10.03.2008, 20:07 · #1'701
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Was war denn da?
«Favre auf die Tribüne verbannt»Lucien Favre, Trainer von Hertha BSC Berlin, wird das Punktspiel bei Hansa Rostock am kommenden Samstag nur von der Tribüne aus betreuen können. Das DFB-Sportgericht verurteilte den Schweizer wegen unsportlichen Verhaltens zu einem Innenraum-Verbot für ein Spiel sowie einer Geldstrafe in Höhe von 15.000 Euro. Grund ist Favres Ausraster am vergangenen Freitag in Dortmund, als er nach einem angeblichen Foulspiel an Marko Pantelic den Schiedsrichter-Assistenten am Oberarm angefasst und in dessen Richtung dreimal den Vogel gezeigt hatte. Quelle: http://www.sport1.de/de/apps/news/news- ... 93290.html
«DFB hebt Sperre gegen Favre auf»Hertha-Trainer muss 20.000 Euro zahlen Am Ende gab es zufriedene Gesichter: Lucien Favre, der Trainer von Hertha BSC, darf Sonntag im Heimspiel gegen den FC Schalke auf der Bank sitzen. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hob die Innenraum-Sperre gegen Favre von einem Spiel auf. Stattdessen muss der Schweizer für die Vorfälle beim Bundesliga-Spiel von Hertha BSC in Dortmund (1:1) statt der ursprünglich verhängten 15 000 nun 20 000 Euro Geldstrafe zahlen. "Damit hat das Sportgericht unterstrichen, dass es sich nicht um eine Bagatellsache gehandelt hat", berichtete Rechtsanwalt Christoph Schickhardt (Ludwigsburg), der die Angelegenheit für Hertha mit Vereinsjurist Jochen Sauer beim DFB in Frankfurt/Main verhandelte. Der Termin dauerte von 13 bis 15.15 Uhr. Entscheidend für den Verlauf, so berichtete ein Augenzeuge, war der Auftritt von Lucien Favre. "Glaubwürdig und geradlinig" habe Favre seine Sicht der umstrittenen Szenen geschildert. Favre war nach einem an Marko Pantelic nicht geahndeten Foul aufgesprungen und hatte Linienrichter Holger Henschel am Arm gezupft und gestikuliert. Keine körperliche Attacke "Ein Aufenthaltsverbot wäre vor dem Hintergrund vertretbar gewesen, dass die verbotene körperliche Intervention von Herrn Favre letztlich auf dem Platz ein Chaos ausgelöst hat. Vergleicht man diesen Fall aber mit anderen, so lag hier keine körperliche Attacke, kein Stoßen, kein Rempeln vor. Der Schiedsrichter-Assistent hatte keine Schmerzen, seine körperliche Integrität wurde nicht beeinträchtigt", sagte Hans Lorenz, Vorsitzender des DFB-Sportgerichts. Bekanntlich war es nach dieser Szene kurios geworden. Schiedsrichter Babak Rafati hatte Marko Pantelic die Rote Karte gezeigt, diese aber zurückgenommen, da der Stürmer nicht gemeint gewesen war. Kein Thema war der angeblich dreimal gezeigte Vogel von Favre gegen den Assistenten. Den wollte der Vierte Offizielle, Sascha Thielert, gesehen haben. Dadurch entfiel der Umstand der Beleidigung. Hertha hat dem Urteil zugestimmt, damit ist es rechtskräftig. ub Aus der Berliner Morgenpost vom 19. März 2008 Quelle: http://www.morgenpost.de/content/2008/0 ... 52748.html
«**Favre tritt auf der Stelle»Sieben sieglose Spiele, aber Hertha-Trainer sieht "kleine Schritte der Verbesserung"** Von Daniel Stolpe Vielleicht haben Bundesliga-Trainer ein anderes Wahrnehmungsvermögen. Vielleicht können die Augen von Fußballlehrern Dinge sehen, die Normalsterblichen vorenthalten bleiben. Anders ist kaum zu erklären, wie Lucien Favre von Hertha BSC und Huub Stevens vom Hamburger SV am Dienstagabend über das Erstliga-Ansprüchen ungenügende 0:0 beider Mannschaften urteilten. "Ich glaube, ich habe ein ganz gutes Bundesligaspiel gesehen", sagte Stevens. Und blaffte auf die höflich formulierte Rückfrage, wie seiner Meinung nach denn dann ein nur mittelmäßiges Bundesligaspiel auszusehen habe: "Ich bin eben der Meinung, ein gutes Spiel gesehen zu haben. Das darf ich doch sein, hoffe ich." Favres Auftreten ist ein anderes. Der Schweizer ist stets betont höflich. Trotzdem löste auch sein Statement Heiterkeit aus. Speziell von seiner Mannschaft werden grausame 90 Minuten gegen den HSV in der Chronik der laufenden Saison mit ziemlicher Sicherheit einen Platz in der Kategorie "Spiele mit abschreckendem Charakter" einnehmen. Für die Berliner war es gleichzeitig das bereits siebte Spiel ohne Sieg hintereinander. Favre aber sagte: "Ich kann mit dem Unentschieden leben. Wichtig ist nur, dass wir kleine Schritte der Verbesserung machen." Fortschritte bei Hertha hatte dabei nur Favre gesehen. Erst recht unverständlich war die anschließende Feststellung, seine Mannschaft habe erneut "bewiesen, dass sie auch ohne Marko Pantelic und Raffael", also ihre zwei gefährlichsten Stürmer, "punkten kann" - so, wie "auch gegen den VfL Bochum, Schalke 04 und Werder Bremen". Nur in Favres Wahrnehmung hat Hertha die beiden letztgenannten Spiele nicht jeweils 1:2 verloren. So verwirrend wie Lucien Favres Aussagen ist die Ziellosigkeit, mit der seine Mannschaft häufig über den Platz irrt. Der Aufwand, den die Spieler betreiben, steht in keiner Relation zum erwirtschafteten Ertrag. Dieser Mangel betrifft insbesondere den offensiven Bereich. Von den Stürmern strahlen maximal Pantelic und Raffael Torgefahr aus. Und auch das von Favre forcierte schnelle Überbrücken des Mittelfeldes über die Außenbahnen geschieht unzureichend. Hier stoßen Patrick Ebert und nach 19 Bundesliga-Einsätzen mehr denn je auch Lukasz Piszczek an ihre Grenzen... Quelle: http://www.morgenpost.de/content/2008/0 ... 57695.html
«**7 SPIELE ohne Sieg +++ Folter-Fußball +++ Nur Ja-Sager»Favres Farblos-Formel** MALTE ACHILLES Seit 7 Spielen ohne Sieg, Folter-Fußball beim Tor- und Trostlos-Kick gegen den HSV – Hertha im Jahr 2008! So mausgrau wie die Tabellensituation (12.) ist auch die Mannschaft. Favres Farblos-Formel: Keine Typen + kein Fußball + kein Spaß + kein Erfolg = keine Fans! ►Keine Typen! Die Mannschaft ist ein Haufen von Ja-Sagern. Spieler, die den Mund aufmachen (Bobic, Kovac, van Burik, Beinlich) wurden rasiert. Es gibt zu viele Indianer und zu wenig Häuptlinge. Es fehlt das Feuer. Dass es einmal auf dem Trainingsplatz geknallt hat, ist Monate her. ►Kein Fußball! Grausam, was die Fans Dienstag 90 Minuten ertragen mussten. Und noch viel schlimmer: Hinterher wurde alles schöngeredet! Favre: „Ich bin mit diesem 0:0 zufrieden. Wichtig ist, dass wir kleine Schritte nach vorne machen. Es ist besser kleinklein, als alles auf einmal. Das ist unmöglich.“ ►Kein Spaß! Wann hat dem Hertha-Fan ein Besuch im Olympiastadion zuletzt richtig Freunde bereitet? Lange ist's her… Die Anhänger quittierten den Trostlos-Kick gegen den HSV mit Pfiffen. Wer zuhause blieb und im TV „Tierärztin Dr. Mertens“ oder „Bis dass der Tod uns scheidet“ sah, wurde besser unterhalten. ►Kein Erfolg! Nur 9 Siege in 29 Spielen, seit 7 Partien ohne Dreier – eine Erfolgsserie sieht anders aus. Favre hinterher: „Wir haben in Bochum, gegen Bremen und Schalke bewiesen, dass wir auch ohne Pantelic und Raffael punkten können.“ Wie bitte? Zwei dieser drei Spiele (Bremen und Schalke) wurden verloren, Herr Favre! Das Ergebnis der Farblos-Formel: keine Fans! Gegen Hamburg waren offiziell 40289 im Stadion, davon rund 5000 Gästefans. Viele eingerechnete Dauerkartenbesitzer blieben auch zuhause. Zum Vergleich: Seit dem Wiederaufstieg 1997 kamen im Schnitt 49287 zu Spielen gegen Hamburg. Hoffentlich lässt sich Favre jetzt was einfallen.  Sieht Fortschritte, wo keine sind: Favre Quelle: http://www.bz-berlin.de/BZ/sport/2008/0 ... 94576.html
«Der Stürmer wird zum Streitfall»Geht Favre, wenn Pantelic bleibt? Von HENNING FEINDT Sie führen eine Zweck-Ehe. Lucien Favre (50) und Marko Pantelic (29) können sich nicht richtig riechen. Obwohl der Serbe Herthas Top-Stürmer ist (elf Tore, vier Vorlagen), will der Trainer die schnelle Scheidung... Favre sieht in dem Knipser eine Ich-AG. Er wirft ihm vor, sich nicht an taktische Vorgaben zu halten und hofft, dass Pantelic im Sommer verkauft wird und er einen Ersatz nach Wahl bekommt. Dieter Hoeneß (55) ist aber Pante-Fan und absolut von ihm überzeugt. Der Manager verhandelt mit Herthas Lebensversicherung über eine Vertragsverlängerung über 2009 hinaus. Hoeneß: „Mein Wunsch ist, dass er bleibt.“ Der Stürmer ist ein Streitfall – der die Zukunft von Favre entscheiden könnte! Geht er, wenn Pante bleibt? Für Favre ist der „Pantelic-Fall“ eine Art Glaubensfrage. Entweder vertraut der Klub seinem Urteil und lässt den Serben bei einem guten Angebot gehen – oder man verlängert den Vertrag und stößt ihn somit vor den Kopf. Dann wäre für „Lulu“ aber wohl Schluss mit lustig! Favre-Fachmann Eduard Stutz, der den Schweizer seit Jahren begleitet, weiß: „Er ist ein absoluter Perfektionist. Lucien will sich selbst immer treu bleiben und wird keine Kompromisse machen.“ Bedeutet das, dass Favre (Vertrag bis 2010) hinwirft, wenn Pantelic bleibt? Beim Pokalfinale machten auf einmal Gerüchte die Runde, dass er zurücktreten will, wenn Pante unterschreibt. BILD hakte nach: Stimmt das, Herr Favre? Favre: „Sind Sie verrückt? Hören Sie auf damit. Das ist nicht die Wahrheit und einfach nur unglaublich!“ Unglaublich ist auch das Gehalt, das Pantelic fordert. Er will einen 5-Jahres-Vertrag mit festen 4 Mio Euro Gehalt pro Saison – also 20 Mio ohne Prämien! Herthas Angebot soll ein 3-Jahres-Vertrag sein. MIT Punktprämien könnte der Stürmer die 3 Mio-Gehalts-Grenze pro Jahr knacken. Viel Geld – das Favre lieber anders investieren würde... http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/ ... 21418.html
«Der Stürmer wird zum Streitfall»Geht Favre, wenn Pantelic bleibt? Von HENNING FEINDT Sie führen eine Zweck-Ehe. Lucien Favre (50) und Marko Pantelic (29) können sich nicht richtig riechen. Obwohl der Serbe Herthas Top-Stürmer ist (elf Tore, vier Vorlagen), will der Trainer die schnelle Scheidung... Favre sieht in dem Knipser eine Ich-AG. Er wirft ihm vor, sich nicht an taktische Vorgaben zu halten und hofft, dass Pantelic im Sommer verkauft wird und er einen Ersatz nach Wahl bekommt. Dieter Hoeneß (55) ist aber Pante-Fan und absolut von ihm überzeugt. Der Manager verhandelt mit Herthas Lebensversicherung über eine Vertragsverlängerung über 2009 hinaus. Hoeneß: „Mein Wunsch ist, dass er bleibt.“ Der Stürmer ist ein Streitfall – der die Zukunft von Favre entscheiden könnte! Geht er, wenn Pante bleibt? Für Favre ist der „Pantelic-Fall“ eine Art Glaubensfrage. Entweder vertraut der Klub seinem Urteil und lässt den Serben bei einem guten Angebot gehen – oder man verlängert den Vertrag und stößt ihn somit vor den Kopf. Dann wäre für „Lulu“ aber wohl Schluss mit lustig! Favre-Fachmann Eduard Stutz, der den Schweizer seit Jahren begleitet, weiß: „Er ist ein absoluter Perfektionist. Lucien will sich selbst immer treu bleiben und wird keine Kompromisse machen.“ Bedeutet das, dass Favre (Vertrag bis 2010) hinwirft, wenn Pantelic bleibt? Beim Pokalfinale machten auf einmal Gerüchte die Runde, dass er zurücktreten will, wenn Pante unterschreibt. BILD hakte nach: Stimmt das, Herr Favre? Favre: „Sind Sie verrückt? Hören Sie auf damit. Das ist nicht die Wahrheit und einfach nur unglaublich!“ Unglaublich ist auch das Gehalt, das Pantelic fordert. Er will einen 5-Jahres-Vertrag mit festen 4 Mio Euro Gehalt pro Saison – also 20 Mio ohne Prämien! Herthas Angebot soll ein 3-Jahres-Vertrag sein. MIT Punktprämien könnte der Stürmer die 3 Mio-Gehalts-Grenze pro Jahr knacken. Viel Geld – das Favre lieber anders investieren würde... http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/ ... 21418.html Dieter Hoeness verlängert mit Pantelic und Favre wirft den Bettel hin. Bis Ende April brauchen wir wohl eh einen neuen Trainer... Bleibt nur noch die Frage: Was machen wir mit Canepa? (Bitte nicht ernst nehmen)