David Da Costa: "Ich bin wieder zu Hause"
Im Jahre 2007 verliess er den FC Zürich - nach fünf Jahren ist er nun wieder zurück, er ist wieder zu Hause. David "Piu" Da Costa ist nach Concordia Basel, Chiasso, Wohlen und Thun wieder bei jenem Club, für den sein Herz schon immer geschlagen hat. Im Interview erzählt David Da Costa unter anderem, wie seine Rückkehr zum FCZ war.
Willkommen zurück!
Danke, es war tatsächlich wie ein nach Hause kommen. Ich freue mich sehr, wieder beim FC Zürich zu sein. Ich hätte keine bessere Adresse finden können.
Wie läuft das Trainingslager in Celerina?
Gut. Wir arbeiten hart. So soll es auch sein. Das Team arbeitet gut mit. Die Vorbereitung verläuft wirklich positiv. Wir haben noch ein paar Wochen Zeit, um den letzten Schliff für die Saison zu holen.
Was hast du für einen Eindruck vom heutigen FCZ?
In meinem Herzen hat sich bezüglich FC Zürich nichts verändert. Es sind viele neue Spieler da im Vergleich zu früher. Der Verein ist nach wie vor professionell geführt. Es arbeiten viele gute Leute für den FCZ. Wir Spieler müssen diesen Menschen dankbar sein, die Tag für Tag alles für den Club geben. Wir können uns bei ihnen mit guten Leistungen bedanken.
Alle nennen dich "Piu". Es braucht wohl eine Erklärung für jene, die nicht wissen, wie du zu diesem Namen gekommen bist.
(lacht) Ich war ein kleiner Junge. Die Schwester meines besten Freundes damals gab mir diesen Namen. Ich weiss nicht, ob ich damals als kleiner Junge immer "piu piu" von mir gegeben habe wie die Vögel... Es gibt verschiedene Versionen, wie ich zu diesem Namen gekommen bin. Es ist wirklich so, dass mich alle Piu nennen. Viele wissen gar nicht, dass mein Vorname eigentlich David ist... (lacht)
Du hast in den letzten Jahren für vier verschiedene Vereine gespielt. Was nimmst du von diesen Erfahrungen nach Zürich mit?
Sehr viel. Es hat mir sehr gut getan quer in der Schweiz zu spielen. Ich habe viel gelernt. Vor allem habe ich gelernt vom "Hotel Mama" wegzukommen. Mammi war eben nicht da und hat wie immer alles für mich getan. Ich würde es jedem jungen Spieler empfehlen, eine solche Erfahrung in seiner Karriere zu machen.
Dein grösster Traum war es schon immer, im Dress des FC Zürich das Tor des FCZ im Letzigrund zu hüten und die Kurve im Rücken zu haben...
Davon träume ich schon seit meiner Kindheit. Ich spiele seit meinem fünften Lebensjahr für den FC Zürich. Im Alter von 12 kam ich dank Kollegen in die Kurve. Ich bin im Kreis 4 nicht weit vom Stadion aufgewachsen. Meine ganze Jugend habe ich für den FCZ gelebt. Es war immer ein Traum, für diesen Verein im Tor zu stehen. Jetzt müssen meine Leistungen stimmen. Das ganze Team muss für diesen Verein alles geben. Dieser Club verdient es.
Worauf hast du dich bei deiner Rückkehr am meisten gefreut?
Ich habe mich ein erstes Mal so richtig gefreut, als ich zum ersten Training auf die Allmend Brunau fuhr. Beim Abbiegen in den Parkplatz der Saalsporthalle spürte ich ein wunderbares Gefühl. Ich sagte zu mir: Ich bin wieder da! Jetzt bin ich also da und werde alles für den FC Zürich geben.
Q: fcz.ch