Jetzt heules Sie, weil die Polizeirechnung zu hoch wäre. Dieser Hüppi ist der reinste Witz. Na, Herr Hüppi, studieren sie mal ganz scharf nach warum wohl die Rechnungen zu hoch sind. Könnte es mit KKS's Überaufgebot von Bullen zusammenhängen? Habe sie sich mit solchen Stasi-Einsätzen selber ein Ei gelegt? Und wer "tötet" hier den Fussball? Ganz ein lustiger Kerl, dieser Hüppi...
Was hat den Hüppi als Präsident des FCSG zum Polizeieinsatz zu sagen? Finde Hüppi überhaupt kein Witz, der macht sich ernshafte Gedanken und ist auch differenziert. Lies doch bitte das ganze Interview mit Hüppi in der WOZ (
http://www.woz.ch/artikel/2010/nr15/sport/19202.html) bevor du hier anhand eines Blick-Artikels billige Polemik betreibst.
Im Interview mit Hüppi hats nämlich auch Aussagen wie diese:
Bei der jetzigen Entwicklung laufen wir Gefahr – und das bedauere ich ausserordentlich –, dass die Politik voll und ganz das Heft in die Hand nimmt. Dass die Politik bestimmt, was wann, wo, wie und unter welchen Umständen bei uns stattfindet, und wir das nicht mehr selber bestimmen können.
*Wir müssen Massnahmen ergreifen, aber das müssen doch Massnahmen sein, die uns weiterbringen und nicht einfach noch mehr Kosten verursachen. Die Abschaffung der Stehplätze etwa ist in St. Gallen kein Thema mehr. Denn auch in reinen Sitzplatzstadien gibt es Probleme. Auch die Massnahme, dass ab nächster Saison in allen Stadion nur noch Leichtbier ausgeschenkt werden soll, finde ich nicht gut: *
Wir müssen über neue Wege nachdenken. Kann es wirklich mehr Repression sein? Was hat das bisher gebracht? Wie schaffen wir ein friedlicheres Miteinander? Christian Constantin, Präsident des FC Sion, sagte mir kürzlich: «Was wäre denn, wenn wir die Gäste mal als wirkliche Gäste empfangen?» Ich fragte: «Wie meinst du das?» Er sagte: «Ich spendiere jedem, der ankommt, eine lokale Spezialität, eine Portion Raclette und ein Glas Weisswein. Ihr in St. Gallen könntet jedem Gast eine Bratwurst und ein Bier spendieren.» Wir können jetzt darüber lachen, denn womöglich ist das utopisch. Und trotzdem lässt mich der Gedanke nicht mehr los: Was würde passieren, würde man die 500 Gästefans am Bahnhof in Winkeln mit Bratwurst statt mit Absperrgittern und Gummischrotflinten empfangen? Soll ich den Versuch wagen? Hinstehen, statt Sicherheit zu delegieren? Aber wer trägt dann das Risiko, wenn die Sache schiefgeht?
Das hat aber vorher ganz anders getönt. Vielleicht habe ich mich in deinen Augen zu Extrem ausgedrückt. Hüppi war/ist ein Befürworter der KKS-Linie und des Schnellrichters. Ebenfalls hilft er der Repression gegen die Fans gewaltig mit. Siehe Choreoverbot, Megafonverbot usw. Jetzt scheint er ein bisschen zurück zu krebsen, weil die Hardcore-Massnahmen fast keine Früchte tragen.
Ich gebe zu, ich habe mich auf den Blick-Artikel gestützt - Mein Fehler. Muss sagen, ein gutes Interview von ihm in der WOZ. Wäre tatsächlich ein interessanter Vorschlag, die Fans so zu begrüssen. Wird sicher mehr nützen, als ihnen zur begrüssung eine Ladung Gummi in die Fresse zu schiessen...