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05.08.2016, 14:41 · #21
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«Fussball: Freiämter in der Südkurve»Seit 15 Jahren steht er in der Südkurve und gibt alles für den FC Zürich. Am Samstag wird der Freiämter Serge Gattiker auch den FC Wohlen unterstützen – nur ein bisschen. Allgemein werden im Letzigrund viele Freiämter erwartet. Ob erneut fast 14 000 Zuschauer kommen wie beim FCZ-Saisonauftakt wird sich zeigen. 1994 ging Serge Gattiker an das Spiel Zürich gegen Lausanne. «Das Spiel endete trostlos 0:0. Und das im trostlosen Letzigrund», erinnert sich der 32-jährige Gattiker. Doch von da an war sein Herz Blau-Weiss. «Es gibt für mich nur den FC Zürich», sagt der in Künten aufgewachsene KV-Angestellte. Heute lebt er in Zufikon, gemeinsam mit seinem Kumpel Gareth Rees aus Wohlen. Auch er ist vom FCZ-Virus infiziert. Für die beiden wird das Spiel gegen Wohlen etwas Spezielles sein. «Wir mögen den FC Wohlen. Der Verein hat Charme. Und wir sind Freiämter.» Trotzdem: «Der FCZ muss Wohlen aus dem Letzigrund fegen», sagt Gattiker, der mit «nur» 5000 Zuschauern rechnet. Gewalt hat keinen Platz Er geht seit 15 Jahren in die Zürcher Südkurve. Sie sind eine Gruppe von rund 30 FCZ-Fans. Sie gehen gemeinsam essen, diskutieren, trinken ein, zwei Bier. «Wir sind friedlich, motiviert und feuern während den Spielen den FC Zürich Vollgas an.» Gewalt hat bei ihnen absolut keinen Platz. «Unsere Gruppe ist familiär, wir sind alles Freunde und wollen einfach eine gute Zeit haben.» Es geht ihnen auch nicht um den sportlichen Erfolg. «Dann wären wir ja wohl nicht Zürich-Fans», lacht er und fügt an: «Wir halten dem FC Zürich auch in der Challenge League die Stange und hoffen auf eine Saison mit sehr vielen Siegen.» Am Samstag sollen die nächsten drei Punkte folgen, auch wenn beim FC Wohlen der «Meisterflänkler» Florian Stahel spielt. «Er ist und bleibt auf ewig eine FCZ-Legende», sagt Gattiker, der sich jetzt schon auf das Rückspiel am 1. Oktober in den Niedermatten freut. Bericht aus dem "Wohler Anzeiger"