Urs Meier

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Höi
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22.10.2013, 12:59 · #21
Beiträge: 879
und mich stimmt es eher negativ, dass in einer anderen zeitung von einer jobgarantie von meier geschrieben wurde. es war schon zu oft so, dass wenn man sich demonstrativ hinter den trainer stellt, dieser innert kürze gefeuert wird. Es kann ja nicht sein dass man jetzt alle U21 Trainer welche hervorragende Arbeit geleistet haben in die erste Mannschaft nimmt und dann rausschmeisst? Deshalb war es ein Unsinn überhaupt UF und Meier die erste Mannschaft leiten zu lassen. Ist ja absehbar dass der Trainer früher oder später gehen muss.
riot666
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22.10.2013, 13:02 · #22
Beiträge: 9'731
und mich stimmt es eher negativ, dass in einer anderen zeitung von einer jobgarantie von meier geschrieben wurde. es war schon zu oft so, dass wenn man sich demonstrativ hinter den trainer stellt, dieser innert kürze gefeuert wird. Es kann ja nicht sein dass man jetzt alle U21 Trainer welche hervorragende Arbeit geleistet haben in die erste Mannschaft nimmt und dann rausschmeisst? Deshalb war es ein Unsinn überhaupt UF und Meier die erste Mannschaft leiten zu lassen. Ist ja absehbar dass der Trainer früher oder später gehen muss. OOODER: man will jetzt wirklich einen kompletten umbruch und lässt meier solange machen, bis junge spieler echte chancen bekommen und die gutverdiener, die nicht genug bringen, endlich nicht mehr auf der lohnliste sind...wir werden sehen.
seitdem ich dich kenne…
Sandman
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22.10.2013, 15:52 · #23
Beiträge: 6'110
ich finde es fehl am platz, über urs meier zu diskutieren. m.e. macht er einen guten job und man sollte ihn weiterarbeiten lassen. ausserdem haben wir immer noch 2 andere trainer auf der payroll... Absolut richtig. Und ehrlich gesagt kann ich seine Entscheide nach wie vor ziemlich gut nachvollziehen (Verbannung Gavranovic, Buff auf Tribüne etc.). Auch aus meiner Sicht darf Meier kein Thema sein, hingegen dürfte man den einen oder anderen Spieler durchaus härter angehen.
Jure Jerkovic
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23.10.2013, 06:01 · #24
Beiträge: 1'880
meiers arbeit überzeugt mch immer weniger. ich verstehe nicht, wieso er djimsiti aussortiert hat, noch dazu, obwohl die "alten" iv ihre aufstellung nicht rechtfertigen. ich sehe kein konzept bei der spielgestaltung, sondern dauernde wechsel und einen unsortierten haufen. wenn meier nicht sehr bald zu einer stammformation findet, die sich auf dem platz finden kann, wird die abwärtsspirale weiter gehen. es ist kein vergleich zur rückrunde 12/13, in der eine mannschaft mit festem kern solidarisch und mit herzblut gespielt und gekämpft hat. vielleicht wirds mit den rückkehrern besser, allein mir fehlt der glaube. trotzdem würde ich an meier bis ende saison festhalten, was auch immer geschehen mag. lausanne wird absteigen, die barrage gibts nicht mehr, europa ist in weiter ferne. ende saison (wenns so weitergeht) mit meier eine andere lösung finden und weiler holen.
bluesoul
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23.10.2013, 06:54 · #25
Beiträge: 5'138
europa ist in weiter ferne. 4 Punkte.
Jure Jerkovic
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23.10.2013, 07:07 · #26
Beiträge: 1'880
europa ist in weiter ferne. 4 Punkte. gefühlt viel weiter.
Luke
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23.10.2013, 08:35 · #27
Beiträge: 1'952
Am letzten Sonntag hätte ich Meier wohl gefeuert. Aber mit ein bisschen Abstand wird man ja wieder etwas realistischer. Urs Meier soll Gelegenheit erhalten, mit dem Team weiterzuarbeiten. Ein neuer Trainer ist schon finanziell kaum machbar, zudem gibt man den Spielern wieder einmal ein Alibi. Aber nach dem Auftritt in Aarau bin ich überzeugt, dass Meier die Schraube anziehen muss. In der Rückrunde lief es plötzlich wie von alleine. Jetzt leider nicht mehr. Eine echte Bewährungsprobe für Urs Meier. Hoffen wir, dass er es packt. Ich würde es ihm gönnen.
1896
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23.10.2013, 10:25 · #28
Beiträge: 1'635
Meier musste Anfangs Saison wegen diversen Verletzungen immer umstellen. Dies war sicherlich nicht förderlich. Doch ich bin auch der Meinung, dass nun eine klare Stammelf ran muss. Nur drängen sich wenige Spieler auf. Die Verteidigung ist ja für Meier eigentlich gegeben. Schade nur das Simcity nicht spielen kann, gefiel mir echt gut. Die grosse Baustelle ist aber das Mittelfeld. Dort hat sich m.M. nach nur Pedro für einen Stammplatz aufgedrängt. Schönbi, Kuku und Chiumiento konnten sich bis jetzt nicht wirklich empfehlen bzw. unverzichtbar machen. Einzig Rikan hat mich bisher überzeugt. Bei Yassine ist es ein auf und ab. Trotzdem würde ich als Trainer - auch wenn momentan die Leistungen einer Wundertüte gleichen - ihn immer aufstellen, da er bei einem halbwegs guten Tag ein Spiel selber entscheiden kann. Der Sturm ist zu dünn besetzt. Denn Gavra sehe ich nicht als Sturmspitze. Eher als offensiven Mittelfeldspieler. Chermiti sehe ich gegenüber den letzten Jahren gestärkt und ist somit bei Meier ebenfalls gesetzt. Dann ist da noch die Akte Etoundi. Tja, ich gebe ihm sicherlich noch genügend Zeit, doch von ihm muss einfach mehr kommen. Lange Rede kurzer Sinn: Handlungsbedarf sehe ich im zentralen Mittelfeld, auf den Flügeln (nur 1 Spieler) und im Sturm (ebenfalls nur 1 Spieler). Im ZM braucht Meier noch einen Puncher wie Rikan. Auf dem Flügel noch einer der lange Wege geht wie Pedro oder Djuric dies machte. Und im Sturm ein Knipser...ich persönlich würde den Ch. Schneuwly von Thun verpflichten. Ist sicher kein Supertechniker, doch trifft er meistens schon bei seiner ersten Chance. Hat auch in der Europa-League immer wieder getroffen.
Brave New World
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23.10.2013, 11:21 · #29
Beiträge: 3'289
Zimlich gleicher Meinung, aussert bei Chikhaoui. Sorry er bis jetzt gar nichts gebracht
Avatar von din Vater
din Vater
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23.10.2013, 12:01 · #30
Beiträge: 6'245
und mich stimmt es eher negativ, dass in einer anderen zeitung von einer jobgarantie von meier geschrieben wurde. Wo hast du den das gelesen? Das einzige was ich in den letzten Tagen bezüglich Jobgarantie lesen konnte, ist die Aussage von Meier: »In diesem Geschäft gibt es keine Jobgarantie.«
riot666
Mitglied
23.10.2013, 12:15 · #31
Beiträge: 9'731
und mich stimmt es eher negativ, dass in einer anderen zeitung von einer jobgarantie von meier geschrieben wurde. Wo hast du den das gelesen? Das einzige was ich in den letzten Tagen bezüglich Jobgarantie lesen konnte, ist die Aussage von Meier: »In diesem Geschäft gibt es keine Jobgarantie.« das stand gestern im 20 minuten...habs online aber nicht mehr gefunden.
seitdem ich dich kenne…
dennisov
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07.11.2014, 15:07 · #32
Beiträge: 5'501
Nach der ganzen Euphorie von gestern kam schon bereits heute wieder eine ernüchternde Meldung, dass uns Schönbi ende Saison ziemlich sicher verlässt. Er ist nicht der Einzige, welcher schon bald abspringen könnte, denn Meier hat ja bekanntlich einen normalen Arbeitsvertrag, welcher also beidseitig Kündbar ist. Wenn ich daran denke, dass sich der ideenlose Bickel vermutlich schon bald nach einem neuen Trainer umsehen wird, kann man davon ausgehen, dass Meier bestimmt auf der Kandidatenliste stehen wird. Wer es schafft seine Mannschaft innerhalb von 5 Tagen nach einer Niederlage gegen den bis dahin sieglosen Tabellenletzten aufzubauen, ist definitiv ein sehr guter Trainer. Meier hat mit seiner Arbeit und seinem System den Grundstein für unsere Erfolge gelegt. Eigentlich hätte er schon bereits nach dem Cupfinal Titel einen richtigen Vertrag bekommen müssen. jetzt hat Canepa noch einen Grund mehr..
Avatar von Tschik Cajkovski
Tschik Cajkovski
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07.12.2014, 08:53 · #33
Beiträge: 3'337
aus der NZZaS: "Das geht mir nahe, mir blutet das Herz" Der FCZ-Trainer Urs Meier leidet mit dem schwerverletzten Gilles Yapi und findet, seine Spieler müssten von den Schiedsrichtern besser geschützt werden. Wenn die Mannschaft in der Winterpause nochmals verstärkt wird, hält er sogar den Meistertitel für möglich NZZ am Sonntag: Urs Meier, Sie tragen an der Seitenlinie nicht mehr einen unauffälligen Veston, sondern eine rote Jacke und rote Schuhe. Wollen Sie mehr Aufmerksamkeit? Urs Meier: Ach was, der ganze Staff trägt die gleichen Jacken. Es ist schon vorgekommen, dass mich der vierte Offizielle in der Coaching-Zone mit falschem Namen angesprochen hat. Mit der roten Jacke wissen nun wenigstens alle, dass ich auch dazugehöre. Man könnte auch sagen: Urs Meier möchte nach zwei Jahren als FCZ-Cheftrainer mehr auffallen als früher. Ich lese immer wieder, ich sei jemand, der Wertschätzung suche. Aber was über mich geschrieben wird, interessiert mich überhaupt nicht. Ich bin seit zwanzig Jahren Trainer, in dieser Zeit hat sich auch niemand für mich interessiert. Weshalb soll ich mich jetzt also darum kümmern, was seit zwei Jahren über mich geschrieben wird? Ich habe mich auch durchgesetzt, ohne zu lesen, wie gut oder wie schlecht ich als Trainer sei. Kritik ist Ihnen gleichgültig? Mich zu destabilisieren, schafft keiner. Ich bin ein friedliebender Mensch. 99 Prozent der Leute, die mich kennen, werden sagen: «Lämpen mit dem Meier? Das ist fast nicht möglich.» Aber die Mannschaft hat unter der Kritik gelitten. Deshalb bin ich nach dem 1:4 gegen Villarreal Ende Oktober eingeschritten und habe mich gewehrt. Ich habe den Fokus bewusst auf mich gelenkt, aber um meine Person ist es mir nie gegangen. Worunter hat die Mannschaft gelitten? Nach jeder Niederlage hat man sie wieder in die alte Schublade gesteckt. Sie sei zu weich, begehe immer die gleichen Fehler, entwickle sich nicht. Da musste ich klar sagen: «Freunde, so geht das nicht.» Man hat nur darauf gewartet, bis die Mannschaft ausrutschte. Und kaum lag sie am Boden, ist man noch extra auf sie draufgestanden. Unsere Wahrnehmung ist anders. Wir haben die Kritik nicht so heftig erlebt wie Sie. Schon beim 1:4 gegen Basel im August habe ich diese Kritik gespürt. Das hat die Mannschaft nicht verdient. Sie musste in dieser Saison so viele Widerstände überwinden, und das hat sie sehr gut gemacht. Ich habe nie behauptet, wir seien perfekt oder ein Meisterkandidat. Aber wir sind in allen Zielen im grünen Bereich. Die Mannschaft hat sie sich selber gesteckt: dreissig Punkte in der Vorrunde, den Cup verteidigen, in der Europa League die Gruppenphase erreichen. Als ich diese Ziele von den Spielern hörte, dachte ich: «Hoppla, das wird schwierig.» Einer der schwierigsten Momente war die schwere Verletzung von Gilles Yapi. Sie haben das Foul nicht nur als Angriff auf Yapi, sondern auf die Spielweise des FCZ empfunden. Es ist schwierig für mich, über Yapi zu reden. Das geht mir nahe, mir blutet das Herz. Aber ich sage etwas anderes: In der letzten Saison haben wir die meisten gelben Karten bekommen. Ausgerechnet der FCZ, eine Mannschaft von Schönspielern, wie immer geschrieben wird! Haben Sie sich nie gefragt, warum meine Spieler so häufig verwarnt werden? Weil sich der FCZ wehren muss? Voilà, super, genau das ist es. Ich war auch Spieler. Wenn man immer wieder rüde attackiert wird, kommt irgendwann der Gerechtigkeitssinn zum Tragen. Dann tritt man zurück oder reklamiert. Und prompt bekommen wir dann eine gelbe Karte. Drei Verwarnungen pro Spiel sind es im Durchschnitt. Sagen Sie, Ihre Mannschaft werde von den Schiedsrichtern zu wenig geschützt? Ich weiss es nicht. Ich sage nur, dass spielstarke Mannschaften allgemein viel mehr geschützt werden müssten. Lassen Sie uns nochmals über Sie reden. Haben Sie sich als FCZ-Chefcoach verändert? Der Rummel um meine Person ist nach dem Cup-Sieg gestiegen. Aber ich brauche diese Aufmerksamkeit nicht. Ich stehe immer mit beiden Beinen auf dem Boden und bekomme auch genug Respekt. Die Anerkennung für einen Trainer lässt sich auch daran ablesen, wie lange sein Vertrag dauert. Ihrer ist auf sechs Monate kündbar. Ich habe mein ganzes Leben immer nur Einjahresverträge unterschrieben, als Spieler, als Trainer. Einmal bekam ich in der Academy des FCZ einen Zweijahresvertrag, das war das Höchste der Gefühle. Das habe ich immer akzeptiert. Aber Sie würden einen langfristigen Vertrag nicht ablehnen. Wenn der Präsident Ancillo Canepa mit einem Fünfjahresvertrag kommt, dann sage ich: «Das ist ja sensationell, natürlich unterschreibe ich.» Aber das erwarte ich nicht. Und weil ich es nicht erwarte, bin ich auch nicht enttäuscht, wenn es nicht eintrifft. Es hat mit Lebenserfahrung zu tun, sich nur darauf zu konzentrieren, was man selber steuern kann. Glauben Sie mir: Wenn ich alles im Fussball selber beeinflussen könnte, wären wir unglaublich erfolgreich. So viel Selbstvertrauen habe ich. Aber als Trainer kann man nur einen Bruchteil beeinflussen. Aber Sie sind der wichtigste Angestellte des Klubs. Sie geben dem FCZ ein Gesicht. Die Ausgangslage vor zwei Jahren war nicht einfach. Es war ein Spiel mit dem Feuer. Aber der Verein lag mir am Herzen. Ich wusste, dass ich mit aller Kraft versuchen musste, dieses Schiff auf Kurs zu bringen. Und der Prozess ist noch nicht zu Ende. Weshalb passen Sie so gut zum FCZ? Ich kenne diese Stadt in- und auswendig, ihre Schönheit, ihre Probleme. An Zürich hängt mein Herz, ich bin ein Stadtbub. Und ich habe mich immer für den FCZ interessiert, schon als Kind war der FCZ mein Verein. Ich bin als Spieler ja nur zu GC gegangen, weil ich sonst keine Chance hatte, Spitzenfussballer zu werden. Der FCZ wollte Sie nicht? Ich habe den damaligen FCZ-Präsidenten Edi Nägeli mit seinen grossen Zigarren immer bewundert. Was er geleistet hat, war für mich das Grösste. Und gleichzeitig war ich enttäuscht, dass ich als Junior nie ein Thema wurde beim FC Zürich. Nägeli hat uns beim FC Seefeld ein paar Mal zugesehen, aber der Meier ist ihm leider nie aufgefallen. Ich bin sicher, wenn Nägeli uns vom Himmel herab beobachtet, weiss er, dass er damals einen Fehler gemacht hat. Wenn wir schon bei der Vergangenheit sind: Am Sonntag treffen Sie in Thun auf Urs Fischer, einen Ihrer Vorgänger. Und am Donnerstag in Mönchengladbach auf Lucien Favre, auch er ein ehemaliger FCZ-Trainer. Wem fühlen Sich sich näher? Urs Fischer und ich haben viel von Lucien Favres Philosophie und seinem offensiven Fussball übernehmen können. Wir sind drei unterschiedliche Typen, aber im Fussball sind wir uns sehr ähnlich. Das sieht man auch daran, wie unsere Mannschaften spielen, wie technisch und spielfreudig sie sind. So wie Yassine Chikhaoui? Chikhaoui blüht als Captain auf. Früher hätte man ihm diese Verantwortung unmöglich übergeben können, weil er so sehr mit sich selber, seinen Verletzungen und Krankheiten beschäftigt war. Im Januar wird Chikhaoui dem FCZ fehlen. Chikhaoui, Amine Chermiti und Franck Etoundi spielen dann mit Tunesien beziehungsweise Kamerun am Afrika-Cup. Ich darf ja nicht hoffen, dass Tunesien oder Kamerun früh ausscheiden, das wäre für die Spieler nicht gut. Ich wünsche ihnen nur das Beste und Erfolg. Also stelle ich mich darauf ein, dass Tunesien oder Kamerun den Afrika-Cup gewinnen. Für uns wäre das zwar das Schlimmste, weil unsere Spieler dann am längsten fehlen würden. Aber ihren Herzen täte es gut. Sie wissen nicht genau, wie lange die afrikanischen Nationalspieler fehlen werden. Mit Sicherheit aber fällt Yapi aus. Gehen Sie in der Winterpause zum Präsidenten Canepa und fragen nach Verstärkung? Ancillo Canepa hat genug Erfahrung. Er weiss, wie der FCZ dreimal Meister werden konnte. Er kann abschätzen, ob wir noch Verstärkungen brauchen. Wir werden im Januar die neuen Ziele formulieren. Sie müssen zur vorhandenen Qualität passen. Und was antworten Sie, wenn Canepa sagt, der FCZ wolle Meister werden und man werde Verstärkungen finanzieren? Dann bin ich als Trainer der Erste, der vorausgeht und sagt: «Jetzt holen wir den Chübel nach Zürich.» Interview: Flurin Clalüna, Stephan Ramming
sub
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07.12.2014, 20:29 · #34
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Naja, die Aussage wegen der gelben Karten ergibt nur im ersten Moment Sinn. Tatsache ist wohl eher, dass wir keine Spieler haben, welche konsequent und gut verteidigen können. Aus dem schlechten Defensivverhalten resultieren dann die vielen unnötigen gelben Karten. Unter Favre, und der liess ebenfalls einen offensiven Fussball spielen, holte der FCZ trotz Künstlern in der Mannschaft einiges weniger an Karten. Dies wohl vorallem darum, weil Favre ein klares Konzept hatte. Ein Konzept welches zwar offensiv ausgerichtet war, dass aber vorallem auf einer soliden Defensive beruhte. Dass die gelben Karten daraus resultieren, dass sich die armen Künstler auch mal wehren müssen, mag in seltenen Fällen sogar zutreffen, tönt aber doch stark nach einem Alibi für das oft unzulängliche Defensivverhalten. Meier mag ein super Typ sein, vielleicht hat er auch Qualitäten als Psychologe und das nötige Gespür für seine Spieler. Taktisch allerdings zeigt er m.E. eklatante Schwächen. Die vielen Gegentore, einer instabilen 3er Abwehr und einem immer wieder höchst seltsam zusammengestzen DM geschuldet, gehen auch (im Sinne von teilweise) auf seine Kappe. Dies soll kein Anti-Meier Post sein, denn nur schon die besseren Alternativen scheinen kaum vorhanden.
Sandman
Mitglied
09.12.2014, 08:02 · #35
Beiträge: 6'110
Meier mag ein super Typ sein, vielleicht hat er auch Qualitäten als Psychologe und das nötige Gespür für seine Spieler. Taktisch allerdings zeigt er m.E. eklatante Schwächen. Die vielen Gegentore, einer instabilen 3er Abwehr und einem immer wieder höchst seltsam zusammengestzen DM geschuldet, gehen auch (im Sinne von teilweise) auf seine Kappe. Was will man machen, wenn mit Yapi, Kukeli und Rikan teilweise gleich alle drei ausgefallen sind. Von den später auf dieser Position eingesetzten Spielern konnte sich keiner nachhaltig empfehlen, egal ob Chikhaoui, Kajevic oder Buff. Und das mit den "viel" erhaltenen Toren muss man auch relativieren. Basel hat nur gerade 3 Tore weniger erhalten und das mit ganz anderen Kalibern in der Verteidigung. Bei den erhaltenen Toren sind wir auf Rang 3, also durchaus passend zur jetzigen Tabellensituation. Aber ja, es könnten natürlich immer weniger sein.
bluesoul
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09.12.2014, 08:45 · #36
Beiträge: 5'138
Meier mag ein super Typ sein, vielleicht hat er auch Qualitäten als Psychologe und das nötige Gespür für seine Spieler. Taktisch allerdings zeigt er m.E. eklatante Schwächen. Die vielen Gegentore, einer instabilen 3er Abwehr und einem immer wieder höchst seltsam zusammengestzen DM geschuldet, gehen auch (im Sinne von teilweise) auf seine Kappe. Was will man machen, wenn mit Yapi, Kukeli und Rikan teilweise gleich alle drei ausgefallen sind. Von den später auf dieser Position eingesetzten Spielern konnte sich keiner nachhaltig empfehlen, egal ob Chikhaoui, Kajevic oder Buff. Und das mit den "viel" erhaltenen Toren muss man auch relativieren. Basel hat nur gerade 3 Tore weniger erhalten und das mit ganz anderen Kalibern in der Verteidigung. Bei den erhaltenen Toren sind wir auf Rang 3, also durchaus passend zur jetzigen Tabellensituation. Aber ja, es könnten natürlich immer weniger sein. Da bin ich wirklich nur in einem Punkt ziemlich anderer Meinung als Meier. Chikhaoui taugt als 6er nicht. Gegen Luzern und in Thun war das schlicht gar nichts. Dann lieber mit Buff und Kajevic oder Elvedi oder sogar Chiumiento an der Position. Vor allem fehlt er dann auch in der Offensive. Z glaubt hat geschrieben, dass Chikhaoui dann am besten ist, wenn er mit den völligen Freiheiten hinter der Spitze spielen kann. Dann ist er auch, meiner Meinung, Weltklasse. Ansonsten hat Meier auch was die Defensive betrifft (also 3-er Abwehr, Doppelsechs und Aussenläufer) alles richtig gemacht.
sub
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09.12.2014, 12:21 · #37
Beiträge: 1'360
Eigentlich ging es mir vor allem um die Aussage Meiers bezüglich der gelben Karten. Für mich sind diese unter anderem auch auf das schlechte Devensivverhalten zurückzuführen und nicht auf das "sich Wehren der Künstler". Mit unter glaube ich, dass auch die 3er Abwehr das ihrige zu diesen vielen Karten beiträgt, weil sie auf mich nicht wirklich Sattelfest wirkt. Dass im DM Yapi, Rikan und Kukeli fehlten oder fehlen ist mir absolut klar. Für mich aber nicht verständlich ist das Aufstellen eines Buffs auf dem Flügel wenn gleichzeig Chikhaoui auf der 6 ist. Zudem bin ich davon überzeugt, dass auch Elvedi im DM spielen könnte. Es gab, insbesondere nach dem Luzern-Desaster, schlichtweg keinen Grund ein solches Experiment gegen Thun nochmals zu wiederholen.
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