Lucien Favre (Hertha BSC Berlin)

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Detlef von DoncasterMitglied
20.03.2009, 10:16 · #1'882
Beiträge: 915
http://www.kicker.de/news/fussball/bund ... el/506037/ Come on Lucien sei nicht so streng dem Jungen... Never change a winning team, schon gar nicht wegen ein paar läppischen Rückspiegel ("...und an fünf weiteren Wagen die Seitenspiegel abgetreten hätten").
LazioMitglied
01.04.2009, 12:02 · #1'883
Beiträge: 279
«Hertha-Trainer Lucien Favre im [030]-Interview»
»Ich beschäftige mich nicht mit Meisterschaften oder Denkmälern« Als Lucien Favre im Sommer 2007 als neuer Trainer von Hertha BSC verpflichtet wurde, war der Schweizer selbst unter Experten weitgehend unbekannt. Zwar führte er den FC Zürich zweimal zur Schweizer Meisterschaft, den Durchbruch in der Bundesliga traute ihm jedoch kaum einer zu. Nach nicht einmal zwei Jahren steht Hertha BSC an der Spitze der Bundesliga und spielt erstmals ernsthaft um den Titel mit. Herr Favré, als Spieler galten Sie als brillanter Techniker, als Spielmacher. Wie viel Ironie steckt in der Tatsache, dass gerade Sie eine Mannschaft geformt haben, die ganz ohne diese Gattung Spieler auskommt? Lucien Favre: Das sehe ich nicht so. Wir haben in unserer Mannschaft ebenfalls Spieler, die das Spiel machen können und über eine sehr gute Technik verfügen. Den klassischen Spielmacher mit der Nummer zehn auf dem Trikot gibt es im modernen Fußball nur noch selten. Heutzutage sind beispielsweise auch die Defensivspieler für den Spielaufbau zuständig. Der Fußball hat sich dahingehend sehr verändert. Als Sie nach Berlin kamen, kannte Sie kaum jemand hier in Deutschland. Inzwischen loben Sie die Experten für Ihr taktisches Know-how und der Erfolg spricht für Sie. Empfinden Sie Genugtuung? Es geht nicht um Genugtuung, sondern darum, dass eine Mannschaft erfolgreich Fußball spielt. Es ist doch völlig normal, wenn ein Trainer aus der Schweiz kommt, dass er nicht allen Experten sofort ein Begriff ist. Ich bin froh, dass ich die Chance bekommen habe, in der Bundesliga zu arbeiten. Während in anderen Bundesligaklubs der Trainerstuhl schon nach wenigen Niederlagen wackelt, hat man Ihnen in Berlin von Beginn an Zeit und Geduld versprochen. Ein Luxus im Trainergeschäft? Wir haben zu Beginn meiner Tätigkeit gesagt, dass wir Zeit brauchen, weil wir im ersten Jahr einen Umbruch der Mannschaft vollziehen müssen. Das hat die Öffentlichkeit akzeptiert. Dennoch konnten wir uns über die Fairness-Wertung für einen internationalen Wettbewerb qualifizieren. Ich denke, dass wir mit der Entwicklung der Mannschaft sehr zufrieden sein können. Joe Simunic, einer der Spieler, der unter Ihnen zu Höchstform auflief, spricht offen von der Meisterschaft. Haben Sie Sorge, die Euphorie könnte all die harte Arbeit zunichte machen? Wichtig ist, dass ich als Trainer realistisch bleibe und die Mannschaft auf ihre anstehenden Aufgaben vorbereite. Nach dem Spiel gegen Stuttgart haben wir festgestellt, dass wir immer am Limit spielen müssen, um erfolgreich zu sein. Das ist uns in Stuttgart nicht gelungen. Der Berliner hat hohe Erwartungen. Was halten Sie von folgender Vorstellung: Hertha BSC wird Meister, die Mannschaft und die ganze Stadt feiert am Roten Rathaus und Ihnen zu Ehren wird ein Denkmal errichtet. Wie ich bereits gesagt habe, muss ich als Trainer realistisch bleiben. Ich beschäftige mich nicht mit Meisterschaften oder Denkmälern. Ich beschäftige mich nur mit unserem nächsten Gegner Borussia Dortmund, und diese Aufgabe ist schwierig genug. Sie selbst weigern sich, Hertha BSC als Spitzenteam zu bezeichnen. Wer wird Ihrer Meinung nach Deutscher Meister? Ich hatte in der Hinrunde gesagt, dass ich es Hoffenheim zutraue, ganz oben mitzuspielen, aber das war vor der Verletzung von Ibisevic. Momentan gibt es vier Mannschaften, die punktemäßig sehr eng beieinander liegen. Bayern München besitzt sicherlich die erfahrenste Mannschaft, aber Hamburg und Wolfsburg sind nicht zu unterschätzen. An der TSG 1899 Hoffenheim zeigt sich der Trend, dass Geld eine immer größere Rolle für den Erfolg spielt. Wann wird sich ein finanzkräftiger Mäzen, Ihrer Meinung nach, für Hertha BSC interessieren? Ich bin der Meinung, dass Hertha BSC für jeden Investor interessant ist. Der Verein wird sehr professionell geführt, die Entwicklung der Mannschaft geht in die richtige Richtung und Berlin als deutsche Hauptstadt ist ein sehr guter Standort. Wenn Sie die Wahl hätten, welches Team würden sie zum Abschluss Ihrer Trainerkarriere gern einmal betreuen? Ich hoffe, dass ich noch so lange wie möglich in Berlin arbeiten kann. Was zum Abschluss meiner Trainerkarriere sein wird, darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Könnten Sie sich vorstellen, auch nach Ihrer Karriere in Berlin zu bleiben? Wenn ja, warum? Auch darüber habe ich noch nicht nachgedacht. Berlin hat eines der wohl vielfältigsten Kulturangebote Europas. Wenn Sie einmal nicht auf oder neben dem Platz stehen: Nehmen Sie am kulturellen Leben der Stadt teil? Leider viel zu wenig, weil ich dafür keine Zeit habe. Aber meine Frau kennt Berlin schon sehr gut und sie erzählt mir immer einiges über die Stadt. Herr Favre, wussten Sie, dass Sie unter anderem durch ihren sympathischen Akzent vor allem bei Frauen sehr beliebt sind? Nein, das wusste ich nicht, aber schön, wenn es so ist. Eine letzte Frage: Wo steht Hertha BSC in einem Jahr? Mein Ziel ist es, eine Mannschaft aufzubauen, die ab Mai 2010 regelmäßig im vorderen Drittel der Tabelle platziert ist. Vielen Dank.Das ist Lucien Favre *Lucien Favre spielte in seiner Karriere als aktiver Fußballer insgesamt 24 Mal für die Schweizer Nationalmannschaft. Seine erfolgversprechende Laufbahn nahm am 13.09.1985 ein jähes Ende. Bei der Begegnung zwischen Servette Genf und Vevey-Sports foulte ihn Veveys Libero Pierre-Albert Chapuisat (Vater von Stephane Chapuisat, früher Borussia Dortmund) derart brutal, dass Favre sich mehrere Knochenbrüche und Bänderrisse zuzog. Er beendete daraufhin seine Karriere. Ein anschließender Prozess endete mit einer Geldstrafe für Chapuisat wegen fahrlässiger Körperverletzung. Nach einem weniger erfolgreichen Comeback beendete Favre 1991 endgültig seine Spielerkarriere. Als Trainer gelang ihm 1994 mit dem FC Echallens überraschend der Aufstieg in die zweite Schweizer Liga. Er wechselte daraufhin zu Yverdon-Sports, mit denen er sensationell den 5. Platz in der höchsten Schweizer Spielklasse belegte. Mit Servette Genf gewann er 2001 den Schweizer Pokal und erreichte das UEFA-Cup-Achtelfinale. Mit dem FC Zürich wurde er Cupsieger und zweimal Schweizer Meister. In dieser Zeit wurde Lucien Favre zweimal zum Schweizer Trainer des Jahres gewählt. Seit Juni 2007 trainiert er Hertha BSC.* http://www.berlin030.de/content/view/6220/43/
Henrik LarssonMitglied
04.04.2009, 17:14 · #1'886
Beiträge: 363
Raffael mit Traumgoal... Trotzdem verliert das GC von Berlin zu Hause 1:3 gegen Dortmund... Die 2. Niederlage in Folge! Noch dazu geht Bayern bei Wolfsburg 1:5 baden!! Was für ein geiler Bundesliga-Spieltag!
Henrik LarssonMitglied
13.04.2009, 12:00 · #1'887
Beiträge: 363
... und schon wieder hat Hertha auf den Sack gekriegt, diesmal 0:2 gegen Hannover. Die 3. Niederlage in Folge. Das heisst wohl: Goodbye Meisterträume...
kuchikäschtlifondueMitglied
19.04.2009, 18:15 · #1'888
Beiträge: 139
Heute hat Lucien Mut gehabt und es hat sich ausgezahlt. Danke nochmal für Raffael, der uns heut den Arsch gerettet hat! War heut ein ganz wichtiger Sieg!
devanteMitglied
28.04.2009, 08:27 · #1'889
Beiträge: 19'480
Oh wie ich das den Berlinern gönnen würde, nach nur 2 Saisons geschieht mit ihnen das selbe wie sie damals mit uns gemacht haben: 20min Trainer-Kandidat Übernimmt Favre im Sommer die Bayern? Jürgen Klinsmann ist weg, Nachfolger Jupp Heynckes bleibt nur bis im Sommer. Die Bayern müssen also bereits wieder auf Trainersuche gehen und haben offenbar auch einen Schweizer im Visier. Lucien Favre steht gemäss Hertha-Manager Dieter Hoeness nicht als Bayern-Trainer zur Verfügung. (Bild: Keystone)Interaktiv-Box Infografik: Alles zur Bundesliga Bildstrecke: Alle Bayern-Trainer seit LattekObwohl die Bayern gestern mit Jupp Heynckes den Nachfolger für den entlassenen Jürgen Klinsmann präsentiert haben, dreht sich das Trainer-Karussell in München munter weiter. Denn Notnagel Heynckes bleibt nur für die letzten fünf Saisonspiele und will im Sommer bereits wieder vom heissen Trainerstuhl in München steigen. Favre passt ins Anforderungsprofil Deshalb suchen die Bayern-Verantwortlichen mit grossem Eifer nach einem Heynckes-Nachfolger. Grosse Chancen auf den Trainerposten soll gemäss «Bild»-Zeitung der momentane Hertha-Trainer Lucien Favre haben. Der Schweizer passe genau ins Anforderungsprofil, habe bislang überall Erfolg gehabt und könne junge Spieler ebenso weiterbringen wie schwierige Stars, schreibt das Boulevard-Blatt. Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge kennt Favre ausserdem aus gemeinsamen Zeiten bei Servette Genf, wo sich die beiden von 1987 bis 1989 sogar das Zimmer teilten. Rummenigge ist überzeugt von den Qualitäten seines ehemaligen Mannschaftskollegen und lobte bereits: «Schon damals habe ich gemerkt, dass er Fussball lebt. Er war schon mit jungen Jahren eine Persönlichkeit. Favre ist ein Volltreffer. Ich habe ihn nie aus den Augen verloren.» «Favre hat einen gültigen Vertrag» Bei den Hertha-Fans geht bereits die Angst um, dass sie ihren geschätzten Erfolgstrainer verlieren könnten. Manager Dieter Hoeness winkt aber ab: «Favre hat einen gültigen Vertrag. Wir haben ihn aus gutem Grund in der Winterpause bis 2011 verlängert. Er ist nicht verfügbar.» Lucien Favre wäre der erste Schweizer Trainer beim Deutschen Rekordmeister. Mit Alain Sutter und Ciriaco Sforza sind aber bereits zwei Spieler mit Schweizer Pass beim FC Bayern gescheitert. (pre)
TrendsetterMitglied
28.04.2009, 09:08 · #1'890
Beiträge: 317
Oh wie ich das den Berlinern gönnen würde, nach nur 2 Saisons geschieht mit ihnen das selbe wie sie damals mit uns gemacht haben: (pre) Wäre Schade um Favre. Wer zu diesem scheiss Club wechselt, kann nur verlieren. Ich hoffe er bleibt im Berlin und macht Herta zur endgültigen Spitzenmannschaft. Ein Titel mit Herta ist viel mehr Wert als mit den Bayern. Das schafft ja eigentlich jeder (ausser Klinsi)
trellezMitglied
28.04.2009, 12:50 · #1'891
Beiträge: 1'933
wie bitte...? favre zu den bayern..? aber hallo! hat denn hier wirklich jemand das gefühl, favre bekomme von bayerns klubbosse ein ganzes jahr zeit für einen neuaufbau??? und ein jahr braucht lülü bekanntlichermassen immer mindestens, bis sein werk "läuft". und wo er auch immer einsteigt, da gibts immer einen neuaufbau mit allen konsequenzen. die münchner haben so manches wie geld und macht, aber keine zeit. favre wird bei denen mit pauken und trompeten scheitern. lülü, bleib beim dieter..!!! bei den bayern kannste nur verlieren.
subMitglied
28.04.2009, 13:11 · #1'892
Beiträge: 1'363
Favre soll bei Hertha bleiben und die Mannschaft in den nächsten Jahren zum Meister machen (falls nicht schon diese Saison)! Gönne ihm jeden Erfolg. Er hat uns erlöst, nach Jahrzehnten des Leidens. Einem Messias verzeiht man auch den Weggang. Dass er Spieler mitnahm ist doch logisch. Macht fast jeder Trainer. Favre = Trainergott neben Ponte natürlich!
wixerMitglied
28.04.2009, 15:03 · #1'893
Beiträge: 2'346
Korrekt, sub. Favre ist Gott, und Götter tragen keine Lederhosen. Favre soll eines Tages in England oder Spanien ein Spitzenclub übernehmen - da kann er sich einen solchen Tolggen (Bayern) im Reinheft nicht leisten.
ShorunmuMitglied
15.05.2009, 11:49 · #1'896
Beiträge: 4'740
Noch was: http://www.stern.de/sport-motor/fussball/:Hertha-Trainer-Lucien-Favre-Endlich-Lautsprecher/700894.html Das Zitat ist einfach nur witzig: :-))))) > Denn Favre ist nicht schrill. Er ist auch nicht schwul. Aber es ist trotzdem gut so. Auch grandios: Was denkt eigentlich Lucien Favre? "Es ist schwer, sicher." Schwer - was denn? "Es ist nicht einfach. Wir müssen arbeiten." Und der Gegner? "Sie haben Qualität, das ist klar. Ja, das ist klar." Alles klar. Genial, wie zu Zürcher Zeiten ;-)
Schwizermaischter FCZMitglied
16.05.2009, 15:46 · #1'897
Beiträge: 4'570
Wird nichts mehr mit der Schale für Hertha....
kuchikäschtlifondueMitglied
17.05.2009, 05:52 · #1'898
Beiträge: 139
Wir haben einfach zu viele unnötige Punkte liegengelassen...fuchsen tun mich die gegen Hannover und gegen Wolfsburg. Aber was ist das bitte für ein Monstersturm bei Wolfsburg? Grafite und Dzeko zusammen 51 Tore, und selbst der 4. mit Helmes hat noch 21 Tore.Ich kann mich an Saisons erinnern wo 17 oder 18 Tore schon zur Torjägerkanone gereicht haben. Und nun weiß man echt nicht, wer da jetzt der Torjäger der Saison wird...Dzeko nur ein Tor hinter Grafite. Naja, für Hertha wars trotzdem ne tolle Saison, und mit nem Unentschieden von Bayern-Stuttgart sowie einem Sieg gegen den KSC wär sogar noch Platz 2 drin, punktgleich mit dem Meister. Hätt mir das jemand vor der Saison gesagt, ich hätt ihm eine Currywurst links und rechts um die Ohren gehauen;)
MostowojMitglied
17.05.2009, 10:19 · #1'899
Beiträge: 1'487
@Kuchikäschtlifondue: Gibt es schon Gerüchte oder ernsthafte Hinweise, wie der Abgang von Pantelic (und Woronin?) kompensiert werden soll?
Core_SalentinuMitglied
17.05.2009, 10:23 · #1'900
Beiträge: 90
@Kuchikäschtlifondue: Gibt es schon Gerüchte oder ernsthafte Hinweise, wie der Abgang von Pantelic (und Woronin?) kompensiert werden soll? Ich denke nicht das sie beide ziehen lassse. Entweder Pantelic oder Voronin... Wenn sie um den Meistertitel spielen wollen, müssen sie beide behalten.
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