Unsere Ehemaligen...

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Victor Jara
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09.11.2019, 09:06 · #6'961
Beiträge: 1'458
... Kannst du mir sagen inwiefern GC Fanbindung bekommen soll indem sie einen FCZler verpflichten? Es ist nur eine Vermutung. Ich komme darauf, weil es im Artikel sinngemäss heisst, die Hppers bräuchten einen MF-Spieler mit seinen technischen Fertigkeiten: Aber wenn ich genauso einen Spieler brauche, warum setze ich den nicht ein? [/list:u:4oe7tivd] Und warum muss Oli alle Brücken zum FCZ abschneiden, wenn er doch gereift ist? Er könnte ja sagen: War eine schöne Zeit mit dem FCZ und jetzt konzentriere ich mich auf den Aufstieg mit GC. Dann würde ich die Achsel zucken... Aber so wird einem immer wieder vorgehalten, der FCZ wäre so schlecht zu seinen Integrationsfiguren...und irgendwie wirkt das - zumindest auf mich. Solche Artikel machen mir schlechte Laune. Und vielleicht ist es genau das, was die Hoppers erreichen wollen. Sozusagen einen "Sieg" auf der emotionalen Ebene, der langfristig zur Umkehr der Verhältnisse führen soll...wie gesagt, reine Vermutung anhand dessen, was ich sehe und lese... EDIT meint: Zur Fürsorglichkeit der Hoppers gegen ihre loyalen Mitarbeiter fällt mir immer wieder der Name Bernegger ein! Komisch. Dann hat die Führung in Niederhasli sich aber selbst eine tiefe Grube gegraben. Das Pack hat nämlich ganz miese Laune bzgl. Buff. Und die werden öfter daran erinnert als wir. Das macht die ganze Sache für mich zumindest ein klein wenig erträglicher. Ja, ich hoffe auch schwer, dass die GC-Führung damit ein Eigentor schiesst. Aber für sie wird der Schaden begrenzt bleiben, denn irgendwoher wird immer wieder Kohle in den GCN eingespeist...falls meine Vermutung stimmmt (und es mag tausend andere Gründe für die Verpflichtung von Buff gegeben haben), dann wäre er nur eine Marionette, die man fallenlässt, wenn die Sache in die Hose geht! @Victor Jara Apropos Bernegger und loyal... Das war erste, der sich in Stellung gebracht hat als der FCZ Sämi geschickt hat. Carlos „dem FCZ sagt man nicht ab“ Bernegger wäre ohne mit der Wimper zu zucken, über die Gleise zu uns gewechselt Hier noch zum nachlesen: https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 25030.html Nur um dann ein Jahr später wieder bei den Flpppers anzuheuern. Dieses Detail hatte ich nicht mehr im Kopf. Merci, dass Du mich daran erinnert hast. Dann könnte man die Angelegenheit so zusammenfassen: Jede Clubführung kriegt die Mitarbeiter, die sie verdient :)
Pro Rückkehrer und Nachwuchs statt Söldner
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Tschik Cajkovski
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12.11.2019, 07:06 · #6'962
Beiträge: 3'340
aus der nzz: https://www.nzz.ch/sport/nationalspiele ... ld.1521340 Der Schweizer Nationalspieler Nico Elvedi ist zurück am Ort der Jugend Der Profi vom Bundesliga-Leader Mönchengladbach dürfte auch am Freitag in der EM-Qualifikation gegen Georgien verteidigen. Mit erst 23 Jahren ist Elvedi weit gekommen und als Profi mehr als erwachsen geworden. «Man muss ja erwachsen werden, wenn man alleine lebt», sagt er. Frostig ist es und fast dunkel, als die Spieler des Schweizer Fussballnationalteams am späten Montagnachmittag den Rasen im Zürcher Letzigrund betreten. Es ist das erste Training in der Vorbereitung auf die ausstehenden EM-Qualifikationsspiele. Georgien heisst am Freitag der Gegner im ausverkauften Stadion in St. Gallen, am Montag endet das Länderspiel-Jahr in Gibraltar. Es ist ein öffentliches Training. Die Spieler machen ein Mätschli, ein paar Kinder schauen zu, fast so viele Funktionäre sind da, und auch der ehemalige Verbandspräsident Peter Gilliéron ist zu Besuch. Später findet ein kleiner Erinnerungsanlass statt, gefeiert wird ein Jubiläum: Der Gewinn des Weltmeistertitels der Schweizer U-17-Junioren 2009 in Nigeria jährt sich am 15. November zum zehnten Mal. So viel Nostalgie gönnt man sich. Mit der Gleichmut eines Schafhirten Etwas Nostalgie könnte auch Nico Elvedi empfinden. Nicht wegen des Titels von anno dazumal, 2009 war Elvedi zarte 13 Jahre alt, ein eifriger D-Junior im FC Greifensee. Aber viereinhalb Jahre später, im Mai 2014, hatte Elvedi im FC Zürich sein Debüt gegeben, als 17-Jähriger, in Lausanne war's, und drei Tage später spielte er zum ersten Mal im Letzigrund. «Eine schöne Erinnerung», sagt Elvedi. Elvedi und Christian Fassnacht stehen den Medien an diesem Montag zur Verfügung. Georgien sei ein schwieriger Gegner, die Stimmung in der Mannschaft sei sehr gut, er freue sich immer aufs Nationalteam, solche Sachen sagt der Verteidiger Elvedi. Er redet mit der regungslosen Gleichmut eines Schafhirten in den Bündner Bergen, wo seine Grosseltern einst herkamen. Es gibt ein schönes Bild von Elvedi im NZZ-Archiv, es ist vom Februar 2015, er steht auf einem tief verschneiten Platz im Heerenschürli, zusammen mit Mike Kleiber, Armin Alesevic und Dimitri Oberlin, der einen Schneeball wirft. Im Text ging es um die Hoffnungen und Träume von jungen FCZ-Spielern, Kleiber und Alesevic sind unterdessen zurückgetreten, Oberlin macht auf seiner Ausleihe-Odyssee gerade halt in Belgien, als Einwechselspieler bei Zulte Waregem. Im Text heisst es, Elvedi habe fast nichts gesagt, ausser, er wolle versuchen, Stammspieler zu werden. Marktwert über 30 Millionen Franken Vier Monate später wechselte Elvedi zu Borussia Mönchengladbach, für rund 4 Millionen Franken. In den dreieinhalb Saisons seither spielte er 143 Mal für Borussia Mönchengladbach, sein Marktwert liegt bei über 30 Millionen Franken. Die Gladbacher sind derzeit Bundesliga-Leader. «Ich war erst 18-jährig, einige rieten mir ab, aber ich wollte mich durchsetzen», sagt Elvedi. Dass er es den Skeptikern gezeigt habe, lässt er sich nicht in den Mund legen. Mit erst 23 Jahren ist er weit gekommen und als Profi mehr als erwachsen geworden.«Man muss ja erwachsen werden, wenn man alleine lebt», sagt er. Fast könnte man glauben, ein Lachen husche über sein Gesicht. Elvedi hat 15 Länderspiele absolviert, er dürfte wie schon die vier vorausgegangenen Matches auch gegen Georgien in der Startaufstellung stehen. Fehlen wird hingegen Remo Freuler. Er leidet an muskulären Problemen im Oberschenkel und ist abgereist. Michel Aebischer von YB wurde nachnominiert.
Don Ursulo
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12.11.2019, 08:44 · #6'963
Beiträge: 10'541
Anzumerken ist noch Nico's erstes Tor für den FCZ, dass fast genau vor 5 Jahren war: https://www.dbfcz.ch/spiel.php?spiel_id=2519
trellez
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12.11.2019, 09:49 · #6'964
Beiträge: 1'933
Anzumerken ist noch Nico's erstes Tor für den FCZ, dass fast genau vor 5 Jahren war: https://www.dbfcz.ch/spiel.php?spiel_id=2519 Leider blieb einem damals noch etwas anderes in Erinnerung..:-(
Schmiedrich
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13.11.2019, 10:40 · #6'965
Beiträge: 2'903
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Brolin
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13.11.2019, 11:29 · #6'966
Beiträge: 2'087
Dieses Spiel war der Beginn eines langen, unaufhaltsamen Abstiegs... (im wortwörtlichen Sinn). Und ich bin immer noch der Meinung, dass die Verletzung von Yapi (durch dieses unendlich brutale Foul von Sandro Wieser diesen Abstieg letztlich verursachte. Es zeigte mir, dass (nicht nur im Fussball) ein einzelner Spieler mit einer einzelnen Tat am Anfang einer verheerenden Entwicklung stehen kann.
Avatar von Tschik Cajkovski
Tschik Cajkovski
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13.11.2019, 12:25 · #6'967
Beiträge: 3'340
Dieses Spiel war der Beginn eines langen, unaufhaltsamen Abstiegs... (im wortwörtlichen Sinn). Und ich bin immer noch der Meinung, dass die Verletzung von Yapi (durch dieses unendlich brutale Foul von Sandro Wieser diesen Abstieg letztlich verursachte. Es zeigte mir, dass (nicht nur im Fussball) ein einzelner Spieler mit einer einzelnen Tat am Anfang einer verheerenden Entwicklung stehen kann. du sprichst vom "schmetterlingseffekt". genau deshalb war die auswechslung von kololli bzw. die einwechslung von pa modou kurz vor der pause richtig und wegweisend für das tor noch vor dem halbzeitpfiff! ;)
ted mosby
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21.11.2019, 08:10 · #6'968
Beiträge: 1'587
In einem heutigen Tamedia-Print Artikel äussert sich Oli B. unter dem Titel "Puff mit Buff" zu seinem Wechsel zu GC. Kurz zusammengefasst sagt er da, dass er bereits seit seinem Abgang wisse, dass die Tür beim FCZ für ihn geschlossen sei, GC seine einzige Option gewesen sei nachdem er sich bereits für ein Studium und Trainerdiplome eingeschrieben hätte und er keine Angst davor hätte im Ausgang eins aufs Maul zu kriegen, da er eh selten in den Ausgang gehe.
1896_
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21.11.2019, 08:23 · #6'969
Beiträge: 6'382
In einem heutigen Tamedia-Print Artikel äussert sich Oli B. unter dem Titel "Puff mit Buff" zu seinem Wechsel zu GC. Kurz zusammengefasst sagt er da, dass er bereits seit seinem Abgang wisse, dass die Tür beim FCZ für ihn geschlossen sei, GC seine einzige Option gewesen sei nachdem er sich bereits für ein Studium und Trainerdiplome eingeschrieben hätte und er keine Angst davor hätte im Ausgang eins aufs Maul zu kriegen, da er eh selten in den Ausgang gehe. Ganz nach dem Motto: "Läckid mir alli am Arsch." Schade, Schade, Oli..
gelbeseite
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21.11.2019, 08:35 · #6'970
Beiträge: 6'419
In einem heutigen Tamedia-Print Artikel äussert sich Oli B. unter dem Titel "Puff mit Buff" zu seinem Wechsel zu GC. Kurz zusammengefasst sagt er da, dass er bereits seit seinem Abgang wisse, dass die Tür beim FCZ für ihn geschlossen sei, GC seine einzige Option gewesen sei nachdem er sich bereits für ein Studium und Trainerdiplome eingeschrieben hätte und er keine Angst davor hätte im Ausgang eins aufs Maul zu kriegen, da er eh selten in den Ausgang gehe. Ganz nach dem Motto: "Läckid mir alli am Arsch." Schade, Schade, Oli.. Är esch emfau e Badboy ond lod sech nüd lo sääge.
1896_
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21.11.2019, 08:44 · #6'971
Beiträge: 6'382
In einem heutigen Tamedia-Print Artikel äussert sich Oli B. unter dem Titel "Puff mit Buff" zu seinem Wechsel zu GC. Kurz zusammengefasst sagt er da, dass er bereits seit seinem Abgang wisse, dass die Tür beim FCZ für ihn geschlossen sei, GC seine einzige Option gewesen sei nachdem er sich bereits für ein Studium und Trainerdiplome eingeschrieben hätte und er keine Angst davor hätte im Ausgang eins aufs Maul zu kriegen, da er eh selten in den Ausgang gehe. Ganz nach dem Motto: "Läckid mir alli am Arsch." Schade, Schade, Oli.. Är esch emfau e Badboy ond lod sech nüd lo sääge. So chunnter mir mittlerwiile übere, ja. Und d'Frisur lahter sich denk vom Ricci lah mache.. chotz-an-bode
Don Ursulo
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21.11.2019, 09:00 · #6'972
Beiträge: 10'541
In einem heutigen Tamedia-Print Artikel äussert sich Oli B. unter dem Titel "Puff mit Buff" zu seinem Wechsel zu GC. Kurz zusammengefasst sagt er da, dass er bereits seit seinem Abgang wisse, dass die Tür beim FCZ für ihn geschlossen sei, GC seine einzige Option gewesen sei nachdem er sich bereits für ein Studium und Trainerdiplome eingeschrieben hätte und er keine Angst davor hätte im Ausgang eins aufs Maul zu kriegen, da er eh selten in den Ausgang gehe. Ganz nach dem Motto: "Läckid mir alli am Arsch." Schade, Schade, Oli.. Är esch emfau e Badboy ond lod sech nüd lo sääge. So chunnter mir mittlerwiile übere, ja. Und d'Frisur lahter sich denk vom Ricci lah mache.. chotz-an-bode Habe letzte Woche mal mit Schönbi darüber gesprochen. Ich sagte "unser Freund Oli" :-) Ich kann entwarnen, Schönbi würde sofort aufhören mit Fussball wenn er nur noch die Option GC hätte ... #GrandeMS27
Pyle
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21.11.2019, 09:25 · #6'973
Beiträge: 2'511
Einzige Option? Dachte, er hätte zu Lausanne wechseln können? Und irgendein ChL-Team hätte ihn bestimmt unter Vertrag genommen.
chnobli
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21.11.2019, 09:34 · #6'974
Beiträge: 10'418
Einzige Option? Dachte, er hätte zu Lausanne wechseln können? Und irgendein ChL-Team hätte ihn bestimmt unter Vertrag genommen. Nehme an das er in der Umgebung bleiben wollte wegen dem Studium. Was auch immer der studieren kann.
dennisov
Mitglied
21.11.2019, 09:52 · #6'975
Beiträge: 5'501
In einem heutigen Tamedia-Print Artikel äussert sich Oli B. unter dem Titel "Puff mit Buff" zu seinem Wechsel zu GC. Kurz zusammengefasst sagt er da, dass er bereits seit seinem Abgang wisse, dass die Tür beim FCZ für ihn geschlossen sei, GC seine einzige Option gewesen sei nachdem er sich bereits für ein Studium und Trainerdiplome eingeschrieben hätte und er keine Angst davor hätte im Ausgang eins aufs Maul zu kriegen, da er eh selten in den Ausgang gehe. Ganz nach dem Motto: "Läckid mir alli am Arsch." Schade, Schade, Oli.. Was bleibt ihm denn noch anderes übrig? Er ist hier wenigstens ehrlich. Und wer ihm im Ausgang eins aufs Maul hauen würde, der hat sie eh nicht mer alle.
chnobli
Mitglied
21.11.2019, 09:54 · #6'976
Beiträge: 10'418
Was bleibt ihm denn noch anderes übrig? Willst du eine Aufzählung was man im Leben eher machen kann als zu GCN zu gehen?
piiiZH
Mitglied
21.11.2019, 09:58 · #6'977
Beiträge: 1'867
Was bleibt ihm denn noch anderes übrig? Willst du eine Aufzählung was man im Leben eher machen kann als zu GCN zu gehen? - Alles
Don Ursulo
Mitglied
21.11.2019, 10:42 · #6'978
Beiträge: 10'541
Einzige Option? Dachte, er hätte zu Lausanne wechseln können? Und irgendein ChL-Team hätte ihn bestimmt unter Vertrag genommen. Nehme an das er in der Umgebung bleiben wollte wegen dem Studium. Was auch immer der studieren kann. Das ist korrekt. Umgebung, Studium und Freundin. Du würdest auch nicht alles dies liegen lassen, und nach Lausanne ziehen ... und zuerst die Jobangebote in der Umgebung auschecken. Obwohl Niederhasli natürlich ein No-Go ist!
Julian
Mitglied
21.11.2019, 11:54 · #6'979
Beiträge: 2'152
Hier noch der ganze Artikel (ich poste ihn hier, da es ein Abo-Artikel ist): https://www.tagesanzeiger.ch/contentstationimport/puff-mit-buff/story/13815329
« Puff mit Buff»
Oliver Buff galt lange als Sohn des FCZ. Nun spielt er für den Rivalen Grasshoppers und muss sich heftige Kritik anhören. Weg. Aus. Vergessen. Wer in diesen Tagen mit Anhängern des FC Zürich spricht und den Namen Oliver Buff nennt, der hört bitteren Zorn zwischen den Zeilen: «Buff? Wer ist das? Kenn ich nicht. Nie gehört.» Buff ist Fussballer und hat 12 Jahre das Leibchen des FCZ getragen, er ist im Letzigrund aufgewachsen, hat bald einmal raffinierte Pässe gespielt und schöne Tore geschossen, sich bejubeln lassen und seine Zuneigung zum Verein unverhohlen gezeigt. Als er einmal aus aussichtsloser Position im Stadtderby einen GC-Spieler umgrätschte (und dabei Rot sah), wurde das als Liebeserklärung für den FCZ gedeutet. Buff war ein Sohn des Clubs und wurde von den Fans getragen. Heute ist von dieser Liebe wenig übrig, seit Oktober spielt Buff bei GC, dem Stadtrivalen. Es ist ein Wechsel, der die Menschen beider Clubs beschäftigt. So stark, dass er bei den einen Wutanfälle auslöst und bei den anderen äusserst gründliches Vergessen. Im Sinn von: Worüber man nicht spricht, das existiert nicht. Ein Stück Geschichte wird tabuisiert, weil sie nicht gefällt. Und doch hat sie so stattgefunden. Lange wollte auch Buff nicht darüber sprechen, er war sich der Brisanz des Themas bewusst, nach ein paar Wochen Warten gibt es einen Termin, 30 Minuten Redezeit. Man kann sich fragen, ob man eine verflossene Liebe in einer halben Stunde erklären kann. Und ob man offen über die einen sprechen kann, ohne die anderen zu vergrämen. Er sitzt zu Hause auf dem Sofa und stellt mit Erstaunen fest, wie schnell man weg ist vom Fenster. Doch nun steht er da, im GC-Trainingsanzug auf dem GC-Campus, und spricht davon, wie er sich bei GC eingelebt hat (es ist ihm leichtgefallen). Buff trägt nicht nur andere Kleider, er ist ein anderer Fussballer geworden. Als ihn Uli Forte diesen Herbst das erste Mal sah, erschrak er. Buff sieht dünn aus. Forte nennt es nun drahtig und voll austrainiert. Es ist eine Folge von Buffs eineinhalbjährigem Abstecher nach Spanien zu Saragossa. Er ernährt sich seitdem nach dem Paleo-Prinzip und nimmt keinen Zucker und nur wenige Kohlenhydrate zu sich. Mit Saragossa hätte er aufsteigen sollen, das Unterfangen misslang, darauf wurde ihm als gut bezahltem Spieler ein Abgang nahegelegt. Es folgte ein Aufenthalt in Zypern beim Verein Anorthosis Famagusta, der ihm plötzlich den Lohn nicht mehr zahlte. Er floh zurück in die Schweiz, machte ein Probetraining bei YB und trainierte mit anderen arbeitslosen Fussballern in Dietikon. Eine gewöhnungsbedürftige Zwischenstation für einen ehemaligen U-17-Weltmeister. Es ist Sommer, bald einmal Herbst, und Buff noch immer ohne Club. Er sitzt zu Hause auf dem Sofa und stellt mit Erstaunen fest, wie schnell das geht. Wie schnell man weg ist vom Fenster, wie schnell sich «kein Schwein für einen interessiert», so sagt er das, «ich bin ja noch nicht 35». Der 27-Jährige macht sich Gedanken über die Zukunft, meldet sich für den Trainerdiplomkurs an, schreibt sich für ein Fernstudium im Fach Sportmanagement ein. Er ist besonnener geworden und erwachsener Am meisten aber sehnt er sich nach etwas Struktur und dem Teamleben. «Das kann dir niemand ersetzen», sagt er. Als er den FCZ 2017 verliess (und ein Vertragsangebot ausschlug), konnte er den neuen Club noch wählen, damals sagte er: Bin offen für alles, ausser Basel und GC. Doch nun, zwei Jahre später, ist das anders. Er ist an einem Punkt angelangt, an dem existenzielle Interessen romantisches Denken verdrängt haben. Der FCZ und die anderen Super-League-Clubs wollen ihn nicht, GC bietet ihm eine Chance, und Buff weiss, jede Woche ohne Verein macht ihn auf dem Markt uninteressanter. Bei GC kennt er Uli Forte, den einstigen FCZ-Trainer, der will auf ihn setzen, nach wenigen Minuten ist man handelseinig. Forte hat gemerkt, wie Buff erwachsener geworden ist, besonnener und gelassener. «Er regt sich nicht mehr so schnell auf.» Doch auch Forte weiss um Buffs Geschichte, also geht er zum Präsidenten und Sportchef und fragt, ob die FCZ-Vergangenheit ein Problem sei. Nein, kommt es zurück. Priorität habe das Sportliche, und da könne Buff helfen. Er hat Träume für die Zukunft. Er will sie momentan für sich behalten. Nur die Realität zählt. Und doch gibt es neben dem sportlichen Aspekt auch den emotionalen und die jahrzehntealte Fehde zwischen den Clubs. Buff hat die Fotomontage gesehen, auf dem er ein GC-Leibchen trägt und einen Schal in den Händen hält. Darauf steht: «Fertig Usgang in Züri für mich.» Die Aussage löst vielleicht im ersten Moment Schmunzeln aus, doch sie birgt eine niederträchtige Drohung. Tatsächlich bekräftigen gewisse Clubanhänger ihre Clubliebe mit Körpereinsatz. Das zeigt das Beispiel von Kay Voser, der einst für GC, dann für den FCZ spielte. Wenn der inzwischen zurückgetretene Voser am Wochenende nach zehn Uhr durch die Langstrasse geht, kann es unangenehm werden. Er wird angepöbelt, beleidigt und wurde auch schon ins Gesicht geschlagen. Buff sagt dazu: «Ich bin nicht viel im Ausgang.» Und: «Auch diese Menschen werden einmal älter und besonnener.» Buff erzählt, wie ihm bei seinem Abgang 2017 vom FCZ klargemacht wurde, dass er als abtrünniger, ablösefreier Spieler beim FCZ keine Zukunft mehr habe. Er spricht von einer zugeschlagenen Tür. «Wegen dieser Umstände schloss ich mit dem FCZ ab – und er mit mir», sagt er. «Ich verstehe die Leute, die mir den Wechsel übel nehmen. Und doch können sie nicht von mir verlangen, dass ich meine Karriere aufs Spiel setze, nur aus Loyalität dem FCZ gegenüber, der mich nicht mehr wollte.» Buff hat Träume und Wünsche für die Zukunft – er will sie momentan für sich behalten. Die vergangenen zwei Jahre hätten ihm gezeigt, dass im Fussball nur die Realität zähle: das Jetzt und die Saison mit GC. «Träume kann man sich daheim im Zimmer an die Wand hängen», sagt er. Die Wand in Buffs Zimmer ist in diesen Tagen weiss und leer.
Yekini_RIP
Mitglied
21.11.2019, 12:51 · #6'980
Beiträge: 4'806
Heul doch...de Typ regt mi soo uf...
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