Z
Mitglied4'380 Beiträge
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13.05.2011, 15:09 · #21
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schlussendlich läuft alles darauf hinaus, dass die die super league in 2 lager gespalten wird, so wie man das auch aus anderen ligen in europa feststellen kann. das budget und die damit verknüpften personalkosten werden dafür entscheidend sein. der FCB hat als erstes die vorwärtsstrategie gewählt - ausdruck dessen dürfte vorallem das stadion sein, welches als erstes in dieser grössenordnung in der schweiz gebaut wurde. YB erkannte diese entwicklung ebenfalls relativ schnell und beschloss ebenfalls eine vorwärtsstrategie. die kürzlich getätigten investitionen in den staff (farnerud, gross, etc.) dürften dies noch mehr unterstreichen. der FCZ hatte hier eigentlich eher den weg zufällig eingeschlagen. hotz hatte ein goldenes händchen mit fredy bickel und dieser wiederrum mit favre. so kam man zum titel und konnte sich seit dem mehr oder weniger oben festbeissen. hinzu kommt noch die gründung der academy und das neue trainingszentrum, welches gebaut werden sollte. was noch fehlt um dauerhaft da oben zu bleiben wären 1-2 top sponsoren, die jährlich je 2-3mio einschiessen.
teams wie thun, st. gallen, aarau, bellinzona, lugano, lausanne, servette, yverdon, kriens, luzern, xamax, sion, usw. dürften es sehr schwer haben in zukunft, sollten sie nicht einen finanzstarken mäzen oder sponsor haben. mit xamax (tschagajew) und luzern (sawiri) haben zumindest 2 weitere vereine signale für eine vorwärtsstrategie ausgesendet. ob man dies nun gut findet oder nicht, klar ist auf jedenfall, dass die liga so wenigstens nicht mehr von 1-2 mannschaften dominiert wird. (oben: FCBF, YB, FCZ, FCL, XAMAX - rest unten)
der kernpunkt des problems dürfte sein, dass wir in einer 10er liga spielen und die halbe liga ende saison auf einen europäischen platz platziert ist. für einen ausländischen mäzen wie tschagajew (xamax) ist es interessant, mit relativ wenig mittel international vertreten zu sein. sollte ein solcher mäzen z.b. 50mio (spielgeld für den) in eine mannschaft investieren, so wäre eigentlich klar, dass das team über kurz oder lang in der CL vertreten sein wird. (geld ist jedoch keine erfolgsgarantie - hilft aber schon...)
die investitionen und die budgets der clubs dürften aufgrund des druckes weiter steigen. die kleinen teams hingegen dürften über mehrere jahre den meisterkübel nur vom TV her kennen.
der FCZ hat also keine andere wahl und muss versuchen in diesem spiel möglichst oberwasser zu haben. das schafft man nur, wenn man die CL millionen intelligent einsetzt. in die academy. wenn man jahr für jahr die besten eigengewächse teuer verkaufen kann - schweizer spieler, welche beim FCZ in der academy waren müssen mit 23-24 jahren den sprung ins ausland machen. es müssen ebenfalls sponsoren gefunden werden, die ein interesse daran haben, dass der FCZ international vertreten ist. sponsoren, die in der CL vertreten sein wollen. (weltkonzerne)
ich blicke einer solchen zukunft nicht mit freude entgegen.