Unsere Ehemaligen...

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neinei
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22.09.2008, 11:48 · #1'182
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EIn Interview im 11Freunde Online:
«Autor: Claudio Catuogno»
Lucien Favre im Interview »Um den Titel mitspielen« In seinem zweiten Jahr wirkt Hertha-Coach Lucien Favre locker. So locker wie in der gesamten letzten Saison nicht. Hier spricht er über den Umbau einer Mannschaft, falsche Klischees und den langen Weg zu einem guten Trainer. Herr Favre, es gibt einen Satz, den Sie wohl in jedem Gespräch gesagt haben, seit Sie Trainer bei Hertha sind. Welchen meinen Sie? Ihr Ziel sei es, eine Mannschaft aufzubauen,... ...die eines Tages um den Titel mitspielen kann. Oh ja, das habe ich oft gesagt. Deshalb müssen wir jetzt nicht darüber sprechen. Sprechen wir darüber, ob Sie im Zeitplan sind. Wir sind im Zeitplan, mehr nicht. Seit einem Jahr bin ich hier, mein Vertrag läuft bis 2010. Ich will, dass wir dann spielerisch eine sehr gute Elf haben. Aber wissen Sie: Es ist ein Aufbau. In einem Aufbau gibt es immer Höhen und Tiefen. Es kann schnell gehen, aber es hängt auch oft am Detail. Ein Beispiel: Du machst einen Kuchen. Kochen Sie? Kuchen selten. Du brauchst Salz, Zucker, Mehl, solche Dinge. Wenn du nur einen Fehler machst, kannst du später alles wegwerfen. Es schmeckt nicht. Weil die Mischung nicht richtig ist. Wie im Fußball: Ein falscher Spieler kann in einer Mannschaft alles kaputt machen. Deshalb musst du die richtige Spielermischung finden: Kombinieren sie richtig? Stehen sie an der richtigen Stelle? Es geht immer um Spielintelligenz. Entweder du bist mit Spielintelligenz geboren oder nicht. Für Spielintelligenz kannst du keine Ausbildung machen.
 Der Spieler Lucien Favre war berüchtigt für seine Spielintelligenz. Ich war polyvalent. Ich habe überall gespielt: Innenverteidiger, Libero, rechter Flügel, linker Flügel. Am liebsten Mittelfeldspieler. Aber ich war keine Nummer zehn, ich war eine Sechs. Ich war ein Spielmacher vor der Abwehr. Dabei heißt es doch, Sie seien ein Schönspieler gewesen. Sie hätten immer einen Wasserträger gebraucht, der Sie nach hinten absichert. Nein! Das ist ganz falsch. Ich bin immer am meisten gelaufen. Ich war in der Ausdauer der Beste. Ich habe jeden Tag mehr trainiert als ich musste. Sind Sie damals nicht nach 25 Länderspielen aus der Schweizer Nationalelf zurückgetreten, weil Ihnen der kampfbetonte Fußball des Trainers Paul Wolfisberg nicht gefallen hat? Ach, das hatte damit gar nichts zu tun. Waren Sie als Spieler nicht eine Diva?In Genf haben Sie sich die Trikotnummer zehn im Vertrag zusichern lassen. Das ist auch nicht die Wahrheit. Ich wusste davon nichts. Das hat mein Agent mit dem Klubmanager besprochen. Sie können alle meine Freunde fragen. Sie sehen mich: Glauben Sie, dass ich eitel bin? Es ist ja alles schon eine Weile her. Aber es ist total falsch! Ich hasse es, wenn ein Spieler defensiv nicht arbeitet. Schon immer. Aber Defensive hat für mich eben auch mit Spielintelligenz zu tun. In Deutschland sprechen die Leute viel über Zweikämpfe. Aber wenn du spürst, wohin das Spiel sich verschieben wird, dann brauchst du nicht viele Zweikämpfe. Du brauchst einen Zweikampf - und der Ball ist da. Aber wie gesagt: Du wirst mit Spielintelligenz geboren. Du kannst das nicht lernen. Aber Sie erklären Ihren Spielern das doch jeden Tag sehr akribisch: Laufwege, Stellungsspiel. Du brauchst Spieler, die das spüren. Wenn du welche hast, die es spüren und dazu noch laufen können, ist das schon viel. Sie brauchen auch Kraft, Technik, taktische Disziplin, das ist klar. Das kann man trainieren und verbessern. Spielintelligenz nicht. Nun bauen Sie Hertha BSC nach diesen Kriterien radikal um. Wie findet man Spieler mit Spielintelligenz? Ich habe festgestellt: Für Hertha ist es nicht einfach. In der Bundesliga gibt es viel Konkurrenz, Klubs mit größerem finanziellen Potential. Ich spreche gar nicht über Bayern, Schalke, HSV. Ich spreche über Klubs wie Leverkusen, die können einen Renato für zehn Millionen kaufen. Oder Wolfsburg, Köln, Hoffenheim. Uns standen in diesem Jahr neun Millionen Euro für alle Transfers zur Verfügung, für dieses Geld brauchten wir aber vier bis fünf neue Spieler. Das war Ihnen anfangs nicht klar? Ganz am Anfang dachte ich: Berlin, Hauptstadt, Tradition. Ich musste die Zusammenhänge erst verstehen. Wir müssen hier sehr hart arbeiten, um Alternativen zu finden, vor allem junge Spieler: Die kosten am wenigsten. Es ist aber nicht nur eine Preisfrage, dass Sie jungen Spielern wie Kacar oder Lustenberger vertrauen. Schon in der Schweiz sagte man Ihnen nach, dass Sie gerne mit jungen Spielern arbeiten. Das ist ein Klischee. Ihre Meisterelf beim FC Zürich war im Schnitt Anfang 20. Ich arbeite gerne mit guten Spielern. Ich arbeite gerne mit einem Spieler, der 36 ist und wichtig für die Mannschaft. Entscheidend ist für mich die Qualität. Wenn ein Spieler mit 17 gut ist, sehe ich keinen Grund, ihn nicht zu bringen. Wir haben ein paar sehr gute junge Berliner im Verein, sie sind fast bereit. Aber tief in Ihrem Herzen haben Sie doch ein größeres Faible für Ihre neuen Brasilianer wie Raffael, Cícero und Kaká und deren Spielintelligenz? Überhaupt nicht. Eine Mannschaft braucht immer eine Seele. Deshalb ist es wichtig, deutsche Spieler zu haben - aber deutsche Spieler sind sehr teuer. Hertha war zum Beispiel mal an Stefan Kießling interessiert, aber der sollte fünf Millionen kosten. Wenn wir so einen holen, haben wir kein Geld mehr für andere Spieler. Das ist das Problem: Du musst Spieler mit Potential finden, aber du darfst keinen Fehler im Aufbau machen. Wenn du ein Haus baust und das Fundament wird schlampig, kannst du das nicht mehr korrigieren. Lustenberger kommt aus der Schweizer Liga, Chermiti aus der tunesischen, Kacar aus der serbischen. Keiner ist älter als 21. Es ist immer ein Risiko, ob solche Spieler das Niveau der Bundesliga mitgehen können. Ihre Expertise hat da großes Gewicht in Berlin? Ich hoffe. Aber das ist eine enge Zusammenarbeit mit den Managern Dieter Hoeneß und Michael Preetz, mit meinem Assistenztrainer und mit den Scouts. Jeder muss seine Meinung sagen. Alleine übersiehst du immer etwas. Aber letztlich waren Spieler wie Lustenberger, von Bergen, Raffael oder Chermiti Ihre Kandidaten. Die haben Sie von früher gekannt und durchgesetzt. Chermitis Entwicklung wurde länger vom FC Zürich verfolgt, aber sie wurde auch von Hertha verfolgt. Wie gesagt: Es ist eine Zusammenarbeit. Schon beim Kleinstadtklub Yverdon Sport, Ihrer zweiten Trainerstation, haben Sie in sechs Monaten 14 von 18 Spielern ausgetauscht. War das wie ein Trainerlabor? Sie hatten freie Hand und rührten sich ein Team zusammen? Ja. Und dann sind wir in die erste Liga aufgestiegen und haben dort eine Super-Hinrunde gespielt. Wir waren Fünfter - mit einem Budget von anderthalb Millionen Franken! Wir konnten schon nach der Hinrunde nicht mehr absteigen. Also hat der Präsident an Weihnachten alle Brasilianer verkauft. Da war der Aufbau wieder kaputt. Dennoch haben Sie dort gelernt, wie der Aufbau einer erfolgreichen Mannschaft funktioniert. Ich hatte keine Wahl. Ich musste alles selbst in die Hand nehmen. Danach, bei Servette Genf, war es ganz anders. Da war es verrückt. Dass der Klub später abgestiegen ist, wundert mich nicht. Die Vereinsvertreter haben Spieler gekauft, und ich wusste von nichts. Manchmal waren wir 35 Leute im Training. Aber wir wurden Pokalsieger und haben das Achtelfinale des Uefa-Cups erreicht. Soweit ist der Klub international nie vorher und auch nie nachher gekommen. Am Ende haben alle meine Teams in der Schweiz immer den schönsten Fußball gespielt. Aber es braucht Zeit. Beim FC Zürich standen Sie nach sechs Monaten kurz vor dem Rauswurf. Dann wurden wir Pokalsieger und zweimal Meister. Aber am Anfang war die Mannschaft nicht bereit. Wenn ein Verein zwei Trainer innerhalb eines Jahres entlässt, bevor du kommst, heißt das immer: Es gibt ein Problem mit der Mannschaft. Sie können mit jedem Trainer der Welt darüber sprechen. Man erkennt ein »Modell Favre«, das sich durch Ihre Trainerkarriere zieht: Sie kommen, machen eine schonungslose Analyse, dann krempeln Sie die Mannschaft völlig um. Kein Klub holt dich als Trainer, um dir eine Elf zu geben, die schon bereit ist. Wenn du Erfolg willst, dann musst du etwas ändern. Oder du sagst: Platz zehn ist okay für mich. Aber wenn du Titel holen willst... Titel! Da gibt es nicht viele. Pokalsieger oder Meister, sonst gibt es keinen. Ich will Titel holen. Oder, sagen wir: Eine Mannschaft aufbauen, ... .. die einmal um den Titel mitspielen kann. Man muss realistisch bleiben. Aber das ist das Ziel. Täuscht der Eindruck, dass Sie Ihr zweites Berliner Jahr nach außen viel lockerer angehen als das erste? Ich bin damals sehr spät zu Hertha gekommen. Ich hatte erst zweimal »nein« gesagt, aber man hat weiter um mich geworben. Dann blieb nicht viel Zeit, es war sehr viel Stress. Du musst die Leute kennen lernen, die Mannschaft, die Plätze, die Stadt, die Presse. Die Sprache: Sie sprechen hier sehr, sehr schnell. Und ich kannte die Bundesliga kaum. Die Deutsch-Schweizer verfolgen die Bundesliga viel mehr als die Romands, die Französisch-Schweizer. Ich war mehr vom Fußball in Frankreich, Italien und England geprägt. Nach Ihrem zweiten Meistertitel mit dem FC Zürich kam die »Neue Zürcher Zeitung« zu dem Schluss: Dass sich Lucien Favre, der heimatverbundene Romand, im fernen Zürich durchgesetzt hat, sei ein Fußballwunder. Was wäre es erst, würden Sie sich im oft mürrischen, Hertha-skeptischen Berlin durchsetzen? Es wäre phantastisch. Aber ich denke nicht daran, was es wäre. Ich denke immer nur daran, was ich als nächstes tun muss. Sie haben als junger Trainer unter anderem bei Johan Cruyff hospitiert. Ich war zehn Tage bei ihm in Barcelona. Nicht nur bei ihm, als junger Trainer war ich überall. Von jedem erfahrenen Coach kannst du eine andere Idee mitbringen. Ich war auch bei Raymond Goethals in Brüssel, dem ehemaligen belgischen Nationaltrainer, 1993 Champions-League-Sieger mit Marseille. Er war unglaublich. Er ist inzwischen leider gestorben, aber ich habe noch ein Buch von ihm, in das er mir lauter Aufstellungen gemalt hat (kritzelt seinerseits den Block des Reporters voll): »So und so und so haben wir damals gegen die Holländer gespielt, zack, zack, wir waren die ersten mit fünf Abwehrspielern, Cruyff hat keinen Ball gekriegt.« Aber das beste war seine Aussprache! Zu Romário sagte er: »Romanjo«. Zu Ruud Gullit: »Ruud Güllik«. Zu van Basten: »wam Bazzen«. Man hatte mich vorgewarnt, aber ich wollte trotzdem lachen. »Romanjo«! Aber auch von Goethals haben Sie etwas gelernt. Na ja, gelernt. Man bekommt einen Eindruck, das ist wichtig. Es ist ein langer Weg zu einem guten Trainer. Du machst jeden Tag Fehler. Und du musst deine Fehler akzeptieren. Das ist nicht einfach, aber du musst sie akzeptieren, um dich zu verbessern. Als Ihr Vorbild gilt Arsène Wenger. Sie predigen auch diesen quirligen One-Touch-Fußball, dessen Erfolg sich auf Bewegung und Ballbesitz gründet. Ich bewundere vor allem die Art und Weise, wie professionell sie beim FC Arsenal arbeiten. Wie sie ihre Transfers machen, wie sie verhandeln. Das interessiert mich. Auch die Zeit, die sie sich nehmen, bevor sie einen Spieler verpflichten. Eine Gemeinsamkeit zwischen Wenger und Ihnen ist, dass Sie beide konsequent jungen Spielern vertrauen. Ich korrigiere: dass wir beide konsequent guten Spielern vertrauen.
I‘d like to nominate my partner, Frank Poncerello.
manolito
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23.09.2008, 09:29 · #1'183
Beiträge: 241
Krasse Siech. Falls es irgendwann mal die Situation gibt, dass der FCZ ohne Trainer und Favre ohne Klub dasteht, hoffe ich, dass Canepa und co. über ihren Eitelkeiten stehen und den Mann zurückholen.
Demokrit
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23.09.2008, 09:59 · #1'184
Beiträge: 5'834
Mäx, don't have Sex with your Ex.
Mogli
Mitglied
23.09.2008, 10:00 · #1'185
Beiträge: 2'470
Weiss eigentlich jemand wo sicher Cesar zur Zeit aufhällt? Und hat er wirklich seine Fussballschuhe an den Nagel gehängt? Würde mich auch sehr interessieren. Kurz vor transferschluss im Winter, kan ja das gerücht, dass er aufhören wollte mit Fussball und der FCZ ihn überreden wollte weiter zuspielen. (beim FCZ) War nur ein Gerücht. Ich würde ihn aber gerne wieder bei uns sehen. Mit seinen Pässen war er sehr sehr wichtig für uns. Seine Spielweise passt perfekt zu uns.(Kurzpassspiel) ein paar seiten weiter vorne, erste zwei beiträge: http://www.fczforum.ch/forum/fussball-club-zuerich-f1/unsere-ehemaligen-t13717-s1122.html#p418423 das waren noch zeiten... http://www.youtube.com/watch?v=kNRqXTVbQ9c
Blerim_Dzemaili
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24.09.2008, 21:04 · #1'186
Beiträge: 7'509
Marcatori: pt 40' (rig.) Bianchi; st 5' Marcolini Espulso: st 45' Diana Ammoniti: pt 39' Italiano e Pinzi; st 11' Pratali, 37' Di Loreto, 40' Malagò CHIEVO VERONA (4-3-3): Sorrentino; Malagò, Yepes, Mandelli, Scardina; Pinzi (st 30' Rigoni), Italiano, Marcolini (st 38' Iunco); Luciano, Pellissier, Langella (st 32' D'Anna). A disp. Squizzi, Cesar, Mantovani, Patrascu. All. Iachini. TORINO (4-3-3): Sereni; Diana, Di Loreto, Pratali, Pisano; Zanetti, Dzemaili, Saumel; Abbruscato (st 35' Ogbonna), Bianchi (st 16' Abate), Amoruso (st 22' Ventola). A disp. Calderoni, Colombo, Barone, Rubin. All. De Biasi. ARBITRO: Girardi di San Donà Dzemaili hat seine ersten 90min gespielt in Torino.
manolito
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25.09.2008, 07:42 · #1'187
Beiträge: 241
Dzemaili debütiert bei Torino Erstmals seit über 17 Monaten stand Blerim Dzemaili wieder in einem Meisterschaftsspiel in der Startformation. Der Zürcher spielte für Torino beim 1:1 gegen Chievo Verona in der 4. Runde der Serie A von Beginn weg. Ganzer Text auf sport.sf.tv http://www.sf.tv/sfsport/artikel.php?ca ... 0080924-06
Dräcksocke
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26.09.2008, 08:33 · #1'188
Beiträge: 1'761
Keita hat gestern beim 2:0 Sieg von Mallorca über Numancia sein Debut in der Primera Division gegeben, wurde beim Stand von 2:0 in der 72' eingewechselt.
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din Vater
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29.09.2008, 13:19 · #1'189
Beiträge: 6'245
Ist zwar kein "Ehemaliger", habe aber keinen "Unsere Ausgeliehenen..."-Thread gefunden. Aus der heutigen NZZ: Im freiwilligen Exil Shkelzen Gashi Er hat immer noch diese Leichtigkeit des Laufens, wenn er federnd über den Rasen rennt. Auch jetzt noch, nachdem seine Muskeln sechs Kilogramm schwerer geworden sind, seit er nich mehr in Zürich Fussball spielt. Der 20-jährige Shkelzen Gashi ist auf Bewährung im Exil. In Bellinzona soll er zu jenem Spieler reifen, den der FC Zürich in der Zukunft in ihm sieht; das ist der Plan, den der FCZ im Sommer mit ihm ausgearbeitet hat. Der Zürcher Sportchef Fredy Bickel hat ihn seinem Freund Marco Schällibaum in Obhut gegeben, "Schällibaum ist ein guter Trainer für ihn", sagt Bickel. Einer, der Gashi die Flausen austreibt, ihm aber unberechenbaren Verrückheiten lässt. Es ist das zweite Leihgeschäft, zuletzt spielte der Schweizer Nachwuchsinternationale bereits unter Schällibaum in Schaffhausen. Es ist nur eine Verbannung auf Zeit. Gashis Rückkehr zum FCZ in der nächsten Saison ist vereinbart, "wir rechnen mit ihm", sagt Bickel. Im Tessin spielt er regelmässig und gut. Der Plan scheint zu funktionieren. Angst, er könnte in Vergessenheit geraten, kennt Gashi deshalb nicht. "Der FCZ wird mich nicht fallenlassen", sagt er. Geboren wurde Gashi in Kosovo. Als er jährig war, kam er mit seinen Eltern und seinen drei Geschwistern in die Schweiz. Schon im Alter von fünf Jahren spielte er im FCZ, zum Abstecher zum Stadtrivalen GC sagt er heute: "Im Nachhinein ist man immer schlauer." Im Letzigrund war Gashis Status festgefahren. "Ich war immer der Junge vom Nachwuchs. Ich kam an einen Punkt, an dem ich etwas ändern musste." Anders als bei noch jüngeren FCZ-Mannschaftskollegen wie Adrian Nikci oder Admir Mehmedi entschlossen er und der Verein sich zu einem Umweg. Bickel sagt. "Gashi ist nicht schlechter als die anderen, im Gegenteil. Aber er ist in einem Alter, in dem er regelmässig spielen muss." Wenn er zurückkehre, werde er vielleicht schon ein "fertiger Spieler" sein, er habe sich in Bellinzona nun auch im Uefa-Cup im "internationalen Schaufenster" zeigen können, sagt Gashi. Und solange er sich noch im freiwillig gewählten Exil befindet, möchte er von der Fremde so gut profitieren, wie es nur geht, auch abseits des Fussballplatzes. Zuletzt hat sich Gashi im Tessin zu einem Sprachkurs angemeldet. Italienisch wird nicht nur in Bellinzona gesprochen. Flurin Clalüna
Blerim_Dzemaili
Mitglied
29.09.2008, 20:23 · #1'190
Beiträge: 7'509
Ist zwar kein "Ehemaliger", habe aber keinen "Unsere Ausgeliehenen..."-Thread gefunden. Aus der heutigen NZZ: Im freiwilligen Exil Shkelzen Gashi Er hat immer noch diese Leichtigkeit des Laufens, wenn er federnd über den Rasen rennt. Auch jetzt noch, nachdem seine Muskeln sechs Kilogramm schwer geworden sind, seit er nich mehr in Zürich Fussball spielt. Der 20-jährige Shkelzen Gashi ist auf Bewährung im Exil. In Bellinzona soll er zu jenem Spieler reifen, den der FC Zürich in der Zukunft in ihm sieht; das ist der Plan, den der FCZ im Sommer mit ihm ausgearbeitet hat. Der Zürcher Sportchef Fredy Bickel hat ihn seinem Freund Marco Schällibaum in Obhut gegeben, "Schällibaum ist ein guter Trainer für ihn", sagt Bickel. Einer, der Gashi die Flausen austreibt, ihm aber unberechenbaren Verrückheiten lässt. Es ist das zweite Leihgeschäft, zuletzt spielte der Schweizer Nachwuchsinternationale bereits unter Schällibaum in Schaffhausen. Es ist nur eine Verbannung auf Zeit. Gashis Rückkehr zum FCZ in der nächsten Saison ist vereinbart, "wir rechnen mit ihm", sagt Bickel. Im Tessin spielt er regelmässig und gut. Der Plan scheint zu funktionieren. Angst, er könnte in Vergessenheit geraten, kennt Gashi deshalb nicht. "Der FCZ wird mich nicht fallenlassen", sagt er. Geboren wurde Gashi in Kosovo. Als er jährig war, kam er mit seinen Eltern und seinen drei Geschwistern in die Schweiz. Schon im Alter von fünf Jahren spielte er im FCZ, zum Abstecher zum Stadtrivalen GC sagt er heute: "Im Nachhinein ist man immer schlauer." Im Letzigrund war Gashis Status festgefahren. "Ich war immer der Junge vom Nachwuchs. Ich kam an einen Punkt, an dem ich etwas ändern musste." Anders als bei noch jüngeren FCZ-Mannschaftskollegen wie Adrian Nikci oder Admir Mehmedi entschlossen er und der Verein sich zu einem Umweg. Bickel sagt. "Gashi ist nicht schlechter als die anderen, im Gegenteil. Aber er ist in einem Alter, in dem er regelmässig spielen muss." Wenn er zurückkehre, werde er vielleicht schon ein "fertiger Spieler" sein, er habe sich in Bellinzona nun auch im Uefa-Cup im "internationalen Schaufenster" zeigen können, sagt Gashi. Und solange er sich noch im freiwillig gewählten Exil befindet, möchte er von der Fremde so gut profitieren, wie es nur geht, auch abseits des Fussballplatzes. Zuletzt hat sich Gashi im Tessin zu einem Sprachkurs angemeldet. Italienisch wird nicht nur in Bellinzona gesprochen. Flurin Clalüna Guter Text und macht Hoffnung Gashi bald mal wieder im FCZ-Dress zu sehen. Für mich eines der grössten Mittelfeld-Talente in der Schweiz. Somit haben wir für die Zukunft super talentierte Jungs für unser Mittelfeld (Schönbächler, Nikci, Gashi)
Demokrit
Mitglied
30.09.2008, 10:35 · #1'191
Beiträge: 5'834
Bei Schönbächler bin ich mir noch nicht sicher.
Blerim_Dzemaili
Mitglied
30.09.2008, 11:24 · #1'192
Beiträge: 7'509
Bei Schönbächler bin ich mir noch nicht sicher. Was bist du dir nicht sicher? Und weshalb? Nur wegen der Verletzung?
lirixx
Mitglied
30.09.2008, 11:29 · #1'193
Beiträge: 96
Bei Schönbächler bin ich mir noch nicht sicher. Was bist du dir nicht sicher? Und weshalb? Nur wegen der Verletzung? Unnötig!!! Schönbächler war vor seiner Verletzung Stammspieler und hat immer sehr gut gespielt!!!! Nicht zu vergessen sein Tor gegen GC!!!! sein letstes Tor! Vorsichtig sein, denn Schönbi ist ein riesen Talent und mit grosser Zukunft!
Dieter
Mitglied
30.09.2008, 11:56 · #1'194
Beiträge: 9'295
Bei Schönbächler bin ich mir noch nicht sicher. Was bist du dir nicht sicher? Und weshalb? Nur wegen der Verletzung? Unnötig!!! Schönbächler war vor seiner Verletzung Stammspieler und hat immer sehr gut gespielt!!!! Nicht zu vergessen sein Tor gegen GC!!!! sein letstes Tor! Vorsichtig sein, denn Schönbi ist ein riesen Talent und mit grosser Zukunft! 13 Ausrufezeichen für 4 Zeilen... momol, dein Text scheint wichtig zu sein
Zurigo
Mitglied
30.09.2008, 12:13 · #1'195
Beiträge: 1'966
Demokrit vermutet wahrscheinlich, dass Schönbi ausgeliehen wird um noch etwas zu reifen. Ich persönlich denke eher nicht. Auf Nikci und Schönbi wird bestimmt gebaut. Dann würden eher Ladner und Mehmedi ausgliehen werden.
ls51
Mitglied
30.09.2008, 12:18 · #1'196
Beiträge: 15
Bei Schönbächler bin ich mir noch nicht sicher. Was bist du dir nicht sicher? Und weshalb? Nur wegen der Verletzung? Unnötig!!! Schönbächler war vor seiner Verletzung Stammspieler und hat immer sehr gut gespielt!!!! Nicht zu vergessen sein Tor gegen GC!!!! sein letstes Tor! Vorsichtig sein, denn Schönbi ist ein riesen Talent und mit grosser Zukunft! Wieso ist es Unnötig? Ich bin mir auch noch unsicher, wohin der Weg von Schönbächler noch führt. Nicht nur wegen der Verletzung, die Ihn zurückgeworfen hat. Ich hoffe natürlich das er sich durchsetzen wird aber dafür muss er zuerst seine Verletzung ganz überwinden und danach weiter an sich arbeiten. Und Stammspieler wurde er, glaube ich wenn ich mich noch richtig erinnere, auch nur wegen den vielen Verletzen.
Detlef von Doncaster
Mitglied
30.09.2008, 13:30 · #1'197
Beiträge: 915
Schönbächler war vor seiner Verletzung Stammspieler und hat immer sehr gut gespielt!!!! Ähem... Veto! Würde sagen er hat RELATIV GUT gespielt, und dass auch nur mit dem Bonus dass er erst 17jährig war. Sooooo viel hat er jetzt auch noch nicht gerissen. Da traue ich Nikci für die Zukunft eher mehr zu. Stammspieler war er auch nur weil eine Handvoll "richtige" Stammspieler verletzt waren, wenn ich mich nicht irre. Nicht zu vergessen sein Tor gegen GC!!!! sein letstes Tor! Genau. Sein Tor. Juhee. Vasquez hat auch mal ein Tor gemacht, das kann man sogar auf Youtube anschauen. Läck mir... Und im falschen Thread sind wir auch noch. So vorbei ist Schönbi jetzt trotz seiner Verletzung auch noch nicht :-)
devante
Mitglied
30.09.2008, 13:55 · #1'198
Beiträge: 19'478
@detlef: bin ich (für eimal) überhaupt nicht deiner meinung....
  1. hat Schönbi schon mehr als 1 Tor geschossen
  2. ist er für mich das grösste offensive Talent welches wir in unseren Reihen haben, ist/war vor seiner verletzung nicht schlechter als V.Stocker
  3. Hat z.b. ein L.Favre gar mal gemeint, Schönbi sei der beste Fussballer, den er je gesehen hat (oder so ähnlich)
Fazit: Wir können froh sein, haben wir nicht nur ein solches Talent, sondern gleich mehrere......
MC Super_Phil ONE
Mitglied
30.09.2008, 14:11 · #1'199
Beiträge: 1'755
@detlef: bin ich (für eimal) überhaupt nicht deiner meinung....
  1. hat Schönbi schon mehr als 1 Tor geschossen
  2. ist er für mich das grösste offensive Talent welches wir in unseren Reihen haben, ist/war vor seiner verletzung nicht schlechter als V.Stocker
  3. Hat z.b. ein L.Favre gar mal gemeint, Schönbi sei der beste Fussballer, den er je gesehen hat (oder so ähnlich)
Fazit: Wir können froh sein, haben wir nicht nur ein solches Talent, sondern gleich mehrere...... Ich bin überhaupt nicht Deiner Meinung. 1. Schönbi hat meiner Meinung nicht genügend Talent um auf dem Super League Niveau mitzuhalten, da haben wir mit Nikci wesentlich talentiertere junge Spieler in unseren Reihen. 2. Wenn Du Valentin Stocker auf ein Niveau mit Schönbi stellst leidest du meiner Meinung nach unter Realitätsverlust...... Das sind Welten....
JohnyJLucky
Mitglied
30.09.2008, 14:18 · #1'200
Beiträge: 6'036
  1. wie wäre es wenn wir erst in 4 Jahren diskutieren wer jetzt besser ist. Schönbi oder der Stocker.
  2. könnte man einen eigenen thread eröffnen "Unsere Zukünftigen..."
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