit erhöhen können wenn nicht sogar erhöhen müssen (Pfostentreffer). Doof war das 3 Gegentor - da verstehe ich nicht, wie man sich (in einer Drangphase von uns, wo der Ausgleich in der Luft war) so dämlich anstellen kann. Hier muss man sich einfach absprechen. Aber so ist der Sport halt manchmal. Eine Frage die ich gestern schon mit dem ein oder andere im Block diskutiert habe: wieso bringt AB nicht mal den Pollero?- wir haben es gestern oft mit hohen Bällen versucht und Pollero hat doch bei Schaffhausen schon bewiesen, dass er es mit dem Kopf kann. Aber vllt. fehlt mir auch ne Info, wieso er es nicht getan hat. Zum Schiri: ich kenne kein Spiel (egal bei welchem Verein), wo die Leistungen nicht noch kritisiert werden. Über den Schiri müssen wir nicht diskutieren (egal ob da fragwürdige Entscheidungen dabei waren). Wenn wir unsere Tore machen, dann nehmen wir 3 Punkte mit aus Basel und alles ist gut. Ein Punkt noch: Ich hätte gerne einen Sieg in Basel gesehen - selbst wenn er völlig unverdient für uns gewesen wäre. Aber was hätte uns das (neben 3 Punkten gebracht). Wenn wir unverdient und völlig unterlegen 3 Punkte geholt hätten, dann hätte jeder gesagt "mit glück hast die Punkte geholt, aber auf Dauer kannst so nicht bestehen einen Konkurrenten". Jetzt haben wir halt verloren mit einem mehr als guten Auftreten auf das AB und wir alle weiter aufbauen können. Absolut, im Ganzen waren wir die spielbestimmendere Mannschaft. Ich glaube Basel hatte in den ersten 30min keinen einzigen Torschuss, wir waren da glaube ich bereits bei 6 Torschüssen oder so. Klar, das zeigt aber halt auch auf wie uneffizient wir vor dem Tor waren. Auch gab es einige Momente indem sich die Basler den Ball hin und her geschoben haben und man das Gefühl hatte, dass sie keine Spielidee hatten, im Mittelfeld hatten wir auf jeden Fall das Sagen. Was Basel aber von uns abhebt, ist die individuelle Klasse, und diese haben sie auch ausgenutzt und dementsprechend gewonnen. Egal, abhaken und weiter gehts, gegen Sion wirds nicht einfacher, die werden alles für die 3 Punkte geben.
Schwizermaischter FCZ
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27.09.2021, 15:04 · #110
Beiträge: 4'570
Auf falsch gegebene Eckbälle und Einwürfe möchte ich nicht eingehen. Das sind Kleinigkeiten. Nicht bloss wegen gestern, diese Gedanken mache ich mir fast in jedem Spiel: Bei Eckbällen sehe ich das anders und verstehe nicht, wieso solche Fehlentscheide durch einen VAR nicht korrigiert werden. Das wäre doch wirklich eine Kleinigkeit. Denn bei Ecken ist die Sache nun mal klar (analog Abseits): Entweder Ecke, oder Abstoss. Nicht Wischi-Waschi wie z.B. beim Handspiel. Ich finde wirklich, dass falsch gepfiffene Ecken/Abstösse korrigiert werden müssten. Warum? Weil ein bei Standards starkes Team regelmässig Gefahr nach Ecken erzeugen kann. Ich weiss, man kann das Spiel dann endlos weitertreiben: Ist es Foul oder nicht (siehe Assan gegen Servette)? Einwurf oder nicht? Man grenzt den Aktionsradius des VAR ja bewusst ein, aber dennoch: Wieso keine Ecke korrigieren? Ich meine, wenn du zu unrecht eine Ecke gegen dich bekommst und danach direkt ein Tor fällt, dann ist dieses Tor doch als direkte Folge eines klaren Fehlentscheides gefallen. Oder sehe ich das komplett falsch? :) Das gäbe x weitere Unterbrechungen und Verzögerungen, glaube nicht dass das im Sinn der Fans wäre. Mit solchen Entscheiden muss man leben, kann immer sein dass man mal was falsch sieht. Elfmeter, Rot, Abseits reicht doch völlig aus, für mich hat es jetzt schon zu viele Diskussionen um den VAR.
Krönu
Mitglied
27.09.2021, 15:17 · #111
Beiträge: 13'340
Das gäbe x weitere Unterbrechungen und Verzögerungen, glaube nicht dass das im Sinn der Fans wäre. Mit solchen Entscheiden muss man leben, kann immer sein dass man mal was falsch sieht. Elfmeter, Rot, Abseits reicht doch völlig aus, für mich hat es jetzt schon zu viele Diskussionen um den VAR. Darum wäre es jetzt an der Zeit, im Fussball die Zeit zu stoppen, wenn nicht gespielt wird. Fussball ist meines Wissens der einzige Sport auf dieser Welt, wo die Zeit nicht unterbrochen wird. Das wäre nun eigentlich, im Zusammenhang mit dem VAR, definitiv eine ernsthafte Diskussion wert. Das hätte viele Vorteile, nur schon wegen den Simulanten, dem Zeitspiel und den Diskussionen zur Nachspielzeit.
Mushu
Mitglied
27.09.2021, 15:30 · #112
Beiträge: 2'007
Obwohl viele von vielen unserer Spieler schwärmen, gibt es vor allem eines festzuhalten: Wir erhalten gegen stärkere Mannschaften zuviele Tore; trotz Super-Brecher, Monster-Mirlind, Jahrhunderttalent Omeragic; und Aussenläufer zum Verlieben ... Die Defensive ist die grösste Baustelle; nach wie vor ...
Es gibt Leute, die mögen mich nicht, für das was ich sage... Jetzt stellt Euch mal vor, die wüssten was ich denke....
Zhyrus
Mitglied
27.09.2021, 15:51 · #113
Beiträge: 15'713
Das gäbe x weitere Unterbrechungen und Verzögerungen, glaube nicht dass das im Sinn der Fans wäre. Mit solchen Entscheiden muss man leben, kann immer sein dass man mal was falsch sieht. Elfmeter, Rot, Abseits reicht doch völlig aus, für mich hat es jetzt schon zu viele Diskussionen um den VAR. Ich verstehe den Ärger, wenn man Einen nach einem ungerechtfertigten Freistoss oder Eckball frisst und der VAR nicht eingreifen darf, allerdings fände ich es für den Spielfluss abträglich, wenn in der Konsequenz jede Kleinigkeit per VAR überprüft werden muss, zumal die Faktenlage nicht immer so offensichtlich ist wie beim einen völlig verschlafenen Eckball gestern. Ich glaube, man muss sich vom Ideal verabschieden, dass der VAR die absolute Gerechtigkeit bringen kann. Erschwerend hinzu kommt unsere eigene subjektive Sichtweise und stark ausgeprägte Parteilichkeit. Wir bewerten eine Szene gegen Basel anders, wie wenn sie gegen uns geschähe. Ich bin froh, wenn der VAR krasse Fehlentscheidungen korrigieren vermag oder den einen oder anderen versteckt agierenden Souhung vom Rasen schickt. Mein Hauptkritikpunkt ist inhärent mit seiner Existenz verbunden: gerade im Stadion raubt es mir die Emotionalität und ich ertappe mich erst dann zu jubeln, wenn der Gegner wieder angestossen hat und das Tor amtlich ist. Ansonsten finde ich die Umsetzung einigermassen gut, auch wenn immer wieder Einzelfälle auftreten, die nicht in die allgemeinene Spielleitungslinie passen. Bezüglich Letzterem würde ich mir aber nicht anmassen, eine befriedigendere Lösung zu haben. Das passiert halt.
Sandman
Mitglied
27.09.2021, 18:24 · #114
Beiträge: 6'110
Obwohl viele von vielen unserer Spieler schwärmen, gibt es vor allem eines festzuhalten: Wir erhalten gegen stärkere Mannschaften zuviele Tore; trotz Super-Brecher, Monster-Mirlind, Jahrhunderttalent Omeragic; und Aussenläufer zum Verlieben ... Die Defensive ist die grösste Baustelle; nach wie vor ... Das ist definitiv so. Bei 12 Gegentoren in den letzten 4 MS-Spielen gewinnt man auch mit einem Cabral im Sturm nur wenig Punkte.
bluesoul
Mitglied
28.09.2021, 12:26 · #115
Beiträge: 5'138
Das gäbe x weitere Unterbrechungen und Verzögerungen, glaube nicht dass das im Sinn der Fans wäre. Mit solchen Entscheiden muss man leben, kann immer sein dass man mal was falsch sieht. Elfmeter, Rot, Abseits reicht doch völlig aus, für mich hat es jetzt schon zu viele Diskussionen um den VAR. Ich verstehe den Ärger, wenn man Einen nach einem ungerechtfertigten Freistoss oder Eckball frisst und der VAR nicht eingreifen darf, allerdings fände ich es für den Spielfluss abträglich, wenn in der Konsequenz jede Kleinigkeit per VAR überprüft werden muss, zumal die Faktenlage nicht immer so offensichtlich ist wie beim einen völlig verschlafenen Eckball gestern. Ich glaube, man muss sich vom Ideal verabschieden, dass der VAR die absolute Gerechtigkeit bringen kann. Erschwerend hinzu kommt unsere eigene subjektive Sichtweise und stark ausgeprägte Parteilichkeit. Wir bewerten eine Szene gegen Basel anders, wie wenn sie gegen uns geschähe. Ich bin froh, wenn der VAR krasse Fehlentscheidungen korrigieren vermag oder den einen oder anderen versteckt agierenden Souhung vom Rasen schickt. Mein Hauptkritikpunkt ist inhärent mit seiner Existenz verbunden: gerade im Stadion raubt es mir die Emotionalität und ich ertappe mich erst dann zu jubeln, wenn der Gegner wieder angestossen hat und das Tor amtlich ist. Ansonsten finde ich die Umsetzung einigermassen gut, auch wenn immer wieder Einzelfälle auftreten, die nicht in die allgemeinene Spielleitungslinie passen. Bezüglich Letzterem würde ich mir aber nicht anmassen, eine befriedigendere Lösung zu haben. Das passiert halt. Ich bin inzwischen 100% pro VAR. Und zwar ziemlich genau in dem Rahmen, wie es praktiziert wird. Elfmeter, Rot, Tore. Auch wenn wir in den letzten zwei Spielen nicht davon profitieren konnten, im Gegenteil, was das Servette-Spiel betrifft. Und ja, der Schiri war gegen Basel nicht schlecht. Ausser der Verwarnung von Gnonto.
yellow
Mitglied
28.09.2021, 14:24 · #116
Beiträge: 6'690
Und ja, der Schiri war gegen Basel nicht schlecht. Ausser der Verwarnung von Gnonto. Damit bin ich absolut einverstanden. Und auch am VAR gabs kaum etwas auszusetzen.
Züri Live
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18.10.2021, 08:06 · #117
Beiträge: 2'044
Auf vielseitigen Wunsch von...Yekini... ;-) hier die nächste Analyse: FCZ scheitert an Cabrasel – und falschen Entscheidungen in lokaler Überzahl / FCB – FCZ in der Züri Live-Analyse https://www.zuerilive.ch/2021/10/fcz-sc ... e-analyse/
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