Super League Saison 2017/18

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Avatar von Tschik CajkovskiTschik CajkovskiMitglied
29.01.2018, 13:26 · #721
Beiträge: 3'346
Jetzt will der Yakin Muri womöglich doch tatsächlich den Vasic wieder ins Tor stellen in der Rückrunde, der grösste Fliegenfänger der SuperLeague mMn :-)) Ach ja und Daniel Lopar wurde in St.Gallen ebenfalls als No1 abgelöst Dann sollten wir sofort zuschlagen und Lindner oder Lopar verpflichten :P Im Ernst, Vanins ist in der Spielauslösung ziemlich schwach, wäre aber Brecher nicht auch so eine Pfeiffe, müsste bei uns die Torhüterfrage auch aufkommen. Immer wieder erstaunlich, wie über eigene Spieler hergezogen wird kopfschüttel So sad. obwohl man niemandem vorwerfen könnte zu meinen dein statement beinhalte nicht auch eine leicht zynische note; mit den erwähnten ehemaligen spielern die du hier aufzählst ;)
dennisovMitglied
29.01.2018, 13:52 · #722
Beiträge: 5'501
Jetzt will der Yakin Muri womöglich doch tatsächlich den Vasic wieder ins Tor stellen in der Rückrunde, der grösste Fliegenfänger der SuperLeague mMn :-)) Ach ja und Daniel Lopar wurde in St.Gallen ebenfalls als No1 abgelöst Dann sollten wir sofort zuschlagen und Lindner oder Lopar verpflichten :P Im Ernst, Vanins ist in der Spielauslösung ziemlich schwach, wäre aber Brecher nicht auch so eine Pfeiffe, müsste bei uns die Torhüterfrage auch aufkommen. Immer wieder erstaunlich, wie über eigene Spieler hergezogen wird kopfschüttel So sad. Ach c'mon es ist ja nichts persönliches. Sondern nur eine Feststellung von dem bisher gezeigtem. Oder ist dir das etwa noch nie aufgefallen wie unpräzise die Spielauslösung von Vanins und Brecher ist? Meine Wortwahl scheint wohl eher unglücklich gewesen zu sein.
ZhyrusMitglied
31.01.2018, 12:36 · #723
Beiträge: 15'718
Léo Lacroix zu Basel.
fczlolMitglied
01.02.2018, 09:59 · #724
Beiträge: 6'460
Yakin giftet im Blick über den Hoppers Sportchef und lässt auch über einige Spieler (Lindner TW) ziemlich kuriose Sachen raus. Also wenn unser Trainer so im Blick auftreten würde gäbe es wieder rechte Anfeindungen aus den eigenen Reihen. Ich hoffe, dass Yakin sich damit ein Eigentor schiesst und die Hoppers in der Rückrunde komplett abkacken.
schwizermeischterfczMitglied
01.02.2018, 14:18 · #725
Beiträge: 8'260
Yakin giftet im Blick über den Hoppers Sportchef und lässt auch über einige Spieler (Lindner TW) ziemlich kuriose Sachen raus. Also wenn unser Trainer so im Blick auftreten würde gäbe es wieder rechte Anfeindungen aus den eigenen Reihen. Ich hoffe, dass Yakin sich damit ein Eigentor schiesst und die Hoppers in der Rückrunde komplett abkacken. Ich wollte heute morgen auch schreiben, wie froh ich bin, haben wir keinen so machtgeilen Trainer... Auch wenn GCN unter Yakin vielleicht noch ein paar Erfolge feiern sollte, wenn der dann mal geht steht der Verein vor einem Scherbenhaufen, da alles nach Yakin tanzt solange er da ist, der gestaltet den ganzen Verein um. Bei uns geht so was nicht, Bickel hat klar formuliert, dass sich der Trainer der Philiosophie des Vereins anpassen muss und nicht umgekehrt!
Sektor DMitglied
01.02.2018, 14:50 · #726
Beiträge: 6'608
Yakin giftet im Blick über den Hoppers Sportchef und lässt auch über einige Spieler (Lindner TW) ziemlich kuriose Sachen raus. Also wenn unser Trainer so im Blick auftreten würde gäbe es wieder rechte Anfeindungen aus den eigenen Reihen. Ich hoffe, dass Yakin sich damit ein Eigentor schiesst und die Hoppers in der Rückrunde komplett abkacken. Und schön den Torhüter in allen Medien etwas diffamieren, das macht Laune :) Der Muri verzapft wirklich komisches Zeugs... Aber man sieht halt schon, wer Herr von Niederhasli ist. Freue mich schon, wenn er weg ist von GC und im Club dann gar niemand mehr einen Plan hat, was zu tun ist.
fczlolMitglied
01.02.2018, 14:50 · #727
Beiträge: 6'460
Yakin giftet im Blick über den Hoppers Sportchef und lässt auch über einige Spieler (Lindner TW) ziemlich kuriose Sachen raus. Also wenn unser Trainer so im Blick auftreten würde gäbe es wieder rechte Anfeindungen aus den eigenen Reihen. Ich hoffe, dass Yakin sich damit ein Eigentor schiesst und die Hoppers in der Rückrunde komplett abkacken. Ich wollte heute morgen auch schreiben, wie froh ich bin, haben wir keinen so machtgeilen Trainer... Auch wenn GCN unter Yakin vielleicht noch ein paar Erfolge feiern sollte, wenn der dann mal geht steht der Verein vor einem Scherbenhaufen, da alles nach Yakin tanzt solange er da ist, der gestaltet den ganzen Verein um. Bei uns geht so was nicht, Bickel hat klar formuliert, dass sich der Trainer der Philiosophie des Vereins anpassen muss und nicht umgekehrt! Ja da bin ich auch froh! Zudem hatte ich das Gefühl, dass Lindner kein so schlechter TW ist für die SL?!
Sektor DMitglied
01.02.2018, 14:51 · #728
Beiträge: 6'608
Yakin giftet im Blick über den Hoppers Sportchef und lässt auch über einige Spieler (Lindner TW) ziemlich kuriose Sachen raus. Also wenn unser Trainer so im Blick auftreten würde gäbe es wieder rechte Anfeindungen aus den eigenen Reihen. Ich hoffe, dass Yakin sich damit ein Eigentor schiesst und die Hoppers in der Rückrunde komplett abkacken. Ich wollte heute morgen auch schreiben, wie froh ich bin, haben wir keinen so machtgeilen Trainer... Auch wenn GCN unter Yakin vielleicht noch ein paar Erfolge feiern sollte, wenn der dann mal geht steht der Verein vor einem Scherbenhaufen, da alles nach Yakin tanzt solange er da ist, der gestaltet den ganzen Verein um. Bei uns geht so was nicht, Bickel hat klar formuliert, dass sich der Trainer der Philiosophie des Vereins anpassen muss und nicht umgekehrt! Ja da bin ich auch froh! Zudem hatte ich das Gefühl, dass Lindner kein so schlechter TW ist für die SL?! Also in meinen Augen absolut SL-tauglich! Hätte ich sofort genommen.. Aber jetzt hat jemand anderes mit seinen klebrigen Füdlifingern damit gespielt, jetzt will ich es nicht mehr haben :)
UssersihlMitglied
01.02.2018, 21:46 · #729
Beiträge: 1'910
Also in meinen Augen absolut SL-tauglich! Naja, der Mann ist immerhin die #1 in der Össi Nati, den nur als SL-tauglich zu bezeichnen finde ich schon fast ein bisschen despektierlich. Oder anders gesagt: dasch'en Institution, chli Respäkt!!
schwizermeischterfczMitglied
01.02.2018, 21:54 · #730
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Also in meinen Augen absolut SL-tauglich! Naja, der Mann ist immerhin die #1 in der Össi Nati, den nur als SL-tauglich zu bezeichnen finde ich schon fast ein bisschen despektierlich. Oder anders gesagt: dasch'en Institution, chli Respäkt!! Der ist die Nummer 1 bei den ösis, weil die anderen zwei Goalies verletzt sind ;) Musste der Muri sogar noch betonen, und so einer wird Trainer des Jahres statt ein seriöser hart-arbeitender Urs Fischer?
dennisovMitglied
02.02.2018, 09:53 · #731
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Also in meinen Augen absolut SL-tauglich! Naja, der Mann ist immerhin die #1 in der Össi Nati, den nur als SL-tauglich zu bezeichnen finde ich schon fast ein bisschen despektierlich. Oder anders gesagt: dasch'en Institution, chli Respäkt!! Der ist die Nummer 1 bei den ösis, weil die anderen zwei Goalies verletzt sind ;) Musste der Muri sogar noch betonen, und so einer wird Trainer des Jahres statt ein seriöser hart-arbeitender Urs Fischer? Was ist daran inkorrekt, wenn man Tatsachen ausspricht? Das ist wohl seine Art den Spielern klar zu machen, dass sie immer topleistungen zeigen müssen, egal ob im Training oder Match, um spielen zu können. Und bis anhin hat Yakin mit seiner sehr direkten Art immer Erfolg gehabt. Und ich muss schon sagen, dass es m.M. nach eine grössere Leistung ist, Schaffhausen vom letzten Tabellenrang innert wenigen Wochen und Monaten auf den 2. Platz zu führen, als mit dem FCB Meister zu werden. Ich hätte auch bei uns nichts dagegen, wenn die Streicheleinheiten mal aufhören würden. Denn die bringens irgendwie gar nicht. Forte könnte Raphael z.B auch klar machen, dass er sich steigern muss und ansonsten mehr auf der Bank platz nehmen kann, als ihn weiss nicht wie lange zu trösten, nur weil sich sein England-Transfer in letzter Sekunde zerschlagen hat. Und schwache Leistungen werden dann mit "Verständniss" schön gelabert.
OstlerMitglied
02.02.2018, 10:28 · #732
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Also in meinen Augen absolut SL-tauglich! Naja, der Mann ist immerhin die #1 in der Össi Nati, den nur als SL-tauglich zu bezeichnen finde ich schon fast ein bisschen despektierlich. Oder anders gesagt: dasch'en Institution, chli Respäkt!! Der ist die Nummer 1 bei den ösis, weil die anderen zwei Goalies verletzt sind ;) Musste der Muri sogar noch betonen, und so einer wird Trainer des Jahres statt ein seriöser hart-arbeitender Urs Fischer? Was ist daran inkorrekt, wenn man Tatsachen ausspricht? Das ist wohl seine Art den Spielern klar zu machen, dass sie immer topleistungen zeigen müssen, egal ob im Training oder Match, um spielen zu können. Und bis anhin hat Yakin mit seiner sehr direkten Art immer Erfolg gehabt. Und ich muss schon sagen, dass es m.M. nach eine grössere Leistung ist, Schaffhausen vom letzten Tabellenrang innert wenigen Wochen und Monaten auf den 2. Platz zu führen, als mit dem FCB Meister zu werden. Ich hätte auch bei uns nichts dagegen, wenn die Streicheleinheiten mal aufhören würden. Denn die bringens irgendwie gar nicht. Forte könnte Raphael z.B auch klar machen, dass er sich steigern muss und ansonsten mehr auf der Bank platz nehmen kann, als ihn weiss nicht wie lange zu trösten, nur weil sich sein England-Transfer in letzter Sekunde zerschlagen hat. Und schwache Leistungen werden dann mit "Verständniss" schön gelabert. Wichtig ist doch vor Allem, dass man zwischen interner und externer Kommunikation unterscheidet. Dass man wie von dir erwähnt mit Dwamena unter vier Augen reden sollte, kann durchaus sein. Wobei es auch hier sehr stark auf die Persönlichkeit eines Spielers ankommt. Ein richtig guter Trainer kann hier unterscheiden und individuell auf Spieler eingehen. Etwas ganz anderes dagegen ist, wenn man einen 21 jährigen Mann in der Öffentlichkeit in die Pfanne haut. Das kann man vielleicht als Spieler mit 33 Lenzen und gestandener Erfahrung wegstecken. Bei jungen Talenten kann man jemanden so erst recht in den Keller befördern. Ich traue Forte zu, dass er diesen Unterschied machen kann. Yakin hat bewiesen, dass er es zumindest in diesem Fall nicht konnte.
schwizermeischterfczMitglied
02.02.2018, 11:11 · #733
Beiträge: 8'260
Also in meinen Augen absolut SL-tauglich! Naja, der Mann ist immerhin die #1 in der Össi Nati, den nur als SL-tauglich zu bezeichnen finde ich schon fast ein bisschen despektierlich. Oder anders gesagt: dasch'en Institution, chli Respäkt!! Der ist die Nummer 1 bei den ösis, weil die anderen zwei Goalies verletzt sind ;) Musste der Muri sogar noch betonen, und so einer wird Trainer des Jahres statt ein seriöser hart-arbeitender Urs Fischer? Was ist daran inkorrekt, wenn man Tatsachen ausspricht? Das ist wohl seine Art den Spielern klar zu machen, dass sie immer topleistungen zeigen müssen, egal ob im Training oder Match, um spielen zu können. Und bis anhin hat Yakin mit seiner sehr direkten Art immer Erfolg gehabt. Und ich muss schon sagen, dass es m.M. nach eine grössere Leistung ist, Schaffhausen vom letzten Tabellenrang innert wenigen Wochen und Monaten auf den 2. Platz zu führen, als mit dem FCB Meister zu werden. Ich hätte auch bei uns nichts dagegen, wenn die Streicheleinheiten mal aufhören würden. Denn die bringens irgendwie gar nicht. Forte könnte Raphael z.B auch klar machen, dass er sich steigern muss und ansonsten mehr auf der Bank platz nehmen kann, als ihn weiss nicht wie lange zu trösten, nur weil sich sein England-Transfer in letzter Sekunde zerschlagen hat. Und schwache Leistungen werden dann mit "Verständniss" schön gelabert. Wichtig ist doch vor Allem, dass man zwischen interner und externer Kommunikation unterscheidet. Dass man wie von dir erwähnt mit Dwamena unter vier Augen reden sollte, kann durchaus sein. Wobei es auch hier sehr stark auf die Persönlichkeit eines Spielers ankommt. Ein richtig guter Trainer kann hier unterscheiden und individuell auf Spieler eingehen. Etwas ganz anderes dagegen ist, wenn man einen 21 jährigen Mann in der Öffentlichkeit in die Pfanne haut. Das kann man vielleicht als Spieler mit 33 Lenzen und gestandener Erfahrung wegstecken. Bei jungen Talenten kann man jemanden so erst recht in den Keller befördern. Ich traue Forte zu, dass er diesen Unterschied machen kann. Yakin hat bewiesen, dass er es zumindest in diesem Fall nicht konnte. +1! Fortes Medienauftritte seit er bei uns ist sind m.M.n meistens sehr proffessionell. Er lobt Spieler nie in den Himmel aber macht sie auch nicht öffentlich runter. Einzig, was er und seine Frau über die Causa CC-Fringer denken, hat mich weniger interessiert :-)
OstlerMitglied
02.02.2018, 14:14 · #734
Beiträge: 1'762
Aus der NZZ online:
Peter Stüber ist seit kurzem GC-Mitbesitzer. Er sagt dazu: «Eigentlich weiss man, dass man ein Spinner ist» Peter Stüber war seit 30 Jahren nicht mehr im Stadion, auch im Fernsehen schaut er selten Fussball. Er sagt, im fehle die Geduld. Seit Januar gehört ihm nun ein Drittel der Grasshopper Club-Aktien. Man fragt sich: Warum tut er sich das an? Flurin Clalüna 2.2.2018, 13:18 Uhr Peter Stüber, fällt es Ihnen leicht, dieses Interview zu geben? Nein, ehrlich gesagt nicht. Ich würde lieber kein Interview geben. Wenn es um Fussball und GC geht, habe ich mich immer gern im Hintergrund gehalten. Weshalb? Ich war 22 Jahre lang Präsident der Tonhalle. Und ich wollte nicht, dass man meint, ich sei der Tschütteler, der nichts von Musik verstehe. Und im Hardturm hätte es geheissen, ich sei der Musikus, der keine Ahnung von Fussball habe. Also habe ich lieber nichts gesagt. Hat Ihnen denn die Hochkultur zu verstehen gegeben, dass sie Fussball für etwas gar banal hält? Ganz am Anfang vielleicht schon, später nicht mehr. Es interessieren sich viele Musiker für Fussball, und es gibt auch in der Tonhalle grosse GC-Fans. Trotzdem wusste man ja immer, dass Sie GC finanziell unterstützen. Wie lange machen Sie das schon? Ungefähr seit der Einweihung des GC-Campus in Niederhasli, also seit dem Jahr 2005. In Gönnervereinigungen bin ich schon länger, im Donnerstag-Club und auch im Blue Label Club. Mein Vater war eines der frühen Mitglieder im Donnerstag-Club. Und nun haben Sie sich entschieden, zusammen mit dem GC-Präsidenten Stephan Anliker und dem Gartenbauunternehmer Heinz Spross den Klub zu übernehmen. Seit Januar gehört Ihnen GC zu einem Drittel. Warum sind Sie Besitzer geworden? Dass es nach der Restrukturierung nun nur noch drei Hauptaktionäre gibt, erleichtert die Leitung des Klubs. Mit der Führung des Vereins kann und will ich schon altershalber nichts zu tun haben. Ich bin 78. Aber als Aktionär habe ich mich zur Verfügung gestellt. Früher war es so, dass GC immer auf Sie zugekommen ist, wenn gerade wieder Geldknappheit herrschte. Ja, das war manchmal schon so. Aber Entschuldigung: Es gab Zeiten, da standen wir ja auch kurz vor dem Konkurs. Da musste ich helfen. Damals sind Sie in der Not eingesprungen und haben Darlehen gewährt. Als Mitbesitzer von GC gehen Sie einen Schritt weiter. Wir haben immer noch nicht genau verstanden, warum Sie sich für die neue Rolle entschieden haben. Wir sind jetzt zu dritt und können GC wirklich weiterbringen. Stephan Anliker, Heinz Spross und ich passen zusammen. Eine Zeitlang wusste man nicht, ob GC finanziell auf sicheren Füssen steht. Jetzt haben wir ein Signal ausgesendet: Es stehen Leute hinter GC, die können, wenn sie wollen. Weil die drei eine gewisse finanzielle Kraft haben. Ja, so ist es. War es schwierig, Sie vom Mitmachen zu überzeugen? Am Anfang war es schwierig, ja. Und wem ist es am Ende gelungen? Am Ende war es Erich Vogel. Er ist ein cleverer Typ. Ich bin immer noch der Meinung, es gibt in der Schweiz niemanden, der so viel von Fussball versteht. Sie sind zusammen in die Handelsschule gegangen. Ich musste die Handelsschule nach einem Jahr verlassen, weil ich zu wenig gut war. (lacht) Ich habe die Matura dann an der Minerva gemacht. Aber Erich und ich haben den Kontakt immer beibehalten. Wir haben eine freundschaftliche Beziehung. Kürzlich habe ich ihm gesagt: «Du, irgendwann müssen wir bei GC dann auch wieder aufhören. Schon rein altershalber.» Wenn GC nicht Leute findet, die 40 oder 50 Jahre alt sind, sehe ich schwarz für den Klub. Und in den neunziger Jahren, als GC mit Vogel als Manager grosse Erfolge feierte, haben Sie zusammen Champagner getrunken? Nein, nein. Ich war auch damals lieber im Hintergrund. Ich bin kein sehr geselliger Mensch. Ich bin auch in keinem Verein. Aber an den Treffen des Donnerstag-Clubs nehmen Sie schon teil, oder? Nein. Dort gehe ich auch nicht hin. Ich zahle meinen Beitrag. Sonst habe ich gern meine Ruhe. Verstehen Sie selber viel von Fussball? Ich habe immerhin den Intelligenzgrad, dass ich die Abseitsregel verstehe. (lacht) Ich lasse mich gern beraten, meistens von Erich Vogel. Und wenn er sagt, dieser oder jener sei der richtige Trainer für GC, dann bin ich überzeugt, dass er recht hat. Er hat es ja oft genug bewiesen. Haben Sie selber auch Fussball gespielt? Nein, ich habe nicht viel Sport getrieben. Ich habe mit 16 die Hand gebrochen. Man musste sie danach noch einmal operieren, und sie ist steif geworden. Ich bin als Sportler nicht sehr tauglich. Wann waren Sie eigentlich zum letzten Mal im Stadion? Ich war dreissig Jahre nicht mehr im Stadion. Ich schaue auch daheim am Fernsehen nur selten. Mir fehlt die Geduld. Sie regen sich auf? Diese vielen Fehlpässe! Manchmal ist es scheusslich. Aber am nächsten Tag lese ich über das Spiel in der Zeitung. Meine Frau nimmt den Bund für die Weltpolitik, und ich öffne zuerst den Sportteil. Macht es für Sie einen Unterschied, ob Sie die Tonhalle oder einen Fussballklub wie GC unterstützen? Als ich das Präsidium der Tonhalle übernahm, hatte sie gerade eine schwierige Phase hinter sich. Unser Ziel war ein Orchester, mit dem Zürich wieder zur Spitze in Europa gehören konnte. Und das Schöne ist, dass uns das gelungen ist. Aber bevor Sie fragen: Bei GC kochen wir schon mit anderem Wasser. Ich habe mir nie eingebildet, GC zu unterstützen, um die Champions League zu gewinnen. Sondern? Wir müssen einfach wieder einmal einen Titel gewinnen. Und in der Champions League mitspielen. Aber Basel und YB denken auch so. Verstehen Sie sich eigentlich als Investor oder als Mäzen? In erster Linie bin ich ein Fan. Das steckt einfach in mir drin, das bringe ich nie mehr weg. Ich war 1949 zum ersten Mal im Hardturm, ich war in der vierten Klasse. Es war das Spiel, als GC abgestiegen ist, weil Fredy Bickel einen Penalty nicht verwandelt hat. Das war mein Urerlebnis mit GC. Jetzt sind Sie ausgewichen. Die Frage war, ob Sie sich als Mäzen oder als Investor verstehen. Es ist klar: Ich bin Mäzen. Ich habe mich schon gefragt, wie ich die GC-Aktien in der Steuererklärung einsetzen soll. Damit sie nicht vergessen gehen, habe ich sie pro forma aufgeführt. Aber eigentlich sind sie nichts wert. Es gibt vielleicht Leute, die meinen, man könne die Aktien irgendwann einmal mit Gewinn einem Grossinvestor verkaufen. Aber ich kann mir diesen Investor noch nicht so richtig vorstellen. Das Engagement kostet eigentlich nur. Heinz Spross, Stephan Anliker und ich verpflichten uns für drei Jahre vertraglich, gemeinsam pro Saison drei Millionen Franken zu zahlen. Das ist bekannt. Und danach hören Sie wieder auf? Ich glaube nicht, dass man davon ausgehen sollte, dass es nach drei Jahren von alleine wieder gut läuft. Vermutlich dauert das Engagement also länger. Stephan Anliker, Heinz Spross und Sie zahlen drei Millionen. Strukturell fehlen GC aber jede Saison acht Millionen. Es muss uns drei allen klar sein: Wenn es zusätzliche Defizite gibt, dann werden wir es sein, die in die Bresche springen müssen. Sonst liegt sofort wieder die Gefahr eines Konkurses in der Luft. Und das können wir uns nicht leisten. Wir haben uns vor einem Jahr gemeinsam mit dem Zentralvorstand ernsthaft überlegt, Spieler zu verkaufen und den Klub auf diese Weise finanziell zu sanieren. In diesem Szenario wären wir abgestiegen und hätten vorwiegend mit Junioren in der Nationalliga B gespielt – bis das neue Stadion steht. Aber dann haben wir uns gesagt: Das passt nicht zu GC. Wir haben uns für einen anderen Weg entschieden – für den Weg, den wir gehen. Auch wenn es teuer werden sollte. Wir werden sicher versuchen müssen, weiter Kosten einzusparen. Das halte ich nicht für unmöglich. Und der Rest muss aus Transfererlösen kommen. Oder man stellt anderes Geld zur Verfügung, um Spieler einzukaufen. Das heisst, man finanziert Spieler fremd, ausserhalb des ordentlichen Budgets. Und wer tut das? Wieder Sie? Nun, wie soll ich sagen? Wenn wir andere finden, soll es mir recht sein. (lacht) Das heisst: Offiziell haben Sie sich verpflichtet, pro Jahr eine Million Franken einzuschiessen. Aber im Hinterkopf wissen Sie: Wahrscheinlich wird es mehr. Ja, das kann man so sagen. Sonst macht man sich Illusionen. Die Frage, die über allem steht, ist die: Warum machen Sie das überhaupt? Ich weiss es auch nicht genau. Weil ich GC-Fan bin. Eigentlich weiss man genau, dass man ein Spinner ist. Aber GC ist einfach GC. Und GC muss gut sein. Schon im Geschichtsunterricht haben mir Mäzene Eindruck gemacht. Und ja: Ich finde, man sollte mäzenatisch tätig sein, wenn es einem gutgeht. Sie sind FDP-Mitglied, Kunstförderer . . . . . . Ich bin eher rückwärtsgerichtet, wissen Sie. In Kunstsachen bin ich sehr traditionsverhaftet, so möchte ich es sagen. Für mich hört Kunst so ungefähr mit dem Ersten Weltkrieg auf. Aber wissen Sie, was mich in den letzten Jahren bei GC geärgert hat? Was? Die Zeit von Rainer E. Gut und Fritz Gerber war zwar teuer. Aber sie hatten auch Erfolg und wurden Meister. Wir haben uns in den letzten Jahren mit den hinteren Rängen zufriedengegeben. Das geht mit GC nicht. Leute, die GC nahestehen, sind oft Manager und Erfolgstypen. Die wollen nicht Zweiter werden, die wollen gewinnen. Ich glaube, jetzt sind wir wieder auf dem Weg dorthin. Wissen Sie, wie viel Sie das Engagement bei GC bisher gekostet hat? Ich habe es bewusst nie zusammengezählt. Das habe ich bei der Tonhalle auch nie gemacht. Sie können es sich leisten. Die Bilanz hat Ihr Vermögen auf 650 Millionen Franken geschätzt. Sie sind der grösste Mercedes-Händler der Schweiz. Ja. In der Schweiz haben wir 34 Garagen. Kürzlich konnten wir sechs Betriebe in Mailand und Umgebung erwerben sowie fünf in Luxemburg. Was sagt eigentlich Ihre Familie zum Engagement bei GC? Meine Frau und meine beiden Töchter stehen voll dahinter. Die Töchter habe ich früher auch an die Fussballspiele mitgenommen.* Sie gehen heute zwar nicht mehr, sind aber auch grosse GC-Fans*. Beide sind seit über zehn Jahren im Verwaltungsrat der Firma. Eine meiner Töchter ist Professorin für alte Sprachen, Hauptgebiet Keltisch. 2019 wird sie ihre Professur aufgeben und von mir alle Funktionen in der Firma übernehmen. Es ist die dritte Generation Stüber. Gottlieb Daimler hatte auf seiner Karte stehen: Das Beste oder nichts. Gilt die Devise auch für GC? Ja, sie muss auch für GC gelten. Eindeutig. Aber dann müssen die Investitionen weitergehen – um Spieler einzukaufen zum Beispiel. Sonst wird es nicht gehen. Wie optimistisch sind Sie, dass das neue Stadion gebaut werden kann? Im Moment sieht es nicht schlecht aus. Das Projekt müssten wir durchbringen. Und wenn nicht? Vielleicht wäre es dann wirklich klüger, wieder Amateurfussball zu spielen. Oder der FCZ und GC fusionieren. Würde Ihnen das nicht weh tun? Ich bin seit über vierzig Jahren der Meinung, es wäre besser, nur noch einen Klub zu haben. Erich Vogel ist da anderer Ansicht. Mailand, Madrid oder London können sich zwei oder mehrere Klubs leisten, aber nicht Zürich. Die Derbys würden fehlen. Aber das Geld könnte effizienter eingesetzt werden. Der Widerstand wäre gross. Natürlich gäbe es Klamauk. Aber es müssten nur der FCZ-Präsident Ancillo Canepa sowie wir drei GC-Aktionäre dafür sein. Das sind nur noch vier Menschen. Und wenn diese Ja sagen, dann wäre es so. Was für ein Trottel.. Unglaublich. Einmal abgesehen vom letzten Statement, welches von ungeheurer Arroganz zeugt, wie es nur so ein schwerreicher Pimpel auf die Reihe bringt - Ein seniler Tatteri mit zu viel Geld, der im Prinzip nichts anderes ist, als der Platzhalter von Erich Vogel. Mit riesigen GC-Fan-Töchtern (die halt einfach nie an den Match gehen). Geile Sache!
laissaMitglied
03.02.2018, 10:09 · #735
Beiträge: 848
aus NZZ online: ohne den artikel zu zitieren, gut zu wissen, die oberste etage der insekten möchte fusionieren. also AC, ärmel hindere - standhebä!!
schwizermeischterfczMitglied
03.02.2018, 17:05 · #736
Beiträge: 8'260
YB-St.Gallen gibts heute im Free-TV auf Teleclub Zoom! aus NZZ online: ohne den artikel zu zitieren, gut zu wissen, die oberste etage der insekten möchte fusionieren. also AC, ärmel hindere - standhebä!! Naja, wenn das Stadion nicht gebaut werden kann, dann ists ihm dann vielleicht auch wurscht und offen zur Fusion...
schwizermeischterfczMitglied
03.02.2018, 18:54 · #737
Beiträge: 8'260
Lausanne-Gästesektor in Luzern aus Protest leergeblieben, dafür ein grosser Banner mit der Aufschrift "Rendez nous notre logo" PS: Luzern führt mit 2-0 zur Pause und somit zur Halbzeit bei 23 Punkten.
Yekini_RIPMitglied
06.02.2018, 13:06 · #738
Beiträge: 4'806
Wahnsinn in Sion geht weiter...Ciao Gabri...Jacobacci übernimmt...
schwizermeischterfczMitglied
06.02.2018, 13:16 · #739
Beiträge: 8'260
Wahnsinn in Sion geht weiter...Ciao Gabri...Jacobacci übernimmt... Hoffe die starten nun keinen Lauf...
dennisovMitglied
06.02.2018, 13:35 · #740
Beiträge: 5'501
Wahnsinn in Sion geht weiter...Ciao Gabri...Jacobacci übernimmt... Hoffe die starten nun keinen Lauf... das hoffe ich auch. Allerdings ist Jacobacci vermutlich keine schlechte Wahl- er kennt die Liga und den FC Sion wohl in und auswendig..
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