Repression gegen die Ultra Kultur

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schmulMitglied
27.04.2013, 15:47 · #241
Beiträge: 747
Es kursieren gerüchte, dass am morgigen spiel (28.04.2013) in St. Gallen jeder Fan mit einem Ausweis kontrolliert und registriert wird. Weiss jemand mehr? Nenn eine Quelle oder schweige. Man dankt. Da du morgen sowieso nicht dabei bist, hat dich das wenig zu interessieren. Quelle: kolleg dessen kolleg ihm das gesagt hat. das ist genau der sinn eines gerüchts. ich frage hier nach, um es eventuell bestätigen zu lassen. LOL, schöne Quelle. Sorry aber sitz doch einfach auf Deinen Mund und verbreite keine unnötigen Gerüchte, welche die anderen Matchbesucher verunsichern. Übrigens auch das Posting weiter oben in diesem Thread betreffend Polizei ist eine Frechheit. Denken dann schreiben, solltest Du Dir evt. mal zu Herzen nehmen. ps: Wurdest Du wegen einer weggeworfenen Zigarette fast zu Tode geprügelt?
MalarkezMitglied
27.04.2013, 15:54 · #242
Beiträge: 1'145
Es kursieren gerüchte, dass am morgigen spiel (28.04.2013) in St. Gallen jeder Fan mit einem Ausweis kontrolliert und registriert wird. Weiss jemand mehr? Nenn eine Quelle oder schweige. Man dankt. Da du morgen sowieso nicht dabei bist, hat dich das wenig zu interessieren. Quelle: kolleg dessen kolleg ihm das gesagt hat. das ist genau der sinn eines gerüchts. ich frage hier nach, um es eventuell bestätigen zu lassen. LOL, schöne Quelle. Sorry aber sitz doch einfach auf Deinen Mund und verbreite keine unnötigen Gerüchte, welche die anderen Matchbesucher verunsichern. Übrigens auch das Posting weiter oben in diesem Thread betreffend Polizei ist eine Frechheit. Denken dann schreiben, solltest Du Dir evt. mal zu Herzen nehmen. ps: Wurdest Du wegen einer weggeworfenen Zigarette fast zu Tode geprügelt? Ich sehe schon wohin diese Diskussion hinführt, und beende sie somit hiermit. entschuldigt bitte das verbreiten von gerüchten, ich dachte vielleicht könnte mir das hier jemand bestätigen. admins, bitte löscht die posts, fall ihr das für nötig haltet.
schmulMitglied
27.04.2013, 15:56 · #243
Beiträge: 747
d'ängländer händ mit abstand die bekackteste beschissenste fan- und sicherheitspolitik i de stadie. finds schön grächt wenn die paar schweinebulle es paar an grind bechömed. sitzpflicht, hallo sorry? Sorry aber bleib doch zu Hause. Finde es auch falsch, solche gewaltverherrlichenden Phrasen hier im Forum zu tolerieren. Einfach nur dumm, wie alt bist Du?
MalarkezMitglied
27.04.2013, 16:03 · #244
Beiträge: 1'145
d'ängländer händ mit abstand die bekackteste beschissenste fan- und sicherheitspolitik i de stadie. finds schön grächt wenn die paar schweinebulle es paar an grind bechömed. sitzpflicht, hallo sorry? Finde es auch falsch, solche gewaltverherrlichenden Phrasen hier im Forum zu tolerieren. Dann bitte ich, die admins dieses posting zu entfernen, da es störend ist, und entschuldige mich dafür.
schmulMitglied
27.04.2013, 16:07 · #245
Beiträge: 747
d'ängländer händ mit abstand die bekackteste beschissenste fan- und sicherheitspolitik i de stadie. finds schön grächt wenn die paar schweinebulle es paar an grind bechömed. sitzpflicht, hallo sorry? Finde es auch falsch, solche gewaltverherrlichenden Phrasen hier im Forum zu tolerieren. Dann bitte ich, die admins dieses posting zu entfernen, da es störend ist, und entschuldige mich dafür. OK Ich akzeptiere Deine Entschuldigung und hoffe, die Forumsverantwortlichen werden Dein deplatziertes, gewaltverherrlichendes Posting löschen.
-1896-Mitglied
08.05.2013, 15:22 · #248
Beiträge: 921
Passt in diesen Fred würd ich meinen... DER FALL MARKO AZAPOVIC Für alle, die nicht wissen, um was es geht: Marko Azapovic war ein Torcida-Mitglied aus Slawonien, einer Region Kroatiens. Er wurde von der Polizei festgenommen, da er beschuldigt wurde, in diverse Eigentumsdelikte (Diebstahl) sowohl einer Falsch-Anzeige verwickelt worden zu sein. Die Polizei verhörte ihn geschlagene zwei (!) Tage lang und misshandelte ihn im Zuge der "Ermittlungen". Sie erbarmten sich schlussendlich und fuhren ihn ins Krankenhaus, wo ihm die Ärzte Verletzungen attestierten, die nur von äußerer Gewalteinwirkung stammen können. Als er nach Hause entlassen wurde, war er komplett verstört und verschlossen, die Atteste versteckte er vor seinen Eltern. Tage später lag er sich schlafen und wachte nie wieder auf; er starb an einem Herzstillstand. Letztes Wochenende kam es im Zuge dessen zu größeren Ausschreitungen in Split. Daraus resultierten zahlreiche Hausdurchsuchungen und Inhaftierungen für 30 Tage! Gegen 40 Personen wurde in Windeseile Anklage erhoben, die Choreo zum Pokal-Finale gegen Lokomotive Zagreb wurde durch die Polizei untersagt. Die gesamte europäische Tifo-Szene solidarisierte sich mit Spruchbändern. In Deutschland z.B. beteiligten sich Nürnberg, Dortmund, Frankfurt und Duisburg an der Aktion. An dieser Stelle: Vielen Dank allen Beteiligten! Der kroatische Innenminister teilte gestern mit, dass die internen Ermittlungen bei der Polizei ergeben haben, dass man dieser keinen Vorwurf machen kann - es wären keine Straftaten im Rahmen der Ermittlungen begangen worden und Marko hätte dies nur behauptet, um seine Schuld und die Strafe seiner Eltern zu mindern. Dies tat er, obwohl alle Verletzungen dem 18-Jährigen durch Ärzte attestiert wurden. Die Höhe kommt erst, er behauptet, der Herzstillstand sei durch Tabletten oder Opiat-Missbrauch zu erklären - ohne irgendwelche Beweise, ohne die toxikologische Untersuchung abzuwarten. Die toxikologische Untersuchung stehen noch aus. Stellt euch vor, wie sich die Hinterbliebenen des Jungens fühlen müssen, die solche Schmähungen und Lügen über ihren toten Sohn ertragen müssen? Und das noch vom Innenminister eines EU-Beitrittslandes? Aber worum es eigentlich geht: Die Polizei, die Regierung, der gesamte Staatsapparat versucht hier den Tod und dessen Ursachen eines jungen Fans zu vertuschen! Es geht darum, dass wir auf dem Weg sind zu einem totalitären Europa, wo man Menschen mit reflektiertem und kritischem Denken einfach mal kurzerhand die Rechte aberkennt und man diese als Bürger dritter, wenn nicht vierter Klasse erklärt. Heutzutage kann man sich noch einigermaßen wehren, aber bald wird es zu spät sein. Hiermit rufen wir alle zur Solidarität auf, malt Spruchbänder auf euren Tribünen! Heute sind es wir, morgen seid es ihr. Wir sitzen alle in einem Boot, was Polizeigewalt und Repression angeht. Die Torcida Split wird niemals schweigen, solange die Verantwortlichen nicht zur Rechenschaft gezogen wurden. Vielen Dank für jede bereits entgegen gebrachte Unterstützung und auch die zukünftige! Hier ein Link wo man die bisher gezeigten Spruchbänder sehen kann https://www.facebook.com/pages/RIP-Marko-Azapović/367580130026260?fref=ts
Avatar von HübeHübeMitglied
16.08.2013, 10:13 · #250
Beiträge: 1'152
Unglaublich, aber wahr und das bei einem null brisanten Cup-Spiel: http://goggiblog.ch/ Gut aber, dass man sich auch von offizieller Seite gegen solche Massnahmen ausspricht: http://www.fcaarau.ch/news/2013/08/15/1485.php
Käsefuss ist ein guter Fuss
hyperliteMitglied
28.08.2013, 09:44 · #251
Beiträge: 2'036
Extrazug wird für Fans obligatorisch Sportfans sollen künftig nicht mehr im Intercity reisen, wenn die SBB parallel einen Extrazug anbieten. Die Bahn darf in diesem Fall den Fans künftig den Transport verweigern. Transportunternehmen sollen nach dem Willen des Bundesrats künftig die Beförderung von Sportfans einschränken oder verweigern können, wenn gleichzeitig Extrazüge oder Extrabusse zur Verfügung stehen. Diesen Entscheid teilte das Bundesamt für Verkehr heute mit. Entscheiden wird das Parlament. Den Entwurf für diese Gesetzesrevision hatte der Bundesrat bereits im letzten Jahr ausgearbeitet. Fanorganisationen und auch der Schweizerische Fussballverband (SFV) übten in der Vernehmlassung scharfe Kritik an den Plänen. Unterscheidung schwierig So wurde etwa moniert, dass nur schwer unterschieden werden könne, wer zu einem Fanlager gehöre und wer als normaler Reisender unterwegs sei. Ausserdem würden die eigenen Anstrengungen, die Situation zu verbessern, ausser Acht gelassen. Die Zweifel an der Umsetzbarkeit hat der Bundesrat zur Kenntnis genommen. Trotzdem sei man überzeugt, dass die Vorlage zusammen mit dem Hooligan-Konkordat der Kantone die gewünschte Wirkung entfalten werde. In jenen Kantonen, die diesem Konkordat beigetreten sind, benötigen Fussball- und Eishockeymatches der obersten Spielklasse künftig eine Bewilligung. (sda) Q: 20min
hyperliteMitglied
28.08.2013, 09:44 · #252
Beiträge: 2'036
Extrazug wird für Fans obligatorisch Sportfans sollen künftig nicht mehr im Intercity reisen, wenn die SBB parallel einen Extrazug anbieten. Die Bahn darf in diesem Fall den Fans künftig den Transport verweigern. Transportunternehmen sollen nach dem Willen des Bundesrats künftig die Beförderung von Sportfans einschränken oder verweigern können, wenn gleichzeitig Extrazüge oder Extrabusse zur Verfügung stehen. Diesen Entscheid teilte das Bundesamt für Verkehr heute mit. Entscheiden wird das Parlament. Den Entwurf für diese Gesetzesrevision hatte der Bundesrat bereits im letzten Jahr ausgearbeitet. Fanorganisationen und auch der Schweizerische Fussballverband (SFV) übten in der Vernehmlassung scharfe Kritik an den Plänen. Unterscheidung schwierig So wurde etwa moniert, dass nur schwer unterschieden werden könne, wer zu einem Fanlager gehöre und wer als normaler Reisender unterwegs sei. Ausserdem würden die eigenen Anstrengungen, die Situation zu verbessern, ausser Acht gelassen. Die Zweifel an der Umsetzbarkeit hat der Bundesrat zur Kenntnis genommen. Trotzdem sei man überzeugt, dass die Vorlage zusammen mit dem Hooligan-Konkordat der Kantone die gewünschte Wirkung entfalten werde. In jenen Kantonen, die diesem Konkordat beigetreten sind, benötigen Fussball- und Eishockeymatches der obersten Spielklasse künftig eine Bewilligung. (sda) Q: 20min
Libanese BlondeMitglied
29.08.2013, 14:06 · #254
Beiträge: 11'287
Legia fans scheissen wohl auf die UEFA .....ihre antwort auf die strafen der uefa betr. pyro-abbrennen: http://www.youtube.com/watch?v=j8hCgEavLJo&feature=player_embedded#t=27 herrlich und geile choreo for der pyroshow :) "LEGIA WARSCHAU NIMMENDOCHISMUUUL" war wohl der einzige moment wo ich mich beim fussball nicht mehr ganz so sicher fühlte:)
chargeMitglied
17.09.2013, 15:25 · #255
Beiträge: 77
Im Kampf gegen Fan-Pyros hat die Staatsanwaltschaft St. Gallen eine neue Offensive gezündet. Mit Hilfe von hochauflösenden Kameras im Stadion konnte sie drei Ultras festnehmen. Die vier jungen Männer sind in den letzten Tagen einvernommen worden, wie die Staatsanwaltschaft St. Gallen gestern mitteilte. Sie konnten dank neuen hochauflösenden Stadion-Kameras identifiziert werden. Laut Behörden hatten sie bei zwei FCSG-Spielen der laufenden Meisterschaft eine grosse Fahne über ihre Kollegen gehalten, so dass sich diese maskieren und dann ihre Pyros zünden konnten. Nach dem Abbrennen verschwanden die maskierten Fans erneut unter der Fahne, um sich zu demaskieren und unauffällig in der Masse unterzutauchen. Die Pyro-Zünder konnten so nicht identifiziert werden. Pyros zu Hause gelagert Bei den folgenden Hausdurchsuchungen wurden mehrere Pyros sichergestellt. Die vier Männer wurden im beschleunigten Verfahren wegen Gehilfenschaft zur Widerhandlung gegen das Sprengstoffgesetz zu bedingten Geldstrafen von je 30 Tagessätzen verurteilt. Ein weiterer wird sich vor Gericht verantworten müssen, weil er laut Staatsanwaltschaft an drei weiteren Aktionen im Umfeld von Fussballspielen beteiligt war. Gegen einen weiteren wird noch ermittelt. Die Strafbefehle sind noch nicht rechtskräftig. Quelle: http://www.20min.ch/schweiz/ostschweiz/ ... t-24803244
«Zum Glück haben wir keine andere Probleme im Land!! Scheiss St.Gallen»
eifachöppisMitglied
18.09.2013, 12:55 · #256
Beiträge: 4'889
Man könnte meinen, es handle sich um Schwerverbrecher... "Keine Personen am Arbeitsplatz abgeholt" ST.GALLEN. Die Fanarbeit des FC St.Gallen und die User im FCSG-Forum kritisieren das Vorgehen der Staatsanwaltschaft. Sie habe die Männer, die Fahnen zum Schutz für Pyrozünder hochgehalten haben, unverhältnismässig hart bestraft. "Unverhältnismässig und kontraproduktiv." So bezeichnet die Fanarbeit des FC St.Gallen die Strafaktion gegen die Männer, die wegen Gehilfenschaft zur Widerhandlung gegen das Sprengstoffgesetz zu bedingten Geldstrafen verurteilt worden sind. Die Wogen gehen auch im Fan-Forum des FCSG hoch. Mindestens eine Person sei am Arbeitsplatz abgeführt worden. Und Hausdurchsuchungen seien in einem solchen Fall "absolut unverhältnismässig". Natalie Häusler, Medienbeauftragte der St.Galler Staatsanwaltschaft, nimmt zu den Vorwürfen Stellung. Frau Häusler, das Wort "unverhältnismässig" fällt im Zusammenhang mit der Strafaktion gegen die Pyro-Beihilfe oft. Waren Hausdurchsuchungen wirklich nötig? Natalie Häusler: Ja. Wir mussten möglichst viele Beweise sammeln, damit wir sicher sein konnten, dass wir die richtigen Personen verurteilen. Die Identifikation über die Kameras ist nur ein Teil davon. Bei Hausdurchsuchungen können wir dann zum Beispiel zusätzlich wichtige Beweismittel finden. Und das war der Fall? Häusler: Dazu kann ich keine Auskunft geben. Nur so viel: Wir haben viel Pyro-Material gefunden und das zeigt doch bereits, dass wir die richtigen Personen verurteilt haben. Trotzdem: Der Besitz des Materials ist nicht verboten. Häusler: Nein. Deswegen wurden sie ja auch nicht verurteilt. Aber die Pyros sind ein weiterer Hinweis darauf, dass wir die richtigen Leute erwischt haben. Offenbar wurden Personen sogar am Arbeitsplatz von Polizisten abgeführt. Häusler: Wir haben keine Personen am Arbeitsplatz abgeholt. Wir wollten Hausdurchsuchungen durchführen. Dabei kamen die Polizisten am frühen Morgen, weil wir davon ausgegangen sind, dass dann die meisten Personen zu Hause sein werden. Fünf Gesuchte konnten wir denn auch dort antreffen. Eine Person war bereits bei der Arbeit. Die Mutter dieser Person hat dann am Arbeitsplatz angerufen und gesagt, dass die Polizei ihn suche. Darauf wurde mit dem Mann vereinbart, dass die Polizei ihn ausser Sichtweite des Arbeitsplatz abhole. Im Sinne der Diskretion. Hätten die Polizisten nicht warten können, bis der Mann von der Arbeit kommt? Häusler: Aus verschiedenen Gründen geht das nicht. Erstens könnten sonst die anderen Personen den Mann im Vorfeld warnen und er könnte dann Beweise verstecken. Zweitens lag das auch im Interesse der übrigen Männer: Wir konnten sie erst aus der Befragung entlassen, nachdem wir alle Hausdurchsuchungen abgeschlossen hatten. Sie sprechen von Befragung. Waren die Personen nicht in Untersuchungshaft? Häusler: Nach der Hausdurchsuchung, bei der die Männer anwesend waren, wurden sie der Staatsanwaltschaft zur Befragung zugeführt. Natürlich geschieht das nicht freiwillig. Aber sobald alle Befragungen abgeschlossen waren, konnten sie wieder gehen. Zudem werden ihnen diese Stunden bei der Befragung als voller Tag Strafe an die Tagessätze angerechnet. Muss jetzt jede Person, die in der Nähe von Pyro-Zündern steht und eine Fahne schwenkt, Angst vor einer Verurteilung haben? Häusler: Natürlich nicht. Bei den Verurteilten war die Beweislage klar. Und eine Person konnte uns auch glaubhaft erklären, dass sie nichts mit der Aktion zu tun hatte. Diese Person wird freigesprochen. Fanarbeit kritisiert Staatsanwaltschaft Die Fanarbeit St.Gallen beurteilt das Vorgehen der Staatsanwaltschaft als wenig verhältnismässig. "Die Hausdurchsuchungen sind ein schwerwiegender Eingriff in die persönliche Freiheit der Betroffenen", sagt Thomas Weber, Stellenleiter der Fanarbeit. Er sei im Gespräch mit verschiedenen Personen, die wegen Gehilfenschaft zur Widerhandlung gegen das Sprengstoffgesetz verurteilt worden sind. Weber: "Diese Personen haben mir erzählt, wie sie morgens um 6 Uhr zu Hause abgeholt und später in Handschellen vorgeführt worden seien." Auch wenn niemand von der Polizei vom Arbeitsplatz weggeführt worden sei, sind die Konsequenzen ähnlich: "Am Arbeitsplatz wissen die Leute selbstverständlich davon. Schliesslich mussten sie kurzfristig die Arbeitsstelle verlassen und fehlten, weil sie beim Staatsanwalt waren." Es sei fraglich, ob in solchen Fällen das öffentliche Interesse höher zu gewichten sei als die persönliche Freiheit der Betroffenen. Dass einer der Angeklagten freigesprochen wurde, sei ein weiteres Indiz dafür. Der Fall wird laut Weber bei einem nächsten Runden Tisch bei der Stadtpolizei ein Thema sein. "Die Vehemenz der Massnahmen könnte sich nun negativ auf die Zusammenarbeit zwischen den Fans, den Behörden, der Polizei und dem Club auswirken", befürchtet Weber. (rr)
D27Mitglied
22.09.2013, 15:13 · #257
Beiträge: 273
Leider nun auch im Kt. Zug elendes Hooligan Konkordat...
Avatar von din Vaterdin VaterMitglied
24.09.2013, 21:40 · #258
Beiträge: 6'247
Das nicht mehr nur Repression gegen die Ultra Kultur, sondern Diskriminierung von berndeutsch sprechenden: Stellungnahme zum Spiel in St.Gallen *St. Gallen setzt das KANNkonkordat um. Beim heutigen Spiel FCSG-YB haben etliche YB-Fans auf legalem Weg Tickets für den Nebensektor gekauft. Dies Aufgrund der Erfahrungen der letzten Gastspiele in St. Gallen. Die unverhältnismässigen Kontrollen beim Eingang, wo unter anderem unbescholtene Leute von Privatpersonen im Intimbereich kontrolliert wurden, dürfen nicht länger toleriert werden. Bereits auf dem Weg vom Bahnhof zum Stadion wurden die Fans mit grossem Polizeiaufgebot begleitet und wie Tiere durch enge, vergitterte Schleusen getrieben. Dieser durch die Polizei auf Eskalation ausgelegten Provokation wollten die YB-Fans heute aus dem Weg gehen. Der FSCG hat den YB-Fans trotz gültigem Ticket und absolut ruhigem Verhalten der Fans den Eintritt in den Nebensektor verwehrt. Egal ob Jung oder Alt, Mann oder Frau, alle Personen mit Berner Dialekt wurden vom FCSG abgewiesen. Rund 200 Berner haben deshalb darauf verzichtet, das Spiel im Stadion zu verfolgen und haben vor dem Stadion völlig ruhig zwei Stunden auf die Abfahrt des Extrazuges gewartet. Auch wenn es sich um ein kleines Zeichen handelt, zeigt dies auf, dass sich auch Fussballfans nicht alles gefallen lassen. Die ganze Aktion zeigt aber vor allem sehr eindrücklich, wie die Verschärfung des Konkordats umgesetzt wird und was dies für Folgen hat. Einerseits werden mit solchem Verhalten seitens der Behörden und des Clubs keine Polizekosten gesenkt. Im Gegenteil, der Aufwand durch die individuelle Anreise der Zuschauer und Gästefans, welche sich während dem Spiel ausserhalb des Stadions aufhalten, wird für die Polizei höher. Es zeigt aber vor allem aber auch, wie Leute vorverurteilt werden und dass die Behörden nicht an einer Deeskalation interessiert sind. Dies trifft am Ende alle Matchbesucher. Vom Familienvater, über Senioren bis hin zu Kindern. Ein Spielbesuch im neutralen Sektor wird in Zukunft nicht mehr möglich sein. Anders als dies von Regierungsrat Käser immer wieder postuliert wird. Die YB-Fans behalten sich vor, beim FCSG das Geld für die gekauften Tickets auf dem Rechtsweg zurück zu fordern.* Q: http://www.ostkurve.be/?p=2880
sürmelMitglied
25.09.2013, 07:11 · #259
Beiträge: 3'286
Das nicht mehr nur Repression gegen die Ultra Kultur, sondern Diskriminierung von berndeutsch sprechenden: Stellungnahme zum Spiel in St.Gallen St. Gallen setzt das KANNkonkordat um. (...) Der FSCG hat den YB-Fans trotz gültigem Ticket und absolut ruhigem Verhalten der Fans den Eintritt in den Nebensektor verwehrt. Egal ob Jung oder Alt, Mann oder Frau, alle Personen mit Berner Dialekt wurden vom FCSG abgewiesen. (...) Ich finde im revidierten Konkordat keinen Passus welcher eine solche Behandlung zulässt. Ich frage mich ob dies nicht gesetzeswiedrig war, Menschen aufgrund ihres Dialektes den Eintritt zu verwehren. Mir ist bewusst, dass eine Beschwerde wohl kaum Erfolg hätte, weil (Grund)Gesetze für Fussballfans anscheinend nicht gelten, aber m.M.n. müsste man sich dagegen wehren. Die Polizeidirektoren meinen ja immer man soll halt nicht mit der gewaltbereiten Horde in den Fansektor, dann habe man auch nichts zu befürchten und im nächsten Schritt lassen sie die Leute dann gar nicht in einen anderen Sektor, für mich nicht haltbar.
Avatar von riot666riot666Mitglied
25.09.2013, 07:21 · #260
Beiträge: 9'731
wäre ich einer dieser yb-fans würde ich nicht nur den ticketpreis vom fcsg zurückverlangen, sondern würde denen auch das zugsbillet und die verlorene zeit in rechnung stellen. die spinnen die st. galler!
seitdem ich dich kenne…
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