piiiZH
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07.11.2014, 07:42 · #41
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- 4 min Nachspielzeit sollte verboten werden, wenn der FCZ führt :)
Waren das eigentlich tatsächlich 4min? Kam mir verdammt lange vor.
Kompliment noch an die Osttribühne.
Der Bericht der UEFA liest sich ebenfalls äuserst angenehm:
http://de.uefa.com/uefaeuropaleague/season=2015/matches/round=2000587/match=2014503/postmatch/report/index.html#zurich+wieder+rennen
Zürich wieder im Rennen
Veröffentlicht: Donnerstag, 6. November 2014, 20.55MEZ
FC Zürich - Villarreal CF 3:2
Die Gastgeber feierten in einem verrückten Spiel, in dem alle fünf Tore innerhalb von zehn Minuten fielen, ihren ersten Sieg.
Chancenlos? Technisch hoffnungslos unterlegen? Kanonenfutter wie beim 1:4 vor zwei Wochen? Alles, nur nicht das! Der FC Zürich zeigt sich gegen Villarreal CF von bester Seite – und schlägt den spanischen Spitzenklub 3:2.
Alle schwärmten sie. Präsident Ancillo Canepa, Trainer Urs Meier, die Spieler, die in ein Mikrofon sprachen. Die Zürcher hatten sich zwar gewehrt, ab und an vernünftig kombiniert. Doch den Ballstafetten von Villarreal vermochten sie sich nicht zu widersetzen, kaum vor und schon gar nicht nach der Pause. 1:4 stand es aus Sicht des Schweizer Pokalsiegers nach 90 Minuten. Und nicht mal dessen Exponenten zweifelten an der Gerechtigkeit des Resultats.
Mit diesen Erinnerungen gingen alle in dieses Spiel. Fans, Offizielle, Journalisten, wohl auch die Teams selbst. Was davon blieb? Nichts. Der FCZ zeigte sich mutig, ballsicher, stark im Abschluss. Und erstmals im 4-4-2. Bislang hatte Meier stets auf eine Dreierreihe in der Defensive gesetzt, dieses Mal stellte er sein Team ungewöhnlich auf – zumindest für seine Begriffe. Und es sollte sich lohnen. Angeführt vom brillanten Techniker Yassine Chikhaoui, einem von zwei Stürmern, entwickelte der FCZ ein Offensivfurioso, wie es derzeit in der Schweiz nicht mal der FC Basel 1893 regelmäßig auf den Platz bringt – mit Ausnahme großer Tage. Die Bälle wurden in höchstem Tempo gespielt, und doch klebten sie an den Schuhen der Zürcher.
Was das fürs Ergebnis bedeutete? Drei Tore in 29 Minuten. Einmal hob Marco Schönbächler den Ball auf den Kopf Franck Etoundis. Einmal senkte sich ein Freistoß Oliver Buffs im entfernten Eck des Villarreal-Tores. Und ein andermal kombinierte sich der FCZ in bester Lucien-Favre-Manier zum 3:2. Vollendet wurde es mit einem Querpass von Nico Elvedi, der über rechts Chikhaoui anspielte. Der tat, wozu ihn seine Form an diesem Tag trieb: Er schob ein. Gibt‘s was Einfacheres? Zur Erklärung: Lucien Favre, der heutige Trainer des VfL Borussia Mönchengladbach war es, der den FCZ einst zu spielerischen Glanzleistungen führte – und zu zwei Meistertiteln.
Villarreal spielte auch nicht schlecht. Da waren zwei Kombinationen, aus denen es Tore gab. Tomás gewann ein Kopfball-Duell gegen Elvedi. Und Gerard Moreno vollstreckte die Kugel im rechten entfernten Eck, nachdem die Zürcher Abwehr für einmal unsortiert gewesen war. Für einmal vereitelte auch David Da Costa das Tor nicht, der sonst ausgezeichnete Zürcher Torhüter. Sonst aber erfüllten die Spanier die Erwartungen, die selbst Zürcher Fans in sie steckten, keineswegs.
So sehr die erste Hälfte das weite Rund verzückte, besonders der FCZ, so diszipliniert verhielten sich die Teams nach der Pause – welch Kontrast zur ersten Halbzeit! Dem FCZ konnte es recht sein. Er hatte den so hoch eingestuften Gegner so weit unter Kontrolle, dass der kaum je vor sein Tor kam. Ein 25-Meter-Pfostenschuss von Antonio Rukavina war die Ausnahme. Verdient wäre ein Tor der Spanier auch nicht gewesen – dieser Tag gehörte ganz den Schweizern. Im Auftritt und im Ergebnis.
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