CHAMPIONS LEAGUE

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Don UrsuloMitglied
23.02.2021, 20:29 · #2'181
Beiträge: 10'541
Bayern Light zu stark für Lazio? 0:2 nach 25 Min.
Charlie BrownMitglied
25.02.2021, 09:54 · #2'182
Beiträge: 14'072
Dieses Einreden auf Broich bei der Abklärung ob Offside oder nicht war einmal mehr komplett underschti.
Yekini_RIPMitglied
03.03.2021, 15:34 · #2'183
Beiträge: 4'806
Wie seht ihr eigentlich so die bevorstehende CL Reform mit 36 Mannschaften und für jeden 10 Spieltage und dann 1-8 Viertelfinale und 9-24 Achtelfinale!? Es soll sogar für Teams Platz geschaffen werden, die einen grossen Namen haben und sich gar nicht sportlich qualifizieren. Wäre es nicht langsam aber sicher gescheiter, dass sich die Grossclubs in einer Europa Liga duellieren und man sie halt endlich ihr eigenes Ding durchziehen lässt!? Mich interessieren diese Partien ehrlich gesagt schon seit längerem sowieso nicht mehr. Und der grosse Rest spielt um die verbleibenden europäischen Pokale. Gäbe so sicherlich auch spannende Partien und Spiele gegen Molde, Rapid, Aberdeen, Videoton, HJK Helsinki oder vielleicht sogar einen SC Freiburg hätten für mich durchaus seinen Reiz. Vor allem wüsste man da nicht schon im voraus, wer als Sieger vom Platz geht, die Spiele wären wieder eher auf Augenhöhe und wir hätten vielleicht so die Chance auch wieder mal in ein Halbfinale wie in den 70er Jahren vorzustossen. Von dem her würde ich mich ehrlich gesagt auch schon auf eine Conference League Teilnahme in der neuen Saison freuen.
ColoMitglied
03.03.2021, 16:19 · #2'184
Beiträge: 1'473
Wie seht ihr eigentlich so die bevorstehende CL Reform mit 36 Mannschaften und für jeden 10 Spieltage und dann 1-8 Viertelfinale und 9-24 Achtelfinale!? Es soll sogar für Teams Platz geschaffen werden, die einen grossen Namen haben und sich gar nicht sportlich qualifizieren. Wäre es nicht langsam aber sicher gescheiter, dass sich die Grossclubs in einer Europa Liga duellieren und man sie halt endlich ihr eigenes Ding durchziehen lässt!? Mich interessieren diese Partien ehrlich gesagt schon seit längerem sowieso nicht mehr. Und der grosse Rest spielt um die verbleibenden europäischen Pokale. Gäbe so sicherlich auch spannende Partien und Spiele gegen Molde, Rapid, Aberdeen, Videoton, HJK Helsinki oder vielleicht sogar einen SC Freiburg hätten für mich durchaus seinen Reiz. Vor allem wüsste man da nicht schon im voraus, wer als Sieger vom Platz geht, die Spiele wären wieder eher auf Augenhöhe und wir hätten vielleicht so die Chance auch wieder mal in ein Halbfinale wie in den 70er Jahren vorzustossen. Von dem her würde ich mich ehrlich gesagt auch schon auf eine Conference League Teilnahme in der neuen Saison freuen. Für den Fussball Romantiker hat die Conference League sicherlich so seine Zückerchen. Gerade die für die breite Öffentlichkeit attraktiven Gegner sind ja vielfach diejenigen welche als Fan spass machen, ich denke da an die Reisen nach Liberec, Bukarest etc. Es ist ein zweischneidiges Schwert, auf der einen Seite die Attraktivität für den Fan des "Working Class Fussballs" und auf der anderen Seite die finanzielle Entschädigung welche eventuell nicht mal die Reisekosten deckt. Das "Problem" besteht auch einfach darin, dass irgendwie neben den 64 Teams in EL und CL nochmals 32 Teams in der Gruppenphase mitspielen. Jedes Team muss zuerst an den Qualifikationsrunden zur Conference League teilnehmen, niemand qualifiziert sich direkt für die Conference League. In diesen drei Runden spielen über 180 Teams aus 34 Verbänden gegeneinander... Also werden doch auch seeeehr viel Teams teilnehmen werden, die vermutlich nicht soo spannend sein werden wie Rapid oder so... Noch ein Interessanter Funfact, das Final findet in Tirana statt... Ich glaube RTL hat sich die Rechte der Spiele von deutschen Teams in der Conference League gesichert, dementsprechend kann die Hoffnung entstehen, dass zumindest im deutschsprachigen Raum eine gewisse Gegenbewegung zur Glitzerfussballwelt geschaffen wird. Diese Reformen wurden nur durchgeführt auf Druck der Top Clubs, die gedroht haben eine eigene Liga unabhängig von der UEFA zu gestalten. Auch um sie selbst zur vermarkten. Die UEFA musste handeln, Teams in der Champions League wurden reduziert aber in Gesamtheit wurde die Anzahl erhöht. Das Geld wird aber weiterhin gleich verteilt. Sprich die Champions League Teilnehmer werden gleich viel Geld erhalten --> Gleich viel Geld weniger Teams Dasselbe in der Europa League, es wird schwieriger für die Verbände aus der "zweiten" Reihe daran teilzunehmen. Gerade für Teams wie Celtic, Ajax oder Genk etc. werden aus der Champions League und vermutlich sogar aus der Europa League verschwinden Fazit: Champions League ist ein Rotz und die TopManager von den Top Teams sind HurenS
Yekini_RIPMitglied
03.03.2021, 16:38 · #2'185
Beiträge: 4'806
Habt ihr nicht das Gefühl, dass es immer mehr Fans gleich ergeht wie einem Teil von uns und das Interesse an den Gross(kotzigen)clubs immer weniger wird!? Und könnte man sich evtl. dann nicht sogar besser vermarkten, wenn man sich von diesen Grossclubs abnabelt, wie das jetzt zb. die NLB der Eishockey Clubs versuchen wird!?
MushuMitglied
03.03.2021, 17:31 · #2'186
Beiträge: 2'008
Ich denke auch, dass diese Blase irgendwann Platz. Sobald die Chinesen und Araber, sowie teilweise Russen nicht mehr Milliarden in diese Werbung schmeissen (bei den Chinesen kommt das schon). Dem Otto-Normalverbraucher ein TV-Spiel nicht mehr Zusatzkosten wert ist (und auch diese Zahl steigt; glaube kaum, dass das Level der TV-Rechte gehalten werden kann) und die ersten Grossclubs verschwinden (da gibt es in Spanien und Italien ernsthafte Kandidaten); wird sich das normalisieren und nicht noch abartiger werden. Dieser Geldadel-Clubfussball hat den Zenit überschritten; da bin ich mir ziemlich sicher. Nur wollen die einen das nicht warhaben und die andern können/dürfen nicht ...
Es gibt Leute, die mögen mich nicht, für das was ich sage... Jetzt stellt Euch mal vor, die wüssten was ich denke....
Charlie BrownMitglied
10.03.2021, 11:35 · #2'187
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Taremi von Porto ist wohl auch nicht die hellste Kerze auf der Torte: 52 min; Gelb wegen Foulspiel 54 min; Gelb-Rot wegen Zeitverzögerung
Sektor DMitglied
10.03.2021, 11:45 · #2'188
Beiträge: 6'608
Taremi von Porto ist wohl auch nicht die hellste Kerze auf der Torte: 52 min; Gelb wegen Foulspiel 54 min; Gelb-Rot wegen Zeitverzögerung Er meinte, er habe den Pfiff (im leeren Stadion...) nicht gehört ^^
SandmanMitglied
10.03.2021, 12:10 · #2'189
Beiträge: 6'110
Taremi von Porto ist wohl auch nicht die hellste Kerze auf der Torte: 52 min; Gelb wegen Foulspiel 54 min; Gelb-Rot wegen Zeitverzögerung Habe das Theater auch nicht verstanden, noch klarer den Ball wegschlagen aus Ärger geht eigentlich nicht. Aber Porto hat sich letztendlich trotzdem qualifizieren können, wenn auch mit etwas Glück. Und bei Juve droht das nächste Erdbeeben. Pirlo ist am Wanken, aber auch das Management muss sich einige Fragen stellen. Juve mit Ronaldo ist schwächer geworden als Juve vor Ronaldo. Das Mittelfeld ist nach wie vor ungenügend, viele Mitläufer keine Leader. In der Verteidigung hat man viel Pech, da fiel praktisch jeder brauchbare Spieler vor resp. während der Saison für mehrere Wochen bis Monate aus. Ich mag Pirlo und seinen Style, aber nicht jeder überragende Spieler ist gleichzeitig auch ein guter Trainer. Von dem her hätte es ihm gut getan, zuerst einen kleinen Club zu leiten, bevor man sich das Nonplusultra in Italien vornimmt.
Charlie BrownMitglied
10.03.2021, 12:22 · #2'190
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Der Spieler der nach der letzten Sevilla Chance zu Boden geht und schreit als hätte man ihm die Hoden zerquetscht. Wer war das? Was für ein peinlicher Armleuchter.
ZhyrusMitglied
10.03.2021, 14:01 · #2'191
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Der Spieler der nach der letzten Sevilla Chance zu Boden geht und schreit als hätte man ihm die Hoden zerquetscht. Wer war das? Was für ein peinlicher Armleuchter. Keine Ahnung. Acuña und Lopetegui (da ist ja sogar Lüdo ein stilles Wasser im Kartenfordern) hätte man die Kronjuwelen massieren müssen. Sevilla scheint mir eine recht eklige Mannschaft zu sein. Schon der Elfmeter gegen Can war ein ziemlich lächerlicher Hinfaller, auch wenn Can einfach sackdoof agiert. Das haben sie dann in der 97. min noch einmal versucht. Phasenweise ein bizarres Spiel. Sevilla powerte zu Beginn ohne Ende. Der BVB hechelte nur hinter her und erzielt mit dem ersten Konter das 1:0. Völlig unverdient. Die Krönung war der VAR. Dortmund erzielt das 2:0, meines Erachtens war Haalands Körpereinsatz dabei regelkonform, mindestens keine krasse Fehlentscheidung. Der VAR wird bemüht. Ich nehme an, sie wollten das 2:0 aufgrund von Foul von Haaland aberkennen. Als Kompensation finden sie dann ein Foul an Haaland ein paar Minuten vorher und geben statt 2:0 Elfmeter. Haaland verballert erbärmlich, wird aber - m. E. regeltechnisch OK, aber selten so kleinlich ausgelegt - wiederholt, weil der Torhüter nicht auf der Linie gestanden ist. Zigi versus Hoarau reloaded.
eifachöppisMitglied
10.03.2021, 14:08 · #2'192
Beiträge: 4'889
Die Krönung war der VAR. Dortmund erzielt das 2:0, meines Erachtens war Haalands Körpereinsatz dabei regelkonform, mindestens keine krasse Fehlentscheidung. Der VAR wird bemüht. Ich nehme an, sie wollten das 2:0 aufgrund von Foul von Haaland aberkennen. Als Kompensation finden sie dann ein Foul an Haaland ein paar Minuten vorher und geben statt 2:0 Elfmeter. Haaland verballert erbärmlich, wird aber - m. E. regeltechnisch OK, aber selten so kleinlich ausgelegt - wiederholt, weil der Torhüter nicht auf der Linie gestanden ist. Zigi versus Hoarau reloaded. Wichtig noch zu erwähnen: Es war ein klares Foulspiel und es gab zwischen dem penaltywürdigen Foulspiel und dem nicht gegebenen Tor keinen Spielunterbruch. Hätte es einen Spielunterbruch gegeben, hätte der VAR dann eingreifen müssen, hätte jedoch später keinen "Kompensationsentscheid" fällen können. Aber du siehst es zu Beginn deiner Aussage richtig. Haalands Körpereinsatz war grenzwertig. Der Schiri hat nicht auf Foulspiel entschieden. Kein krasser Fehlentscheid. Darum hätte das Tor gegeben werden müssen und man hätte sich dieses VAR-Durcheinander sparen können.
Don UrsuloMitglied
10.03.2021, 21:13 · #2'193
Beiträge: 10'541
Grande Keylor! Pura Vida! 9e:mediaembed:PHI+PFlPVVRVQkUgaWQ9Ii14OXMzaDBVQTA4IiB1cmw9Imh0dHBzOi8veW91dHUuYmUvLXg5czNoMFVBMDgiPmh0dHBzOi8veW91dHUuYmUvLXg5czNoMFVBMDg8L1lPVVRVQkU+PC9yPg==https://youtu.be/-x9s3h0UA08
schwizermeischterfczMitglied
10.03.2021, 21:28 · #2'194
Beiträge: 8'260
Krass wie sich PSG dem Spiel verweigert und dank Navas und etwas Glück sogar noch Erfolg damit hat.
Stogerman.Mitglied
10.03.2021, 21:30 · #2'195
Beiträge: 2'863
Krass wie sich PSG dem Spiel verweigert und dank Navas und etwas Glück sogar noch Erfolg damit hat. Gut, viel mehr konnte man ja nicht erwarten. Ich bin erstaunt wie viele Spieler ich nicht mehr kenne. Ist aber ein gutes Zeichen :-).
Don UrsuloMitglied
10.03.2021, 21:35 · #2'196
Beiträge: 10'541
Krass wie sich PSG dem Spiel verweigert und dank Navas und etwas Glück sogar noch Erfolg damit hat. 75% zu 25% ... gefühlt 90% zu 10% ... PS: Ruefer mit 0% ... eine Qual wie immer ...
Don UrsuloMitglied
11.03.2021, 17:12 · #2'197
Beiträge: 10'541
![](https://ibb.co/37Q9sfw:ro9yno77) und nun nachdoppeln im 1/4 Final gegen Wunschgegner Real!
LemieuxMitglied
25.03.2021, 09:36 · #2'198
Beiträge: 1'339
Eine persönliche Abrechnung mit der Champions-League-Reform 2024 Ein großer Wurf - mitten ins Gesicht der Fans Die bevorstehende Champions-League-Reform vereint alles Schlechte, was man diesem Wettbewerb antun kann. Eine persönliche Abrechnung von Jörn Petersen. Eine echte Champions League war die Champions League noch nie - doch ab 2024 kommt sie einer Super League bedenklich nahe. Als die Corona-Pandemie vor einem Jahr den Profifußball traf, kam leise Hoffnung auf: dass er sich jetzt besinnen und wieder zu seinen Wurzeln zurückfinden würde, dass er in Demut manche Auswüchse umkehren und einen Schritt auf die Fans zugehen könnte. Doch man weiß ja, wie das ist mit der Hoffnung: Sie stirbt zuletzt, aber sie stirbt. Die UEFA und ihre mächtige Souffleuse ECA hatten jedenfalls andere Pläne und entwarfen lieber eine Champions-League-Reform, die wie eine Armada an Baggern und anderen schweren Aushubmaschinen daherkommt: gemacht, um Gräben zu vertiefen. Gräben zwischen den Klubs der Spitzenklasse und allen anderen, Gräben zwischen dem Profifußball und den Menschen, die ihn letztlich groß gemacht haben. Denn man kann diese Reform schon als großen Wurf bezeichnen, aber halt nur als großen Wurf mitten ins Gesicht der Fußballfans. Die Reform wirkt wie ein allerletzter Kompromiss vor einer Super League Die Pläne für die Champions League ab 2024, die schon so weit fortgeschritten sind, dass nur noch letzte Details fehlen, wirken wie das Ergebnis eines massiven Missverständnisses. Als hätten Fans von der einen Seite des Grabens gerufen: "Weniger Spiele! Mehr Durchlässigkeit! Weniger Ungleichheit! Und lasst die ständigen Wettbewerbsreformen!" Und UEFA und ECA hätten auf der anderen verstanden: "Mehr Spiele! Weniger Durchlässigkeit! Mehr Ungleichheit!" Und irgendwas mit "Wettbewerbsreformen". Doch so war es natürlich nicht, denn dann wäre diesen Fans ja wenigstens zugehört worden. Dafür hatte man aber genug eigene Probleme: finanzielle wegen der einschneidenden Folgen der Corona-Pandemie und politische, weil trotz De-Facto-Verbot durch FIFA und UEFA immer noch einige Klubs vehement auf eine Super League drängten. BVB-Boss Hans-Joachim Watzke bezeichnet den entworfenen Champions-League-Modus als "einzigen Weg, um eine Super League zu verhindern". Und tatsächlich wirkt dieser Modus wie ein letzter Kompromiss vor der Abkapselung der Topklubs, wobei der Kompromiss grob gesagt darin besteht, dass das Wort Super notdürftig mit Champions überpinselt wurde, und wasserfest scheint die Farbe nicht zu sein. Der Versuch, die Champions League attraktiver zu gestalten, ist nirgends zu erkennen Nun lieferte die aktuelle Champions-League-Version mit ihrer spannungsarmen Gruppenphase und den vorhersehbaren Achtelfinalisten wahrlich genug Anlässe, um den Versuch zu unternehmen, sie attraktiver zu gestalten. Doch das ist wohl das Schlimmste an der herausgekommenen Reform: dass dieser Versuch an keiner Stelle zu erkennen ist. Sie vereint alles Schlechte, was man diesem Wettbewerb antun kann. Hintergrund: Die Details zum Champions-League-Modus ab 2024 Attraktivität liegt zwar im Auge des Betrachters. Aber was ist attraktiv daran, in einem schon jetzt überlaufenden Kalender rund 100 Champions-League-Spiele mehr auszutragen als bisher und die längst grenzwertige Belastung weiter zu erhöhen? Warum müssen in einer 36er-Liga nach dem komplizierten Schweizer Modell 180 Vorrundenspiele stattfinden, um zu ermitteln, welche zwölf Mannschaften nicht in die K.-o.-Phase einziehen? Und warum, bitteschön, sollten Klubs aus den Topligen noch mehr Startplätze erhalten, womöglich sogar dann, wenn sie nur Sechster oder Siebter werden? Das sind keine rhetorischen Fragen: Attraktiv daran ist, dass all das millionenschwere Sicherheiten bietet, nach denen in Corona-Zeiten auch Real Madrid, Bayern München oder Juventus lechzen. Die Reform garantiert jedem Teilnehmer noch mehr Champions-League-Auftritte und damit -Einnahmen pro Saison. Es heißt: Spiele spielen, um Spiele zu spielen. Ob es um etwas geht, ist erst einmal egal. Und wer in der Vorrunde schwächelt, kann via Play-offs sogar als Tabellen-24. noch das Achtelfinale erreichen; wer national eine schlechte Saison spielt, sich offenkundig dank früherer Erfolge trotzdem für die Champions League qualifizieren. Solange die weltweiten Einschaltquoten stimmen, wird die Rechnung aufgehen. Königsklasse war immer der ehrlichere Titel: Der Adel bleibt unter sich Eine Champions League war die Champions League ja noch nie, seit sie so heißt, Königsklasse wurde über die Jahre zum ehrlicheren Namen, denn der Adel bleibt gerne unter sich. Ab 2024 steht an der Champions-League-Tür "geschlossene Gesellschaft", und das nötige Codewort kennt nur, wer schon immer dabei war. Wieder wird dem Fußball ein großes Stück seiner größten Stärke genommen: der Unvorhersehbarkeit, des Unerwarteten. Die Pandemie - das wiederum war vorhersehbar und zu erwarten - hat auf Europapokalebene nicht zur Besinnung beigetragen, sondern scheint umgekehrt Widerstände aufgeweicht und Gedanken freigesetzt zu haben, die vorher undenkbar waren. "Viele Dinge, die im Fußball früher als Blasphemie galten, sind heute völlig normal", sagte ECA- und Juventus-Boss Andrea Agnelli zur Reform. Bestimmt denkt er, das wäre etwas Gutes. Q: Kicker.de
Sektor DMitglied
25.03.2021, 09:58 · #2'199
Beiträge: 6'608
Eine persönliche Abrechnung mit der Champions-League-Reform 2024 Ein großer Wurf - mitten ins Gesicht der Fans [...] Die bevorstehende Champions-League-Reform vereint alles Schlechte, was man diesem Wettbewerb antun kann. Eine persönliche Abrechnung von Jörn Petersen. Q: Kicker.de Ich bitte drum, die sollen das endlich machen. Dann kann man sich endlich getrost von diesem CL-Scheiss verabschieden und sich um den nationalen Fussball kümmern. Klar wäre es für die Qualität der SL (hihihi) und finanziell gesehen für die Schweizer Clubs doof, aber wen interessierts. Fussball wird es in der CH immer geben, auf welchen Niveau ist mir eigentlich egal.
SandmanMitglied
25.03.2021, 12:13 · #2'200
Beiträge: 6'110
Ich schaue seit Jahren keine Champions-League mehr, ausser Juventus (leider einer der stärksten Befürworter des neuen Modus) spielt im Free-TV. Nie würde ich einen Rappen Pay-TV dafür zahlen, auch nicht für Juve. Beim FCZ oder EHC stelle ich mir solche Fragen nie, da fühle ich mich bis heute lokal und mit Herz verbunden.
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