Unsere Ehemaligen...

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schwizermeischterfcz
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09.04.2018, 06:24 · #6'021
Beiträge: 8'260
Aus der NZZ: Nur Lucien Favre ist eine Art Bruno Ganz des Fussballs Der FC Aarau hat wieder einmal einen Trainerjob zu vergeben. Doch das Interesse an der Stelle in der Challenge League ist bescheiden – obwohl einige Schweizer Trainer derzeit keine Anstellung haben und in der Warteschleife Zeit totschlagen. Christine Steffen 9.4.2018, 07:00 Uhr Für den neuen Trainerposten angefragt wurden laut «Aargauer Zeitung»: Urs Fischer, der sich mit höheren Ambitionen entschuldigen liess. Urs Meier, der den FC Rapperswil-Jona nicht verlassen will. Und: Uli Forte. Uli Forte: «Der FC Aarau ist ein Traditionsverein in einer schwierigen Situation. Ohne despektierlich zu sein: Das ist kein Thema, mein Weg geht in eine andere Rich Forte wurde im Februar vom FC Zürich freigestellt, nachdem seine Mannschaft in eine bleierne Stagnation verfallen war. Auf die Kontaktaufnahme aus Aarau angesprochen, sagte er der Zeitung «Schweiz am Wochenende»: «Der FC Aarau ist ein Traditionsverein in einer schwierigen Situation. Ohne despektierlich zu sein: Das ist kein Thema, mein Weg geht in eine andere Richtung.» Ohne despektierlich zu sein: In welche? Könnte es sein, dass wir vom Ausland sprechen? Dabei müsste ein Blick über die Grenzen Forte eigentlich nachdenklich stimmen – und alle seine Schweizer Kollegen ebenfalls. Lucien Favre in Nizza ist der einzige Schweizer Trainer, der auf der grossen Bühne spielt, eine Art Bruno Ganz des Ballsports. Die anderen Coaches posten in den sozialen Netzwerken derzeit vor allem Bilder von Skiausflügen. Marcel Koller, zuletzt österreichischer Nationaltrainer. Martin Schmidt, gescheiterter Wolfsburg-Retter. Urs Fischer, immerhin letzter Basler Meistertrainer. René Weiler, belgischer Meister – sie wären die hiesigen Exportschlager. Doch sie sind alle ohne Verein. Vorbei die Zeiten, als Christian Gross in feinem englischem Tweed mit der U-Bahn zu seiner Vorstellung als Tottenham-Trainer fuhr. Oder Hanspeter Latour in Köln vom «Pudi» zum «Bergdoktor» aufstieg. Wer heute als Schweizer Trainer nicht bereit ist, sich in einer unteren Liga zu versuchen oder in einen Selbsterfahrungstrip ins Unbekannte zu stürzen wie zuletzt Gross in Saudiarabien, schlägt in der Warteschleife Zeit tot. Und wird langsam mürbe vom Kampf gegen das Vergessen. Uli Forte: «Ich hatte den Traum, irgendwann in die Bundesliga zu gehen und zu zeigen, was ich kann. Ich habe ihn immer noch.» Vor gut einem Jahr stand Uli Forte mit dem FCZ vor dem Aufstieg, damals wusste er recht genau, wohin sein Weg führen sollte. Er sagte in der NZZ: «Ich hatte den Traum, irgendwann in die Bundesliga zu gehen und zu zeigen, was ich kann. Ich habe ihn immer noch.» Wir möchten keinesfalls despektierlich sein. Aber die Bundesliga ist sehr weit weg. Vielleicht ist nicht nur der FC Aarau in einer schwierigen Situation.
devante
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10.04.2018, 13:09 · #6'022
Beiträge: 19'479
nachmals zu lucien (vom blick) FUSSBALL – «Das ist denkbar irgendwann», antwortet Gladbach-Manager Max Eberl (44) auf die Frage, ob Lucien Favre zu dem Verein zurückkehrt, den er 2011-2015 zu einem Bundesliga-Spitzenteam formt. Nach dem letzten Spiel (2:1-Sieg gegen Hertha) werden die Stimmen gegen den aktuellen Coach Dieter Hecking immer lauter. Der Gähn-Fussball, den er spielen lässt, begeistert nicht. Der Bundesliga-Achte hat eine durchzogene Saison, die Fans fordern vermehrt Favre zurück an die Seitenlinie der Fohlen. Der Schweizer ist momentan einer der begehrtesten Trainer: Arsenal, Dortmund und Bayern sollen ihn auf dem Zettel haben. Ein Wechsel auf nächste Saison ist dank einer Ausstiegsklausel im Vertrag von Favre möglich. Drei Millionen soll der Trainer kosten, will man ihn vorzeitig von Nizza verpflichten. Hecking hat bei Gladbach aber noch einen Vertrag bis 2019 …
FritzRosa
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10.04.2018, 19:51 · #6'023
Beiträge: 586
Aus der NZZ: Nur Lucien Favre ist eine Art Bruno Ganz des Fussballs Der FC Aarau hat wieder einmal einen Trainerjob zu vergeben. Doch das Interesse an der Stelle in der Challenge League ist bescheiden – obwohl einige Schweizer Trainer derzeit keine Anstellung haben und in der Warteschleife Zeit totschlagen. Christine Steffen 9.4.2018, 07:00 Uhr Für den neuen Trainerposten angefragt wurden laut «Aargauer Zeitung»: Urs Fischer, der sich mit höheren Ambitionen entschuldigen liess. Urs Meier, der den FC Rapperswil-Jona nicht verlassen will. Und: Uli Forte. Uli Forte: «Der FC Aarau ist ein Traditionsverein in einer schwierigen Situation. Ohne despektierlich zu sein: Das ist kein Thema, mein Weg geht in eine andere Rich Forte wurde im Februar vom FC Zürich freigestellt, nachdem seine Mannschaft in eine bleierne Stagnation verfallen war. Auf die Kontaktaufnahme aus Aarau angesprochen, sagte er der Zeitung «Schweiz am Wochenende»: «Der FC Aarau ist ein Traditionsverein in einer schwierigen Situation. Ohne despektierlich zu sein: Das ist kein Thema, mein Weg geht in eine andere Richtung.» Ohne despektierlich zu sein: In welche? Könnte es sein, dass wir vom Ausland sprechen? Dabei müsste ein Blick über die Grenzen Forte eigentlich nachdenklich stimmen – und alle seine Schweizer Kollegen ebenfalls. Lucien Favre in Nizza ist der einzige Schweizer Trainer, der auf der grossen Bühne spielt, eine Art Bruno Ganz des Ballsports. Die anderen Coaches posten in den sozialen Netzwerken derzeit vor allem Bilder von Skiausflügen. Marcel Koller, zuletzt österreichischer Nationaltrainer. Martin Schmidt, gescheiterter Wolfsburg-Retter. Urs Fischer, immerhin letzter Basler Meistertrainer. René Weiler, belgischer Meister – sie wären die hiesigen Exportschlager. Doch sie sind alle ohne Verein. Vorbei die Zeiten, als Christian Gross in feinem englischem Tweed mit der U-Bahn zu seiner Vorstellung als Tottenham-Trainer fuhr. Oder Hanspeter Latour in Köln vom «Pudi» zum «Bergdoktor» aufstieg. Wer heute als Schweizer Trainer nicht bereit ist, sich in einer unteren Liga zu versuchen oder in einen Selbsterfahrungstrip ins Unbekannte zu stürzen wie zuletzt Gross in Saudiarabien, schlägt in der Warteschleife Zeit tot. Und wird langsam mürbe vom Kampf gegen das Vergessen. Uli Forte: «Ich hatte den Traum, irgendwann in die Bundesliga zu gehen und zu zeigen, was ich kann. Ich habe ihn immer noch.» Vor gut einem Jahr stand Uli Forte mit dem FCZ vor dem Aufstieg, damals wusste er recht genau, wohin sein Weg führen sollte. Er sagte in der NZZ: «Ich hatte den Traum, irgendwann in die Bundesliga zu gehen und zu zeigen, was ich kann. Ich habe ihn immer noch.» Wir möchten keinesfalls despektierlich sein. Aber die Bundesliga ist sehr weit weg. Vielleicht ist nicht nur der FC Aarau in einer schwierigen Situation. Rolf Fringer ging von Aarau direkt in die Bundesliga zum VfB Stuttgart. Ottmar Hitzfeld ging von Aarau via GC in die Bundesliga zu Borussia Dortmund. René Weiler ging von Aarau nach einer schöpferischen Pause in die 2. Bundesliga zum 1. FC Nürnberg und stieg mit dem Club beinahe in die Bundesliga auf. In Aarau sind die Ambitionen immer vorhanden, zur Zeit fehlt dort einfach einiges zum Erfolg. Es ist wohl eher dieses Mangelpaket, das viele prominente Trainer davon abhält, den FC Aarau zu trainieren.
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MetalZH
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10.04.2018, 20:13 · #6'024
Beiträge: 5'727
Rolf Fringer ging von Aarau direkt in die Bundesliga zum VfB Stuttgart. Ottmar Hitzfeld ging von Aarau via GC in die Bundesliga zu Borussia Dortmund. René Weiler ging von Aarau nach einer schöpferischen Pause in die 2. Bundesliga zum 1. FC Nürnberg und stieg mit dem Club beinahe in die Bundesliga auf. In Aarau sind die Ambitionen immer vorhanden, zur Zeit fehlt dort einfach einiges zum Erfolg. Es ist wohl eher dieses Mangelpaket, das viele prominente Trainer davon abhält, den FC Aarau zu trainieren. Aarau hat mit all den von dir genannten Trainern in der NLA gespielt. Somit sind diese Aarau-Buli-Wechsel für Forte und all die anderen wohl kein Argument, da es aktuell darum ginge, NLB-Trainer zu werden. Und zwar bei einem Club, der weder die Finanzen noch die Infrastruktur hat, um echte Aufstiegschancen zu haben.
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Blerim_Dzemaili
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12.04.2018, 14:33 · #6'025
Beiträge: 7'511
Happy Birthday Blerim Dzemaili!!! Alles Gute weiterhin in der Serie A und in der Nationalmannschaft.Wer weiss vielleicht doch mal noch im FCZ-Dress ;)
FritzRosa
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14.04.2018, 12:41 · #6'026
Beiträge: 586
Rolf Fringer ging von Aarau direkt in die Bundesliga zum VfB Stuttgart. Ottmar Hitzfeld ging von Aarau via GC in die Bundesliga zu Borussia Dortmund. René Weiler ging von Aarau nach einer schöpferischen Pause in die 2. Bundesliga zum 1. FC Nürnberg und stieg mit dem Club beinahe in die Bundesliga auf. In Aarau sind die Ambitionen immer vorhanden, zur Zeit fehlt dort einfach einiges zum Erfolg. Es ist wohl eher dieses Mangelpaket, das viele prominente Trainer davon abhält, den FC Aarau zu trainieren. Aarau hat mit all den von dir genannten Trainern in der NLA gespielt. Somit sind diese Aarau-Buli-Wechsel für Forte und all die anderen wohl kein Argument, da es aktuell darum ginge, NLB-Trainer zu werden. Und zwar bei einem Club, der weder die Finanzen noch die Infrastruktur hat, um echte Aufstiegschancen zu haben. Rene Weiler rettete Aarau als Trainer vor dem Abstieg aus der Challange League. Aarau war damals schlechter dran und schlechter platziert als jetzt. Eine Saison später erreichte Weiler mit dem Club den zweiten Rang und scheitere in der Barrage am FC Sion. Eine weitere Saison später stieg Aarau mit Weiler in die Super League auf. Dort wurde die Klasse recht souverän erhalten. Entgegen Deiner Aussage zeigt das Beispiel Weiler, dass Aarau als Trainerstation ein Argument ist, denn der Club steht fast am gleichen Punkt wie damals genau heute vor sieben Jahren am 14.04.2011, als Weiler bei Aarau in der Challenge League angefangen hatte. Gute Arbeit und Erfolg können auch mit geringeren Finanzen und schlechterer Infrastruktur möglich sein. Gerade dann zeigt es sich, welcher Trainer wirklich etwas kann. Weiler bewies das und gut dreieinhalb Jahre später wurde Weiler Trainer bei Nürnberg und rettete den Club vor dem Abstieg in die 3. Liga. Als Fringer und Hitzfeld bei Aarau Trainer waren, bestand die oberste Liga übrigens noch nicht aus zehn Clubs. Auch war der Modus ein anderer.
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MetalZH
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14.04.2018, 13:57 · #6'027
Beiträge: 5'727
Rolf Fringer ging von Aarau direkt in die Bundesliga zum VfB Stuttgart. Ottmar Hitzfeld ging von Aarau via GC in die Bundesliga zu Borussia Dortmund. René Weiler ging von Aarau nach einer schöpferischen Pause in die 2. Bundesliga zum 1. FC Nürnberg und stieg mit dem Club beinahe in die Bundesliga auf. In Aarau sind die Ambitionen immer vorhanden, zur Zeit fehlt dort einfach einiges zum Erfolg. Es ist wohl eher dieses Mangelpaket, das viele prominente Trainer davon abhält, den FC Aarau zu trainieren. Aarau hat mit all den von dir genannten Trainern in der NLA gespielt. Somit sind diese Aarau-Buli-Wechsel für Forte und all die anderen wohl kein Argument, da es aktuell darum ginge, NLB-Trainer zu werden. Und zwar bei einem Club, der weder die Finanzen noch die Infrastruktur hat, um echte Aufstiegschancen zu haben. Rene Weiler rettete Aarau als Trainer vor dem Abstieg aus der Challange League. Aarau war damals schlechter dran und schlechter platziert als jetzt. Eine Saison später erreichte Weiler mit dem Club den zweiten Rang und scheitere in der Barrage am FC Sion. Eine weitere Saison später stieg Aarau mit Weiler in die Super League auf. Dort wurde die Klasse recht souverän erhalten. Entgegen Deiner Aussage zeigt das Beispiel Weiler, dass Aarau als Trainerstation ein Argument ist, denn der Club steht fast am gleichen Punkt wie damals genau heute vor sieben Jahren am 14.04.2011, als Weiler bei Aarau in der Challenge League angefangen hatte. Gute Arbeit und Erfolg können auch mit geringeren Finanzen und schlechterer Infrastruktur möglich sein. Gerade dann zeigt es sich, welcher Trainer wirklich etwas kann. Weiler bewies das und gut dreieinhalb Jahre später wurde Weiler Trainer bei Nürnberg und rettete den Club vor dem Abstieg in die 3. Liga. Als Fringer und Hitzfeld bei Aarau Trainer waren, bestand die oberste Liga übrigens noch nicht aus zehn Clubs. Auch war der Modus ein anderer. Dein letzter Abschnitt tut nichts zur Sache, da es trotzdem die höchste Schweizer Liga war. Diese Trainer kann man folglich in der aktuellen Situation nicht als Argumente bringen. Bei Weiler hast du recht, das hatte ich das falsch in Erinnerung bzw. schon lange vergessen, da ich mit dem FCA rein gar nichts am Hut habe... Jedenfalls ist der FCA momentan keine attraktive Adresse für einen gestandenen NLA-Trainer. Das war zwar Schaffhausen auch nicht, als Yakin das Team übernahm. Der Unterschied ist aber doch recht gross, da Yakin auf eine Anstellung in der NLA hoffen konnte, während Forte in der höchsten Liga schon vier verschiedene Teams betreut hat. Er müsste jetzt eigentlich mal ins Ausland (was Yakin ja vor Schaffhausen bereits erreicht hatte) und nicht nochmals in die NLB ohne echte Perspektive für die NLA und mit sehr geringer Chance auf einen direkten Wechsel ins Ausland. Da müsste er schon aufsteigen mit Aarau und das ist bei dieser Konkurrenz mMn auch nächste Saison nicht realistisch.
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schwizermeischterfcz
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14.04.2018, 17:00 · #6'028
Beiträge: 8'260
Drmic mit dem 0:1 gegen die Bayern
Julian
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14.04.2018, 17:30 · #6'029
Beiträge: 2'152
Drmic mit dem 0:1 gegen die Bayern Inzwischen steht es zwar schon 2-1 für die Bayern, aber es freut mich für Josip! Hoffe er kommt für die WM in Fahrt und bildet mit Gavra den FCZ-Sturm!
FritzRosa
Mitglied
16.04.2018, 00:38 · #6'030
Beiträge: 586
Rolf Fringer ging von Aarau direkt in die Bundesliga zum VfB Stuttgart. Ottmar Hitzfeld ging von Aarau via GC in die Bundesliga zu Borussia Dortmund. René Weiler ging von Aarau nach einer schöpferischen Pause in die 2. Bundesliga zum 1. FC Nürnberg und stieg mit dem Club beinahe in die Bundesliga auf. In Aarau sind die Ambitionen immer vorhanden, zur Zeit fehlt dort einfach einiges zum Erfolg. Es ist wohl eher dieses Mangelpaket, das viele prominente Trainer davon abhält, den FC Aarau zu trainieren. Aarau hat mit all den von dir genannten Trainern in der NLA gespielt. Somit sind diese Aarau-Buli-Wechsel für Forte und all die anderen wohl kein Argument, da es aktuell darum ginge, NLB-Trainer zu werden. Und zwar bei einem Club, der weder die Finanzen noch die Infrastruktur hat, um echte Aufstiegschancen zu haben. Rene Weiler rettete Aarau als Trainer vor dem Abstieg aus der Challange League. Aarau war damals schlechter dran und schlechter platziert als jetzt. Eine Saison später erreichte Weiler mit dem Club den zweiten Rang und scheitere in der Barrage am FC Sion. Eine weitere Saison später stieg Aarau mit Weiler in die Super League auf. Dort wurde die Klasse recht souverän erhalten. Entgegen Deiner Aussage zeigt das Beispiel Weiler, dass Aarau als Trainerstation ein Argument ist, denn der Club steht fast am gleichen Punkt wie damals genau heute vor sieben Jahren am 14.04.2011, als Weiler bei Aarau in der Challenge League angefangen hatte. Gute Arbeit und Erfolg können auch mit geringeren Finanzen und schlechterer Infrastruktur möglich sein. Gerade dann zeigt es sich, welcher Trainer wirklich etwas kann. Weiler bewies das und gut dreieinhalb Jahre später wurde Weiler Trainer bei Nürnberg und rettete den Club vor dem Abstieg in die 3. Liga. Als Fringer und Hitzfeld bei Aarau Trainer waren, bestand die oberste Liga übrigens noch nicht aus zehn Clubs. Auch war der Modus ein anderer. Dein letzter Abschnitt tut nichts zur Sache, da es trotzdem die höchste Schweizer Liga war. Diese Trainer kann man folglich in der aktuellen Situation nicht als Argumente bringen. Bei Weiler hast du recht, das hatte ich das falsch in Erinnerung bzw. schon lange vergessen, da ich mit dem FCA rein gar nichts am Hut habe... Jedenfalls ist der FCA momentan keine attraktive Adresse für einen gestandenen NLA-Trainer. Das war zwar Schaffhausen auch nicht, als Yakin das Team übernahm. Der Unterschied ist aber doch recht gross, da Yakin auf eine Anstellung in der NLA hoffen konnte, während Forte in der höchsten Liga schon vier verschiedene Teams betreut hat. Er müsste jetzt eigentlich mal ins Ausland (was Yakin ja vor Schaffhausen bereits erreicht hatte) und nicht nochmals in die NLB ohne echte Perspektive für die NLA und mit sehr geringer Chance auf einen direkten Wechsel ins Ausland. Da müsste er schon aufsteigen mit Aarau und das ist bei dieser Konkurrenz mMn auch nächste Saison nicht realistisch. Bevor ich hier weitere Ausführungen anbringe, möchte ich zuerst einmal zwei Fakten aufzeigen:
  1. Der FC Vaduz war 2009 der letzte Aufsteiger aus der Challenge League, der direkt wieder abstieg.
  2. Der FC Zürich (2017) und der FC St.Gallen (2009 und 2012) waren die einzigen Absteiger aus der 2003 gegründeten Super League, die aus der Challenge League den direkten Wiederaufstieg schafften.
Diese Tatsachen belegen, dass das Niveau der Challenge League höher ist, als allgemein angenommen wird. Mein letzter Abschnitt tut etwas zur Sache. Dazu noch folgende Fakten: Als Ottmar Hitzfeld den FC Aarau 1984 übernahm, hatte dieser Club die Meisterschaft zuvor auf dem 10 Rang von 16 Mannschaften beendet. Heute wäre das der Abstiegsrang in der Super League. Der FC Aarau wäre also damals gemessen an heute bei der Übernahme durch Hitzfeld zweitklassig gewesen. Als Rolf Fringer den FC Aarau 1992 übernahm, hatte dieser Club zuvor die Meisterschaft auf dem 2. Rang der Auf-/Abstiegsrunde in der Gruppe A beendet und gleichviel Punkte wie Bulle, der 2. der Gruppe B, aber die schlechtere Tordifferenz. Das war damals der 12. Tabellenrang. Heute wäre das auch in der Challenge League. Rolf Fringer begann beim FC Altdorf als Spielertrainer, danach wurde er beim FC Schaffhausen Spielertrainer und Trainer. Während Hitzfeld den FC Aarau nach und nach aufbaute, gelang Fringer der Meistertitel in seinem ersten Jahr mit Aarau. Das wäre nicht möglich aus der Zweitklassigkeit heraus. Hitzfeld wurde 1985 Cupsieger mit dem FC Aarau. Das wäre auch aus der Challenge League heraus möglich. Ob ein Club eine attraktive Adresse ist, spielt nicht die Hauptrolle für die Qualität der Trainerarbeit. Yverdon war eine bedeutende Trainerstation von Lucien Favre. Ich sah diese Mannschaft in der damaligen Nationalliga B hervorragend spielen und die Favoriten reihenweise bezwingen. Gleich im ersten Jahr nach dem Aufstieg in die Nationalliga A erreichte der Club die Finalrunde. War Yverdon eine attraktive Adresse, als Favre dort Trainer wurde? Yakin stieg mit einer mittelmässigen Thuner Mannschaft in die Super League auf. Zuvor leistete er bei Concordia Basel sehr gute Arbeit. War Wohlen eine attraktive Adresse? Sforza rettete diesen Club 2014 vor dem Abstieg in die Promotion League und spielte eine Saison danach mit der Mannschaft lange an der Tabellenspitze der Challenge League mit. Die Clubverantwortlichen entschieden, auf den Aufstieg zu verzichten. Danach liess die Mannschaft etwas nach. Nach dieser Saison schafften 10 Spieler aus dem damaligen Kader im Laufe der Zeit den Sprung in die Super League. Sforza bekam danach eine Anstellung in Thun in der Super League. Lugano wollte unter Bordoli anfänglich gar nicht so früh aufsteigen und gehörte nicht zu den Favoriten. Warum kann nächste Saison nicht Rapperswil-Jona ganz vorne mitspielen, wenn Meier dort bleiben sollte? Chiasso ist für Guillermo Abascal das Sprungbrett gewesen, den Job in Lugano zu bekommen. Abascals Mannschaft wurde vor der Saison komplett neu zusammengewürfelt und war spielerisch in der ersten Saisonhälfte eine der besten der aktuellen Saison der Challenge League. Es gäbe noch einige frühere Beispiele: Gross (Bundesliga), Koller (später Bundesliga, 2. Bundesliga) und Latour (später Bundesliga, 2. Bundesliga) arbeiteten beim FC Wil (Gross begann dort sogar in der 2. Liga), Egli (später 2. Bundesliga) und Bregy (ohne Bundeligatätigkeit) beim FC Thun, als dieser Club noch keine attraktive Adresse war. Jeff Saibene ist übrigens ein weiterer Trainer, der einmal bei Aarau in diesem Amt tätig war und nun in Deutschland in der 2. Bundesliga arbeitet. Andi Egli machte den umgekehrten Weg. Zu Yakin: Yakin war vor seinem Engagement bei Schaffhausen auch schon bei Thun, Basel und Luzern. Und der FCZ wäre als Trainerstation wohl nicht in Frage gekommen. Das waren so gesehen wie bei Forte auch schon vier Clubs, die ihn wohl nicht mehr genommen hätten. Yakin sagte in Schaffhausen aus verschiedenen Gründen zu: Sicherlich war das neue Stadion mit dem Kunstrasen ein starkes Argument, dazu der starke Präsident und die Möglichkeit, starken Einfluss auf die Kaderzusammenstellung zu nehmen. Aber Yakin fühlte sich auch entspannt und hatte wieder grosse Lust, eine Herausforderung anzunehmen. Natürlich bestand bei Yakin auch der Plan, irgendeinmal zu GC zu wechseln, zumal GC danach der Partnerclub der Schaffhauser wurde. Zu Forte: Forte ist noch nicht so weit, sich in die Niederungen der Challenge League begeben. Die Entlassung ist wohl emotional noch zu nahe. Und vor allem bekommt er vermutlich noch Lohn vom FCZ. Das ist sicherlich auch ein starkes Argument, nicht schon wieder einen Challenge League Club trainieren zu wollen. Entscheidend neben der Fachkompetenz ist der Hunger den ein Trainer mitbringt, um unten schnell erfolgreich sein zu können. Und jüngere noch nicht arrivierte Trainer sind tendenziell hungriger, verzichten eher auf Annehmlichkeiten und sind vom Alter her näher bei den Spielern. Dazu reagieren sie wohl tendenziell auch flexibler, wenn ihnen wichtige Spieler nach oben wegtransferiert werden. Fischer, Forte und Meier sagten übrigens kürzlich dem FC Aarau ab.
Chewbacca
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18.04.2018, 10:48 · #6'031
Beiträge: 408
Kann mir gut vorstellen dass unser Ex-Captain Stephan Keller den Trainerjob erhält, falls Aarau niemand besseren findet. Keller wurde letztes Jahr bei ihnen Co-Trainer und ist momemtan Interim. Würde mich persönlich freuen da ich ein Haus weiter aufwuchs und als Kind ab und zu mit ihm auf unserem Rasen rumgebölzt habe als er noch GC Junior war.
Chewbacca
Mitglied
18.04.2018, 10:58 · #6'032
Beiträge: 408
Kann mir gut vorstellen dass unser Ex-Captain Stephan Keller den Trainerjob erhält, falls Aarau niemand besseren findet. Keller wurde letztes Jahr bei ihnen Co-Trainer und ist momemtan Interim. Würde mich persönlich freuen da ich ein Haus weiter aufwuchs und als Kind ab und zu mit ihm auf unserem Rasen rumgebölzt habe als er noch GC Junior war. Patrick Rahmen übernimmt im Sommer. Ach so, dass ging dann wohl an mir vorbei, danke Kiyo. Trotzdem würde es mich freuen wenn er als Co-Trainer bleiben darf.
fczlol
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20.04.2018, 07:07 · #6'033
Beiträge: 6'460
Forte ein Thema bei Lausanne..
Avatar von MetalZH
MetalZH
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20.04.2018, 14:06 · #6'034
Beiträge: 5'727
Forte ein Thema bei Lausanne.. Nicht mehr. Illjia Borenovic (bisher u21) übernimmt bis Ende Saison und Ex-FCZler Xavier Margairaz wird Assistent. Das heisst ja noch gar nichts. Forte hat sicher Chancen auf diesen Job auf die nächste Saison hin, ebenso aber natürlich auch einige andere. Der Club wollte jetzt offenbar aus "Gründen der Finanzen und des Timings" auf eine interne Lösung setzen, also jemanden, der die Mannschaft und den Club bereits gut kennt. Du kannst hier ja dein *français fédéral *trainieren ;-) Mais, en règle générale, les suiveurs vaudois semblent en phase avec le choix des dirigeants de se porter sur une solution interne. Principalement pour des raisons «financières» et de «timing», six matches seulement restant à jouer dans la lutte pour le maintien. «Mettre en place quelqu'un qui ne connaît pas la maison avec pour objectif de sauver le club en quatre semaines, ça aurait été limite du suicide.» «Ce n'est pas avec un CV qu'on va se sauver mais avec les tripes.» En spéculant sur une mission maintien accomplie, quelques-uns s'amusent déjà à imaginer l'identité du coach du LS à partir de la saison prochaine. «Arsène Wenger sera libre», rigole-t-on. «Je verrais bien Stefan Rehn, ancien joueur du club!» Musique d'avenir. Le présent, lui, concerne un déplacement sur la pelouse du futur champion de Suisse, Young Boys, dimanche après-midi. https://www.24heures.ch/sports/ls/Ilija ... y/14002855
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Avatar von Philippescu
Philippescu
Admin
22.04.2018, 12:55 · #6'035
Beiträge: 3'322
Favre mit Nizza gegen Montpellier jetzt live auf https://www.teleclubzoom.ch/ (Free-TV)
test
devante
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26.04.2018, 06:20 · #6'036
Beiträge: 19'479
good old times :) 25. April 2006: Einer der grössten Schweizer Fussball-Krimis endet mit einem Happy End. Nach tagelanger Abwesenheit kehrt der verschollene Raffael beim FCZ ins Training zurück. Zuvor hatte der Klub befürchtet, dass der Brasilianer entführt worden sei. https://www.watson.ch/Unvergessen/Bunde ... en-blechen
schwizermeischterfcz
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27.04.2018, 20:12 · #6'037
Beiträge: 8'260
Cavusevic hat bei Adelaide United vier Spiele gespielt im März.Im vierten konnte er mit 1 Assist und 1 Tor einen grossen Teil zum Sieg beisteuern. Er zog sich dann eine Knieverletzung zu und fehlte in den restlichen 3 Liga-Spielen und auch im ersten Playoff-Spiel, welches sie gegen Melbourne verloren und somit ausschieden. Die Saison ist somit zu Ende. Nach 4 gespielten Spielen ist sein Abenteuer in Australien also vermutlich schon zu Ende, sein Vertrag läuft Ende Saison also jetzt (eigentlich 30.6) aus.
pluto
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28.04.2018, 13:13 · #6'038
Beiträge: 2'758
Moussa Koné hat wieder getopft, schoss das zwischenzeitliche 1:1 gegen die Fortuna. Hätte allerdings noch mehr machen müssen, hatte einige Hochkaräter auf dem Fuss. Und auch Schwein gehabt, das er nicht Gelb/rot gesehen hat, dies alles in einer Hz. (wurde in der Pause eingewechselt) Düsseldorf dann 1:2 gewonnen und steigt damit wieder in die 1. Buli auf, Gratulation.
Ussersihl
Mitglied
28.04.2018, 16:43 · #6'039
Beiträge: 1'910
Moussa Koné hat wieder getopft, schoss das zwischenzeitliche 1:1 gegen die Fortuna. Hätte allerdings noch mehr machen müssen, hatte einige Hochkaräter auf dem Fuss. Und auch Schwein gehabt, das er nicht Gelb/rot gesehen hat, dies alles in einer Hz. (wurde in der Pause eingewechselt) Düsseldorf dann 1:2 gewonnen und steigt damit wieder in die 1. Buli auf, Gratulation. Koné in Ehren. Der gibt richtig Gas und ich mag ihm den Erfolg gönnen. Aber ich weiss noch dass mich immer seine Pseudo-Klubverbundenheit genervt hat. Nach 3 Spielen schon auf's Logo hauen oder so. Und wenn ich jetzt sehe, dass er das bei seinem neuen Arbeitgeber auch schon wieder macht, werde ich richtig pissig. Ist halt ein genereller Trend aber bei ihm fällt's mir grad heftig auf.
pluto
Mitglied
28.04.2018, 17:13 · #6'040
Beiträge: 2'758
Moussa Koné hat wieder getopft, schoss das zwischenzeitliche 1:1 gegen die Fortuna. Hätte allerdings noch mehr machen müssen, hatte einige Hochkaräter auf dem Fuss. Und auch Schwein gehabt, das er nicht Gelb/rot gesehen hat, dies alles in einer Hz. (wurde in der Pause eingewechselt) Düsseldorf dann 1:2 gewonnen und steigt damit wieder in die 1. Buli auf, Gratulation. Koné in Ehren. Der gibt richtig Gas und ich mag ihm den Erfolg gönnen. Aber ich weiss noch dass mich immer seine Pseudo-Klubverbundenheit genervt hat. Nach 3 Spielen schon auf's Logo hauen oder so. Und wenn ich jetzt sehe, dass er das bei seinem neuen Arbeitgeber auch schon wieder macht, werde ich richtig pissig. Ist halt ein genereller Trend aber bei ihm fällt's mir grad heftig auf. Yep, hab ich mir vorhin auch gedacht (kam in der Sportschau noch eine ZF). Koné ist der Typ, der sich seine Streicheleinheiten bei den Fans abholen muss. Ist ja an und für sich ok, als Fan darf man dies dann nicht als Liebe zum Club missverstehen, eben eher als Futter für sein Ego. Aber, Moussa ist eine Frohnatur, man kann ihm doch das gar nicht übel nehmen? :-) Eigentlich bin ich überrascht wie er sich in Dresden durchsetzt. Hatte bisher das Gefühl, die 2. Buli sei höher einzuschätzen als unsere Nati A. Dies scheint aber nicht so.
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