Juve Skandal!!!!!

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FC Martin ZMitglied
26.07.2006, 09:00 · #61
Beiträge: 274
Juventus, Florenz und Lazio gehen trotz milder Urteile in Berufung Juventus Turin, der AC Florenz und Lazio Rom wollen trotz der vom Berufungsgericht deutlich abgemilderten Strafen im italienischen Fußball-Skandal in Berufung gehen. Zunächst müssen sich die Clubs an das Gericht des Nationalen Olympischen Komitees (CONI) wenden, bevor sie das zuständige Verwaltungsgericht in Rom anrufen können. «Das Urteil ist inakzeptabel», sagte Juve-Präsident Cobolli Gigli. Der AC Mailand kündigte bis zum Mittwochmorgen noch keine Berufung an. Das höchste Sportgericht des italienischen Fußball-Verbandes hatte am Dienstagabend für Juventus Turin den Zwangsabstieg und die Aberkennung der letzten beiden Meistertitel bestätigt, dem Club aber die Anzahl der Strafpunkte in der nächsten Saison von 30 auf 17 reduziert, was dem Rekordmeister den direkten Wiederaufstieg ermöglicht. Der AC Florenz und Lazio Rom dürfen nun doch weiter in der 1. Liga spielen. Die Strafe für den AC Mailand wurde insofern reduziert, dass Milan nun doch noch an der Champions League- Qualifikation teilnehmen kann. Florenz startet in der nächsten Serie A-Saison mit 19 Minuspunkten, Lazio mit elf und Milan mit acht Punkten.
Herr ElsenerMitglied
26.07.2006, 09:09 · #62
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die sollen die ganzen bussen streichen!!!
Puta's feverMitglied
26.07.2006, 09:37 · #63
Beiträge: 2
Das Urteil ist nun nicht weniger skandalös als der ganze Fall an sich. Dass Della Valle und die Herren seit langer Zeit nur daruaf warten, Juve endlich mal eins richtig auszuwischen, ist seit längerem bekannt. Ich für meinen Teil hätte wie eine vielzahl von Juventini die Serie B akzeptiert wenn das Urteil in einem fairen Prozess über die Bühne gegangen wäre, aber nach dem gestrigen Resultat, wo nun Juve alleine für alle Machenschaften bezahlen muss, hoffe ich auf einen Sieg vor dem Zivilgericht, was auch nicht unmöglich erscheint. Da sieht man wer die Marionetten tatsächlich in den Händen hat
Herr ElsenerMitglied
26.07.2006, 13:15 · #64
Beiträge: 5'380
man könnte auch alles belassen und die serie a in serie b umtaufen, serie b in c, usw.
SlorMitglied
26.07.2006, 13:27 · #65
Beiträge: 679
Das wäre korrupt! Ich bin dafür, dass man Juve nach 25 Berufungsverfahren den Meistertitel 2007 bis 2017 im voraus schenkt und dass Lazio mit ewiglicher Unabsteigbarkeit bedacht wird! Schliesslich geht es hier um Sport!
Herr ElsenerMitglied
26.07.2006, 13:29 · #66
Beiträge: 5'380
Das wäre korrupt! Ich bin dafür, dass man Juve nach 25 Berufungsverfahren den Meistertitel 2007 bis 2017 im voraus schenkt und dass Lazio mit ewiglicher Unabsteigbarkeit bedacht wird! Schliesslich geht es hier um Sport! aber ich glaube kaum, dass dies möglich wäre im fall.
SlorMitglied
26.07.2006, 13:30 · #67
Beiträge: 679
aber ich glaube kaum, dass dies möglich wäre im fall. Du meinst weil es evtl. jemand merkt? Glaube ich kaum...
FC Martin ZMitglied
27.07.2006, 09:20 · #68
Beiträge: 274
![](http://www.transfermarkt.de/bilder/spielerfotos/it_logo.jpg) Inter Mailand offiziell zum italienischen Meister 2006 erklärt Im Zuge des Fußball-Skandals in Italien ist Inter Mailand am Mittwoch offiziell zum Meister 2006 erklärt worden. Dies gab der italienische Fußball-Verband FIGC am Abend bekannt. Der kommissarischen FIGC-Präsident Guido Rossi setzte damit die von einer eigens einberufenen Expertenkommission getroffene Entscheidung um. Inter Mailand gewann damit die 14. Meisterschaft. Zuvor waren Juventus Turin vom FIGC-Sportgericht wegen der Liga-Manipulationen die Titel 2005 und 2006 aberkannt worden.
HZ nitrems / luumMitglied
27.07.2006, 10:12 · #69
Beiträge: 773
Meister!! inter!! das urteil ist ein skandal...
tehmocMitglied
27.07.2006, 12:18 · #70
Beiträge: 2'158
"Luciano Moggi (Ex-Manager von Juventus Turin und Drahtzieher der Liga-Manipulationen): 5 Jahre Berufsverbot im Fussball und 50 000 Euro Busse." Ist noch geil. Da kannst du dich jahrelang selbst bereichern, die Liga manipulieren, Leute erpressen, usw. Wenn man dich erwischt, bezahlst du schnell 50'000 Euro (aus den mehreren Millionen, die du ergaunert hast) und darfst 5 Jahre lang nicht mehr betrügen. Damit ist die Sache dann vom Tisch. Verbrechen lohnt sich.
FC Martin ZMitglied
27.07.2006, 21:36 · #71
Beiträge: 274
Inter Mailand bejubelt noch seinen «Meistertitel der Ehrlichen», da redet der verurteilte Fußball-Pate Luciano Moggi von seinem Comeback. Nach dem gnädigen Berufungsurteil im Fußball-Skandal verebbt die Reformwelle in Italien und die alte Garde kommt wieder aus der Deckung: «Ich bin nur im Urlaub», sagte Moggi, der sich und seinen Ex-Club Juventus Turin zu Unrecht verurteilt sieht. Ex-Staatsanwalt Gerardo d`Ambrosio fürchtet nach dem lauten Skandal-Geschrei sogar die leise Rückkehr zum alten System: «Wir haben die WM gewonnen, ansonsten machen wir so weiter, wie bisher», sieht d`Ambrosio den Fußball in Italien nicht vor dem viel beschworenen «Neuanfang nach der Stunde Null». Der Chef-Ankläger des italienischen Fußballverbands (FIGC) Francesco Saverio Borelli denkt nach Angaben der «La Gazzetta dello Sport» deshalb bereits über seinen Rückzug nach. Am Donnerstag wollte der kommissarische FIGC-Präsident Guido Rossi ihn zum Bleiben überreden. «Wenn Borelli geht, geht auch Rossi», meinte die Zeitung. Die Reformer fürchteten tatsächlich, dass die beiden wichtigsten «Aufräumer» im italienischen Fußball aufhören könnten. «Ich hoffe, Rossi bleibt und hilft uns weiter bei den Reformen», sagte Sportministerin Giovanna Melandri. Aus den Reihen der Mitte- Rechts-Opposition wird jedoch längst schon der Rücktritt des Juristen und Managers gefordert. Während Rossi seine Arbeit bis spätestens Ende des Jahres zu Ende bringen will, scheint Borelli am Sinn seiner Ermittlungsarbeit zu zweifeln. Vor allem gegen den AC Mailand, der nach dem Revisionsurteil sogar noch in der Champions League starten darf, hatte der ehemalige Oberstaatsanwalt von Mailand härtere Strafen gefordert. Noch ermittelt der pensionierte Jurist weiter in Sachen Liga-Manipulationen und hat jetzt Reggina Calcio im Visier. Während Borelli schon wieder für neue Anklagen vor den Sportgerichten arbeitete und diverse Staatsanwaltschaften ihre langwierigen Zivilprozesse vorbereiten, hoffen die Verurteilten auf Freisprüche in den Berufungsverhandlungen. «Wollen wir doch erstmal sehen, ob sie mich aus dem Fußball herausbekommen», kündigte Moggi einen Gang durch alle Instanzen an. Seine zwischenzeitliche Resignation ist verflogen - «Big Luciano» kämpft wieder. «Juve hat sich nichts vorzuwerfen, alle Vorwürfe werden entkräftet werden», glaubt Juves Ex-Manager an einen Freispruch für den Rekordmeister vor einem Zivilgericht. Zuständig ist das Verwaltungsgericht (TAR) in Rom. Juristen räumen Juve dort jedoch keine Chancen auf eine kurzfristige Aufhebung des Zwangsabstiegs in die 2. Liga ein. Wenn das Gericht die Berufung überhaupt zulasse, werde es die Urteile des Sportgerichts nicht außer Kraft setzten, sondern sie in einem langwierigen Verfahren prüfen, meinen die Juristen. Der Status quo sei damit erstmal geschaffen. Abschließend ernannte der Verband Inter deshalb auch zum Meister 2006. Überschwänglich bejubelt wurde der 14. Titel bei Inter allerdings nicht. «Ich empfinde große Genugtuung, wir haben uns korrekt verhalten», sagte Club-Besitzer Massimo Moratti. Trainer Roberto Mancini freute sich über «den Titel für die Ehrlichen». Moggi dagegen bezichtigte Inter auch der Einflussnahme. Trotz Moggis Anschuldigungen auch gegen Moratti, gilt der Öl- Magnat als Saubermann des italienischen Fußballs. Bei der Wahl zum Liga-Chef fiel er jedoch durch. Sollte sich die zerstrittene Liga bis zum 8. August nicht auf einen neuen Präsidenten einigen, droht auch ihr die kommissarische Leitung.
FC Martin ZMitglied
29.07.2006, 09:38 · #72
Beiträge: 274
Quelle: transfersmarkt.de
babaMitglied
29.07.2006, 16:20 · #73
Beiträge: 592
Berufigsurteil sind für mich en einizige Skandal. De italienischi Fussball macht sich mit dene nume lächerlich:(
FC Martin ZMitglied
10.08.2006, 18:45 · #74
Beiträge: 274
Ibrahimovic wechselt für 24,8 Millionen Euro zu Inter Mailand Der schwedische Fußball-Nationalspieler Zlatan Ibrahimovic verlässt Juventus Turin und wechselt zu Inter Mailand. Der 24 Jahre alte Angreifer hat einen Vierjahresvertrag beim italienischen Meister unterschrieben, der für den umworbenen Stürmer 24,8 Millionen Euro Ablöse an die im Zuge des Fußball-Skandals in Italien zum Zwangsabstieg in die Serie B verurteilten Turiner überweist. Das berichteten italienische Medien am Donnerstag übereinstimmend. Nach den Urteilen in dem Manipulationsskandal ist Ibrahimovic schon der sechste Spieler, der Rekordmeister «Juve» verlässt: Fabio Cannavaro, Patrick Vieira, Lilian Thuram, Gianluca Zambrotta und Emerson hatten sich zuvor bereits neue Vereine gesucht. Ibrahimovic war 2004 für 19 Millionen Euro von Ajax Amsterdam zu Juventus gekommen. In 41 Länderspielen für das schwedische Nationalteam hat er 18 Tore erzielt. An der Mailänder Börse fiel die Juve-Aktie nach Bekanntwerden des Transfers um 1,4 Prozent auf 1,92 Euro. Umgekehrt hat Inter Mailand innerhalb kurzer Zeit seinen Kader um den vierten Hochkaräter verstärkt. Vor Ibrahimovic waren bereits der italienische Weltmeister Fabio Grosso (US Palermo), der französische Nationalspieler Vieira (Juventus Turin) und auf Leihbasis der argentinische Stürmer Herna Crespo (FC Chelsea) verpflichtet worden.
bborisMitglied
10.08.2006, 20:01 · #75
Beiträge: 731
ich glaub juve hat noch viel geld :D
Mr MikeMitglied
11.08.2006, 04:54 · #76
Beiträge: 4'064
ich glaub juve hat noch viel geld :D sowieso..
GiaLLoRoSSoMitglied
11.08.2006, 07:57 · #77
Beiträge: 30
Aber vor Inter muss jetzt glaubs jeder Zittern,was die alles so eingekauft haben - poah! Crespo,Ibrahimovic,Viera,Grosso,Maicon,Maxwell,Carini und dazu kommen noch Spieler wie Figo,Burdisso,Toldo,Materrazzi,Cordoba,Stankovic,Adriano,Cambiasso,Recoba,Samuel,Martins,.... meine Güte - aber ich mags denen auch gönnen,obwohl roma fan bin =)
ComeOnZüri16Mitglied
11.08.2006, 08:07 · #78
Beiträge: 2'574
Zidane könnten sie doch auch noch kaufen...
FC Martin ZMitglied
20.08.2006, 17:30 · #79
Beiträge: 274
Schlichtungsversuch gescheitert: Strafe für «Juve» bleibt bestehen Der italienische Fußball-Rekordmeister Juventus Turin muss sich mit seinem Zwangsabstieg in die Zweite Liga abfinden. Ein Schlichtungsversuch des Italienischen Olympischen Komitees (Coni) ist am Freitag in Rom nach nur kurzer Beratung gescheitert. Wie das staatliche italienische Fernsehen weiter berichtete, bleibt «Juve» nun nur noch eine letzte Hoffnung: Den Gang vor Zivilgerichte. Die Turiner stehen im Mittelpunkt des größten Skandals in der Fußball-Geschichte des Landes. Auf Grund der Manipulation von Liga- Spielen hatte das Sportgericht des nationalen Fußball-Verbandes (FIGC) Ende Juli den Zwangsabstieg von Juventus Turin bestätigt. Zudem muss der Verein in der kommenden Saison mit 17 Strafpunkten starten. Dagegen waren die anderen drei angeklagten Vereine, der AC Mailand, der AC Florenz und Lazio Rom mit einem blauen Auge davon gekommen. Über einen möglichen Gang vor das Verwaltungsgericht wolle die Clubführung in Turin in den nächsten Tagen entscheiden, hieß es.
FC Martin ZMitglied
21.08.2006, 15:37 · #80
Beiträge: 274
Juve klagt vor Zivilgericht - Liga-Blockade und Schadenersatz droht Der italienische Fußball-Skandal tritt in eine neue Phase: Juventus Turin klagt vor dem Zivilgericht in Rom gegen seinen Zwangsabstieg in die 2. Liga. Sollte das zuständige Verwaltungsgericht am 6. September die Urteile der Sportjustiz revidieren, drohen eine weitere Verschiebung des auf den 9. September verlegten Ligastarts und dem italienischen Fußballverband (FIGC) Schadenersatzforderungen in Millionhöhe. «Wir haben die Pflicht, unser Ehre zu retten», sagte Juve-Präsident Giovanni Cobolli Gigli. Mit seinem außerordentlichen Vorstandsbeschluss ging der italienische Rekordmeister am Montag endgültig auf Konfrontationskurs zum Fußballverband. Der Zwangsabstieg in die Serie B mit 17 Strafpunkten sei «nicht zu rechtfertigen», erklärte der Club am Montag. Außerdem sei Juve im Vergleich zu den lediglich mit Punktabzügen bestraften Mitangeklagten AC Mailand, AC Florenz und Lazio Rom ungleich härter bestraft worden. «Wir wollen genauso behandelt werden, wie die anderen Clubs, die in der Serie A bleiben konnten», sagte Cobolli Gigli. Durch die nach Juves Meinung ungerecht harte Bestrafung durch die Sportjustiz habe man viele Stars verloren, die Mannschaft sei geschwächt. Durch Zwangsabstieg, Ausschluss aus dem Europacup und Aberkennung der letzten beiden Meistertitel sei dem Club großer Schaden entstanden, klagte der Vorstand. Vor allem Juves Image sei enormer Schaden zugefügt worden, obwohl der Club «die Geschichte des italienischen Fußballs über mehr als ein Jahrhundert mitgeschrieben und beim WM-Finale mit neun Spieler vertreten gewesen sei». Nach den Niederlagen vor den Sportgerichten will Juve nun alle ziviljuristischen Mittel ausschöpfen und notfalls vor den Europäischen Gerichtshof ziehen: «Wir haben uns deshalb bereits an Anwalt Dupont gewandt», sagte der Juve-Präsident. Jean Luc Dupont hatte Jean-Marc Bosman bei seiner erfolgreichen Klage vor dem Europäischen Gerichtshof vertreten. Unverhohlen drohte Cobolli Gigli dem Verband mit Schadenersatzforderungen: «Das wäre eine Konsequenz», sagte der 61-Jährige, der nach dem geschlossenen Rücktritt der Juve- Führung erst vor wenigen Wochen an die Spitze des Clubs gewählt wurde. Juve empfindet die Urteile der Sportjustiz als ungerecht, weil man mehr als alle anderen, zu einer Aufarbeitung des Skandals beigetragen habe. «Wir wollen an der Erneuerung des italienischen Fußballs mitarbeiten, müssen aber die Interessen unserer Aktionäre und Fans schützen», sagte der Juve-Vorstand am Montag. Unmittelbar nach Bekanntwerden der Manipulationsvorwürfe gegen seinen Ex-Manager Luciano Moggi und Ex-Geschäftsführer Antonio Giraudo hatte sich Juve von seinem langjährigen Führungsduo getrennt. Die beiden wurden von der Sportjustiz als Drahtzieher der Liga- und Schiedsrichtermanipulationen verurteilt. Beide sind ebenfalls vor dem Zivilgericht in Berufung gegangen. Die Verhandlung beginnt am Dienstag und gilt als erster Stimmungstest für den Juve-Prozess.
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