10'275 Antworten · 4'494'931 Aufrufe · Seite 11 von 514
B
Blerim_Dzemaili
Mitglied
7'509 Beiträge
Dabei seit April 2004
04.12.2006, 22:42 · #201
Beiträge: 7'509
Köln verliert zu Hause bei der Premiere von Daum mit 1:3
folgendes will ich jedoch herausnehmen aus dem Text von sport1.de:
Aus einer sehr guten Duisburger Mannschaft ragten neben Torschütze Daun auch Innenverteidiger Iulian Filipescu und Mihai Tararache heraus.
Z
Zappa
Mitglied
1'412 Beiträge
Dabei seit Oktober 2002
04.12.2006, 23:13 · #202
Beiträge: 1'412
Was macht eigentlich Adnan Jasari . Der spielt doch bei Ferencvaros Budapest. War der nur ausgeliehen und könnte so zurückgeholt werden ?
Hab das Spiel Köln-Duisburg gesehen, vor allem Filipescu hat eine sehr solide Leistung gezeigt. Wer sich noch an den Türken Alpay (Köln) vom Spiel Türkei-Schweiz erinnern kann (der hat Behrami getreten wenns mir recht ist), wirds wahrscheinlich nicht überraschen dass er Pescu angepöbelt hat. Blöder Arsch.
I
immernumezüri
Mitglied
174 Beiträge
Dabei seit Oktober 2006
05.12.2006, 09:25 · #205
Beiträge: 174
Hat er dafür nicht auch noch 'ne rote karte bekommen?
H
holtzwurm17
Mitglied
2'489 Beiträge
Dabei seit Dezember 2004
05.12.2006, 09:27 · #206
Beiträge: 2'489
Hat er dafür nicht auch noch 'ne rote karte bekommen?
Ne, der Alpay bekam "nur" Gelb-Rot...
I
immernumezüri
Mitglied
174 Beiträge
Dabei seit Oktober 2006
05.12.2006, 09:29 · #207
Beiträge: 174
ja also!! ROT
J
jake
Mitglied
689 Beiträge
Dabei seit Mai 2006
05.12.2006, 09:38 · #208
Beiträge: 689
Die 2. Gelbe gabs dann gegen ein fieses Foul von hinten. So einem Lump sollte man ein Spielverbot geben... aggressives Arschloch.
Jä nu, sind wir froh dass unsere Ex-FCZler dem Daum sein Debüt ordentlich vermiesen konnten :-D
Z
Zappa
Mitglied
1'412 Beiträge
Dabei seit Oktober 2002
07.12.2006, 06:39 · #209
Beiträge: 1'412
guter Artikel über Keita im Tagesanzeiger. Er hat den FCZ nicht vergessen und lässt Hotz, Favre und Bickel ausrichten dass er ab 2008 wieder beim FCZ spielen werde. :-)
Er verfolge alle Live-Spiele des FCZ über Satelliten-TV und habe sich unheimlich über den Sieg gegen GC gefreut !
G
Globestern
Mitglied
2'865 Beiträge
Dabei seit September 2006
07.12.2006, 06:54 · #210
Beiträge: 2'865
guter Artikel über Keita im Tagesanzeiger. Er hat den FCZ nicht vergessen und lässt Hotz, Favre und Bickel ausrichten dass er ab 2008 wieder beim FCZ spielen werde. :-)
Er verfolge alle Live-Spiele des FCZ über Satelliten-TV und habe sich unheimlich über den Sieg gegen GC gefreut !
in welcher ausgabe des tagis steht der artikel?
Z
Zappa
Mitglied
1'412 Beiträge
Dabei seit Oktober 2002
07.12.2006, 07:03 · #211
Beiträge: 1'412
Heute im Print-Tagi ! Vielleicht kann dies jemand posten.
L
Letzi-Löwe
Mitglied
1'496 Beiträge
Dabei seit März 2004
07.12.2006, 07:11 · #212
Beiträge: 1'496
Alles netto – und keine Radarfallen
Seit drei Monaten stürmt Alhassane Keita für al-Ittihad Jiddah. Es geht ihm gut in Saudiarabien, den FC Zürich aber hat er nicht vergessen.
Von Peter Bühler
Alhassane Keita lacht in Jiddah ins Telefon und fragt zurück: «Das Wetter? Seit Wo chen immer das gleiche: sonnig, 30 Grad, mit einer leichten Brise vom Roten Meer.» Der kleine Stürmer aus Guinea ist bestens gelaunt und erklärt: «Ich habe mich hier sehr gut eingelebt.» Das war zunächst anders gewesen, nachdem er im August von Zürich in die Hafenstadt im Westen der Arabischen Halbinsel gekommen war. Die Hitze, weit über 40 Grad Celsius, sei kaum auszuhal ten gewesen, sagt der Afrikaner Keita. Tagsüber sei er nicht aus seinem durch Klimaanlagen gekühlten Haus gegangen, trainiert habe er mit seinem neuen Klub jeweils spät am Abend, «manchmal bis Mitternacht».
Eine Million Franken, steuerfrei
Seit dem Sommer ist Keitas Verein nicht mehr der FC Zürich, für den er in fünf Saisons und 131 Spielen 58 Tore erzielte und in der Meistersaison mit 20 Treffern auch Schweizer Torschützen könig wurde. Die Gegner heissen nicht mehr Basel, Grasshoppers oder YB. Ab dem 10. August und seinem ziemlich abrupten Abgang aus Zürich hat für Keita ein neues Leben begonnen. Er steht nun bei al-Ittihad unter Vertrag und spielt ge gen Klubs wie al-Ahli, al-Faisaly, al-Hasm oder Nassr.
Der FC Zürich wie Keita liessen sich den Wechsel vergolden. Der Stadtklub strich eine Transfersumme von über vier Millionen Franken ein, der Torjäger kas siert bei al-Ittihad umgerechnet rund eine Million Franken pro Saison. «Netto», grinst Keita, «hier ist alles immer netto.» Fussball ist in Saudiarabien die wichtigste Sportart, und Geld dafür ist im Überfluss vorhanden. Die saudische Wirtschaft boomt, das Land ist der weltweit grösste Exporteur von Rohöl. Er verdiene nicht schlecht, erklärt der 23-jährige Guineer, aber das sei nur richtig. Er spiele guten Fussball, und er müsse in seiner Heimat eine grosse Familie und viele Verwandte unterstützen.
Keita ist eine Frohnatur, ein Lebens künstler. In Zürich nahm er es mit den Trainingszeiten nicht immer ge nau. Hin und wieder erschien er zu spät, aber immer mit einem strahlenden Lachen im Gesicht. Kein Trainer konnte ihm dann böse sein, ob er nun Gress, Bregy oder Favre hiess. Ein paar Mal geriet er auch mit dem Ge setz in Konflikt, sei es wegen zu schnellen Fahrens oder Nicht beachtens einer Stopptafel.
Über diese Episoden, von de nen die bekannteste in Hand schellen auf dem Polizeiposten endete, mag er im fernen Jiddah nur noch lachen: «Hier gibt es keine Radarfallen.» An den streng normierten Alltag im islamisch-konservati ven Saudiarabien hat er sich ge wöhnt. In der Millionenstadt Jiddah lebt er allerdings privilegiert. Mit seiner Frau und seiner vierjährigen Tochter bewohnt er auf einem eingezäunten und gut gesicher ten Gelände eine Villa mit eigenem Pool. Um im Supermarkt oder Warenhaus ein zukaufen, brauchen sie den geschützten Hort nicht einmal zu verlassen: «Es ist al les vorhanden, es fehlt uns an nichts.»
Der Besuch der Kaaba in Mekka
Er ist selber gläubiger Muslim. Höhe punkt seines nunmehr dreimonatigen Auf enthaltes in Saudiarabien war für ihn nicht irgendein spektakulärer Treffer für al Ittihad, sondern der Besuch der Kaaba in Mekka, der heiligsten Stätte des Islam. Dort hat er am Freitagsgebet teilgenom men. Nicht um möglichst viele Treffer mit al-Ittihad hat er Allah gebeten, «weil sich das nicht gehört». Doch er ist überzeugt, dass Gott immer bei ihm ist und ihm hilft, auf und neben dem Fussballplatz.
Viele Tore erzielt Keita, der mit der Rückennummer 3 stürmt, für seinen neuen Klub ohnehin. Mit acht Treffern in acht Meisterschaftsspielen ist er bester Tor schütze vor Jared Borgetti. Der 34-jährige Mexikaner, der am Confederations-Cup 2005 in Deutschland mit seiner National mannschaft brilliert hatte, wechselte im August von den Bolton Wanderers aus der Premier League zu al-Ittihad. Dritter Aus länder ist der Slowene Milenko Acimovic, er kam von Lille. Dazu stehen sieben sau dische Nationalspieler im Kader, die im vergangenen Sommer an der WM in Deutschland teilnahmen. «Wir haben eine gute Mannschaft», sagt Keita.
«Die Ergebnisse sind ungenügend»
Der Saisonstart ging allerdings gründ lich daneben. In der Meisterschaft liegt al Ittihad lediglich auf Rang 4, zudem ist der Klub, der in den letzten drei Jahren zwei mal die asiatische Champions League ge wann, auf internationalem Parkett total gescheitert. In der asiatischen Champions League schieden die Saudis im Viertelfinal gegen die bescheidenen Syrer von al-Ka rama aus, in der arabischen Champions League gegen die Algerier von ES Setif. Selbst Daueroptimist Keita sagt: «Die Ergebnisse sind ungenügend.» Und die Konsequenzen in Arabien die gleichen wie überall sonst: Der Trainer muss gehen.
Im September wurde Vahid Halilhodzic entlassen, ein guter alter Bekannter Hakan Yakins aus kurzen, aber intensiven Pariser Zeiten im Sommer 2003. Er hatte seinen Job erst in diesem Juli angetreten, nach dem sich vor ihm weder der frühere rumä nische Nationalcoach Anghel Iordanescu noch der Franzose Bruno Metsu länger als ein paar Monate im Amt gehalten hatten. Der neue Trainer heisst Dimitri Davido vic, ein Belgier mit serbischen Wurzeln. In Belgien hatte der 63-Jährige einst als Coach von Beveren und Lokeren gewirkt, später folgte er dem Ruf des Geldes in den arabischen Fussball. Für al-Ittihad hat er früher schon gearbeitet.
«Ab 2008 wieder im Letzigrund»
Trotz der bis anhin schlechten Resul tate und der häufigen Trainerwechsel mag Keita keine falschen Vorstellungen aufkommen lassen. Das Niveau in der sau dischen Meisterschaft sei so hoch wie in der Schweizer Super League und sein neuer Arbeitgeber ein Grossklub: «Al-Itti had ist das Chelsea von Arabien.» Grosse Fussballer wie der Brasilianer Bebeto und der italienische Nationalcoach Roberto Donadoni liessen beim Verein aus Jiddah ihre Karriere ausklingen. Keita lässt keinen Zweifel daran, dass er den bis Juni 2008 laufenden Vertrag erfüllen wird. Vorab des Geldes wegen, wie es scheint.
Den Schweizer Fussball und den FC Zü rich hat er nämlich nicht vergessen. Die jüngsten Siege des Meisters gegen GC und Basel hat er im Satellitenfernsehen live mitverfolgt – «und gejubelt, wie wenn ich selbst noch dabei wäre». Nach dem langen Gespräch am Telefon verabschiedet er sich, «mit einem speziellen Gruss an Hotz, Bickel und Favre».
Eine letzte Botschaft hat er noch für den Präsidenten, den Sportchef und den Trai ner des FC Zürich: «Sage ihnen, ich komme zurück zum FCZ – ab Sommer 2008 spiele ich wieder im Letzigrund.»
Quelle: Tagi
eine schöne morgenlektüre über keita... finde es toll dass seine lebensfreude auch jetzt noch den weg zu uns findet...!!!
ein comeback nach der EM im letzigrund-stadion währe wohl ein ziemlich emotionaler moment...!!!
wenn ich an keita denke sehe ich immer dieses bild vor augen:
"mist, finde das bild nicht" meine aber jenes mit dem meisterkübel auf dem kopf in der kabine in basel... :).
unser gute alte 'keitum'. und wie immer birngt er mich zum schmunzeln... ich würde ihn jedenfalls gerne im letzi wieder begrüssen!
L
lunatic
Mitglied
1'384 Beiträge
Dabei seit Februar 2003
07.12.2006, 08:08 · #217
Beiträge: 1'384
"schnüsige" story über keita. wie er leibt und lebt...
M
Mido
Mitglied
7'250 Beiträge
Dabei seit Juni 2003
07.12.2006, 08:42 · #218
Beiträge: 7'250
wenn ich an keita denke sehe ich immer dieses bild vor augen:
"mist, finde das bild nicht" meine aber jenes mit dem meisterkübel auf dem kopf in der kabine in basel... :).
Bitteschön. Zwar nicht in der Kabine, aber auch ein super Bild.

Seit Keita weg ist, fehlt mir beim FCZ doch irgendetwas. Es ist nicht der Erfolg, es sind nicht die Tore. Es ist einfach Keita.
T
tato
Mitglied
756 Beiträge
Dabei seit Mai 2004
07.12.2006, 09:11 · #219
Beiträge: 756
Den würde ich sofort wieder nehmen! (inkl. Ärger über seine Eigensinnigkeit, inkl. Kopfschütteln über Verstolperer, inkl. Staunen über seine Allüren wie "beleidigte Leberwurst" etc.) Keita war unter dem Strich betrachtet eine enorme Bereicherung für den FCZ, (fast) in jeder Hinsicht ;)
— Sektion rosarote Brille
M
Mogli
Mitglied
2'470 Beiträge
Dabei seit Mai 2006
07.12.2006, 09:14 · #220
Beiträge: 2'470
wenn ich an keita denke sehe ich immer dieses bild vor augen:
"mist, finde das bild nicht" meine aber jenes mit dem meisterkübel auf dem kopf in der kabine in basel... :).
Bitteschön. Zwar nicht in der Kabine, aber auch ein super Bild.

Seit Keita weg ist, fehlt mir beim FCZ doch irgendetwas. Es ist nicht der Erfolg, es sind nicht die Tore. Es ist einfach Keita.
ja, bei diesen bildern und erinnerungen macht sich schon ein wenig wehmut breit....!!!
kann mich noch an das yverdon spiel im ehrwürdigen letzigrund erinnern als nach dem spiel alle mit uns feierten und dann keita noch alleine blieb um das ganze zu geniessen...!!! ein unheimlich lebensfroher mensch der einem selbst aus der distanz ein lächeln ins gesicht zaubern kann...!!!
schön war die zeit...!!! hoffe wir können eines tages wieder mit ihm feiern...!!!