Medienberichte / Kommentare

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Don UrsuloMitglied
16.11.2019, 06:15 · #1'901
Beiträge: 10'541
Der beste Fussballmanager aller Zeiten sagt Tschüss: 9e:mediaembed:PHI+PFlPVVRVQkUgaWQ9InhubkdGaEFkRW9BIiB1cmw9Imh0dHBzOi8veW91dHUuYmUveG5uR0ZoQWRFb0EiPmh0dHBzOi8veW91dHUuYmUveG5uR0ZoQWRFb0E8L1lPVVRVQkU+PC9yPg==https://youtu.be/xnnGFhAdEoA
JensMitglied
16.11.2019, 08:29 · #1'902
Beiträge: 306
Der beste Fussballmanager aller Zeiten sagt Tschüss: Ja, DAS Vorbild! zum Kotzen F#ck Modern Football ( in the arse, repeatedly, with a red-hot poker )
chukMitglied
18.11.2019, 15:03 · #1'903
Beiträge: 1'061
Eine Freinacht und eine Sonderausgabe https://www.tagesanzeiger.ch/sport/fuss ... y/15054801 Ihr müsst euch nicht den ganzen Artikel geben. Die Passage unten möchte ich euch aber nicht vorenthalten. Scheint auf seine verschrobene Weise einen guten Humor zu haben unser Thommy B :)
«Die Fachzeitung «Sport» druckt eine Sonderausgabe, die Fotos mit den Spielern wurden eine Woche zuvor gemacht, jeder musste sich so ablichten lassen, dass eine Verbindung zu Amerika entsteht. Einige sehen sich als Cowboy, andere als Mickey Mouse, oder sie setzen sich auf eine Harley-Davidson, Thomas Bickel, der heutige FCZ-Sportchef, wählt die Lieblingsbar El Internaçional in seinem Quartier und versucht einen «Homeless» darzustellen, einen Obdachlosen.»
Every Defense's NightmareMitglied
20.12.2019, 12:29 · #1'904
Beiträge: 264
Ich habe gestern per Podcast das SRF 3 Interview "Focus mit Timm Klose" gehört und habe mich gut unterhalten. Und es macht zugleich nachdenklich. Ehrlich und mit Tiefgang. Hätte ich so nicht erwartet. Es ist schon krass, wie man als Fan Fusballer (Menschen) schnell verurteilt, ohne zu wissen, was man damit anrichtet. Darum hüte ich mich persönlich vor überlautem Dissen (ok, bei Valentina darf das sein). Und erst recht nicht gegen eigene Spieler. https://www.srf.ch/play/radio/focus/audio/timm-klose-haette-ich-meine-frau-nicht-gehabt-waere-vieles-noch-schwieriger-gewesen?id=08b17f99-7099-4ba7-9df3-708cbcced893 Wer hat's auch gehört?
FCZ Forum - feels like coming home
sanoizhMitglied
20.12.2019, 16:23 · #1'905
Beiträge: 388
Ich habe gestern per Podcast das SRF 3 Interview "Focus mit Timm Klose" gehört und habe mich gut unterhalten. Und es macht zugleich nachdenklich. Ehrlich und mit Tiefgang. Hätte ich so nicht erwartet. Es ist schon krass, wie man als Fan Fusballer (Menschen) schnell verurteilt, ohne zu wissen, was man damit anrichtet. Darum hüte ich mich persönlich vor überlautem Dissen (ok, bei Valentina darf das sein). Und erst recht nicht gegen eigene Spieler. https://www.srf.ch/play/radio/focus/audio/timm-klose-haette-ich-meine-frau-nicht-gehabt-waere-vieles-noch-schwieriger-gewesen?id=08b17f99-7099-4ba7-9df3-708cbcced893 Wer hat's auch gehört? Ich finde es auch sehr interessant. Manchmal überlege ich mir auch bei unseren Spielern was sie wohl denken, wenn sie das Forum lesen. Etwas Off-Topic: Ich kann nicht verstehen, wie man einen eigenen Spieler schon bei der Bekanntmachung der Startaufstellung ausbuhen kann. Ich meine WTF. Erwartet man dann, dass der Spieler dadurch besser wird oder das es ihm besser geht?
Avatar von MetalZHMetalZHMitglied
01.02.2020, 15:39 · #1'906
Beiträge: 5'727
Das Wallis will ID-Kontrollen für Fussball-Fans In Sion werden Match-Besucher härter angefasst – Fachleute fürchten mehr Gewalt im Eingangsbereich. Am Sonntag zwischen Sion und dem FCZ greifen die neuen Massnahmen erstmals. Florian Raz Das Wallis prescht im Umgang mit Fans vor – und sorgt für Aufregung im Rest der Fussball-Schweiz. Über den Winter hat der Kanton entschieden, die Kontrollen beim Stadioneintritt in Heim- und Gästesektor massiv zu verschärfen. «Durch verstärkte Sicherheitsmassnahmen soll ein schwerer Zwischenfall durch den Einsatz illegaler pyrotechnischer Geräte verhindert werden», bestätigt das Departement für Sicherheit, Institutionen und Sport Recherchen dieser Zeitung. Und der Kanton möchte künftig sogar noch weiter gehen: «Die Einführung von registrierten Eintrittskarten ist vorgesehen.» Das würde bedeuten: ID-Kontrollen am Stadion. Die Walliser wagen damit einen Alleingang. Und beunruhigen so die anderen Schweizer Clubs und die Liga. Viele Fachleute befürchten hinter vorgehaltener Hand, dass die verstärkten Eintrittskontrollen zu mehr Gewalt bei den Eingängen führen könnte. Gemäss mehreren Quellen haben sich Vertreter von Grossclubs wie dem FC Basel oder den Young Boys aus diesem Grund bereits gegen die Verschärfung ausgesprochen. Die Eingangsbereiche der Stadien der Super League waren jahrelang Problemzonen. Unverständnis bei der Liga Immer wieder kam es bei der Suche nach pyrotechnischem Material zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitspersonal und Fans. Um Spannungen abzubauen, kommt darum seit fünf Jahren schweizweit das Konzept Good Hosting zum Einsatz. Ziel ist ein fliessender Eintritt der Fans, um Stresssituationen zu verhindern. Unter anderem werden deswegen nicht mehr alle Fans abgetastet und nicht mehr alle Effekten durchsucht. Stattdessen finden Stichproben statt. Dass das Wallis nun von diesem Konzept abrückt und stattdessen wieder alle Besucher von Heim- und Gästesektor untersuchen will, sorgt bei der Swiss Football League (SFL) für Unverständnis. Die Liga meldet: «Die SFL kann die Gründe, vom bewährten Konzept abzuweichen, nicht nachvollziehen und befürchtet, dass mit diesem Vorgehen die positive Entwicklung der letzten Jahre gefährdet wird.» Auch der FC Zürich, der am Sonntag als erster Gastclub das neue Sittener Regime erleben wird, zeigt sich offen irritiert: «Wir bedauern diesen Entscheid, sind wir doch von der Good-Hosting-Strategie überzeugt. Diese hat in den vergangenen Jahren zur deutlichen Verbesserung und Beruhigung der Situation an den Eingängen in sämtlichen Stadien geführt, gerade auch in Sion.» «Gegenwärtig ausser Kontrolle» Die Universität Bern hat 2019 das Konzept Good Hostig evaluiert. Dabei wurde für den untersuchten Zeitraum nachgewiesen, dass bei Spielen mit stichprobenartigen Kontrollen weniger pyrotechnisches Material abgebrannt wurde als bei Partien, vor denen alle Fans durchsucht wurden. Dies könnte unter anderem darauf zurück zu führen sein, dass Fankurven nach scharfen Kontrollen besonders gerne «zünden», um die Durchsuchungen ad absurdum zu führen. Der Walliser Staatsrat Frédéric Favre (FDP) steht unter einem anderen Eindruck. Er ist Initiant des neuen Walliser Weges und hat den Spielabbruch im Tourbillon vom letzten März vor Augen. Damals warfen Anhänger der Grasshoppers so lange Leuchtfackeln aufs Feld, bis die Partie beendet wurde. Entsprechend schreibt Favres Departement als Begründung für die schärfere Gangart: «Gegenwärtig ist die Situation völlig ausser Kontrolle.» Auch die anderen Polizei-Korps sind kritisch Nicht nur die Liga und die anderen Clubs blicken gespannt darauf, wie sich die neuen Kontrollen am Sonntag beim Spiel Sion gegen den FCZ auswirken. Auch die anderen kantonalen Polizeikorps beobachten die Walliser Kollegen genau. Dabei wird der Sittener Versuch durchaus auch kritisch gesehen, wie mehrere Quellen berichten. Die Befürchtung der anderen Korps: Sollte sich die härtere Gangart schweizweit durchsetzen, könnten die Einsatzstunden der Polizei markant ansteigen. Derzeit macht eine Rechnung bei Liga und Polizei die Runde. Laut ihr müsste ein grösseres Schweizer Stadion vier Stunden vor Spielbeginn geöffnet werden, damit trotz ID-Kontrollen alle Zuschauer rechtzeitig zum Anpfiff auf ihrem Platz wären. Vor diesem Mehraufwand fürchten sich gemäss Informationen dieser Zeitung nicht nur die Clubs. Sondern auch mehrere Polizeikorps. https://m.tagesanzeiger.ch/articles/20227733
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Avatar von MetalZHMetalZHMitglied
01.02.2020, 15:42 · #1'907
Beiträge: 5'727
Und hier gleich noch der Kommentar dazu (ebenfalls von Florian Raz): Neue Kontrollpolitik im Wallis: Gefährlicher Alleingang Fans sollen bei Spielen im Wallis strenger kontrolliert werden. Das ist ein Abrücken von bewährten Mitteln im Umgang mit Gewalt bei Fussballspielen. Wer das Spiel vom letzten März vor Augen hat, versteht, warum härtere Kontrollen von Fussballfans im Wallis gerade sehr populär sind. Der von GC-Fans provozierte Spielabbruch mit geworfenen Leuchtfackeln lieferte erschreckende Bilder. Populär ist aber nicht immer klug. Und in diesem Fall ist es ein gefährlicher Alleingang, den das Wallis mit der Verschärfung der Stadioneintrittskontrollen probt. Jahrelang wurde darum gerungen, die Gewalt im Eingangsbereich der Schweizer Stadien einzudämmen. Inzwischen hat sich das Konzept mit Stichproben und freundlicherem Sicherheitspersonal bewährt: Es gibt weniger Stress – und dadurch weniger Prügeleien. Das geben selbst Hardliner in den Polizeikorps zu. Und dass schärfere Kontrollen nicht zu weniger Feuerwerk im Stadion führen, dürfte in der Schweiz inzwischen als bewiesen gelten. Es ist falsch, diesen Frieden wegen der Jagd nach Pyros aufzukünden. Natürlich sind Leuchtfackeln verboten und können in Stadien für Gefahr sorgen. Wer erwischt wird, gehört bestraft. Dasselbe gilt für Kokainkonsum in Nachtclubs und bei Börsenhändlern. Trotzdem käme niemand auf die Idee, alle Discogänger und Bankangestellten am Eingang ohne Verdachtsmoment einer eingehenden Untersuchung zu unterziehen. Auch wenn damit einige Schlägereien und Fehlspekulationen verhindert werden könnten. Es ist eben alles eine Frage der Verhältnismässigkeit: Lohnt es sich, auf der Jagd nach Pyros mehr Sicherheitspersonal und mehr Polizei einzusetzen und dafür Unruhe und vielleicht sogar Verletzte zu riskieren? Die Antwort kann nur lauten: Nein. https://m.tagesanzeiger.ch/articles/26329083
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ZhyrusMitglied
01.02.2020, 16:38 · #1'908
Beiträge: 15'719
Juhu, da darf man sich wieder auf Blockstürme, verpasste Anfangsphasen, Schlägereien, Unruhen vor dem Stadion und dergleichen freuen... Und, die Typen hinter dieser Zugangsverschärfung werden genau diese Ausschreitungen nutzen, um ihre Massnahmen öffentlich zu verteidigen.
schwizermeischterfczMitglied
01.02.2020, 17:03 · #1'909
Beiträge: 8'260
Juhu, da darf man sich wieder auf Blockstürme, verpasste Anfangsphasen, Schlägereien, Unruhen vor dem Stadion und dergleichen freuen... Und, die Typen hinter dieser Zugangsverschärfung werden genau diese Ausschreitungen nutzen, um ihre Massnahmen öffentlich zu verteidigen. !!!! Das kann ja heiter werden morgen
Sektor DMitglied
05.02.2020, 08:57 · #1'910
Beiträge: 6'608
Ich weiss nicht wohin mit diesem Artikel, darum mal hier hin:
«Präsidentin des Polizeiverbands fordert endlich härtere Strafen »
«Fussball-Chaoten sind alles Feiglinge» 16 FCB-Chaoten stehen vor Gericht. Bei der Schlacht von Basel gingen sie massiv auf Polizisten los. Johanna Bundi Ryser (57), Präsidentin des Verbands Schweizerischer Polizeibeamter, hofft, dass die Angeklagten hart bestraft werden. BLICK: Wie verfolgen Sie als Präsidentin des Polizeiverbands den Prozess gegen die FCB-Chaoten? Johanna Bundi Ryser: Ich verfolge den Prozess sehr aufmerksam. Die Urteile gegen die Angeklagten werden wegweisende Signale für die Polizei sein. Inwiefern? Ich hoffe, die FCB-Chaoten werden hart bestraft. Diese Kuschel-Urteile gegen Fussball-Chaoten in der Vergangenheit sind ein Schlag ins Gesicht für betroffene oder gar verletzte Polizisten. Wir Polizisten haben das Vertrauen in unsere Justiz verloren. Die Angeklagten bezeichnen die Polizisten als Provokateure bei der Eskalation in Basel. Das ist beschämend. Es ist eine billige Ausrede der Fussballchaoten. Das sind doch alles Feiglinge. Und dann vermummen sie sich noch. Einige Angeklagte geben sich geläutert. Das klingt für mich nach Rechtfertigung. Ihre Taten sind jedoch ein Fakt. Die Schlacht von Basel ist vier Jahre her. Wie geht es den Polizisten, die im Einsatz waren? Einige von ihnen haben noch heute schwere gesundheitliche Probleme wegen der Angriffe: etwa Beeinträchtigung des Hörvermögens, Kopfschmerzen, Panikattacken, Schlafstörungen und vieles mehr. Glücklicherweise wurde kein Polizist lebensgefährlich verletzt. Das ist so. Für mich ist es ein Wunder, dass bei den Vorfällen von Basel kein Polizist zu Tode kam. Muss erst ein Fussball-Chaot einen Polizisten töten, damit die Justiz endlich aufwacht? Ein Unbeteiligter wurde durch einen Polizisten mit Gummischrot verletzt. Das ist bedauerlich. Es kommt vor, dass Unbeteiligte sich in der Nähe eines Scharmützels zwischen Polizei und Chaoten aufhalten. Unbeteiligte sollten sich unbedingt von solchen Orten entfernen. Die Basler Vorfälle vom April 2016 sind kein Einzelfall. Leider wiederholt sich Gewalt gegen uns Polizistinnen und Polizisten in der Schweiz immer und immer wieder. Es ist frustrierend. Wie erleben Polizisten solche Ausschreitungen? Ein Polizist erzählte mir von einem Einsatz in Bern bei einem Fussballmatch. Er sprach von einer Einkesselung durch Fussball-Chaoten. Eine Horde ging mit Wurfgeschossen auf ihn und seine Kollegen los. Um was für Geschosse handelt es sich? Pflastersteine, Eisenstangen, gefährliche Geschosse jeglicher Art. Der Polizist, mit dem ich sprach, empfand Todesangst. Was erwarten Sie für Urteile für die FCB-Chaoten? Am Ende werden die Chaoten wohl wieder zu Geldbussen verurteilt. Dann muss ich einfach sagen: Das System hat augenscheinlich sehr grosse Lücken zugunsten der Chaoten. Q: Blick online Alles, was ich dazu sagen will ist, dass die Sicht der Polizei m.E. genauso einseitig und subjektiv ist, wie diejenige der "Chaoten".
ColoMitglied
05.02.2020, 09:45 · #1'911
Beiträge: 1'473
Ich weiss nicht wohin mit diesem Artikel, darum mal hier hin:
«Präsidentin des Polizeiverbands fordert endlich härtere Strafen »
«Fussball-Chaoten sind alles Feiglinge» 16 FCB-Chaoten stehen vor Gericht. Bei der Schlacht von Basel gingen sie massiv auf Polizisten los. Johanna Bundi Ryser (57), Präsidentin des Verbands Schweizerischer Polizeibeamter, hofft, dass die Angeklagten hart bestraft werden. BLICK: Wie verfolgen Sie als Präsidentin des Polizeiverbands den Prozess gegen die FCB-Chaoten? Johanna Bundi Ryser: Ich verfolge den Prozess sehr aufmerksam. Die Urteile gegen die Angeklagten werden wegweisende Signale für die Polizei sein. Inwiefern? Ich hoffe, die FCB-Chaoten werden hart bestraft. Diese Kuschel-Urteile gegen Fussball-Chaoten in der Vergangenheit sind ein Schlag ins Gesicht für betroffene oder gar verletzte Polizisten. Wir Polizisten haben das Vertrauen in unsere Justiz verloren. Die Angeklagten bezeichnen die Polizisten als Provokateure bei der Eskalation in Basel. Das ist beschämend. Es ist eine billige Ausrede der Fussballchaoten. Das sind doch alles Feiglinge. Und dann vermummen sie sich noch. Einige Angeklagte geben sich geläutert. Das klingt für mich nach Rechtfertigung. Ihre Taten sind jedoch ein Fakt. Die Schlacht von Basel ist vier Jahre her. Wie geht es den Polizisten, die im Einsatz waren? Einige von ihnen haben noch heute schwere gesundheitliche Probleme wegen der Angriffe: etwa Beeinträchtigung des Hörvermögens, Kopfschmerzen, Panikattacken, Schlafstörungen und vieles mehr. Glücklicherweise wurde kein Polizist lebensgefährlich verletzt. Das ist so. Für mich ist es ein Wunder, dass bei den Vorfällen von Basel kein Polizist zu Tode kam. Muss erst ein Fussball-Chaot einen Polizisten töten, damit die Justiz endlich aufwacht? Ein Unbeteiligter wurde durch einen Polizisten mit Gummischrot verletzt. Das ist bedauerlich. Es kommt vor, dass Unbeteiligte sich in der Nähe eines Scharmützels zwischen Polizei und Chaoten aufhalten. Unbeteiligte sollten sich unbedingt von solchen Orten entfernen. Die Basler Vorfälle vom April 2016 sind kein Einzelfall. Leider wiederholt sich Gewalt gegen uns Polizistinnen und Polizisten in der Schweiz immer und immer wieder. Es ist frustrierend. Wie erleben Polizisten solche Ausschreitungen? Ein Polizist erzählte mir von einem Einsatz in Bern bei einem Fussballmatch. Er sprach von einer Einkesselung durch Fussball-Chaoten. Eine Horde ging mit Wurfgeschossen auf ihn und seine Kollegen los. Um was für Geschosse handelt es sich? Pflastersteine, Eisenstangen, gefährliche Geschosse jeglicher Art. Der Polizist, mit dem ich sprach, empfand Todesangst. Was erwarten Sie für Urteile für die FCB-Chaoten? Am Ende werden die Chaoten wohl wieder zu Geldbussen verurteilt. Dann muss ich einfach sagen: Das System hat augenscheinlich sehr grosse Lücken zugunsten der Chaoten. Q: Blick online Alles, was ich dazu sagen will ist, dass die Sicht der Polizei m.E. genauso einseitig und subjektiv ist, wie diejenige der "Chaoten". Und genau darum müssen Gerichte so unabhängig und neutral wie möglich sein.
Sektor DMitglied
05.02.2020, 12:07 · #1'912
Beiträge: 6'608
Und genau darum müssen Gerichte so unabhängig und neutral wie möglich sein. Absolut richtig. Sätze wie diesen hier finde ich einfach... naja, speziell: Einige von ihnen haben noch heute schwere gesundheitliche Probleme wegen der Angriffe: etwa Beeinträchtigung des Hörvermögens, Kopfschmerzen, Panikattacken, Schlafstörungen und vieles mehr. Wie empfindet da wohl der Unbeteiligte, der nun auf einem Auge blind ist? Dumm gelaufen, Kollateralschaden halt...
ColoMitglied
05.02.2020, 12:42 · #1'913
Beiträge: 1'473
Und genau darum müssen Gerichte so unabhängig und neutral wie möglich sein. Absolut richtig. Sätze wie diesen hier finde ich einfach... naja, speziell: Einige von ihnen haben noch heute schwere gesundheitliche Probleme wegen der Angriffe: etwa Beeinträchtigung des Hörvermögens, Kopfschmerzen, Panikattacken, Schlafstörungen und vieles mehr. Wie empfindet da wohl der Unbeteiligte, der nun auf einem Auge blind ist? Dumm gelaufen, Kollateralschaden halt... Gemäss dieser Dame sind Polizisten also wichtigere Menschen als alle nicht Polizistenbürger... Dämliche Fot*e
BalooMitglied
05.02.2020, 13:24 · #1'914
Beiträge: 1'291
Und genau darum müssen Gerichte so unabhängig und neutral wie möglich sein. Absolut richtig. Sätze wie diesen hier finde ich einfach... naja, speziell: Einige von ihnen haben noch heute schwere gesundheitliche Probleme wegen der Angriffe: etwa Beeinträchtigung des Hörvermögens, Kopfschmerzen, Panikattacken, Schlafstörungen und vieles mehr. Wie empfindet da wohl der Unbeteiligte, der nun auf einem Auge blind ist? Dumm gelaufen, Kollateralschaden halt... Gemäss dieser Dame sind Polizisten also wichtigere Menschen als alle nicht Polizistenbürger... Dämliche Fot*e "Unbeteiligte sollten sich unbedingt von solchen Orten entfernen." Vor dem Stadioneingang? Die Aussage ist an Zynismus kaum zu überbieten. Wenn ich mich recht erinnere, sind wir an diesem Tag zügig in den Zug eingestiegen und ohne Verzögerungen losgefahren. Von den Ausschreitungen habe ich erst am nächsten Tag erfahren. Dies im Wiederspruch zu einem anderen Artikel, in dem Stand die Polizei wollte zum Perron, weil es da Randale gab.
ZhyrusMitglied
05.02.2020, 15:52 · #1'915
Beiträge: 15'719
Sehr schwaches Interview von beiden Seiten! Beim Blick war die knackige Schlagzeile (Hools sind feige) wichtiger als Nachfragen und bei Frau Ryser frage ich mich, wo die Polizei jeweils solche Vertreter auftreibt. - "Wir haben das Vertrauen in die Justiz verloren!" "Kuschelurteile!" Hat Frau Ryser Fakten, die beweisen, dass Schweizer Richter Kriminelle im Zusammenhang mit Fussball besonders wohlwollend und milde beurteilen, respektive das mögliche Strafmass weniger ausschöpfen als bei anderen Kriminellen? Ich kann mir das schlicht nicht vorstellen, dass "Fussballchaoten" eine starke Lobby und/oder Position bei der CH-Justiz geniessen, deshalb wäre ich froh, wenn man die äusserst plakativ geäusserten Aussagen belegen könnte. Wenn Frau Ryser vielmehr das generelle Strafmass für Tatbestände als zu kuschelig empfindet, wundere ich mich über ihr Rechtsverständnis, denn die Gerichte können nicht nach Lust und Laune (drakonische) Strafen verhängen, die nicht den Gesetzen entsprechen. - Hat die Polizei das pubertäre Schnäbimessen tatsächlich nötig und muss aufgrund hanebüchener Herleitung die Täter als feige bezeichnen? Die Vermummung hat zum Zweck, dass man der Identifizierung und der Strafverfolgung entgeht. Bezeichnet Frau Ryser einen maskierten Bankräuber auch als feige? - Die Argumentation, dass zivile und unbeteiligte Opfer quasi als "collateral damage" in Kauf genommen werden müssen, wirkt zynisch, wenn man vorher rhetorisch fragt: "Muss denn zuerst ein Polizist sterben?!" Ich habe Null Sympathien für die Idioten, die andere Menschen angreifen, egal in Uniform oder nicht! Der Populismus in diesem Interview bringt uns aber nicht weiter. Die Polizisten hätten eine Person verdient, die sich spezifisch und konkret zu diesem Fall äussert (Was ist das Strafmass für die Tatbestände? Bin ich damit einverstanden oder agieren die Anwälte zu vorsichtig? Was für eine Strafe erwarte ich? Dann kann man immer noch sagen, dass man das als zu milde betrachtet und wie man gedenkt diesen Missstand zu lösen.) und machbare Massnahmen zur Verbesserung der Situation aufzeigt. Das Wiederholen von Plattitüden empfinde ich als kontraproduktives Geschwurbel.
likaviMitglied
17.02.2020, 08:11 · #1'917
Beiträge: 1'302
https://www.sueddeutsche.de/sport/fifa-infantino-uefa-conmebol-pakt-1.4798901 SZ - zum Machtkampf FIFA (Infantino) versus UEFA und Conmebol. Ich bin bei solchen Artikeln einfach sehr vorsichtig geworden. Es ist ein Armutszeugnis, wie einseitig die ganze deutsche Medienlandschaft schon seit vielen Jahren über solche Themen schreibt. Das ist keine neutrale Berichterstattung, sondern reine Propaganda zugunsten der Interessen und des weiteren Machtzuwachses der deutschen und europäischen Grossklubs. Diejenigen Figuren im Fussball, die auf der Seite der Grossklubs und grossen Ligen stehen, über die wird positiv berichtet. Völlig unkritisch. Wer sich hingegen dem entgegenstellt, und für Interessen von kleineren europäischen Ländern oder Afrika, Asien oder die Arabische Welt einsetzt, der wird automatisch als "korrupt" oder "zwielichtig" erklärt. Erinnert stark an eine überhebliche kolonialistische Attitüde. Die FIFA soll entmachtet werden, damit die europäischen Grossklubs den Fussball regieren können. Man kann ja einzelne Figuren bei der FIFA gut oder schlecht finden, aber im Grundsatz sollte die Weltfussballorganisation eher an Einfluss gewinnen, als verlieren. Afrika, Asien, Amerika sind im Aufbruch. Sie sollten in Zukunft eine wichtigere Rolle im Fussball einnehmen, nicht eine unwichtigere. Auch kleinere europäische Länder und Ligen wie die Schweiz geraten immer mehr unter die Räder. Die zunehmende Dominanz der europäischen Topligen mit ihren grossen TV-Geldern im Weltfussball via unter anderem immer mehr der UEFA als willige Gehilfin finde ich (ab-)stossend. Das muss man jeweils im Hinterkopf behalten, wenn wieder Polemik von Süddeutsche, ZDF und Konsorten verbreitet wird.
PyleMitglied
17.02.2020, 09:02 · #1'918
Beiträge: 2'511
Interessant, dass ausgerechnet die deutschen Moralapostel mit ihrer gekauften WM 2006 am lautesten aufschreien.
fischbachMitglied
30.04.2020, 11:55 · #1'920
Beiträge: 2'951
Wem es ohne Live-Fussball langweilig ist: Auf dem Youtube-Kanal «Old Football Matches» https://www.youtube.com/channel/UCkF1mHaQFHn1sqmgZmlG9AA hat der Brasilianer Paulo Bastos über 400 Fussballspiele hochgeladen. Es handelt sich vor allem um Qualifikations- und Freundschaftsspiele von Nationalmannschaften aus den 80er- und 90er-Jahren. Darunter auch einige mit Beteiligung der CH-Nati. Auch Club-Spiele, vornehmlich Europacup-Begegnungen, finden sich dort. Den FCZ habe ich aber leider noch nicht entdeckt. Der Clou an den Partien ist einerseits, dass es nicht unbedingt die WM- und EM-Highlights und ereignissreichen Spiele sind, die immer mal wieder gezeigt und auch gerne geschaut werden. Das sind eher längst vergessene Episoden der Fussballgeschichte. Und Bastos hat alles ab seinen VHS-Bändern digitalisiert, das gibt dem ganzen nochmals eine ganz eigene Ästhetik. Zum Teil sind die Spiele mit dem Original-Kommentar, zum Teil nur mit Stadion-Atmo. Hier ein Beispiel, Schweiz – Sowjetunion vom 17. April 1985 im alten Wankdorf. 9e:mediaembed:PHI+PFlPVVRVQkUgaWQ9IjEtaU1yZ3JmdnpjIiB1cmw9Imh0dHBzOi8veW91dHUuYmUvMS1pTXJncmZ2emMiPmh0dHBzOi8veW91dHUuYmUvMS1pTXJncmZ2emM8L1lPVVRVQkU+PC9yPg==https://youtu.be/1-iMrgrfvzc
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