Super League Modus

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eifachöppisMitglied
05.11.2022, 09:48 · #241
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16er Liga Hin- und Rückrunde. Gegen jedes Team nur 1x zu Hause und 1x auswärts in der Meisterschaft. Macht die Liga definitiv attraktiver. Ist zuschauerfördernd. Cup ab 1/16 Final mit Hin- und Rückspiel, um die fehlenden (Heim)Spiele wegen neuem Modus + Zuschauereinnahmen zu kompensieren. Nägeli würde sich im Grab drehen :-) Schon in den 70er sagte er: 10 Teams, 4 Runden FCZ vs. Nordstern reisst niemand von den Sitzen ... Er sollte recht bekommen - 30 Jahre später. Zuschauer Rekorde kännsch? Die wurden mit dem 10er Modus gebrochen und gehalten. Die Schweiz gibt keine 16 Teams her. 10 ist wirklich das Max. Schon 12 ist ein Spagat. So en chabis
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... Die Challengeleague wird ebenfalls auf 16 (oder gar 18) Teams aufgestockt. U21 Teams dürfen mitspielen wenn sie sich sportlich qualifizieren. Die Promo wird abgeschaft. Wenn eine Reform, dann in diese Richtung. Mit Playoff Gugus oder schottisches Modell... mit dem kann ich persönlich wenig anfangen. Fakt ist: eine 16er Liga ist möglich. Oder halt einfach beim bestehenden Modell bleiben.
Avatar von Tschik CajkovskiTschik CajkovskiMitglied
05.11.2022, 10:03 · #242
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16er Liga Hin- und Rückrunde. Gegen jedes Team nur 1x zu Hause und 1x auswärts in der Meisterschaft. Macht die Liga definitiv attraktiver. Ist zuschauerfördernd. Cup ab 1/16 Final mit Hin- und Rückspiel, um die fehlenden (Heim)Spiele wegen neuem Modus + Zuschauereinnahmen zu kompensieren. sägischolang!
likaviMitglied
05.11.2022, 23:46 · #243
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... Die Challengeleague wird ebenfalls auf 16 (oder gar 18) Teams aufgestockt. U21 Teams dürfen mitspielen wenn sie sich sportlich qualifizieren. Die Promo wird abgeschaft. Wenn eine Reform, dann in diese Richtung. Mit Playoff Gugus oder schottisches Modell... mit dem kann ich persönlich wenig anfangen. Fakt ist: eine 16er Liga ist möglich. Oder halt einfach beim bestehenden Modell bleiben. Möglich ist grundsätzlich alles. Auch Etoile Carouge oder Wettswil-Bonstetten in der obersten Liga. Die Frage ist mit welchem Resultat. Es gibt einige Leute, die sagen, nur 1x gegen das gleiche Team spielen, sei "interessanter". Die Wahrheit liegt aber bei den Taten, nicht bei den Worten. Taten bedeutet: Zuschaueraufmarsch. Gegen YB, Basel, FCZ oder St. Gallen kommen einfach viel mehr Zuschauer in die Stadien. Auch bei zwei Spielen pro Saison gegen diese Gegner. Wenn dann tatsächlich Vaduz oder Beillnzona kommen, fragt man sich in einem fast leeren Stadion, wo all die Leute geblieben sind, die immer davon redeten, es sei "interessanter". Letztlich entscheidet die Masse der Durchschnittszuschauer, was besser funktioniert. Nicht ein paar wenige Fussball-Freaks mit 80er- oder 90er-Jahre Nostalgie ("Brüttisellen, das waren noch Zeiten..."). Tatsache ist, dass bei einer kleineren Liga die Zuschauerzahlen höher sind. Und natürlich auch die Qualität. Dank der 10er-Liga hat die Schweiz international mithalten können wie nie zuvor. Mit mehr Teams wird das Niveau nach unten gezogen, denn die Teams und Spieler, die dazustossen, sind ja solche mit heutigem Challenge League-Niveau. Die können nicht über Nacht besser kicken, nur weil sie jetzt in einer Liga mit dem Namen "Super League" auflaufen. Die Top-Teams werden in vielen Spielen deutlich weniger gefordert als heute. Es stellt sich ein gewisser Schlendrian ein, der sich auch auf die internationale Performance auswirkt. Und es bildet sich in vielen Saisons im Mittelfeld ein Niemandsland der Tabelle mit gähnender Langeweile ab Mitte der Saison. Die Spieler sind nicht mehr so fokussiert, weil es ja um Nichts mehr geht. Halt so, wie es früher war, als es noch keine 10er-Liga gab. Die jungen Talente wechseln so noch früher als heute in andere Länder, weil sie hier schnell mal nichts mehr lernen. Es geht dann alles mehr in die Richtung einer Serbischen Liga. Ein fussballverrücktes Land, wo in der "Super Liga" mit 16 Teams nur 2'000 Zuschauer im Schnitt kommen. Es spielen viele Teams aus Kleinstädten oder Stadtteilen von Belgrad mit, die fast niemanden interessieren. In abgewrackten Stadien, wo nur die paar wenigen Hartgesottenen hingehen - aber ganz sicher nicht die breite Masse inklusive Frauen und Kinder. Würden sie eine 10er-Liga einführen, würden die Qualität und die Zuschauerzahlen sofort steigen. Ein weiteres Problem ist, dass die Kluft zwischen Super League und Challenge League bei Ligavergrösserungen riesig würde, sportlich und finanziell. Einen Abstieg könnte man praktisch nicht mehr verkraften, weil in einer vergrösserten Challenge League (allenfalls sogar mit U21-Teams) die Einnahmen verschwindend klein wären. Es wäre eine Amateurliga mit ein paar hundert Zuschauern wie die heutige Promotion League. Würde ein Klub wie der FCZ absteigen, was in einer Saison wie der jetzigen auch in einer 16er-Liga passieren kann, wäre der Konkurs fast schon vorprogrammiert. Abwenden könnte man diesen nur durch einen totalen Neuanfang mit Spielern aus dem eigenen Nachwuchs, Umzug in den Utogrund und Ähnliches. Der ganze Verein würde dann mit einem Schlag auf das Niveau der anderen Amateurteams der Liga geschrumpft. Das braucht dann Jahre, um eventuell wieder mal raufzukommen. Auch für die jungen Talente fehlt dann als Entwicklungsstufe eine Profiliga mit einem Niveau nahe der Super League wie es die heutige Challenge League ist. Bledian Krasniqi, Fabian Rohner und Lindrit Kamberi haben in einem ersten Schritt beim FCZ den Durchbruch nicht geschafft. Die heutige Profi-Challenge League war als Zwischenschritt unverzichtbar, um dorthin zu kommen, wo sie heute stehen. In eine vergrösserte Challenge League mit U21-Teams hätte man sie nicht ausleihen können. Für ihren Entwicklungsstand wäre das Niveau und auch die Trainingsbedingungen in so einer Liga viel zu schlecht gewesen. Kamberi und Rohner hätten möglicherweise den Profifussball aufgegeben und Krasniqi hätte den Weg über eine ausländische Liga (zum Beispiel Prva Liga in Slowenien, Ekstraklasa in Polen oder Finnische Liga) suchen müssen. Denn ohne Spielpraxis in einem Profiteam kann man sich nicht entwickeln.
Don UrsuloMitglied
06.11.2022, 01:07 · #244
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... Die Challengeleague wird ebenfalls auf 16 (oder gar 18) Teams aufgestockt. U21 Teams dürfen mitspielen wenn sie sich sportlich qualifizieren. Die Promo wird abgeschaft. Wenn eine Reform, dann in diese Richtung. Mit Playoff Gugus oder schottisches Modell... mit dem kann ich persönlich wenig anfangen. Fakt ist: eine 16er Liga ist möglich. Oder halt einfach beim bestehenden Modell bleiben. Möglich ist grundsätzlich alles. Auch Etoile Carouge oder Wettswil-Bonstetten in der obersten Liga. Die Frage ist mit welchem Resultat. Es gibt einige Leute, die sagen, nur 1x gegen das gleiche Team spielen, sei "interessanter". Die Wahrheit liegt aber bei den Taten, nicht bei den Worten. Taten bedeutet: Zuschaueraufmarsch. Gegen YB, Basel, FCZ oder St. Gallen kommen einfach viel mehr Zuschauer in die Stadien. Auch bei zwei Spielen pro Saison gegen diese Gegner. Wenn dann tatsächlich Vaduz oder Beillnzona kommen, fragt man sich in einem fast leeren Stadion, wo all die Leute geblieben sind, die immer davon redeten, es sei "interessanter". Letztlich entscheidet die Masse der Durchschnittszuschauer, was besser funktioniert. Nicht ein paar wenige Fussball-Freaks mit 80er- oder 90er-Jahre Nostalgie ("Brüttisellen, das waren noch Zeiten..."). Tatsache ist, dass bei einer kleineren Liga die Zuschauerzahlen höher sind. Und natürlich auch die Qualität. Dank der 10er-Liga hat die Schweiz international mithalten können wie nie zuvor. Mit mehr Teams wird das Niveau nach unten gezogen, denn die Teams und Spieler, die dazustossen, sind ja solche mit heutigem Challenge League-Niveau. Die können nicht über Nacht besser kicken, nur weil sie jetzt in einer Liga mit dem Namen "Super League" auflaufen. Die Top-Teams werden in vielen Spielen deutlich weniger gefordert als heute. Es stellt sich ein gewisser Schlendrian ein, der sich auch auf die internationale Performance auswirkt. Und es bildet sich in vielen Saisons im Mittelfeld ein Niemandsland der Tabelle mit gähnender Langeweile ab Mitte der Saison. Die Spieler sind nicht mehr so fokussiert, weil es ja um Nichts mehr geht. Halt so, wie es früher war, als es noch keine 10er-Liga gab. Die jungen Talente wechseln so noch früher als heute in andere Länder, weil sie hier schnell mal nichts mehr lernen. Es geht dann alles mehr in die Richtung einer Serbischen Liga. Ein fussballverrücktes Land, wo in der "Super Liga" mit 16 Teams nur 2'000 Zuschauer im Schnitt kommen. Es spielen viele Teams aus Kleinstädten oder Stadtteilen von Belgrad mit, die fast niemanden interessieren. In abgewrackten Stadien, wo nur die paar wenigen Hartgesottenen hingehen - aber ganz sicher nicht die breite Masse inklusive Frauen und Kinder. Würden sie eine 10er-Liga einführen, würden die Qualität und die Zuschauerzahlen sofort steigen. Ein weiteres Problem ist, dass die Kluft zwischen Super League und Challenge League bei Ligavergrösserungen riesig würde, sportlich und finanziell. Einen Abstieg könnte man praktisch nicht mehr verkraften, weil in einer vergrösserten Challenge League (allenfalls sogar mit U21-Teams) die Einnahmen verschwindend klein wären. Es wäre eine Amateurliga mit ein paar hundert Zuschauern wie die heutige Promotion League. Würde ein Klub wie der FCZ absteigen, was in einer Saison wie der jetzigen auch in einer 16er-Liga passieren kann, wäre der Konkurs fast schon vorprogrammiert. Abwenden könnte man diesen nur durch einen totalen Neuanfang mit Spielern aus dem eigenen Nachwuchs, Umzug in den Utogrund und Ähnliches. Der ganze Verein würde dann mit einem Schlag auf das Niveau der anderen Amateurteams der Liga geschrumpft. Das braucht dann Jahre, um eventuell wieder mal raufzukommen. Auch für die jungen Talente fehlt dann als Entwicklungsstufe eine Profiliga mit einem Niveau nahe der Super League wie es die heutige Challenge League ist. Bledian Krasniqi, Fabian Rohner und Lindrit Kamberi haben in einem ersten Schritt beim FCZ den Durchbruch nicht geschafft. Die heutige Profi-Challenge League war als Zwischenschritt unverzichtbar, um dorthin zu kommen, wo sie heute stehen. In eine vergrösserte Challenge League mit U21-Teams hätte man sie nicht ausleihen können. Für ihren Entwicklungsstand wäre das Niveau und auch die Trainingsbedingungen in so einer Liga viel zu schlecht gewesen. Kamberi und Rohner hätten möglicherweise den Profifussball aufgegeben und Krasniqi hätte den Weg über eine ausländische Liga (zum Beispiel Prva Liga in Slowenien, Ekstraklasa in Polen oder Finnische Liga) suchen müssen. Denn ohne Spielpraxis in einem Profiteam kann man sich nicht entwickeln. Vielen Dank likavi! Wie immer messerscharf analysiert!
laissaMitglied
06.11.2022, 12:29 · #245
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... Die Challengeleague wird ebenfalls auf 16 (oder gar 18) Teams aufgestockt. U21 Teams dürfen mitspielen wenn sie sich sportlich qualifizieren. Die Promo wird abgeschaft. Wenn eine Reform, dann in diese Richtung. Mit Playoff Gugus oder schottisches Modell... mit dem kann ich persönlich wenig anfangen. Fakt ist: eine 16er Liga ist möglich. Oder halt einfach beim bestehenden Modell bleiben. Möglich ist grundsätzlich alles. Auch Etoile Carouge oder Wettswil-Bonstetten in der obersten Liga. Die Frage ist mit welchem Resultat. Es gibt einige Leute, die sagen, nur 1x gegen das gleiche Team spielen, sei "interessanter". Die Wahrheit liegt aber bei den Taten, nicht bei den Worten. Taten bedeutet: Zuschaueraufmarsch. Gegen YB, Basel, FCZ oder St. Gallen kommen einfach viel mehr Zuschauer in die Stadien. Auch bei zwei Spielen pro Saison gegen diese Gegner. Wenn dann tatsächlich Vaduz oder Beillnzona kommen, fragt man sich in einem fast leeren Stadion, wo all die Leute geblieben sind, die immer davon redeten, es sei "interessanter". Letztlich entscheidet die Masse der Durchschnittszuschauer, was besser funktioniert. Nicht ein paar wenige Fussball-Freaks mit 80er- oder 90er-Jahre Nostalgie ("Brüttisellen, das waren noch Zeiten..."). Tatsache ist, dass bei einer kleineren Liga die Zuschauerzahlen höher sind. Und natürlich auch die Qualität. Dank der 10er-Liga hat die Schweiz international mithalten können wie nie zuvor. Mit mehr Teams wird das Niveau nach unten gezogen, denn die Teams und Spieler, die dazustossen, sind ja solche mit heutigem Challenge League-Niveau. Die können nicht über Nacht besser kicken, nur weil sie jetzt in einer Liga mit dem Namen "Super League" auflaufen. Die Top-Teams werden in vielen Spielen deutlich weniger gefordert als heute. Es stellt sich ein gewisser Schlendrian ein, der sich auch auf die internationale Performance auswirkt. Und es bildet sich in vielen Saisons im Mittelfeld ein Niemandsland der Tabelle mit gähnender Langeweile ab Mitte der Saison. Die Spieler sind nicht mehr so fokussiert, weil es ja um Nichts mehr geht. Halt so, wie es früher war, als es noch keine 10er-Liga gab. Die jungen Talente wechseln so noch früher als heute in andere Länder, weil sie hier schnell mal nichts mehr lernen. Es geht dann alles mehr in die Richtung einer Serbischen Liga. Ein fussballverrücktes Land, wo in der "Super Liga" mit 16 Teams nur 2'000 Zuschauer im Schnitt kommen. Es spielen viele Teams aus Kleinstädten oder Stadtteilen von Belgrad mit, die fast niemanden interessieren. In abgewrackten Stadien, wo nur die paar wenigen Hartgesottenen hingehen - aber ganz sicher nicht die breite Masse inklusive Frauen und Kinder. Würden sie eine 10er-Liga einführen, würden die Qualität und die Zuschauerzahlen sofort steigen. Ein weiteres Problem ist, dass die Kluft zwischen Super League und Challenge League bei Ligavergrösserungen riesig würde, sportlich und finanziell. Einen Abstieg könnte man praktisch nicht mehr verkraften, weil in einer vergrösserten Challenge League (allenfalls sogar mit U21-Teams) die Einnahmen verschwindend klein wären. Es wäre eine Amateurliga mit ein paar hundert Zuschauern wie die heutige Promotion League. Würde ein Klub wie der FCZ absteigen, was in einer Saison wie der jetzigen auch in einer 16er-Liga passieren kann, wäre der Konkurs fast schon vorprogrammiert. Abwenden könnte man diesen nur durch einen totalen Neuanfang mit Spielern aus dem eigenen Nachwuchs, Umzug in den Utogrund und Ähnliches. Der ganze Verein würde dann mit einem Schlag auf das Niveau der anderen Amateurteams der Liga geschrumpft. Das braucht dann Jahre, um eventuell wieder mal raufzukommen. Auch für die jungen Talente fehlt dann als Entwicklungsstufe eine Profiliga mit einem Niveau nahe der Super League wie es die heutige Challenge League ist. Bledian Krasniqi, Fabian Rohner und Lindrit Kamberi haben in einem ersten Schritt beim FCZ den Durchbruch nicht geschafft. Die heutige Profi-Challenge League war als Zwischenschritt unverzichtbar, um dorthin zu kommen, wo sie heute stehen. In eine vergrösserte Challenge League mit U21-Teams hätte man sie nicht ausleihen können. Für ihren Entwicklungsstand wäre das Niveau und auch die Trainingsbedingungen in so einer Liga viel zu schlecht gewesen. Kamberi und Rohner hätten möglicherweise den Profifussball aufgegeben und Krasniqi hätte den Weg über eine ausländische Liga (zum Beispiel Prva Liga in Slowenien, Ekstraklasa in Polen oder Finnische Liga) suchen müssen. Denn ohne Spielpraxis in einem Profiteam kann man sich nicht entwickeln. Das ist wohl deine Sicht der Dinge. Andere Nationen zeigen durchaus beachtliches Niveau wenn man ihre Anzahl der Clubs in der obersten Spielklasse anschaut. Z.B Norwegen, die viele gute Talente auf europäisches Niveau brachte und weiter bringen wird und uns in der Teamwertung überholt. Das alles ohne grosse Zuschauermassen.. Weiter Schweden, Holland, Belgien, Portugal die ebenfalls hohe Anzahlen aufweisen. Deren Mannschaften innerhalb der Stufe aber durchaus grosse Klassenunterschiede aufweisen, aber genau darum für Talente der grösseren Klubs als Auffangbecken genutzt werden. Wenn du schon von der grossen Qualität der Schweiz schwärmst erwarte ich in den nächsten Jahren einen Schritte nach hinten. Die guten Jahrgänge zu Beginn der Neunziger erschöpfen langsam und alle die kommenden, auf Juniorenstufe, haben nichts grosses gerissen. Das hängt wohl auch mit der etwas falschen Priorität im Nachwuchstraining zusammen, die hoffentlich jetzt angepasst wurde.
camelosMitglied
06.11.2022, 17:04 · #246
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Wenn dann tatsächlich Vaduz oder Beillnzona kommen, fragt man sich in einem fast leeren Stadion, wo all die Leute geblieben sind, die immer davon redeten, es sei "interessanter". Letztlich entscheidet die Masse der Durchschnittszuschauer, was besser funktioniert. Nicht ein paar wenige Fussball-Freaks mit 80er- oder 90er-Jahre Nostalgie ("Brüttisellen, das waren noch Zeiten..."). Tatsache ist, dass bei einer kleineren Liga die Zuschauerzahlen höher sind. Und natürlich auch die Qualität. Dank der 10er-Liga hat die Schweiz international mithalten können wie nie zuvor. Mit mehr Teams wird das Niveau nach unten gezogen, denn die Teams und Spieler, die dazustossen, sind ja solche mit heutigem Challenge League-Niveau. Die können nicht über Nacht besser kicken, nur weil sie jetzt in einer Liga mit dem Namen "Super League" auflaufen. Die Top-Teams werden in vielen Spielen deutlich weniger gefordert als heute. Es stellt sich ein gewisser Schlendrian ein, der sich auch auf die internationale Performance auswirkt. Und es bildet sich in vielen Saisons im Mittelfeld ein Niemandsland der Tabelle mit gähnender Langeweile ab Mitte der Saison. Die Spieler sind nicht mehr so fokussiert, weil es ja um Nichts mehr geht. Halt so, wie es früher war, als es noch keine 10er-Liga gab. Die jungen Talente wechseln so noch früher als heute in andere Länder, weil sie hier schnell mal nichts mehr lernen. Es geht dann alles mehr in die Richtung einer Serbischen Liga. Ein fussballverrücktes Land, wo in der "Super Liga" mit 16 Teams nur 2'000 Zuschauer im Schnitt kommen. Es spielen viele Teams aus Kleinstädten oder Stadtteilen von Belgrad mit, die fast niemanden interessieren. In abgewrackten Stadien, wo nur die paar wenigen Hartgesottenen hingehen - aber ganz sicher nicht die breite Masse inklusive Frauen und Kinder. Würden sie eine 10er-Liga einführen, würden die Qualität und die Zuschauerzahlen sofort steigen. Ein weiteres Problem ist, dass die Kluft zwischen Super League und Challenge League bei Ligavergrösserungen riesig würde, sportlich und finanziell. Einen Abstieg könnte man praktisch nicht mehr verkraften, weil in einer vergrösserten Challenge League (allenfalls sogar mit U21-Teams) die Einnahmen verschwindend klein wären. Es wäre eine Amateurliga mit ein paar hundert Zuschauern wie die heutige Promotion League. Würde ein Klub wie der FCZ absteigen, was in einer Saison wie der jetzigen auch in einer 16er-Liga passieren kann, wäre der Konkurs fast schon vorprogrammiert. Abwenden könnte man diesen nur durch einen totalen Neuanfang mit Spielern aus dem eigenen Nachwuchs, Umzug in den Utogrund und Ähnliches. Der ganze Verein würde dann mit einem Schlag auf das Niveau der anderen Amateurteams der Liga geschrumpft. Das braucht dann Jahre, um eventuell wieder mal raufzukommen. Auch für die jungen Talente fehlt dann als Entwicklungsstufe eine Profiliga mit einem Niveau nahe der Super League wie es die heutige Challenge League ist. Bledian Krasniqi, Fabian Rohner und Lindrit Kamberi haben in einem ersten Schritt beim FCZ den Durchbruch nicht geschafft. Die heutige Profi-Challenge League war als Zwischenschritt unverzichtbar, um dorthin zu kommen, wo sie heute stehen. In eine vergrösserte Challenge League mit U21-Teams hätte man sie nicht ausleihen können. Für ihren Entwicklungsstand wäre das Niveau und auch die Trainingsbedingungen in so einer Liga viel zu schlecht gewesen. Kamberi und Rohner hätten möglicherweise den Profifussball aufgegeben und Krasniqi hätte den Weg über eine ausländische Liga (zum Beispiel Prva Liga in Slowenien, Ekstraklasa in Polen oder Finnische Liga) suchen müssen. Denn ohne Spielpraxis in einem Profiteam kann man sich nicht entwickeln. Vielen Dank likavi! Wie immer messerscharf analysiert! likavi hat geschrieben: Und die WM 2026 in u.a. den USA? Besetzung von Afghanistan und Irak. Völkerrechtwidriger Angriff auf Serbien. Bombardierung von Lybien. Mit dem von den USA (und der EU) geförderten Regierungsputsch 2014 stark beteiligt an der Eskalation in der Ukraine, die zum heutigen Krieg führte... Man kann ja der Meinung sein, die WM 2018 hätte nicht in Russland stattfinden dürfen, aber dann muss man über den Tellerrand der hiesigen von US-Propaganda geprägten Medienlandschaft hinausschauen und die gleichen Standards gegen alle anwenden. Die Russische Propaganda gegen die Ukraine ist absurd. Aber die Propaganda bei uns ist nicht besser, wenn es um Staaten / Regierungen / Politiker / Parteien geht, die den USA / der EU ein Dorn im Auge sind. Messerscharf analysiert?
Avatar von roliZroliZMitglied
07.11.2022, 15:53 · #247
Beiträge: 1'820
Mir graut es vor beiden Modi. Weil ich mich noch zu gut erinnern kann an die verkackte Auf-Abstiegs Runde in der wir uns meistens befanden in den 90er Jahren. Jeden Frühling das Gezittere und das Pack feierte Titel an Titel. Mit bald 10 Mio. Einwohnern (schlimm, aber füllt Stadien) liegt doch eine 12-Liga drin. Mit 4 Runden. Die Engländer haben ja noch den Ligacup. Wie quetschen die den rein? Und wieso können die Hockeyaner 14, darunter viele Dorfklubs stellen?
ZürcherflyerMitglied
07.11.2022, 17:16 · #248
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Mir graut es vor beiden Modi. Weil ich mich noch zu gut erinnern kann an die verkackte Auf-Abstiegs Runde in der wir uns meistens befanden in den 90er Jahren. Jeden Frühling das Gezittere und das Pack feierte Titel an Titel. Mit bald 10 Mio. Einwohnern (schlimm, aber füllt Stadien) liegt doch eine 12-Liga drin. Mit 4 Runden. Die Engländer haben ja noch den Ligacup. Wie quetschen die den rein? Und wieso können die Hockeyaner 14, darunter viele Dorfklubs stellen? Ja, die Schweiz kann bald 10 Milionen Einwohner haben. Aber die neuen Fans unterstützen meistens kein schlechtes Team sondern eines das bereits vieles Fans hat. Die Engländer spielen glaub oftmals unter der Woche. Beim Eishokey ist der zuschauerschnitt etwas geringer als im Fussball. Ein Fussballfeld hat jedes Dorf, Eishokeyfelder sind selten. Im ganzen Graubünden hat es viele Fans vom HCD weil es nicht in jedem Dorf ein Eishokeyclub hat. Dies ist auch der Grund weshalb es im ganzen Graubünden kein Proficlub im Fussball hat. Die Einwohner dazu haben sie, aber verstreut.
Don UrsuloMitglied
07.11.2022, 20:04 · #249
Beiträge: 10'541
16er Liga Hin- und Rückrunde. Gegen jedes Team nur 1x zu Hause und 1x auswärts in der Meisterschaft. Macht die Liga definitiv attraktiver. Ist zuschauerfördernd. Cup ab 1/16 Final mit Hin- und Rückspiel, um die fehlenden (Heim)Spiele wegen neuem Modus + Zuschauereinnahmen zu kompensieren. Nägeli würde sich im Grab drehen :-) Schon in den 70er sagte er: 10 Teams, 4 Runden FCZ vs. Nordstern reisst niemand von den Sitzen ... Er sollte recht bekommen - 30 Jahre später. Zuschauer Rekorde kännsch? Die wurden mit dem 10er Modus gebrochen und gehalten. Die Schweiz gibt keine 16 Teams her. 10 ist wirklich das Max. Schon 12 ist ein Spagat. So en chabis
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Avatar von MetalZHMetalZHMitglied
08.11.2022, 12:21 · #250
Beiträge: 5'727
Ich ha amig multipli Déjà-vu im Forum.
We are Motörhead. And we play Rock'n'Roll.
1896Mitglied
09.11.2022, 09:42 · #251
Beiträge: 1'635
16er Liga Hin- und Rückrunde. Gegen jedes Team nur 1x zu Hause und 1x auswärts in der Meisterschaft. Macht die Liga definitiv attraktiver. Ist zuschauerfördernd. Cup ab 1/16 Final mit Hin- und Rückspiel, um die fehlenden (Heim)Spiele wegen neuem Modus + Zuschauereinnahmen zu kompensieren. Nägeli würde sich im Grab drehen :-) Schon in den 70er sagte er: 10 Teams, 4 Runden FCZ vs. Nordstern reisst niemand von den Sitzen ... Er sollte recht bekommen - 30 Jahre später. Zuschauer Rekorde kännsch? Die wurden mit dem 10er Modus gebrochen und gehalten. Die Schweiz gibt keine 16 Teams her. 10 ist wirklich das Max. Schon 12 ist ein Spagat. So en chabis
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ZürcherflyerMitglied
09.11.2022, 16:37 · #252
Beiträge: 1'861
Fc Wil laut Blick auch für den Schotten-Modus.
Don UrsuloMitglied
09.11.2022, 16:59 · #253
Beiträge: 10'541
Fc Wil laut Blick auch für den Schotten-Modus. 10:10
KiyomasuMitglied
09.11.2022, 17:00 · #254
Beiträge: 2'772
Fc Wil laut Blick auch für den Schotten-Modus. 10:10 Ich denke die Basler werden auch noch kippen, wenn sie nicht den Fans in den Rücken fallen wollen.
Charlie BrownMitglied
09.11.2022, 21:52 · #255
Beiträge: 14'072
Dave du Banane, mach mal fürschi.
eifachöppisMitglied
10.11.2022, 10:08 · #256
Beiträge: 4'889
Dave du Banane, mach mal fürschi. Weiss nicht, ob Dave kippen wird. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 00606.html Kippt Degen, dann muss er eigentlich auch per sofort vom SFL-Komitee zurücktreten und den Platz an Canepa abtreten. Macht er dies nicht von sich aus und Canepa tritt bei den nächsten Wahlen wieder an, dann sollte die Wahl von Canepa bzw. Abwahl von Degen nur noch Formsache sein.
Avatar von DaveDaveMitglied
10.11.2022, 12:53 · #257
Beiträge: 8'210
Das heisst LG Dave ihr Nilpe.
«Wenn jemand sagt, der FCZ sei kein Spitzenklub, habe ich Mühe, weiterzudiskutieren.» Ancillo Canepa
Charlie BrownMitglied
10.11.2022, 13:27 · #258
Beiträge: 14'072
Das heisst LG Dave ihr Nilpe. stimmt, das ist *absolut *zentral.
ZhyrusMitglied
10.11.2022, 19:31 · #259
Beiträge: 15'719
Das heisst LG Dave ihr Nilpe. stimmt, das ist *absolut *zentral. Das Playoffsystem ist absolut neu und innovativ! Mit dem Erlös aus den Playoffs kann jeder Präsi coole Markenprodukte wie zum Beispiel eine Ray-Ban-Sonnenbrille kaufen. Ein toller Mehrwert.
chukMitglied
11.11.2022, 10:53 · #260
Beiträge: 1'061
Basel stimmt für Schotten-Modus!
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