Die Taktik 123 schrieb: «keiner der besser ist kommt zu uns.
gute Trainer wollen eine Perspektive die haben wie nicht.
wie sind gleichweit wie vor 10 Jahren
Es läuft ziemlich änlich ab, wir verlieren oft und gewinnen selten, Trainer überfordert aber man hält an ihm fest, kader eigentlich nicht schlecht aber das entscheidende fehlt.
Zu viel errinert mich an 2016
mal schauen ob uns die 12er Liga den arsch rettet.
Der Traknerwechsel müsste jetzt kommen und es müsste sehr schnell sehr gut laufen, die spieler mögen hediger ja anscheinend und ein neuer Trainer müsste sofort liefern um den wechsel zu rechtfertigen.
Ich bezweifle aber das wir dazu fähig sind, seit Breitenreiter (in der Saison hat alles gepasst) war alles sehr wirr, und die verschiedensten Trainertypen wurden getestet.
Wiso wir jetzt wieder mit einem „Projekt“ in den Abstiegskampf gehen wollen ist für mich unverständlich, der Punkteschnitt ist ja jetzt auch nicht ein Argument für ihn..»
Ich sehe keinen Widerspruch zwischen den beiden Posts.
Die ständigen Trainerwechsel, die auf einer kurzfristigen Betrachtung basieren, sind nicht zielführend. Beispiel CC. Vor allem sollte der Club nicht die Medien oder die Kurve entscheiden lassen, ob es mit einem Trainer klappt oder nicht. Man sollte nicht nur den Totomat oder das „Bauchgefühl“ bemühen, sondern die Arbeit des Trainers beurteilen. Dennoch müsste man aber eingreifen, wenn man merkt, dass ein Trainer der Aufgabe nicht gewachsen ist. Wenn man merkt, dass jemand es einfach nicht kann, dann muss man handeln.
Es gibt halt Spiele, in denen es nicht gut läuft, so wie das heutige gegen YB. Aber in solchen schwierigen Situationen sieht man gut, ob der Trainer die richtigen Schlüsse zieht. Und was macht unser Zauberlehrling? Wechselt einen Debütanten ein. Wechselt bei 0:1 in der 71. Minute den Defensivleader aus und hinterlässt eine Lücke in der Verteidigung.
Dies kann auch mal den Besten passieren. Schlechter Tag und alles läuft gegen uns. Aber, bei Hediger ist es fast die Regel. Im seinem ersten Spiel gg. YB (2:3) verändert er die Taktik im Laufe des Spiels mehrfach, so dass eine 2:1 Führung verspielt wird. Dann wird ein rekonvaleszenter Spieler eingewechselt, der den Elfmeter verschiesst. Viele haben dies (ich inklusive) dem Funkverkehr mit MM angelastet. Aber offenbar war DH die Ursache. Ähnlich in vielen anderen Spielen, in denen die am besten performenden Spieler ausgewechselt (z. B. regelmässig Tsawa) oder nicht in die Startformation aufgestellt (z.B.Hack gegen Luzern) werden oder Debütanten (Tchamda, Bangoura, Walker, Fischer usw.) in kritischen Phasen eingewechselt werden.
Für mich ist das ein Zeichen, dass Hediger momentan der Aufgabe nicht gewachsen ist. Es heisst nicht, dass er eines Tages nicht ein Toptrainer wird. Aber jetzt ist er halt nicht soweit. Und da ist es angebracht, ihn zu ersetzen.
In diesem Zusammenhang erscheint die Entlassung von MvG als voreilig. Er war langweilig und sein Fussball war langweilig, aber er hatte einen klaren Plan. Er war aber nicht schlechter als Hediger. Und besseren Punkteschnitt hatte er auch.
Ich bin auch überzeugt, dass es nicht ausschliesslich an der Qualität des Kaders liegt. Obwohl es da einige überforderte Spieler gibt, die meisten haben aber durchaus Qualität für die Super League.