CH-Fussball News von Aarau, Luzern und St.Gallen

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SaschaMitglied
17.12.2002, 06:16 · #1
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FC Aarau ist gerettet VON EVA TEDESCO UND MICHEL WETTSTEIN Präsident Hunziker. AARAU – Frohe Weihnachten: Der FCA ist gerettet! Präsident Michael Hunziker sprach mit Engelszungen. 2,88 Mio. Fr. hatte der FCA zur Sanierung gebraucht. 2,318 Mio. Fr. waren vor der gestrigen, ausserordentlichen GV zusammen. «Zu wenig!», sagte Hunziker. Der Appell sass: In 15 Minuten zeichneten die Mitglieder für 79000 Fr. Aktien! Darunter NL-Präsident Jean-François Kurz: «Aber nur als Bürger der Stadt Aarau.» Dann ging es Schlag auf Schlag. Spende auf Spende folgte. Am Ende fehlten 150000 Fr. Der FCA ist fast am Ziel. Und die AG kann am 23. Dezember gegründet werden. Hunziker: «Bis dann müssen aber alle Gelder auf dem Konto sein.» Für die Mitglieder war Präsi Hunziker ein Held. Und der liess sich nicht mehr lumpen. Er legte noch Stürmer Sergej Skatschenko (30, ex Metz) unter den Christbaum. Der Ukrainer schoss in der Auf-/Abstiegsrunde 2001 für Xamax 8 Tore. Dafür wird die Luft für Sportchef Fredy Strasser, der ferienhalber fehlte, dünner und dünner.
SaschaMitglied
17.12.2002, 06:17 · #2
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Lesen Sie mal, wie sich der FCL selbst beschenkt VON ALAIN KUNZ Bild vergrössern Gläubigerzirkular des Konkursamtes Luzern. LUZERN – «O du Fröhliche!» Weihnachten ist, wenn man schmunzeln darf – und Geschenke macht. Notfalls sich selbst. Wie der FC Luzern. Es war einmal die FCL AG. Vor einem Jahr ging sie Konkurs. Alles Inventar im Allmendstadion, das ihr gehörte, fiel in die Konkursmasse. So ein Kühlschrank, eine Waschmaschine, das Kassensystem und vieles mehr. Güter aus Konkursmassen haben es so an sich, das sie verwertet werden müssen. Zahl der Interessenten: 1! Der FCL... 5500 Franken bot der Klub, um sein eigenes Kassensystem etc. zurückzukaufen. Eine Weihnachtsofferte, die andere auf den Weihnachtsbaum, ääh, die Palme, brachte. «Nur 5500 Franken!», monierten einige Gläubiger. Und witterten umgehend ein Komplott zwischen FCL und Konkursamt. Denn die Güter waren in der letzten Bilanz der AG immerhin mit 69000 Franken verbucht! Doch das Konkursamt schrieb: «Nach unserer Einschätzung ist ungewiss, ob bei einer Versteigerung ein höherer Betrag als 5500 Franken erzielt werden kann.» «In der Bilanz war das alte Zeugs völlig überhöht drin», sagt Präsident Pedro Pfister. Und hofft, dass nicht doch noch jemand Interesse bekundet. Sonst würde die Geschichte plötzlich zu einer teuren Horrorstory mutieren – eine neue Kassenanlage für 5500 Fr. führt nicht einmal der Weihnachtsmann! «O du Fröhliche!»
SaschaMitglied
17.12.2002, 06:18 · #3
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Peischl: Mit Espen einig – nur will Wil viel VON ALAIN KUNZ Heinz Peischl WIL – Heinz Peischl will. St. Gallen will. Nur Wil will noch nicht so recht. Sonst wäre der Österreicher schon als neuer Espen-Trainer in den Urlaub in seine Heimat gefahren. So aber konnte der Hobby-Saxophonist nur Folgendes zur Einigung mit St.Gallen sagen: «Ich gebe derzeit keine Stellungnahme ab.» Aber Peischl hat sich entschieden. Die Perspektive ist in St. Gallen trotz Abstiegsrunde besser als beim maroden Sensations-Aufsteiger, der eine Million Franken auftreiben muss, um die Finalrunde bestreiten zu können. Und da liegt der Haken: Wil stellt hohe Ablöseforderungen für den 39-Jährigen, dessen Vertrag noch bis Ende Saison läuft. «Eigentlich ist es fast zu viel Geld», sagt St.Gallens neuer Sportchef Tino Osta – der notabene auch von Wil gekommen ist. Umgekehrt gilt für Wil: Es muss dringend gespart werden. Und Peischl verdient beim kleinen Trabanten des grossen FC St. Gallen nicht wenig Geld. Nur: Sieht er dieses auch je? Die Novemberlöhne sind jedenfalls immer noch nicht gezahlt. In Wil hat der Ausverkauf längst begonnen. Lustrinelli und Fabinho werden auf dem Markt herumgereicht, sind ablösefrei zu haben. Und St.Gallen zeigt Interesse an Leuten wie Beney, Sutter oder Naldo, dessen Kontrakt ohnehin Ende Jahr ausläuft. Auch St.Gallen muss sparen. Noch fehlt eine halbe Million, um das Budget für die laufende Saison auszugleichen. Doch die Position des FC Wil bleibt in jedem Fall die schwächere. Notfalls hat St. Gallen Walter Hörmann in der Hinterhand. Aber nur notfalls. Vertragsdauer, Lohn – im Fall Peischl ist alles klar. Nur Wil kämpft noch verbissen. Wie lange noch?
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