19.04.2012, 17:40 · #781
Beiträge: 2'511
http://www.20min.ch/sport/fussball/story/Sion-kriegt-keine-Punkte-zurueck-21560167
Damit ist der Traum vom Abstieg GC's zumindest für diese Saison geplatzt.
«basel wird nächste saison wahnsinnig viel geld einnehmen. (kraftwyrfel 13mio, xhaka mind. 8mio, CL 24mio, abraham 5mio, dragovic 8mio, etc.) sollten sie ihr tafelsilber wirklich verkaufen kommen sie mit den garantierten CL einnahmen auf eine stolze summe von 58mio - das wäre rekordverdächtig! ich gehe aber davon aus, dass die basler einiges davon audf die hohe kante legen und einiges für ihren neuen campus brauchen werden. für die ersatzverpflichtungen der abtretenden spieler werden sie niemals so viel geld investieren. eher werden sie gute SL spieler von anderen vereinen mit hohen salären zu sich ködern - z.b. vanczak, serey die, karanovic oder sich einen abdi oder eggimann leisten. petric könnte ebenfalls wieder thema werden......zudem dürften wohl noch ein oder zwei teure südamerikaner im besten fussballeralter geholt werden (delgado?) die verteidigung der basler müsste komplett neu aufgebaut werden - kann mir nicht vorstellen, dass kovac bleibt.»Die Verantwortlichen von Basel sind nicht dumm. Ich stimme dir absolut zu, dass die einen Teil auf die Seite legen werden (für den Fall, dass sie 1-2 CL-freie Jahre überbrücken müssen) und einen Teil strukurell (Campus etc.) investieren werden. Das Konstrukt Basel kann ohne CL auch nicht bestehen. Das heisst allerdings auch, dass Basel seine Vormachtsstellung im Schweizer Fussball festigen und unbedingt behaupten muss, sprich es muss einiges in neue Spieler (re-)investiert werden. Ich denke dabei, dass sie sich hauptsächlich im Ausland umschauen werden, da in der Schweiz die besten Spieler eigentlich schon in Basel spielen (ein Vanczak könnte die drohende Lücke in der IV füllen). Sehr gut ins Basler Profil würde m.E. leider Abdi passen (unterstehe dich Almen!). Eggimann wäre heute in einer ähnlichen Situation wie der Neanderthaler damals, könnte also auch eine Option sein. Bunjaku sagt man ja auch nach, dass er wechseln könnte. Petric wird garantiert nicht nach Basel zurückkehren, da er (a) dort immer unbeliebt war, und (b) auf seinen absoluten Intimfeind Frei treffen würde. Ich glaube, die schweren Jahre für Basel kommen noch, wenn der Speuzi noch langsamer und jähzorniger wird und Stürchli im Alter Angst davor kriegt sich in den gegnerischen Strafräumen hinzuwerfen. Basel hat nun Zeit und Geld (Ersatz-)Lösungen für die zwei zu finden.
«p.s. basel hat dieses jahr zum ersten mal den titel hattrick geholt - ich hoffe schwer, dass sie nicht auch noch zum ersten mal einen titel quartet holen oder das tripple double....!»Wie gesagt, das hoffen wir doch alle!
«Diskret ist beim FC Sion nichts, Geheimverhandlungen gibt es in diesem Klub nicht. In aller Öffentlichkeit hat der Sittener Präsident Christian Constantin am Mittwoch in Martigny Gespräche mit dem französischen Trainer Rolland Courbis geführt und sich dabei fotografieren lassen. Constantin liess den 58-Jährigen in seinem Privatjet aus Cannes einfliegen. Seit Januar ist er Nationaltrainer in Niger; geht es nach dem Willen von Constantin, soll Courbis den FC Sion bis Ende Saison als Nachfolger von Laurent Roussey führen. Der FC Sion teilte am Abend mit, dass eine Einigung zustande gekommen sei. Zum Vertragsabschluss fehlt nur noch die Freigabe eines französischen Radiosenders, für den Courbis arbeitete. Constantin rechnet damit, dass Courbis am Wochenende die Walliser betreut.»Courbis war unter anderem Trainer in Marseille und Bordeaux. Er ist eine umstrittene Figur. Aber seine Vergangenheit scheint Constantin nicht zu kümmern. Courbis, gebürtiger Marseiller und Polizistensohn, geriet immer wieder in Konflikt mit der Justiz. 1991 wurde er 98 Tage in Polizeigewahrsam genommen und später wegen Urkundenfälschung und Veruntreuung zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Die Vorfälle gingen auf seine Arbeit als Trainer in Toulon zurück. 2008 wurde Courbis erneut für schuldig befunden - diesmal ging es um Schmiergeldzahlungen bei Transfers in seiner Zeit als Coach von Olympique Marseille Ende der neunziger Jahre. Fünf Monate sass er in Haft, später musste er in Halbfreiheit ein elektronisches Band tragen. Im «L'Equipe Magazine» vom März 2010 sprach Courbis über seine Haft, er sei am Rande einer Depression gewesen.