CHAMPIONS LEAGUE

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Avatar von DaveDaveMitglied
29.08.2019, 12:50 · #2'001
Beiträge: 8'210
Aber das Ding mit Schweizer und Eidgenossen hab ich noch nie wirklich Kapiert. Ist einfach: Eidgenosse: Schweizer und nicht eingebürgert. Vermutlich noch vom Urner Boden. Schweizer: kann jeder werden, Papierlischwizer. Wenn sich jemand als Eidgenosse bezeichnet heutzutage wird mir jeweils leicht chötzelig.
«Wenn jemand sagt, der FCZ sei kein Spitzenklub, habe ich Mühe, weiterzudiskutieren.» Ancillo Canepa
Sektor DMitglied
29.08.2019, 12:54 · #2'002
Beiträge: 6'608
Aber das Ding mit Schweizer und Eidgenossen hab ich noch nie wirklich Kapiert. Ist einfach: Eidgenosse: Schweizer und nicht eingebürgert. Vermutlich noch vom Urner Boden. Schweizer: kann jeder werden, Papierlischwizer. Wenn sich jemand als Eidgenosse bezeichnet heutzutage wird mir jeweils leicht chötzelig. Geht mir auch so. Ich sage dann jeweils "Für meine Begriffe sind alle Eidgenossen plus minus seit 1291 tot." Diskussion beendet.
ShorunmuMitglied
29.08.2019, 14:17 · #2'003
Beiträge: 4'740
Aber das Ding mit Schweizer und Eidgenossen hab ich noch nie wirklich Kapiert. Ist einfach: Eidgenosse: Schweizer und nicht eingebürgert. Vermutlich noch vom Urner Boden. Schweizer: kann jeder werden, Papierlischwizer. Wenn sich jemand als Eidgenosse bezeichnet heutzutage wird mir jeweils leicht chötzelig. Der Eidgenosse sieht sich selber als echten Schweizer, ähnlich dem Arier. Dem normalen Schweizer überlegen, da mit Echtheitszertifikat (Stammbaum wirkt schweizerisch). Dazu nehme man noch eine Antiqua-Schrift und umweht das ganze noch mit Gothik oder den nordischen Sagen. Fertig ist das Weltbild dieser rechtskonservativer Brut. Am rechten Rand der SVP, nicht weit vom Fascho.
Mr MikeMitglied
29.08.2019, 14:20 · #2'004
Beiträge: 4'064
Okay, ich denke wir beenden diese Diskusion hier. Wollte nicht dass das so ausartet :) BTT please.
Los TiozMitglied
29.08.2019, 18:23 · #2'005
Beiträge: 3'995
BTT please. Gerne, hier die Gruppen der neuen Saison. ![](https://i.redd.it/bpvaagl75fj31.png) Eine "Hammergruppe" mit Barca/Dortmund/Inter und einige "grosse Duelle" wie PSG/Real, Bayern/Tottenham, Juve/Atletico oder Liverpool/Napoli. Das Thema wurde hier auch schon besprochen, aber ich habe es jetzt wieder festgestellt: Auf den ersten Blick geile Gruppen und Spiele, aber beim zweiten Gedanken kommt schon die Langeweile. Mehr oder weniger die gleichen Teams, die Achtelfinalisten sind zum grossen Teil schon klar (1-2 Überraschungen kommen immer wieder mal vor, aber selten), und im nächsten Frühjahr gibts dann zum gefühlt 12ten mal Barca-Chelsea, Real-Bayern oder City-PSG. Es geht mir auch nicht unbedingt um kommerzielle Aspekte, aber ich bin der Meinung, dass irgendwann der Zenit erreicht ist und die Championsleague (oder vielleicht schon bald diese Super Liga) zusammenbricht. Ich merke es bei mir selber, ich schaue sehr gerne Fussball, aber die CL hat für mich den Reiz verloren. Ich schaue mir immer wieder mal Spiele an, aber mehr so nebenbei wenn ich zu Hause chille, nebenher beim gamen oder so. Ich weiss nicht mal mehr wann ich den letzten CL-Final komplett geschaut habe, es packt mich einfach nicht mehr. Ich erinnere mich noch, wie ich mich auf Finals wie Bayern-ManU 99 oder Liverpool-Milan 05 gefreut habe und wie gebannt ich diese Spiele geschaut habe. Natürlich, als Kind/Jugendlicher ist es etwas anderes, aber für mich hat die CL den Reiz und die Seele verloren. Ich bin nicht prinzipiell gegen die CL, ich würde mich natürlich freuen, wenn der FCZ irgendwann mal wieder CL spielen würde. Und unsere Saison in der CL bleibt ein riesiges Highlight, und die Auswärtsfahrten nach Mailand, Madrid und Marseille werden mir immer in Erinnerung bleiben. Eben, ich habe es oben schon erwähnt, es geht nicht unbedingt um den kommerziellen Aspekt. Dieser hat natürlich einen grossen Einfluss, und ich finde es zum kotzen, wie sehr das grosse Geld den Fussball verändert hat. Das wäre dann aber ein deutlich grösseres Thema, aber schlussendlich hat das grosse Geld dafür gesorgt, dass sich die CL so entwickelt hat und mich nicht mehr gross interessiert - primär nicht aus ideologischen/kritischen Gründen, sondern weil eben dadurch der Reiz und das Interesse verloren ging. Ich möchte auch niemanden bekehren oder von meiner Meinung überzeugen, soll jeder schauen und unterstützen was er will. Ich persönlich gehe lieber in den Letzi, trinke gemütlich ein paar Biere mit meinen Jungs, schaue Fussball ohne grosses Tamtam und mit relativ wenig Werbung und Kommerz. Oft gibt es zähen Grottenfussball zu sehen, und wir verlassen enttäuscht oder ernüchtert nach einer 0-4 Heimniederlage oder einem faden 0-0 das Stadion. Und wenn es dann ab und zu ein grossartiges, spektakuläres, emotionales Spiel gibt, dann geniesse ich das um so mehr und weiss solche Spiele und Erlebnisse zu schätzen. Noch lieber habe ich Cup- (oder kürzlich Challengeleague-)spiele wie gegen Red Star, Wohlen, Bassersdorf oder Wil, in kleinen Stadien, nahe am Spielfeld: das ist für mich Fussball, das ist für mich die Essenz und die Faszination welche den Fussball ausmacht. Wie gesagt, das ist einfach meine Meinung, all zu viele Leute gibt es wohl nicht die so denken, auch wenn ich solche Meinungen in letzter Zeit immer wieder mal höre. Ich bin halt wohl einfach ein etwas idealistischer Fussball-Romantiker..
schwizermeischterfczMitglied
29.08.2019, 20:07 · #2'006
Beiträge: 8'260
Danke Los Tioz wunderbar zusammengefasst. Ich schaue mir einfach neben den FCZ Spielen noch einige Spiele von Barça an. Auch wenn dieses Image unter der aktuellen Führung etwas leidet, ist es für mich trotz allem immer noch més que un club und solange da ein Messi, ein Piqué, ein Roberto und wie die La Masia Abgänger alle heissen, immer noch dafür sorgen können, 100‘000 Leute im Stadion zu begeistern und diesen Mythos Camp Nou aufrecht zu erhalten, werde ich dies noch geniessen. Klar ich weiss dass auch Barça nicht mehr im Unicef Trikot aufläuft, ja auch Barça hat sich verfangen in diesem Wahnsinn. Doch für mich ist Barcelona zusammen mit Dortmund, Liverpool und die AC Milan noch so ein Stück Fussballnostalgie. Klar längst nicht mehr so wie wir uns das wünschen, doch die Erinnerungen und Gemeinsamkeiten sind da. Aber klar macht es traurig, zu sehen wie ich vor 10 Jahren den schönsten Guardiola-Fussball mit Unicef auf dem Trikot bestaunen konnte im Free TV und ja heute spielen sie unter einem m.M.n nicht diesem Verein gewachsenen Trainer oft einen Graus und vergeben komfortable Führungen im Europacup auf peinliche Art und Weise mit einem japanischen Trikotsponsor oder einer Fluggesellschaft. Zudem muss ich dafür noch 7 Stutz zahlen. Tja mal schauen wies in 10 Jahren ist. So geht das Fussballleben seinen Weg...
Victor JaraMitglied
29.08.2019, 22:19 · #2'007
Beiträge: 1'458
...wenn nicht gerade Ajax oder sonst eine coole Mannschaft spielt, fallen mir nach ca. 30 Minuten die Augen zu...wenn ich im Letzi die Augen schliesse, dann hat es andere Gründe als die Müdigkeit...
Pro Rückkehrer und Nachwuchs statt Söldner
Avatar von din Vaterdin VaterMitglied
30.08.2019, 08:43 · #2'008
Beiträge: 6'247
Ein Nationalist ist für mich zwar politisch rechts konservativ angesiedelt und übertrieben Patriotisch, das heisst aber noch lange nicht das man antisemitisch, rassistisch, antidemokratisch, usw. sein muss. Hierzu gibt es einen interessanten Artikel von der NZZ. https://www.nzz.ch/meinung/wer-zuerst-r ... ld.1494940 Dieser Artikel aus der Nzz ist für mich klassisches rechtes Opfer-Gehabe ala AFD, da kommen mir fast die Tränen. Die NZZ rutsch unter Guyer sowieso immer weiter in die braune Sauce ab... Nationalismus funktioniert nicht ohne Ausgrenzung, ohne ein wir gegen die anderen. Das führt zwangsläufig zu Diskriminierung bis hin zum Rassismus.
DieterMitglied
30.08.2019, 09:13 · #2'009
Beiträge: 9'298
Ein Nationalist ist für mich zwar politisch rechts konservativ angesiedelt und übertrieben Patriotisch, das heisst aber noch lange nicht das man antisemitisch, rassistisch, antidemokratisch, usw. sein muss. Hierzu gibt es einen interessanten Artikel von der NZZ. https://www.nzz.ch/meinung/wer-zuerst-r ... ld.1494940 Dieser Artikel aus der Nzz ist für mich klassisches rechtes Opfer-Gehabe ala AFD, da kommen mir fast die Tränen. Die NZZ rutsch unter Guyer sowieso immer weiter in die braune Sauce ab... Nationalismus funktioniert nicht ohne Ausgrenzung, ohne ein wir gegen die anderen. Das führt zwangsläufig zu Diskriminierung bis hin zum Rassismus. Denke diesist was für den Poilitik-Thread (Hatte eigentlich gehofft, ich müsste diesen von Dummheit nur so strotzenden NZZ-Artikel nie mehr lesen - tja, Pech gehabt)
chnobliMitglied
30.08.2019, 09:22 · #2'010
Beiträge: 10'418
...wenn nicht gerade Ajax oder sonst eine coole Mannschaft spielt, fallen mir nach ca. 30 Minuten die Augen zu...wenn ich im Letzi die Augen schliesse, dann hat es andere Gründe als die Müdigkeit... Die Gruppenphase ist oftmals langweilig, da eh nur Spiele der Topklubs gezeigt werden (Free TV) und die KO-Phase ist eh langweilig weil immer die selben Teams spielen... Logisch gibt es zwischendurch geile Spiele, aber oftmals ist es relativ langweilig.
Every Defense's NightmareMitglied
30.08.2019, 11:26 · #2'011
Beiträge: 264
BTT please. Das Thema wurde hier auch schon besprochen, aber ich habe es jetzt wieder festgestellt: Auf den ersten Blick geile Gruppen und Spiele, aber beim zweiten Gedanken kommt schon die Langeweile. Mehr oder weniger die gleichen Teams, die Achtelfinalisten sind zum grossen Teil schon klar (1-2 Überraschungen kommen immer wieder mal vor, aber selten), und im nächsten Frühjahr gibts dann zum gefühlt 12ten mal Barca-Chelsea, Real-Bayern oder City-PSG. Es geht mir auch nicht unbedingt um kommerzielle Aspekte, aber ich bin der Meinung, dass irgendwann der Zenit erreicht ist und die Championsleague (oder vielleicht schon bald diese Super Liga) zusammenbricht. Ich merke es bei mir selber, ich schaue sehr gerne Fussball, aber die CL hat für mich den Reiz verloren. Ich schaue mir immer wieder mal Spiele an, aber mehr so nebenbei wenn ich zu Hause chille, nebenher beim gamen oder so. Ich weiss nicht mal mehr wann ich den letzten CL-Final komplett geschaut habe, es packt mich einfach nicht mehr. Ich erinnere mich noch, wie ich mich auf Finals wie Bayern-ManU 99 oder Liverpool-Milan 05 gefreut habe und wie gebannt ich diese Spiele geschaut habe. Natürlich, als Kind/Jugendlicher ist es etwas anderes, aber für mich hat die CL den Reiz und die Seele verloren. Ich bin nicht prinzipiell gegen die CL, ich würde mich natürlich freuen, wenn der FCZ irgendwann mal wieder CL spielen würde. Und unsere Saison in der CL bleibt ein riesiges Highlight, und die Auswärtsfahrten nach Mailand, Madrid und Marseille werden mir immer in Erinnerung bleiben. Eben, ich habe es oben schon erwähnt, es geht nicht unbedingt um den kommerziellen Aspekt. Dieser hat natürlich einen grossen Einfluss, und ich finde es zum kotzen, wie sehr das grosse Geld den Fussball verändert hat. Das wäre dann aber ein deutlich grösseres Thema, aber schlussendlich hat das grosse Geld dafür gesorgt, dass sich die CL so entwickelt hat und mich nicht mehr gross interessiert - primär nicht aus ideologischen/kritischen Gründen, sondern weil eben dadurch der Reiz und das Interesse verloren ging. Ich möchte auch niemanden bekehren oder von meiner Meinung überzeugen, soll jeder schauen und unterstützen was er will. Ich persönlich gehe lieber in den Letzi, trinke gemütlich ein paar Biere mit meinen Jungs, schaue Fussball ohne grosses Tamtam und mit relativ wenig Werbung und Kommerz. Oft gibt es zähen Grottenfussball zu sehen, und wir verlassen enttäuscht oder ernüchtert nach einer 0-4 Heimniederlage oder einem faden 0-0 das Stadion. Und wenn es dann ab und zu ein grossartiges, spektakuläres, emotionales Spiel gibt, dann geniesse ich das um so mehr und weiss solche Spiele und Erlebnisse zu schätzen. Noch lieber habe ich Cup- (oder kürzlich Challengeleague-)spiele wie gegen Red Star, Wohlen, Bassersdorf oder Wil, in kleinen Stadien, nahe am Spielfeld: das ist für mich Fussball, das ist für mich die Essenz und die Faszination welche den Fussball ausmacht. Wie gesagt, das ist einfach meine Meinung, all zu viele Leute gibt es wohl nicht die so denken, auch wenn ich solche Meinungen in letzter Zeit immer wieder mal höre. Ich bin halt wohl einfach ein etwas idealistischer Fussball-Romantiker.. Los Tioz: mein Alter Ego. Offiziell gehört man damit zur Kategorie der Fussballromantiker. Gab doch mal im Tagi einen Kategorisierungsquiz...
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ZhyrusMitglied
30.08.2019, 22:49 · #2'012
Beiträge: 15'719
Ein Nationalist ist für mich zwar politisch rechts konservativ angesiedelt und übertrieben Patriotisch, das heisst aber noch lange nicht das man antisemitisch, rassistisch, antidemokratisch, usw. sein muss. Hierzu gibt es einen interessanten Artikel von der NZZ. https://www.nzz.ch/meinung/wer-zuerst-r ... ld.1494940 Dieser Artikel aus der Nzz ist für mich klassisches rechtes Opfer-Gehabe ala AFD, da kommen mir fast die Tränen. Die NZZ rutsch unter Guyer sowieso immer weiter in die braune Sauce ab... Nationalismus funktioniert nicht ohne Ausgrenzung, ohne ein wir gegen die anderen. Das führt zwangsläufig zu Diskriminierung bis hin zum Rassismus. Meine Fresse ist der Artikel schlecht! Eine Schande für das Blatt, das ihn publizierte. https://www.nzz.ch/international/der-andere-blick-die-deutschen-waeren-gerne-moralweltmeister-ld.1493987 Du meine Güte...
likaviMitglied
31.08.2019, 04:11 · #2'013
Beiträge: 1'302
Ein Nationalist ist für mich zwar politisch rechts konservativ angesiedelt und übertrieben Patriotisch, das heisst aber noch lange nicht das man antisemitisch, rassistisch, antidemokratisch, usw. sein muss. Hierzu gibt es einen interessanten Artikel von der NZZ. https://www.nzz.ch/meinung/wer-zuerst-r ... ld.1494940 Dieser Artikel aus der Nzz ist für mich klassisches rechtes Opfer-Gehabe ala AFD, da kommen mir fast die Tränen. Die NZZ rutsch unter Guyer sowieso immer weiter in die braune Sauce ab... Nationalismus funktioniert nicht ohne Ausgrenzung, ohne ein wir gegen die anderen. Das führt zwangsläufig zu Diskriminierung bis hin zum Rassismus. Der Artikel ist sehr gut! Natürlich unbequem für den Einen oder Anderen mit einem einfach gestrickten Weltbild und pauschalen Feindbildern. Nationalismus ist das Gegenteil von Imperialismus. Im 18. und 19. Jh. war der Nationalismus eng verwoben mit den gegen autokratische Macht gerichteten Demokratiebewegungen in Europa. Zu den absoluten Basisideen des Nationalismus gehört: https://de.wikipedia.org/wiki/Selbstbes ... %C3%B6lker - sie richtet sich gegen grosse Imperien und deren Machtballung. Speziell wenn man "Volk" wie in der Schweiz als Staatsbürger und Willensnation definiert (und grundsätzlich Jeder nach einer gewissen Zeit Staatsbürger werden kann), gibt es keine innere Ausgrenzung. Eine äussere natürlich schon, aber die hat jeder Staat, denn ohne gewisse Grenzen kann ein solcher ja nicht existieren und seine Gesetze umsetzen. In Europa soll heute mit der EU wieder ein neues Imperium entstehen. Vorläufig ist es kein Imperium eines Autokraten, sondern von Bürokraten. Um ein so grosses diverses Gebilde langfristig zusammenzuhalten, muss aber zwangsläufig "mit der harten Hand" vorgegangen und demokratische Rechte abgebaut werden. Das ruft natürlich Widerstand hervor. Die EU-Skeptiker-Parteien und -Bewegungen kommen in den verschiedenen Ländern aus unterschiedlichen politischen Lagern: sozialdemokratisch geprägte, konservative oder auch liberale. Allen gemeinsam ist, dass sie, sobald sie ihren ersten Wahlerfolg gefeiert haben, von der Propagandamaschinerie der Befürworter eines Europäischen Zentralstaates sofort in eine Schmuddelecke gestellt werden. Das Ziel: die Wähler sollen sich gar nicht mit den Inhalten dieser Parteien beschäftigen, sondern diese von Anfang an als "unwählbar" dargestellt erhalten. Zum Thema Schmuddelecke: die deutschen National-Sozialisten nannten sich so in Abgrenzung zur von Moskau dominierten Sozialistischen Internationalen. Nationalisten waren die Nazis nicht, denn sie glaubten nicht an das Selbstbestimmungsrecht der Völker. Sie wollten im Gegenteil ein Imperium, einen europäischen Zentralstaat errichten.
Mr MikeMitglied
31.08.2019, 05:13 · #2'014
Beiträge: 4'064
Ein Nationalist ist für mich zwar politisch rechts konservativ angesiedelt und übertrieben Patriotisch, das heisst aber noch lange nicht das man antisemitisch, rassistisch, antidemokratisch, usw. sein muss. Hierzu gibt es einen interessanten Artikel von der NZZ. https://www.nzz.ch/meinung/wer-zuerst-r ... ld.1494940 Dieser Artikel aus der Nzz ist für mich klassisches rechtes Opfer-Gehabe ala AFD, da kommen mir fast die Tränen. Die NZZ rutsch unter Guyer sowieso immer weiter in die braune Sauce ab... Nationalismus funktioniert nicht ohne Ausgrenzung, ohne ein wir gegen die anderen. Das führt zwangsläufig zu Diskriminierung bis hin zum Rassismus. Der Artikel ist sehr gut! Natürlich unbequem für den Einen oder Anderen mit einem einfach gestrickten Weltbild und pauschalen Feindbildern. Nationalismus ist das Gegenteil von Imperialismus. Im 18. und 19. Jh. war der Nationalismus eng verwoben mit den gegen autokratische Macht gerichteten Demokratiebewegungen in Europa. Zu den absoluten Basisideen des Nationalismus gehört: https://de.wikipedia.org/wiki/Selbstbes ... %C3%B6lker - sie richtet sich gegen grosse Imperien und deren Machtballung. Speziell wenn man "Volk" wie in der Schweiz als Staatsbürger und Willensnation definiert (und grundsätzlich Jeder nach einer gewissen Zeit Staatsbürger werden kann), gibt es keine innere Ausgrenzung. Eine äussere natürlich schon, aber die hat jeder Staat, denn ohne gewisse Grenzen kann ein solcher ja nicht existieren und seine Gesetze umsetzen. In Europa soll heute mit der EU wieder ein neues Imperium entstehen. Vorläufig ist es kein Imperium eines Autokraten, sondern von Bürokraten. Um ein so grosses diverses Gebilde langfristig zusammenzuhalten, muss aber zwangsläufig "mit der harten Hand" vorgegangen und demokratische Rechte abgebaut werden. Das ruft natürlich Widerstand hervor. Die EU-Skeptiker-Parteien und -Bewegungen kommen in den verschiedenen Ländern aus unterschiedlichen politischen Lagern: sozialdemokratisch geprägte, konservative oder auch liberale. Allen gemeinsam ist, dass sie, sobald sie ihren ersten Wahlerfolg gefeiert haben, von der Propagandamaschinerie der Befürworter eines Europäischen Zentralstaates sofort in eine Schmuddelecke gestellt werden. Das Ziel: die Wähler sollen sich gar nicht mit den Inhalten dieser Parteien beschäftigen, sondern diese von Anfang an als "unwählbar" dargestellt erhalten. Zum Thema Schmuddelecke: die deutschen National-Sozialisten nannten sich so in Abgrenzung zur von Moskau dominierten Sozialistischen Internationalen. Nationalisten waren die Nazis nicht, denn sie glaubten nicht an das Selbstbestimmungsrecht der Völker. Sie wollten im Gegenteil ein Imperium, einen europäischen Zentralstaat errichten. Zum dritten und letzten Mal, BTT!!! Oder in den Polit-Fred!!
Blerim_DzemailiMitglied
18.09.2019, 18:13 · #2'016
Beiträge: 7'511
Kennt jemand einem Stream fürs Bayern-Spiel?
Blerim_DzemailiMitglied
18.09.2019, 19:02 · #2'018
Beiträge: 7'511
Kennt jemand einem Stream fürs Bayern-Spiel? schau nachher mal auf hesgoal.com kommt eigentlich immer fast alles edith: http://www.hesgoal.com/news/52265/Bayer ... vezda.html Super! Funktioniert. Mein Vater lässt danken.
Mr MikeMitglied
18.09.2019, 19:04 · #2'019
Beiträge: 4'064
Kennt jemand einem Stream fürs Bayern-Spiel? schau nachher mal auf hesgoal.com kommt eigentlich immer fast alles edith: http://www.hesgoal.com/news/52265/Bayer ... vezda.html Super! Funktioniert. Mein Vater lässt danken. immer gerne.. ;)
sanoizhMitglied
01.10.2019, 20:47 · #2'020
Beiträge: 388
Bayern hat gerade das 2:7 gegen Tottenham geschossen...
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