4 jahre ist es her....

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flöruMitglied
19.01.2003, 08:21 · #1
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LESERBRIEFE ZUM THEMA FUSION FC ZÜRICH - GC Diese Lesebriefe wurden zum damalig und hoffentlich nie wieder aktuellen Thema der Fusion FCZ/GC im Dezember 98 von FCZ-Anhängern dem Tages-Anzeiger zugesandt. Nur mit vereinten Kräften könne man heute noch vorwärtskommen. Diesen Satz hört man immer wieder. Zuerst jedoch sollen sich die Herren in den Anzügen darüber Gedanken machen, ob dem Stadtclub mit einer Fusion überhaupt geholfen ist. Denn finanziell geht es dem FCZ gar nicht mal so schlecht. Hotz versteht es geschickt seine Emotionen und seine Leidenschaft in Tatkraft umzusetzen und mit der steigenden Professionalität die in den letzten Jahren zu verzeichnen ist, sichtbar durch die momentanen Erfolge, wird er und die ganze FCZ-Familie den Karren schon aus dem Dreck zu ziehen wissen. Angst und Bange wird mir erst beim Gedanken an die Zeit nach der Ära Hotz. Wenn vielleicht ein junger aufstrebender Manager diesen Posten übernimmt, der sein Herz der Wirtschaft verkauft und in diesem keinen Platz für den Stadtclub hat. Erst dann besteht die Angst vor dem schmerzhaften Stich ins Herzen vieler Stadtzürcher, sprich einer Fusion. Doch wie schon die alten Römer wussten: Plus potest qui plus valet (Mehr vermag, wer mehr besitzt) und genau diese Angst vor der vor allem finanziellen Macht der Heugümper, wie sie sich harmlos nennen, weckt schlimmste Befürchtungen in mir. Lange rede, kurzer Sinn. Es muss dringend verhindert werden, dass der FCZ zu einem alles kalkulierenden Wirtschaftsunternehmen, wie es GC darstellt, verkommt. Denn ich möchte nicht im Wirtschaftsbund des Tages-Anzeigers über den FCZ lesen. _____________________ Immer wieder ist in den Medien von Fusionsversuch FCZ-GC zu hören, welche vor allem von denn Herren ennet den Gleisen gefordert wird, wie die TalkTäglich Sendung mit Raimondo Ponte und Erich Vogel auf Tele 24 beweist. Und dies vor allem aus folgendem Grund. Der Grasshopper Club möchte sich die Popularität des einzigen Stadtclubs und somit die Sympathie der Bevölkerung sichern oder richtig ausgedrückt, durch die Fusion sollen die Zuschauerzahlen und somit die Einnahmen auf dem einzigen Gebiet in dem GC noch nicht den Maximalertrag erreicht gat steigern, um sich so noch mehr von den übrigen Schweizerclubs abzukapseln und sich den Spitzenclubs Europas, was das Budget betrifft, zu nähern. Allerdings ist es illusorisch zu denken, dass mehr Zuschauer den Weg in ein womöglich neue 30 000 Platz Stadion suchen, denn eines ist sicher. Eine beträchtliche Anzahl FCZ-Anhänger, wenn nicht alle, werden keine Mannschaft unterstützen, welche aus einer Fusion mit dem ewigen Rivalen hervorgegangen ist und wahrscheinlich noch den Namen Grasshopper Lions trägt, auch wenn sie womöglich besseren Fussball spielt und um einen Titel an den anderen reiht. Desweiteren geht ein FCZ-Fan nicht in den Letzigrund, um guten Fussball zu sehen, was die letzten mageren Jahre gezeigt haben (Abgesehen von den momentanen Erfolgen), sondern um seinen Verein kämpfen zu sehen und mit ihm mitzuleiden. Ausserdem kommen schon heute weniger Leute zu einem Spitzenspiel, als zum Derby des Stadtclubs gegen das Wirtschaftsunternehmen GC, was ja mit einer Fusion abgeschafft wäre. Zum Abschluss möchte ich dem FCZ meinen Dank aussprechen, für die schönen Zeiten, die er uns im Moment beschert. Auf die Unterstützung seiner Fans kann er immer zählen, in guten wie und vor allem in schlechten Zeiten. Quelle usprünglich tagi / www.boyszuerich.ch
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