Im FC Zürich wird im Zuge der Sanierung jeder Franken zweimal umgedreht. Der bald 32-jährige Franzose Mathieu Béda verlässt den FCZ, nachdem die Parteien sich über die Fortführung der Zusammenarbeit über den Sommer 2013 hinaus nicht einig geworden sind.
Im FC Zürich wird im Zuge der Sanierung jeder Franken zweimal umgedreht. Zuletzt sind die Transfers der Assistenztrainer Harald Gämperle und Erich Hänzi zu YB bekanntgeworden. Beide Stellen will man kostengünstiger besetzen. Nun wurde bekannt, dass der bald 32-jährige Franzose Mathieu Béda den FCZ per sofort verlässt. Die Parteien wurden sich über die Fortführung der Zusammenarbeit über den Sommer 2013 hinaus nicht einig. Deshalb bevorzugt Béda die Zäsur. Man habe dem Spieler «kein unverschämt schlechtes Angebot» gemacht, sagt der Technische Direktor Marco Bernet. Berater des Spielers lassen durchblicken, dass die in Aussicht gestellten finanziellen Einschnitte «viel zu gross» gewesen seien.
Béda stiess 2011 von 1860 München zum FCZ. Er wurde 2012 Captain und gilt als Kritiker des früheren FCZ-Trainers Rolf Fringer. In dieser Saison kam der von Verletzungen nicht verschonte Franzose auf 17 Einsätze. Ob der FCZ einen erfahrenen Innenverteidiger suchen wird, wird von der AC Siena beeinflusst. Übernimmt der Serie-A-Absteiger den ausgeliehenen Portugiesen Teixeira, brauchen die Zürcher Ersatz, weil sie ihr Abwehrzentrum nicht nur Jungen wie dem 23-jährigen Raphael Koch und dem 20-jährigen Berat Djimsiti überlassen wollen. Aber klar ist, dass sie auch den teuren Teixeira (Vertrag bis 2014) am liebsten gleich definitiv von der Lohnliste streichen würden. Soll Mario Eggimann, der vom Bundesligaklub Hannover in die Schweiz zurückkehrt, im FCZ zum Thema werden, sind starke Lohneinbussen Bedingung.
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