Super League Modus

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ZürcherflyerMitglied
30.05.2023, 09:55 · #301
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«Gleich 2 Zuschauerrekorde wurden aufgestellt: 13'155 Zuschauer schauten im Schnitt diese Spielzeit ein SL-Spiel. Der bisherige Rekord pro Spiel lag bei 12'253. Alle bisherigen Teams ausser Basel (-1%) konnten ihre Zuschauerzahlen klar steigern, am meisten Winterthur als Aufsteiger (+52%), Servette (+22%) und Luzern (+19%). Gesamthaft strömten 2,37 Millionen Fans in 180 Partien in die SL-Stadien.»
Am letzten Spieltag schauten mehr als 22'000 Fans im Schnitt die Spiele. Ebenfalls Rekord! 20'899 Fans waren es am 36. Spieltag 2021/22. srf Schade das jetzt wo es so gut läuft einen neuen Modus kommt welche die Euphorie wieder bremsen wird. Mit Lausanne Sport, Yverdon (in Sion??) und eventuell Ouchy kann’s gar nicht besser kommen.
KingMitglied
30.05.2023, 14:10 · #302
Beiträge: 13'086
«Gleich 2 Zuschauerrekorde wurden aufgestellt: 13'155 Zuschauer schauten im Schnitt diese Spielzeit ein SL-Spiel. Der bisherige Rekord pro Spiel lag bei 12'253. Alle bisherigen Teams ausser Basel (-1%) konnten ihre Zuschauerzahlen klar steigern, am meisten Winterthur als Aufsteiger (+52%), Servette (+22%) und Luzern (+19%). Gesamthaft strömten 2,37 Millionen Fans in 180 Partien in die SL-Stadien.»
Am letzten Spieltag schauten mehr als 22'000 Fans im Schnitt die Spiele. Ebenfalls Rekord! 20'899 Fans waren es am 36. Spieltag 2021/22. Schade das jetzt wo es so gut läuft einen neuen Modus kommt welche die Euphorie wieder bremsen wird. Mit Lausanne Sport, Yverdon (in Sion??) und eventuell Ouchy kann’s gar nicht besser kommen. Yverdon bis September in Sion danach ist das Stadion bereit und bevor alle Fragen, die haben eine Rivialität mit Xamax und Lausanne, weshalb Sion wohl die beste und günstigste Lösung ist. Bern und Genf sind wohl teurer. Der Modus ist ein Kack und wenn wir ehrlich sind, müsste es in der Schweiz eine 14-16er Liga geben. Wenn man in Belgien und Holland mit 18 Teams spielen kann, ist bei uns sicherlich 14 bis 16 möglich. Und ja auch die haben Teams, welche einen Schnitt von 2-4k haben pro Spiel. Klar wenn man die Clubpräsis fragen würde, hätten die am liebsten 36 Mal Zürich Basel oder so aber das ist schlussendlich aja auch nicht attraktiv. Ich spiele lieber nur 2 Mal pro Jahr gegen Basel dafür sind das dann absolute Highlights anstatt 4 Mal.
KingMitglied
30.05.2023, 14:17 · #303
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Die Aufstockung ist per se ein Fehler, der Schottenmodus ist nur eine Folge davon resp. immer noch besser als der ursprüngliche Playoff-Modus. Verlierer sind nicht die Kleinen oder Grossen, sondern der CH-Fussball als solches. Wir sind aus europäischer Sicht auf einen FCB oder YB in der "Finalrunde" angewiesen. Machen wir uns nichts vor, der FCZ wird vermutlich mehrheitlich nicht in der oberen Tabellenhälfte zu finden sein, dazu fallen dann auch im letzten Saisonviertel die grossen Spiele weg, sollte GC, Basel oder YB tatsächlich in der anderen Tabellenhälfte zu finden sein. Bei zwölf Mannschaften muss es unser Anspruch sein, in der oberen Tabellenhälfte zu sein. Abgesehen davon finde ich den Modus absolut Gaggi. Wir waren bei 10 Mannschaften in den letzten 5 Jahren nur 1 Mal in der oberen Tabellenhälfte und auch nicht mehr, wenn es 12 Teams gewesen wären. Platz 8 Platz 1 Platz 8 Platz 7 Platz 7 Ich bin schon froh, wenn wir eine 50% Quote erreichen.
Avatar von din Vaterdin VaterMitglied
30.05.2023, 14:18 · #304
Beiträge: 6'247
Der Modus ist ein Kack und wenn wir ehrlich sind, müsste es in der Schweiz eine 14-16er Liga geben. [...] Ok, dann bin ich aber mal gespannt, ob es bei einer 14er- oder 16er-Liga einen schlaueren Modus als bei der 12er-Liga gibt. Bie 12er-, 14er- und 16er-Liga muss praktisch immer mit einem "komplizierten" Modus gespielt werden, wenn die Vorgabe 34-38 Ligaspiele ist.
KingMitglied
30.05.2023, 14:22 · #305
Beiträge: 13'086
Der Modus ist ein Kack und wenn wir ehrlich sind, müsste es in der Schweiz eine 14-16er Liga geben. [...] Ok, dann bin ich aber mal gespannt, ob es bei einer 14er- oder 16er-Liga einen schlaueren Modus als bei der 12er-Liga gibt. Bie 12er-, 14er- und 16er-Liga muss praktisch immer mit einem "komplizierten" Modus gespielt werden, wenn die Vorgabe 34-38 Ligaspiele ist. 14 ist der selbe Kack (siehe Griechenland mit ihren Play Offs mit hin und Rückrunde während alle anderen nur noch einmal gegeneinader spielen in der Abstiegsrunde). Bei 16 hast 30 Spiele das sollte doch genügen und dann machst du halt noch ein Liga Cup mit Challenge League und Super League. Ich habe nicht das Gefühl, dass wir zwingend 34-38 Spiele brauchen, weniger ist manchmal mehr.
Don UrsuloMitglied
30.05.2023, 14:31 · #306
Beiträge: 10'541
Der Modus ist ein Kack und wenn wir ehrlich sind, müsste es in der Schweiz eine 14-16er Liga geben. [...] Ok, dann bin ich aber mal gespannt, ob es bei einer 14er- oder 16er-Liga einen schlaueren Modus als bei der 12er-Liga gibt. Bie 12er-, 14er- und 16er-Liga muss praktisch immer mit einem "komplizierten" Modus gespielt werden, wenn die Vorgabe 34-38 Ligaspiele ist. Wir haben ALLES schon ausprobiert in den letzten 50 Jahren ... der beste Modus für unsere Gurkenliga ist und bleibt, die von unserem Präsi Nägeli in den 70er Jahren vorgeschlagene, 10-er Liga!!! mit 4x9 Runden. A.M.E.N.
BaumschullehrerMitglied
30.05.2023, 14:32 · #307
Beiträge: 1'164
dass yverdon nach sion ausweichen kann ist alles andere als sicher.. constantin versuchts am grünen tisch wenn sie die barrage vergeigen
ZürcherflyerMitglied
30.05.2023, 14:37 · #308
Beiträge: 1'861
dass yverdon nach sion ausweichen kann ist alles andere als sicher.. constantin versuchts am grünen tisch wenn sie die barrage vergeigen Wenn Yverdon als erster nicht aufsteigen kann, rücken die drei Plätze nicht eines nach unten sodass Aarau in die Baragge kommt? Dem CC ist ein Klub aus der Westschweiz lieber da die laut ihm ja immer benachteiligt werden, nehme also nicht a das er versucht Yverdon unten zu lassen.
chnobliMitglied
30.05.2023, 16:38 · #309
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dass yverdon nach sion ausweichen kann ist alles andere als sicher.. constantin versuchts am grünen tisch wenn sie die barrage vergeigen Wenn Yverdon als erster nicht aufsteigen kann, rücken die drei Plätze nicht eines nach unten sodass Aarau in die Baragge kommt? Dem CC ist ein Klub aus der Westschweiz lieber da die laut ihm ja immer benachteiligt werden, nehme also nicht a das er versucht Yverdon unten zu lassen. Nope dann gibts keine Barrage Barrage Nati A zu Nati B ist nur zwischen dem 10. Und dem 3. Sonst gibts keine.
D27Mitglied
30.05.2023, 21:12 · #310
Beiträge: 273
«Gleich 2 Zuschauerrekorde wurden aufgestellt: 13'155 Zuschauer schauten im Schnitt diese Spielzeit ein SL-Spiel. Der bisherige Rekord pro Spiel lag bei 12'253. Alle bisherigen Teams ausser Basel (-1%) konnten ihre Zuschauerzahlen klar steigern, am meisten Winterthur als Aufsteiger (+52%), Servette (+22%) und Luzern (+19%). Gesamthaft strömten 2,37 Millionen Fans in 180 Partien in die SL-Stadien.»
Am letzten Spieltag schauten mehr als 22'000 Fans im Schnitt die Spiele. Ebenfalls Rekord! 20'899 Fans waren es am 36. Spieltag 2021/22. Schade das jetzt wo es so gut läuft einen neuen Modus kommt welche die Euphorie wieder bremsen wird. Mit Lausanne Sport, Yverdon (in Sion??) und eventuell Ouchy kann’s gar nicht besser kommen. Yverdon bis September in Sion danach ist das Stadion bereit und bevor alle Fragen, die haben eine Rivialität mit Xamax und Lausanne, weshalb Sion wohl die beste und günstigste Lösung ist. Bern und Genf sind wohl teurer. Der Modus ist ein Kack und wenn wir ehrlich sind, müsste es in der Schweiz eine 14-16er Liga geben. Wenn man in Belgien und Holland mit 18 Teams spielen kann, ist bei uns sicherlich 14 bis 16 möglich. Und ja auch die haben Teams, welche einen Schnitt von 2-4k haben pro Spiel. Klar wenn man die Clubpräsis fragen würde, hätten die am liebsten 36 Mal Zürich Basel oder so aber das ist schlussendlich aja auch nicht attraktiv. Ich spiele lieber nur 2 Mal pro Jahr gegen Basel dafür sind das dann absolute Highlights anstatt 4 Mal. Wie wärs mit Biel?
KingMitglied
31.05.2023, 05:17 · #311
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«Gleich 2 Zuschauerrekorde wurden aufgestellt: 13'155 Zuschauer schauten im Schnitt diese Spielzeit ein SL-Spiel. Der bisherige Rekord pro Spiel lag bei 12'253. Alle bisherigen Teams ausser Basel (-1%) konnten ihre Zuschauerzahlen klar steigern, am meisten Winterthur als Aufsteiger (+52%), Servette (+22%) und Luzern (+19%). Gesamthaft strömten 2,37 Millionen Fans in 180 Partien in die SL-Stadien.»
Am letzten Spieltag schauten mehr als 22'000 Fans im Schnitt die Spiele. Ebenfalls Rekord! 20'899 Fans waren es am 36. Spieltag 2021/22. Schade das jetzt wo es so gut läuft einen neuen Modus kommt welche die Euphorie wieder bremsen wird. Mit Lausanne Sport, Yverdon (in Sion??) und eventuell Ouchy kann’s gar nicht besser kommen. Yverdon bis September in Sion danach ist das Stadion bereit und bevor alle Fragen, die haben eine Rivialität mit Xamax und Lausanne, weshalb Sion wohl die beste und günstigste Lösung ist. Bern und Genf sind wohl teurer. Der Modus ist ein Kack und wenn wir ehrlich sind, müsste es in der Schweiz eine 14-16er Liga geben. Wenn man in Belgien und Holland mit 18 Teams spielen kann, ist bei uns sicherlich 14 bis 16 möglich. Und ja auch die haben Teams, welche einen Schnitt von 2-4k haben pro Spiel. Klar wenn man die Clubpräsis fragen würde, hätten die am liebsten 36 Mal Zürich Basel oder so aber das ist schlussendlich aja auch nicht attraktiv. Ich spiele lieber nur 2 Mal pro Jahr gegen Basel dafür sind das dann absolute Highlights anstatt 4 Mal. Wie wärs mit Biel? Guter Input, vielleicht hat das CC auch schön eingefädelt als Plan B ;-)
Avatar von neineineineiMitglied
31.05.2023, 06:07 · #312
Beiträge: 2'322
«Gleich 2 Zuschauerrekorde wurden aufgestellt: 13'155 Zuschauer schauten im Schnitt diese Spielzeit ein SL-Spiel. Der bisherige Rekord pro Spiel lag bei 12'253. Alle bisherigen Teams ausser Basel (-1%) konnten ihre Zuschauerzahlen klar steigern, am meisten Winterthur als Aufsteiger (+52%), Servette (+22%) und Luzern (+19%). Gesamthaft strömten 2,37 Millionen Fans in 180 Partien in die SL-Stadien.»
Am letzten Spieltag schauten mehr als 22'000 Fans im Schnitt die Spiele. Ebenfalls Rekord! 20'899 Fans waren es am 36. Spieltag 2021/22. Schade das jetzt wo es so gut läuft einen neuen Modus kommt welche die Euphorie wieder bremsen wird. Mit Lausanne Sport, Yverdon (in Sion??) und eventuell Ouchy kann’s gar nicht besser kommen. Yverdon bis September in Sion danach ist das Stadion bereit und bevor alle Fragen, die haben eine Rivialität mit Xamax und Lausanne, weshalb Sion wohl die beste und günstigste Lösung ist. Bern und Genf sind wohl teurer. Der Modus ist ein Kack und wenn wir ehrlich sind, müsste es in der Schweiz eine 14-16er Liga geben. Wenn man in Belgien und Holland mit 18 Teams spielen kann, ist bei uns sicherlich 14 bis 16 möglich. Und ja auch die haben Teams, welche einen Schnitt von 2-4k haben pro Spiel. Klar wenn man die Clubpräsis fragen würde, hätten die am liebsten 36 Mal Zürich Basel oder so aber das ist schlussendlich aja auch nicht attraktiv. Ich spiele lieber nur 2 Mal pro Jahr gegen Basel dafür sind das dann absolute Highlights anstatt 4 Mal. Wie wärs mit Biel? Guter Input, vielleicht hat das CC auch schön eingefädelt als Plan B ;-) Gem. SBB: Yverdons-les-Bains – Biel 34 min. Yverdons-les-Bains – Sion 1 h 34 min.
I‘d like to nominate my partner, Frank Poncerello.
chnobliMitglied
31.05.2023, 06:17 · #313
Beiträge: 10'418
Wie wärs mit Biel? Ich glaube mal irgendwo gelesen zu haben das die abgelehnt haben. Finde es aber nicht mehr. Sion waren die einzigen die nicht abgesagt haben. Ansonsten wäre noch die Hardturmbrache...
Avatar von Tschik CajkovskiTschik CajkovskiMitglied
31.05.2023, 06:28 · #314
Beiträge: 3'346
wieso nicht auf der pontaise in Lausanne? Yverdon - LS, 33km.
BartholomeusMitglied
31.05.2023, 08:52 · #315
Beiträge: 1'346
Guter Artikel von Thomas Schifferle im Tagi: https://www.tagesanzeiger.ch/ach-was-war-die-zehnerliga-schoen-428102188836
«**Ach, was war die Zehnerliga schön!»
Nach zwanzig Jahren hat ein Modus ausgedient, der perfekt war für die Schweizer Super League – jetzt muss er Träumereien von Clubpräsidenten Platz machen. Es waren wunderbare letzte Bilder einer langen Saison. 31’500 Zuschauer besetzten in Bern das Stadion, 26’600 in Basel, 18’400 in St. Gallen, 17’600 in Zürich, 15’800 in Luzern – 109’078 waren es genau, 21’800 im Schnitt. Das Wetter spielte mit, überall ging es noch um sportliche Entscheide. Die Super League erlebte einen Boom-Pfingstmontag nach einer Boom-Saison. An vielen Orten gab es etwas zu feiern, einen Meistertitel, einen Platz im Europacup, einen wundersamen Nichtabstieg oder den Abschied eines grossen Spielers. Die Emotionen lebten. Nur etwas wurde nicht gefeiert, weil das auch nicht zu feiern ist: Mit diesem Wochenende hat die Zehnerliga ausgedient. In den vergangenen zwanzig Jahren gab sie die wirtschaftlichen und sportlichen Verhältnisse des Schweizer Fussballs perfekt wieder. Ihr Ende ist nur eines: zu bedauern. Unter allen Umständen, auf Teufel komm raus, mussten die 20 Clubs der Swiss Football League im Mai vergangenen Jahres eine Aufstockung der Super League beschliessen, von 10 auf 12 Teams. Sie taten es, weil sie von Planungssicherheit träumen und von weniger Druck, sie taten es, weil sie glauben, es gebe genug Clubs im Land mit dem Potenzial für eine Stärkung der Liga. 19:1 lautete damals das Stimmenverhältnis. Nur der FC St. Gallen sprach sich dagegen aus. Auch wenn das nichts brachte, verdiente er dafür ein Lob. Und was wurde aus der Mottenkiste geholt? Der schottische Modus, was auch sonst! Die Vereinsvertreter hatten schon über Jahre einen anderen Modus auf ihrer Tagesordnung gehabt. Sie verzichteten auf eine Aufstockung, weil sie keine vernünftige oder faire Formel für eine Zwölferliga fanden. Sie engagierten für gutes Geld die niederländische Firma Hypercube, die ihnen diverse Modelle von 10 bis 18 Teams vorlegte und sie doch nicht weiterbrachte. Vor drei Jahren redeten sie über das schottische Modell und verwarfen es wieder. Die Fussballfunktionäre festigten nur ihren Ruf, wankelmütig zu sein. Überraschen soll das nicht. Heute umarmen sie einen Trainer und stellen ihn morgen vor die Tür. Oder dann wollen sie, trotzig wie Kleinkinder, die Barrage, dann wieder nicht, um sie schliesslich doch zu reaktivieren. Vor einem Jahr also, am 20. Mai genau, rangen sie sich mit 16:4 Stimmen noch zur Einführung vom Playoff durch, weil sie gegen das Schottenmodell waren. Die Stimmung unter den Fans war gereizt, sie stiegen auf die Barrikaden, weil sie ein Playoff ablehnen. Der Zürcher Ancillo Canepa ging bei den Präsidenten vornweg. Ein halbes Jahr später gab es eine erneute Abstimmung – und die diversen K.-o.-Spiele wurden versenkt. Acht Clubs hatten inzwischen ihre Meinung geändert, gerade jene mit einer starken Fanbasis, wie in Basel, St. Gallen oder selbst Winterthur. Und was wurde darum aus der Mottenkiste geholt? Der schottische Modus, was auch sonst! Künftig gibt es drei Runden à elf Spiele, danach eine Zweiteilung der Liga mit je sechs Teams, die noch fünf Runden austragen. Im ersten Teil der Meisterschaft gibt es eine ungleiche Anzahl von Heimspielen, im zweiten gleich auch noch. Fair ist anders. Hauptsache, es ist anders, was nicht anders sein sollte. Die Zehnerliga war ein Erfolgsmodell. Die Nationalmannschaft profitierte und verpasste seit 2003 nur eine Endrunde, nicht einmal England, Italien oder Holland weisen eine bessere Bilanz auf, von Österreich oder Schottland ganz zu schweigen. Die Zuschauerzahlen stiegen jetzt auf Rekordhöhe, um 300’000 auf 2,370 Millionen oder im Schnitt um fast 2000 auf 13’172. Über Aufsteiger wie Yverdon oder allenfalls Stade Lausanne-Ouchy freut sich ab Sommer kein Kassier, das tut höchstens der FC Lugano, damit er in der Zuschauertabelle nicht ganz allein so abgeschlagen ist. Kein Modus macht ein Team besser oder verhindert Fehler in der Clubführung.** Wenn die Präsidenten von mehr Sicherheit in der Planung träumen und von weniger Druck für die Spieler in der Ausbildung, dürfen sie das gern tun. Bloss hat das nichts mit der Realität zu tun. Denn die Realität heisst: Ohne Druck kommt kein Spieler weiter, und ein Modus macht weder eine Mannschaft automatisch besser, noch bewahrt er die Verantwortlichen davor, so zu fuhrwerken, wie das im Wallis wieder einmal Christian Constantin tut. Auch der FCZ ist ein gutes Beispiel. Der Gewinn der Meisterschaft hatte so wenig mit dem Modus zu tun wie diese Saison der Absturz auf Rang 8. Einmal wurde er für gute Arbeit belohnt, dann für schlechte bestraft. So einfach ist das. Als vor einem Jahr die Aufstockung beschlossen wurde, sagte Liga-CEO Claudius Schäfer: «Wir werden keinen Modus finden, bei dem alle ‹Wow!› sagen. Wir haben einfach den gesucht, der am besten zu uns passt. Und wenn wir in drei, vier Jahren sehen: Nein, der taugt nichts, können wir wieder zurückgehen.» Es war etwas flapsig dahergesagt. Aber vielleicht kommen die Clubs eben in drei, vier Jahren zur Besinnung und merken, was sie mit der Zehnerliga aufgegeben haben. Was mich am neuen Modus am meisten stört: nach 33 Runden wird es wohl beim "Strichkampf" oftmals eine knappe Kiste geben. Zum Beispiel hat das Team auf Platz 7 nur wenige Punkte Abstand auf Platz 5 (was für UECL Quali reichen könnte). Mit dem neuen Modus ist dann aber nach 33 Runden fertig und bei den restlichen 5 Spielen geht es beim Team auf Platz 7 um nichts mehr. Zum Vergleich: diese Saison hatten die Teams auf den Plätzen 7 und 8 (FCZ und Niederhasli) bis zum Schluss Chancen auf UECL-Quali. Diese Spannung wird es nicht mehr geben. Der Modus sorgt vielleicht für Planungssicherheit. Jedoch auch im negativen Sinn: nämlich, dass man 5 Spiele vor Ende nicht mehr mit Europa planen kann. Und Spannung wird gerade bei den Teams auf den Plätzen 7 - 8 nicht mehr aufkommen, wenn der Abstand zu Platz 11-12 zu gross ist. Der Modus wird ziemlich sicher zu einem Zuschauerrückgang führen.
chnobliMitglied
31.05.2023, 08:58 · #316
Beiträge: 10'418
Und wenn wir in drei, vier Jahren sehen: Nein, der taugt nichts, können wir wieder zurückgehen.» Es war etwas flapsig dahergesagt. Aber vielleicht kommen die Clubs eben in drei, vier Jahren zur Besinnung und merken, was sie mit der Zehnerliga aufgegeben haben. Hahahah als ob in 3 Jahren abstiegsgefaehrdete Klubs einer Reduktion auf 10 Teams zustimmen wuerden.
MahatmaMitglied
31.05.2023, 10:06 · #317
Beiträge: 608
Der Modus ist ein Kack ... Ja der Modus ist wirklich Kack, mit noch viel mehr Möglichkeiten zu türken. (Letzte Saison wurden alle vier Partien von YB gegen Basel nach einer Europacuprunde angesetzt. Einmal ist ok, zweimal ist das Maximum, mehr ist manipulative Bevorteilung). Ein Modus mit einer ungeraden Anzahl Runden (33 Spiele + 5 Spiele) ist immer ungerecht. Wenn dabei zusätzlich möglich ist, dass eine Mannschaft zwei Heimspiele mehr hat als Auswärtsspiele, und eine Mannschaft zwei Auswärtsspiele mehr hat als Heimspiele oder dreimal zu Hause antreten kann gegen eine Mannschaft, ist das völliger Schwachsinn. Das Ganze Dilemma ist aus der unnötigen Aufstockung entstanden. Ich hätte auch gerne nur zwei Spiele gegen einen Klub pro Saison. Sonst ist die 10er Liga für die Schweiz perfekt. Bei einer 12er Liga reicht es eigentlich nicht für 10 NLB-Mannschaften (sportlich, finanziell und strukturell). Wir sehen das jetzt schon, bevor es überhaupt angefangen hat. Bei einer 12er Liga gibt es keinen vernünftigen Modus, ausser man spielt eine Quali- und Finalrunde mit Hin- und Rückspiel. Das ergibt 32 Spiele (22+10). Alle anderen Modi sind Kacke.
Avatar von FlorianFlorianMitglied
31.05.2023, 18:03 · #318
Beiträge: 6'357
Hahahah als ob in 3 Jahren abstiegsgefaehrdete Klubs einer Reduktion auf 10 Teams zustimmen wuerden. Habe mich zuletzt auch schon gefragt, wie man damals bei Einführung der Super League die Reduktion von 12 auf 10 in der höchsten Liga in einer Abstimmung durchgebracht hat, vor allem wenn es teils sogar Zweidrittel-Mehrheiten braucht. Aufstockung ist da ja eher möglich, aber Reduktion? Deshalb sehe ich die Chance den "Fehler" wieder gut zu machen und zurück zur 10er-Liga zu gehen eben leider als sehr klein an.
Avatar von neineineineiMitglied
02.06.2023, 23:16 · #319
Beiträge: 2'322
Wenn Zuschauerzahlen, die Ausbeuten aus Fernsehgeldern und Qualität der Nationalteams absacken, findet die Vernunft sicher seinen Weg, um genügend Stimmen zu mobilisieren für eine Rückbesinnung auf ein bewährtes Modell.
I‘d like to nominate my partner, Frank Poncerello.
ZürcherflyerMitglied
27.05.2024, 18:36 · #320
Beiträge: 1'861
https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... d-ein-aber
«In Österreich und Dänemark geht es auch noch um einen Platz in der Conference League. Man konnte so die zweite Gruppe aufwerten. Das muss man auf dem Radar behalten.» Ansonsten habe man aber grosses Interesse an Stabilität.»
Von mir aus ein klares Nein. Kann ja nicht sein das Ende Saison der 7. europäisch spielen darf und der sechste nicht..
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