6+5

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bluesoulMitglied
18.03.2009, 11:20 · #1
Beiträge: 5'138
Hab ich da was übersehen? Oder gibts diesen Fred wirklich noch nicht? Da hat unser Führerscheinlose Oberwalliser einmal eine gute Idee gehabt, finde ich. Mindestens 6 Spieler müssen in der Startaufstellung für die Nationalmannschaft des entsprechenden Landes qualifiziert sein. Wenn zur Pause mehr "Ausländer" eingewechselt werden, kein Problem. Für den FCZ würde sich dabei wenig ändern. Die Stammformation hat 6 Schweizer (Leoni, Stahel, Barmettler, Rochat, Aegerter, Abdi).
ShorunmuMitglied
18.03.2009, 14:29 · #2
Beiträge: 4'740
Hab ich da was übersehen? Oder gibts diesen Fred wirklich noch nicht? Da hat unser Führerscheinlose Oberwalliser einmal eine gute Idee gehabt, finde ich. Mindestens 6 Spieler müssen in der Startaufstellung für die Nationalmannschaft des entsprechenden Landes qualifiziert sein. Wenn zur Pause mehr "Ausländer" eingewechselt werden, kein Problem. Für den FCZ würde sich dabei wenig ändern. Die Stammformation hat 6 Schweizer (Leoni, Stahel, Barmettler, Rochat, Aegerter, Abdi). Arsenal und Inter könnten gleich einpacken ;-) auch Sion ;-) Nein im Ernst, würde dies sehr begrüssen. Was sich da in der Champions League abspielt, ist echt unglaublich. Arsenal ohne einen Engländer in der Startelf... Inter mit einem ev. zwei Italienern... Vorteil davon ist, dass überdurchsnittliche CH-Spieler länger in der Schweiz bleiben oder gar nicht wechseln werden.
bepunktMitglied
18.03.2009, 14:50 · #3
Beiträge: 294
Das stimmt: Einige Schweizer Spieler würden wohl nicht so früh ins Ausland wechseln können. Ergo werden die Clubs weniger Geld einnehmen. Das Verbleiben überdurchschnittlicher Schweizer Spieler in der Schweizer Liga hebt zwar evt. kurzfristig das Niveau, da aber weniger Geld reinkommt und weniger junge Spieler nachrücken können (weil ihnen Spieler vor der Sonne stehen, die vorher längst ins Ausland gewechselt wären und Geld in die Kasse des Ausbildungsclubs gespült hätten), werden weniger Talente gezüchtet und langfristig sinkt das Niveau. 6+% ist GIFT für eine Liga wie die Super League. Arsenal für seine langjährige Ausbildungsstrategie (ich glaube die haben im Schnitt immer noch eine der jüngsten Mannschaften der Premier League und spielen trotzdem seit Jahren auf so einem Niveau) ist ebenfalls falsch. Da sollte besser versucht werden etwas gegen die Übernahme der Clubs durch irgendwelche Finanzjongleure getan werden. Zudem ist es sowieso ein Witz! Mit dieser Regel sollen die Nationalmannschaften "gestärkt" werden - die spielen siebenmal pro Jahr und wenns gut kommt noch an der WM oder EM. Die Clubs leisten die ganze Arbeit und sollen dafür noch verarscht werden?
Züri 9Mitglied
18.03.2009, 15:54 · #4
Beiträge: 3'988
finde den artikel nirgens, aber da hat doch glatt die eliane dem plick angerufen und eine berichtigung verlangt, weil abdi bei einem beitrag über dieses thema fälschlicherweise als ausländer aufgeführt wurde... :)))
ShorunmuMitglied
19.03.2009, 07:50 · #5
Beiträge: 4'740
Das stimmt: Einige Schweizer Spieler würden wohl nicht so früh ins Ausland wechseln können. Ergo werden die Clubs weniger Geld einnehmen. Das Verbleiben überdurchschnittlicher Schweizer Spieler in der Schweizer Liga hebt zwar evt. kurzfristig das Niveau, da aber weniger Geld reinkommt und weniger junge Spieler nachrücken können (weil ihnen Spieler vor der Sonne stehen, die vorher längst ins Ausland gewechselt wären und Geld in die Kasse des Ausbildungsclubs gespült hätten), werden weniger Talente gezüchtet und langfristig sinkt das Niveau. 6+% ist GIFT für eine Liga wie die Super League. Arsenal für seine langjährige Ausbildungsstrategie (ich glaube die haben im Schnitt immer noch eine der jüngsten Mannschaften der Premier League und spielen trotzdem seit Jahren auf so einem Niveau) ist ebenfalls falsch. Da sollte besser versucht werden etwas gegen die Übernahme der Clubs durch irgendwelche Finanzjongleure getan werden. Zudem ist es sowieso ein Witz! Mit dieser Regel sollen die Nationalmannschaften "gestärkt" werden - die spielen siebenmal pro Jahr und wenns gut kommt noch an der WM oder EM. Die Clubs leisten die ganze Arbeit und sollen dafür noch verarscht werden? sehe ich überhaupt nicht so. Qualität setzt sich schlussendlich durch. Arsenal kann die Ausbildungsstrategie genau gleich weiterverfolgen, einfach vermehrt mit jungen Engländern. Sorry, aber Bendtner steht jedem jungen Engländer vor der Sonne und kann absolut nichts. Wieso soll der effekt für die Super League nur kurzfristig sein. Wenn gute Spieler bleiben, wirkt sich das auch mittel- bis langfristig aus. Stell dir mal vor wo Zürich oder Basel stehen würden, wenn nicht nach jedem Meistertitel der Spielerexodus eingetreten wäre. Klar, die Ablösesummen werden zurückgehen. Wie viel hat der FCZ an Inler, Dzemaili etc. verdient? Wie viel der Transfererlöse der Basler floss direkt zurück in das Team? Durch bessere Spieler wäre ein überwintern im Uefa-Cup oder gar der Einzug in die Championsleague vermehrt möglich, was auch einiges Geld in die Kassen spült. Wieso werden die Klubs verarscht? Für alle gelten die gleichen Regeln. Das Scouting wird eher günstiger. Ein Ausländer wird wieder dafür geholt, wofür er vor der EU geholt wurde: Als Verstärkung und nicht als Wasserträger. In gewissen Ländern wie England oder Italien ist dies eine absolute Stärkung der Nationalmannschaft, die meisten Spitzenteams beschäftigen auf den Schlüsselpositionen Ausländer. Brasilien, Argentinien oder die Afrikaner werden eher benachteiligt, da nicht mehr ganz so viele Spieler im Fokus stehen werden. Der wichtigste Punkt ist meiner Meinung aber, dass eine Identifikation wieder da ist. Mit den Finanzjongleuren geb ich dir absolut recht, aber diese Klubs erhalten nun die Quittung. Einige Mäzen können oder wollen nicht mehr ihr eigenes Vermögen investieren. Seriös geführte Klub wie z. Bsp. Bayern werden nun profitieren.
yellowMitglied
19.03.2009, 18:31 · #6
Beiträge: 6'695
sehe ich überhaupt nicht so. Qualität setzt sich schlussendlich durch. Arsenal kann die Ausbildungsstrategie genau gleich weiterverfolgen, einfach vermehrt mit jungen Engländern. Sorry, aber Bendtner steht jedem jungen Engländer vor der Sonne und kann absolut nichts. Wieso soll der effekt für die Super League nur kurzfristig sein. Wenn gute Spieler bleiben, wirkt sich das auch mittel- bis langfristig aus. Stell dir mal vor wo Zürich oder Basel stehen würden, wenn nicht nach jedem Meistertitel der Spielerexodus eingetreten wäre. Klar, die Ablösesummen werden zurückgehen. Wie viel hat der FCZ an Inler, Dzemaili etc. verdient? Wie viel der Transfererlöse der Basler floss direkt zurück in das Team? Durch bessere Spieler wäre ein überwintern im Uefa-Cup oder gar der Einzug in die Championsleague vermehrt möglich, was auch einiges Geld in die Kassen spült. Wieso werden die Klubs verarscht? Für alle gelten die gleichen Regeln. Das Scouting wird eher günstiger. Ein Ausländer wird wieder dafür geholt, wofür er vor der EU geholt wurde: Als Verstärkung und nicht als Wasserträger. In gewissen Ländern wie England oder Italien ist dies eine absolute Stärkung der Nationalmannschaft, die meisten Spitzenteams beschäftigen auf den Schlüsselpositionen Ausländer. Brasilien, Argentinien oder die Afrikaner werden eher benachteiligt, da nicht mehr ganz so viele Spieler im Fokus stehen werden. Der wichtigste Punkt ist meiner Meinung aber, dass eine Identifikation wieder da ist. Mit den Finanzjongleuren geb ich dir absolut recht, aber diese Klubs erhalten nun die Quittung. Einige Mäzen können oder wollen nicht mehr ihr eigenes Vermögen investieren. Seriös geführte Klub wie z. Bsp. Bayern werden nun profitieren. Der letzte Satz gefällt mir zwar nicht, aber trotzdem vielen Dank für dein starkes Posting.
radical_riderMitglied
19.03.2009, 22:02 · #7
Beiträge: 243
Ich sehe auch ein Problem für unsere Nationalmanschaft. Den wieviel Spieler haben wir, die bei der 6+5 Regelung wirklich eine Verstärkung währen für nichtschweizerische Teams? Es würde aber auch die Dominanz der Englischen Teams in Europa beenden, da ich mir nicht Vorstellen kann das nur schon die Top 5 der Premier League 6 Englische Topspieler Aufstellen kann. Dies wiederum währe natürlich aber auch eine Chance für die französischen,spanischen,italienischen und deutschen Teams die ja mehrheitlich 6 Spieler aus dem entsprechenden Land in der Stammformation spielen. EIn weiteres Problem sehe ich auch für unsere jungen Talente, den wen viele Spieler hier in der heimischen Liga bleiben, hatt es gar nicht genügend Plätze für alle Talente. Und was ist mit all den Spielern die im Ausland spielen aber nicht zu den Verstärkungsspielern gehören? Bin mir nicht sicher, dachte aber ich hätte mal was gehört von ca 60 CH-Spielern die im Ausland spielen. Was ist mit denen das alleine würde für 3 weitere Manschaften reichen! Also ich bin der meinung das die 6+5 Regel ein guter denkanstoss ist, aber so nicht umgesetzt werden kann/sollte.
ShorunmuMitglied
20.03.2009, 07:39 · #8
Beiträge: 4'740
sehe ich überhaupt nicht so. Qualität setzt sich schlussendlich durch. Arsenal kann die Ausbildungsstrategie genau gleich weiterverfolgen, einfach vermehrt mit jungen Engländern. Sorry, aber Bendtner steht jedem jungen Engländer vor der Sonne und kann absolut nichts. Wieso soll der effekt für die Super League nur kurzfristig sein. Wenn gute Spieler bleiben, wirkt sich das auch mittel- bis langfristig aus. Stell dir mal vor wo Zürich oder Basel stehen würden, wenn nicht nach jedem Meistertitel der Spielerexodus eingetreten wäre. Klar, die Ablösesummen werden zurückgehen. Wie viel hat der FCZ an Inler, Dzemaili etc. verdient? Wie viel der Transfererlöse der Basler floss direkt zurück in das Team? Durch bessere Spieler wäre ein überwintern im Uefa-Cup oder gar der Einzug in die Championsleague vermehrt möglich, was auch einiges Geld in die Kassen spült. Wieso werden die Klubs verarscht? Für alle gelten die gleichen Regeln. Das Scouting wird eher günstiger. Ein Ausländer wird wieder dafür geholt, wofür er vor der EU geholt wurde: Als Verstärkung und nicht als Wasserträger. In gewissen Ländern wie England oder Italien ist dies eine absolute Stärkung der Nationalmannschaft, die meisten Spitzenteams beschäftigen auf den Schlüsselpositionen Ausländer. Brasilien, Argentinien oder die Afrikaner werden eher benachteiligt, da nicht mehr ganz so viele Spieler im Fokus stehen werden. Der wichtigste Punkt ist meiner Meinung aber, dass eine Identifikation wieder da ist. Mit den Finanzjongleuren geb ich dir absolut recht, aber diese Klubs erhalten nun die Quittung. Einige Mäzen können oder wollen nicht mehr ihr eigenes Vermögen investieren. Seriös geführte Klub wie z. Bsp. Bayern werden nun profitieren. Der letzte Satz gefällt mir zwar nicht, aber trotzdem vielen Dank für dein starkes Posting. Bin auch kein Bayern-Fan, aber muss zugeben, dass der Klub wirklich seriös geführt ist ;-)
ShorunmuMitglied
20.03.2009, 08:13 · #9
Beiträge: 4'740
Ich sehe auch ein Problem für unsere Nationalmanschaft. Den wieviel Spieler haben wir, die bei der 6+5 Regelung wirklich eine Verstärkung währen für nichtschweizerische Teams? Es würde aber auch die Dominanz der Englischen Teams in Europa beenden, da ich mir nicht Vorstellen kann das nur schon die Top 5 der Premier League 6 Englische Topspieler Aufstellen kann. Dies wiederum währe natürlich aber auch eine Chance für die französischen,spanischen,italienischen und deutschen Teams die ja mehrheitlich 6 Spieler aus dem entsprechenden Land in der Stammformation spielen. EIn weiteres Problem sehe ich auch für unsere jungen Talente, den wen viele Spieler hier in der heimischen Liga bleiben, hatt es gar nicht genügend Plätze für alle Talente. Und was ist mit all den Spielern die im Ausland spielen aber nicht zu den Verstärkungsspielern gehören? Bin mir nicht sicher, dachte aber ich hätte mal was gehört von ca 60 CH-Spielern die im Ausland spielen. Was ist mit denen das alleine würde für 3 weitere Manschaften reichen! Also ich bin der meinung das die 6+5 Regel ein guter denkanstoss ist, aber so nicht umgesetzt werden kann/sollte. Nicht genügend Platz für alle Talente? Welche Talente? Seien wir mal ehrlich, wie viele der 60 CH-Spieler im Ausland sind wirklich brauchbar? Mir fallen eigentlich nur N'kufo, Barnetta, Behrami, Lichtsteiner, Padalino, Inler, Dzemaili, Benaglio und Frei ein. Senderos manchmal, Djourou sehr selten, Degen ist immer verletzt. Der Rest ist biederer Durchschnitt oder einfach nur schwach. Eggimann gehört in die Nati A aber sicher nicht in die Bundesliga. Gygax spielt zweite Bundeslige und ist nicht einmal Leistungsträger. Genau solche Spieler wären immer noch in der Schweiz. Wie viele junge CH-Spieler dümpeln in der Nati A und sind nicht wirklich gut? Einige, die sollen dann Dosenbach-League spielen. Ich verstehe diesen Jugendwahn nicht, die CH als so kleines Land, kann gar nicht so viele Talente rausbringen, wie hier drin dargestellt wird. Man könnte denken, Leoni, Stahel, Barmettler, Nikci, Koch, Ladner, Schönbächler etc. stünden bereits im Fokus der grossen Ligen und es ist nur eine Frage der Zeit bis die wechseln werden. Das ist aber nicht der Fall. Ganz wenige werden es schaffen. Tippe mal auf Nikci als Einzigen. Das Niveau ist einfach zu tief.
bepunktMitglied
20.03.2009, 09:13 · #10
Beiträge: 294
sehe ich überhaupt nicht so. Qualität setzt sich schlussendlich durch. Arsenal kann die Ausbildungsstrategie genau gleich weiterverfolgen, einfach vermehrt mit jungen Engländern. Sorry, aber Bendtner steht jedem jungen Engländer vor der Sonne und kann absolut nichts. Wieso soll der effekt für die Super League nur kurzfristig sein. Wenn gute Spieler bleiben, wirkt sich das auch mittel- bis langfristig aus. Stell dir mal vor wo Zürich oder Basel stehen würden, wenn nicht nach jedem Meistertitel der Spielerexodus eingetreten wäre. Klar, die Ablösesummen werden zurückgehen. Wie viel hat der FCZ an Inler, Dzemaili etc. verdient? Wie viel der Transfererlöse der Basler floss direkt zurück in das Team? Durch bessere Spieler wäre ein überwintern im Uefa-Cup oder gar der Einzug in die Championsleague vermehrt möglich, was auch einiges Geld in die Kassen spült. Wieso werden die Klubs verarscht? Für alle gelten die gleichen Regeln. Das Scouting wird eher günstiger. Ein Ausländer wird wieder dafür geholt, wofür er vor der EU geholt wurde: Als Verstärkung und nicht als Wasserträger. In gewissen Ländern wie England oder Italien ist dies eine absolute Stärkung der Nationalmannschaft, die meisten Spitzenteams beschäftigen auf den Schlüsselpositionen Ausländer. Brasilien, Argentinien oder die Afrikaner werden eher benachteiligt, da nicht mehr ganz so viele Spieler im Fokus stehen werden. Der wichtigste Punkt ist meiner Meinung aber, dass eine Identifikation wieder da ist. Mit den Finanzjongleuren geb ich dir absolut recht, aber diese Klubs erhalten nun die Quittung. Einige Mäzen können oder wollen nicht mehr ihr eigenes Vermögen investieren. Seriös geführte Klub wie z. Bsp. Bayern werden nun profitieren. Es setzt sich eben nicht Qualität durch, sondern 6 Einheimische. Deren erstes Kriterium ist die Nationalität und dann die Qualität. Sollte für mich nicht so sein. Bendtner ist zwar ein gutes Beispiel, aber wem steht er vor der Sonne? Englische Talente sind rar - vermutlich weil zu wenig für deren Ausbildung getan wird - das würde sich mit 6+5 evtl. ändern. Der Effekt auf die englische Liga wird sicher gross sein, aber nicht zu Gunster der Qualität der Liga. Für die Super League aber würde sich die Dynamik der Spielerwechsel verringern. Wir würden noch mit Gygax auf dem Flügel spielen. Er würde Nikci und Schönbächler vor der Sonne stehen. Da trotzdem alle Geld verdienen wollen und müssen (damit sie bis Karriereende mit 35 ausgesorgt haben) werden alle jung und alt weiterhin dem Geld nachrennen. Das lag bisher im Ausland. Wenn das nicht mehr möglich ist, gehen sie halt zu Basel. Mir macht es nichts aus, wenn nach einem Meistertitel Dzemaili, Inler und Co. ins Ausland wechseln (nach Basel würde mich stören, aber anderes Thema) - wenn dies aber nicht mehr möglich ist, steigen zwar die Chancen für den Club sich mal international zu irgendwas zu qualifizieren, aber das Niveau hier ist zu gering, damit sich die Spieler weiterentwickeln. Dazu brauchen Sie die Herausforderung einer besseren Liga. (Die natürlich wiederum besser ist, weil dort mehr gezahlt wird und die Clubs sich mehr leisten können, etc.) Die Clubs werden verarscht, weil sie sich in den letzten Jahren stark internationalisiert haben nun aber zurück krebsen müssen und wieder nationale Bedürfnisse befriedigen müssen. Das ist sowieso schlecht, das Niveau ist besser und höher und schneller und weiter geworden, weil sich alles gemischt hat (und viel Geld floss) - wenn man das künstlich wieder trennt, wird es halt wieder sinken. Das ist nicht in meinem Sinn. Zumal mir die Nationalmannschaft nichts bedeutet und der FIFA-Uefa-Zirkus für mich nicht mehr viel mit Fussball zu tun hat. Mich stört es nicht wenn der FCZ viele Ausländer beschäftigt, es gibt und wird Integrationsfiguren geben (bspw. Tihinen), ob Schweizer oder nicht ist doch egal.
ShorunmuMitglied
20.03.2009, 10:40 · #11
Beiträge: 4'740
sehe ich überhaupt nicht so. Qualität setzt sich schlussendlich durch. Arsenal kann die Ausbildungsstrategie genau gleich weiterverfolgen, einfach vermehrt mit jungen Engländern. Sorry, aber Bendtner steht jedem jungen Engländer vor der Sonne und kann absolut nichts. Wieso soll der effekt für die Super League nur kurzfristig sein. Wenn gute Spieler bleiben, wirkt sich das auch mittel- bis langfristig aus. Stell dir mal vor wo Zürich oder Basel stehen würden, wenn nicht nach jedem Meistertitel der Spielerexodus eingetreten wäre. Klar, die Ablösesummen werden zurückgehen. Wie viel hat der FCZ an Inler, Dzemaili etc. verdient? Wie viel der Transfererlöse der Basler floss direkt zurück in das Team? Durch bessere Spieler wäre ein überwintern im Uefa-Cup oder gar der Einzug in die Championsleague vermehrt möglich, was auch einiges Geld in die Kassen spült. Wieso werden die Klubs verarscht? Für alle gelten die gleichen Regeln. Das Scouting wird eher günstiger. Ein Ausländer wird wieder dafür geholt, wofür er vor der EU geholt wurde: Als Verstärkung und nicht als Wasserträger. In gewissen Ländern wie England oder Italien ist dies eine absolute Stärkung der Nationalmannschaft, die meisten Spitzenteams beschäftigen auf den Schlüsselpositionen Ausländer. Brasilien, Argentinien oder die Afrikaner werden eher benachteiligt, da nicht mehr ganz so viele Spieler im Fokus stehen werden. Der wichtigste Punkt ist meiner Meinung aber, dass eine Identifikation wieder da ist. Mit den Finanzjongleuren geb ich dir absolut recht, aber diese Klubs erhalten nun die Quittung. Einige Mäzen können oder wollen nicht mehr ihr eigenes Vermögen investieren. Seriös geführte Klub wie z. Bsp. Bayern werden nun profitieren. Es setzt sich eben nicht Qualität durch, sondern 6 Einheimische. Deren erstes Kriterium ist die Nationalität und dann die Qualität. Sollte für mich nicht so sein. Bendtner ist zwar ein gutes Beispiel, aber wem steht er vor der Sonne? Englische Talente sind rar - vermutlich weil zu wenig für deren Ausbildung getan wird - das würde sich mit 6+5 evtl. ändern. Der Effekt auf die englische Liga wird sicher gross sein, aber nicht zu Gunster der Qualität der Liga. Für die Super League aber würde sich die Dynamik der Spielerwechsel verringern. Wir würden noch mit Gygax auf dem Flügel spielen. Er würde Nikci und Schönbächler vor der Sonne stehen. Da trotzdem alle Geld verdienen wollen und müssen (damit sie bis Karriereende mit 35 ausgesorgt haben) werden alle jung und alt weiterhin dem Geld nachrennen. Das lag bisher im Ausland. Wenn das nicht mehr möglich ist, gehen sie halt zu Basel. Mir macht es nichts aus, wenn nach einem Meistertitel Dzemaili, Inler und Co. ins Ausland wechseln (nach Basel würde mich stören, aber anderes Thema) - wenn dies aber nicht mehr möglich ist, steigen zwar die Chancen für den Club sich mal international zu irgendwas zu qualifizieren, aber das Niveau hier ist zu gering, damit sich die Spieler weiterentwickeln. Dazu brauchen Sie die Herausforderung einer besseren Liga. (Die natürlich wiederum besser ist, weil dort mehr gezahlt wird und die Clubs sich mehr leisten können, etc.) Die Clubs werden verarscht, weil sie sich in den letzten Jahren stark internationalisiert haben nun aber zurück krebsen müssen und wieder nationale Bedürfnisse befriedigen müssen. Das ist sowieso schlecht, das Niveau ist besser und höher und schneller und weiter geworden, weil sich alles gemischt hat (und viel Geld floss) - wenn man das künstlich wieder trennt, wird es halt wieder sinken. Das ist nicht in meinem Sinn. Zumal mir die Nationalmannschaft nichts bedeutet und der FIFA-Uefa-Zirkus für mich nicht mehr viel mit Fussball zu tun hat. Mich stört es nicht wenn der FCZ viele Ausländer beschäftigt, es gibt und wird Integrationsfiguren geben (bspw. Tihinen), ob Schweizer oder nicht ist doch egal. Ich wiederspreche dem nicht. Es gibt Argumente für beide Seiten, ganz klar. Ich persönlich halte die 6+5 Regel für eine gute Sache. Aber es gibt sicherlich, wie du mir auch aufgezeigt hast, genügend Gegenargumente. Wir werden sehen. Blicke dem aber positiv entgegen. Meinst du wirklich Gygax würde Nikci vor der Sonne stehen? Ist noch schwer zu beurteilen, halte aber mehr von Nikci als von Gygax, auch wenn Gygax eine absolute Integrationsfigur war. Zudem wäre Djuric wahrscheinlich nie verpflichtet worden. In der Schweiz, seh ich auch mit der aktuellen Regelung keine Probleme der Identifikation, ausser bei Sion. In Europas Topligen sieht das aber wieder ganz anders aus. Entscheidend ist nicht ein Mal, ob es sich um einen Einheimischen oder Ausländer handelt. Es liegt jedoch in der Natur der Sache, dass es ein Ausländischer Spieler meistens schon von sich aus sich weniger mit dem Klub identifiziert. Klar gibt es Ausnahmen wie Tihinen oder auch Ergic. Ist aber sicher seltener.
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