Als Sow den FCZ verliess hatte dieser gerade Cabral mit einem 4-Jahresvertrag ausgestattet. Als junger Spieler muss man sich schon Gedanken zu seinen Perspektiven machen. Nach 2 Jahren kommt Sow nun als "Königstransfer" zu YB. Somit wird er seine Einsatzzeit erhalten. Man kann es sich nicht leisten, ihn nach einer schwachen Halbzeit einfach wieder auf die Bank oder Tribüne zu setzen. In der Abstiegssaison hätte er bei uns keine Minute gespielt, da wurde auf Erfahrung gesetzt. Und so gings in der CL weiter, wir hatten jeweils eine überdurchschnittlich alte Mannschaft auf dem Platz. Sow dürfte heute viel besser dastehen, als wenn er geblieben wäre. Viele Spieler wechseln zu früh, aber so sehr es unserem FCZ-Herz schmerzt, Sow hat mit seinem Transfer alles richtig gemacht.
Sehe ich nicht so. Musste bei BMG gehen nachdem er zwar einige Kurzeinsätze auf BL-Niveau hatte aber sich nicht durchsetzten konnte. Zudem wurde ihm nun ziemlich deutlich ein junger anderer Schweizer vor die Nase gestellt. Warum? Weil ihm genau dieser die Erfahrungen auf höchster Ebene in der Schweiz voraus hat. Sow seinerseits hat zwar Erfahrungen gemacht muss nun aber immer mit dem "Stempel" in DE gescheitert leben und sich diesen zuerst mit herausragenden Leistungen wegarbeiten.
Ich bleibe dabei. Die jungen Spieler sollten sich zuerst zu hause in der Schweiz durchsetzten bevor sie ins auslang gehen. Aber klar ist auch, dass es sicher Spieler geben wird bei denen der junge Auslandswechsel lohnenswert sein wird. Nur in der Anzahl sind das weniger als diese die dann jung zurück kommen und es auch in der CH mit dem "Stempel" nicht einfacher haben..
Es ist wohl allen klar, dass es in 95 Prozent der Fälle besser ist, wenn sich ein junger Spieler zuerst in der Schweizer Liga etabliert.
Deshalb muss sich der FCZ mehr bemühen, seine Talente zu halten. Dass ein Club nichts dagegen tun kann, wenn ein ausländischer Verein den Spieler anwirbt, das glaube ich einfach nicht. Schlussendlich kann der Verein auch mitentscheiden, ob ein Spieler gehen darf oder nicht. Aber wenn man den Spieler praktisch nie einsetzt, immer wieder vertröstet und gleichzeitig alte Säcke vor die Nase setzt, hat man eben schlechte Argumente, um ein Spieler zum Bleiben zu zwingen.
Klar ist, dass Sow und Oberlin uns verlassen haben, weil sie zuwenig Perspektiven beim FCZ sahen. Dies haben die beiden in Interviews bestätigt. Es ist kein Geheimnis, dass Canepa mit Sätzen wie "dann geh doch!" die Spieler nicht wirklich zum Dableiben motivierte. Und danach mit der Geschichte der hysterischen Mutter noch ein wenig nachgetreten hat. Könnte es auch sein, dass ein Abdi oder
Dzemaili nicht mehr zum FCZ zurückkehren, weil die Trennung nicht ohne gehässige Verabschiedung auf der Chefetage erfolgte?
also beim blerim ist das nun einfach nur eine freche unterstellung, den hat man damals ohne grosses tamtam nach bolton ziehen lassen, und hat zudem nicht mal ablöse kassiert oder habe ich das falsch in Erinnerung?
Also ich wollte nichts unterstellen. Es ist nur eine Vermutung. Dass der Vertragspoker mit Dzemaili nicht ohne Nebengeräusche erfolgte, daran kann ich mich erinneren. Z.B. hier nachlesen:
https://www.fczforum.ch/forum/topic13888-195.html?hilit=Blerim%20Dzemaili. Aber auch hier war der Spieler (in diesem Fall Blerim) nicht ganz unschuldig.