«Menschen in den Kommentarforen des Tages-Anzeigers und des «Blick» freuen sich darüber, dass ein junger Mensch bei der Explosion eines Feuerwerkskörpers offenbar drei Finger verloren hat. Sie schreiben, das ist gut so. Sie schreiben, er sei selber schuld und werde wohl hoffentlich erheblich bestraft.»
«Da spricht die pure Menschenverachtung, und die Medien transportieren das scheinbar gerne.»
«Es herrscht Mobstimmung.»
«Allgemein wird die Katastrophe von Rom als Beleg dafür gesehen, dass Pyro in einem Stadion nichts zu suchen habe. Wer sich für eine Pyro-Toleranz ausspreche, mache sich mitschuldig, heisst es nun im «Blick».»
«
Die Bemühungen für eine Toleranz gegenüber Pyro scheinen tatsächlich beerdigt, auch wenn niemand bei einem 1. August-Unfall oder einem Schusswaffenunfall auf die Idee käme, die gleiche Analogie zu ziehen.»
Q:
http://nationofswine.ch/2011/11/04/sogenannte/
Ich möchte hier nochmals wiederholen was ich schon im "Idiotenfred" geschrieben habe,
auch wenn mich der Blick damit zum Mittäter macht:
Langfristig muss endlich eine Lösung in der Pyrodiskussion gefunden werden. Es stehen eigentlich nur zwei mögliche Optionen im Raum: Entweder man versucht mit allen Mitteln die Null Toleranz durchzusetzen und das Abrennen von Pyros im Stadion zu verhindern. Dabei muss aber bedacht werden, dass der Mitteleinsatz immens sein wird und wohlmöglich von den Vereinen, Verband und Staat nicht getragen werden kann, womit diese Strategie eigentlich schon zum scheitern verurteilt ist. Die andere Option ist ein geregeltes Abbrennen zu erlauben und die Kriminalisierung von Pyro rückgangig zu machen. Damit würde sich wohl auch die momentan dominante mediale Wahrnehmung von Gewalt im Stadion (die ja praktisch immer mit Pyrobildern symbolisiert wird), wieder einem der Realität eher entsprechendem Bild anpassen. Für mich kann eigentlich nur zweiteres ein Weg sein, gepaart mit der konsequenten Verfolgung und Bestrafung von Missbräuchen wie Fackelwürfe und Böller.
«Dabei geht es gar nicht darum, ob man das Anliegen der Fans nachvollziehen kann oder selbst findet, dass Pyrotechnik zum Fußball gehöre oder nicht. Die Frage ist, ob es gelingt, eine Umgangsweise mit dem Thema zu finden, die möglichst den Interessen aller Beteiligten gerecht wird. Und "beteiligt" am Fußball sind die Ultra-Fans fraglos, ob man das begrüßt oder nicht.»
Q:
http://www.stern.de/sport/fussball/bundesligaanalyse-pyrotechnik-und-gewalt-wahnsinn-1745414.html
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Das muss ich jetzt auch noch loswerden: Wir hatten vor ca. einem halben Jahr schon mal ein Diskussion um Böller in diesem Forum. Die Haltung von einigen zu diesem Thema und auch zur SK kamen dort klar zum Ausdruck:
«ALso gopferdammti die scheiss fackle sind kein dreck weniger gföhrlich. entweder alles oder gar nüt ! entweder stönd zürcher zame, oder Irgendwelchi Gruppierige meinet sie müend Polizist spiele und go flättere verteile und so..-hör doch uf. immer das umegehüle wäg allem!»
Q:
http://www.fczforum.ch/forum/fcz-thun-mittwoch-25-05-2011-20-15-uhr-t16907-286.html