Unsere Ehemaligen...

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josip
Mitglied
23.10.2021, 12:34 · #8'121
Beiträge: 478
wo spielt eigentlich heki? hat camelos insiderinfos?
Mushu
Mitglied
23.10.2021, 12:36 · #8'122
Beiträge: 2'007
«Ich behaupte mal, dass es vorwiegend am Lohn scheitert.»
Ein Fussballprofi hat nur eine begrenzte Zeit, um richtig gut zu verdienen und wenn du Familienvater bist, willst du das vielleicht bis aufs Äusserste ausreizen, solange du kannst. Auch wenn vorher im Ausland einen grossen Bazen verdient hat? denke schon und ich wäre da wahrscheinlich auch nicht besser und würde versuchen so lange wie möglich so viel kohle wie möglich aus meiner karriere rauszuholen. Stimme dir grundsätzlich zu, ist bestimmt eines der Hauptargumente (neben der Möglichkeit auf ein "Abenteuer" mal 1,2 Jahre auf einem anderen Kontinent zu leben/spielen), ich würde mir das wohl auch gut überlegen. Als Gegenargument kann man die Zukunftsplanung in Betracht ziehen. Bei einem Spieler wie Mehmedi findet man bestimmt Optionen für eine Anschlusstätigkeit bzw. die Möglichkeit, sich auf die Zukunft vorzubereiten, sei es als Einarbeitung in die Trainertätigkeit oder - wenn es richtig Sportchef gehen soll - in Richtung Sportmanagement etc. Was auch kein zu vernachlässigbarer Faktor sein sollte ist Admirs ältester Sohn der dieses Jahr 4 Jahre alt wurde und wahrscheinlich 2022 eingeschult wird. Ich würde mir als Papa schon auch noch überlegen wo mein Bängeli eingeschult werden soll. Wenn Winterthur die Saison so durchspielt und der Amiral heim kommt, könnte es doch nicht für den FCZ reichen ...
Es gibt Leute, die mögen mich nicht, für das was ich sage... Jetzt stellt Euch mal vor, die wüssten was ich denke....
camelos
Mitglied
23.10.2021, 12:42 · #8'123
Beiträge: 4'309
wo spielt eigentlich heki? hat camelos insiderinfos? Ich denke da braucht man keine Insiderinformationen, einfach auf TM.ch nachschauen. Hab das für dich übernommen: https://www.transfermarkt.de/hekuran-kr ... ler/168979 Gern gscheh ;)
schwizermeischterfcz
Mitglied
26.10.2021, 06:21 · #8'124
Beiträge: 8'260
Uli Forte will nicht in Schubladen gesteckt werden: Nun lanciert der Trainer seine abwechslungsreiche Karriere im kleinen Yverdon neu Forte war eineinhalb Jahre ohne Job. Am Dienstag trifft er mit Yverdon im Cup auf seinen früheren Verein FC Zürich. Der 47-Jährige hat Frieden mit der turbulenten Vergangenheit geschlossen – sogar mit dem Sportchef Fredy Bickel. Fabian Ruch 26.10.2021, 04.30 Uhr Die Szene spielt Anfang April während Uli Fortes Ferien auf Mallorca: Am Fernsehen läuft der Cup-Achtelfinal zwischen St. Gallen und YB, zwei ehemaligen Vereinen Fortes. «Fussball fehlt mir sehr», sagt der arbeitslose Trainer. Er wirkt angespannt, bald 14 Monate ist es her, seit er bei den Grasshoppers entlassen worden ist. Hoffen auf Gespräche mit interessierten Klubs, Furcht vor Absagen – Forte kennt das. Er war bereits zweimal fast ein Jahr auf Jobsuche gewesen, nach den Freistellungen beim FC St. Gallen 2011 und beim FC Zürich 2018. «Die erste Entlassung ist die schwierigste», sagt er. «Aber spätestens wenn man ein neues Team übernimmt, ist alles verarbeitet.» Auf Mallorca sagt Forte, er möchte in der neuen Saison endlich wieder angreifen. «Irgendwann gibt es für jeden Trainer einen Point of no Return. Oder er geht in exotische Fussballländer. Aber dafür bin ich zu jung. Und das will ich meiner Familie nicht antun.» Am Boden krabbelt der Sohn, geboren knapp ein Jahr vorher, kurz nach dem Ende Fortes bei GC. Ein Vorwurf: Fortes Art nutze sich ab Jetzt spielt die Szene am letzten Samstag in der Nähe Zürichs, zu Hause bei den Fortes. Der Sohn wuselt mittlerweile herum. Und Uli Forte ist nicht mehr arbeitslos, er ist nicht mehr angespannt. Er ist jetzt eloquent, gesprächig, energiegeladen. Er ist der Uli Forte, den man kennengelernt hat, der wegen seiner jovialen Art auch früh in eine Schublade gesteckt wurde. Im Grunde genommen steckt der 47-Jährige in mehreren Schubladen. Er sagt: «Ich weiss schon, was über mich gesagt wird: Guter Kommunikator. Starker Motivator. Kann nicht mit Jungen. Ist taktisch schwach.» Er habe gelernt, mit solchen Einschätzungen umzugehen, und könne nur versuchen, die Kritik zu widerlegen. Das mit dem Engagement im Sommer hat nicht geklappt. Forte sprach während seiner rund 18-monatigen Arbeitslosigkeit mit Dutzenden von Vereinen und Verbänden, erhielt aber nie den Zuschlag. Nicht in Deutschlands zweiter oder dritter Liga, nicht in der Schweiz, nicht als Nationaltrainer Bosniens. Mal setzte ein Klub auf eine interne Lösung, mal auf einen jungen, unverbrauchten Trainer, mal gab es politische Gründe, die gegen Forte sprachen, mal fehlte die Lobby. Und einmal mangelte es an Auslandserfahrung – als es um den Posten des Schweizer Nationaltrainers ging. Forte bewarb sich, er kam in die engere Auswahl, nicht aber unter die letzten drei Kandidaten. Murat Yakin hatte in Moskau trainiert, Bernard Challandes arbeitete als Nationaltrainer Kosovos, René Weiler war in Deutschland, Belgien und Ägypten tätig. Uli Forte landete nur beinahe beim VfB Stuttgart. Das war im Januar 2016, als ihm der Stuttgarter Sportchef Robin Dutt die Stelle praktisch versprochen hatte. Interimstrainer Jürgen Kramny aber legte unverhofft eine Siegesserie hin – und Forte musste seinen grossen Traum, in der Bundesliga tätig zu sein, verschieben. Im August wurde Murat Yakin Schweizer Nationaltrainer – und Forte ging einen Tag später nach Yverdon. Tabellenletzter in der Challenge League, drei Spiele, null Punkte, auch eine Art Point of no Return für einen wie Forte. «Ich war finanziell nicht in Not, hätte weiter warten können. Aber ich brannte darauf, endlich wieder als Trainer arbeiten zu dürfen.» Er schätzt die kurzen Wege in Yverdon. Es gibt den hemdsärmeligen, vermögenden Bauunternehmer und Klubchef Mario di Pietrantonio. Es gibt den Geschäftsführer Marco Degennaro, den Forte seit 15 Jahren kennt, als er den FC Wil trainierte und Degennaro Sportchef in Bellinzona war. Und es gibt Forte. Er sagt: «Hier hat es nicht zig Gremien. Mir gefallen die Ambitionen des Vereins, das schmucke, kleine Stadion, das ist Fussball pur, all in.» Forte drehte in Yverdon sofort an den richtigen Schrauben, verpasste wieder einmal einem kriselnden Team Stabilität, motivierte und überzeugte. «Er braucht nicht lange, um zu sehen, wie ein Team funktioniert», sagt Steve von Bergen, zu Fortes Berner Zeiten der YB-Captain. «Er hat einen guten Zugang zu den Spielern, stellt die Mannschaft taktisch klug ein, seine Ansprachen passen.» Vielleicht sollte man an dieser Stelle eine zweite Schublade herausziehen, in die Forte gerne gelegt wird. Er nutze sich mit seiner leutseligen Art ab, heisst es, irgendwann könnten ihn die Spieler in der Kabine nicht mehr hören. «Das stimmt nicht», sagt Steve von Bergen. «Und er hat sich in all den Jahren sicher auch entwickelt.» Forte sagt, er habe in St. Gallen, bei YB und beim FCZ deutlich länger gearbeitet als die Durchschnittsdauer eines Trainerengagements von etwas mehr als einer Saison. Und in Wil sowie bei GC sei er freiwillig gegangen. Fortes Palmarès ist bemerkenswert. Er stieg mit St. Gallen und Zürich auf, führte GC aus dem Abstiegskampf auf Rang 2 und zum Cup-Sieg. YB übernahm er als Siebenter, wurde erst Dritter, dann Zweiter, wurde aber 2015 nach dem Ausscheiden gegen Monaco in der Champions-League-Qualifikation entlassen. Beim FCZ gewann er den Cup und musste im Februar 2018 auf Rang 3 und als Cup-Halbfinalist gehen. Beim zweiten Engagement bei GC schliesslich wurde Forte Anfang 2020 freigestellt, weil die neuen chinesischen Eigentümer eigene Ideen verfolgten. Rauswurf beim FCZ trotz Erfolg 2022 hat Uli Forte zwanzig Jahre Trainerleben hinter sich; er war schon mit 28 Spielertrainer bei Red Star gewesen. «Ich bin ruhiger, geerdeter, erfahrener als vor ein paar Jahren», sagt er. «Ich arbeite präziser, entschlossener, effizienter.» Er habe jetzt eine Frau, eine Familie, das mache sehr viel aus. Und damit zur dritten Schublade, in der ein lebenslustiger Trainer steckt, ein ewiger Single, ein Filou. 2015 lernte er seine Frau nach einem YB-Spiel kennen, sechs Jahre später sagt er: «Sie hat mich als Mensch vollkommen gemacht.» Längst hat Forte Frieden geschlossen mit der Vergangenheit. Sogar mit dem Sportchef Fredy Bickel, mit dem er sich bei den Young Boys schwer verkracht hatte. Und mit dem er später bei GC wieder zusammenarbeiten musste. «Wir haben uns vor ein paar Monaten ausgesprochen», sagt Forte. Und Bickel beteuert, bei YB und bei den Grasshoppers lange um Forte gekämpft zu haben: «Ich hätte ihn früher entlassen können, beide Vereine hatten mir das signalisiert.» Auch der Sportchef musste bei GC kurz nach Forte gehen. «Ich realisierte erst später, dass wir beide unter den chinesischen Besitzern gar keine echte Chance gehabt hatten», sagt Forte. Uli Forte und der Sportchef Fredy Bickel (r.) verkrachten sich in der gemeinsamen Zeit bei den Young Boys schwer. Der Konflikt ist mittlerweile ausgeräumt. Uli Forte und der Sportchef Fredy Bickel (r.) verkrachten sich in der gemeinsamen Zeit bei den Young Boys schwer. Der Konflikt ist mittlerweile ausgeräumt. Alessandro Della Valle / KEYSTONE Überrascht hatte den Zürcher dagegen das Ende beim FCZ, weil es sportlich sehr gut gelaufen sei und er sich mit den Verantwortlichen verstanden habe. «Wir wollten eine andere Philosophie umsetzen, darum trennten wir uns von Uli Forte. Er hat die Ziele bei uns immer erreicht», sagt Ancillo Canepa, der Präsident des FC Zürich. Der Plan war: Eine bessere Durchlässigkeit zu den eigenen Junioren, dafür schien der langjährige Nachwuchstrainer Ludovic Magnin den FCZ-Verantwortlichen geeigneter zu sein als Forte. Das Vorhaben scheiterte. Forte sagt, vielleicht hätte er manchmal weniger kumpelhaft sein sollen. Aber eigentlich hat er auf allen Stationen das Gefühl erhalten, mit seiner Arbeitsweise erfolgreich sein zu können. Auch in Yverdon läuft es ordentlich, der Aufsteiger hat unter Forte elf Punkte aus sieben Begegnungen gewonnen. «All in!» Womöglich wird der Zürcher manchmal unterschätzt und mit dem Vermerk «Schwätzer» zu schnell schubladisiert. Er ist ein zugänglicher Mensch, der in Podcasts unterhaltsam und geschliffen über seine Karriere reden kann. Der ein BWL-Studium abgeschlossen hat (Note 5,75 in Mathematik). Der während seiner letzten Arbeitslosigkeit ein CAS in Sportmanagement an der Uni St. Gallen absolvierte – genau wie YB-Sportchef Christoph Spycher oder der frühere Basel-Sportchef Marco Streller. Der sich in sechs Sprachen fliessend unterhalten kann – und nun Serbokroatisch lernen will. Forte sagt, er denke nicht daran, es jenen Leuten zeigen zu wollen, die ihn abgestempelt und in Schubladen versorgt hätten. «So hätte ich früher gehandelt. Aber das ist negative Energie.» Am Dienstag ist die Bühne für ihn wieder ein bisschen grösser: Cup-Achtelfinal – ausgerechnet gegen den FCZ. «Ehrlich gesagt, weiss ich noch nicht, wie wir Zürich stoppen können», sagt Forte am Samstagabend vor der Abfahrt in den Letzigrund zur Spielbeobachtung des Derbys. Nach dem 3:3 zwischen GC und dem FC Zürich meldet Forte per Whatsapp, er habe eine FCZ-Schwäche entdeckt (die an dieser Stelle nicht erwähnt werden soll). Und er schreibt: «All in!»
Schwizermaischter FCZ
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27.10.2021, 19:23 · #8'127
Beiträge: 4'570
https://www.google.ch/amp/s/www.ran.de/amp/fussball/international/news/oesterreich-raphael-dwamena-bricht-waehrend-pokalspiel-zusammen-er-spielte-bereits-mit-defibrillator-134279 Alles Gute Raphael !!! Scheisse. Da fehlen mir grad die Worte. Alles Gute Rapha!! Eine einzige Tragödie, was hatte der für eine tolle Anlage, schnell, technisch gut, linker Fuss...hoffe er findet sein Glück num abseits des Rasens. Alles Gute Rapha!
Valderrama
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27.10.2021, 20:32 · #8'128
Beiträge: 1'846
Toller Spieler, toller Typ! Erhol dich gut Raphael! Hoffe die Schulthess-Klinik ist heute besser aufgestellt als damals. Ohne geplatztem Wechsel und Brightons Medizinabteilung hätte das ganz böse enden können! Canepa zeuselte ja noch gegen Brighton von wegen Unprofessionalität...
Cavoka
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28.10.2021, 10:10 · #8'129
Beiträge: 324
Toller Spieler, toller Typ! Erhol dich gut Raphael! Hoffe die Schulthess-Klinik ist heute besser aufgestellt als damals. Ohne geplatztem Wechsel und Brightons Medizinabteilung hätte das ganz böse enden können! Canepa zeuselte ja noch gegen Brighton von wegen Unprofessionalität... Canepa hat sogar von Rufschaedigung gesprochen!
camelos
Mitglied
28.10.2021, 18:58 · #8'131
Beiträge: 4'309
Kann jmd den Artikel kopieren? https://www.bernerzeitung.ch/er-war-der ... 6863434352 Zusammenbruch auf dem Platz Er war der Millionenmann des FCZ – nun bangt er um seine Karriere Dem Ghanaer Raphael Dwamena stand eine grosse Zukunft bevor – bis ihm ein Herzproblem zu schaffen machte. Am Mittwoch kollabierte er in Österreich bei einem Cupspiel. Marcel Rohner Publiziert heute um 16:31 Uhr Gegen GC traf Raphael Dwamena besonders gern: Dreimal in fünf Einsätzen, hier im April 2018. Foto: Daniela Frutiger (Freshfocus) 20’000 Zuschauer waren da, es war das Zürcher Derby und ein Fussballfest, zumindest für den FC Zürich, der gerade erst aufgestiegen war. Er gewann 2:0. Beide Tore schoss ein junger Stürmer namens Raphael Dwamena. Und beim FCZ glaubten alle: Dieser Stürmer wird ein Grosser – und ganz viel Geld einbringen. (Lesen Sie auch: Wie Dwamena vom Bad Boy zum Geläuterten wurde) Vier Jahre später ist dieser Dwamena weit weg von der grossen Fussballbühne und doch ist sein Name wieder in den Medien aufgetaucht. Am Mittwoch brach der Ghanaer bei einem Cupspiel in Österreich auf dem Platz zusammen, die Partie zwischen seinem Club Blau-Weiss Linz und dem TSV Hartberg wurde erst unter- und später abgebrochen. Dwamena wurde umgehend versorgt und war, so berichtet es sein Verein, immer bei Bewusstsein. Dwamena spielt seit einem Jahr mit einem Defibrillator, der ihm womöglich das Leben gerettet hat. «Die Ärzte konnten ihn rasch stabilisieren», sagte Stefan Reiter, Geschäftsführer des Zweitligisten Linz, zur Nachrichtenagentur APA, «die Rettungskette hat hervorragend funktioniert.» Dwamena wurde nach dem Spiel zur genauen Abklärung ins Spital gebracht. Am Donnerstag postete der Club auf seiner Website ein Bild von ihm und teilte mit, dass Dwamena am Abend oder am Freitag nach Hause könne. Eine Gefahr bestehe dann nicht mehr, wenn er Anstrengungen vermeide. Wie es weitergehe, werde man in den nächsten Tagen mit den Ärzten besprechen. Guter Dinge: Raphael Dwamena darf bald nach Hause. Foto: FC Blau-Weiss Linz «Canepa macht den Super-Deal» Dwamena hat einen kleinen Herzfehler. Das war der Grund, warum er auch nach seinem famosen Derby-Auftritt weiterhin für den FCZ spielte. Damals hatte er gerade aufregende Monate hinter sich. Zuerst schoss er beim österreichischen Lustenau bis zur Winterpause in 20 Spielen 18 Tore, dann kam der Wechsel in die Schweiz. Mit dem FCZ gelang der Aufstieg – auch dank seiner 12 Treffer und 6 Assists in einer halben Saison. Viele Clubs waren interessiert. Und gleich nach dem Derby stand Dwamena vor dem Sprung in die Premier League. Brighton & Hove Albion hatte angefragt, die Briten waren bereit, 15 Millionen Franken Ablöse zu zahlen. Raphael Dwamena, 22, Derbyheld, FCZ-Rekordmann? Kein FCZ-ler war für eine höhere Summe transferiert worden, nicht Ricardo Rodriguez (2012 für rund 10 Millionen Franken zu Wolfsburg), auch nicht Admir Mehmedi (2012 für rund 6 Millionen zu Dynamo Kiew) oder Nico Elvedi (2015 für rund 5 Millionen zu Gladbach). «Canepa macht den Super-Deal», schrieb der Blick. Dwamena reiste nach England, der Transfer war von Brighton bereits vermeldet worden. 1,3 Millionen sollte der bullige Stürmer jährlich verdienen. Nur der Medizincheck stünde noch aus, meist eine Formsache. Aber nicht dieses Mal. «Rufmord!», schimpften Präsident und Berater Dwamena bestand den Check nicht, was in Zürich für viel Unverständnis sorgte. Der Stürmer kehrte nach vier Tagen zurück, gesund, wie Sportchef Thomas Bickel sagte. Gesund genug zumindest für die Super League, nicht aber für die Premier League. Tests in der Schulthess-Klinik bestand der Spieler problemlos, in England wird penibler getestet. Präsident Ancillo Canepa schimpfte, was Brighton mit Dwamena angestellt habe, grenze an Rufmord. Dwamenas Berater, die Degen-Zwillinge, wählten die gleichen Worte. Dwamena stammt aus Kwahu Tafo, einer ghanaischen Kleinstadt. Mit 15 schaffte er es in die Red-Bull-Akademie des Landes, mit 18 war er bereits in Salzburg, dem Verein, der den Anspruch hat, besonders talentierte Jugendliche bei sich zu haben. Der Weg war vorgezeichnet, wer es in den Nachwuchs des Red-Bull-Clubs schafft, hat eine glänzende Zukunft vor sich. Aber ein Spieler mit einem Problem am Herz, so klein es auch ist, wird schwer vermittelbar. Das ist bei Dwamena so und beim Dänen Eriksen nicht anders. Der Inter-Spielmacher mit dem Millionensalär darf in Italien wegen seines Defibrillators nicht am Mannschaftstraining teilnehmen, das sieht das Reglement der Serie A so vor. «Hat er so noch den Hunger, Fussballer zu sein?», fragte die «Gazzetta dello Sport» kürzlich. Als Dwamena aus Brighton nach Zürich zurückkehrte, war er nicht mehr derselbe. Er war nicht mehr der Stürmer, der Uli Fortes FCZ auf Zwischenrang 3 geführt hatte. «Ihm scheint die Kunst des Toreschiessens abhandengekommen zu sein; er schafft es derzeit nicht einmal, Gefahr auszustrahlen», schrieb diese Zeitung ein gutes halbes Jahr nach dem gescheiterten Wechsel. Nach seinen Toren im Derby zum Saisonauftakt traf er in 31 Partien nur noch siebenmal. Immerhin gelangen ihm aber auch acht Assists. Via Spanien und Dänemark nach Österreich Interessenten gab es trotzdem noch, aber keine Rekordablöse mehr. Angesichts der Umstände sind die gut 7 Millionen Franken, die der FCZ im Sommer 2018 einsackte, aber immer noch ein guter Betrag. Dwamena schloss sich dem spanischen Mittelfeldclub Levante an. Nur für Simon Sohm (knapp 7 Mio.) und Ricardo Rodriguez sah der FCZ mehr Geld. Weil er danach aber auch noch Michael Frey verlor, geriet er in Nöte, holte Assan Ceesay. Es dauerte eine Weile, bis der Gambier einschlug, drei Jahre etwa. In diesen drei Jahren lief es Dwamena nicht besser. In Levante kam er nur zu elf Kurzeinsätzen und einem Match über 90 Minuten, obwohl er für die Mannschaft aus Valencia der zweitteuerste Kauf überhaupt war. Ein Tor gelang ihm dabei nicht. Und als ihn Levante an Real Zaragoza weitergab, machte ihm sein Herz erneut zu schaffen. Am neuen Ort kam er auf neun Partien. Dwamena flüchtete nach Dänemark und spielte da noch weniger, offizielle Begründung: Herzfehler. Er war ein halbes Jahr vereinslos, bis er in diesem Sommer beim Zweitligisten Blau-Weiss Linz einen Vertrag erhielt. Zuletzt war er Stammspieler. Jetzt ist unklar, ob er überhaupt wieder spielen wird.
gelbeseite
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06.11.2021, 12:02 · #8'132
Beiträge: 6'419
Franck Etoundi kam nach seinem Abgang bei uns nie mehr richtig in die Spur. Wobei auch seine Leistungsdaten rückblickend eher mau sind. Seit Sommer ist er vertragslos.
camelos
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07.11.2021, 19:39 · #8'133
Beiträge: 4'309
Gavranovic trifft zum zwischenzeitlichen 0:2 beim Spiel zwischen Fenerbahce und Kaysierispor. Endstand 2:2!
schwizermeischterfcz
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08.11.2021, 09:31 · #8'134
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Van Eck neu Trainer in Kriens
Simon Le Bon
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15.11.2021, 16:08 · #8'137
Beiträge: 731
Bundesliga: Neue Chance für Mehmedi bei Wolfsburg Admir Mehmedi kann beim neuen Wolfsburger Trainer Florian Kohfeldt wieder auf mehr Einsätze hoffen. «Er kriegt, wie alle Spieler, von mir die Aufmerksamkeit und kann sich mir im Training zeigen», sagte Kohfeldt dem Internetportal Sportbuzzer.de. Der 30-jährige Oberwinterthurer hatte unter Ex-Coach Mark van Bommel keine Rolle gespielt und war in den bisherigen elf Bundesligapartien nur in einem Spiel für drei Minuten eingesetzt worden. In der Champions League wurde der 76-fache Schweizer Nationalspieler nicht einmal für das Kader nominiert. Kohfeldt dagegen sagte nun: «Ich habe seine Art und Weise, Fussball zu spielen, immer sehr gemocht. Wir schauen es uns die nächsten Wochen bis Weihnachten an.» (dpa)
schwizermeischterfcz
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17.11.2021, 11:53 · #8'138
Beiträge: 8'260
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schwizermeischterfcz
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17.11.2021, 23:23 · #8'139
Beiträge: 8'260
Sarr hält sich beim FC Dietikon fit. Mit Pa Modou leistet sich der FC Dietikon bereits einen langjährigen Profi. Jetzt trainiert mit Sangoné Sarr ein weiterer Profi mit Vergangenheit beim FC Zürich beim Tabellenvierten der Interregio-Gruppe 5. Der 29-jährige Mittelfeldspieler aus Senegal war zuletzt beim Challenge-League-Verein FC Schaffhausen unter Vertrag. "Er hält sich bei uns fit", lässt sich FCD-Trainer Daniel Tarone zur Personalie in der "Limmattaler Zeitung" zitieren. Q: fupa.net
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