Lucien Favre (Hertha BSC Berlin)

2'001 Antworten · 671'207 Aufrufe · Seite 6 von 101
Vollblut ZürcherMitglied
28.05.2007, 15:57 · #101
Beiträge: 409
WENN Dä LULU WUERKLI GAHT CHUNNT DAE URS FISCHER
CheMailiMitglied
28.05.2007, 16:25 · #102
Beiträge: 623
da mal kucken. http://www.swisstxt.ch/SF1/187-00.html wir werden wohl in wenigen Tagen Genaueres wissen. Hoff hoff hoff Bitte nicht Lulu!
dj_düpööMitglied
28.05.2007, 18:13 · #103
Beiträge: 244
hoffe schwer, dass uns favre erhalten bleibt. seine trainierfähigkeiten, speziell mit jungen spielern sind phänomenal. seine brasilianische art fussball zu denken und spielen zu lassen, sind zudem auch noch ein äusserst attraktiver zusatzeffekt... die schweizer fussballclubs werden auch in zukunft nur die rolle der ausbilder für die grossen vereine in europa spielen können. deshalb ist ein trainer vom format lucien favre für uns enorm wichtig. nur ein gedankenspiel: könnte es sein, dass favre auf einem persönlichen höhepunkt seiner laufbahn eine neue herausforderung suchen möchte (hertha oder sonst wer....), fredy bickel sich seines ehemaligen (YB-) trainerkumpanen schällibaum erinnert und die troika bickel-schällibaum-gämperle wieder aufleben lässt.... dann wäre auch das cabanas_gespenst besser zu erklären....?!? ps: noch mehr transfer_spekus im tagi_online http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/fussball/755777.html
FirefoxMitglied
28.05.2007, 18:37 · #104
Beiträge: 50
Wir werden sehen was passiert. Ich hoffe dass LULU unserem FCZ erhalten bleibt. Ob er bleibt oder wer dann sein Nachfolger sein koennte ist zum heutigen Zeitpunkt reine Spekulation. Sagen wir doch einfach mal "Danke" für seine tolle Arbeit beim FCZ. Ich sage auch herzlichen Dank für die Eröffnung dieses Themas.
fredMitglied
28.05.2007, 18:41 · #105
Beiträge: 1'478
Geht Favre, kommt Cabanas? Hertha Berlin hat Kontakte zum Zürcher Meistertrainer aufgenommen. Der FCZ verhandelt seinerseits mit Nationalspieler Cabanas. Von Peter Bühler Die Unruhe um Lucien Favre begann am Samstag. Die «Berliner Morgenpost» meldete, der Trainer des FC Zürich sei neben dem Norweger Trond Sollied, der im Winter beim griechischen Meister Olympiakos entlassen wurde, und dem bisherigen Berliner Interimstrainer Karsten Heine Kandidat für den Posten des Cheftrainers von Hertha BSC. Die Berliner haben eine schwache Saison hinter sich, als Tabellenzehnter erreichten sie keinen internationalen Wettbewerb. Am Ostermontag hatten sie Trainer Falko Götz entlassen und durch Heine ersetzt. Er war zuvor für die Amateure zuständig gewesen. Am Donnerstag waren Dieter Hoeness, Manager von Hertha, und Michael Preetz, Leiter der Lizenzspielerabteilung, in die Schweiz gereist. Hoeness sah sich die Partie Basel - YB an. Basels Trainer Christian Gross war schon in der Vergangenheit bei den Berlinern ein Thema gewesen, er hatte aber abgesagt. Er hat in Basel einen Vertrag bis 2009, und stets mit Nachdruck betont, diesen auch erfüllen zu wollen. Beobachter am Meisterabend Aus der Bundesliga hat es immer wieder Offerten für Gross gegeben, die lukrativste stammte vor ein paar Jahren von Schalke 04. Neu ist das Interesse aus dieser Liga am Romand Favre. Preetz jedenfalls sass am Donnerstagabend im Hardturm. Er begutachtete den FCZ-Spieler Gökhan Inler und auch die Arbeit von Favre. Offenbar fand er Gefallen daran, wie der die Mannschaft taktisch einstellte und sie zum Sieg über den Stadtrivalen und zum zweiten Meistertitel in Folge führte. Favre jedenfalls wurde auch über das ganze Pfingstwochenende als möglicher neuer Hertha-Trainer gehandelt. Nun verlautete aus Berlin, dass Sollied aus dem Rennen ausgeschieden sei, sich die Kandidatenliste aus Heine, Favre und neu Eric Gerets zusammensetze. Gerets hält morgen bei Galatasaray Istanbul eine Pressekonferenz ab. In der Türkei erwartet man seinen Abgang. Er soll über Pfingsten Gespräche mit Hoeness geführt haben. Der Hertha-Manager nahm zu sämtlichen Spekulationen keine Stellung: «Wir kommentieren das nicht.» Die Trainerentscheidung werde «in den nächsten zwei, drei Tagen» bekannt gegeben. 400'000 für den FC Zürich? Beim FC Zürich beobachtet man die Entwicklung um Favre ziemlich gelassen. Der Vertrag des Trainers läuft bis 30. Juni 2008, sollte sich der FCZ für die Champions League qualifizieren, würde er sich automatisch um ein weiteres Jahr verlängern. Allerdings enthält der Kontrakt eine Ausstiegsklausel. Für eine bestimmte Summe, dem Vernehmen nach knapp 400'000 Franken, könnte Favre die Zürcher verlassen. Diese Summe wäre für einen Verein mit der wirtschaftlichen Potzenz von Hertha gewiss locker zu bezahlen. Eine offizielle Anfrage der Berliner an den FCZ liegt nicht vor. «Wir harren ruhig der Dinge», sagt Präsident Ancillo Canepa. Für ihn ist das Interesse an Favre keine Überraschung: «Erfolgreiche Trainer sind immer gefragt.» Fakt ist, dass Favre in Berlin viel mehr verdienen könnte als beim FCZ, bei dem er ein geschätztes Einkommen von gut 300'000 Franken bezieht. Götz erhielt bei Hertha ein Jahresgrundlohn von 800'000 Euro, und ab der Grenze von 40 Punkten in der Tabelle hätte er für jeden weiteren Punktgewinn 20'000 Euro zusätzlich kassiert. Allerdings wurde er entlassen, bevor die Berliner die 40-Punkte-Marke erreicht hatten. Natürlich erkundigten sich die FCZ-Verantwortlichen bei ihrem Trainer nach dessen Absichten. Mit René Strittmatter, dem Delegierten des Verwatungsrates, ist Favre privat befreundet. Ihm gegenüber erklärte Favre: «Ich habe keine offizielle Offerte von Hertha, also beschäftige ich mich auch nicht damit.» Strittmatter geht davon aus, dass Favre beim FCZ bleibt. Immerhin besteht die Möglichkeit, dass sich der FCZ für die Champions League qualifiziert. «Und dann», so Strittmatter, «kann sich der Trainer im grossen europäischen Schaufenster präsentieren. Vielleicht öffnen sich für ihn sogar die Türen der ganz grossen Vereine.» Cabanas für Margairaz? Die Zukunft von Favre ist ungewiss, dafür ist nun (endlich) klar, wo Xavier Margairaz ab kommender Saison spielen wird. Der Nationalspieler unterzeichnet bei Osasuna, dem 14. der spanischen Primera Division, einen Dreijahresvertrag. Der Vertrag des Romand beim FCZ läuft aus, er wechselt ablösefrei nach Pamplona. Sein Nachfolger könnte Ricardo Cabanas heissen. Der 28-jährige Zürcher ist bei seinem Verein 1. FC Köln nicht immer erste Wahl und zieht trotz eines Vertrags bis 2010 einen Wechsel in die Heimat in Betracht. Offenbar steht er in Verhandlungen mit dem FCZ, doch auch GC soll an seiner Rückkehr auf den Hardturm interessiert sein. Canepa sagt dazu nur: «Zu laufenden Verhandlungen äussern wir uns nicht.» Ein Thema könnte beim FCZ auch Goran Obradovic vom FC Sion werden. Der 31-jährige Serbe, auch er Mittelfeldspieler, fordert offenbar einen Dreijahresvertrag, den ihm der FCZ aber nicht zu geben gewillt ist. Auch passt er nicht unbedingt zur Philosophie des Stadtklubs, konsequent auf die Jugend zu setzen. Allerdings muss der Meister im Hinblick auf die Qualifikation zur Champions League auch bestrebt sein, den einen oder anderen Spieler mit Erfahrung zu verpflichten. An Obradovic ist auch Xamax interessiert. Nach wie vor nicht abgeschlossen hat der FCZ seine Suche nach einem zusätzlichen Stürmer, der gross und kräftig sein soll. Ein ernsthafter Kandidat bleibt Eric Hassli, der 26-jährige, 1,93 m grosse und 92 kg schwere Angreifer von Valenciennes. Canepa sagt zu einem möglichen Engagement des bulligen Hassli sibyllinisch: «Er ist ein sehr interessanter Spieler.» http://www.tagi.ch/dyn/news/fussball/755777.html
FirefoxMitglied
28.05.2007, 19:18 · #106
Beiträge: 50
Danke an fred für diesen Artikel :-)
DonRafael14Mitglied
28.05.2007, 19:25 · #107
Beiträge: 115
hai-fisch becken berlin für lulu? ich glaube kaum! dort würde er niemals die geduld bekommen, die der fcz-vorstand und vor allem sven hotz ihm entgegengebracht haben. der kleine hoeness ist ein temporär-cholericker, der seine entscheidungen meistens nicht aus sachlichkeit fällt! zudem wäre die sprachliche barriere gross, den favre spircht noch immer kein passables deutsch. hier in zürich hat er viele leute, die ihn auch französisch verstehen. in berlin wäre das ganz anders. zudem ist berlin ein verein ohne konzept. ohne erkennbaren aufbau, ohne ambitionen auf europäischem fussball und soviel geld (mal das salär ausgenommen) kann die hertha auch nicht investieren > eher unterer durchschnitt für die bundesliga! ich glaube kaum, dass die hertha ein grund wäre den FCZ zu verlassen! da habe ich von den franzosen schon viel mehr angst....
fredMitglied
28.05.2007, 19:31 · #108
Beiträge: 1'478
Danke an fred für diesen Artikel :-) mein Ironie-Detektor schlägt zwar aus, aber totzdem: Bitte!
FirefoxMitglied
28.05.2007, 19:55 · #109
Beiträge: 50
Hey fred. gern geschehen :-) Gerne mehr davon :-)
ExuperantiusMitglied
28.05.2007, 20:38 · #110
Beiträge: 391
«Liebhaber des offensiven Spiels»
Hertha BSC umwirbt Lucien Favre als neuen Trainer Michael Jahn BERLIN. Der Zeitplan ist durcheinander geraten. Eigentlich, so hatte es Dieter Hoeneß, der Manager von Hertha BSC, angekündigt, sollte die Trainerfrage bei Berlins Bundesligisten über Pfingsten weitgehend geklärt sein. "Unser Ziel ist es, bis Sonntag Klarheit zu haben, ob wir mit Karsten Heine als Cheftrainer weiter arbeiten oder nicht", hatte Hoeneß Mittwoch vor Pfingsten optimistisch mitgeteilt. Doch am Sonntag gab es keinerlei neue Nachrichten von Hertha BSC. Offenbar befindet sich Hoeneß noch im Klärungsprozess mit anderen Kandidaten, vor allem mit dem Schweizer Meistertrainer Lucien Favre (49) vom FC Zürich. Der scheint plötzlich der ernsthafteste Konkurrent für Heine zu sein. "Machen wir mit Heine weiter, ist das Thema durch", hatte Manager Hoeneß gesagt, "wenn nicht, nehmen wir uns noch eine Woche Zeit." Er hatte bei seiner Einschätzung hinzugefügt: "Karsten Heine ist nicht aus dem Rennen. Das ist eine offene Geschichte." Doch die Angelegenheit scheint sich etwas gedreht zu haben. "Wir arbeiten mit Hochdruck, aber auch mit Sorgfalt an der Trainer-Personalie", warb Hoeneß auch um Geduld. Am Pfingstsonntag, dem selbstgewählten Termin pro oder kontra Heine, war Herthas Manager für niemanden zu sprechen. Auch Karsten Heine, der bei Hertha BSC einen Vertrag bis zum Sommer 2008 besitzt, bekam keine Nachricht vom Chef. Der befand sich im Ausland, zuerst in der Schweiz und später in der Türkei - "vor allem wegen der Suche nach neuen Spielern", wie er später sagen sollte. Zuerst war Hoeneß Augenzeuge der Partie FC Basel gegen Young Boys Bern (2:0), später sah er auf seiner kleinen Europa-Tournee Fenerbahce Istanbul gegen Ankaragücü (3:1). Interessant erscheint beim Spiel in der Schweizer Nationalliga, dass mit Christian Gross ein Mann Trainer in Basel ist, an dem Hertha immer wieder Interesse bekundet hat. Am Sonntag gewann Basel den Schweizer Pokal gegen Luzern. Doch nun scheint dessen Landsmann Favre in der Gunst der Berliner weiter vorn zu stehen. In Istanbul beobachtete Hoeneß hernach vorrangig den brasilianischen Spielmacher Alex (29) von Fenerbahce. Der ist ablösefrei und könnte in Berlin vielleicht die Nachfolge von Yildiray Bastürk antreten. Der türkische Mittelfeldspieler gab am Montag seinen Wechsel zum VfB Stuttgart bekannt, wo er einen Dreijahresvertrag unterschrieben hat. Karsten Heine (52) wurde indessen am Montag informiert, dass sich die Entscheidung in der Trainerfrage noch zwei bis drei Tage hinziehen wird. Die Medien wurden vom Pressesprecher vertröstet. Heine hatte zu Ostern Falko Götz als Cheftrainer abgelöst, die Mannschaft in den letzten sechs Saisonspielen betreut und am 31. Spieltag seine wichtigste Mission, den Klassenerhalt, erfüllt. Es ist jetzt nicht so, dass der Trainer, für dessen Weiterbeschäftigung sich sämtliche Spieler vor ihrem Urlaub stark gemacht hatten, zu Hause hockt und auf Anrufe von Hoeneß wartet. Er würde sehr gern weitermachen als Cheftrainer, sagte Heine, und er traue sich den Job natürlich zu. Heine weiß aber auch, dass er, falls er als Erstligacoach nicht zum Zuge kommt, weiter im Verein arbeiten kann und dann erneut die zweite Mannschaft trainieren würde. Dann allerdings nur noch in der Oberliga. Am Sonntag war Heine Augenzeuge beim letzten Spiel des Regionalliga-Absteigers Hertha II gegen Werder Bremens Reserve (0:1). Erfolg mit dem FC Zürich Zuletzt schrumpfte der Kreis der Heine-Konkurrenten immer mehr. Christian Gross, der Belgier Eric Gerets (Galatasaray Istanbul), der Norweger Trond Sollied (47/ehemals FC Brügge und Olympiakos Piräus) und eben der Schweizer Meistermacher Lucien Favre (49) vom FC Zürich gelten als ernsthafte Kandidaten für den Job in Berlin. Aus dem Umfeld von Favre, der noch bis Sommer 2008 unter Vertrag steht, heißt es, dass eine Entscheidung über dessen Zukunft in den "nächsten Tagen" fallen wird - eine auffällige Parallele zum neuen Zeitplan von Hertha BSC. Favre, der als Profi ein intelligenter Spielmacher war und 24 Länderspiele für die Schweiz absolvierte, gilt als sehr frankophil. Mit Servette Genf warf er 2001 Hertha BSC aus dem Uefa-Cup (0:0/3:0). Zuletzt, bei seiner erfolgreichen Mission in Zürich, soll er aber seine Deutschkenntnisse stark verbessert haben. Kontakte zu Hertha wurden inzwischen aus seinem Umfeld bestätigt. "Eine Affinität ist vorhanden", sagte ein Berater des umworbenen Trainers. Favre, so heißt es, muss sich nun entscheiden, ob er mit Hertha in ernsthafte Verhandlungen eintritt oder doch lieber mit dem FC Zürich in die Champions League geht. Favre soll sehr gut mit jungen Profis umgehen können und das moderne Offensivspiel lieben, berichten Schweizer Journalisten. Als Favre 2003 im Zürcher Letzigrund als Trainer begann, war er allerdings nur zweite Wahl. Der erste Kandidat hatte zu lange gezögert. Seine Name: Joachim Löw. Berliner Zeitung, 29.05.2007 Gehalt FCZürich; EUR 180´000. Gehalt Hertha BSC; EUR 400´000 3 Mal Meister in Serie im CV; unbezahlbar.
CheMailiMitglied
28.05.2007, 20:42 · #111
Beiträge: 623
Einziger Lichtblick des Tagi Artikels: Erik Gerets ist neu auch im Gespräch. Der hat doch BuLi Erfahrung, spricht sicher besser deutsch. Na, liebe Berliner, das wär doch viel besser für euch! Wenn ich Photoshoppen könnte, würde ich jetzt eine Montage machen: Favre bei der Meisterfeier auf dem Balkon. Grosse Sprechblase: ICH BIN KEIN BERLINER... bitte Lucien, bitte...tu's nicht!
zuercher21Mitglied
28.05.2007, 20:46 · #112
Beiträge: 5
hoffe auch nicht das unser MEISTER TRAINER geht wäre echt schade!!! und sehr traurig. Er baute den FCZ wieder auf und siehe da Wir sind 2 mal Meister geworden. Dank unserem LULU
likaviMitglied
29.05.2007, 05:21 · #113
Beiträge: 1'302
Berliner Journalist macht Stimmung für Favre. Heute steht im Berliner Kurier, dass Favre's Wechsel zu Hertha so gut wie besiegelt ist. Begründung: Hertha habe ihm ein Angebot gemacht, das er nicht ablehnen könne. Heute hat diese Meldung natürlich Radio 24 übernommen. Am Apparat war der Journalist aus Berlin, der mit unsicherer Stimme und in fragendem Ton von sich gab "...ähm...also, wenn ich Trainer wäre, würde ich wohl gerne einmal in einer Top-Liga arbeiten, oder???". Da sieht man wieder mal, wieviel das Papier wert ist, auf dem solche Meldungen gedruckt werden, wenn es nachher mündlich eher wie eine Gedankenspielerei eines Journalisten anhört. Die Morgenpost schreibt folgendes:
Hertha wartet auf die Entscheidung von Favre Von Dirk Banse und Sebastian Schlichting Trainer Lucien Favre Foto: picture-alliance/dpa Die Erklärungen stammen von verschiedenen Seiten, haben aber denselben Wortlaut. In zwei, drei Tagen, teilte Hertha BSC gestern mit, solle die Trainerfrage geklärt sein. Dieser Zeitraum wird auch aus dem Umfeld von Lucien Favre (49) genannt, wenn es um die Entscheidung über dessen Zukunft geht. Der Schweizer, der mit dem FC Zürich gerade die Meisterschaft gewonnen hat, ist Herthas Wunschkandidat für den Posten des Cheftrainers. Am vergangenen Donnerstag hatte sich Michael Preetz, Leiter der Lizenzspielerabteilung, unter die 18 817 Zuschauer im Hardturm-Stadion gemischt, um sich das entscheidende Spiel um den Titel zwischen dem gastgebenden FC und Grasshoppers Zürich anzuschauen. Herthas Ex-Torjäger war hautnah dabei, als Favres Mannschaft mit einem 2:0 zum zweiten Mal in Folge den Titel holte. Am Morgen danach hatte er gemeinsam mit Manager Dieter Hoeneß die schwere Aufgabe, den Meistertrainer davon zu überzeugen, Zürich zu verlassen. Entsprechende Gespräche wurden dieser Zeitung gestern aus dem Umfeld von Favre bestätigt. Ein konkretes Angebot soll dem Trainer allerdings noch nicht vorliegen. Er habe um Bedenkzeit gebeten, da er in Zürich noch einen Vertrag bis Juni 2008 besitzt und auch von französischen Vereinen umworben wird. Mit dem FC Zürich würde er in der kommenden Saison in der Qualifikation für die Champions League spielen, Hertha wird dagegen international nicht vertreten sein. Allerdings soll ihn die Bundesliga reizen, heißt es. Aber: Favre ist ein Trainer, der für den Erfolg Zeit einfordert. Dass er diese in Berlin bekäme, darf jedoch angezweifelt werden. Zudem spricht Favre besser Französisch als Deutsch. Dennoch ist Herthas Vereinsführung überzeugt, dass der ehemalige Nationalspieler hervorragend zum Klub passen würde. Seine Spielauffassung und seine Gabe, junge Spieler zu führen, haben ihm Respekt eingebracht. Zudem hat er bewiesen, dass seine Arbeit langfristig zu Erfolgen führt. Falls Favre zusagen würde, wäre die Trainersuche beendet. Ansonsten wäre der Norweger Trond Sollied (47) eine Option. Er war im Winter beim griechischen Meister Olympiakos Piräus entlassen worden, obwohl die Mannschaft zu diesem Zeitpunkt Tabellenführer war. Der bisherige Interimscoach Karsten Heine, der um eine Weiterbeschäftigung in der Bundesliga kämpft, muss voraussichtlich wieder als Amateurtrainer arbeiten. Heine hofft aber weiterhin auf seine Chance, spricht von einem guten Verhältnis zur Vereinsführung: "Wir haben die Dinge sauber abgesprochen." Erst gestern hat er Kontakt zum Manager gehabt. Allerdings hatte Hoeneß nach Saisonende mitgeteilt, schnell klären zu wollen, ob Heine weitermachen wird. Eine Entscheidung für den 52-Jährigen sollte frühzeitig verkündet werden. Mitte der vergangenen Woche hatte es dann geheißen, falls Heine bleibt, werde das die Öffentlichkeit bis Pfingstsonntag erfahren. Dieser Termin ist verstrichen. Aus der Berliner Morgenpost vom 29. Mai 2007 http://www.morgenpost.de/...ent/2007/05 ... 02350.html
Zürcher FCMitglied
29.05.2007, 06:04 · #114
Beiträge: 72
Gemäss Radio Energy ist der Wechsel definitiv.
xavier89Mitglied
29.05.2007, 06:11 · #115
Beiträge: 2'569
«ZÜRICH – Bis zur letzten Minute der Saison musste der FCZ um den Titel bangen. Jetzt geht das Zittern weiter. Jenes um seinen Meistermacher Lucien Favre (49). »
Der Romand ist ein heisses Thema bei Hertha Berlin. Am Donnerstag, als Favre den FCZ gegen GC zum Meistertitel führte, war auch Michael Preetz im Hardturm. Der Ex-Goalgetter ist die rechte Hand von Hertha-Manager Dieter Hoeness, der gleichzeitig in Basel Daniel Majstorovic, Ivan Rakitic (beide FCB) sowie Gilles Yapi (YB) beobachtete. Favres Vertrag beim FCZ läuft zwar bis 2008, enthält aber eine Ausstiegsklausel fürs Ausland, die gemäss deutschen Quellen 300´000 Franken betragen soll. FCZ-Sportchef Fredy Bickel gibt sich gelassen: «Ich mache mir keine Sorgen. Ich habe gehört, dass Karsten Heine Hertha-Trainer bleibt.» Allerdings hatte Hoeness ursprünglich einen Entscheid über die Zukunft von Interimstrainer Heine bis Pfingsten angekündigt. Gestern sagte er: «Die Arbeit ist gemacht. Wir haben drei, vier Kandidaten.» Dazu gehören Favre und Heine. Und wohl Eric Gerets (bei Galatasaray gescheitert) und Trond Sollied (ex Olympiakos). Eine Entscheidung stellte Hoeness für Donnerstag in Aussicht. Quelle: blick.ch
likaviMitglied
29.05.2007, 06:33 · #116
Beiträge: 1'302
Gemäss Radio Energy ist der Wechsel definitiv. Die Quelle ist ebenfalls der olle Kurier. Der Berliner Kurier ist eine Boulevardzeitung aus Berlin, die im Berliner Verlag erscheint. Der Berliner Kurier ist vor allem in den östlichen Bezirken Berlins verbreitet. http://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Kurier
Zürcher FCMitglied
29.05.2007, 06:40 · #117
Beiträge: 72
Hoffen wir mal, dass es sich nur um eine "Ente* handelt.
Vaya Con TiozMitglied
29.05.2007, 07:24 · #119
Beiträge: 4
Die Berliner werden unseren Lulu verheizen. Bei uns hatte er es anfangs auch schwer, musste der Mannschaft über 2 Jahre hinweg seine Handschrift geben - nur, bei uns bekam er diese Zeit von Sven zur Verfügung gestellt. Der fette Metger-Bruder bei den Berlinern wird Favre nach 2 Monaten ohne Erfolge bereits die Pistole auf die Brust drücken, scheint eine Familienkrankheit bei den Hoeness-Brüdern zu sein! Das beste was Lucien machen kann ist bei uns bleiben, oder wenn er wirklich neue Herausforderungen sucht, dann sollte er lieber auf ein gutes Angebot aus Frankreich warten. Die französische Liga scheint mir a) schlicht und einfach sympathischer und b) sensibler im Umgang mit neuen Leuten aus dem Ausland. Die Deutschen, v.a. die Berliner, sind geduldlos und erfolgserpicht - genau das falsche für einen Trainer, der die Zeit für einen Mannschaftsum/-aufbau zur Verfügung gestellt haben muss. Ich verstehe Lucien rein objektiv betrachtet schon, dass er nun neue Herausforderungen sucht, bei uns hat der kleine Romand sich unsterblich gemacht, hat mit uns (abgesehen von europäischen Erfolgen) alles erreicht und aus dem FCZ eine nationale Topmannschaft gemacht. Es liegt nun an Favre zwischen den Möglichkeiten europäisch was zu erreichen oder international neue Aufgaben annehmen abzuwägen. Von mir aus gesehen hat die Möglichkeit mit dem FCZ in den Europa-Cup oder gar in CL zu gehen einiges mehr Gewicht, nur kann Hertha das 4-fache Salär hinblättern. Geldgeil scheint mir Lulu jedoch wirklich nicht zu sein, sonst wäre er schon letztes Jahr (man erinnere sich 'Bordeaux', usw.) ins Ausland abgesprungen.
zueri67Mitglied
29.05.2007, 08:30 · #120
Beiträge: 882
Hoffen wir mal, dass es sich nur um eine "Ente* handelt. na ja, was soll ich dazu sagen. wäre sehr schade, wenn lulu geht. funktioniert unsere samba-truppe in dieser zusammenstellung auch mit einem neuen trainer ? nehmen wir das beispiel des löwen-jägers chrigel. wenn wir so einen hätten, der immer noch so fussball spielen lässt wie vor 30 jahren. goali, wenn er nicht gleich selbst kickt, gibt dem verteider der ball und der schiesst mal möglichst hoch in den himmel und in nähe 16-er, wo bestimmt der zweite ball dann auf einen bisler zurückfällt. hätten wir so einen, dann kann ja unser brillanten-mittelfeld gleich zuhause bleiben. also passt auf, trainerfrage hin oder her. da geht es auch um noch viel mehr. spielkultur ja, kader steht ja, aber wer führt das Symphonie ?
Melde dich an, um auf dieses Thema zu antworten.