Repression gegen die Ultra Kultur

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sürmelMitglied
09.08.2017, 12:01 · #521
Beiträge: 3'286
> St. Galler Pyro-Werfer zu 36 Monaten teilbedingt verurteilt Ich spreche mich auch klar gegen Pyro-Würfe aus. Aber hier wurde offensichtlich ein Exempel statuiert! Oder wie kann man sich erklären, dass ein (bisher) unauffälliger junger Mann, der gemäss Nachbarn etc. voll im Leben steht, zu 36 Monaten "Halbhaft" verurteilt wird? Jeder verdammte Kinderporno-Konsument kriegt weniger.. da habe ich doch Fragen... Dies ist einfach eine Behauptung und noch dazu eine ziemlich polemische. Ich habe sowieso Mühe, mit dem Argument "die kriegen viel weniger" "immer nur auf uns" usw. (typischerweise wird dies bei Autofahreren im Vergleich zu anderen Verbrechen gebraucht). Na na na, mal halblang.. also wenn du regelmässig Urteile in den Medien verfolgst, wirst auch du feststellen, dass das keine "polemische Behauptung" (das Wort Polemik wird einem heutzutage wohl gerne mal um die Ohren gehauen) ist. Es ist mir auch klar, dass eine schwere Körperverletzung zu bestrafen ist, keine Frage. Nur: Im Normalfall werden bei nicht vorbestraften Personen Urteile "bedingt" gefällt, sei das bei Körperverletzungen, sogar fahrlässigen Tötungen (richtig, mit Ausnahme vom Strassenverkehr, dort fallen harte Urteile). Kannst du mir glauben oder nicht. Meine halbe Verwandtschaft arbeitet bei der Bullerei, Staatsanwaltschaft, sogar hat es angeheiratete Strafverteidiger darunter. Kannst dir ja die Themen an den Familienfeten vorstellen... und aus diesen Diskussionen weiss ich, wie viele Urteile zur Bewährung ausgesetzt werden und wie viele Perverse sich in eine Therapie davonschleichen können, anstatt im Knast zu verrotten. Daher finde ich die Halbhaft übertrieben, eben ein Exempel. PS: "...bei Autofahrern (oder Autofahreren...) im Vergleich zu anderen Verbrechen..." --> DAS ist Polemik ;) Ich sprech von "typischerweise", weil es da häufig gebraucht wird. Aber ja hätte noch ein ;) machen sollen, damit es klarer wird, dass es nicht ganz ernst gmeint ist. Du hingegen schreibst von jeder verdammte Kinderporno-Konsument. Dies ist sicherlich nicht wahr und polemisch. Auch schön, dass du auf meine Argumente sonst nicht eingehst
ZhyrusMitglied
09.08.2017, 12:04 · #522
Beiträge: 15'719
Ich glaube, das Schwere des Vergehens steht und fällt mit dem "in verbrecherischer Absicht". Ich mag mich zu erinnern, dass für die Anklagepunkte maximal bis zu 10 Jahre gedroht haben. Die Bundesanwaltschaft hat 4 Jahre gefordert.
Sektor DMitglied
09.08.2017, 12:07 · #523
Beiträge: 6'608
> St. Galler Pyro-Werfer zu 36 Monaten teilbedingt verurteilt Ich spreche mich auch klar gegen Pyro-Würfe aus. Aber hier wurde offensichtlich ein Exempel statuiert! Oder wie kann man sich erklären, dass ein (bisher) unauffälliger junger Mann, der gemäss Nachbarn etc. voll im Leben steht, zu 36 Monaten "Halbhaft" verurteilt wird? Jeder verdammte Kinderporno-Konsument kriegt weniger.. da habe ich doch Fragen... Dies ist einfach eine Behauptung und noch dazu eine ziemlich polemische. Ich habe sowieso Mühe, mit dem Argument "die kriegen viel weniger" "immer nur auf uns" usw. (typischerweise wird dies bei Autofahreren im Vergleich zu anderen Verbrechen gebraucht). Na na na, mal halblang.. also wenn du regelmässig Urteile in den Medien verfolgst, wirst auch du feststellen, dass das keine "polemische Behauptung" (das Wort Polemik wird einem heutzutage wohl gerne mal um die Ohren gehauen) ist. Es ist mir auch klar, dass eine schwere Körperverletzung zu bestrafen ist, keine Frage. Nur: Im Normalfall werden bei nicht vorbestraften Personen Urteile "bedingt" gefällt, sei das bei Körperverletzungen, sogar fahrlässigen Tötungen (richtig, mit Ausnahme vom Strassenverkehr, dort fallen harte Urteile). Kannst du mir glauben oder nicht. Meine halbe Verwandtschaft arbeitet bei der Bullerei, Staatsanwaltschaft, sogar hat es angeheiratete Strafverteidiger darunter. Kannst dir ja die Themen an den Familienfeten vorstellen... und aus diesen Diskussionen weiss ich, wie viele Urteile zur Bewährung ausgesetzt werden und wie viele Perverse sich in eine Therapie davonschleichen können, anstatt im Knast zu verrotten. Daher finde ich die Halbhaft übertrieben, eben ein Exempel. PS: "...bei Autofahrern (oder Autofahreren...) im Vergleich zu anderen Verbrechen..." --> DAS ist Polemik ;) Ich sprech von "typischerweise", weil es da häufig gebraucht wird. Aber ja hätte noch ein ;) machen sollen, damit es klarer wird, dass es nicht ganz ernst gmeint ist. Du hingegen schreibst von jeder verdammte Kinderporno-Konsument. Dies ist sicherlich nicht wahr und polemisch. Auch schön, dass du auf meine Argumente sonst nicht eingehst Das mit den Autofahrern habe ich verstanden, danke. Auf welche Argumente hättest du denn gerne, dass ich eingehen soll? Und ja oke, das mit "jedem" Kinderporno-Konsumenten stimmt vermutlich nicht. Aber: Wenn ich am gleichen Tag (heute) vom Pyro-Urteil lese, und dann mitbekomme, dass der perverse Siech aus Berneck, der im Internet über das Foltern von kleinen Mädchen schreibt und Kinderpornos runterlädt und vertreibt, 12 Monate bekommt und diese notabene in eine Therapie umgewandelt werden, habe ich kein Verständnis. Für mich (auch wenn die Fälle natürlich nicht 1:1 zu vergleichen sind!) eine abstruse Unverhältnismässigkeit...
sürmelMitglied
09.08.2017, 12:15 · #524
Beiträge: 3'286
Das mit den Autofahrern habe ich verstanden, danke. Auf welche Argumente hättest du denn gerne, dass ich eingehen soll? Und ja oke, das mit "jedem" Kinderporno-Konsumenten stimmt vermutlich nicht. Aber: Wenn ich am gleichen Tag (heute) vom Pyro-Urteil lese, und dann mitbekomme, dass der perverse Siech aus Berneck, der im Internet über das Foltern von kleinen Mädchen schreibt und Kinderpornos runterlädt und vertreibt, 12 Monate bekommt und diese notabene in eine Therapie umgewandelt werden, habe ich kein Verständnis. Für mich (auch wenn die Fälle natürlich nicht 1:1 zu vergleichen sind!) eine abstruse Unverhältnismässigkeit... Ich weiss schon, was du meinst (und kann es auf einer emotionalen Ebene auch verstehen). Aber ich finde das Argument einfach falsch, weil die Fälle nichts miteinander zu tun haben und das Gericht eben genau nicht emotional beurteilen soll, sondern das Gesetz auf den jeweiligen Fall anwenden. Mir ist das Argument wichtig, dass man jeden Fall einzeln betrachten muss und erst von einem "Exempel" reden kann, wenn man das Urteil gelesen hat und auch das Strafmass nach StGB kennt. Ansonsten ist es doch nur eine Behauptung. Im vorliegenden Fall ist die Strafe über zwei Jahre und kann daher nur teilbedingt und nicht bedingt ausgesprochen werden. Keine Ahnung ob der Spielraum bei den schuldig gesprochenen Delikten überhaupt eine Strafe von unter 2 Jahren zugelassen hat. Dazu müsste man sich einfach zuerst mehr damit befassen, bevor man sich über das Strafmass auslässt. Ich will hier weder den Täter noch das Gericht in Schutz nehmen, aber solche Pauschalbehauptungen gehen mir einfach gegen den Strich.
Avatar von MetalZHMetalZHMitglied
09.08.2017, 12:27 · #525
Beiträge: 5'727
Jetzt müsste man halt mal ins StGb schauen, was das Gesetz für ein Strafmass vorsieht und dann im Urteil warum innerhalb dieses Strafmasses so entschieden wurde, wie entschieden wurde, bevor man von "Exempel-Statuiert" spricht. Bin mit dir in allem einer Meinung. Der obige Ausschnitt aus deinem Post wird im Tagi beantwortet: Für die schwere Körperverletzung hätte der Beschuldigte gemäss Strafgesetzbuch zu einer Freiheitsstrafe von bis zu maximal zehn Jahren (...) verurteilt werden können. Für die Sachbeschädigung drohen ihm bis zu drei Jahre Haft. http://mobile2.tagesanzeiger.ch/article ... 27e7000001 Ohne fachliches Hintergrundwissen zu besitzen, finde ich die Strafe völlig okay. Wer sich darüber aufregt, sollte sich fairerweise kurz diese Frage stellen: Welches Strafmass fände ich angemessen, wenn ich derjenige wäre, der für den Rest des Lebens einen massiven Hörschaden erlitten hat? Ich hoffe auch, dass dies als Abschreckung dienen wird. Wie viele Stuarts, Balljungen, Fans und (auch eigene) Spieler wurden schon durch diese verdammten Böller gefährdet? Das Negative an der ganzen Story ist leider, dass damit auch die Pyros immer weiter in Verruf kommen, da es die Medien einfach nicht schaffen (wollen?), sie von Böllern zu unterscheiden. Geschweige denn Otto-Normal-Bünzli, der dann wieder mal über Fussballstadien und Hooligankonkordate abstimmen darf. Der Titel des oben zitierten Tagi-Artikels lautet denn auch "Pyro-Werfer zu 36 Monaten verurteilt" und das Bild zeigt natürlich den pyroschwingenden Güllenblock... Da wird wohl noch einiges an Repression auf unsere Ultras zukommen und das haben wir unter anderem solchen Vollspackos wie dem Güller zu verdanken.
We are Motörhead. And we play Rock'n'Roll.
eifachöppisMitglied
16.08.2017, 10:02 · #526
Beiträge: 4'889
Zeit für schlagende Argumente Ein Polizist tritt auf einen Verdächtigen ein, der von zwei Kollegen am Boden festgehalten wird. So stark, dass sich das Profil seiner Schuhe noch fast einen Tag später an den Gesichtsverletzungen des Opfers lesen lässt. Ein Fussballfan vermummt sich mit vielen Kollegen. Er wirft einen Stein ins Fenster eines leeren Polizeiautos. Der erste erhält eine bedingte Geldstrafe von 18000 Franken, bei einer Probezeit von zwei Jahren. Der zweite erhält er eine Freiheitsstrafe von 16 Monaten bei einer Probezeit von vier Jahren. Die zwei Fälle, die innert Wochenfrist für Schlagzeilen sorgten, lassen sich nur bedingt vergleichen. Dennoch lassen sich zwei Erkenntnisse daraus ableiten. Zum einen schützt das Schweizer Gesetz das Vermögen stärker als das Leben. So liegt die höchstmögliche Strafe für einfachen Diebstahl bei fünf Jahren Freiheitsentzug, bei fahrlässiger Tötung sind es nur drei. Zum anderen sind Fussballfans eine Randgruppe, deren Vergehen zunehmend politisiert werden. Das geschieht immer, wenn sich die Öffentlichkeit stark empört. Meist sind es sehr sichtbare Verbrechen, die medial eng begleitet werden. Die Fans sind ein öffentliches Ärgernis, sie müssen mit der vollen Härte der Justiz rechnen. Deshalb werden vergleichbare Taten anderer Tätergruppen deutlich milder geahndet. Doch dafür fehlen echte Argumente. Einen Stein in ein Polizeiauto zu werfen, wie es der junge Aargauer im April 2016 tat, ist gefährlich, dumm und zu verurteilen. Aber bei allem Zorn über Randale, Ausschreitungen und Krawall: Ein Mensch sollte immer mehr wert sein als ein Auto. Quelle: Aargauer Zeitung vom 16.08.17
ZhyrusMitglied
22.08.2019, 05:59 · #529
Beiträge: 15'719
https://www.saiten.ch/mit-kameras-auf-spatzen-schiessen/
«Besonders befremdlich ist die Diskussion zweier Einsatzkräfte am Rande des Polizeikessels, die angeregt darüber diskutieren, dass Hooligans auch nicht mehr dasselbe seien wie früher und wann denn jetzt der richtige Zeitpunkt sei, endlich «drauf» zu gehen und es den Fans «so richtig zu zeigen». Auf meine Aussage hin, dass eine solche Diskussion eine Schande für den Rechtsstaat sei, werde ich von beiden ausgelacht.»
Als (Polizei-)Chef würde ausrasten, wenn einer meiner Mitarbeiter eine derartige Unprofessionalität an den Tag legt. Läck, die Sprücheklopfer sind doch unfähig ihren Job auszuführen. In den nächsten Einsatzbesprechungen würde ich länger auf das eingehen, dass sich ein solches strunzdummes Verhalten nicht mehr wiederholt.
OstlerMitglied
22.08.2019, 06:13 · #530
Beiträge: 1'762
https://www.saiten.ch/mit-kameras-auf-spatzen-schiessen/
«Besonders befremdlich ist die Diskussion zweier Einsatzkräfte am Rande des Polizeikessels, die angeregt darüber diskutieren, dass Hooligans auch nicht mehr dasselbe seien wie früher und wann denn jetzt der richtige Zeitpunkt sei, endlich «drauf» zu gehen und es den Fans «so richtig zu zeigen». Auf meine Aussage hin, dass eine solche Diskussion eine Schande für den Rechtsstaat sei, werde ich von beiden ausgelacht.»
Als (Polizei-)Chef würde ausrasten, wenn einer meiner Mitarbeiter eine derartige Unprofessionalität an den Tag legt. Läck, die Sprücheklopfer sind doch unfähig ihren Job auszuführen. In den nächsten Einsatzbesprechungen würde ich länger auf das eingehen, dass sich ein solches strunzdummes Verhalten nicht mehr wiederholt. Das ist schon krass und leider wohl sehr glaubwürdig. Ich hatte mal das "Vergnügen", dass ich während einem WEF wo ich in der Gastronomie beschäftigt war, mein Mittagessen jeweils im Pausenraum der Bereitschaftspolizei einnehmen durfte. Was da über den damals anstehenden Einsatz an der Demonstration geredet wurde, würde mir keiner glauben. Zudem lief damals ein Bericht im Fernsehen in dem im Welschland ein Polizeifahrzeug auf eine Brücke gefahren ist und Demonstranten in Gefahr gebracht hat (irgendwie so, ich weiss es nicht mehr genau). Was da an Sprüchen rum ging... Das wär schon fast strafrechtlich relevant. Auf jeden Fall hat das, und diverse Fussballspiele für mich gereicht, um mir meine eigenen Gedanken zu machen, wenn Cortesi mal wieder von einem verhältnismässigen Einsatz redet. Nicht alle Polizisten sind so, aber wenn ich Sirenen höre, habe ich selten die Assoziation, dass jetzt Hilfe kommt. Eher im Gegenteil.
TO BEMitglied
22.08.2019, 08:39 · #531
Beiträge: 518
https://www.saiten.ch/mit-kameras-auf-spatzen-schiessen/
«Besonders befremdlich ist die Diskussion zweier Einsatzkräfte am Rande des Polizeikessels, die angeregt darüber diskutieren, dass Hooligans auch nicht mehr dasselbe seien wie früher und wann denn jetzt der richtige Zeitpunkt sei, endlich «drauf» zu gehen und es den Fans «so richtig zu zeigen». Auf meine Aussage hin, dass eine solche Diskussion eine Schande für den Rechtsstaat sei, werde ich von beiden ausgelacht.»
Als (Polizei-)Chef würde ausrasten, wenn einer meiner Mitarbeiter eine derartige Unprofessionalität an den Tag legt. Läck, die Sprücheklopfer sind doch unfähig ihren Job auszuführen. In den nächsten Einsatzbesprechungen würde ich länger auf das eingehen, dass sich ein solches strunzdummes Verhalten nicht mehr wiederholt. Das ist schon krass und leider wohl sehr glaubwürdig. Ich hatte mal das "Vergnügen", dass ich während einem WEF wo ich in der Gastronomie beschäftigt war, mein Mittagessen jeweils im Pausenraum der Bereitschaftspolizei einnehmen durfte. Was da über den damals anstehenden Einsatz an der Demonstration geredet wurde, würde mir keiner glauben. Zudem lief damals ein Bericht im Fernsehen in dem im Welschland ein Polizeifahrzeug auf eine Brücke gefahren ist und Demonstranten in Gefahr gebracht hat (irgendwie so, ich weiss es nicht mehr genau). Was da an Sprüchen rum ging... Das wär schon fast strafrechtlich relevant. Auf jeden Fall hat das, und diverse Fussballspiele für mich gereicht, um mir meine eigenen Gedanken zu machen, wenn Cortesi mal wieder von einem verhältnismässigen Einsatz redet. Nicht alle Polizisten sind so, aber wenn ich Sirenen höre, habe ich selten die Assoziation, dass jetzt Hilfe kommt. Eher im Gegenteil. Ich kenne gleich mehrere Polizisten die aus solchen Gründen wie von die Beschrieben von der Stadt- zur Kantonspolizei gewechselt sind. Leider nicht Förderlich wenn es um eine Besserung ginge... Aber die StaPo hat schon ein grösseres Problem...
ZhyrusMitglied
22.08.2019, 09:37 · #532
Beiträge: 15'719
Das ist schon krass und leider wohl sehr glaubwürdig. Ich hatte mal das "Vergnügen", dass ich während einem WEF wo ich in der Gastronomie beschäftigt war, mein Mittagessen jeweils im Pausenraum der Bereitschaftspolizei einnehmen durfte. Was da über den damals anstehenden Einsatz an der Demonstration geredet wurde, würde mir keiner glauben. Zudem lief damals ein Bericht im Fernsehen in dem im Welschland ein Polizeifahrzeug auf eine Brücke gefahren ist und Demonstranten in Gefahr gebracht hat (irgendwie so, ich weiss es nicht mehr genau). Was da an Sprüchen rum ging... Das wär schon fast strafrechtlich relevant. Ja, das habe ich leider auch schon ein paar Mal indirekt mitbekommen, dass es einige gibt, die sich auf solche Eskalationen freuen, bzw. Fussballfans und linkes Gesindel für asozialen Dreck halten. War in Deutschland nicht anders.
«Auf jeden Fall hat das, und diverse Fussballspiele für mich gereicht, um mir meine eigenen Gedanken zu machen, wenn Cortesi mal wieder von einem verhältnismässigen Einsatz redet.»
Gut, Cortesi ist PR-Mann der Polizei, der ist voreingenommener Verteidiger der Polizei und muss von einem "verhältnismässigen Einsatz" sprechen, selbst wenn ein Polizist ein Baby mit dem Wasserwerfer niederstreckt, weil es den Nuggi in Richtung Polizei geworfen hat. Glaubwürdig ist Cortesi längst nicht mehr, aber er kultiviert mit seinem realitätsfremden Gequatsche sehr gut das Gefühl, dass sich die Querulanten gegen die souverän agierende Staatsmacht immer zu unrecht beklagen, und die "Kuscheljustiz" die armen Polizisten im Stich lassen und sich sogar erdreistet, ein Verfahren gegen "die Guten" einzuleiten, während für die Kriminellen Täterschutz gewährt wird. Mich würde es als Polizist ankotzen mit solchen Leuten in einer Reihe zu arbeiten, die mir und den ganzen Kollegen das Image eines rambo-mässigen Schlägers verpassen.
Avatar von KrönuKrönuMitglied
22.08.2019, 09:46 · #533
Beiträge: 13'343
Mich würde es als Polizist ankotzen mit solchen Leuten in einer Reihe zu arbeiten, die mir und den ganzen Kollegen das Image eines rambo-mässigen Schlägers verpassen. Ich kenne jemanden, welcher sogar ganz von der Polizei weggegangen ist, genau aus diesem Grund. Es gibt anscheinend Polizisten, die Zivil, beispielsweise an der Langstrasse, unterwegs sind und bewusst Leute provozieren. Nicht nur verbal, sondern auch körperlich (Fuscht id Schnurre), ohne das diese Leute etwas verbrochen haben. Und dann werden sie genüsslich verhaftet, bei entsprechender Reaktion...
Avatar von DaveDaveMitglied
03.02.2020, 14:14 · #534
Beiträge: 8'210
Zu den Ausschreitungen vom April 2016 in Basel nach dem Spiel gegen uns.
«Eingestellt hatten die Strafverfolgungsbehörden hingegen ein Verfahren gegen einen Polizisten wegen eines Gummischrotschusses, der einen unbeteiligten Mann auf der Eventplattform am Auge derart schwer verletzt hatte, dass er einseitig erblindete. Für diesen Mitteleinsatz hatte es gemäss der Basler Staatsanwaltschaft konkrete Rechtfertigungsgründe gegeben.»
Wieso schiessen die Bullen auf Kopfhöhe? Ist wirklich verdammt gefährlich, in Bern beim Cupfinal gegen Basel verfehlte mich so ein Geschoss auch nur um 1-2 Meter auf Kopfhöhe, obwohl ich in vermeintlich sicherer Entfernung zu den Ausschreitungen stand, nämlich neben dem Stadion, wo auch viele andere "normale" Fans ihr Bierchen soffen. Die Krawallmacher nerven mich ebenfalls, die im Schutz der Menge die Sau rauslassen.
«Wenn jemand sagt, der FCZ sei kein Spitzenklub, habe ich Mühe, weiterzudiskutieren.» Ancillo Canepa
dennisovMitglied
18.08.2023, 08:37 · #537
Beiträge: 5'501
wow.... Griechenland will Fangruppierungen verbieten... https://www.faszination-fankurve.de/new ... -verbieten Da sich die Fangruppierungen dort teilweise wie Strassengangs aus den Slums verhalten und es immer wieder zu toten kommt, ist diese Massnahme keine Überraschung. Ich hoffe die Szene dort dient für die unsrigen als schlechtes Vorbild. Kann es also durchaus nachvollziehen, dass die Griechen nach den letzten Vorfällen die Schnauze voll haben. Vermutlich haben sie wohl gecheckt, dass sie mit Kollektivstrafen keine Toten verhindern können... Edit meint noch, dass dies nicht das erste Mal ist, dass nach einem Tötungsdelikt durch Fangruppierungen ein Verbot gegen Gruppierungen ausgesprochen wurde: https://www.kleinezeitung.at/sport/fussball/international/6102327/Nach-Tod-eines-Anhaengers_Griechenland-schliesst-Hunderte
ColoMitglied
20.08.2023, 10:41 · #538
Beiträge: 1'473
https://www.faszination-fankurve.de/new ... aesteblock Ich hoffe dies wird untersucht und diese Prügeltruppe eingestampft. Diese usk hat blut an den händen und nun fangen sie auch noch an zu schiessen... die haben alle eine schraube locker! Leider werden sie wohl wieder alles versuchen zu vertuschen...
dennisovMitglied
08.02.2024, 08:53 · #539
Beiträge: 5'501
Diese Frau Kayser-Frutschi sollte sich lieber wieder dem Gartenbau widmen, statt sich mit sozialen Problemen zu befassen, wo sie keinerlei konstruktive Vorschläge dazu hat. Oder einfach mal aus ihrem Kaff in die städtische Agglo ziehen, dann wird sie ihre Meinung evtl. ja doch noch ändern, dass die Fussballclubs für die sozial-verwahrloste(n) (Jugend) nicht verantwortlich gemacht werden können, welche sich in gewissen Gruppierungen radikalisiert haben, tammi nomal! Gäbe es keine Fussballclubs, gäbe es halt Gangs wie wir es aus den USA kennen- das sollte in der Politik eigentlich als Chance gesehen werden, dass es eigentlich noch viel schlimmer sein könnte, aber mit dieser Art von Repression werden diese Menschen weiter ausgegrenzt werden und sich noch mehr in ihrer Bubble radikalisieren. Aber was erwartet man schon von der selbsternannten christlichen "Mitte" Partei. Nächstenliebe? Muhahahahaha
franzlMitglied
02.04.2024, 06:48 · #540
Beiträge: 978
Diese Frau Kayser-Frutschi sollte sich lieber wieder dem Gartenbau widmen, statt sich mit sozialen Problemen zu befassen, wo sie keinerlei konstruktive Vorschläge dazu hat. Oder einfach mal aus ihrem Kaff in die städtische Agglo ziehen, dann wird sie ihre Meinung evtl. ja doch noch ändern, dass die Fussballclubs für die sozial-verwahrloste(n) (Jugend) nicht verantwortlich gemacht werden können, welche sich in gewissen Gruppierungen radikalisiert haben, tammi nomal! Gäbe es keine Fussballclubs, gäbe es halt Gangs wie wir es aus den USA kennen- das sollte in der Politik eigentlich als Chance gesehen werden, dass es eigentlich noch viel schlimmer sein könnte, aber mit dieser Art von Repression werden diese Menschen weiter ausgegrenzt werden und sich noch mehr in ihrer Bubble radikalisieren. Aber was erwartet man schon von der selbsternannten christlichen "Mitte" Partei. Nächstenliebe? Muhahahahaha Die Frau Kayser-Frutschi hatte gestern wohl nicht so einen gemütliche Nachmittag... :-D
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