Warum hat Busacca Stocker nicht wenigstens verwarnt, obwohl er das Foul live and direct gesehen hat? Unverständlich. Ein Verfahren wird es auch nicht geben.
Stahel übrigens gegen St. Gallen auch gesperrt.
hier noch was de schelleursli dazu meint:
«Meier: ''In St. Gallen Rot, gegen den FCZ Gelb''»
Von Mathias Germann
Waren der Ellenbogenschlag und der Tritt gegen Marc Zellweger Absicht? Ging Valentin Stocker unfair in den Zweikampf mit Florian Stahel? Der Spieler selbst sagt gegenüber der ''Basler Zeitung'', er habe nie gewollt, dass sich seine Gegenspieler verletzen, ''auch deshalb nicht, weil sie zwar Gegner sind, aber auch Berufskollegen.''
Derweil meldet sich auch Bernhard Heusler zu Wort. Der FCB-Vizepräsident stellt sich hinter seinen Spieler: ''Stocker ist weder ein unfairer Spieler noch ein Schauspieler.'' Damit nimmt Heusler Bezug auf die Äusserungen von FCZ-Trainer Bernard Challandes nach dem Spiel im St. Jakob-Park. Dieser hatte Stocker der Unfairness bezichtigt, diese Aussage dann aber relativiert.
Lagen die Schiedsrichter falsch?
Angesprochen auf das Rencontre mit Zellweger beim Spiel gegen St. Gallen, meint Heusler, dass ''niemand auf Grundlage der Fernsehbilder zweifelsfrei beurteilen kann, ob Stocker bewusst auf Zellwegers Bein landet oder nicht.''
Dies sieht Urs Meier freilich etwas anders. Die Wiederholungen im TV würden zeigen, dass Stocker mit den Stollen voran in den Zweikampf gehe - nicht nur gegen Zellweger, sondern auch gegen Stahel. Der Schiedsrichter-Chef ist darum der Meinung, dass der Spieler hätte bestraft werden müssen. ''In St. Gallen ist es Rot für Stocker, gegen Zürich Minimum Gelb'', so Meier gegenüber dem ''Tagesanzeiger''.
Damit wären die Entscheidungen der Unparteiischen Alain Bieri und Massimo Busacca falsch gewesen: Erster zeigte gar kein Foul an, Zweiter beliess es nach dem Pfiff bei einer verbalen Ermahnung.
''Schweiz sollte froh sein, einen Spieler wie Stocker zu haben''
Es geht für Meier um Grundsätzliches: ''Wer mit beiden Beinen in der Luft in den Zweikampf geht, kann sie nicht mehr kontrollieren.'' Dies sei gefährlich und gehöre darum bestraft. Er wolle diese Aktionen nicht mehr sehen und werde das Ganze mit seinen Schiedsrichtern besprechen.
Heusler dagegen hat Mühe, das ganze Theater nachzuvollziehen. In der ''Basler Zeitung'' wird er wie folgt zitiert: ''Die Schweiz sollte froh sein, einen Spieler wie Stocker zu haben. Ich kann mich an Einschätzungen erinnern, da hiess es, er sei zu leichtgewichtig und werde nie genügend Zweikampfhärte haben, um in der Super League zu bestehen.'' (mag)
Q.:
http://www.topsport.com/sportch/generated/article/fussball/2010/03/26/11586600000.html