Unsere Ehemaligen...

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Los Tioz
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16.09.2019, 12:33 · #6'782
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Interview mit Davide Mariani: Mariani will aus Dubai in die Nati: «Auf meiner Position bin ich der beste Schweizer!» Er galt als übersehenes Talent, erst vergleichsweise spät wurde er als 22-Jähriger Profi. Doch seither befindet sich Davide Mariani auf der Überholspur. Der offensive Mittelfeldspieler schwärmt von seinem neuen Klub Shabab Al-Ahli in Dubai und meldet Ansprüche auf ein Aufgebot in die Schweizer Nationalmannschaft an. Dubai ist eine aufregende und aufstrebende Metropole – aber bestimmt nicht der Nabel der Fussballwelt. Die Stadt in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist seit knapp zwei Monaten die Heimat von Davide Mariani. Der 28-jährige Mittelfeldspieler läuft dort für das Spitzenteam Shabab Al-Ahli auf. Mariani, Sohn eines Italieners und einer Mexikanerin, kam in Zürich auf die Welt und wurde im Nachwuchs des FCZ gross. Als Einwechselspieler gewann er mit dem Klub 2014 den Cup. Einen Namen machte er sich etwas später, nachdem er den Durchbruch als Profi in der Challenge League beim FC Schaffhausen geschafft hatte, zwischen 2016 und 2018 beim FC Lugano. Dank guter Leistungen, auch in der Europa League, wechselte er im Sommer 2018 zu Levski Sofia, ehe es ihn nach einem Jahr nach Dubai zog. Davide Mariani, ich habe bei der Vorbereitung auf unser Gespräch gestaunt. Auf Wikipedia gibt es einen Eintrag über Sie in sechs Sprachen – deutsch gehört nicht dazu. Hat man Sie zuhause vergessen? Das ist mir neu. (lacht) Auf bulgarisch gibt es den Eintrag. Dort spielten Sie in der letzten Saison stark. Auch diese Saison begannen Sie noch bei Levski Sofia, wo Sie in sechs Spielen sechs Tore schossen. Wie kam es dann zum Wechsel nach Dubai? Es geht manchmal sehr schnell im Fussball und es geschehen Dinge, die man so nicht erwartet. Wobei es hinter den Kulissen nicht so schnell geht, wie es den Anschein macht. Mir kommt es gelegen, dass sich mein Berater Dino Lamberti um solche Sachen kümmert, dann kann ich mich auf das Spiel konzentrieren. Irgendwann legte er mir die Details auf den Tisch und fragte mich, ob wir den Wechsel machen sollen. Wir machten es und ich bin überglücklich. Viele Leute in der Schweiz denken wohl: «Aha, der lässt jetzt mit 28 Jahren schon die Karriere an der Sonne ausklingen, verdient viel Geld und kann das Leben in einer aufregenden Stadt geniessen.» Was entgegnen Sie diesen? Diesen Leuten sage ich gar nichts. Ich habe aber auch nur ein, zwei solche Reaktionen erhalten. Alle anderen waren sehr positiv. Aber ich verstehe die Frage voll und ganz. Das war anfangs ja auch meine Wahrnehmung, so ehrlich bin ich. Schon vor zwei Jahren gab es Diskussionen über einen Wechsel zu Al-Ahli. Ich zögerte damals keine Sekunde und sagte: «Nein, sicher nicht!» Das klang für mich nach Karriereende. Nun haben Sie Ihre Meinung offensichtlich revidiert. Ja, man informiert sich ja auch, wenn ein Transfer möglich ist. Ich muss ein bisschen ausholen. Für mich gibt es verschiedene Arten von Fussballprofis. Solche wie Antoine Griezmann oder Sergio Ramos, die eine Weltkarriere einschlagen. Man kann Nati- und Arsenal-Captain werden wie Granit Xhaka. Eine Option ist es auch, seine Karriere in der Super League und Challenge League zu verbringen, was wohl für 95 Prozent der Schweizer Fussballer zutrifft. Und dann gibt es die Möglichkeit, dass du vielleicht nicht in der Premier League oder einer weltberühmten Mannschaft spielen kannst, aber trotzdem deinen Weg gehst und Erfüllung findest. Und das habe ich. Das können nicht viele von sich behaupten. Dieser Wechsel nach Dubai ist ein ganz grosser Schritt in meiner Karriere. Der Transfer in die Vereinigten Arabischen Emirate ist für Sie also das Gegenteil vom «bezahlten Karriereende». Absolut. Vielleicht denken viele an Sonne und Strand, aber hier geht es um Fussball. Ich bin in einer Mannschaft, in der bis vor zwei Jahren Everton Ribeiro gespielt hat. Der spielte bei Shahab Al-Ahli und wurde während dieser Zeit für die brasilianische Nationalmannschaft aufgeboten. Das muss man sich einmal vorstellen! Ganz ehrlich: Ich warte jetzt auf ein Aufgebot für die Schweizer Nati. Wenn ein Brasilianer von hier ins Nationalteam gehen kann, wieso nicht auch ich? Man muss sich im Klaren sein: Das ist wirklich eine Top-Adresse. Wir spielen in der asiatischen Champions League, wir spielen um jeden Titel, den es zu gewinnen gibt. Reden wir später über die Nati und zunächst über Ihre neue Heimat. Aufregend ist das Leben in der Metropole Dubai in jedem Fall. Hatten Sie schon Zeit, um die grossen Touristenattraktionen zu besuchen, etwa den Burj Khalifa, das höchste Gebäude der Welt? Ich habe noch nicht viel gesehen von der Stadt. Wenn du Fussballer bist, ändert sich am Beruf nicht viel, ob du in einer Weltstadt lebst, am Strand oder wo auch immer. Das Leben als Fussballer ist im Prinzip immer das gleiche. So wie ich als Profi lebe, veränderte sich für mich nicht viel, meine Routinen blieben gleich. Individuell trainiere ich noch mehr als früher, ich habe hier nochmals einen Zacken zugelegt. Aber klar, für die freien Tage habe ich hier mehr Optionen, ich war auch schon am Meer. In Sofia wusste ich manchmal nicht viel mit der Freizeit anzufangen, weil man dort nicht so viele Attraktionen besuchen kann wie hier. Ich warte, bis es ein wenig kühler ist und freue mich, um dann mit Familie und Freunden etwas zu unternehmen. Sie schwärmen von Ihrem neuen Klub. Wie sehen denn die Rahmenbedingungen aus? Ist das alles topmodern? Der Klub ging aus der Fusion dreier Klubs hervor, deshalb benutzen wir auch verschiedene Einrichtungen. In ein, zwei Wochen wird das Gelände von Al-Ahli nach einem Umbau eröffnet. Ich war schon da und das ist dann wirklich top, top, top. Ich freue mich schon darauf. Von so etwas habe ich vor dem Wechsel gar nicht geträumt, das konnte ich mir nicht vorstellen. Präsident des Klubs ist Scheich Hamdan bin Muhammad bin Raschid Al Maktum, der Erbprinz von Dubai. Er lässt sich offenbar nicht lumpen. Ja, wir haben wirklich für alles, was man braucht, Spezialisten. Man muss sich um gar nichts kümmern, alles wird einem abgenommen. Physiotherapie, Regenerationszentrum, das sind Dinge, die für mich als Spieler sehr wichtig sind. Ich nutze das auch alles, es macht mir Freude, wenn ich den Körper immer auf einhundert Prozent halten kann. Du kannst rund um die Uhr davon profitieren. Unser Präsident hat alles unter Kontrolle, er gibt dem Team wirklich alles, was es braucht. Kein einziger hat Grund, sich zu beklagen. Da habe ich eine lustige Anekdote. Nur zu, sehr gerne! Ich wusste ja nicht, was mich erwartet. Während des Flugs zur Vertragsunterzeichnung fragte ich meinen Berater, ob ich meine Trainingskleider selber waschen müsse oder ob es jemanden gebe, der das macht. Er liess mich absichtlich etwas zappeln, sagte, das wisse er auch noch nicht. Es stellte sich dann heraus, dass es ungefähr vier Angestellte hat, die sich von frühmorgens bis spätabends um unser Material kümmern. Das wusste ich alles nicht, ich kannte auch die Stadt Dubai nicht. Ich wechselte hierhin, weil der Klub ambitioniert ist und ich vorwärts kommen und Titel gewinnen kann. Ich muss sportlich erfüllt sein, sonst nützen auch die schönste Wohnung und das schönste Auto nichts. Dass Trainer Rodolfo Arruabarrena Argentinier ist, kommt Ihnen sicher zugute. Mit ihm können Sie sich spanisch unterhalten. Wie sieht es mit den Mitspielern aus? Erlaubt sind nur vier Ausländer pro Team, fast alles sind also Einheimische. Ich rede zwar spanisch mit dem Trainer, aber ich verstehe nicht immer alles. Argentinisch ist ein bisschen anders als mein spanisch. (lacht) Der Assistent spricht italienisch, das bin ich mir von meiner Zeit in Lugano noch gewohnt. Die anderen Ausländer sind zwei Brasilianer und ein Argentinier, mit ihnen unterhalte ich mich auf spanisch. Mit den Einheimischen sprechen wir englisch, die können das alle recht gut. Und wie sieht das Teamleben aus? Die ganze Kultur ist schon ein wenig anders als bei meinen früheren Mannschaften. Aber ich muss sagen: Ich verspürte noch nie so einen einfachen Mix. Die Einheimischen akzeptieren und integrieren uns Ausländer sehr gut und unternehmen mit uns auch etwas. Ich habe gehört, das sei bei anderen Teams in der Liga nicht so. Deshalb bin ich glücklich. Eine Umstellung ist bestimmt das Wetter. Momentan brennt die Sonne in Dubai mit um die 40 Grad und selbst nachts geht das Thermometer nicht unter die 30-Grad-Grenze. Wann trainieren Sie und wie intensiv kann man überhaupt Sport treiben bei dieser Hitze? Tagsüber kannst du kaum ins Freie, weil es wirklich sehr heiss ist. In der Sonne ist es unerträglich. In Sofia ging ich viel laufen, das wollte ich hier auch. Aber ich merkte sehr schnell: Das wird nichts. (lacht) Wir trainieren jeweils ab 19.30 Uhr, aber auch dann sind es noch 35 Grad und hinzu kommt eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit. Ein Sprint entspricht fünf Sprints in der Schweiz. Ich bin immer noch daran, mich anzugewöhnen. Es ist jedoch spannend zu sehen, wie sich dein Körper anpassen kann. Wenn in der Schweiz mal über 30 Grad vorhergesagt wurden, sprach man die ganze Woche darüber, wie heiss es werden würde, dass man sich abkühlen und viel trinken müsse. Für mich klingt das jetzt wie ein Witz, das ist eine andere Dimension hier in Dubai. Vier, fünf Liter Wasser trinke ich wohl am Tag, das ist ein Muss, um Leistung erbringen zu können. Im Oktober und November soll es kühler werden. Da werden es zwar immer noch 30 Grad sein, aber ich denke, das spüre ich dann schon. Denn ob 30 oder 40 Grad, das ist doch nochmals eine andere Geschichte. Sie schwärmen sehr von Ihrem neuen Klub, aber Hand aufs Herz: Das Geld war bestimmt auch kein Hinderungsgrund für den Wechsel. Aus Bulgarien heisst es, Sie würden neu mehr als eine Million Franken im Jahr verdienen. Können Sie nun ernten, was Sie in all der Zeit in die Karriere investiert haben? Meine Freunde und Familie haben auch von diesem Betrag gelesen, ich sagte ihnen das selbe wie Ihnen: Kein Kommentar. Was ich verdiene, das wissen drei Leute: das sind ich, mein Berater und der Präsident. Doch es stimmt, ich sehe es auch so, dass ich nun etwas zurück erhalte für alles, was ich bislang geleistet habe, um an diesen Punkt zu kommen. Nach dem Motto «Von nichts kommt nichts». Genau. Wenn man sich meinen Weg anschaut, dann wurde mir nie etwas geschenkt, wirklich nichts. Ich war im Nachwuchs einer, der sich selber immer als Jahrgangsbester angesehen hat, vom Verein aber stets mit Vorurteilen abgestempelt wurde. Da hiess es dann «Mariani ist langsam», «Mariani ist dick», «Mariani ist zu direkt» oder was weiss ich. Alles, was ich als Fussballer erreicht habe, habe ich selber erarbeitet und ich bin sehr stolz auf mich. Profi wurden Sie vergleichsweise spät, erst mit 22 Jahren. Bei mir lag das System völlig daneben. Auf Schweizer Fussballplätzen hat in der Zwischenzeit jeder gesehen, was ich kann. Ich habe es allen bewiesen, ich habe zig Mäuler gestopft. Doch ich bin diesen Leuten dankbar, die nicht an mich geglaubt haben. Denn ich glaube, so habe ich mir auch Motivation geholt, es ihnen zu zeigen. Wenn ich zurück blicke: Ich würde nichts anders machen. Würde mich ein junger Fussballer um Rat fragen, würde ich ihm sagen: «Bleib du selber, geh deinen Weg und wenn du wirklich gut bist, wird sich dir eine Türe öffnen.» Ich habe meinen Weg gemacht und bewiesen, wer ich bin. Ich kann deshalb mit Sicherheit sagen: Diese Leute lagen damals falsch. Sie haben es nicht gesehen oder haben, ganz einfach gesagt, keine Ahnung. Ich bin keiner, der sagt, er habe mal im Nachwuchs des FC Zürich gespielt und sei jetzt nur beim FC Unterstrass, weil man sein Talent nicht erkannt hat. Denen sage ich, ich erzähle dir jetzt eine andere Geschichte. Die eines Fussballers, der zwei Jahre lang der beste Mittelfeldspieler der Super League war, überall gut war, Tore erzielt und Assists gegeben hat. Sie haben vorhin die Schweizer Nationalmannschaft angeschnitten. Wie stehen Sie zum Thema? Ich vermisse einfach den Mut vom Verband. Es ist ja schön und gut, wie der Trainer seine Spieler auswählt. Aber irgendwann muss man doch mal sagen, dass jene Spieler aufgeboten gehören, die immer und konstant spielen. Andere Nationen machen das auch so. Wenn die Schweizer Funktionäre sich wirklich für ihre Spieler im Ausland interessieren, dann müssten sie sehen, dass es da einen Mariani gibt, der in einem Topklub in den Arabischen Emiraten spielt, in der asiatischen Champions League und der auch wirklich spielt, Woche für Woche. Ich sage Ihnen: Es gibt keinen Spieler in der Schweiz, der so gut ist auf meiner Position, wie ich! Den gibt es nicht. Im offensiven Mittelfeld ist derzeit in der Tat eine Baustelle auszumachen in der Nati. Ich will niemandem zu nahe treten, ich müsste den Beweis ja auch erbringen, falls es dazu kommen sollte. Aber da mache ich mir keine Sorgen. Wer weiss, vielleicht ergibt sich etwas. Es hat sich ja unlängst etwas verändert, das für Sie gut sein könnte. Pierluigi Tami, unter dem Sie in Lugano Stammspieler waren, ist neu Direktor der Nationalmannschaft und somit Chef von Trainer Vladimir Petkovic. Haben Sie mit Tami noch Kontakt? An solche Sachen glaube ich nicht. Tami hat derzeit andere Baustellen, als Petkovic Spieler vorzuschlagen. (lacht) Ich bin mit ihm in Kontakt geblieben, wir pflegten eine sehr gute Beziehung und ich habe ihm zum neuen Job gratuliert. Ich muss meine Leistung erbringen und so auf mich aufmerksam machen. Ich freue mich auf die Champions League und möchte Titel gewinnen. Mein Glück hängt nicht davon ab, ob ich in der Schweizer Nati spielen kann oder nicht. An Selbstbewusstsein fehlt es Davide Mariani definitiv nicht. Den ersten Titelgewinn mit dem neuen Klub verpasste er aber. Shabab Al-Ahli verlor am Samstagabend den Supercup gegen Meister Al-Sharjah nach torlosem Spiel im Penaltyschiessen. Mariani wurde in der 62. Minute ausgewechselt. Am Wochenende beginnt in den Vereinigten Arabischen Emiraten die Meisterschaft. Quelle: https://www.watson.ch/sport/interview/5 ... i-in-dubai
pluto
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16.09.2019, 12:53 · #6'783
Beiträge: 2'758
Hehehe... :)) Seine Intis waren schon immer Klasse!
Yekini_RIP
Mitglied
16.09.2019, 20:14 · #6'785
Beiträge: 4'806
Zu Mariani, recht hat er, ich habe es vor x Jahren bei der U21 vorausgesagt, verglich ihn mit Del Piero, geglaubt hat mir wie ihm niemand...;-)
Charlie Brown
Mitglied
17.09.2019, 07:33 · #6'786
Beiträge: 14'072
ich könnte mir vorstellen, dass genau dieses Interview ziemlich gut aufzeigt warum ihm der ganz grosse Wurf bisher noch nicht gelungen ist.
Dr. Dre
Mitglied
17.09.2019, 16:05 · #6'787
Beiträge: 403
ich könnte mir vorstellen, dass genau dieses Interview ziemlich gut aufzeigt warum ihm der ganz grosse Wurf bisher noch nicht gelungen ist. Ich sehe noch diverse andere Gründe. FCZ Nachwuchs, Lugano, Sofia, und nun die Wüste. Scheint mir als nicht nur der SFV sein immenses Talent verkennt. Wie kann man nur so verblendet sein.
Pyle
Mitglied
17.09.2019, 21:39 · #6'788
Beiträge: 2'511
Zu Mariani, recht hat er, ich habe es vor x Jahren bei der U21 vorausgesagt, verglich ihn mit Del Piero, geglaubt hat mir wie ihm niemand...;-) Ja, genau ... der Vergleich mit Del Piero ist so absurd wie sein Grössenwahnsinn ... sorry, der Typ hat nicht alle Tassen im Schrank. Mag sein, dass sein Talent teilweise verkannt wurde und ich habe auch immer auf seine Rückkehr gehofft, aber nun lehnt er sich gewaltig aus dem Fenster. Lugano, Sofia, Dubai und der Typ reisst grosskotzige Sprüche wie ein Hopper? Gute Besserung, Davide.
Zhyrus
Mitglied
17.09.2019, 22:00 · #6'789
Beiträge: 15'713
ich könnte mir vorstellen, dass genau dieses Interview ziemlich gut aufzeigt warum ihm der ganz grosse Wurf bisher noch nicht gelungen ist. Ich sehe noch diverse andere Gründe. FCZ Nachwuchs, Lugano, Sofia, und nun die Wüste. Scheint mir als nicht nur der SFV sein immenses Talent verkennt. Wie kann man nur so verblendet sein. Weder Messi noch Ronaldo haben es je zu einem dieser Vereine geschafft! ;) Der Chärle hat schon recht, seine Fehleinschätzungen sind wohl der Hauptgrund, dass er wenig bis nichts aus seinem Talent gemacht hat.
Zhyrus
Mitglied
17.09.2019, 22:03 · #6'790
Beiträge: 15'713
Zu Mariani, recht hat er, ich habe es vor x Jahren bei der U21 vorausgesagt, verglich ihn mit Del Piero, geglaubt hat mir wie ihm niemand...;-) Ja, ja, und Tahirovic war der zweite Zlatan!
Demokrit
Mitglied
18.09.2019, 04:00 · #6'791
Beiträge: 5'834
«Ja, ja, und Tahirovic war der zweite Zlatan!»
Das war jetzt aber underschti.......! :-)))))
camelos
Mitglied
18.09.2019, 04:43 · #6'792
Beiträge: 4'309
Zu Mariani, recht hat er, ich habe es vor x Jahren bei der U21 vorausgesagt, verglich ihn mit Del Piero, geglaubt hat mir wie ihm niemand...;-) Ja, ja, und Tahirovic war der zweite Zlatan! Zlatan ist der zweite Tahirovic ;-))
Avatar von Dave
Dave
Mitglied
18.09.2019, 06:28 · #6'793
Beiträge: 8'209
Zu Mariani, recht hat er, ich habe es vor x Jahren bei der U21 vorausgesagt, verglich ihn mit Del Piero, geglaubt hat mir wie ihm niemand...;-) Ja, ja, und Tahirovic war der zweite Zlatan! ![](https://media.giphy.com/media/10tuFEeuACAnuw/giphy.gif)
«Wenn jemand sagt, der FCZ sei kein Spitzenklub, habe ich Mühe, weiterzudiskutieren.» Ancillo Canepa
Yekini_RIP
Mitglied
19.09.2019, 10:11 · #6'794
Beiträge: 4'806
Im Heft Zwölf gibt es ein lesenswertes Inti der lebenden Legende Eric Hassli... P.S.: Und wie immer viel Blabla von Zhyrus dem Virus...;-)Mariani würde uns sehr gut zu Gesicht stehen
Rosa Martini
Mitglied
23.09.2019, 19:09 · #6'796
Beiträge: 659
Welch geile Kiste soeben von Mehmedi. Schlichtweg Weltklasse! Fast wie damals Raffael im Cup gegen Basel (3-4). Anno 2005.
dynamo
Mitglied
25.09.2019, 11:16 · #6'797
Beiträge: 476
Für alle die wehmütig einen Reise in die gute (noch nicht so) alte Zeit machen wollen. Grosser Trainer - toller Mensch. «Ich bin krank vor einem Spiel. Ich leide» Bernard Challandes (68) hätte nie gedacht, dass er einmal Trainer würde. Jetzt ist er es seit 42 Jahren – und seit 2018 Nationalcoach von Kosovo. Es liegt am Ende der Welt, doch wenn das Ende so aussieht, ist es eine schöne Welt: La Chaux-du-Milieu, ein Bauerndorf, 495 Einwohner. Idyllisch ist es hier, im Neuenburger Jura auf 1100 m über Meer, im Vallée de la Brévine, wo es im Winter sibirisch kalt werden kann. Jetzt ist es Frühherbst, der Himmel blau, Kühe weiden auf sattgrünen Wiesen. Ein Hund bellt manchmal, sonst ist es einfach ruhig. Hier, im Weiler Les Gillottes, hat Bernard Challandes zusammen mit seiner Frau Anouk vor mehr als 40 Jahren Land gekauft, 2000 Quadratmeter gross, 50 000 Franken teuer. Zum Bauen hatten die beiden in der ersten Zeit kein Geld, und so fuhren sie aus dem nahen Le Locle immer wieder hierher, einfach um zu picknicken. Als sie wieder etwas gespart hatten, begannen sie zu bauen. Jetzt steht ein Haus mit grosser Küche und wunderbarem Garten. Ein Fussballtor ist aufgebaut, die drei Enkel spielen oft hier. Petrus tobt herum. Der australische Schäfer ist erst acht Monate alt. Challandes, 68 inzwischen, könnte das Leben geniessen, er tut es auch immer wieder. Aber er ist ein Getriebener des Fussballs. Es ist seine grosse Leidenschaft, 1977 hat er in St-Imier als Trainer angefangen. Viel hat er erlebt – aber so spannend wie jetzt ist es für ihn vielleicht noch nie gewesen. Seit März 2018 ist er Nationalcoach von Kosovo. Und Kosovo erstaunt die Fussballwelt. Hinter England kämpft es mit Tschechien aussichtsreich um die direkte Qualifikation für die nächste EM. Wieso leben Sie hier, weit weg von der grossen Welt? Ich wollte nie in einer Stadt wohnen, meine Frau auch nicht. Auch als ich beim FCZ war, wohnten wir auf dem Land, das war so schön. In diese Zeit fiel die Qualifikation für die Champions League, und im Frühjahr darauf wurde ich gefeuert. Er (Präsident Ancillo Canepa) zahlte mir die Hälfte meiner ausstehenden Löhne aus. Und dieses Geld haben meine Frau und ich in dieses Haus investiert. Also hat es Canepa finanziert? (lacht) Zum Teil, ja. Egal, wo ich arbeitete, ich wusste immer, dass ich hierher zurückkomme. Das ist das Haus der Familie, die vier Kinder schauen oft vorbei. Das ist mein Leben: ein sehr ruhiges mit der Familie und eines im Fussball, ein verrücktes halt. Ist Ihnen hier nie langweilig, gerade im Winter? Nein, nie. Die Winter sind wunderbar, mit dem Licht, der Kälte, dem Schnee. Das Tempo als Nationaltrainer gefällt mir, ich habe Zeit, um aufzuladen. Wenn heute ein Club mich anfragen würde, würde ich fast sicher Nein sagen. Okay, Barcelona oder Manchester City nach Guardiola oder Liverpool nach Klopp – warum nicht? Was meinen Sie mit «Tempo»? Es ist besser für mich, besonders in meinem Alter, nicht alle drei Tage ein Spiel zu haben. Im Club brauchst du so viel Energie, jeder Tag ist ein Kampf, jeden Tag gibt es Probleme. Im Nationalteam gibt es nur vereinzelt diese starken Momente – mit Pressekonferenzen, mit Spielen… Das Video von sich haben Sie sicher gesehen, wie Sie zuletzt vor dem verblüffenden 2:1 im EM-Qualifikationsspiel gegen Tschechien die Taktik erklärten. Sie waren wie ein Vulkan. (lacht) Ich erklärte, was für ein Spiel das wird, was für ein «crazy game». In Kosovo rede ich immer Englisch. Ich sagte: «Wir müssen etwas Spezielles machen!» (er wird laut) Die Journalisten fragten: «Wer spielt?» Ich sagte: «Das sage ich nicht.» Nächste Frage: «Ja, aber Zhegrova spielt? Und Berisha von Lazio?» Ich sagte: «Leute, es ist nicht wichtig, wer spielt, ob Zhegrova oder Amstutz. Wichtig ist, wie sie spielen. Ich will ein ‹crazy game›, ein ‹Go›, ein ‹Return›, wir müssen pressen, gegenpressen. Go, return, go, return!» Challandes pur. Vielleicht. (Auf einmal: «Non, Petrus! Petrus! Du bleibst da!» Und erklärt: «Einmal attackierte ihn eine Katze, und seither ist er aufgeregt, wenn er eine sieht.») Welche TV-Sender empfangen Sie hier? Nicht viele. Ich kann die Spiele vom Teleclub sehen, aber ich bin keiner, der wie verrückt Spiele schaut. Meine Spieler beobachte ich über Instat, das ist ein spezielles Programm. Jeden Montag habe ich Bilder von ihren Einsätzen in ganz Europa. Ich mache es wie die alten Leute: Ich nehme ein Papier und mache meine Notizen. Wir haben in Kosovo auch nicht viel Geld, um zu reisen. Und wenn ich irgendwohin gehe, nach Norwegen oder England, brauche ich zwei Tage und habe nur einen Spieler beobachtet. Wie führen Sie Ihre Mannschaft? Ich habe den Spielern gleich am Anfang klargemacht: Wer ein Aufgebot erhält, akzeptiert seine Rolle. Das kann auf der Tribüne sein oder als Ersatz. Und fertig. Wer nicht damit leben kann, muss gar nicht erst kommen. Ich mag nicht jedes Mal erklären, warum zwölf nicht spielen. Ich sage den Spielern: Ihr seid alle gut, und ich respektiere jeden, aber ich muss die Mannschaft aufstellen. Und wenn ich das schlecht mache… ...werden Sie entlassen? Dann muss ich gehen, ja. Mir ist die klare Regelung auch wegen der Kultur in Kosovo so wichtig. Es gibt viel Druck von den Familien. Wieso? Weil sie Einfluss nehmen wollen, wer spielt? Puuuh. Es ist unglaublich. Und mit den Familien kommen auch noch die Agenten. Wieso sind Sie überhaupt nach Kosovo gegangen? Ich habe das Potenzial gesehen, das ist ein erster Grund. Obwohl die Mannschaft in der letzten WM-Qualifikation nur gerade einen Punkt gewann? Sie haben auch nur 3 Tore geschossen, dafür 24 erhalten. Aber all diese Spieler sind Kinder von Eltern, die während des Krieges ins Ausland flüchteten – nach Norwegen, Schweden, Dänemark, Österreich, in die Schweiz. Und da bekamen sie eine gute fussballerische Ausbildung. Aber im Nationalteam bildeten sie keine Einheit. Sie sahen also das Potenzial. Und was noch? Der zweite Grund ist die Nations League. Ich dachte: Gegen Aserbeidschan, die Färöer und Malta können wir die Gruppe gewinnen und uns so für die nächste EM qualifizieren. Ich habe den Spielern gleich beim ersten Zusammenzug gesagt: «Das ist unser Traum! Eine EM – das wäre etwas Unglaubliches für ein Land, das noch so jung ist.» In Ihren 15 Spielen als Coach hat es nur eine Niederlage gegeben, zuletzt beim 3:5 in England. Wie haben Sie das geschafft? Das Problem vorher war, dass die Defensive keine Bremse vor sich hatte. Die Stürmer dribbelten und dribbelten, verloren den Ball und blieben stehen. Ich zeigte der Mannschaft viele Bilder von Manchester City, von Liverpool und einmal auch von Brasilien, wie die elf Spieler, alle elf!, innerhalb von wenigen Metern standen, um zu verteidigen. Und das in einem Freundschaftsspiel gegen Tschechien. Meine Mannschaft hat das alles gut aufgenommen. Wir kriegen kaum noch Tore, abgesehen von England. Müssen Ihre Spieler nur noch verteidigen? Nein! Ich wollte ihre offensive Kultur, diese Zirkuskultur, unbedingt behalten. Die Leute wollen das auch sehen: Wenn einer dreissig Meter vor dem eigenen Tor dem Gegner einen Tunnel macht, schreien in Pristina alle schon: oh, oh! Und ich denke: Terrible. Beim FCZ sind gleich drei Ihrer Spieler engagiert: Hekuran und Mirlind Kryeziu sowie Benjamin Kololli. Sie sind alle in der Schweiz geboren. Wie sehr identifizieren sie sich mit dem Nationalteam, mit Kosovo? Das sind alles gute Spieler, aber in der Schweiz waren sie nie ein Thema für die Nationalmannschaft. Dabei ist eine Nationalmannschaft wichtig für einen Spieler, damit er international auftreten kann. Erst dann denkt er an das Land, für das er spielt. Wirklich? Mit den positiven Ergebnissen sind die Spieler in Kosovo Stars geworden. Die Nationalmannschaft ist eine grosse Vitrine für sie. Dank ihr kam Vedat Muriqi zu Fenerbahce, jetzt wird er schon mit Tottenham in Verbindung gebracht. Oder Mergim Vojvoda, er machte ein Superspiel gegen Dänemark und konnte darum von Mouscron zu Standard Lüttich wechseln. Die Scouts sind jetzt da, wenn wir spielen. Eine Zeitung in Kosovo schrieb bereits, für Sie müsse ein Denkmal errichtet werden. (lacht) In dieser Region sind Denkmäler schnell gebaut, aber auch schnell wieder kaputt. Ich habe kürzlich den Schweizer Botschafter in Pristina gesehen, er kommt aus La Chaux-de-Fonds. Er sagte: «Für Kosovo sind diese Erfolge im Fussball wunderbar, das ist wichtig für die Menschen, das macht sie stolz, weil man gut vom Land spricht.» Man hat in der Schweiz ja nicht immer ein gutes Bild von den Kosovaren. Es gibt Vorurteile. Ich sage, ich bin sehr glücklich, mit diesen Spielern zu arbeiten. Bevor Sie Nationaltrainer wurden, führten Sie als Scout des FC Basel ein ruhiges Leben. Ich reiste, ich schaute Spiele. Ich war sehr glücklich, weil ich es liebe, im Stadion zu sein. Aber ich habe mir keine Pläne gemacht, ich habe nie gedacht: Diese Arbeit mache ich bis 65, und dann bin ich Rentner. Dann ist eben Kosovo gekommen, und ich habe mir gesagt: Wieso nicht? Haben Sie mit 68 den Vorteil, keine Rücksicht auf irgendwen nehmen zu müssen? Die Zukunft ist in meinem Alter kein Problem. Mit 40 ist das anders, wenn ein Trainer unbedingt gewinnen muss, um den Job zu behalten. Dann muss er Konzessionen machen. Ich muss das nicht. Und wenn es nicht weitergeht, komme ich hierher zurück und geniesse das Leben. Was ist das Schöne an Ihrem Beruf? Vielleicht überrasche ich, wenn ich das so sage. Aber für mich bedeutet die Arbeit mehr Leiden als Jubeln. Wir sind überrascht. Anouk weiss, wie ich bin (seine Frau sitzt mit am Tisch). Ich bin krank vor einem Spiel. Ich leide. Bedeutet «leiden», dass Sie zweifeln? Das gehört dazu. Habe ich alles gemacht? Habe ich die richtigen Spieler gewählt? Die richtige Taktik? Bei mir dreht sich nicht nur alles im Kopf. Ich leide auch körperlich. Damals, die Champions League mit dem FCZ. Das war nur ein Leiden. Ich kann gar nicht sagen, wie die Kabinen im Bernabéu oder in Mailand sind. Keine Ahnung! Ich stehe an der Linie und sehe, wie Ronaldo jedes Mal den Ball nimmt. Und ich, ich bin nur so (er beisst auf die Zähne und zieht eine Grimasse). Das ist doch paradox. Denn mein Job ist vielleicht der schönste für einen, der den Fussball so liebt wie ich. Nach 42 Jahren in diesem Beruf sollten Sie sich doch daran gewöhnt haben. Ich bin von hier, vom Land, ich habe nie daran gedacht, einmal Trainer zu werden. Ich war Lehrer an der Ingenieurschule und spielte daneben Fussball. Kollegen aus St-Imier sagten mir: «Wir haben keinen Trainer mehr. Mach du den Spieler-Trainer.» Nach drei Spielen hatten wir einen Punkt. Ich sagte: «Okay, fertig. Das ist nichts für mich.» Aber Sie sind geblieben… ...ja, und wir fingen an zu gewinnen. Ich war schon damals ein wenig verrückt. Wir trainierten mehr als die anderen, wir assen vor dem Spiel zusammen, wir gingen manchmal in der Nacht vor einem Spiel ins Hotel. In der 2. Liga! Die Spieler sagten: «Wir sind nicht Real Madrid.» So bin ich immer gewesen, schon in der Schule. Ich habe mir immer Sorgen gemacht, ob alles gut kommt. Wie waren Sie denn als Spieler? Nicht so schlecht. Aber ich hatte so viele negative Emotionen. Der erste Pass war nicht gut, und ich brach innerlich schon zusammen. Vor einem Spiel war ich fast zufrieden, wenn der Trainer sagte: «Bernard, Nummer 12.» Diese Angst vor dem Versagen, haben Sie die heute noch? Ja. Ich bin überzeugt, nur so kann ich kompetitiv sein. Wenn ich einmal sage: Ach, England ist so stark, England gewinnt, das ist nicht so schlimm – wenn ich das sage, dann muss ich sofort sagen: Stopp! Aufhören! Wann können Sie denn den Fussball geniessen? Beim Training, bei taktischen Übungen. Trainer zu sein, ist ja etwas Wunderbares. Ich habe einen guten Lohn, und ich bin nie arbeitslos gewesen, in 42 Jahren nicht. Es ist immer etwas Neues gekommen. Mit 68 sind Sie manchmal wild und verrückt wie ein 20-Jähriger… ...das bin ich… ...aber irgendwann kommt auch für Sie das Ende. Im Moment habe ich nur eines im Kopf: Wir können das Wunder schaffen und mit Kosovo an die nächste EM gehen. Dann ist 2020, und ich bin fast 70. Okay, dann soll es fertig sein. Und wenn Sie nicht mehr Trainer sind? (Seine Frau schaltet sich ein: «Er würde sehr bald unruhig werden.» Dann er:) Ich werde mit unserem Hund spazieren, Pilze suchen, mit den Enkeln spielen, manchmal einen Absinth trinken. (Seine Frau lacht. Dann er ernsthaft:) Aber klar, ich brauche dann Zeit für den Entzug.
roliZ
Mitglied
26.09.2019, 17:44 · #6'798
Beiträge: 1'815
In der COOP Zeitung erschien diese Woche ein schöner Bericht über Pius Fischbach. Er sagte, dass Jure Jerkovic ein Super Techniker war und erinnerte sich gerne an den Halbfinal gegen Liverpool im 77. Ach, lange ist's her und es war so geil.
Don Ursulo
Mitglied
26.09.2019, 18:28 · #6'799
Beiträge: 10'541
In der COOP Zeitung erschien diese Woche ein schöner Bericht über Pius Fischbach. Er sagte, dass Jure Jerkovic ein Super Techniker war und erinnerte sich gerne an den Halbfinal gegen Liverpool im 77. Ach, lange ist's her und es war so geil. Voila: https://www.coopzeitung.ch/themen/leute ... h--234027/
roliZ
Mitglied
26.09.2019, 20:36 · #6'800
Beiträge: 1'815
In der COOP Zeitung erschien diese Woche ein schöner Bericht über Pius Fischbach. Er sagte, dass Jure Jerkovic ein Super Techniker war und erinnerte sich gerne an den Halbfinal gegen Liverpool im 77. Ach, lange ist's her und es war so geil. Voila: https://www.coopzeitung.ch/themen/leute ... h--234027/ Danke Dir :-)
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