Die Situation beim FC Winterthur ist in mancherlei Hinsicht anders als bei den Konkurrenten. Aber es ist keinesfalls so, dass der Club nicht um die vordersten Plätze mitspielen will. Genau darum, weil der FCW diese Ambitionen hat, ist Alex Frei verpflichtet worden. Das ist sowohl für den Club eine Chance, als auch für Frei. Man sollte sich einmal von der Vergangenheit lösen. Das ist eine Kopfsache. Einige Poster hier scheinen mir die Sache zu emotional und zu wenig sachlich zu beurteilen.
Die Mannschaft ist intakt. Der Staff ist gut zusammengestellt. Dario Zuffi ist der ewige Assistenztrainer, dem es wichtig ist, auf der Schützenwiese arbeiten und wirken zu können, der aber nicht gerne im Vordergrund steht, den Spielern jedoch etwas vorleben kann durch die eigene Vergangenheit und den grossen Sachverstand, die Ruhe und Klarheit, die er ausstrahlt. Davide Calla bringt die positive Emotionalität in die Garderobe, analysiert die Gegner und ist sonst auch noch in andern Funktionen tätig. Beide haben übrigens eine Vergangenheit beim FC Basel. Stephan Lehmann ist für die Weiterentwicklung der Torhüter zuständig.
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Ich bin kein Fan von Alex Frei. Aber sachlich sehe ich keinen Grund, daran zu zweifeln, dass er im gegebenen Rahmen nicht der richtige Trainer sein und seine Chance leichtfertig verspielen könnte.
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Ich weiss aus zuverlässiger Quelle (endlich kann ich das auch mal schreiben...), dass sie in Wil froh sind, dass er weg ist. Ein intriganter Stinkstiefel. Das sei auch weitherum bekannt. Komisch, dass das dem FCW egal zu sein scheint. Ehrgeiz und Erfolgsorientierung ja. Aber nie um jeden Preis. Das passt für mich nicht zur DNA des Clubs. Zumal AF kein Erfolgsgarant ist.
Wer so polemisch argumentiert und pauschalisiert, kann mich nicht überzeugen. Im Gegenteil. Woher weisst Du, dass Solches dem FC Winterthur egal wäre. Und welches ist jeder Preis der Erfolgsorientierung? Man könnte denken, der Club sei eben an einen Investor aus Katar verkauft worden. Und welcher Trainer ist schon ein Erfolgsgarant? Was ist überhaupt Erfolg? Beim FC Wil war es ein Erfolg. nicht abzusteigen. Überhaupt: Der FC Wil: Er ist wohl zur Zeit kein guter Massstab. Das beginnt schon mit dem Präsidenten und dessen zweifelhaften Aussagen in der Öffentlichkeit zu andern Themen. Ist man bei ex-Medienchef Dani Wyler auch froh, dass er weg ist? Der verliess den Club auch aus FREIen Stücken.
Man könnte das Beispiel Sforza nehmen, auch einer der polarisiert. Er war wohl in Wohlen und Wil ein guter oder gar sehr guter Trainer. In Thun und Basel war er das kaum. Warum wohl?
Frei hat mit Favre, Klopp und Hitzfeld genügend sehr gute Trainer gehabt, um Vorlagen zu haben, wie er sich entwickeln kann.
Ich empfehle dazu die 159. Folge von Schützi-TV, verfasst vom unabhängigen Autoren Thomas Gerber.
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https://www.youtube.com/watch?v=XeBd0pDIZxY
Danke FritzRosa (für deine Replik und für den Link zum Interview im SchütziTV).
Chaibe guet, finde ich - sowohl Thomas Gerbers Fragen + Bildausschnitte als auch Alex Frei als Interviewpartner.
Ich bin echt gespannt wie sich diese Partnerschaft zwischen 'unserem' FCW und Frei entwickeln wird. Gute Vorsätze und grosse Ambitionen bringt ja jeder Trainer zu seinem neuen Verein mit, dass diese auch realisiert werden können hängt aber von sehr vielen Faktoren ab. Wünsche auf jeden Fall allseits gutes Gelingen!