FCZ - Servette Sonntag 9. März 14:15

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Zurigo
Mitglied
10.03.2025, 13:48 · #61
Beiträge: 1'962
Wann darf der VAR eingreifen? Der VAR darf den Schiedsrichter bei einem klaren und offensichtlichen Fehler unterstützen oder wenn der Schiedsrichter einen schwerwiegenden Vorfall übersehen hat. Dies ausschliesslich in den vier spielentscheidenden Situationen: Tore, Penalty-Szenen, Rote Karten, Spielerverwechslungen. https://www.sfl-org.ch/themen/video-ass ... echslungen. VAR und schwache Schiris stören guten und spannenden Fussball. Diplomatisch ausgedrückt. Bin mir ziemlich sicher,wäre diese Szene im Strafraum bei einer Verteidigungsaktion passiert hätte man dies wohl überprüft aber dann nicht auf Strafstoss entschieden.Abschaffen den Scheiss. ...aber nur dann, wenn sich die Szene im Strafraum der Servettiens abgespielt hätte und der Ball einem Servette-Spieler an den Oberarm gesprungen wäre. Gleiche Szene im Zürcher Straufraum: Klarer Penalty! Das nennt man Ausschöpfung des Handlungsspielraumes .... Übrigens hätten Piccolo und San auch sehen können, das Gbamin vom Gegenspieler (Congnat) bedrängt wird. Congnat drückt Gbamin den Ellbogen in den Rücken / in die Schulterpartie und schiebt ihn quasi gegen den Ball. Wenn man denn jede irgendwie zweifelhafte Spielsituation per VAR analysieren möchte, dann bitte konsequent. Einsatz des Ellbogens, zweimal ansetzen wäre bei genau so strenger Auslegung ein Ellbogenschlag und damit mindestens "gelb" für Congnat. Mindestens muss San aber in dieser Situation auf Vorteil für den FCZ entscheiden (weil der Kontakt mit dem Ellbogen zwar da ist, aber geringfügig ist, wird der Schlag hinterher nicht geahndet). Zusammenfassend: Zuerst setzt Congnat den Ellbogen im Zweikampf und schiebt Gbamin mit unlauteren Mitteln gegen den Ball. Dadurch wird das darauffolgende vermeintliche Hands aufgehoben und auch jede weitere Spielsituation kann nicht auf das vermeintliche Hands zurückgeführt werden. Das wäre für mich eine vollständige VAR-Analyse. *BTW: Danke Julian für den Link. Im Letzi konnte ich die Szene nicht so gut analysieren :-) * Kann man irgendwo die ganze Szene sehen vor dem vermeintlichen Ausgleich? https://www.srf.ch/play/tv/-/video/-?urn=urn:srf:video:9c6f0805-d7f6-4ef2-a6cb-2be8c91e20ad Ja, hätte San eigentlich richtig herleiten müssen, hat er aber nicht, weil er sich nach nicht mal 10 Sekunden wieder vom VAR-Bildschirm wegdrehte und auf Foul entschied... In so einem Fall lässt du dir doch mehr Zeit und schaust dir die TV-Bilder mehrmals an...
Maloney
Mitglied
10.03.2025, 13:51 · #62
Beiträge: 7'090
Exakt mein Gedanke. Der VAR in der Schweiz macht was er will, ohne Linie, ohne Plan. Bedenklich. Respektive: der VAR schöpft seinen Handlungsspielraum konsequent gegen den FCZ aus - übrigens auch im 1/8 Final gegen die Hoppers. Der VAR schreitet ein, weil er die Tatsachenentscheidung des Linienrichters nicht akzeptiert. Wahrscheinlich hatte aber der Linienrichter als einziger eine wirklich gute Sicht auf die Szene. Er konnte quasi parallaxefrei sehen, also ohne scheinbar (optische) Verschiebung. Am 3.12.2024 hatte sich Fedayi San noch gegen den VAR durchgesetzt. Gestern hat er nicht die gleiche Stärke gehabt.... Schade, aber wir sollten uns daran gewöhnen, dass der VAR die ideale Situation ist, es dem FCZ heimzuzahlen (was genau eigentlich heimzahlen?). Es muss die Mannschaft, aber auch uns Fans noch resilienter machen, solche unverdiente Niederlagen zu kassieren. Ich jedenfalls bin zwar von gestern sehr gefrustet, aber wiederum froh, Fan einer Mannschaft zu sein, die auch nach solchen Nackenschlägen immer wieder aufsteht. Ich war eigentlich immer ein VAR-Befürworter, aber so wie es in der Schweiz umgesetzt wurde, ist es einfach Quatsch. Und nimmt dem Spiel auch eine Portion spontane Emotion, da man nun nach einem Goal nie so genau weiss, zählt es nun oder kommt der Schiedsrichter vor der Glotze vielleicht noch mit irgendeiner Pillepalle, die vor einer halben Minute passiert sein soll und sonst niemand gesehen hat?
Charlie Brown
Mitglied
10.03.2025, 13:52 · #63
Beiträge: 14'072
Schade, aber wir sollten uns daran gewöhnen, dass der VAR die ideale Situation ist, es dem FCZ heimzuzahlen (was genau eigentlich heimzahlen?). Lächerlich den Vorsatz den du hier konstruierst. Man könnte meinen man sei hier im Forum der FCSG Jammerlappen.
Victor Jara
Mitglied
10.03.2025, 14:54 · #64
Beiträge: 1'458
Schade, aber wir sollten uns daran gewöhnen, dass der VAR die ideale Situation ist, es dem FCZ heimzuzahlen (was genau eigentlich heimzahlen?). Lächerlich den Vorsatz den du hier konstruierst. Man könnte meinen man sei hier im Forum der FCSG Jammerlappen. Was ist daran lächerlich? Ich konstruiere nicht einen Vorsatz. Aber es ist offensichtlich, dass der VAR in der letzten Zeit seinen Interpretationsspielraum in Entscheidungen gegen den FCZ ausschöpft. Als Schieds-Richter hätten sie sich neutral zu verhalten und müssten auch Tatsachen berücksichtigen, die für den FCZ sprechen...ich habe in einem anderen Post dargelegt, was man gestern im Zweikampf zwischen Gbamin und Congnat noch hätte berücksichtigen müssen. Vorsatz würde übrigens bedeuten, dass die VAR in ihrem abschirmten Raum nur darauf warten, dem FCZ an's Bein zu pisseln. Aber so ist es sicher nicht. Vielmehr sind die Schiri und VAR-Verantwortichen auch nur Menschen und beeinflussbar. Zum Beispiel von der Anti-Züri-Stimmung und speziell der Anti-FCZ Stimmung in (deutschen) Schweiz. Ich wohne nun seit geraumer Zeit ausserkantonal und habe auch lange ausserkantonal gearbeitet und kenne diese Stimmung sehr gut. Die "arrogante Zürcher mit de grosse Schnurre, wo immer so schnäll am schnörre sind" usw. Und dann immer wiederdie SK hin, SK her...in so einer Stimmung wird manch ein VAR-Verantwortlicher geneigt sein, das Spielgeschehen eher gegen als für den FCZ zu interpretieren...speziell, wenn er dann noch das "Schiri, du Wi..." im Ohr hat. Aber vielleicht hast eine bessere Erklärung für die Häufung der Entscheidungen zuungunsten des FCZ. Im übrigen jammere ich nicht. Ich stelle einfach nur nüchtern fest, dass wir uns daran gewöhnen müssen, dass der VAR eher gegen als für uns entscheidet. Und dass wir an dieser Situation wachsen müssen. Im Idealfall spielt unser Team so gut, dass auch die Fehlentscheide keine Rolle mehr spielen.
Pro Rückkehrer und Nachwuchs statt Söldner
Gögi
Mitglied
10.03.2025, 14:54 · #65
Beiträge: 2'197
Schade, aber wir sollten uns daran gewöhnen, dass der VAR die ideale Situation ist, es dem FCZ heimzuzahlen (was genau eigentlich heimzahlen?). Lächerlich den Vorsatz den du hier konstruierst. Man könnte meinen man sei hier im Forum der FCSG Jammerlappen. Das macht Victor Jara übrigens immer. Alles eine grosse Verschwörung, ausgeheckt in den dunklen Räumen Mordors eh Muris.
Consultant to the President - ehem: SO für ZH
Valderrama
Mitglied
10.03.2025, 14:55 · #66
Beiträge: 1'845
Schade, aber wir sollten uns daran gewöhnen, dass der VAR die ideale Situation ist, es dem FCZ heimzuzahlen (was genau eigentlich heimzahlen?). Lächerlich den Vorsatz den du hier konstruierst. Man könnte meinen man sei hier im Forum der FCSG Jammerlappen. Es ist wahrlich nicht so, dass die anderen Vereine mit den VAR-Entscheiden glücklich sind. Am Samstag z.B. verspürte ich nicht einmal mehr Schadenfreude bei den Entscheiden gegen GC, da ich über den Einsatz des VARs nur den Kopf schütteln kann. Es stört den Spielfluss ohne dabei die Fairness zu erhöhen, da nun einfach willkürlich irgendwelche TV-Bilder interpretiert werden. Das richtet sich nicht nur gegen unseren FCZ. Es ist ein generelles Problem.
tato
Mitglied
10.03.2025, 15:18 · #67
Beiträge: 756
Übrigens hätten Piccolo und San auch sehen können, das Gbamin vom Gegenspieler (Congnat) bedrängt wird. Congnat drückt Gbamin den Ellbogen in den Rücken / in die Schulterpartie und schiebt ihn quasi gegen den Ball. Wenn man denn jede irgendwie zweifelhafte Spielsituation per VAR analysieren möchte, dann bitte konsequent. (...) Zusammenfassend: Zuerst setzt Congnat den Ellbogen im Zweikampf und schiebt Gbamin mit unlauteren Mitteln gegen den Ball. Dadurch wird das darauffolgende vermeintliche Hands aufgehoben und auch jede weitere Spielsituation kann nicht auf das vermeintliche Hands zurückgeführt werden. Das wäre für mich eine vollständige VAR-Analyse. Präzis das habe ich mir gestern auch gedacht und es wäre mehr als nur fair gewesen, das Tor zählen zu lassen. Was mich aber auch gestört hat - und Moniz in der PK ansprach: Die erste Halbzeit ohne den nötigen Biss und Pfupf von unserer Seite. Das verstehe ich nicht wirklich...
Sektion rosarote Brille
Victor Jara
Mitglied
10.03.2025, 15:33 · #68
Beiträge: 1'458
Schade, aber wir sollten uns daran gewöhnen, dass der VAR die ideale Situation ist, es dem FCZ heimzuzahlen (was genau eigentlich heimzahlen?). Lächerlich den Vorsatz den du hier konstruierst. Man könnte meinen man sei hier im Forum der FCSG Jammerlappen. Das macht Victor Jara übrigens immer. Alles eine grosse Verschwörung, ausgeheckt in den dunklen Räumen Mordors eh Muris. SO für ZH, dann bist DU also der Meinung, dass Schiedsrichter immer rein sachlich, völlig neutral und ohne äussere Einflüsse entscheiden? So quasi als Roboter-Schiri? Wenn das so wäre, dann hätte es ja auch nie irgendwelche Bestechungsskandale in den umgebenden Ländern geben dürfen...
Pro Rückkehrer und Nachwuchs statt Söldner
Victor Jara
Mitglied
10.03.2025, 15:46 · #69
Beiträge: 1'458
.... Übrigens hätten Piccolo und San auch sehen können, das Gbamin vom Gegenspieler (Congnat) bedrängt wird. Congnat drückt Gbamin den Ellbogen in den Rücken / in die Schulterpartie und schiebt ihn quasi gegen den Ball. Wenn man denn jede irgendwie zweifelhafte Spielsituation per VAR analysieren möchte, dann bitte konsequent. Einsatz des Ellbogens, zweimal ansetzen wäre bei genau so strenger Auslegung ein Ellbogenschlag und damit mindestens "gelb" für Congnat. Mindestens muss San aber in dieser Situation auf Vorteil für den FCZ entscheiden (weil der Kontakt mit dem Ellbogen zwar da ist, aber geringfügig ist, wird der Schlag hinterher nicht geahndet). Zusammenfassend: Zuerst setzt Congnat den Ellbogen im Zweikampf und schiebt Gbamin mit unlauteren Mitteln gegen den Ball. Dadurch wird das darauffolgende vermeintliche Hands aufgehoben und auch jede weitere Spielsituation kann nicht auf das vermeintliche Hands zurückgeführt werden. Das wäre für mich eine vollständige VAR-Analyse. *BTW: Danke Julian für den Link. Im Letzi konnte ich die Szene nicht so gut analysieren :-) * https://www.srf.ch/play/tv/-/video/-?urn=urn:srf:video:9c6f0805-d7f6-4ef2-a6cb-2be8c91e20ad Ja, hätte San eigentlich richtig herleiten müssen, hat er aber nicht, weil er sich nach nicht mal 10 Sekunden wieder vom VAR-Bildschirm wegdrehte und auf Foul entschied... In so einem Fall lässt du dir doch mehr Zeit und schaust dir die TV-Bilder mehrmals an... Da hast Du recht Zurigo. Aber vor Allem Piccolo häte sich mehr Mühe geben müssen. Im VAR-Raum ist man ja eigentlich weniger unter Stress als auf dem Feld. Von beiden darf man erwarten, dass sie schnell die gesamte Spielsituation sprich Zweikampfsituation erfassen können.
Pro Rückkehrer und Nachwuchs statt Söldner
Victor Jara
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10.03.2025, 16:15 · #70
Beiträge: 1'458
... *Es ist wahrlich nicht so, dass die anderen Vereine mit den VAR-Entscheiden glücklich sind. *Am Samstag z.B. verspürte ich nicht einmal mehr Schadenfreude bei den Entscheiden gegen GC, da ich über den Einsatz des VARs nur den Kopf schütteln kann. Es stört den Spielfluss ohne dabei die Fairness zu erhöhen, da nun einfach willkürlich irgendwelche TV-Bilder interpretiert werden. Das richtet sich nicht nur gegen unseren FCZ. Es ist ein generelles Problem. Ja, das ist sicher richtig. Aber ich denke, dass es sich mit den VAR-Entscheiden ähnlich verhält, wie mit den Schiri-Entscheiden. Tendenziell werden die renomierteren Vereine und die Clubs, die weiter oben stehen, bei strittigen Entscheidungen leicht bevorteilt. Es gab in Deutschland sogar einmal eine wissenschaftliche Arbeit dazu, die die Entscheidungen in der BULI ausgewertet hat, besonders hinsichtlich der Bayern. Ist schon lange her, ich glaube das Verhältnis war 51 % : 49 % für die Bayern. Wobei man die Fehlentscheidungen noch mit ihrer Tragweite gewichten müsste. Es wird sich eben innerhalb einer Saison nicht Alles ausgleichen. Und es muss auch Clubs geben, die tendenziell mehr vom VAR profitieren als von ihm benachteiligt zu sein. Aber mit meinem Post möchte ich mehr darauf hinweisen, dass der FCZ momentan keine grosse Sympathien bei der Liga hat und dass wir darauf gefasst sein müssen, dieses und jenes Spiel aufgrund eines Fehlentscheides zu verlieren. Es sei denn, die Mannschaft entwickelt sich weiter und wird so stark, dass sie sich trotz solcher Fehlentscheide durchsetzen kann.
Pro Rückkehrer und Nachwuchs statt Söldner
Victor Jara
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10.03.2025, 16:38 · #71
Beiträge: 1'458
... *Es ist wahrlich nicht so, dass die anderen Vereine mit den VAR-Entscheiden glücklich sind. *Am Samstag z.B. verspürte ich nicht einmal mehr Schadenfreude bei den Entscheiden gegen GC, da ich über den Einsatz des VARs nur den Kopf schütteln kann. Es stört den Spielfluss ohne dabei die Fairness zu erhöhen, da nun einfach willkürlich irgendwelche TV-Bilder interpretiert werden. Das richtet sich nicht nur gegen unseren FCZ. Es ist ein generelles Problem. Ja, das ist sicher richtig. Aber ich denke, dass es sich mit den VAR-Entscheiden ähnlich verhält, wie mit den Schiri-Entscheiden. Tendenziell werden die renomierteren Vereine und die Clubs, die weiter oben stehen, bei strittigen Entscheidungen leicht bevorteilt. Es gab in Deutschland sogar einmal eine wissenschaftliche Arbeit dazu, die die Entscheidungen in der BULI ausgewertet hat, besonders hinsichtlich der Bayern. Ist schon lange her, ich glaube das Verhältnis war 51 % : 49 % für die Bayern. Wobei man die Fehlentscheidungen noch mit ihrer Tragweite gewichten müsste. Es wird sich eben innerhalb einer Saison nicht Alles ausgleichen. Und es muss auch Clubs geben, die tendenziell mehr vom VAR profitieren als von ihm benachteiligt zu sein. Aber mit meinem Post möchte ich mehr darauf hinweisen, dass der FCZ momentan keine grosse Sympathien bei der Liga hat und dass wir darauf gefasst sein müssen, dieses und jenes Spiel aufgrund eines Fehlentscheides zu verlieren. Es sei denn, die Mannschaft entwickelt sich weiter und wird so stark, dass sie sich trotz solcher Fehlentscheide durchsetzen kann. Edit meint noch, dass ein grundsätzliches Problem in der Schulung der VAR liegen könnte. Zügige Videoanalysen unter Stress sind nicht so einfach wie es im Nachhinein aussieht. Für alle Bildgebenden Analyseverfahren gilt, dass das Personal gründlich und praxisrelevant geschult werden muss. Und dass es sein Know-how à jour halten muss. Vielleicht gibt hinsichtlich der Videoanalysen noch ein gewisses Verbesserungspotential...reine Vermutung, keine neue Verschwörungstheorie
Pro Rückkehrer und Nachwuchs statt Söldner
Valderrama
Mitglied
10.03.2025, 16:59 · #72
Beiträge: 1'845
... *Es ist wahrlich nicht so, dass die anderen Vereine mit den VAR-Entscheiden glücklich sind. *Am Samstag z.B. verspürte ich nicht einmal mehr Schadenfreude bei den Entscheiden gegen GC, da ich über den Einsatz des VARs nur den Kopf schütteln kann. Es stört den Spielfluss ohne dabei die Fairness zu erhöhen, da nun einfach willkürlich irgendwelche TV-Bilder interpretiert werden. Das richtet sich nicht nur gegen unseren FCZ. Es ist ein generelles Problem. Ja, das ist sicher richtig. Aber ich denke, dass es sich mit den VAR-Entscheiden ähnlich verhält, wie mit den Schiri-Entscheiden. Tendenziell werden die renomierteren Vereine und die Clubs, die weiter oben stehen, bei strittigen Entscheidungen leicht bevorteilt. Es gab in Deutschland sogar einmal eine wissenschaftliche Arbeit dazu, die die Entscheidungen in der BULI ausgewertet hat, besonders hinsichtlich der Bayern. Ist schon lange her, ich glaube das Verhältnis war 51 % : 49 % für die Bayern. Wobei man die Fehlentscheidungen noch mit ihrer Tragweite gewichten müsste. Es wird sich eben innerhalb einer Saison nicht Alles ausgleichen. Und es muss auch Clubs geben, die tendenziell mehr vom VAR profitieren als von ihm benachteiligt zu sein. Aber mit meinem Post möchte ich mehr darauf hinweisen, dass der FCZ momentan keine grosse Sympathien bei der Liga hat und dass wir darauf gefasst sein müssen, dieses und jenes Spiel aufgrund eines Fehlentscheides zu verlieren. Es sei denn, die Mannschaft entwickelt sich weiter und wird so stark, dass sie sich trotz solcher Fehlentscheide durchsetzen kann. Edit meint noch, dass ein grundsätzliches Problem in der Schulung der VAR liegen könnte. Zügige Videoanalysen unter Stress sind nicht so einfach wie es im Nachhinein aussieht. Für alle Bildgebenden Analyseverfahren gilt, dass das Personal gründlich und praxisrelevant geschult werden muss. Und dass es sein Know-how à jour halten muss. Vielleicht gibt hinsichtlich der Videoanalysen noch ein gewisses Verbesserungspotential...reine Vermutung, keine neue Verschwörungstheorie Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Liga irgendwelche Befindlichkeiten hat. Dein letzter Post trifft es in meinen Augen eher. Die Schiris scheinen schlecht geschult zu sein und Entscheide wirken oft willkürlich. Ich bin dafür, dass man den VAR höchstens noch für Schwarz/Weiss-Entscheide einsetzt (praktisch nur Abseits o.ä.). Alles andere ist gugus und bringt eine Scheingenauigkeit.
Victor Jara
Mitglied
10.03.2025, 17:03 · #73
Beiträge: 1'458
Übrigens hätten Piccolo und San auch sehen können, das Gbamin vom Gegenspieler (Congnat) bedrängt wird. Congnat drückt Gbamin den Ellbogen in den Rücken / in die Schulterpartie und schiebt ihn quasi gegen den Ball. Wenn man denn jede irgendwie zweifelhafte Spielsituation per VAR analysieren möchte, dann bitte konsequent. (...) Zusammenfassend: Zuerst setzt Congnat den Ellbogen im Zweikampf und schiebt Gbamin mit unlauteren Mitteln gegen den Ball. Dadurch wird das darauffolgende vermeintliche Hands aufgehoben und auch jede weitere Spielsituation kann nicht auf das vermeintliche Hands zurückgeführt werden. Das wäre für mich eine vollständige VAR-Analyse. Präzis das habe ich mir gestern auch gedacht und es wäre mehr als nur fair gewesen, das Tor zählen zu lassen. . Danke, dass Du meine Beobachtung stützt, *tato*. Was mich aber auch gestört hat - und Moniz in der PK ansprach: Die erste Halbzeit ohne den nötigen Biss und Pfupf von unserer Seite. Das verstehe ich nicht wirklich... Ja, die 1. HZ hat auch mich extrem genervt, wobei es whs. fast allen Zuschauern im Letzi so ging. Es wird sicher auch an der veränderten Aufstellung gelegen haben, wobei Moniz nach dem Ausfall von Perea sowieso umstellen musste. Fand es mutig, mit Reichmuth zu beginnen. Wobei ich fand, dass MR an anfänglicher Nervosität seine Sache gut gemacht hat. Er ist zumindest sehr beherzt in die Zweikämpfe gegangen. Ein anderer Punkt war wohl auch, dass Zuber und Markelo nicht die gleiche Effizienz an den Tag legen konnten wie in Lugano. Fast alle Flanken von Mall abgefangen. Und im Nachhinein hätte man wohl besser mit Reverson begonnen. Aber hinterher ist man immer schlauer...Insgesamt muss man wohl feststellen, dass die Mannschaft noch nicht konstant ist, wie wir es uns wünschen. Das ist aber auch kein Wunder, wenn man bedenkt, dass kaum noch ein Spieler vom 1. Saisonspiel in Yverdon auf dem Platz steht. So und jetzt bin ich ruhig für heute, habe ausreichend meinen Senf beigetragen....
Pro Rückkehrer und Nachwuchs statt Söldner
chuk
Mitglied
10.03.2025, 17:21 · #74
Beiträge: 1'060
Das Piccolo in absolut pedantischer Weise nachforschen geht, wie er den Treffer noch irgendwie kassieren kann, ist wenig überraschend. Der Mann ist ein immer wieder ein Ärgernis, passt aber mit seiner Art perfekt in diese SFL-Unkultur, wo detektivischer Eifer und Kleinlichkeit bei VAR-Interventionen honoriert werden. Mal abgesehen davon, dass man diskutieren kann, ob Gbamin den Ball mit dem Arm geführt hat, oder ob ihm der Ball im Gerangel mit Cognat nicht einfach auf den Oberarm «fällt», find ich es schwach von San, dass er im Sinne einer Gesamtbeurteilung der Situation nicht zum Schluss kommt, dass das Hands zu wenig klar und viel Zeit und Servette-Ballkontakte dazwischen waren, um den Treffer abzuerkennen. Er positionier sonst immer gerne als der Schiri mit der grosszügigen Linie, aber auch das passt zu seinen ungenügenden Leistungen in dieser Saison. ABER in diese missliche 0:2 Lage haben wir uns wiederum selber gebracht und hinter einige taktische Entscheidungen setzte ich ein Fragezeichen: -Gebrauchter Tag für Ligue, shit happens -weiter geht’s. Aber warum muss man ihn jetzt immer ums Verrecken in der IV bringen? Wieso nicht AV wenn man er zusammen mit Denoon und Gomez aufläuft? -Zuber essentiell für unser Spiel. Dass er im Sturm verschenkt ist, hat hoffentlich nach gestern jeder gemerkt. -Ich frage mich was ein C.Brunner denkt, wenn er Mendy nach seinen Böcken jeweils zurücktraben sieht. Man kriegt schon eine Idee, was er eigentlich kann, aber bis jetzt ein maximal unglückliches Intermezzo sportlich, geschweige denn mit Blick auf die Reputation. Das Lazarett wohl leider auch wieder grösser geworden: Da zeigt Conceicao gefühlt die beste Leistung seit über einem Jahr und wird dann am Schluss humpelnd vom Platz getragen – hat nicht gut ausgehsehen.
Victor Jara
Mitglied
10.03.2025, 17:30 · #75
Beiträge: 1'458
Doch noch eine Antwort! Aber mit meinem Post möchte ich mehr darauf hinweisen, dass der FCZ momentan keine grosse Sympathien bei der Liga hat und dass wir darauf gefasst sein müssen, dieses und jenes Spiel aufgrund eines Fehlentscheides zu verlieren. Es sei denn, die Mannschaft entwickelt sich weiter und wird so stark, dass sie sich trotz solcher Fehlentscheide durchsetzen kann. ... Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Liga irgendwelche Befindlichkeiten hat... Ich schon, die Liga wäre ansonsten der erste Sportverband der Welt, wo es keine Befindlichkeiten gibt. Da wo es Funktionärsposten zu besetzen gibt, gibt es auch Befindlichkeiten. Beispiel dafür auf den FCZ bezogen: Die Art und Weise wie AC aus dem Präsidium der Liga gekickt wurde. Aber wie gesagt, ab und zu eine krasse Fehlentscheidung gegen uns sollte uns nicht daran hindern uns durchzusetzen. Edit meint noch, dass ein grundsätzliches Problem in der Schulung der VAR liegen könnte. Zügige Videoanalysen unter Stress sind nicht so einfach wie es im Nachhinein aussieht. Für alle Bildgebenden Analyseverfahren gilt, dass das Personal gründlich und praxisrelevant geschulnen muss. Und dass es sein Know-how à jour halten muss. Vielleicht gibt hinsichtlich der Videoanalysen noch ein gewisses Verbesserungspotential...reine Vermutung, keine neue Verschwörungstheorie ...Dein letzter Post trifft es in meinen Augen eher. Die Schiris scheinen schlecht geschult zu sein und Entscheide wirken oft willkürlich. Ich bin dafür, dass man den VAR höchstens noch für Schwarz/Weiss-Entscheide einsetzt (praktisch nur Abseits o.ä.). Alles andere ist gugus und bringt eine Scheingenauigkeit. Ja, da hast Du sicher Recht. Weniger ist in diesem Fall definitiv mehr. Aber neben einer intensiven, praxisgerechten Schulung braucht es noch mehr Massnahmen, um die Akzeptanz des VARs zu erhöhen. Ich finde das Experiment interessant, das derzeit in der Buli läuft. Der Schiri muss während des Spiels über Lautsprecher kommunizieren, welche Entscheidung er aufgrund einer VAR-Analyse getroffen hat. Da zwingt das gesamte Schiedsrichterteam, präzise zu arbeiten und präzise zu kommunizieren. Es wird spanend sein zu sehen, ob diese Massnahme die Anzahl der offensichtlichen Fehlentscheide reduziert.
Pro Rückkehrer und Nachwuchs statt Söldner
Victor Jara
Mitglied
10.03.2025, 17:36 · #76
Beiträge: 1'458
.. -Ich frage mich was ein C.Brunner denkt, wenn er Mendy nach seinen Böcken jeweils zurücktraben sieht. Man kriegt schon eine Idee, was er eigentlich kann, aber bis jetzt ein maximal unglückliches Intermezzo sportlich, geschweige denn mit Blick auf die Reputation... Ja, das ist eine interessante Frage...
Pro Rückkehrer und Nachwuchs statt Söldner
Gögi
Mitglied
10.03.2025, 21:32 · #77
Beiträge: 2'197
Schade, aber wir sollten uns daran gewöhnen, dass der VAR die ideale Situation ist, es dem FCZ heimzuzahlen (was genau eigentlich heimzahlen?). Lächerlich den Vorsatz den du hier konstruierst. Man könnte meinen man sei hier im Forum der FCSG Jammerlappen. Das macht Victor Jara übrigens immer. Alles eine grosse Verschwörung, ausgeheckt in den dunklen Räumen Mordors eh Muris. SO für ZH, dann bist DU also der Meinung, dass Schiedsrichter immer rein sachlich, völlig neutral und ohne äussere Einflüsse entscheiden? So quasi als Roboter-Schiri? Wenn das so wäre, dann hätte es ja auch nie irgendwelche Bestechungsskandale in den umgebenden Ländern geben dürfen... Schön wärs. Ich glaube aber nicht daran, dass eine systematisch willentliche Benachteiligung des FCZ besteht. War es nicht vorletzte Saison oder so wo der VAR sehr oft zu unseren Gunsten interveniert hat? Schiriglück kommt und geht aber ein System ist da nicht dahinter sondern einfach allgemein schlechtes Schiriniveau.
Consultant to the President - ehem: SO für ZH
Victor Jara
Mitglied
17.03.2025, 11:47 · #79
Beiträge: 1'458
Doofe Regel... https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 64924.html Die Regel ist vielleicht auch etwas doof, aber wenn es ein eindeutiges Handspiel von Gbamin gewesen wäre (wie am Samstag gegen den FCL) könnte ich damit leben. Wirklich doof ist es, dass der VAR die Zweikampfsituation mit Cognat nicht in seine Bewertung mit einbezieht. Also die Spielsituation von Anfang beurteilt und beim Stoss / leichten Ellbogenschlag Cognats in den Rücken von Gbamin anfängt und dies als Foul taxiert (Stoss in den Rücken ist grundsätzlich ein Foul und Einsatz des Ellbogens auch, unabhängig wie stark der Kontakt ist). Durch den Druck im Rücken / in der Schulterblattpartie wird die linke Schulter / der linke Oberarm von Gbamin nach vorne gedrückt und Gbamin kann den Ball nicht wie gedacht mit der Brust annehmen. Wenn Du ein Auge für die Zweikampfsituation hast und stressfrei in Deinem VAR-Räumchen sitzt, dann kannst die Zweikampfsituation zwischen Gbamin und Cognat niemals abschliessend als Hands bewerten. Selbst der SRF-Kommentar kommt zu einem ähnlichen Schluss, als er die vormalige SItuation mit der Penalty-Situation im Spiel gegen Luzern vergleicht.
Pro Rückkehrer und Nachwuchs statt Söldner
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