ASL Saison 2008/2009

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MahatmaMitglied
11.11.2008, 18:56 · #181
Beiträge: 608
Finde es unnötig dass Rogerio gesperrt wird. (..) Das tönt hier bei gewissen Spielern aber ganz anders … :) Hast wohl Angst, dass Alphonse nachträglich gesperrt wird. Denke, das wird nicht der Fall sein, da er (und der FCZ) für seine Tätlichkeit mit gelb belohnt wurde.
yellowMitglied
11.11.2008, 19:36 · #182
Beiträge: 6'695
Finde es unnötig dass Rogerio gesperrt wird. (..) Das tönt hier bei gewissen Spielern aber ganz anders … :) Hast wohl Angst, dass Alphonse nachträglich gesperrt wird. Denke, das wird nicht der Fall sein, da er (und der FCZ) für seine Tätlichkeit mit gelb belohnt wurde. Ist ja klar, dass du hier aufheulen musst, wenn man bedenkt, wie oft ihr diese Saison schon von den Schiris benachteiligt worden seid.
1896_Mitglied
11.11.2008, 19:41 · #183
Beiträge: 6'382
Finde es unnötig dass Rogerio gesperrt wird. (..) Aber darf ich dich mal was fragen, wärest du immer noch gleicher Meinung, WENN Stricher am Sonntag in der 93. Minute ein solcher Siegtreffer "schiessen" würde? :) Aber das kommt ja nicht zustande^^
Detlef von DoncasterMitglied
12.11.2008, 12:50 · #184
Beiträge: 915
Finde es unnötig dass Rogerio gesperrt wird. (..) Aber darf ich dich mal was fragen, wärest du immer noch gleicher Meinung, WENN Stricher am Sonntag in der 93. Minute ein solcher Siegtreffer "schiessen" würde? :) Guter Einwand... (ähm, mit Stricher meinst Du hier Streller oder sonst nen Basler, oder? Nur zum Verständnis... :-) Aber ja, wäre auch dann noch gleicher Meinung. Denn was nützt es Xamax - sprich dem durch das Handsgoal betrogenen Verein - dass Rogerio jetzt gesperrt ist? Das Tor zählt und der Match ist verloren, da macht es eh keinen Unterschied mehr. Der Täter ist zwar bestraft, aber Xamax guckt trotzdem in die Röhre. Und zu Deinem Beispiel: Falls tatsächlich ein Basler gegen den FCZ ein irreguläres Siegtor schiessen sollte, dann würde ich mir nicht eine nachträgliche Sperre des betreffenden Spielers wünschen, sondern natürlich - weils Basel ist - einen Forfait-Sieg im Muntwiler-Style :-)
1896_Mitglied
12.11.2008, 12:58 · #185
Beiträge: 6'382
Finde es unnötig dass Rogerio gesperrt wird. (..) Aber darf ich dich mal was fragen, wärest du immer noch gleicher Meinung, WENN Stricher am Sonntag in der 93. Minute ein solcher Siegtreffer "schiessen" würde? :) Guter Einwand... (ähm, mit Stricher meinst Du hier Streller oder sonst nen Basler, oder? Nur zum Verständnis... :-) Aber ja, wäre auch dann noch gleicher Meinung. Denn was nützt es Xamax - sprich dem durch das Handsgoal betrogenen Verein - dass Rogerio jetzt gesperrt ist? Das Tor zählt und der Match ist verloren, da macht es eh keinen Unterschied mehr. Der Täter ist zwar bestraft, aber Xamax guckt trotzdem in die Röhre. Und zu Deinem Beispiel: Falls tatsächlich ein Basler gegen den FCZ ein irreguläres Siegtor schiessen sollte, dann würde ich mir nicht eine nachträgliche Sperre des betreffenden Spielers wünschen, sondern natürlich - weils Basel ist - einen Forfait-Sieg im Muntwiler-Style :-) Naja, eigentlich Streller, aber ehrlich gesagt, sind alles stricher!! :) Nein, will nicht basel-niveau sein... Verstehe dich PRO FORFAIT-SIEG! :D
zueri67Mitglied
17.11.2008, 12:22 · #187
Beiträge: 882
wintermeister liegt drin. gegen die walliser clowns liegt ein sieg drin, in bellenz wirds wohl etwas knorz geben aber am schluss wird die klasse siegen und gegen vaduz, du mein lieber, das wird vor dem christchindli nochmals so ein richtiges budenschiessen ch-meister 2008-2009 - FCZ
SolarisMitglied
17.11.2008, 16:21 · #189
Beiträge: 1'114
hier noch was die Fanarbeit Luzern dazu geschrieben hat:
«Sicherheitsteam der ‚Protectas‘ provoziert Ausschreitungen im Stade de Suisse.»
Anlässlich des Spiels BSC YB - FC Luzern am Sonntag, 16. November 2008, im Stade de Suisse hat das private Sicherheitsunternehmen ‚Protectas‘ in Schutzausrüstung grundlos den Gästesektor betreten und Luzerner Fans angegriffen und verletzt. Vor Spielbeginn wurde seitens des Sicherheitspersonals ein im Luzerner Fanblock hängendes Transparent mit der Aufschrift ‚Nein zu Polizeiwillkür‘ beanstandet. Bei der Eingangskontrolle war das Transparent begutachtet und zugelassen worden. Da die Luzerner Fans in den letzten Monaten Unterschriften für ein kantonales Referendum bezüglich des geplanten Polizeikonkordats gesammelt hatten, wollten sie mit dem Transparent auf die bevorstehende Referendumsabstimmung aufmerksam machen. Das Transparent wurde in den letzten Monaten in jedem Stadion zugelassen und verstösst in keiner Weise gegen das Sicherheitsreg-lement der SFL. Das Sicherheitsteam informierte die Fanarbeit Luzern, dass das Transparent nicht hängen bleiben darf. Daraufhin nahm die Fanarbeit mit den Fans Kontakt auf. Die Fans weigerten sich, das ihrer Ansicht nach harmlose Transparent zu entfernen. Dies wurde dem Sicherheitsteam gemeldet. Mitte der ersten Halbzeit formierte sich an der Treppe zum Balkon im Gästesektor ein fünfzehn-köpfiges Sicherheitsteam in Vollschutzmontur. Die Einsatzgruppe stürmte den Luzerner Fanblock und versuchte das Transparent an sich zu reissen. Wahllos schlug das Einsatzteam auf die Fans ein, Frauen und Kinder, denen jegliche Fluchtwege versperrt waren, wurden mutwillig traktiert. Im Anschluss flüchtete der Einsatztrupp in den daneben liegenden Sektor. In der zweiten Halbzeit öffneten die ‚Protectas‘ kurzerhand das Gittertor und bekam einen Fan zu fassen. Dieser wurde in den abgesperrten Sektor gezogen, brutal niedergeknüppelt und von 4 Sicherheitskräften weggetragen. Um eine schwerwiegende Eskalation im Gästesektor zu verhindern, unternahm die Fanarbeit Luzern alles, damit der Fan zum Spielende wieder in den Gästesektor zurückkehren konnte. Die absolut unverhältnismässige Intervention des Sicherheitsunternehmens hatte dazu geführt, dass mehrere Fans aufgebracht das Stadion verliessen. Vor dem Stadion eskalierte die Situation erneut. Polizei und Fans lieferten sich verschiedene Scharmützel. Erst mit der Abfahrt des Extrazuges hatte sich die Situation definitiv beruhigt. Das taktische Vorgehen der privaten Sicherheitsunternehmung ist skandalös. Eine erneute Kontaktaufnahme mit der Fanarbeit Luzern hätte diese zum Anlass genommen, mit den beteiligten Fans eine Lösung zu suchen. Stattdessen stürmten die Sicherheitsleute den Block. Der Einsatzleiter und der Berner Sicherheitschef nahmen eine Eskalation bewusst in Kauf und müssen die volle Verantwortung für die folgende Eskalation und die zahlreichen Verlet-zungen bei Luzerner Fans tragen. Fanarbeit Luzern _________________ fanarbeit luzern güterstrasse 5 6005 luzern 041/ 360 41 46 http://www.fanarbeit-luzern.ch ich finde das eine ziemliche sauerei =S
züriischoisMitglied
17.11.2008, 18:15 · #190
Beiträge: 224
Was steht heute in den Zeitungen? Nicht erwähnenswerte "Ausschreitungen" nach Basel-FCZ. Eine riesige Medienpräsenz für vergleichsweise harmlose Vorkomnisse. Aber ja pööse Hooltras sind natürlich eine bessere Zielscheibe als diese Protectas-Lutscher, ist ja nur ein verhältnissmässiger Eingriff gegen kriminelle undso...ich könnte kotzen. Es ist immer das gleiche und doch wird es immer schlimmer.
GorgeousGeorgeMitglied
18.11.2008, 09:20 · #191
Beiträge: 325
hier noch was die Fanarbeit Luzern dazu geschrieben hat:
«...»
ich finde das eine ziemliche sauerei =S absolut unglaublich, wie auf strategischer ebene ein entscheid völlig falsch gefällt wurde (entfernen eines absolut harmlosen transpis) und der dann auf operativer ebene noch falscher durchgezogen wurde (blocksturm mit unverständlich gnadenloser brutalität)... brügge, luzern und was kommt als nächstes? bazooka-einsatz gegen fackel-zünder? dilettanten allenthalben - unsäglich!
UssersihlMitglied
18.11.2008, 15:28 · #192
Beiträge: 1'910
Am Sonntag gab der erst 17-Jährige Nzuzi Toko für das Ungezifer sein Nati A debut. Ich glaube auf diesen Jungen muss man ein Auge haben, der hat schon in diversen Auswahlen gespielt und hat das Zeug zu einem Grossen. Schade dass er nicht auf unserer Seite der Geleise gelandet ist, spielte er doch mal bei den Blue Stars und wuchs im Kreis 4 auf.
WeeklyPicsMitglied
18.11.2008, 16:17 · #193
Beiträge: 297
Security-Willkür im Berner Stade de Suisse? von Adrian Müller Beim Spiel YB-FC Luzern stürmten Sicherheitsleute den Luzerner Fanblock - angeblich weil das Stade de Suisse keine Abstimmungs-Parolen dulde. Etliche Unbeteiligte wurden dabei verletzt. Nun ist ein erstes Video der Scharmützel aufgetaucht. <object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/uxvNd9F_EIk&hl=de&fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/uxvNd9F_EIk&hl=de&fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object> Ein an sich harmloses Plakat sorgte am Spiel YB-FC Luzern vom vergangenen Sonntag für mehrere verletzte Personen. Als Luzerner Fans mit dem Banner «Nein zu Polizeiwillkür» für das kantonale Referendum gegen den Beitritt des Kantons Luzern zum «Hooligan-Konkordat» werben, stürmen Stade de Suisse-Sicherheitsleute in Kampfmontur den Block, um das Plakat zu entfernen. Unbeteiligte erhalten Prügel Dabei geraten die Fans und Security aneinander: «Plötzlich standen schwarz gekleidete Sicherheitsleute zwischen uns Luzernern und prügelten mit Stöcken wahllos auf die Leute ein. Es gab viele Verletzte unter den Fans, eine Person trug gar einen Nasenbeinbruch davon», schildert ein Luzerner Fan den Vorfall. Laut YB-Pressechef Charles Beuret mussten sich die Sicherheitsleute wehren, weil gewaltbereite Luzern-Anhänger auf sie losgingen. Schuldfrage hin oder her: Viele Fussballanhänger können nicht verstehen, warum wegen eines Abstimmungs-Plakats ein Fanblock gestürmt wird. «Unsere Stadionordnung duldet keine politischen Aktionen», begründet Beuret den Einsatz. In anderen Stadien erlaubt Doch wer diesen Passus in der betreffenden Stadionordnung nachlesen will, sucht vergeblich. «Es gibt dort keine Regelung betreffend Transparenten», hält der Christian Wandeler von der Fanarbeit Luzern fest. In der Tat: Weder auf der Webseite noch auf den Matchtickets noch dem Matchprogramm stehen die Grundlagen, mit welchen YB den Einsatz gegen die Luzerner Fans rechtfertigt. Handeln die Wankdorf-Sicherheitsleute willkürlich?
«Info-Box»
Ausschreitungen auch nach dem Spiel «Die Entfernung des Transparentes war ganz klar der Auslöser des späteren Krawalls», sagte Manuel Willi, Chef der Regionalpolizei Bern, gegenüber der «Berner Zeitung». Dieser Aussage wiederspricht YB-Pressesprecher Beuret: An den Ausschreitungen seien auch Luzerner Fans mit Stadionverbot beteiligt gewesen - die seien gar nie im Stade de Suisse gewesen. Nach dem Fussballmatch Young Boys gegen Luzern ist es am Sonntagabend in Bern zu Auseinandersetzungen zwischen Fans und der Polizei gekommen. Auf beiden Seiten gab es Verletzte. Nach dem deutlichen Sieg von YB kam es ausserhalb des Stade de Suisse zu Scharmützeln zwischen den Fans beider Mannschaften und der Polizei, wie die Kantonspolizei am Montag mitteilte. Die Fans griffen mit Flaschen, Steinen und anderen Wurfgeschossen an, die Polizei antwortete mit Reizstoff und Gummischrot. Extremistische Abstimmungsparole? «Gemäss den Regelementen der Swiss Football League SFL sind solche Plakate erlaubt», erklärt Wandeler von der Fanarbeit Luzern gegenüber 20 Minuten Online. Die Fans hätten das Plakat bereits in Vaduz, Neuenburg und Luzern gehisst, ohne dass Sicherheitskräfte eingeschritten wären. Zudem seien die Plakate am Stadioneingang des Wankdorfs kontrolliert und gutgeheissen worden. Die Richtlinien der SFL (Unerlaubtes Mitführen von Gegenständen, Artikel 15) halten fest, dass nur Transparente «mit rassistischem, provokativem, beleidigendem, pietätlosen oder politisch extremistischem Aufdruck» verboten sind. Peter Hänggi, Präsident der Sicherheitskommision der SFL, wollte zum Fall keine Stellung nehmen. Er werde sich am Mittwoch mit der Verantwortlichen treffen und sich über die Geschehnisse informieren. Es ist jedoch schwer anzunehmen, dass die SFL die Abstimmungsparolen als «politsch extrem» taxiert. Inzwischen zeigt sich auch YB reuig: «Im Nachhinein ist man immer schlauer – man hätte den Einsatz nicht durchführen sollen», erklärt Beuret. 20 Minuten www.20min.ch
SolarisMitglied
18.11.2008, 16:47 · #194
Beiträge: 1'114
Security-Willkür im Berner Stade de Suisse? .... Inzwischen zeigt sich auch YB reuig: «Im Nachhinein ist man immer schlauer – man hätte den Einsatz nicht durchführen sollen», erklärt Beuret. 20 Minuten http://www.20min.ch aaaaach jaaaa? manoman ein wenig mehr intelligenz wäre schon erlaubt. klar lassen sich fans nicht ihre transpis wegnehmen, besonders mit schlagstöcken nicht und wenn es noch um polizeiwillkür geht schon gar nicht =S es gibt schon hohle leute echt
ZappaMitglied
18.11.2008, 18:08 · #195
Beiträge: 1'412
«Die Richtlinien der SFL (Unerlaubtes Mitführen von Gegenständen, Artikel 15) halten fest, dass nur Transparente «mit rassistischem, provokativem, beleidigendem, pietätlosen oder politisch extremistischem Aufdruck» verboten sind.»
Genau das ist uns damals in Bern im Cupfinal zum Verhängnis geworden. Aber geil wars trotzdem ! Als Rache für die Forfait-Niederlage gegen Xamax. ![](http://www.suedkurve.ch/Spiele/Alte%20Bilder/sfv.jpg)
ZappaMitglied
19.11.2008, 08:51 · #197
Beiträge: 1'412
http://www.ybfans.ch/forum/viewtopic.php?f=1&t=2193 hier ein Ausschnitt davon (Quelle YB Forum): Viele YB-Fans seien besorgt, sagt der Berner Fanarbeiter Lukas Meier. «Vor allem an Auswärtsspielen sind die Protectas oft schroff aufgetreten.» Andreas Flückiger, Protectas-Regionaldirektor Deutschschweiz, wehrt sich: «Wir vertreten in jedem Stadion die Interessen unseres Auftraggebers.» Es sei normal, dass der jeweilige Sicherheitsdienst bei Auswärtsfans nicht sonderlich beliebt sei. Doch auch in Bern machten Protectas-Mitarbeiter bereits durch unzimperliches Verhalten von sich reden. Zum Beispiel am 110-Jahre-Jubiläum der Gelbschwarzen, als nach der Partie YB-St.Gallen die Band Züri West im Stade de Suisse ein Konzert gab. Als sich einige Zuschauer aus der YB-Fankurve Zugang aufs bereits stark bevölkerte Spielfeld schaffen wollten, wurden sie von Protectas-Mitarbeitern in Rambo-Manier aufgehalten. «Das war nicht ihr Fehler, sondern unser», sagt Beuret. «Der Kontakt mit den Verantwortlichen im Führungszentrum und den Sicherheitsleuten war unterbrochen.» An der Euro 08 wurden acht Russen in Protectas-Uniform von der Berner Polizei angehalten und kontrolliert. Euro-08-Projektleiter Marcel Brülhart bestätigt dies. Die Gesetzeshüter hegten den Verdacht, die Ausländer hätten die Uniformen gestohlen. Als sich herausstellte, dass die Russen wirklich bei der Protectas SA angestellt waren, liess die Polizei die sechs laufen. Brülhart intervenierte bei der Firma, die für die Stadt Bern während der Euro Bewachungsaufträge ausführt: «Es ist untolerierbar, dass Protectas für Sicherheitsaufgaben Leute anstellt, die kaum Deutsch können», sagt er. «Wir haben nur deutsche Staatsbürger mit WM-Erfahrung eingesetzt», sagt Andreas Flückiger. Es sei jedoch möglich, dass einige russischer Abstammung seien.
SolarisMitglied
19.11.2008, 09:50 · #198
Beiträge: 1'114
Hab gehört, dass die Bullen(?) Bildmaterial konfisziert haben! Videos und Bilder!?? Auf was für Gesetzte stützen die sich und sowas durchzuziehen? ich habe gelesen, das einigen fans nicht von den bullen, sondern von den protectas, die kameras weggenommen wurden, sie haben bilder gelöscht und dann die kameras zurückgegeben. ich glaube nicht das sie zu diesen handlungen überhaupt befugt wären =S würde mich sehr wundern... übrigens hat sich der eine protectas beide handgelenke gebrochen beim versuch auf den schultern seines kameraden das transpi runterzuholen (war ja über dem aufgang). dies ohne einflus von luzerner fans geschieht dem recht, ein wenig intelligenz sucht man wohl bei diesen leuten vergebens =)
franzlMitglied
19.11.2008, 13:06 · #199
Beiträge: 978
Stellungnahme der United Supporters Luzern zu den ungeheurlichen Vorkommnissen vom letzten Sonntag: Medienmitteilung / Luzern, 19. November 2008 Stellungnahme zu den Vorfällen anlässlich des Spiels BSC Young Boys - FC Luzern vom 16.11.08 im Stade de Suisse in Bern. Anlässlich des Super-League-Spiels BSC Young Boys - FC Luzern kam es im Gästesektor des Stade de Suisse zu massiven gewalttätigen Übergriffen von Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes Protectas auf Luzerner Fans. Aufgrund der beschönigenden Aussagen von Berner Sicherheitsverantwortlichen und der daraus resultierenden teilweise verzerrenden Darstellung der Vorfälle in den Medien, sehen wir uns veranlasst, die folgenden Punkte richtig zu stellen: Bei den beiden Transparenten, die zum gewalttätigen Blocksturm der Protectas-Leute Anlass gaben, handelt es sich um zwei kleine, harmlose Plakate, auf denen der Schriftzug www.nein-zu-polizeiwillkuer.ch zu lesen war. Die beiden Transparente wurden bereits in verschiedensten Schweizer Stadien aufgehängt und korrekterweise noch nie beanstandet. Es gilt klar festzuhalten, dass die beiden Transparente in keiner Weise gegen die Richtlinien der Swiss Football League über verbotene Gegenstände (Art. 15 verbotene Transparente und Banner) verstossen. Dass im Stade de Suisse weitergehende Restriktionen als die offiziellen SFL-Richtlinien angewendet werden, wird weder aus der Stadionordnung oder allfälligen Hinweisen auf der Eintrittskarte ersichtlich, noch wird das beim Eintritt ins Stadion auf irgendeine Art kommuniziert. Die Aussage von YB-Pressesprecher Charles Beuret, dass laut Stadionordnung im Stade de Suisse keine „politischen Aktionen“ geduldet werden, ist falsch. In der Stadionordnung findet sich kein entsprechender Passus. So erstaunt es denn auch nicht weiter, dass die beiden Transparente bei der Eingangskontrolle anstandslos durchgewunken wurden. Die Aussagen von Protectas-Kommunikationsleiter Roman Lehman und Protectas-Regionaldirektor Andreas Flückiger, dass beim Versuch die beiden Transparente zu entfernen, keine Gewalt angewendet und keine Schlagstöcke eingesetzt wurden, sind an Dreistigkeit nicht zu überbieten und machen uns sprachlos. Es gibt Dutzende von Zeugen aus dem Gästesektor und den angrenzenden Sektoren, die das Gegenteil beschwören. Der äusserst brutale Einsatz der Protectas-Leute führte bei vielen FCL-Fans zu Verletzungen: Blutende Nasen, Beulen am Kopf, zugeschwollene Augen, Verstauchungen, Prellungen, aufgerissene und geschwollene Lippen und tiefe Schnittwunden mussten diagnostiziert und zum Teil vom Sanitätsdienst des Stade de Suisse vor Ort behandelt werden. Viele dieser Verletzungen wurden inzwischen auch ärztlich bestätigt, darunter auch ein Nasenbeinbruch einer völlig unbeteiligten jungen Frau. Zwei Fans mussten krank geschrieben werden, weil die Verletzungen es ihnen vorderhand verunmöglichen, ihrer Arbeit nachzukommen. Entschieden widersprochen werden muss der Aussage von YB-Pressesprecher Charles Beuret, „dass sich die Protectas-Leute lediglich gewehrt haben, weil gewaltbereite Luzern-Anhänger auf sie losgingen.“ Die Gewalt ging einzig und allein von den Protectas-Leuten aus. Auch hierfür gibt es Dutzende von Zeugen. Vor dem unverantwortlichen Einsatz der Protectas war die Stimmung im Gästeblock ausgelassen und absolut friedlich. Die Protectas-Mitarbeiter knüppelten bei ihrem Blocksturm ohne Vorwarnung wahllos auf Leute ein, die sich in der Nähe des Eingangs befanden, wo die beiden Transparente festgemacht waren. Kinder und Frauen waren von der Gewaltorgie genauso betroffen, wie ältere Matchbesucher. Erst nach Beginn des massiven und völlig unverhältnismässigen Schlagstockeinsatzes begannen sich Luzerner Fans vehement zu wehren, indem sie einerseits die Transparente zu verteidigen versuchten und sich andererseits schützend vor wehrlose Matchbesucher stellten. Äusserst befremdlich ist, dass FCL-Fans, welche die gewalttätigen Übergriffe der Protectas filmten und fotografierten, die Kameras entrissen und erst wieder zurückgegeben wurden, nachdem das belastende Bildmaterial vernichtet wurde. Unter anderem wurde gefilmt, wie ein einzelner FCL-Fan während der zweiten Halbzeit von mehreren Protectas-Leuten in den abgesperrten Sektor gezogen, brutal niedergeknüppelt und arbeitsunfähig geprügelt wurde. Anschliessend wurde der verletzte Fan von vier Sicherheitskräften weggetragen. Fest steht, dass einzelne Fans rechtliche Schritte einleiten werden und Anzeige gegen die Sicherheitsfirma Protectas erstatten werden. Dabei können die betroffenen Fans auf die volle Unterstützung der USL zählen. Nach wie vor sind wir daran, Beweise zu ordnen und aussagekräftiges Videomaterial auszuwerten. Wir werden diese Bilder sobald wie möglich öffentlich zugänglich machen. Die unrühmlichen Vorkommnisse zeigen in aller Deutlichkeit, wie wichtig das Referendum gegen den Beitritt des Kanton Luzerns zum Konkordat über Massnahmen gegen Gewalt anlässlich von Sportveranstaltungen ist. Einer der rechtstaatlich bedenklichsten Punkte des Konkordats ist, dass Sanktionen wie Rayonverbote, Meldeauflagen oder Polizeigewahrsam ohne einen richterlichen Nachweis der Schuld der betroffenen Fans ausgesprochen werden können. Es reichen hierfür Aussagen von privaten Sicherheitskräften, im vorliegenden Fall also Aussagen von Protectas-Leuten. Es ist ein Armutszeugnis für einen Rechtstaat, dass Mitglieder von dubiosen Sicherheitsfirmen, die vor hemmungsloser Gewaltanwendung genau so wenig zurückschrecken wie vor unverfrorenen Lügen, per Gesetz in die Rolle von Richtern schlüpfen dürfen. Genauso bedenklich ist es, dass Besucher von Fussballspielen in Zukunft willkürlichen Aussagen bzw. Falschaussagen von unzureichend ausgebildeten privaten Sicherheitsleuten ohne Chance auf rechtliches Gehör und wirksame Beschwerde ausgeliefert sein sollen. United Supporters Luzern
Detlef von DoncasterMitglied
19.11.2008, 14:31 · #200
Beiträge: 915
Hoppla... Erst die Brügge-Hools neben dem YB-Sektor, und jetzt dies. Oh la la, da scheint jemand im Stade de Suisse nicht besonders viel von seinem - bestimmt gut bezahlten - Job zu verstehen... Da man meiner Meinung aber kaum derart inkompetent und dumm sein kann, ist meine These dass man halt einfach hin und wieder "Ausschreitungen" benötigt (und deshalb provoziert), um die hohe Zahl Security-Gorillas, Überwachungskameras, Kontrollen etc zu rechtfertigen. Klappt immer wieder. Auch in grösserem Umfang. Fragt mal George W. Bush. Ach ja, falls die Story mit dem Protectas-Lümmel stimmt welcher sich beide Handgelenke gebrochen haben soll: ein dreifaches "ÄS ISCH ÄMAL ÄN TUBEL GSI" auf Dich! Nice one.
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