die beiden minderheitensender haben im vergleich mit sf auch das x-fach grössere budget. einfach so zur info.
Bitte um Erklärung!
Ist das eine Behauptung von dir oder hast du eine Quellenangabe?
Ja, Stallo hat recht. Innerhalb der SRG bekommen TSR und TSI im Verhältnis zur Anzahl Konzessionsempfänger überproportional viel Geld dank dem Finanzausgleich in der SRG. Hier ein Zitat aus dem Jahresbericht der SRG (
http://www.srgssrideesuisse.ch/86.0.html?&L=0):
Finanzausgleich 2005
Die Suisse Romande, Svizzera italiana und Svizra rumantscha sind von ihrer Bevölkerungszahl her nicht in der Lage, mit ihren Gebührengeldern qualitativ gleichwertige Radio- und Fernsehprogramme anzubieten. Deshalb kommt die finanzielle Idée suisse zum Zug: Alle Gebühren- und Werbeeinnahmen kommen in einen nationalen Topf und werden den regionalen Unternehmenseinheiten nach einer von der SRG SSR bestimmten «Zauberformel» zugewiesen.
So generieren beispielsweise die Deutschschweizer und Rätoromanen gemeinsam 71,1 Prozent der Gesamteinnahmen, erhalten jedoch nur 43,7 Prozent des Topfs, während bei den Tessinern das Verhältnis zwischen Einnahmen und Ausgaben 3,9 Prozent zu 22,3 Prozent beträgt. Dank dieses abgestuften Finanzausgleichs erhalten die Unternehmenseinheiten Radio Suisse Romande (RSR), Télévision Suisse Romande (TSR), Radiotelevisione svizzera di lingua italiana (RTSI) und Radio e Televisiun Rumantscha (RTR) einen überproportional grossen Anteil der Mittel, damit sie konkurrenzfähige Programme in Französisch, Italienisch und Rumantsch anbieten können. Insbesondere beim Fernsehen würden ansonsten die Veranstalter aus Frankreich und Italien, die über ein Vielfaches an Ressourcen verfügen, den Westschweizer und Tessiner Markt beherrschen.
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Staatspolitisch ist dies durchaus vernünftig. Doch entbindet dies die Deutschschweiz natürlich nicht von der Verantwortung, ebenfalls gute Qualität anzubieten. Die Berichterstattung im Fussball ist tatsächlich oft sehr oberflächlich und Nebensächlichkeiten werden ins Bild gerückt. Es kommt auch sehr auf die jeweiligen Autoren der Beiträge an. Bei Live-Reportagen sollte man mindestens erwarten können, dass die Spieler erkannt und nicht verwechselt werden (wie gegen China mit Frei statt Margairaz). Hinweise zur Taktik gibt es praktisch nie von den eigenen Leuten, sondern nur von den so genannten Experten im Studio oder auf dem Platz wie zur Zeit wieder einmal die Analysen von Alain Sutter. Die finde ich im übrigen ok, im Gegensatz zu den Allgemeinplätzen von Riedle.