Super League Modus

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ZürcherflyerMitglied
11.04.2022, 17:22 · #1
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Nachdem in verschiedenen Threads über die geplante Modusänderung diskutiert wird und ich den Überblick verloren habe, erlaube ich mir einen dafür bestimmten Thread zu eröffnen. (Sollte es mir nicht erlaubt sein oder gehört es eher in die Kategorie „Fussball Club Zürich“ dann bitte handeln liebe Admins.) Ich bin mit Canepa einig und befürworte die Aufstockung auf 12 Teams und die weiterführung der geteilten Tabelle. Die Playoffs finde ich eine Katastrophe. Zusammen sind es ohne Playoffs 32 Spiele. Gerne kann dazu der Cup ab dem Achtelfinale mit hin und Rückspiel stattfinden. Ich denke das es den meisten Amateurvereine reizt mal in einem Grossen Stadion zu spielen. Wie findet ihr das?
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11.04.2022, 17:52 · #2
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Gute Idee. Dann stelle ich den gleich hier rein: Absurd oder modern? Der Modus spaltet 12 statt 10 Teams, Qualifikation, Champions- und Relegationsgruppe, Playoff – die Swiss Football League schlägt einschneidende Veränderungen ab 2023/24 vor. Die Kommentare fallen deutlich aus. Thomas Schifferle Publiziert: 10.04.2022, 11:06 Chilla ist in Form, als ihr Ancillo Canepa in seinem Büro einen Fussball zuwirft. Sie fängt ihn mit der Schnauze und möchte immer weitermachen. Er möchte über das Thema der Woche im Schweizer Fussball reden und schickt deshalb seine Schäferhündin hinaus. Sie aber gibt nicht auf und kommt immer wieder herein. Ihre Hartnäckigkeit bleibt unbelohnt. Canepa, seit 2006 Präsident des FC Zürich, hat seine Gedanken zum Thema auf einer A4-Seite niedergeschrieben. «Argumente neuer Modus-Vorschlag SFL» ist der Titel. 14 Punkte führt er dazu auf. Eine Frage genügt, um ihn in Fahrt zu bringen: Freut er sich auf den neuen Modus? Seine Antwort wird zum Monolog, sie dauert sechseinhalb Minuten. Seine Kernbotschaft heisst: «Den Meister in einem Playoff zu bestimmen, ist absurd. Ein No-go!» Am Ende sagt er: «Bumm. Jetzt haben Sie alles.» Der Modus ist so etwas wie der Dauerbrenner in unserem Fussball. Allein in den letzten fünf Jahren gab es gefühlt fünf Anläufe, um daran etwas zu ändern. Vielen ist die Liga zu klein, «bei zehn Clubs beträgt das Abstiegsrisiko 20 Prozent», sagt Canepa, «das ist einmalig im europäischen Fussball und einfach zu hoch». Aber das Problem ist immer gewesen, einen vernünftigen Modus mit einer vernünftigen Anzahl Spiele zu finden. Ein Modell sah 44 Spiele vor, das war allen zu viel, ein anderes 33, aber da war der Nachteil der ungleichen Anzahl von Heimspielen. Allen gleich war die Einschränkung, dass man keine Rückkehr zu einer Final- und Abstiegsrunde wollte. «Also sagten wir uns: Lassen wir es besser sein, als einen Blödsinn zu machen», erzählt Canepa. Was diese Diskussionen aber immer klarmachten: Nur wer ein strukturelles Problem in einem kleinen Land hat, redet fortwährend über den Modus und sieht in ihm ein Heilmittel. «Unfair, ungerecht»: Darum ist Canepa gegen ein Playoff Das Komitee der Swiss Football League hat nun am Dienstag seinen neuesten Entwurf vorgestellt. Der sieht viele Veränderungen vor: Aufstockung ab 2023/24 auf 12 Teams, nach einer Qualifikation mit 22 Spielen eine Teilung der Rangliste in zwei Sechsergruppen, in denen es jeweils 10 Spiele gibt. Am Ende sind es 32 Spiele für alle, aber die Saison ist noch nicht zu Ende, ausser für den Letzten der Relegationsgruppe, der direkt absteigt. Das Revolutionäre für den Fussball ist das, was danach folgt: das Playoff. Der Erste und der Zweite ermitteln so den Meister. Die Teams auf den Rängen 3 bis 10 machen auf diese Art die Plätze im Europacup aus. Die Reaktionen darauf reichen vom CC in Zürich bis zum CC im Wallis, von Cillo Canepa bis Christian Constantin, von den Kommentaren in Zeitungen bis zu den komplett gegensätzlichen Kommentaren in Onlineforen. Kurz: Die Meinungen sind klar geteilt. Beginnen wir am Schanzengraben hinter dem Paradeplatz, wo Canepa sein Büro hat. Er ist für die Aufstockung, weil er in einer grösseren Liga mehr Planungssicherheit erkennt. «Wir haben das einmal doch bei uns gesehen», sagt er, «wir hatten nur zwei, drei Punkte Rückstand auf einen Europacupplatz, gleichzeitig aber auch nur zwei, drei Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Planungssicherheit gleich null. Ein Abstieg hat fundamentale wirtschaftliche Folgen.» Der FCZ erlebte das 2016. Nur dank des Cupsiegs und der Teilnahme an der Europa League, die allein 4,6 Millionen an Uefa-Prämien einbrachte, kam er «mit einem blauen Auge davon», erinnert sich Canepa. Mehr Planungssicherheit, weniger Existenzdruck, grössere Chancen für Junge, zum Einsatz zu kommen – diese Vorteile erkennt Canepa in einer 12er-Liga. Wenn da jetzt bloss nicht dieses Playoff wäre. «Ein Modus muss klar, unkompliziert und für alle nachvollziehbar sein», sagt er, «ein Playoff ist sportlich unfair und ungerecht!» Dass künstlich Spannung erzeugt wird, ist für ihn «weder innovativ noch intelligent, sondern weltfremd». Auch die Young Boys, die Dominatoren der letzten vier Saisons, sprechen sich dagegen aus. Für Canepa muss der Club Meister sein, der am Ende einer Saison auch am meisten Punkte hat. Da ist er Traditionalist. In einem Meister-Playoff – ob das nun in zwei oder drei Spielen entschieden wird, ist im Liga-Vorschlag nicht bestimmt – fürchtet er die grossen emotionalen Ausschläge. Er erinnert sich an den 13. Mai 2006, den Sieg des FCZ in Basel und die folgenden Gewaltausbrüche in der Muttenzerkurve. Das ist für ihn das abschreckende Beispiel und wirft bei ihm die Frage auf, ob es für solche Finalspiele überhaupt eine Bewilligung der Sicherheitsbehörden gäbe. Nahe liegt nun der Vergleich mit dem Eishockey, das in der Schweiz das Playoff seit 1986 kennt. Canepa hält wenig davon. Eishockey sei mehr oder weniger eine geschlossene Gesellschaft, sagt er, die Qualifikationsrunden seien zum Einschlafen, und vor allem: Die finanziellen Auswirkungen im Erfolgsfall seien im Fussball ganz andere als im Eishockey. Er denkt an die möglichen Einnahmen aus Europacup-Teilnahmen oder Spielertransfers. Was jetzt neu sein soll, gab es schon einmal Telefon ins Wallis, zu Christian Constantin. Der Besitzer des FC Sion ruft in seinem Gedächtnis die Saison 1967/68 ab, als GC, der FCZ und Lugano in einer Dreierrunde den Titel ausmachten. Oder das Jahr 1971, als Basel und GC nach 26 Runden punktgleich waren und darum ein Entscheidungsspiel austrugen. Damit will er sagen: Was jetzt neu sein soll, hat es alles schon einmal gegeben. Constantin ist für alles: für die Aufstockung, fürs Playoff. Im Gegensatz zum Ligavorschlag ist er sogar für die Punkteteilung nach der Qualifikation. Er sagt: «Man muss kreativ sein und modern. Entscheidungsspiele bringen die grossen Emotionen. Wer gegen Emotionen ist, muss mit dem Fussball aufhören, der muss auch mit dem Cup aufhören.» Constantin denkt dabei an die Generation von Jungen, die mit Netflix und Amazon aufwachsen. Darum glaubt er, nur etwas Aussergewöhnliches kann bei ihnen den Reiz wecken, zum Fussball zu kommen. In den Zeitungen sind die Kommentare à la Constantin. CH-Media: «Genialer Wurf.» Blick: «Nicht fairer, aber attraktiver.» Tamedia: «Playoff ist einen Versuch wert.» Canepa hat das alles auch mitbekommen. Als Antwort darauf verweist er auf die Reaktionen von Fussballinteressierten, die er selbst per Mail erhalten oder in Leserbriefspalten gesehen hat. Diese Reaktionen sind durchwegs negativ, bei Tagesanzeiger.ch zum Beispiel sind es 55 von 56. Der Tenor ist eindeutig: Ein Playoff entwertet die normale Meisterschaft. Die Kommentare auf Twitter fasst der Kommunikationschef der Liga, Philippe Guggisberg, in einem Wort zusammen: «Verheerend.» Hüppi bittet um Verständnis und Coolness Telefon nach St. Gallen, zu Matthias Hüppi. Der Präsident des FC St. Gallen sitzt seit drei Jahren im Komitee der Liga. Er, der seinen Club so emotional begleitet, sagt: «Man muss das in aller Coolness anschauen.» Er bittet um einen konstruktiven Dialog, um das Verständnis für alle Ansichten und findet es darum nicht gut, wenn Meinungen schon jetzt zu Markte getragen würden. Das würde der Sache nicht gerecht. Mit seinen Fans hat er eine Diskussion schon aufgegleist, weil er hören will, wie sie denken. Er möchte eine Meisterschaft, die nicht langweilig ist. Was er sagt, ohne sich im Detail festzulegen: Eine Meisterschaft dürfe nicht langweilig sein; es wäre doch auch eine Bestätigung, sich in einem Playoff zum Meister zu machen; und statt «mitten im Niemandsland» zu spielen, hätte man immer noch die Chance auf einen Platz im Europacup. Am 20. Mai stimmt die Generalversammlung der Swiss Football League über den Modus ab. Für eine Neuerung braucht es 14 Stimmen. ![](https://cdn.unitycms.io/images/8Z0a104rqtIBxVncGJ9d4A.jpg?op=ocroped&val=2001,2000,1000,1000,0,0&sum=5d3_CN26Oqc) https://www.tagesanzeiger.ch/absurd-ode ... 0155531294
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DeepblueMitglied
12.04.2022, 06:14 · #3
Beiträge: 5'792
Die Schweiz hat mit dem bestehenden Modus klar ihr Niveau verbessert, verglichen zum alten Modus (12 Teams, A-Leage, Auf-Abstiegsrunde). Ich denke viel mehr gibt die Schweiz nicht her und deshalb würde ich dies so beibehalten. Eine Aufstockung macht es zwar für die bestehenden Clubs einfacher oben zu bleiben, aber darunter würde auch die sportliche "Fitness" leiden und die CH-Clubs werden weniger kompetitiv (These). Dafür würde Sie den Fans mehr Abwechslung bieten, was in einem ersten Schritt sicher positiv wäre. Aber mit 12 Teams dürfte der Qualitätsunterschied zu gross sein, um wirklich ein positives Bild zu liefern - 4 Teams die Mauern brauchen wir nicht. Betreffend Playoff - sicher Interessant, aber überlasst das doch bitte dem Eishockey. Kann spannend sein, hat für mich aber nichts mit nationalem Liga-Fussball zu tun. Oder machen wir dann den Schweizer Cup im Ligaformat? (hahaha)
ZüriAlainMitglied
12.04.2022, 07:25 · #4
Beiträge: 294
Nachdem in verschiedenen Threads über die geplante Modusänderung diskutiert wird und ich den Überblick verloren habe, erlaube ich mir einen dafür bestimmten Thread zu eröffnen. (Sollte es mir nicht erlaubt sein oder gehört es eher in die Kategorie „Fussball Club Zürich“ dann bitte handeln liebe Admins.) Ich bin mit Canepa einig und befürworte die Aufstockung auf 12 Teams und die weiterführung der geteilten Tabelle. Die Playoffs finde ich eine Katastrophe. Zusammen sind es ohne Playoffs 32 Spiele. Gerne kann dazu der Cup ab dem Achtelfinale mit hin und Rückspiel stattfinden. Ich denke das es den meisten Amateurvereine reizt mal in einem Grossen Stadion zu spielen. Wie findet ihr das? Cup mit Hin- und Rückspiel wäre eher kontraproduktiv denke ich... Diese "Cup-Sensationen" die den Wettbewerb ausmachen, würden so immer seltener. Zudem schwindet wohl auch das Interesse; nach einem 5-0 Hinspiel-Sieg eines Super Ligisten gegen einen überraschenden Unterklassigen würde wohl kaum noch jemand für Rückspiel ins grosse Stadion kommen. Wenn, dann das England-Format mit Wiederholungsspiel bei Unentschieden. Aber zuerst muss sowieso der Liga-Modus geklärt werden, bevor man über den Cup diskutieren kann...
1896Mitglied
12.04.2022, 09:16 · #5
Beiträge: 1'635
Ich bleib dabei...ist voll Kacke!!!
komalinoMitglied
12.04.2022, 09:44 · #6
Beiträge: 3'642
Ich bleib dabei...ist voll Kacke!!! Bin bei dir…und leider ist die voll am dampfen!
trellezMitglied
14.04.2022, 06:30 · #8
Beiträge: 1'933
fcsgforum: Eine Variante wäre auch eine Liga mit 35 Teams. Dann spielt jeder einmal gegen jeden. Eine Mannschaft hat spielfrei und stellt die 17 Schiedsrichter für die Partien. Man muss halt ein bisschen offen sein für Neuerungen… Ich wusste nicht, dass es in St. Gallen noch Leute mit Humor gibt..;-)
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18.04.2022, 15:34 · #9
Beiträge: 2'399
warum nicht sl und cl mit je 12 teams. zuerst je eine einfachrunde pro liga, dann in 3 8er-gruppen (finalrunde sl, auf/abstiegsrunde, abstiegsrunde cl) nochmals eine einfachrunde. gibt für alle wie bisher 36 spiele, die chance für sl-teams abzusteigen ist kleiner als heute, und wenn man die finalrunde verpasst, hat man als abwechslung 4 neue auswärtsspiele.
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MushuMitglied
18.04.2022, 16:20 · #10
Beiträge: 2'008
warum nicht sl und cl mit je 12 teams. zuerst je eine einfachrunde pro liga, dann in 3 8er-gruppen (finalrunde sl, auf/abstiegsrunde, abstiegsrunde cl) nochmals eine einfachrunde. gibt für alle wie bisher 36 spiele, die chance für sl-teams abzusteigen ist kleiner als heute, und wenn man die finalrunde verpasst, hat man als abwechslung 4 neue auswärtsspiele. Irgendwie ... spannend und reizvoll!!!
Es gibt Leute, die mögen mich nicht, für das was ich sage... Jetzt stellt Euch mal vor, die wüssten was ich denke....
ZürcherflyerMitglied
18.04.2022, 16:58 · #11
Beiträge: 1'861
warum nicht sl und cl mit je 12 teams. zuerst je eine einfachrunde pro liga, dann in 3 8er-gruppen (finalrunde sl, auf/abstiegsrunde, abstiegsrunde cl) nochmals eine einfachrunde. gibt für alle wie bisher 36 spiele, die chance für sl-teams abzusteigen ist kleiner als heute, und wenn man die finalrunde verpasst, hat man als abwechslung 4 neue auswärtsspiele. Finde ich noch ein spannender und interessanter Modus. Bitte der SFL einreichen!
Avatar von FlorianFlorianMitglied
18.04.2022, 19:59 · #12
Beiträge: 6'357
warum nicht sl und cl mit je 12 teams. zuerst je eine einfachrunde pro liga, dann in 3 8er-gruppen (finalrunde sl, auf/abstiegsrunde, abstiegsrunde cl) nochmals eine einfachrunde. gibt für alle wie bisher 36 spiele, die chance für sl-teams abzusteigen ist kleiner als heute, und wenn man die finalrunde verpasst, hat man als abwechslung 4 neue auswärtsspiele. Also kurz gesagt einfach zurück zum alten Modus, den wir schon mal hatten. Aber der wurde ja gerade abgeschafft, weil es entgegen deiner Aussage eben eine viel zu grosse Abstiegschance gab für die SL-Vereine....es könnten gleich 4 Clubs in derselben Saison absteigen, deshalb ja immer das Wettrüsten im Herbst, um die Top 8 zu erreichen, was viele Vereine in finanzielle Abenteuer gestürzt hat, die sie sich eigentlich nicht leisten konnten. Aber generell wäre dieser 3*8 Modus schon die beste Lösung mit zwei 12er-Ligen, man muss einfach einen guten Kompromiss finden. Also auf jeden Fall keine Punktehalbierung in der oberen und unteren 8er-Gruppe wie früher und in der Mitte bei der Auf/Abstiegsrunde müssten die Clubs mit einem gewissen Punktepolster starten, also z.B: 9. 12 Punkte
  1. 9 Punkte
  2. 6 Punkte
  3. 3 Punkte
  4. (ChL) 3 Punkte
  5. (ChL) 2 Punkte
  6. (ChL) 1 Punkt
  7. (ChL) 0 Punkte
Damit würde die Abstiegsgefahr reduziert auf ein annehmbareres Niveau als wenn alle 8 Teams bei 0 beginnen und so der 4-fach-Abstieg ein realistischeres Szenario ist. Mit wie vielen Punkten jedes Team genau starten sollte, müsste man sich natürlich noch besser überlegen, das oben ist einfach nur ein spontaner Vorschlag ohne es zu Ende gedacht zu haben.
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18.04.2022, 21:04 · #13
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der wurde ja gerade abgeschafft, weil es entgegen deiner Aussage eben eine viel zu grosse Abstiegschance gab für die SL-Vereine....es könnten gleich 4 Clubs in derselben Saison absteigen die chance berechnet sich aber nicht daraus wie viele maximal absteigen könnten. betrachtet man die 10 saisons von 1994-2003, so landeten total 13 teams (und nie mehr als 2 pro saison) aus der nla in der auf-/abstiegsrunde auf den plätzen 5-8. das heisst 1.3 von 12 = 10.8%, also etwa gleich viel wie wenn im aktuellen modus die barrage abgeschafft würde und klar weniger wie aktuell mit barrage.
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19.04.2022, 01:58 · #14
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der wurde ja gerade abgeschafft, weil es entgegen deiner Aussage eben eine viel zu grosse Abstiegschance gab für die SL-Vereine....es könnten gleich 4 Clubs in derselben Saison absteigen die chance berechnet sich aber nicht daraus wie viele maximal absteigen könnten. betrachtet man die 10 saisons von 1994-2003, so landeten total 13 teams (und nie mehr als 2 pro saison) aus der nla in der auf-/abstiegsrunde auf den plätzen 5-8. das heisst 1.3 von 12 = 10.8%, also etwa gleich viel wie wenn im aktuellen modus die barrage abgeschafft würde und klar weniger wie aktuell mit barrage. Zumindest aus Sicht der Clubs schon. Wenn ich mich recht erinnere, hat Canepa auch schon von einem Abstiegs-Risiko gesprochen, das im aktuellen System mit 20% zu hoch sei. Und das ist ja auch der Fall bzw. die Möglichkeit besteht. In deinem System könnte es tatsächlich einen Drittel der Teams treffen.
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19.04.2022, 05:50 · #15
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der wurde ja gerade abgeschafft, weil es entgegen deiner Aussage eben eine viel zu grosse Abstiegschance gab für die SL-Vereine....es könnten gleich 4 Clubs in derselben Saison absteigen die chance berechnet sich aber nicht daraus wie viele maximal absteigen könnten. betrachtet man die 10 saisons von 1994-2003, so landeten total 13 teams (und nie mehr als 2 pro saison) aus der nla in der auf-/abstiegsrunde auf den plätzen 5-8. das heisst 1.3 von 12 = 10.8%, also etwa gleich viel wie wenn im aktuellen modus die barrage abgeschafft würde und klar weniger wie aktuell mit barrage. Zumindest aus Sicht der Clubs schon. Wenn ich mich recht erinnere, hat Canepa auch schon von einem Abstiegs-Risiko gesprochen, das im aktuellen System mit 20% zu hoch sei. Und das ist ja auch der Fall bzw. die Möglichkeit besteht. In deinem System könnte es tatsächlich einen Drittel der Teams treffen. da sieht man wieder einmal, dass gefühlte wsk selten mit der tatsächlichen übereinstimmt. um die wsk der sl-clubs weiter zun minimieren könnte man ihre punkte aus der vorrunde belassen und jene der cl-clubs dritteln.
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19.04.2022, 11:02 · #16
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der wurde ja gerade abgeschafft, weil es entgegen deiner Aussage eben eine viel zu grosse Abstiegschance gab für die SL-Vereine....es könnten gleich 4 Clubs in derselben Saison absteigen die chance berechnet sich aber nicht daraus wie viele maximal absteigen könnten. betrachtet man die 10 saisons von 1994-2003, so landeten total 13 teams (und nie mehr als 2 pro saison) aus der nla in der auf-/abstiegsrunde auf den plätzen 5-8. das heisst 1.3 von 12 = 10.8%, also etwa gleich viel wie wenn im aktuellen modus die barrage abgeschafft würde und klar weniger wie aktuell mit barrage. Zumindest aus Sicht der Clubs schon. Wenn ich mich recht erinnere, hat Canepa auch schon von einem Abstiegs-Risiko gesprochen, das im aktuellen System mit 20% zu hoch sei. Und das ist ja auch der Fall bzw. die Möglichkeit besteht. In deinem System könnte es tatsächlich einen Drittel der Teams treffen. da sieht man wieder einmal, dass gefühlte wsk selten mit der tatsächlichen übereinstimmt. um die wsk der sl-clubs weiter zun minimieren könnte man ihre punkte aus der vorrunde belassen und jene der cl-clubs dritteln. WSK? Dein Vorschlag mit den absteigenden Punkten auf der letzten Seite fand ich jedenfalls sinnvoll.
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19.04.2022, 12:10 · #17
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der wurde ja gerade abgeschafft, weil es entgegen deiner Aussage eben eine viel zu grosse Abstiegschance gab für die SL-Vereine....es könnten gleich 4 Clubs in derselben Saison absteigen die chance berechnet sich aber nicht daraus wie viele maximal absteigen könnten. betrachtet man die 10 saisons von 1994-2003, so landeten total 13 teams (und nie mehr als 2 pro saison) aus der nla in der auf-/abstiegsrunde auf den plätzen 5-8. das heisst 1.3 von 12 = 10.8%, also etwa gleich viel wie wenn im aktuellen modus die barrage abgeschafft würde und klar weniger wie aktuell mit barrage. Zumindest aus Sicht der Clubs schon. Wenn ich mich recht erinnere, hat Canepa auch schon von einem Abstiegs-Risiko gesprochen, das im aktuellen System mit 20% zu hoch sei. Und das ist ja auch der Fall bzw. die Möglichkeit besteht. In deinem System könnte es tatsächlich einen Drittel der Teams treffen. da sieht man wieder einmal, dass gefühlte wsk selten mit der tatsächlichen übereinstimmt. um die wsk der sl-clubs weiter zun minimieren könnte man ihre punkte aus der vorrunde belassen und jene der cl-clubs dritteln. WSK? Dein Vorschlag mit den absteigenden Punkten auf der letzten Seite fand ich jedenfalls sinnvoll. wahrscheiblichkeit. das war nicht mein vorschlag, das dritteln hätte einen ähnlichen effekt und wäre fairer.
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dennisovMitglied
20.04.2022, 08:17 · #18
Beiträge: 5'501
Man kann es drehen und wenden wie man will, alleine bei einer Aufstockung der SL ist dies das Aus für die Nati B. Bei einem Abstieg aus der SL würde man dann in Zukunft in der Bedeutungslosigkeit des Amateurfussballs in der Nati B versinken. Die Spiele würden noch sehr viel biederer werden, was bei einem Abstieg wohl noch zu einem grösseren Zuschauerschwund führen würde. Ich verstehe es nicht, seit 10 Jahren gibt es nun die Nati B mit 10 Teams und nicht nur die sportliche Qualität hat deutlich zugenommen, sondern gab es auch bei einigen Nati B Teams einen kleinen Zuschaueranstieg- was m.M. nach auf die sportliche Attraktivität der Liga zurückzuführen ist. Es gibt schlicht keinen logischen Grund hierzulande irgend etwas zu verändern. Zwei Profiligen mit total 20 Mannschaften müssen reichen, denn mehr liegt in unserem kleinen Land nicht drin, weder wirtschaftlich noch sportlich. Und das Meisterrennen irgendwie künstlich zu machen, ist nebenbei wohl die bescheuertste Idee ever. Die Leute die das wollen, dürfen sonst gerne Eishockey schauen gehen.
Yekini_RIPMitglied
20.04.2022, 08:59 · #19
Beiträge: 4'806
Man kann es drehen und wenden wie man will, alleine bei einer Aufstockung der SL ist dies das Aus für die Nati B. Bei einem Abstieg aus der SL würde man dann in Zukunft in der Bedeutungslosigkeit des Amateurfussballs in der Nati B versinken. Die Spiele würden noch sehr viel biederer werden, was bei einem Abstieg wohl noch zu einem grösseren Zuschauerschwund führen würde. Ich verstehe es nicht, seit 10 Jahren gibt es nun die Nati B mit 10 Teams und nicht nur die sportliche Qualität hat deutlich zugenommen, sondern gab es auch bei einigen Nati B Teams einen kleinen Zuschaueranstieg- was m.M. nach auf die sportliche Attraktivität der Liga zurückzuführen ist. Es gibt schlicht keinen logischen Grund hierzulande irgend etwas zu verändern. Zwei Profiligen mit total 20 Mannschaften müssen reichen, denn mehr liegt in unserem kleinen Land nicht drin, weder wirtschaftlich noch sportlich. Und das Meisterrennen irgendwie künstlich zu machen, ist nebenbei wohl die bescheuertste Idee ever. Die Leute die das wollen, dürfen sonst gerne Eishockey schauen gehen. Sehe ich genauso und wir spielen ja immer noch teilweise 4 x gegen die gleichen Gegner. Also dieses Argument kann es auch nicht sein. Verstehe bis heute nicht genau, was am bisherigen Modus nicht gut sein soll...aber was verstehen wir echten Fans schon...
Avatar von roliZroliZMitglied
20.04.2022, 09:41 · #20
Beiträge: 1'820
Man kann es drehen und wenden wie man will, alleine bei einer Aufstockung der SL ist dies das Aus für die Nati B. Bei einem Abstieg aus der SL würde man dann in Zukunft in der Bedeutungslosigkeit des Amateurfussballs in der Nati B versinken. Die Spiele würden noch sehr viel biederer werden, was bei einem Abstieg wohl noch zu einem grösseren Zuschauerschwund führen würde. Ich verstehe es nicht, seit 10 Jahren gibt es nun die Nati B mit 10 Teams und nicht nur die sportliche Qualität hat deutlich zugenommen, sondern gab es auch bei einigen Nati B Teams einen kleinen Zuschaueranstieg- was m.M. nach auf die sportliche Attraktivität der Liga zurückzuführen ist. Es gibt schlicht keinen logischen Grund hierzulande irgend etwas zu verändern. Zwei Profiligen mit total 20 Mannschaften müssen reichen, denn mehr liegt in unserem kleinen Land nicht drin, weder wirtschaftlich noch sportlich. Und das Meisterrennen irgendwie künstlich zu machen, ist nebenbei wohl die bescheuertste Idee ever. Die Leute die das wollen, dürfen sonst gerne Eishockey schauen gehen. Sehe ich genauso und wir spielen ja immer noch teilweise 4 x gegen die gleichen Gegner. Also dieses Argument kann es auch nicht sein. Verstehe bis heute nicht genau, was am bisherigen Modus nicht gut sein soll...aber was verstehen wir echten Fans schon... Bin nicht ganz einverstanden. Die B-Bedeutungslosigkeit- oder eben Nicht-Bedeutungslosigkeit gibt es ja jetzt schon. Weil zur Zeit alle "grossen" Klubs im A sind. Sicher, wenn zwei weitere Top B Klubs ins A dürfen verringert es die Attraktivität im B. Aber mit Aarau, Thun, Winti, Xamax, Schaffhausen, Wil, Yverdon hat es einige Teams die Zuschauer anziehen und ein kleines finanzielles Polster haben um nicht unter zu gehen. Das B sollte aber bei 10 Teams verbleiben, sonst verwässert es die Qualität. Mein Hauptgrund für die 12 ist das Eher-Nichtabsteigen meines Vereins während einer schlechten Saison. Und die wird es mit Sicherheit wieder geben.
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