Bundesliga 2015/2016

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Don UrsuloMitglied
14.08.2015, 18:48 · #63
Beiträge: 10'541
Ich staune immer wie fantastisch die Bundesliga International vermarktet wird. Bei uns laeuft alles Live auf Fox-Mexico. Die gehen bereits eine 1 Stunde vor dem Spiel auf Sendung und haben einen Kommentator vor Ort. Im Studio in Mexico sitzt u.a. Jens Lehmann als Gast- Kommentator.
Schwizermaischter FCZMitglied
16.08.2015, 19:08 · #64
Beiträge: 4'570
Sehr starke Vorstellung des BVB gegen Gladbach, die Hamburger machen weiter wie in der Vorsaison und die Aufsteiger spielen gut mit. Zum Glück ist wieder Bundesliga!
Charlie BrownMitglied
17.08.2015, 08:15 · #65
Beiträge: 14'072
Zum Glück ist wieder Bundesliga! bin auch froh. Spiele gucken, Bundesliga aktuell und dann am Sonntag morgen auch gleich noch den Fussballstammtisch. Ostzrolek ist ja wohl auch ein Trottel beim letzten Gegentor.
Avatar von DaveDaveMitglied
17.08.2015, 08:36 · #66
Beiträge: 8'210
BMG ohne einen Stich gegen Dortmund. Würde das Spiel nicht überbewerten, schon beim letzten Spiel im Westfalenstadion wurden sie dominiert, das Spiel ging durch das Eigentor von Kramer verloren. Diesmal haben die Dortmunder ihre Chancen konsequent ausgenutzt. Der Trainerwechsel scheint ihnen gut getan zu haben, war wirklich eine sackstarke Vorstellung.
«Wenn jemand sagt, der FCZ sei kein Spitzenklub, habe ich Mühe, weiterzudiskutieren.» Ancillo Canepa
Charlie BrownMitglied
24.08.2015, 09:31 · #67
Beiträge: 14'072
HSV! Das Goal vom Johann, einfach geil.
ZhyrusMitglied
30.08.2015, 18:14 · #68
Beiträge: 15'718
Die beiden Borussias umrahmen immer noch die Tabelle. Das Granitli ist gegen Bremen vom Platz geflogen (und hat einen Elfmeter verursacht).
ZhyrusMitglied
31.08.2015, 11:51 · #69
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Noch interessante Transfers:
  • de Bruyne -> Man City
  • Perisic - > Inter
  • Draxler -> Wolfsburg (eben fix, 36 Millionen und mehr)
  • Dante -> Wolfsburg
  • Coman -> Bayern
  • Son -> Tottenham
  • Chicharito -> Leverkusen (schlecht für Mehmedi)
  • Kampl -> Leverkusen
  • Park (ex-Basel) -> Dortmund
Don UrsuloMitglied
31.08.2015, 12:35 · #70
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Noch interessante Transfers:
  • de Bruyne -> Man City
  • Perisic - > Inter
  • Draxler -> Wolfsburg (eben fix, 36 Millionen und mehr)
  • Dante -> Wolfsburg
  • Coman -> Bayern
  • Son -> Tottenham
- Chicharito -> Leverkusen (schlecht für Mehmedi)
  • Kampl -> Leverkusen
  • Park (ex-Basel) -> Dortmund
eher fuer Kissling, Chicharo spielt nur MS.
ZhyrusMitglied
31.08.2015, 12:53 · #71
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  • de Bruyne -> Man City
  • Perisic - > Inter
  • Draxler -> Wolfsburg (eben fix, 36 Millionen und mehr)
  • Dante -> Wolfsburg
  • Coman -> Bayern
  • Son -> Tottenham
- Chicharito -> Leverkusen (schlecht für Mehmedi)
  • Kampl -> Leverkusen
  • Park (ex-Basel) -> Dortmund
eher fuer Kissling, Chicharo spielt nur MS. Habe gedacht, der könnte auch zur Seite rücken. Grosskreutz -> Galatasaray (auf dem Weg zum Medizincheck) Kuba -> Florenz (Leihe) Hunt -> HSV (angeblich beim Medizincheck)
Don UrsuloMitglied
01.09.2015, 05:14 · #72
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  • de Bruyne -> Man City
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- Chicharito -> Leverkusen (schlecht für Mehmedi)
  • Kampl -> Leverkusen
  • Park (ex-Basel) -> Dortmund
eher fuer Kissling, Chicharo spielt nur MS. Habe gedacht, der könnte auch zur Seite rücken. Ruedi aka Tante Käthe denkt dies auch :-) die werden dann schnell merken, dass er ein klassischer Strafraumstuermer ist. Kriegt er das Vertrauen, hat er das Zeug fuer 18 Tore pro Saison in der Bundesliga.
Blerim_DzemailiMitglied
01.09.2015, 06:40 · #73
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  • de Bruyne -> Man City
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  • Son -> Tottenham
- Chicharito -> Leverkusen (schlecht für Mehmedi)
  • Kampl -> Leverkusen
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eher fuer Kissling, Chicharo spielt nur MS. Habe gedacht, der könnte auch zur Seite rücken. Ruedi aka Tante Käthe denkt dies auch :-) die werden dann schnell merken, dass er ein klassischer Strafraumstuermer ist. Kriegt er das Vertrauen, hat er das Zeug fuer 18 Tore pro Saison in der Bundesliga. Zudem ist Kruse auch weg von Leverkusen zu Stuttgart...würde behaupten Mehmedi hat es gleich wie zu Beginn der Vorbereitung.
ShorunmuMitglied
01.09.2015, 06:59 · #74
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eher fuer Kissling, Chicharo spielt nur MS. Habe gedacht, der könnte auch zur Seite rücken. Ruedi aka Tante Käthe denkt dies auch :-) die werden dann schnell merken, dass er ein klassischer Strafraumstuermer ist. Kriegt er das Vertrauen, hat er das Zeug fuer 18 Tore pro Saison in der Bundesliga. Vor allem schlecht für Cicharito. Der ist so dermassen überchätzt. Er wird weder an Kissling noch an Mehmedi vorbeikommen.
Don UrsuloMitglied
01.09.2015, 07:48 · #76
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eher fuer Kissling, Chicharo spielt nur MS. Habe gedacht, der könnte auch zur Seite rücken. Ruedi aka Tante Käthe denkt dies auch :-) die werden dann schnell merken, dass er ein klassischer Strafraumstuermer ist. Kriegt er das Vertrauen, hat er das Zeug fuer 18 Tore pro Saison in der Bundesliga. Vor allem schlecht für Cicharito. Der ist so dermassen überchätzt. Er wird weder an Kissling noch an Mehmedi vorbeikommen. 11 Mio. Euro finde ich ein guter Preis. Bin kein Fan von ihm, aber er kommt ins beste Fussballalter (27), und hat, wenn du die Anzahl Minuten betrachtest, die er jeweils gespielt hat, eine sehr gute Treffer- quote. Wie gesagt, wenn der regelmaessig spielt, koennte das was werden. In ein paar Monaten wissen wir mehr. Ich tippe, dass der Taco sich durchsetzen wird.
Don UrsuloMitglied
01.09.2015, 08:04 · #77
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eher fuer Kissling, Chicharo spielt nur MS. Habe gedacht, der könnte auch zur Seite rücken. Ruedi aka Tante Käthe denkt dies auch :-) die werden dann schnell merken, dass er ein klassischer Strafraumstuermer ist. Kriegt er das Vertrauen, hat er das Zeug fuer 18 Tore pro Saison in der Bundesliga. Vor allem schlecht für Cicharito. Der ist so dermassen überchätzt. Er wird weder an Kissling noch an Mehmedi vorbeikommen. 11 Mio. Euro finde ich ein guter Preis. Bin kein Fan von ihm, aber er kommt ins beste Fussballalter (27), und hat, wenn du die Anzahl Minuten betrachtest, die er jeweils gespielt hat, eine sehr gute Treffer- quote. Wie gesagt, wenn der regelmaessig spielt, koennte das was werden. In ein paar Monaten wissen wir mehr. Ich tippe, dass der Taco sich durchsetzen wird. Hab gerade mal nachgeschaut: bei Real Madrid: 23 Spiele, 7 Tore und 7 Assists, aber nur 855 Minuten im Einsatz in den 23 Spielen, d.h. ca. jede 37 Minuten ein Tor und ein Assist, und bei vielen Spielen nur ein paar unnoetige Minuten am Schluss fuer Monsieur le Cat. Die Zahlen sprechen fuer ihn.
1896Mitglied
01.09.2015, 08:25 · #78
Beiträge: 1'635
![](http://www.derwesten.de/img/incoming/crop7938419/2783702515-cImg0134_530-w992-h740/Schalke-BVB-Draxler-Laster.jpg) Hallo, Julian, die Verkündung deines Wechsels war ein Paukenschlag, der durch ganz Fußball-Deutschland hallte, für Verblüffung sorgte und ganz nebenbei diejenigen, die den FC Schalke 04 mehr lieben als sich selbst, bis ins Mark erschütterte. Deine Entscheidung war ein Stich ins Herz aller blau-weißen, der so schnell nicht wieder verheilen wird. Vor allem aber sagt deine Wahl viel über dich und deinen Charakter aus. Der Schritt, von einem der traditionsreichsten Vereine Deutschlands mit sensationellen Fans zu einem Werksverein ohne Seele und ohne nennenswerte Fanszene zu wechseln, zeigt, dass dir der FC Schalke und seine Fans nie sonderlich am Herzen lagen. Dass dir dein prall gefülltes Bankkonto wichtiger ist als die Unterstützung all derer, die dich lange Zeit geliebt und vergöttert haben. Es zeigt, dass selbst Fußballer, die ihr gesamtes Leben bei ein und demselben Verein verbracht haben, eben doch käuflich sind und sich und ihre Werte für ein paar Euroscheine mehr in der Tasche schneller aufgeben als es der HSV in der abgelaufenen Spielzeit bei einem Rückstand tat. Ich weiß, dass es in unserem Sport wie auch überall sonst auf der Welt nur noch um Geld geht. Ich weiß, dass Verträge zur heutigen Zeit kaum noch Bedeutung haben. Und ich weiß auch, dass Wappen-küssen und fadenscheinige Liebesbekundungen der Starspieler reine PR-Maschen sind, die einzig und allein den Zweck haben, das eigene Image bei den ach so gutgläubigen Fußballfans aufzupolieren. Wahrscheinlich bin ich eben ein solch gutgläubiger Unterstützer einer Sache, auf die ich keinerlei Einfluss habe, der ich aber trotzdem so viel Platz in meinem Leben einräume, dass sie mehr Gewalt über meinen psychischen und physischen Zustand hat, als es jeder Mediziner und Psychologe je haben wird. Vielleicht bin ich naiv, wenn ich glaube, dass die Hauptsache bei unserem geliebten Sport immer noch Leidenschaft, Emotionen und die Fans die Seele eines Vereins sind. Vielleicht ist es eben auch nur diese Erkenntnis ob meiner eigenen Naivität und Leichtgläubigkeit, die deinen Abgang so schwer verdaubar macht. Um das festzuhalten: Ich bin nicht traurig, dass du gehst und ich werde dich auf Schalke auch nicht vermissen. Ganz im Gegenteil: Ich bin zutiefst enttäuscht. Zutiefst enttäuscht und wütend. Aber noch viel schlimmer: Es ist mir beinahe egal, dass mein einstiger Lieblingsspieler, auf dem all meine Hoffnungen auf eine mehr oder minder erfolgreiche Zukunft des Vereins, dem ich mein komplettes Leben verschrieben habe, ruhten, uns verlässt. Nur die Art und Weise, sowie das Ziel deines Abgangs sind es, die mir übel aufstoßen. Der FC Schalke 04 war es, der dich geschmiedet hat, der dir die Chance gab, dein Hobby zum Beruf zu machen und den größten Traum vieler Jungen für dich zur Wirklichkeit werden zu lassen. Zu Anfang gabst du dieses Vertrauen mit fantastischen, mitreißenden Leistungen zurück, die dich bis weit über die Grenzen Gelsenkirchens hinaus bekannt gemacht haben. Unvergesslich bleibt dabei dein Siegtor im DFB Pokal gegen unsere Freunde aus Nürnberg, das ich mit 39,8 Grad Fieber im Stadion verfolgt habe - und das mich am nächsten Morgen kerngesund aufstehen ließ. Mit stolzgeschwellter Brust konnten wir Schalker zur Maloche gehen und sagen: "Der Kerl, dat is'n Schalker Jung!" Doch mit der Zeit und dem steigenden Hype um deine Person, nahmen deine Leistungen rapide ab. Du wurdest lauffaul, eigensinnig und überheblich. Bald schon war nichts mehr übrig von der erfrischenden Dynamik des jungen Mannes, der seine Gegenspieler mit zahllosen Übersteigern älter aussehen ließ als einen Trabbi neben einem nagelneuen Lamborghini. Immer häufiger warst du ein Totalausfall, ohne zündende Idee, oftmals komplett ohne Bindung zum Angriffsspiel unserer Mannschaft. Irgendwann warst du häufiger im Medicos auf Schalke als in der Arena auf Schalke anzutreffen. Doch statt deine Leistungen zu hinterfragen, dich aufzuraffen, hart zu arbeiten, um so stark zurückzukommen, wie du angefangen hattest, hast du nach der Saison viel lieber über deine Zukunft geredet, dass man schauen müsse, wie es weitergeht, als darüber, wie du deine Gegenwart wieder in den Griff bekommen kannst. Und trotzdem wurdest du immer und immer wieder aufgestellt, haben wir Fans immer und immer wieder auf diesen einen genialen Moment von dir gewartet - zumeist vergeblich. "Mit Stolz und Leidenschaft" verlängerte der Junge, der aus einer Familie stammt, in der "alle Schalke-Fans" seien dennoch und sorgte somit in königsblauen Kreise für einen Jubelschrei trotz der zuletzt schwachen Leistungen. "Dat wird schon wieder", dachte ich mir. Wurde es aber nicht. Arrogant und abgehoben kamst du sowohl in deiner Außendarstellung als auch in deinem Spiel daher. Keinen Funken Stolz und Leidenschaft versprühtest du mehr. Auch in der abgelaufenen Horror-Saison reihtest du dich nahtlos ein in eine Mannschaft, deren sprichwörtliches Feuer schon längst erloschen war. Wenige Monate später flüchtest du also. Zu einem Zeitpunkt, in dem ein frischer Wind auf Schalke weht, man gerade das Feuerzug zum Entfachen des erloschenen Feuers wiedergefunden zu haben scheint, eine neue Euphorie herrscht, lässt du deine Familie, deine Heimat im Stich, kehrst ihr gleichgültig den Rücken zu. Keine Überraschung mehr - und mir mittlerweile wie erwähnt gleichgültig. Dass du aber ausgerechnet zum VfL Wolfsburg wechselst, nach dem FC Bayern und Lüdenscheid Nord einer der unausstehlichsten Klubs in Deutschland, dass ist es, was mich und viele andere Schalker schwer enttäuscht, was mich wütend macht. Wir hielten dich für einen Schalker Jung. Du beweist uns eindrucksvoll schmerzhaft, dass wir uns in dir getäuscht haben. Du warst nie ein Vorzeigeprofi und dennoch lagen auf dir viele Hoffnungen, die du nun mit einem Bündel Geldscheine wie eine Seifenblase über uns zerplatzen lässt. Denn nichts anderes kann der Beweggrund für deinen Wechsel gewesen sein. Ein Haufen wertlosen Altpapiers. Du hast dich nicht für die sportlich bessere Perspektive entschieden, denn dann wärst du zu Juventus Turin nach Italien gewechselt. Du kannst dich nicht für den emotionaleren, aufregenderen Klub entschieden haben, denn dann wärst du auf Schalke geblieben. Du hast dich einzig und allein für dein Bankkonto und das Auto vor deiner Haustür entschieden. Doch Geld allein macht nicht glücklich, das wirst du spätestens dann erkennen, wenn du an einem Mittwochabend im Dezember vor 20.000 Zuschauern in der Volkswagen Arena bei einem Champions League Spiel auf der Bank sitzt, weil du bei deinem neuen Arbeitgeber eben nicht so viel Kredit besitzt, wie es bei uns der Fall war. Du hinterlässt eine Lücke, die wir sportlich werden schließen können. Du hinterlässt uns wahnsinnig viel Geld, dass du in dem Maße zu keiner Zeit deiner jungen Karriere wirklich wert warst. Aber du hinterlässt uns Fans eben auch mit dem Gefühl, von dir über Jahre hinweg getäuscht worden zu sein. Du hinterlässt uns mit dem dumpfen Gefühl, dass du alles, wofür unser Verein, wofür du als ein Repräsentant dessen stehst - nämlich unbändige Emotionen, purer Stolz und grenzenlose Leidenschaft - verkauft und weggeworfen hast. Julian Draxler, ich bin zutiefst enttäuscht und wütend auf dich. Ich werde dir nicht alles Gute für deine Zukunft wünschen, denn das wäre geheuchelt. Und das tue ich nicht. Ich lebe und liebe diesen Verein. Gestern. Heute. Morgen. Für immer. Das hast du nie getan. Und dafür tust du mir Leid. zum Beruf zu machen und den größten Traum vieler Jungen für dich zur Wirklichkeit werden zu lassen. Zu Anfang gabst du dieses Vertrauen mit fantastischen, mitreißenden Leistungen zurück, die dich bis weit über die Grenzen Gelsenkirchens hinaus bekannt gemacht haben. Unvergesslich bleibt dabei dein Siegtor im DFB Pokal gegen unsere Freunde aus Nürnberg, das ich mit 39,8 Grad Fieber im Stadion verfolgt habe - und das mich am nächsten Morgen kerngesund aufstehen ließ. Mit stolzgeschwellter Brust konnten wir Schalker zur Maloche gehen und Ich weiß, dass es in unserem Sport wie auch überall sonst auf der Welt nur noch um Geld geht. Ich weiß, dass Verträge zur heutigen Zeit kaum noch Bedeutung haben. Und ich weiß auch, dass Wappen-küssen und fadenscheinige Liebesbekundungen der Starspieler reine PR-Maschen sind, die einzig und allein den Zweck haben, das eigene Image bei den ach so gutgläubigen Fußballfans aufzupolieren. Wahrscheinlich bin ich eben ein solch gutgläubiger Unterstützer einer Sache, auf die ich keinerlei Einfluss habe, der ich aber trotzdem so viel Platz in meinem Leben einräume, dass sie mehr Gewalt über meinen psychischen und physischen Zustand hat, als es jeder Mediziner und Psychologe je haben wird. Vielleicht bin ich naiv, wenn ich glaube, dass die Hauptsache bei unserem geliebten Sport immer noch Leidenschaft, Emotionen und die Fans die Seele eines Vereins sind. Vielleicht ist es eben auch nur diese Erkenntnis ob meiner eigenen Naivität und Leichtgläubigkeit, die deinen Abgang so schwer verdaubar macht. Um das festzuhalten: Ich bin nicht traurig, dass du gehst und ich werde dich auf Schalke auch nicht vermissen. Ganz im Gegenteil: Ich bin zutiefst enttäuscht. Zutiefst enttäuscht und wütend. Aber noch viel schlimmer: Es ist mir beinahe egal, dass mein einstiger Lieblingsspieler, auf dem all meine Hoffnungen auf eine mehr oder minder erfolgreiche Zukunft des Vereins, dem ich mein komplettes Leben verschrieben habe, ruhten, uns verlässt. Nur die Art und Weise, sowie das Ziel deines Abgangs sind es, die mir übel aufstoßen. Der FC Schalke 04 war es, der dich geschmiedet hat, der dir die Chance gab, dein Hobby zum Beruf zu machen und den größten Traum vieler Jungen für dich zur Wirklichkeit werden zu lassen. Zu Anfang gabst du dieses Vertrauen mit fantastischen, mitreißenden Leistungen zurück, die dich bis weit über die Grenzen Gelsenkirchens hinaus bekannt gemacht haben. Unvergesslich bleibt dabei dein Siegtor im DFB Pokal gegen unsere Freunde aus Nürnberg, das ich mit 39,8 Grad Fieber im Stadion verfolgt habe - und das mich am nächsten Morgen kerngesund aufstehen ließ. Mit stolzgeschwellter Brust konnten wir Schalker zur Maloche gehen und sagen: "Der Kerl, dat is'n Schalker Jung!" Doch mit der Zeit und dem steigenden Hype um deine Person, nahmen deine Leistungen rapide ab. Du wurdest lauffaul, eigensinnig und überheblich. Bald schon war nichts mehr übrig von der erfrischenden Dynamik des jungen Mannes, der seine Gegenspieler mit zahllosen Übersteigern älter aussehen ließ als einen Trabbi neben einem nagelneuen Lamborghini. Immer häufiger warst du ein Totalausfall, ohne zündende Idee, oftmals komplett ohne Bindung zum Angriffsspiel unserer Mannschaft. Irgendwann warst du häufiger im Medicos auf Schalke als in der Arena auf Schalke anzutreffen. Doch statt deine Leistungen zu hinterfragen, dich aufzuraffen, hart zu arbeiten, um so stark zurückzukommen, wie du angefangen hattest, hast du nach der Saison viel lieber über deine Zukunft geredet, dass man schauen müsse, wie es weitergeht, als darüber, wie du deine Gegenwart wieder in den Griff bekommen kannst. Und trotzdem wurdest du immer und immer wieder aufgestellt, haben wir Fans immer und immer wieder auf diesen einen genialen Moment von dir gewartet - zumeist vergeblich. "Mit Stolz und Leidenschaft" verlängerte der Junge, der aus einer Familie stammt, in der "alle Schalke-Fans" seien dennoch und sorgte somit in königsblauen Kreise für einen Jubelschrei trotz der zuletzt schwachen Leistungen. "Dat wird schon wieder", dachte ich mir. Wurde es aber nicht. Arrogant und abgehoben kamst du sowohl in deiner Außendarstellung als auch in deinem Spiel daher. Keinen Funken Stolz und Leidenschaft versprühtest du mehr. Auch in der abgelaufenen Horror-Saison reihtest du dich nahtlos ein in eine Mannschaft, deren sprichwörtliches Feuer schon längst erloschen war. Wenige Monate später flüchtest du also. Zu einem Zeitpunkt, in dem ein frischer Wind auf Schalke weht, man gerade das Feuerzug zum Entfachen des erloschenen Feuers wiedergefunden zu haben scheint, eine neue Euphorie herrscht, lässt du deine Familie, deine Heimat im Stich, kehrst ihr gleichgültig den Rücken zu. Keine Überraschung mehr - und mir mittlerweile wie erwähnt gleichgültig. Dass du aber ausgerechnet zum VfL Wolfsburg wechselst, nach dem FC Bayern und Lüdenscheid Nord einer der unausstehlichsten Klubs in Deutschland, dass ist es, was mich und viele andere Schalker schwer enttäuscht, was mich wütend macht. Wir hielten dich für einen Schalker Jung. Du beweist uns eindrucksvoll schmerzhaft, dass wir uns in dir getäuscht haben. Du warst nie ein Vorzeigeprofi und dennoch lagen auf dir viele Hoffnungen, die du nun mit einem Bündel Geldscheine wie eine Seifenblase über uns zerplatzen lässt. Denn nichts anderes kann der Beweggrund für deinen Wechsel gewesen sein. Ein Haufen wertlosen Altpapiers. Du hast dich nicht für die sportlich bessere Perspektive entschieden, denn dann wärst du zu Juventus Turin nach Italien gewechselt. Du kannst dich nicht für den emotionaleren, aufregenderen Klub entschieden haben, denn dann wärst du auf Schalke geblieben. Du hast dich einzig und allein für dein Bankkonto und das Auto vor deiner Haustür entschieden. Doch Geld allein macht nicht glücklich, das wirst du spätestens dann erkennen, wenn du an einem Mittwochabend im Dezember vor 20.000 Zuschauern in der Volkswagen Arena bei einem Champions League Spiel auf der Bank sitzt, weil du bei deinem neuen Arbeitgeber eben nicht so viel Kredit besitzt, wie es bei uns der Fall war. Du hinterlässt eine Lücke, die wir sportlich werden schließen können. Du hinterlässt uns wahnsinnig viel Geld, dass du in dem Maße zu keiner Zeit deiner jungen Karriere wirklich wert warst. Aber du hinterlässt uns Fans eben auch mit dem Gefühl, von dir über Jahre hinweg getäuscht worden zu sein. Du hinterlässt uns mit dem dumpfen Gefühl, dass du alles, wofür unser Verein, wofür du als ein Repräsentant dessen stehst - nämlich unbändige Emotionen, purer Stolz und grenzenlose Leidenschaft - verkauft und weggeworfen hast. Julian Draxler, ich bin zutiefst enttäuscht und wütend auf dich. Ich werde dir nicht alles Gute für deine Zukunft wünschen, denn das wäre geheuchelt. Und das tue ich nicht. Ich lebe und liebe diesen Verein. Gestern. Heute. Morgen. Für immer. Das hast du nie getan. Und dafür tust du mir Leid Ich weiß, dass es in unserem Sport wie auch überall sonst auf der Welt nur noch um Geld geht. Ich weiß, dass Verträge zur heutigen Zeit kaum noch Bedeutung haben. Und ich weiß auch, dass Wappen-küssen und fadenscheinige Liebesbekundungen der Starspieler reine PR-Maschen sind, die einzig und allein den Zweck haben, das eigene Image bei den ach so gutgläubigen Fußballfans aufzupolieren. Wahrscheinlich bin ich eben ein solch gutgläubiger Unterstützer einer Sache, auf die ich keinerlei Einfluss habe, der ich aber trotzdem so viel Platz in meinem Leben einräume, dass sie mehr Gewalt über meinen psychischen und physischen Zustand hat, als es jeder Mediziner und Psychologe je haben wird. Vielleicht bin ich naiv, wenn ich glaube, dass die Hauptsache bei unserem geliebten Sport immer noch Leidenschaft, Emotionen und die Fans die Seele eines Vereins sind. Vielleicht ist es eben auch nur diese Erkenntnis ob meiner eigenen Naivität und Leichtgläubigkeit, die deinen Abgang so schwer verdaubar macht. Um das festzuhalten: Ich bin nicht traurig, dass du gehst und ich werde dich auf Schalke auch nicht vermissen. Ganz im Gegenteil: Ich bin zutiefst enttäuscht. Zutiefst enttäuscht und wütend. Aber noch viel schlimmer: Es ist mir beinahe egal, dass mein einstiger Lieblingsspieler, auf dem all meine Hoffnungen auf eine mehr oder minder erfolgreiche Zukunft des Vereins, dem ich mein komplettes Leben verschrieben habe, ruhten, uns verlässt. Nur die Art und Weise, sowie das Ziel deines Abgangs sind es, die mir übel aufstoßen. Der FC Schalke 04 war es, der dich geschmiedet hat, der dir die Chance gab, dein Hobby zum Beruf zu machen und den größten Traum vieler Jungen für dich zur Wirklichkeit werden zu lassen. Zu Anfang gabst du dieses Vertrauen mit fantastischen, mitreißenden Leistungen zurück, die dich bis weit über die Grenzen Gelsenkirchens hinaus bekannt gemacht haben. Unvergesslich bleibt dabei dein Siegtor im DFB Pokal gegen unsere Freunde aus Nürnberg, das ich mit 39,8 Grad Fieber im Stadion verfolgt habe - und das mich am nächsten Morgen kerngesund aufstehen ließ. Mit stolzgeschwellter Brust konnten wir Schalker zur Maloche gehen und sagen: "Der Kerl, dat is'n Schalker Jung!" Doch mit der Zeit und dem steigenden Hype um deine Person, nahmen deine Leistungen rapide ab. Du wurdest lauffaul, eigensinnig und überheblich. Bald schon war nichts mehr übrig von der erfrischenden Dynamik des jungen Mannes, der seine Gegenspieler mit zahllosen Übersteigern älter aussehen ließ als einen Trabbi neben einem nagelneuen Lamborghini. Immer häufiger warst du ein Totalausfall, ohne zündende Idee, oftmals komplett ohne Bindung zum Angriffsspiel unserer Mannschaft. Irgendwann warst du häufiger im Medicos auf Schalke als in der Arena auf Schalke anzutreffen. Doch statt deine Leistungen zu hinterfragen, dich aufzuraffen, hart zu arbeiten, um so stark zurückzukommen, wie du angefangen hattest, hast du nach der Saison viel lieber über deine Zukunft geredet, dass man schauen müsse, wie es weitergeht, als darüber, wie du deine Gegenwart wieder in den Griff bekommen kannst. Und trotzdem wurdest du immer und immer wieder aufgestellt, haben wir Fans immer und immer wieder auf diesen einen genialen Moment von dir gewartet - zumeist vergeblich. "Mit Stolz und Leidenschaft" verlängerte der Junge, der aus einer Familie stammt, in der "alle Schalke-Fans" seien dennoch und sorgte somit in königsblauen Kreise für einen Jubelschrei trotz der zuletzt schwachen Leistungen. "Dat wird schon wieder", dachte ich mir. Wurde es aber nicht. Arrogant und abgehoben kamst du sowohl in deiner Außendarstellung als auch in deinem Spiel daher. Keinen Funken Stolz und Leidenschaft versprühtest du mehr. Auch in der abgelaufenen Horror-Saison reihtest du dich nahtlos ein in eine Mannschaft, deren sprichwörtliches Feuer schon längst erloschen war. Wenige Monate später flüchtest du also. Zu einem Zeitpunkt, in dem ein frischer Wind auf Schalke weht, man gerade das Feuerzug zum Entfachen des erloschenen Feuers wiedergefunden zu haben scheint, eine neue Euphorie herrscht, lässt du deine Familie, deine Heimat im Stich, kehrst ihr gleichgültig den Rücken zu. Keine Überraschung mehr - und mir mittlerweile wie erwähnt gleichgültig. Dass du aber ausgerechnet zum VfL Wolfsburg wechselst, nach dem FC Bayern und Lüdenscheid Nord einer der unausstehlichsten Klubs in Deutschland, dass ist es, was mich und viele andere Schalker schwer enttäuscht, was mich wütend macht. Wir hielten dich für einen Schalker Jung. Du beweist uns eindrucksvoll schmerzhaft, dass wir uns in dir getäuscht haben. Du warst nie ein Vorzeigeprofi und dennoch lagen auf dir viele Hoffnungen, die du nun mit einem Bündel Geldscheine wie eine Seifenblase über uns zerplatzen lässt. Denn nichts anderes kann der Beweggrund für deinen Wechsel gewesen sein. Ein Haufen wertlosen Altpapiers. Du hast dich nicht für die sportlich bessere Perspektive entschieden, denn dann wärst du zu Juventus Turin nach Italien gewechselt. Du kannst dich nicht für den emotionaleren, aufregenderen Klub entschieden haben, denn dann wärst du auf Schalke geblieben. Du hast dich einzig und allein für dein Bankkonto und das Auto vor deiner Haustür entschieden. Doch Geld allein macht nicht glücklich, das wirst du spätestens dann erkennen, wenn du an einem Mittwochabend im Dezember vor 20.000 Zuschauern in der Volkswagen Arena bei einem Champions League Spiel auf der Bank sitzt, weil du bei deinem neuen Arbeitgeber eben nicht so viel Kredit besitzt, wie es bei uns der Fall war. Du hinterlässt eine Lücke, die wir sportlich werden schließen können. Du hinterlässt uns wahnsinnig viel Geld, dass du in dem Maße zu keiner Zeit deiner jungen Karriere wirklich wert warst. Aber du hinterlässt uns Fans eben auch mit dem Gefühl, von dir über Jahre hinweg getäuscht worden zu sein. Du hinterlässt uns mit dem dumpfen Gefühl, dass du alles, wofür unser Verein, wofür du als ein Repräsentant dessen stehst - nämlich unbändige Emotionen, purer Stolz und grenzenlose Leidenschaft - verkauft und weggeworfen hast. Julian Draxler, ich bin zutiefst enttäuscht und wütend auf dich. Ich werde dir nicht alles Gute für deine Zukunft wünschen, denn das wäre geheuchelt. Und das tue ich nicht. Ich lebe und liebe diesen Verein. Gestern. Heute. Morgen. Für immer. Das hast du nie getan. Und dafür tust du mir Leid.
ZhyrusMitglied
01.09.2015, 09:13 · #79
Beiträge: 15'718
Draxler und seine Lippenbekenntnisse zu Schalke sind lächerlich. Typischer Wappenküsser, der blau-weisse Götze (gut, der wechselte zum einzigen Club in D mit internationalem Durchsetzungsvermögen)! Man kann ihm meines Erachtens nicht vorwerfen, dass er sich für Wolfsburg und gegen Juve entschieden hat. Da hatte Schalke ja ein gewaltiges Wörtchen mitzureden, deren die gebotene Transfersumme der Turnier nicht genug war. Wolfsburg hatte nach der Veräusserung von de Bruyne die Kohle um sowohl Draxler als auch Schalke mit Gold zu überhäufen. Schlussendlich sind ja alle Direktbeteiligten glücklich mit dem Transfer (Schalke hat mehr Geld als Draxler wert ist, Draxler verdient noch einmal einen Zacken mehr, der VfL hat einen Ersatz für de Bruyne/Perisic gefunden), ausser die Fans (mit ihren Draxlershirts), die in die Röhre gucken. Der absolute Witz an der Sache: Angeblich wollte Schalke Draxler mit Kuba ersetzen, so viel zu Stolz und Leidenschaft deren Vereinsführung. Hätte der Pole zugesagt, wäre das Bild des modernen Fussballs komplett abgerundet.
ShorunmuMitglied
01.09.2015, 10:12 · #80
Beiträge: 4'740
Noch interessante Transfers:
  • de Bruyne -> Man City
  • Perisic - > Inter
  • Draxler -> Wolfsburg (eben fix, 36 Millionen und mehr)
  • Dante -> Wolfsburg
  • Coman -> Bayern
  • Son -> Tottenham
- Chicharito -> Leverkusen (schlecht für Mehmedi)
  • Kampl -> Leverkusen
  • Park (ex-Basel) -> Dortmund
eher fuer Kissling, Chicharo spielt nur MS. Habe gedacht, der könnte auch zur Seite rücken. Ruedi aka Tante Käthe denkt dies auch :-) die werden dann schnell merken, dass er ein klassischer Strafraumstuermer ist. Kriegt er das Vertrauen, hat er das Zeug fuer 18 Tore pro Saison in der Bundesliga. Vor allem schlecht für Cicharito. Der ist so dermassen überchätzt. Er wird weder an Kissling noch an Mehmedi vorbeikommen. 11 Mio. Euro finde ich ein guter Preis. Bin kein Fan von ihm, aber er kommt ins beste Fussballalter (27), und hat, wenn du die Anzahl Minuten betrachtest, die er jeweils gespielt hat, eine sehr gute Treffer- quote. Wie gesagt, wenn der regelmaessig spielt, koennte das was werden. In ein paar Monaten wissen wir mehr. Ich tippe, dass der Taco sich durchsetzen wird. Hab gerade mal nachgeschaut: bei Real Madrid: 23 Spiele, 7 Tore und 7 Assists, aber nur 855 Minuten im Einsatz in den 23 Spielen, d.h. ca. jede 37 Minuten ein Tor und ein Assist, und bei vielen Spielen nur ein paar unnoetige Minuten am Schluss fuer Monsieur le Cat. Die Zahlen sprechen fuer ihn. Gebe dir absolut recht. Aber ich bin einfach kein Fan von ihm. Von Kisslin aber auch nicht :-)
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