Sforza vor dem Rausschmiss

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Avatar von PhilippescuPhilippescuAdmin
01.02.2003, 09:45 · #1
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Chaos total beim 1. FCK – Jäggi schimpft seine Spieler «Clowns» KAISERSLAUTERN – Der «1. FC Chaoslautern» steht sportlich wie auch finanziell vor dem Kollaps. Und Ciri Sforza vor dem Rausschmiss! BLICK weiss: Kaiserslautern-Trainer Eric Gerets (54) wollte seine alternden Stars Ciri Sforza (33) und Mario Basler (34) schon nach der 1:2-Heimblamage gegen den VfB Stuttgart aus dem Team werfen. Mit gutem Grund: Der Schweizer Ex-Internationale soll sich am letzten Samstag sogar geweigert haben, gegen Stuttgart im rechten Mittelfeld zu kicken. Hat sich Sforza tatsächlich verweigert? Lauterns Vorstands-Boss René C. Jäggi stinksauer: «Gerets hatte angeordnet, dass Basler hinter den Spitzen und Sforza auf der rechten Seite spielen soll. Es ging 15 Minuten, bis sich die beiden Herren bequemten, die neuen taktischen Dispositionen zu befolgen.» Warum ist Ciri noch dabei? Nur weil Gerets unter akuter Personalnot leidet! Dramatisch: Nach den Dauerverletzten Koch (Meniskus), Lembi (Achillessehne), Hristov (Kreuzbandriss), Hengen (Knie-Operation), Malz (Knie-OP), Lincoln (Adduktoren) und Domingues (Oberschenkel-Riss) mussten jetzt auch Timm (Adduktoren-OP), Riedl (Adduktoren) und Teber (Sprunggelenk) Forfait erklären. Nur: Mit Diven wie Sforza oder Basler ist in einem knüppelharten Abstiegskampf kein Blumentopf zu gewinnen. Wenn es heute in Schalke die nächste Pleite gibt, steht der Abstieg schon Anfang Februar so gut wie fest. Jäggi schimpft seine Stars inzwischen Clowns: «Von Sforza und Basler will ich keine 4-4-2-Diskussionen mehr hören. Die Spieler sollen sich auf dem Platz gefälligst den Arsch aufreissen.» Gerät jetzt auch der Trainer ins Schussfeld? Jäggi: «Wenn ich Gerets entlassen würde, hätte diese untrainierbare Mannschaft nach Brehme und Stumpf den dritten Coach auf dem Gewissen. Dann soll Sforza den Spielertrainer und Basler den Sportchef machen. Dann können sie machen, was sie wollen.» Abstiegssorgen mit 40 Millionen Euro Schulden. Und jetzt fordert das Finanzamt auch noch eine Steuernachzahlung von 12,9 Mio. Euro. René C. Jäggi, der den FC Basel in einen Champions-League-Verein verzauberte, muss sich wie im falschen Film vorkommen. www.blick.ch
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