St. Gallerstadion = Kommerztempel

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ZMitglied
02.03.2006, 09:30 · #1
Beiträge: 4'380
hab in den news von DRS III gehört, dass das güller stadion, analog den deutschen stadien, einen firmennamen erhält. habs nicht ganz verstanden, könnte aber "AWD-Arena" heissen. kann das jemand bestätigen? grufcz
mitleserMitglied
02.03.2006, 09:32 · #2
Beiträge: 356
Das neue Stadion wird AFG Arena heissen Der FC St. Gallen konnte die Namensrechte des sich im Bau befindlichen neuen Fussballstadions verkaufen. Die Firma Arbonia-Forster-Holding AG hat sich diese Rechte gesichert und wird das Stadion AFG Arena nennen. Diese Stadion Benennung soll nur der erste Schritt einer engen und langfristigen Zusammenarbeit zwischen der Arbonia-Forster-Holding AG und dem traditionsreichen ostschweizer Fussballverein sein. Quelle: http://www.442.ch
LudachrisMitglied
02.03.2006, 09:44 · #3
Beiträge: 991
Eigentlich blickte ich immer ein ganz wenig neidisch in den Osten nach Güllen mit ihrem Stadion, aber mit diesem Schritt haben sie einiges Versaut. Als nächstes werden Profi-Fahnenschwänker am unteren Rand des Spielfeldes engagiert und Animateure die das Publikum "anheizt"...
Avatar von headhuntersheadhuntersMitglied
02.03.2006, 09:58 · #4
Beiträge: 2'353
falls das stadion nicht der öffentlichkeit gehört, sondern dem verein, kann ich das ja noch verstehen (zustätzliche einnahmen, die direkt an den klub gehen). Sollten jedoch stadien die vom staat getragen werden auf diesen zug aufspringen, wäre das höchst bedenklich, dann können wir uns demnächst auf auf sachen freuen wie: Nestle-Platz, UBS-Brücke, Swisslife-Spital etc.
nihilateMitglied
02.03.2006, 13:42 · #5
Beiträge: 483
Herzlich Willkommen, moderner Fussball! Pünktlich zur Saison 06/07 wird im Herzen der Fussballstadt London das Emirates Stadium fertiggestellt. Der Londoner Traditionsverein Arsenal F.C. wird dort seine Heimspiele bestreiten. Das altehrwürdige Highbury, welches seit 1913 besteht, hat ausgedient. Es hatte einst seinen Stadionnamen von einem Stadtteil im londoner Stadtbezirk Islington bekommen. Dass Fussballstadien ihre Namen von Stadtteilen oder Bauwerken erhalten, kennen wir auch von der Schweiz. Nur um wenige zu erwähnen: St. Jakobspark, Hardturm oder auch unser Letzigrund (benannt nach der Letzimauer, dem früheren Verteidigunsring der Stadt Zürich). Mit solchen Stadionnamen kann sich jeder Fussballfan identifizieren, stammen sie doch von der Vergangenheit der jeweiligen Stadt ab. Höre ich nun allerdings den Namen Emirates Stadium, so denke ich sofort an die VAE. Ich kann die Verknüpfung zum Fussballclub Arsenal nicht finden. Was haben die Vereinigten Arabischen Emirate mit Arsenal gemeinsam? Nun, eigentlich gar nichts. Erst auf den zweiten Blick wird klar: Der Stadionname muss von der arabischen Fluggesellschaft Emirates abstammen. So ist es effektiv. Das Unternehmen hat den Bau dieses Fussballtempels massgeblich unterstützt und sich dabei die Namensrechte für dei nächsten 15 Jahre gesichert. Dieses Phänomen ist seit geraumer Zeit vorallem in Deutschland sehr verbreitet. In der Bundesliga wird nicht mehr in den wohlklingenden Stadien wie z.B. dem Niedersachsenstadion, Waldstadion oder Volksparkstadion gespielt, heutzutags finden die Fussballfeste in Stadien wie der AOL-Arena, der Commerzbank-Arena, der AWD-Arena oder der Allianz-Arena statt. Bis anhin verfolgte ich diese Entwicklung bei unserem nördlichen Nachbarn recht teilnahmslos, jedoch ein wenig skeptisch. Dann kam die allseits bekannte Geschichte mit Red Bull Salzburg stieg. Die Angst stieg. Was wenn das gleiche Prozedere einem schweizer Verein widerkehrt? Heute platzte die Bombe. Der schweizer Cup heisst bereits Swisscom-Cup, die Liga nennt sich auch schon AXPO Super League, doch die Stadionnamen blieben bisher verschont. Bis zum heutigen Tag zumindest, bis zu dem Zeitpunkt, als bekannt wurde, dass das eigentlich schmucke Stadion, welches in St. Gallen gebaut wird, AFG Arena, benannt nach der Schweizer Baurüstungsfirma Arbonia-Forster-Holding AG, heisst. Nun, wir müssen auch in der Schweiz lernen, mit dem modernen Fussball zu leben. Es ist leider nun mal so, dass der heutige Fussball nur mit diesen enormen Sponsorenbeiträgen überleben kann. Die Trikots der Spieler sind überbepflastert mit Werbungen. Wir als einfache Fussballfans werden dazu gezwungen zuzuschauen, wie alles kommerzialisiert wird und die Vergangenheit der Fussballvereine leichtfertig fortgeworfen wird. Willkommen im modernen Fussball! Wenn ich das Mannschaftsfoto unserer Meistermannschaft vom Jahre 1974 betrachte oder Bilder von René Botteron mit seiner Haarpracht sehe, schaue ich wehmütig auf vergangene Zeiten, als das Trikot noch wirklich weiss war und als die Fussballstadien noch keine integrierten Einkaufszentren benötigten... nihilate
floMitglied
02.03.2006, 15:38 · #6
Beiträge: 2'424
Sollten jedoch stadien die vom staat getragen werden auf diesen zug aufspringen, wäre das höchst bedenklich, dann können wir uns demnächst auf auf sachen freuen wie: Nestle-Platz, UBS-Brücke, Swisslife-Spital etc. Im Osten sind sie schon längst so weit. An der Uni, pardon: Hochschule St. Gallen kann man schon seit geraumer Zeit Vorlesungssäle, Professuren und sogar Studentenjahrgänge nach der eigenen Unternehmung benennen. Da geht der Novartis-Jahrgang in den UBS-Room, um die Crédit-Suisse-Vorlesung des Roche-Professors anzuhören. Okay, wenigstens ist das ehrlich; an der Uni Zürich wirken die Wirtschaftsvorlesungen zwar formell neutral, da die Banken für ihr bezahltes Geld keine Namensrechte bekommen, doch inhaltlich sind sie zum Teil reine Unternehmenspropaganda. Was da zum Beispiel über das Bankgeheimnis - pardon: Bankkundengeheimnis, "denn die Bank hat ja kein Interesse am Bankkundengeheimnis; nur der Kunde wird geschützt" (Prof. Hirszowicz) - erzählt wird, spottet jeder Wissenschaftlichkeit. However: Ich hoffe, dass auch Denner von den Marketing-Möglichkeiten an der HSG erfährt und die Namensrechte für den Denner-Superdiscount-Jahrgang kauft.
sniperMitglied
02.03.2006, 16:56 · #8
Beiträge: 15
ich finde es zum kotzen! contre le foot moderne! wird wohl leider nicht mehr lange gehen und andere schweizer stadien erhalten auch so einen namen...
dc10Mitglied
02.03.2006, 18:52 · #9
Beiträge: 311
der nächste schritt wird dann wohl der fc mbudget st.gallen.......einfach nur zum kotzen diese entwicklung.....und sie schreitet unaufhaltsam fort :-(
MargiMitglied
02.03.2006, 22:33 · #10
Beiträge: 1'255
der nächste schritt wird dann wohl der fc mbudget st.gallen.......einfach nur zum kotzen diese entwicklung.....und sie schreitet unaufhaltsam fort :-( Ein fettes WORD Aber wie du richtig erkennt hast kann man diese Entwicklung nicht aufhalten und die Zeit auch nicht zurück drehen. Eigentlich schade.
BigKahunaMitglied
03.03.2006, 07:33 · #11
Beiträge: 961
Man könnte doch auch die Südkurve finanzieren lassen... Turbinenbräu Südkurve! Freibier bei jedem Heimspiel!
hyperliteMitglied
04.03.2006, 13:02 · #12
Beiträge: 2'036
oder bei den floppers kindern... best western east-side...
captain tsubasaMitglied
14.03.2006, 07:51 · #13
Beiträge: 945
Paul-Grüninger-Stadion Von Daniel Ryser Während der FC St. Gallen als erster Schweizer Klub seinen Stadionnamen teuer verkauft hat, benennt der andere St. Galler Stadtklub, der SC Brühl, sein Stadion nach einem Flüchtlingsretter. Der FC St. Gallen baut im Westen der Stadt St. Gallen ein neues Stadion. Seit letzter Woche ist der Name bekannt: Arbonia-Forster-Gruppe-Arena. Arbonia Forster gehört zu den führenden Bauausrüstern Europas (Sanitär- und Heiztechnik, Einbauküchen etc.) und wird von alt CVP-Nationalrat Edgar Oehler kontrolliert. Die Gruppe hat sich diese Werbeaktion mindestens eine Million Franken kosten lassen. Während man sich heute noch im Espenmoos trifft, wo trifft man sich in Zukunft? In der Arbonia-Forster-Gruppe-Arena? Die ernüchterten Fans haben ihre Wahl getroffen: AFG, das bedeute «Alles für Geld». Am Mittwoch machte das Stadion eines anderen St. Galler Fussballklubs Schlagzeilen: das des SC Brühl, der in der 2. Liga spielt. Das «St. Galler Tagblatt» titelte auf der Frontseite: «Der SC Brühl will ein Paul-Grüninger-Stadion». Und: «Nach der moralischen und juristischen Rehabilitierung wird der Polizeihauptmann nun auch in seinem alten, geliebten Verein gewürdigt - falls die Stadt als Besitzerin des Stadions nicht wider Erwarten ihr Veto gegen die Taufe des neuen Stadions einlegen sollte.» Am selben Tag trafen sich Vertreter des Stadtrates und der Vereinsvorstand des SC Brühl zum Gespräch. Am Nachmittag kam die Bestätigung dessen, was der Artikel vorwegnahm: «Der neue Name des Stadions lautet: ‹Sportanlage Krontal - Paul-Grüninger-Stadion›.» «Zurzeit wird unser Stadion saniert», sagt Brühl-Präsident Roland Gnägi auf Anfrage. «Wir nutzen die Eröffnung am 20. Mai, einem der verdientesten Vereinsmitglieder eine späte Ehrung zuteil werden zu lassen.» Als Flüchtlingsretter im Zweiten Weltkrieg ist der St. Galler Polizeikommandant über die Landesgrenzen hinaus bekannt. In den Vorkriegsjahren 1938 und 1939 rettete er trotz Flüchtlingsstopp des Bundes hunderte, vor allem jüdische Flüchtlinge vor der Verfolgung durch die Nazis. In Wien wurde eine Schule nach ihm benannt, in Tel Aviv gibt es den Paul-Grüninger-Platz. Der Allgemeinheit weniger bekannt dagegen war bisher, dass Paul Grüninger linker Flügelstürmer beim damaligen FC Brühl war, und zwar im Jahr 1914, als der Verein das erste und einzige Mal Schweizer Fussballmeister wurde. Grüninger war auch zweimal Präsident des Klubs, 1924 bis 1927 und 1937 bis 1940. Er verfasste die Broschüre zum 25-Jahr-Jubiläum. Er habe sich seit längerer Zeit überlegt, wie man Grüninger ehren könne, sagt Präsident Roland Gnägi. Durch die laufende Stadionsanierung und die Diskussionen beim FC St. Gallen betreffend neuen Stadionnamen sei man auf diese Idee gekommen. Durch seinen Mut habe er hunderten Menschen das Leben gerettet. «Grüninger ist ein Vorbild für die Jugend», sagt der Präsident über seinen Amtsvorgänger. Fans anderer Vereine beklagen zurzeit den Verlust von Identität. Austria Salzburg wurde durch Sponsoring zu Red Bull Salzburg, die Vereinsfarben wurden durch die Red-Bull-Farben abgelöst. Auch die Fans des FC St. Gallen beschäftigt das Thema zurzeit stark. Die Internet-Fan-Foren sind voll davon. Der SC Brühl macht einen Schritt in die andere Richtung. Die Mitteilung ist trocken formuliert und schlicht unterzeichnet mit «Die Vereinsleitung». Und doch, oder vielleicht gerade deshalb, ist sie in Zeiten der AOL-, Allianz- und AFG-Arenen voller Wucht, läuft entgegengesetzt zu den Entwicklungen des modernen Fussballs auch in St. Gallen, wo das neue Stadion nun nach dem benannt wird, der am meisten zahlte. Der SC Brühl schrieb gestern: «Der Sportclub Brühl St. Gallen betrachtet die Bezeichnung ‹Sportanlage Krontal - Paul-Grüninger-Stadion› auch als späte Wiedergutmachung an seinem verdienten Vereinsmitglied. Überdies dokumentiert er mit dieser Umbenennung die Verbindung zu seinen geschichtlichen Wurzeln. Brühl tut dies ganz bewusst in einer Zeit, in der viele Stadionnamen an Meistbietende verkauft werden.» Richard Zöllig war es, der Grüninger für den Verein wiederentdeckte. Zöllig, einst Sportjournalist und heute Verlagsleiter des Ostschweizer Kulturmagazins «Saiten», ist selbst ein Brühler, spielte bei den Junioren, war jahrelang Torwart. Er sei vor längerem durch das Buch «Grüningers Fall», das der WOZ-Redaktor Stefan Keller verfasst hat, darauf aufmerksam geworden, dass Grüninger nicht nur 1915 im Meisterkader stand, sondern auch zweimal Präsident des Vereins war. Als Zöllig vor zwei Jahren von der NZZ angefragt wurde, einen Beitrag für ein EM-Buch zu schreiben, war das Thema klar: «Grüninger, die Spitzel und der FC Brühl.» Dort heisst es: «Der Polizeihauptmann war in den Reihen des FC Brühl zweifellos eine Vorbildfigur.» Ein verbissener Tschutter sei er gewesen, leidenschaftlich, kämpferisch. «Und auch die Schiedsrichter sollen dann und wann Grüningers Passion zu hören bekommen haben.» «Einmal Brühler, immer Brühler», lässt sich Zöllig im Tagblatt zitieren. Wenn es um Fussball geht, wird mancher lokalpathetisch. «Einmal Brühler, immer Brühler» - auf Grüninger traf diese Beschreibung jedoch offenbar zu: Obwohl er sich nach der Entlassung als Polizeikommandant und der Verurteilung wegen «Amtspflichtverletzung und Urkundenfälschung» vom FC Brühl zurückgezogen hatte, blieb Grüninger dem Klub bis zum Schluss verbunden. In einem Brief, den er dem Verein kurz vor seinem Tod 1972 zukommen liess, schrieb er: «Ich bin noch immer ein begeisterter Brühler und nehme stets mit regem Interesse an den Geschehnissen im FCB teil.» «Dass es so schnell ging, hat mich überrascht», sagt Ruth Roduner, Präsidentin der Stiftung Paul Grüninger und Tochter des Flüchtlingsretters. «Ich freue mich sehr über diesen Entscheid.» Auch sie sei eine alte Brühlerin, sei viel an den Spielen gewesen mit ihrem Vater. «Und vor allem: Er würde sich sehr über diesen Entscheid freuen.» WOZ vom 09.03.2006 http://www.woz.ch/artikel/2006/nr10/schweiz/13055.html
hübeli3Mitglied
14.03.2006, 09:54 · #14
Beiträge: 386
Man könnte doch auch die Südkurve finanzieren lassen... Turbinenbräu Südkurve! Freibier bei jedem Heimspiel! saber ich geh mal fragen..
Elim13Mitglied
14.03.2006, 10:03 · #15
Beiträge: 722
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Stadion und einer Arena? Heissen alle neuen "Stadien" neuerdings Arena? Oder nur Kommerztempel? Soll es wieder ein Schritt zu "Brot und Spiele" sein? Die Reichen oben in der VIP Lounge entscheidend zu den Spielen beitragend und auf den billigen Plätzen der Pöbel? Oder tönt es einfach nur "u lässig"?
bitzliMitglied
14.03.2006, 10:31 · #16
Beiträge: 157
Zwar hiessen die Sportstadien im alten Rom Amphitheater, der Begriff Arena bezieht sich aber zumindest aufs Spielfeld in ebendiesen Stadien - und bedeutet wörtlich Sand. Dies hat dann zwar mit 'Brot und Spiele' zu tun, aber nicht wirklich mit Fussball (ausser das ganze ist eine Vorbereitung für die Redimensionierung des personalintensiven heutigen Fussballbetriebs zu einer noch zu bildenden Fussball-Tennis Liga. Statt in der Kiesgrube kann man dann im Sandhaufen spielen). Arena für Sportstadien ist ja insbesondere in den USA gebräuchlich, und die Idee stammt wohl auch daher, zusammen mit all den neuen Vermarktungskonzepten die grad durchexerziert werden. Dass die Kultur der amerikanischen Mannschafts-Sportarten sich sehr fundamental von der Tradition im europäischen Fussball unterscheidet, wird dabei gerne übersehen. Nicht dass ich Basel gerne als positives Beispiel anführe - aber dass das neue Stadion nicht Novartis Arena heisst, ist doch schon mal ein gutes Zeichen. Wobei Park mir auch nicht besonders einleuchten will, bei der Umgebung ... Kommt das auch aus den USA, wo zumindest die Baseball Stadien Ballparks heissen? Oder will man sich da mit dem Park - was zumindest an Rasen erinnert - von der sandigen Arena absetzen? Steht eigentlich der Name des neuen Stadions ennet den Gleisen schon definitiv fest? Ist CS-Arena noch eine Option?
KingMitglied
14.03.2006, 10:43 · #17
Beiträge: 13'086
Die Basler haben sich den Park wohl auf den Insel abgekuckt: St. James Park - Newcastle Villa Park - Aston Villa Goodison Park - Everton Fratton Park - Portsmouth Boleyn Ground/Upton Park - West Ham United Ewood Park - Blackburn Rovers Selhurst Park - Crystal Palace Hampden Park - Schottland Ibrox Park - Glasgow Rangers etc. Es klingt wohl einfach lässiger, grösser und besser wenn man es Arena nennen kann ich weiss es nicht. Noch kurz zum SC Brühl ist ja schön das die WOZ das ganze ein bisschen als schlecht (FC St. Gallen die geldgierigen) und gut (SC Brühl - toller Hecht im Club gehabt) darstellen, hätte die A.F.G. dem SC Brühl eine Million angeboten, wäre das Stadion wohl nie und nimmer zum Paul-Grüninger-Stadion geworden bzw. wird. Dies nur so am Rande.
bitzliMitglied
14.03.2006, 11:01 · #18
Beiträge: 157
Die Basler haben sich den Park wohl auf den Insel abgekuckt: St. James Park - Newcastle Villa Park - Aston Villa Goodison Park - Everton Fratton Park - Portsmouth Boleyn Ground/Upton Park - West Ham United Ewood Park - Blackburn Rovers Selhurst Park - Crystal Palace Hampden Park - Schottland Ibrox Park - Glasgow Rangers etc. Es klingt wohl einfach lässiger, grösser und besser wenn man es Arena nennen kann ich weiss es nicht. Noch kurz zum SC Brühl ist ja schön das die WOZ das ganze ein bisschen als schlecht (FC St. Gallen die geldgierigen) und gut (SC Brühl - toller Hecht im Club gehabt) darstellen, hätte die A.F.G. dem SC Brühl eine Million angeboten, wäre das Stadion wohl nie und nimmer zum Paul-Grüninger-Stadion geworden bzw. wird. Dies nur so am Rande. Hmm, auf das mit den Parks hätte ich auch selber kommen können ... Klar, zusätzliche Sponsorengelder sind beim jetzigen Stand der Fussballdinge immer willkommen. Und wenn man die Entwicklung im Fussball als naturgegeben annimmt, dann sollte man sich sofort auf die Suche nach einem Sponsor machen, dem man den Stadionnamen anbieten kann. Dazu könnte man sich eventuell noch die Parkplätze sponsern lassen - oder die immer prominent platzierten, gelb leuchtenden Deltas. Bloss: diese Entwicklung ist nicht naturgegeben, sondern entwickelt sich aus den wirtschaftlichen Interessen, denen ein Sportklub heutzutage zu genügen hat. Diese werden wie Unternehmen geführt, was man dann als 'professionell' bezeichnet, was aber ganz einfach bedeutet, dass ein Gewinn rausschauen muss. Dem Fussball Fan wird versprochen, nur mit mehr Geld könne man 'mitspielen'. Dass damit jedoch genau der Sport verloren geht, für den der Fan sich in die Kurve stellt, das wird verschwiegen. Bis dann eben nur noch die bezahlten Fahnenschwenker übrigbleiben, oder vielleicht eine Choreo für den Hauptsponsoren. Happy Days!
ZMitglied
26.08.2009, 08:12 · #19
Beiträge: 4'380
weiss eigentlich jemand, was der bau der AFG ARENA gekostet hat? ich meine rein das stadion, also ohne shopping mall und ohne den kauf des baulandes und so....reine baukosten (beton und sitze;-))
ZMitglied
26.08.2009, 08:15 · #20
Beiträge: 4'380
die edith sagt, dass gemäss stadionwelt das fussballstadion (ohne mantelnutzung) inkl. parkgarage 69mio CHF gekostet hat! das hardturm areal steht leer und der bau eines FUSSBALLstadions ist da drauf geplant. wieso dass ein vielfaches teurer sein soll als die AFG arena kann ich aber trotzdem nicht verstehen...... (ok, 3000 plätze mehr = nochmals 15% mehr augaben von mir aus. das wären aber immernoch erst um die 80mio und nicht 2-300mio!!!)
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